DE3936210A1 - Handhabungsvorrichtung zum be- und entdeckeln von normfaessern - Google Patents
Handhabungsvorrichtung zum be- und entdeckeln von normfaessernInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Handhabungsvorrichtung
zum Be- und Entdeckeln von Normfässern mit einer
außenliegenden, vorspringende Lippensegmente
aufweisenden Faßlippe, gegen die ein Deckel über
seine außenliegende Deckellippe mittels eines
lösbaren, im Querschnitt U-förmigen Spannrings
anziehbar ist, wobei dieser gleichzeitig an den
voneinander abgewandten Stirnflächen der Faß- und
Deckellippe abstützbar ist und ein Verschlußelement
mit einem außenliegenden, schwenkbar befestigten
Spannhebel trägt, durch dessen Bewegung zwischen
einer Öffnungs- und Schließstellung der Durchmesser
des Spannrings veränderbar ist.
Zur Lagerung und zum Transport von Stoffen kommen
vielfach aus Kunststoff bestehende Normfässer zur
Anwendung. Diese werden nach ihrer Herstellung -
beispielsweise durch Blasformen - im Rahmen der
Endmontage u. a. mit einem Deckel und einem Spannring
versehen. Nach der Befüllung der Normfässer sind
entsprechende Arbeitsschritte auszuführen; dies setzt
voraus, daß die Normfässer vor der Befüllung
entdeckelt worden sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
Handhabungsvorrichtung zu entwickeln, welche das Be-
und Entdeckeln von Normfässern mit maschinellen
Mitteln ermöglicht.
Der Erfindungsgegenstand soll außerdem so beschaffen
sein, daß er als Teil einer automatisch arbeitenden
Anlage im Zusammenhang mit der Faßherstellung zur
Endmontage bzw. im Zusammenhang mit der Faßbefüllung
zum Ent- und Bedeckeln eingesetzt werden kann.
Die gestellte Aufgabe wird durch eine
Handhabungsvorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs
1 gelöst. Diese weist als wesentliche Bestandteile eine
Trageinheit, eine Führungseinheit, Greifzangen und
Andrückflächen, Haltezylinder und eine Dreheinheit mit
einem Schwenkhebel auf; die Trageinheit und deren
Bestandteile sind in einer bestimmten Weise zueinander
angeordnet, ausgebildet und betätigbar, um das
Bedeckeln bzw. Entdeckeln von Normfässern zu
ermöglichen.
Die Trageinheit besteht aus drei strahlenförmig
ausgerichteten Tragarmen und einer mit diesen in
Verbindung stehenden Mittelkonsole, die - in Richtung
der Mittelachse der Mittelkonsole bzw. der Trageinheit
gesehen - zumindest einseitig über die Tragarme
hinausragt; die Mittelkonsole ist dabei bezüglich der
Tragarme derart angeordnet, daß sie in der waagerechten
Arbeitsstellung der Handhabungsvorrichtung auf der dem
Normfaß zugewandten Seite über die Tragarme hinausragt,
also höher ausgebildet ist als diese.
Die Führungseinheit dient dazu, die Trageinheit in der
erforderlichen Weise zu bewegen und zu positionieren;
in jedem Falle muß die Führungseinheit so beschaffen
sein, daß die Trageinheit auch eine Drehbewegung um
ihre Mittelachse ausführen kann.
Im Rahmen der Erfindung kann die Führungseinheit aus
einem an einer geradlinigen Führungsbahn verfahrbaren
Schlitten bestehen, an dem die Trageinheit
höhenverstellbar und drehbar gehalten ist.
Bei einer anderen vorteilhaften Ausführungsform ist die
Führungseinheit als Robotereinheit ausgebildet, d. h.
weist zumindest einen Roboterarm auf, der in
verschiedenen Richtungen beweglich und gegebenenfalls
drehbar gehalten ist.
Jeder Tragarm ist jeweils mit einer auf die
Mittelkonsole ausgerichteten Greifzange und einer der
Mittelkonsole zugewandten Andrückfläche ausgestattet,
die bezüglich der Tragarme in Richtung auf die
Mittelkonsole verschiebbar sind; die Greifzangen und
die Andrückflächen können also längs der Tragarme hin
und her bewegt werden. An diesen sind darüber hinaus
Haltezylinder angebracht, deren Haltestangen in
Richtung auf die Mittelkonsole ausfahrbar (und
dementsprechend in entgegengesetzter Richtung
einfahrbar) sind.
Die bezüglich der Trageinheit ortsfeste Dreheinheit ist
mit einem Schwenkhebel ausgestattet, der zwischen zwei
benachbarten Tragarmen liegend um eine zur Mittelachse
parallele Schwenkachse bewegbar ist und einen dazu
parallelen Mitnahmeabschnitt aufweist:
Durch Betätigen der Dreheinheit kann der Schwenkhebel
den Spannhebel des Spannrings in die Schließ- bzw.
Öffnungsstellung bringen und dadurch den Spannring
entweder verriegeln oder öffnen; beim Entdeckeln führt
die Trageinheit zunächst eine begrenzte Drehbewegung um
ihre Mittelachse aus, mit welcher der Schwenkhebel den
Spannhebel des Spannrings unterfährt.
Der Erfindungsgegenstand ist derart ausgestaltet, daß
er beim Bedeckeln eines Normfasses einen Deckel
aufnimmt, ihn über dem in Frage kommenden Normfaß
lagerichtig positioniert und auf dieses aufpreßt,
einen Spannring aufnimmt, auseinanderspreizt, in
gespreiztem Zustand über das in Frage kommende
Normfaß stülpt, ihn bezüglich des Normfasses
positioniert und verriegelt.
Beim Entdeckeln wird der Spannring nach dem Öffnen
erfaßt, gespreizt, in gespreiztem Zustand über den
Deckel hinaus angehoben und abgelegt, bevor der
Deckel erfaßt, vom Normfaß abgezogen und abgelegt
wird.
Im einzelnen sind die Trageinheit und deren
Bestandteile derart betätigbar, daß zum Bedeckeln
durch Ausfahren und dazu zeitversetztes Einfahren der
Haltestangen ein Deckel von einer Zuführstelle
aufgenommen, auf ein Normfaß aufgesetzt sowie durch
Absenken der Mittelkonsole auf dieses aufgepreßt wird
und daß danach ein Spannring mittels der Greifzangen
aufgenommen, gespreizt, nach dem Überstülpen über den
Deckel auf den ausgefahrenen Haltestangen in Höhe der
Faß- und Deckellippe abgestützt, anschließend bei
geöffneten Greifzangen durch Andrücken der
Andrückflächen zweier benachbarter Tragarme an die
Faß- und Deckellippe angepreßt und schließlich - nach
einer Drehbewegung der Trageinheit um ihre
Mittelachse - durch Umlegen des Spannhebels in
Richtung auf den Spannring in die Schließstellung
mittels des Schwenkhebels verriegelt wird.
Zum Entdeckeln werden die Trageinheit und deren
Bestandteile in der Weise wirksam, daß der Spannhebel
bei zeitweiliger Drehung der Trageinheit von dem
Schwenkhebel unterfahren und durch dessen
Drehbewegung in die Öffnungsstellung überführt wird,
in welcher der Spannring auf den zuvor ausgefahrenen
Haltestangen aufliegt, daß der Spannring bei
geöffneten Greifzangen nach Andrücken der
Andrückflächen zweier benachbarter Tragarme an die
Faß- und Deckellippe von der Greifzange des dritten
Tragarms erfaßt und anschließend unter Einwirken
aller Greifzangen in gespreiztem Zustand über den
Deckel hinaus angehoben und abgelegt wird, und daß
schließlich der Deckel, von den Greifzangen zwischen
den Lippensegmenten des Normfasses festgehalten, von
diesem abgezogen und einer Ablagestelle zugeführt
wird.
Der Erfindungsgegenstand kann dadurch weiter
ausgestaltet sein, daß die Haltestangen unterhalb der
Stirnfläche der Mittelkonsole angeordnet sind, die in
der waagerechten Arbeitsstellung der Trageinheit nach
unten gerichtet ist und die Anpreßfläche für den
Deckel bildet (Anspruch 2).
In Anpasssung an die Anordnung der Tragarme weist die
Mittelkonsole zweckmäßigerweise einen dreieckförmigen
Grundriß auf (Anspruch 3); dieser ist vorteilhaft
derart bemessen, daß bezüglich der Abmessung des
Deckels eine Toleranz in der Größenordnung von
mehreren Millimetern besteht.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform des
Erfindungsgegenstandes stehen die Greifzangen über
Vorschubelemente, die unterhalb der Tragarme liegen,
mit diesen in Verbindung (Anspruch 4).
Um sicherzustellen, daß die Greifzangen während des
Spreizvorganges ein Gleiten des Spannrings erlauben
und dadurch den Dehnungsvorgang erleichtern, weisen
sie - in der Seitenansicht gesehen - winkelförmige
Zangenschenkel auf, die rechteckförmige
Zangenöffnungen begrenzen (Anspruch 5).
Zweckmäßigerweise sind die Greifzangen in eine
Öffnungsstellung bringbar, in welcher ihre
Zangenschenkel miteinander einen Winkel von etwa 180°
einschließen (Anspruch 6).
Die zeitweilig an dem Spannring angreifenden
Andrückflächen können jeweils aus dem Wandabschnitt
des Zangengehäuses bestehen, der - zwischen den
beiden Zangenschenkeln liegend - der Mittelkonsole
zugewandt ist (Anspruch 7). Der damit erzielte
Vorteil besteht darin, daß für die Greifzange und die
jeweils zugehörige Andrückfläche jeweils nur ein
Vorschubelement benötigt wird.
Um im Störungsfalle das Auswechseln der Trageinheit
zu erleichtern oder mit geringem Zeit- und
Arbeitsaufwand eine Anpassung an Normfässer mit
unterschiedlichen Abmessungen vornehmen zu können,
steht die Trageinheit über eine Wechselplatte lösbar
mit der Führungseinheit in Verbindung (Anspruch 8).
Der Erfindungsgegenstand läßt sich dadurch
vorteilhaft weiterbilden, daß die Trageinheit -
vorzugsweise an der Anpreßfläche der Mittelkonsole
(vgl. Anspruch 2) - zusätzlich mit zumindest einer
Greifeinheit ausgestattet ist, mittels welcher
jeweils ein Deckel angehoben werden kann. Bei einer
derartigen Ausführungsform werden dementsprechend die
Haltestangen für die Handhabung des Deckels nicht
benötigt.
Vorzugsweise ist die Greifeinheit als Sauggreifer
ausgebildet, da die Deckel normalerweise aus
Kunststoff hergestellt sind.
Eine Anpassung an unterschiedliche Faßgrößen läßt
sich dadurch ermöglichen, daß die Vorschubelemente
und die Haltezylinder bezüglich der Tragarme
verschiebbar an diesen gehalten sind (Anspruch 9).
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in der
Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels im
einzelnen erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 schematisiert in Schrägansicht die
Trageinheit der erfindungsgemäßen
Handhabungsvorrichtung (ohne
Führungseinheit),
Fig. 2 stark schematisiert in Seitenansicht die
gegenseitige Zuordnung der Greifzange,
Andrückfläche und des Haltezylinders
unterhalb eines Tragarmes,
Fig. 3 schematisiert eine Draufsicht auf einen
Spannring zur Befestigung eines Normfaß-
Deckels,
Fig. 4 einen vertikalen Teilschnitt durch ein
Normfaß im Bereich der Faßöffnung nebst
Deckel und Spannring,
Fig. 5 als Schemabild den Aufbau einer Anlage
zum Bedeckeln eines Normfasses,
Fig. 6 schematisiert dargestellt für einen
Normfaß-Deckel die Wirkungsweise der
Haltezylinder und
Fig. 7 schematisiert dargestellt das Prinzip des
Erfassens und Spreizens eines Spannrings
mittels mehrerer Greifzangen.
Die Handhabungseinrichtung zum Be- und Entdeckeln von
Normfässern (vgl. dazu Fig. 3 bis 5) weist eine in
sich starre Trageinheit 1 auf, die aus einer
Mittelkonsole 2 und drei mit dieser verbundenen,
strahlenförmig ausgerichteten Tragarmen 3 bis 5
zusammengesetzt ist; letztere - die in einer Ebene
quer zur Mittelachse 2a der Mittelkonsole 2 jeweils
um 120° gegeneinander versetzt liegen - sind zur
Aufnahme der erforderlichen Einrichtungen,
insbesondere Versorgungs- und Steuerleitungen, hohl
ausgebildet.
Die Mittelkonsole 2 ist - in Anpassung an die
Anordnung der Tragarme 3 bis 5 - in der Draufsicht
dreieckförmig ausgebildet und ragt in der in Fig. 1
dargestellten waagerechten Arbeitsstellung - in
Richtung der Mittelachse 2a gesehen - nach unten über
die Tragarme 3 bis 5 hinaus, weist also eine größere
Höhenabmessung auf als diese.
Die untenliegende Stirnfläche 2b dient, wie noch
beschrieben werden wird, als Preßfläche, mittels
welcher ein Deckel zum Verschließen eines Normfasses
auf dieses aufgepreßt werden kann (vgl. dazu Fig. 4).
Die Eckbereiche der Mittelkonsole 2 sind über einen
Teil ihrer Längserstreckung mit Zentrierblechen 2c
ausgestattet, die mit der Stirnfläche 2b abschließen
und bezüglich der Mittelachse 2a in Richtung auf
diese schräggestellt verlaufen.
Die Abmessung der Stirnfläche 2b nebst
Zentrierblechen 2c ist so gewählt, daß der
aufzupressende Deckel mit einer Toleranz von mehreren
Millimetern erfaßt werden und sich beim Aufpressen
auf das Normfaß selbsttätig zentrieren kann.
Die Trageinheit 1 steht über eine Wechselplatte 6,
die beispielsweise über eine nichtdargestellte
Kupplung lösbar an der Mittelkonsole 2 gehalten ist,
mit einer Führungseinheit in Verbindung (vgl. dazu
Fig. 5); über diese läßt sich die Trageinheit in der
für das Be- und Entdeckeln eines Normfasses
erforderlichen Weise bewegen, ausrichten und
positionieren.
In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist die
Wechselplatte mit zwei Bolzen 6a ausgestattet, in
welche die Führungseinheit lösbar eingeklinkt werden
kann.
Die Energieversorgung der Trageinheit
beispielsweise mit Druckluft erfolgt über einen an
der Wechselplatte angebrachten Druckluftanschluß 6b;
diesem liegt bezüglich der Mittelachse 2a ein
weiterer Druckluftanschluß 6c mit einer
Druckluftleitung 6d gegenüber, über welche die
bereits erwähnte Kupplung durch Druckbeaufschlagung
geöffnet werden kann.
Im Bereich zwischen den Tragarmen 4 und 5 liegt in
deren Höhe ein von der Mittelkonsole 2 ausgehender
Vorsprung 2d, welcher eine bezüglich der Trageinheit
1 ortsfeste Dreheinheit 7 aufnimmt. Diese trägt einen
Schwenkhebel 8, der um eine zur Mittelachse 2a
parallele Schwenkachse 7a bewegbar ist und einen dazu
parallelen Mitnahmeabschnitt 8a aufweist. Letzterer
geht im Bereich seines freien Endabschnitts in ein
schmal ausgebildetes Führungselement 8b über: dieses
dient dazu, das Einfädeln des Schwenkhebels 8 unter
den Spannhebel des Spannrings (vgl. dazu Fig. 3 und
4) zu ermöglichen.
Die Dreheinheit 7 wird nur dann wirksam, wenn es
darum geht, während des Be- bzw. Entdeckeln eines
Normfasses den zugehörigen Spannring durch Einwirkung
des Schwenkhebels 8 auf den Spannhebel entweder zu
schließen oder zu öffnen.
An der Unterseite jedes der Tragarme 3 bis 5 ist ein
Vorschubelement 9 abgestützt, über welches jeweils
eine auf die Mittelkonsole 2 ausgerichtete Greifzange
10 in Richtung auf diese (angedeutet durch den
Doppelpfeil 11 in Fig. 2) verschiebbar ist. Die
Zangenschenkel 10a sind - in der Seitenansicht
gesehen - winkelförmig ausgebildet und begrenzen in
der (in Fig. 1 dargestellten) Schließstellung eine
mit 10b bezeichnete rechteckförmige Zangenöffnung.
Allgemein gesprochen sind die Greifzangen 10 bzw.
deren Zangenschenkel 10a derart ausgebildet und
angeordnet, daß sie das noch zu beschreibende
Spreizen des Spannrings möglichst nicht behindern.
Wie Fig. 2 erkennen läßt, sind die in Richtung der
Doppelpfeile 12 schwenkbaren Zangenschenkel in eine
Öffnungsstellung bringbar, in der sie miteinander
einen Winkel von 180° einschließen.
Durch die Öffnungsbewegung der Zangenschenkel wird
der zwischen diesen liegende, der Mittelkonsole 2
zugewandte Wandabschnitt 10c zugänglich. Dieser läßt
sich über das Vorschubelement 9 als Andrückfläche
dazu einsetzen, den Spannring zeitweilig an dem in
Frage kommenden Normfaß nebst Deckel in Anlage zu
halten. Die Vorschubelemente 9 haben also insofern
eine Doppelfunktion, als sie die Verschiebung der
Greifzangen 10 und der als Andrückflächen wirksamen
Wandabschnitte 10c ermöglichen.
An jedem Tragarm ist weiterhin über ein Stützblech 13
ein Haltezylinder 14 mit einer Haltestange 14a
befestigt, die - parallel zum zugehörigen Tragarm 3,
4 bzw. 5 - in Richtung des Doppelpfeiles 15 (vgl.
Fig. 2) in Richtung auf die Mittelkonsole 2
ausfahrbar bzw. von dieser weg einfahrbar ist.
Die Haltezylinder 14 sind in der Weise neben der in
Frage kommenden Greifzange 10 angeordnet, daß sie -
ihrem Einsatzzweck entsprechend - unterhalb der
Stirnfläche 2b der Mittelkonsole 2 liegen: durch
Ausfahren der Haltestangen 14a in Richtung auf die
Mittelkonsole bzw. deren Mittelachse 2a lassen sich
der Deckel bzw. der Spannring für ein Normfaß während
des Be- und Entdeckelns aufnehmen bzw. positionieren.
Die zuvor beschriebenen Antriebsorgane - d.h. die
Dreheinheit 7, die Vorschubelemente 9, der Antrieb
für die Zangenschenkel 10a und die Haltezylinder 14 -
sind in dem dargestellten Ausführungsbeispiel
pneumatisch angetrieben; sie können jedoch -
zumindest teilweise - auch als Hydraulik- oder
Elektroaggregate ausgebildet sein.
Jede Greifzange 10 ist auf der Seite, welche dem
zugehörigen Haltezylinder 14 gegenüberliegt, mit
einer Sensoreinheit 16 ausgestattet. Diese überwacht
den Bereich unterhalb der Stirnfläche 2b der
Mittelkonsole zeitweilig auf das Vorliegen eines
Spannrings. Falls die Sensoreinheit in dem von ihr
abgetasteten Bereich keinen Spannring feststellt,
löst sie ein Störsignal aus. Falls dieses optisch
und/oder akustisch erkennbar gemacht wird, versetzt
es eine Bedienungsperson in die Lage, den
Handhabungsvorgang zu unterbrechen. Das Störsignal
kann erforderlichenfalls jedoch auch dazu eingesetzt
werden, die Handhabungsvorrichtung bzw. die diese
umfassende Gesamtanlage zumindest teilweise
stillzusetzen.
Falls die zum Einsatz kommenden Spannringe 17 (vgl.
dazu beispielsweise Fig. 3 und 4) aus Metall
bestehen, sind die Sensoreinheiten 16 mit induktiv
arbeitenden Meßfühlern ausgestattet.
Die Sensoreinheiten können jedoch auch (insbesondere
zur Überwachung nichtmetallischer Spannringe) aus
Sender-Empfänger-Einheiten bestehen, die
beispielsweise auf reflektierte Laser- oder
Infrarotstrahlung reagieren.
Die im Querschnitt U-förmigen, offenen Spannringe 17
sind zur Veränderung ihres Durchmessers D mit einem
Spannhebel 18 ausgestattet, der schwenkbar an einem
ihrer Endabschnitte 17a und einem Lenker 18a
befestigt ist; dieser steht seinerseits gelenkig mit
dem zweiten Endabschnitt 17b des Spannrings in
Verbindung (vgl. Fig. 3 und 4).
Durch Bewegen des Spannhebels 18 in Richtung des
Pfeiles 19 (d. h. im Uhrzeigersinn in Richtung auf den
Spannring 17) läßt sich der Durchmesser D so lange
verkleinern, bis der Spannhebel - am Spannhebel
anliegend - die Schließstellung erreicht hat.
Durch Bewegen in Richtung des Pfeiles 20 läßt sich
der Spannhebel 18 - bei gleichzeitiger Vergrößerung
des Abstandes zwischen den Endabschnitten 17a, 17b
und damit des Durchmessers D - in die in Fig. 3
dargestellte Öffnungsstellung überführen.
Die hier angesprochenen Normfässer 21 sind unterhalb
des Bereichs ihrer Faßöffnung 21a mit außenliegenden,
vorspringenden Lippensegmenten 21b ausgestattet; die
Faßlippe setzt sich also aus einer größeren Anzahl
Lippensegmente zusammen, die in Umfangsrichtung des
Normfasses jeweils mit Abstand voneinander angeordnet
sind.
Der durch eine Bewegung in Richtung des Pfeiles 22
auf das Normfaß aufpreßbare Deckel 23 weist eine den
Lippensegmenten 21b zugewandte Deckellippe 23a auf,
über die er unter Einwirkung des Spannrings 17 an dem
Normfaß 21 befestigt werden kann.
An seiner von der Faßöffnung 21a abgewandten
Oberseite ist der Deckel 23 mit einer Vertiefung 23b
versehen; in diese greift die Stirnfläche 2b der
Mittelkonsole 2 (vgl. dazu Fig. 1) während des
Aufpreßvorgangs mit einem Spiel von einigen
Millimetern ein.
Die Fig. 4 macht deutlich, daß der Spannring 17
während des Schließ- und Öffnungsvorgangs bezüglich
der Lippensegmente 21b und der Deckellippe 23a
zeitweilig positioniert und in Anlage gehalten werden
muß; zu diesem Zweck sind einerseits die Haltestangen
14a und andererseits - nach Öffnen der Greifzangen 10
- die Wandabschnitte 10c in Richtung auf das Normfaß
21 verschiebbar und in einer Lage unterhalb des
Spannrings 17 bzw. an diesem anliegend festhaltbar.
Der Aufbau und die Arbeitsweise der
Handhabungsvorrichtung werden nachfolgend anhand der
Beschreibung eines Bedeckelungsvorgangs erläutert:
Bei der in Fig. 5 dargestellten Anlage werden die
Normfässer 21 - aufrechtstehend an einer schrittweise
bewegten Transporteinheit 24 festgehalten - in
Richtung des Pfeiles 25 unbedeckelt zunächst der
Handhabungsvorrichtung und anschließend bedeckelt der
Weiterverwendung zugeführt. Die
Handhabungsvorrichtung 1 (dargestellt sind der
Übersichtlichkeit halber lediglich die Mittelkonsole
2 und die Tragarme 3 und 4) ist unter
Zwischenschaltung der Wechselplatte 6 um die in Fig.
1 dargestellte Mittelachse 2a drehbar (Doppelpfeil
26) und höhenverstellbar (Doppelpfeil 27) an einer
Führungseinheit 28 gehalten; diese besteht aus einem
Schlitten 29, der entlang einer Führungsschiene 30 in
den Bereich oberhalb einer Entnahmestelle 31
verfahrbar ist.
Die Entnahmestelle - bestehend aus einem mittels
eines Hubzylinders 33 höhenverstellbaren Tisch 32 -
arbeitet einerseits mit der Trageinheit 1 und
andererseits wechselweise mit einem Förderband 34 und
einer Übergabestelle 35 zusammen. Der Tisch 32 ist
dabei an seiner Oberseite mit Einzelsegmenten
ausgestattet, auf denen sich das aufzunehmende Teil
(Deckel oder Spannring) in der Weise aufständern
läßt, daß es von den Bestandteilen der Trageinheit 1
untergriffen und angehoben werden kann.
Mittels des Transportbandes lassen sich Deckel 23
einem Deckelmagazin 36 entnehmen und auf den
entsprechend abgesenkten Tisch 32 übergeben.
Die Übergabestelle 35 - bestehend aus einem um eine
waagerechte Achse 37a schwenkbaren Greifarm 37 -
ermöglicht es, die an einem Stangenmagazin 38
aufgehängten Spannringe 17 auf dem eine entsprechende
Höhenlage einnehmenden Tisch 32 abzulegen.
Zur Aufnahme eines auf den Tisch 32 aufgeständerten
Deckels 23 wird die Trageinheit unter Einsatz des
Schlittens 29 in die geeignete Stellung oberhalb des
Tisches 32 bewegt, bevor die Haltestangen 14a in der
Weise ausgefahren werden, daß sie den Deckel 23
untergreifen; das Zusammenwirken der Haltestangen 14a
führt dabei zu einer Dreipunktabstützung des
betreffenden Deckels 23 (vgl. Fig. 6).
Der in dieser Weise festgehaltene Deckel wird in
Richtung auf das in Frage kommende, stillstehende
Normfaß 21 abgesenkt, durch Einfahren der
Haltestangen 14a freigesetzt und durch nachfolgendes,
weitergehendes Absenken der Trageinheit 1 über deren
Stirnfläche 2b (vgl. Fig. 1) auf das Normfaß
aufgepreßt.
Währenddessen ist durch Betätigung des Greifarms 37
ein Spannring 17 auf den Tisch 32 abgelegt worden,
von dem er - nach Verschieben der Trageinheit 1 in
eine Stellung oberhalb des Tisches 32 - durch
Schließen der Greifzangen 10 aufgenommen werden kann
(vgl. dazu Fig. 7).
Bedingt durch die Ausgestaltung der Zangenschenkel
10a läßt sich der Spannring durch Einfahren der
Vorschubelemente 9 (d. h. in Fig. 2 nach links) ohne
Schwierigkeit soweit auseinanderspreizen, daß er -
sobald der Schlitten 29 mit der Trageinheit 1 eine
entsprechende Stellung oberhalb des Deckels 23
erreicht hat - über diesen hinaus abgesenkt und durch
Drehen der Trageinheit 1 um die Mittelachse 2a (vgl.
Fig. 1) dem Wirkbereich des Drehhebels 8 zugeführt
werden kann.
Vor dem Öffnen der Greifzangen 10 werden die
Haltestangen 14a so weit in Richtung auf das Normfaß
21 ausgefahren, daß sie den Spannring bei geöffneten
Greifzangen in Höhe der Deckellippe 23a und der
Lippensegmente 21b (vgl. Fig. 4) festhalten. Zur
Fixierung des geöffneten Spannrings werden danach
zwei Vorschubelemente so weit ausgefahren, daß die
zugehörigen Wandabschnitte 10c als Anpreßflächen
wirksam werden, d.h. den Spannring 17 in der
erforderlichen Weise an die Teile 23a und 21b
andrücken. Nunmehr kann durch Betätigen der
Dreheinheit 7 unter Einwirkung des Drehhebels 8 der
Spannhebel 18 in Richtung auf den Spannring
geschwenkt und dieser dadurch in die Schließstellung
überführt werden (vgl. Fig. 3), in welcher der Deckel
23 mit dem Normfaß 21 verspannt ist (vgl. dazu Fig.
4).
Nach Beendigung des Schließvorgangs werden die
Haltestangen 14a und die Vorschubelemente 9 soweit
eingefahren, daß die Trageinheit 1 über den Deckel 23
hinaus angehoben und das bedeckelte Normfaß durch
Einschalten der Fördereinheit 24 nach rechts
weitergefördert werden kann.
Der Entdeckelungsvorgang läuft folgendermaßen ab:
Zunächst wird die Trageinheit 1 bei geöffneten
Greifzangen 10 und eingefahrenen Haltestangen 14a
über den mit einem Spannring verschlossenen Deckel
agesenkt und durch Drehen um die Mittelachse 2a der
Mittelkonsole 2 in eine Lage gebracht, in welcher der
Schwenkhebel den in der Schließstellung befindlichen
Spannhebel 18 mittels seines Führungsabschnitts 8b
unterfahren und durch Betätigen der Dreheinheit 7 in
die Öffnungsstellung schwenken kann. Vor dem Öffnen
des Spannring sind die Haltestangen 14a so weit in
Richtung auf das Normfaß ausgefahren worden, daß sie
eine Abwärtsbewegung des geöffneten Spannrings
verhindern. Dieser wird nach Ausfahren der
Vorschubelemente 9 zweier benachbarten Tragarme und
dem damit verbundenen Andrücken der Wandabschnitte
10c in eine bezüglich des Normfasses 21 exzentrische
Lage verschoben, in der er zunächst von der
Greifzange 10 des dritten Tragarms erfaßt, durch
deren Bewegung in Richtung auf das Normfaß für die
anderen Greifzangen zugänglich gemacht, durch
Einfahren der Vorschubelemente 9 sämtlicher
Greifzangen 10 auseinandergespreizt und bei
inzwischen eingefahrenen Haltestangen 14a über den
Deckel 23 hinaus angehoben und am gewünschten Ort
abgelegt werden kann.
Nach dem erneuten Absenken der Trageinheit 1 in
Richtung auf den Deckel 23 läßt sich dessen
Deckellippe 23a durch Ausfahren der Vorschubelemente
9 und Schließen der Greifzangen 10 erfassen, durch
Aufwärtsbewegen der Trageinheit von dem in Frage
kommenden Normfaß 21 abziehen und durch geeignete
Bewegung der Trageinheit sowie Öffnen der Greifzangen
einer Ablagestelle zuführen.
Das Abziehen des Deckels 23 vom Normfaß 21 ist nur
dann möglich, wenn sichergestellt ist, daß die
Zangenschenkel 10a ausschließlich an der Deckellippe
23a angreifen; aus diesem Grunde besteht die Faßlippe
aus Lippensegmenten 21b (vgl. dazu Fig. 4), die
voneinander einen ausreichend großen Abstand
aufweisen.
Um die Trageinheit in einfacher Weise an
unterschiedlich ausgebildete Normfässer und Deckel
anpassen zu können, sind die Vorschubelemente 9 und
auch die Haltezylinder 14 verschiebbar mit dem
jeweils zugehörigen Tragarm 3 bis 5 verbunden.
Der mit der Erfindung erzielte Vorteil besteht unter
anderem darin, daß auch bei größerem
Maßungenauigkeiten des Normfasses, des Deckels und
des Spannrings die erforderliche Betriebssicherheit
nicht in Frage gestellt ist, daß gewünschtenfalls zum
überwiegenden Teil handelsübliche Bauteile zur
Anwendung kommen können, daß die Trageinheit in
einfacher Weise an unterschiedliche Faßgrößen
angepaßt und in eine vollautomatisch arbeitende
Anlage integriert werden kann.
Abweichend von der im einzelnen beschriebenen
Ausführungsform kann die Trageinheit zusätzlich mit
zumindest einer Greifeinheit, inbesondere einem
Sauggreifer, ausgestattet sein; dieser ist, ohne die
Funktion als Anpreßfläche zu beeinträchtigen, in die
untenliegende Stirnfläche der Mittelkonsole
integriert.
Die zusätzliche Greifeinheit kann dazu eingesetzt
werden, anstelle der Haltestangen einen Deckel
aufzunehmen und auf ein Normfaß aufzusetzen.
Claims (9)
1. Handhabungsvorrichtung zum Be- und Entdeckeln
von Normfässern mit einer außenliegenden,
vorspringende Lippensegmente aufweisenden
Faßlippe, gegen die ein Deckel über seine
außenliegende Deckellippe mittels eines
lösbaren, im Querschnitt U-förmigen
Spannrings anziehbar ist, wobei dieser
gleichzeitig an den voneinander abgewandten
Stirnflächen der Faß- und Deckellippe
abstützbar ist und ein Verschlußelement mit
einem außenliegenden, schwenkbar befestigten
Spannhebel trägt, durch dessen Bewegung
zwischen einer Öfffnungs- und Schließstellung
der Durchmesser des Spannrings veränderbar
ist, gekennzeichnet durch
- - drei strahlenförmig ausgerichtete Tragarme (3 bis 5), die mit einer Mittelkonsole (2) eine in sich starre Trageinheit (1) bilden, wobei die Mittekonsole - in Richtung der Trageinheit-Mittelachse (2a) gesehen - zumindest einseitig über die Tragarme hinausragt,
- - eine Führungseinheit (28), über welche die Trageinheit (1) sowohl in waagerechter als auch in lotrechter Richtung bewegbar und um ihre Mittelachse (2a) drehbar ist,
- - auf die Mittelkonsole (2) ausgerichtete Greifzangen (10) und dieser zugewandte Andruckflächen (10c), die an den Tragarmen (3 bis 5) abgestützt bezüglich dieser in Richtung auf die Mittelkonsole verschiebbar sind,
- - an den Tragarmen (3 bis 5) angebrachte Haltezylinder (14), deren Haltestangen (10a) in Richtung auf die Mittelkonsole (2) ausfahrbar sind,
- - eine bezüglich der Trageinheit (1) ortsfeste Dreheinheit (7) mit einem Schwenkhebel (8), der zwischen zwei benachbarten Tragarmen (4, 5) liegend um eine zur Mittelachse (2a) parallele Schwenkachse (7) bewegbar ist und einen dazu parallelen Mitnahmeabschnitt (8a) aufweist,
- - wobei die Trageinheit (1) und deren
Bestandteile derart betätigbar sind,
daß zum Bedeckeln
durch Ausfahren und dazu zeitversetztes
Einfahren der Haltestangen (10a) ein
Deckel (23) von einer Zuführstelle (31)
aufnehmbar, auf ein Normfaß (21)
aufsetzbar und durch Absenken der
Mittelkonsole (2) auf dieses aufpreßbar
ist;
danach ein Spannring (17) mittels der Greifzangen (10) aufnehmbar sowie spreizbar und nach dem Überstülpen über Deckel (23) auf den ausgefahrenen Haltestangen (10a) in Höhe der Faß- und Deckellippe (21b, 23a) abstützbar, anschließend bei geöffneten Greifzangen (10) durch Andrücken der Andrückflächen (10c) zweier benachbarter Tragarme an die Faß- und Deckellippe anpreßbar und schließlich durch Umlegen des Spannhebels (18) in Richtung auf den Spannring (17) in die Schließstellung mittels des Schwenkhebels (8) verriegelbar ist, und
daß zum Entdeckeln der Spannhebel (18) bei zeitweiliger Drehung der Trageinheit (1) von dem Schwenkhebel (8) unterfahrbar und durch dessen Drehbewegung in die Öffnungsstellung überführbar ist, in welcher der Spannring (17) auf den zuvor ausgefahrenen Haltestangen (10a) aufliegt;
der Spannring (17) nach Andrücken der Andrückflächen (10c) zweier benachbarter Tragarme an die Faß- und Deckellippe (21b, 23a) von der Greifzange (10) des dritten Tragarms erfaßbar und anschließend unter Einwirken aller Greifzangen in gespreiztem Zustand über den Deckel (23) hinaus anhebbar und ablegbar ist, und schließlich der Deckel, von den Greifzangen zwischen den Lippensegmenten (21b) des Normfasses (21) festgehalten, von diesem abziehbar und einer Ablagestelle zuführbar ist.
2. Handhabungsvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Haltestangen
(10a) unterhalb der Stirnfläche (2b) der
Mittelkonsole (2) angeordnet sind, die in der
waagerechten Arbeitsstellung der Trageinheit
(1) nach unten gerichtet ist und die
Anpreßfläche für den Deckel (23) bildet.
3. Handhabungsvorrichtung nach zumindest einem
der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Mittelkonsole (2) - in Anpassung an
die Anordnung der Tragarme (3 bis 5) - einen
dreieckförmigen Grundriß aufweist.
4. Handhabungsvorrichtung nach zumindest einem
der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Greifzangen (10) über Vorschubelemente
(9), die unterhalb der Tragarme (3 bis 5)
liegen, mit diesen in Verbindung stehen.
5. Handhabungsvorrichtung nach zumindest einem
der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Greifzangen (10) - in der
Seitenansicht gesehen - winkelförmige
Zangenschenkel (10a) aufweisen, die in der
Schließstellung rechteckförmige
Zangenöffnungen (10b) begrenzen.
6. Handhabungsvorrichtung nach zumindest
einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Greifzangen (10)
in eine Öffnungstellung bringbar sind, in
welcher ihre Zangenschenkel (10a)
miteinander einen Winkel von etwa 180°
einschließen.
7. Handhabungsvorrichtung nach zumindest einem
der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Andrückflächen jeweils aus dem
Wandabschnitt (10c) des Zangengehäuses
bestehen, der - zwischen den beiden Schenkeln
(10a) liegend - der Mittelkonsole (2)
zugewandt ist.
8. Handhabungsvorrichtung nach zumindest einem
der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Trageinheit (1) über eine
Wechselplatte (6) lösbar mit der
Führungseinheit (28) in Verbindung steht.
9. Handhabungsvorrichtung nach zumindest einem
der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Vorschubelemente (9) und die
Haltezylinder (14) in Längsrichtung der
der Tragarme (3 bis 5) verstellbar an diesen
gehalten sind.
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OM8 | Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law | ||
8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: FRIED. KRUPP AG, 4300 ESSEN, DE |
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8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |