DE3926026A1 - Werkzeugkopf, insbesondere feinbohrkopf - Google Patents
Werkzeugkopf, insbesondere feinbohrkopfInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Werkzeugkopf,
insbesondere Feinbohrkopf, nach dem Oberbegriff des
Anspruchs 1.
Ein Werkzeugkopf dieser Art ist aus der DE 33 32 243 A1
bekannt. Solche Werkzeugköpfe werden vorwiegend zum Fein
bearbeiten von Bohrungen verwendet. Durch die radiale
Einstellbarkeit des Werkzeugträgers ist die Bearbeitung
unterschiedlicher Durchmesser innerhalb eines gewissen
Bereiches möglich. Bei einer radialen Verstellung des
Werkzeugträgers findet eine Verlagerung von Massenanteilen
desselben relativ zur Mittel- oder Drehachse des Werkzeug
kopfes statt. Eine dadurch hervorgerufene Unwucht bringt
besonders dann die Gefahr von Schwingungen und anderen
Beeinträchtigungen des Arbeitsvorganges und des Bearbei
tungsergebnisses mit sich, wenn mit größeren Schnittge
schwindigkeiten, also mit höheren Drehzahlen, gearbeitet
werden soll, wie dies mit den heutigen Schneidstoffen
möglich ist.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Werkzeugkopf der
angegebenen Gattung zu schaffen, der außer sonstigen
vorteilhaften Eigenschaften, u.a. hinsichtlich der Ein
stellbarkeit des Werkzeugträgers und geringer bei einer
Radialverstellung zu verlagernder Massenanteile, einen
selbsttätigen Unwuchtausgleich besitzt. Die Erfindung
strebt dabei ferner eine dem praktischen Einsatz besonders
gerecht werdende Ausbildung des Werkzeugkopfes und seiner
Teile im einzelnen an. Weitere mit alledem zusammenhängen
de Probleme, mit denen sich die Erfindung befaßt, ergeben
sich aus der jeweiligen Erläuterung der aufgezeigten
Lösung.
Der Werkzeugkopf nach der Erfindung kennzeichnet sich
durch eine Auswuchteinrichtung mit einem im Grundkörper
oder einem diesem zugeordneten Aufsatzkörper beweglich
geführten Schieber, der gegensinnig zu einer Radialver
stellung des Werkzeugträgers quer zur Längsachse des
Grundkörpers bzw. Aufsatzkörpers verstellbar ist, wobei
zwischen einem an der Werkzeugträger-Radialverstellung
beteiligten Element und dem Schieber ein dessen Bewegung
in Abhängigkeit von der Werkzeugträger-Verstellung
vermittelndes Übertragungsorgan vorgesehen ist.
Ein solcher Werkzeugkopf wird, wenn er einmal justiert
ist, ungeachtet einer jeweiligen radialen Verstellung des
Werkzeugträgers unwuchtfrei gehalten und läßt sich
deshalb auch für Bearbeitungsoperationen mit hohen
Drehzahlen einsetzen. Die auszuwuchtenden Massenanteile
lassen sich dank der besonderen Werkzeugträgerausbildung
klein halten. Bei alledem bestehen für die Radialverstel
lung des Werkzeugträgers vorteilhafte Möglichkeiten
hinsichtlich Ausführung und Wirkungsweise.
Der Kopfteil des Werkzeugträgers weist vorteilhaft eine
durchgehende Aufnahmebohrung für den Schaft eines Werk
zeuges auf. Dies trägt nicht nur zur sicheren Festlegeung
des Werkzeuges bei, wobei im Werkzeugkopf zweckmäßig
wenigstens eine Spannschraube vorgesehen ist, sondern
gestattet es außerdem auch, daß der Werkzeugschaft auf
einen anderen Teil des Werkzeugkopfes einwirken kann.
Das Übertragungsorgan, das dem Schieber der Auswuchtein
richtung eine entsprechende Bewegung vermittelt, kann
bei einer von mehreren möglichen Ausführungen in bewe
gungsübertragender Verbindung oder im Kontakt mit dem
Werkzeugträger oder einem Teil desselben stehen, insbe
sondere mit einer daran angeordneten Steuerfläche. Dies
kommt z.B. dann in Betracht, wenn der Werkzeugkopf im
wesentlichen nur mit Werkzeugen etwa gleicher Konfigura
tion verwendet werden soll, die sich in ihrer Massen
verteilung bezüglich der Drehachse nicht wesentlich
voneinander unterscheiden. Sollen Werkzeuge verschie
dener Art bzw. Massenverteilung eingesetzt werden, so
läßt sich ein Anschluß oder eine Steuerfläche für das
Übertragungsorgan an einem auswechselbar am Werkzeugträger
befestigten Teil vorsehen, derart, daß für jedes unter
schiedliche Werkzeug bzw. für jede Gruppe unter sich
hinsichtlich der Massenverteilung vergleichbarer Werkzeuge
eine passende Steuerfläche oder andere Beeinflussungsmög
lichkeit für das Übertragungsorgan zur Wirkung kommt, um
eine entsprechende Bewegung des Schiebers hervorzurufen.
Bei einer besonders vorteilhaften Ausführung ist das
Übertragungsorgan zwischen dem Schieber und einem vom
Werkzeugträger aufgenommenen Werkzeug vorgesehen. Das
Werkzeug, insbesondere das hintere Ende seines Schaftes,
ist dann mit einem Anschluß oder einer Steuerfläche für
das Übertragungsorgan versehen, die bei Radialverstellung
des Werkzeugträgers eine solche Ausgleichsbewegung des
Schiebers hervorruft, wie sie für das betreffende Werkzeug
erwünscht oder erforderlich ist. Es ist dann in jedem
Fall die richtige Funktion der Auswuchteinrichtung
sichergestellt, weil das jeweilige Werkzeug bereits
selbst die Voraussetzung dafür mitbringt.
Eine Steuerfläche od.dgl. kann fest am Werkzeug bzw.
Werkzeugschaft vorgesehen sein, namentlich durch geeignete
Formgebung des Werkzeugschaftes und/oder Anschleifen einer
genauen Fläche. Es ist aber auch möglich, einen Zusatzteil
mit einer zur Art des Werkzeuges passenden Steuerfläche
vorzusehen, der wahlweise an einem Werkzeug in vorgege
bener Lage angebracht und bei Nichtgebrauch auch wieder
abgenommen werden kann.
Der Schieber ist vorteilhaft in einer Bewegungsrichtung
durch eine Druckfeder oder ein anderes geeignetes Element
elastisch belastet. Damit ist ein ständiger Kontakt und
eine Spielfreiheit der im Kraftweg liegenden Teile
gewährleistet.
Als Übertragungsorgan kommt insbesondere eine Kugel in
Betracht. Der Schieber weist dann zweckmäßig eine prismen
förmige Ausnehmung auf, in der die Kugel zu liegen kommt.
Das Übertragungsorgan kann aber auch ein quer zur Bewe
gungsrichtung des Schiebers geführtes Druckstück sein,
an dem eine Schrägfläche im Kontakt mit einem Anlageteil
am Schieber ist. Schließlich läßt sich als Übertragungs
organ auch ein zweiarmiger Hebel vorsehen, der einerseits
an dem Schieber und andererseits am Werkzeug oder am
Werkzeugräger angreift.
Das Übertragungsorgan kann mittels einer Druckschraube
feststellbar sein. Dadurch läßt sich die Auswuchteinrich
tung außer Funktion setzen, wie es in gewissen Fällen
erwünscht sein kann.
Um eine möglichst kompakte Ausführung zu erzielen,
besteht der Schieber vorteilhaft aus einem schweren
Material mit einer Dichte von größer/gleich 10 kg/dm2.
Solche Materialien sind auf dem Markt erhältlich.
Der Werkzeugträger besteht vorteilhaft aus einem hoch
festen Federstahl. Eigenschaften eines solchen Stahles,
die für den hier gegebenen Zweck besonders günstig sind,
nennt ein Unteranspruch.
Die radiale Verstellung des Werkzeugträgers läßt sich
auf verschiedene Weise bewirken. Zweckmäßige Ausführungen
dazu sind in den Ansprüchen angegeben und werden in
Verbindung mit der Zeichnung im einzelnen erläutert.
Bei einer besonders vorteilhaften Ausführung weist die
Verstellvorrichtung einen in einem Gehäuse, Aufsatzkörper
od.dgl. schwenkbar gelagerten Hebel und eine mittels
Verstellantriebs im Grundkörper axial bewegbare Hülse
mit einer inneren Kegelfläche auf, wobei ein Ende des
Hebels an der inneren Kegelfläche anliegt und das andere
Ende am Kopfteil des Werkzeugträgers angreift.
Zur Betätigung von Organen zur radialen Verstellung des
Werkzeugträgers ist vorteilhaft ein Klinken-Zahnrad-
Schrittschaltwerk vorgesehen, wobei einem Zahnkranz an
dem antreibbaren Teil zwei Klinken für beide Drehrichtun
gen zugeordnet sind.
Für die Gestaltung des Werkzeugträgers bestehen verschie
dene Möglichkeiten. Die Erfindung ist nicht auf eine Aus
führung beschränkt, bei der ein Kopfteil mit zwei Schen
keln aus einem Stück besteht. Vielmehr können Teile, die
eine Parallelfeder-Anordnung bilden, auch separat herge
stellt und mit dem Kopfteil fest oder lösbar verbunden
sein. Andererseits ist es auch möglich, daß die Parallel
feder-Anordnung materialmäßig mit dem Grundkörper zusam
menhängt, ggfs. sogar mit einem Kopfteil. Alle derartigen
Ausführungen fallen in den Rahmen der Erfindung.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung
ergeben sich aus der nachstehenden Erläuterung von Ausfüh
rungsbeispielen, aus der zugehörigen Zeichnung und aus
den Ansprüchen. Es zeigen:
Fig. 1 einen Werkzeugkopf im Längsschnitt,
Fig. 2 den Werkzeugkopf nach Fig. 1 in Draufsicht, zum
Teil im Schnitt nach der Linie II in Fig. 1,
Fig. 3 den Grundkörper des Werkzeugkopfes nach Fig. 1
in perspektivischer Ansicht,
Fig. 4 den Werkzeugträger des Werkzeugkopfes nach Fig.
1 in perspektivischer Ansicht,
Fig. 5 den Grundkörper des Werkzeugkopfes nach Fig. 1
in einem Schnitt nach der Linie V in Fig. 1,
Fig. 6 eine abgewandelte Ausführung des Werkzeugkopfes
in einem der Fig. 1 entsprechenden Schnitt,
Fig. 7 eine andere Ausführung eines Werkzeugkopfes in
Ansicht, einige Teile im Schnitt,
Fig. 8 einen Schnitt, im wesentlichen nach der Linie
VIII-VIII in Fig. 7,
Fig. 9 einen Schnitt nach der Linie IX-IX in Fig. 8,
Fig. 10 einen Schnitt, im wesentlichen nach der Linie
X-X in Fig. 7,
Fig. 11 einen Schnitt nach der Linie XI-XI in Fig. 10 und
Fig. 12 einen Schnitt nach der Linie XII-XII in Fig. 10.
Der in den Fig. 1 bis 5 dargestellte Werkzeugkopf
weist einen (in Fig. 1 nur zum Teil wiedergegebenen)
Grundkörper 1 auf, dessen Schaft 2 am Ende ein Gewinde 3
zum Einschrauben in eine Aufnahmebohrung eines Halters
aufweist. Der Schaft kann aber auch in anderer Weise
gestaltet sein, je nachdem, mit welchem Teil er verbunden
werden soll. So kann er auch mit einem Konus zum Einsetzen
in die Aufnahme einer Arbeitsspindel versehen sein oder
einen solchen bilden.
Wie besonders aus den Fig. 3 und 4 ersichtlich ist,
ist der Grundkörper 1 stirnseitig mit einer Ausnehmung 4
versehen, die sich in seitlichen Ausnehmungen 5 fortsetzt,
derart, daß darin ein Werkzeugträger 6 Aufnahme findet.
Der Werkzeugträger 6 besteht aus einem hochfesten Feder
stahl und weist einen Kopfteil 7 und zwei mit dem letzte
ren aus einem Stück bestehende Schenkel 8 auf. Diese sind
mit ihren freien Enden an den Stellen 9 (Fig. 1) befestigt
und bilden eine Parallelfeder-Anordnung. Jeder Schenkel
8 hat zwei dünnere Querschnittspartien 10, die als
Werkstoffgelenke der Parallelfeder-Anordnung wirken. Der
stabile Kopfteil 7 ist mit einer Aufnahmebohrung 11 für
den rückwärtigen Teil 12 (Fig. 1) eines Bohr- oder
Ausdrehwerkzeuges 13 versehen. Dieses kann durch eine
nicht gezeigte Schraube, die in eine Gewindebohrung des
Kopfteiles 7 eingreift, in der Aufnahmebohrung 11 gespannt
oder geklemmt werden.
Die Verbindung der Schenkel 8 des Werkzeugträgers 6 mit
dem Grundkörper an den Stellen 9 geschieht vorteilhaft
durch Schweißen, insbesondere Elektronenstrahlschweißen.
Es kann aber auch eine Befestigung mit Schrauben vorgese
hen sein.
Zur radialen Verstellung des Werkzeugträgers 6 relativ
zum Grundkörper 1 dient bei der in den Fig. 1 bis 5
gezeigten Ausführung des Werkzeugkopfes eine Stellschraube
14, die mit einem Gewindeteil 15 in eine Gewindebohrung
16 in der einen Grundkörperwange 1b eingeschraubt ist
und deren Kopf 17 mit einem Bund 17a in einer Bohrung 18
der anderen Grundkörperwange 1a geführt ist. Mit einem
Kegelteil 19 liegt die Stellschraube 14 an einer Kegel
fläche 20 des Kopfteiles 7 des Werkzeugträgers 6 unter
Vorspannung (durch die Parallelfeder-Anordnung der
Schenkel 8) an, derart, daß durch Drehen dieser Stell
schraube 14 in der einen oder anderen Richtung der
Werkzeugträger 6 eine radiale Auslenkung nach außen bzw.
nach innen erfährt. Damit wird das Werkzeug radial
eingestellt. Der Kopfteil 7 des Werkzeugträgers 6 ist
dabei zwischen den beiden Grundkörperwangen 1a und 1b
geführt. Der gesamte Auslenkweg des Kopfteiles 7 kann
z.B. 2 mm betragen.
Im Grundkörper 1 ist bei der Ausführung nach den Fig.
1 bis 5 eine Innenführung 21 mit Vierkantquerschnitt für
einen darin quer zur Längsachse L des Werkzeugkopfes
bewegbaren Schieber 22 vorgesehen. Dieser ist durch eine
Druckfeder 23, die sich an einem Schenkel 8 abstützen
kann, in einer Richtung belastet und weist eine prismen
förmige Ausnehmung 24 auf. In dieser liegt eine Kugel
25, die ein Übertragungsorgan bildet, um dem Schieber
eine radiale Verstellbewegung in Abhängigkeit von einer
radialen Verstellung des Kopfteiles 7 des Werkzeugträgers
6 zu vermitteln. Die Kugel 25 sitzt in einer Öffnung 26
des Grundkörpers 1, in der sie gegen seitliche Verlagerun
gen gehalten ist, sich aber in Richtung der Längsachse L
des Werkzeugkopfes begrenzt verschieben kann. Mit der
Zahl 27 ist ein am Grundkörper angeschraubtes Winkelstück
bezeichnet, durch das die Kugel 25 bei abgenommenem
Werkzeug gegen Herausfallen gesichert ist.
Am Ende des rückwärtigen Teiles 12 des in die Aufnahme
bohrung 11 eingesetzten Werkzeuges 13 befindet sich ein
Ansatz mit einer gegenüber der Längsachse desselben (in
Fig. 1 mit der Längsachse L des Werkzeugkopfes zusammen
fallend gezeichnet) geneigte Steuerfläche 28, die im
Kontakt mit der Kugel 25 ist.
Wird dem Kopfteil 7 des Werkzeugträgers 6 und somit dem
eingespannten Werkzeug 13 mittels der Stellschraube 14
eine radiale Verstellung erteilt, so findet durch die
Kugel 25 als Übertragungsorgan gleichzeitig eine radiale
Verstellung des Schiebers 22 in der entgegengesetzten
Richtung statt. Das Gewicht des Schiebers 22 ist so
bemessen, daß durch die Verstellung des Schiebers ein
Ausgleich der Gewichtsverlagerung auf Seiten des Werk
zeugträgers ausgeglichen wird. Das System bleibt somit
ungeachtet der jeweiligen Werkzeugeinstellung bzw.
Verstellung des Werkzeuges immer ausgewuchtet.
Wie Fig. 5 erkennen läßt, ist im Grundkörper 1 eine von
dessen Ende ausgehende Bohrung 36 für ein Kühl- oder
Schmiermittel vorgesehen, die sich in einer zur Ausnhemung
4 hin offenen Bohrung 37 fortsetzt. Dadurch kann ein
Medium von einem nicht dargestellten Anschluß aus durch
den Grundkörper bis zu einer Stelle geleitet werden, an
der eine Kühlung, Schmierung oder Spülung erfolgen soll.
Das Ende der Bohrung 37 kann insbesondere dem Ende einer
Bohrung gegenüberliegen, die sich in einem eingesetzten
Werkzeug befindet und in diesem bis zu dessen Schneide
führt.
In Fig. 6 ist eine abgewandelte Ausführung des Werkzeug
kopfes in einem der Fig. 1 entsprechenden Schnitt darge
stellt, wobei mit der Ausführung nach Fig. 1 gleiche
oder einander entsprechende Teile mit den gleichen
Bezugszahlen wie dort bezeichnet sind.
Der auch hier unter der Wirkung einer Druckfeder 23 ste
hende Schieber 32 weist eine Durchgangsöffnung 29 auf,
die Raum für ein Übertragungsorgan in Gestalt eines
stiftförmigen Druckstückes 35 bietet. Dieses ist in
einer Bohrung 30 im Grundkörper 1 verschiebbar geführt
und steht unter der Wirkung einer Druckfeder 31. Am
Schieber 32 befindet sich ein Anlageteil 33, zweckmäßig
ein Querstift, der mit seiner vorstehenden runden Außen
fläche an einer Schrägfläche 34 des Druckstückes 35
anliegt. Das letztere liegt mit seinem Kopfteil an der
Steuerfläche 28 am Ansatz des rückwärtigen Teiles 12 des
Werkzeuges 13 an. Die Wirkungsweise dieser Ausführung
entspricht derjenigen bei der Ausführung nach den Fig.
1 bis 5 mit einer Kugel 25 als Übertragungsorgan.
In den Fig. 8 bis 12 ist eine weitere Ausführung
eines Werkzeugkopfes mit Unwucht-Ausgleich dargestellt.
Ein Grundkörper 41 mit einem Kegelschaft 42 zum Einsetzen
in den Aufnahmekonus einer Arbeitsspindel und mit einem
üblichen Ringbund 43 für die Handhabung durch eine
Werkzeugwechseleinrichtung weist einen zylindrischen
Ansatz 44 und eine Ringfläche 45 für den Anschluß und
die Abstützung eines Aufsatzkörpers 51 auf. Dieser ist
mit einer den Ansatz 44 mit entsprechend genauer Passung
umgreifenden Ausnehmung 52 und mit einer auf der Ring
fläche 45 aufliegenden Stützfläche 53 versehen. Der
Grundkörper 41 als Unterteil und der Aufsatzkörper 51
als Oberteil sind durch eine Ringmutter 50 starr, aber
lösbar miteinander verbunden. Die Ringmutter 50 weist
zwei Innengewinde 48 und 49 mit unterschiedlicher Steigung
auf, denen Außengewinde am Grundkörper 41 und Aufsatzkör
per 51 entsprechen.
Der Aufsatzkörper 51 ist ähnlich ausgebildet wie der
Grundkörper 1 bei der Ausführung nach den Fig. 1 bis
5, so daß hier nur die wesentlichsten Merkmale bzw. die
abweichende Ausbildung erläutert zu werden braucht.
Gleiche oder einander entsprechende Teile sind dabei mit
den gleichen Bezugszahlen wie in den Fig. 1 bis 5
bezeichnet. Der Werkzeugträger 6 weist auch hier einen
Kopfteil 7 mit einer Aufnahmebohrung 11 für den Schaft
12 eines Werkzeuges 13 auf. Mit der Zahl 54 ist eine
Klemmschraube bezeichnet, die mit ihrer konischen Spitze
in eine kegelige Vertiefung des Werkzeugschaftes 12
eingreift und sowohl zur Ausrichtung des Werkzeuges 13
als auch zur axialen und radialen Verspannung desselben
dient. Zwei mit dem Kopfteil 7 aus einem Stück bestehende
Schenkel 8 bilden hier ebenfalls eine Parallelfeder-
Anordnung. Die Enden der Schenkel sind an dem Aufsatzkör
per 51 ebenso wie bei der Ausführung nach den Fig. 1
bis 5 befestigt.
Die Auswuchteinrichtung enthält auch hier einen in einer
Innenführung 21 des Aufsatzkörpers 51 quer zur Längsachse
des Werkzeugkopfes bewegbaren, von einer Druckfeder 23
belasteten Schieber 22. Eine Kugel 25 bildet das Übertra
gungsorgan zwischen dem Schieber 22 und dem Kopfteil 7
bzw. dem darin eingespannten Werkzeug 13, wobei die
Kugel an einer Steuerfläche 28 des letzteren anliegt.
Die Wirkungsweise ist die gleiche, wie sie bei der
Ausführung nach den Fig. 1 bis 5 erläutert wurde.
Die Vorrichtung zur radialen Verstellung des Werkzeugträ
gers 6 bzw. seines Kopfteiles 7 weist hier einen Hebel
55 auf, der sich in seinem in den Aufsatzkörper 51
hineinragenden Teil in zwei Gabelarmen 55a fortsetzt.
Diese sind auf zwei im Aufsatzkörper 51 gehaltenen
Zapfen 56 gelagert, so daß der gesamte Hebel 55 um die
Achse dieser Zapfen schwenken kann. An den Enden der
Gabelarme 55a sind kugelförmige Druckstücke 57 vorgesehen,
die, wie besonders die Fig. 10 und 11 erkennen lassen,
an Anschlagflächen 58 von Druckbolzen 67 anliegen, die
sich in mit dem Kopfteil 7 verschraubten Seitenplatten
59 des Kopfteiles 7 befinden.
Am unteren Ende des Hebels 55 sitzt eine Kugel 60, die
an der inneren Kegelfläche 62 einer im Grundkörper 41
mittels eines insgesamt mit der Zahl 63 bezeichneten
Verstellvorrichtung axial bewegbaren Hülse 61 anliegt.
Die letztere ist in einer Bohrung 64 des Grundkörpers 41
spielfrei geführt. Die Ausführung wird besonders zweck
mäßig so getroffen, wie es Fig. 12 erkennen läßt. Zwei
an ihren vorderen Enden mit Kunststoffpuffern versehene
Schrauben 65, die von Gewindebohrungen im Grundkörper 41
aufgenommen sind, liegen am Außenumfang der Hülse 61 an.
Mittels dieser beiden Schrauben ist eine Selbsthemmung
der Hülse 61 einstellbar und eine spielfreie Bewegungs
führung erzielbar, ähnlich einer Lünette. Die Schrauben
65 sind zweckmäßig um gleiche Winkelbeträge gegenüber
einer durch den unteren Teil des Hebels 55 gehenden
Längsmittelebene des Grundkörpers versetzt angeordnet,
wie es auch Fig. 12 veranschaulicht.
In den Seitenplatten 59 des Kopfteiles 7 sind in Gewinde
bohrungen zwei Stellschrauben 66 mit den Druckbolzen 67
vorgesehen. An den Stirnseiten 58 der letzteren liegen die
Druckstücke 57 der Gabelarme 55a an. Über die beiden
Stellschrauben 66 kann das Gesamtsystem der Verstellvor
richtung vorgespannt werden, und zwar so, daß die Mitte
der Aufnahmebohrung 11 für das Werkzeug 13 genau mit der
Mittelachse des Werkzeugkopfes übereinstimmt. Diese ist
gleichzeitig Rotationsachse, wenn es sich um ein Werkzeug
handelt, das bei der Bearbeitung eine Drehbewegung
ausführt.
Die Verstellvorrichtung 63 ist bei dieser Ausführung
nach Art eines Klinken-Zahnrad-Schrittschaltwerks ausge
bildet. Dies ist besonders aus den Fig. 8 und 9
erkennbar. Das Schrittschaltwerk weist zwei Stößel 71 auf,
die in Bohrungen 72 des Grundkörpers 51 verschiebbar
sind. Im Bereich des Ringbundes 43 befinden sich zwei
Öffnungen 73, die in einer Flucht mit den Bohrungen 72
liegen, derart, daß mittels eines in die Öffnungen
hineinbewegbaren Betätigungselements die Stößel 71
verschoben werden können. Jeder Stößel 71 weist ein
gabelförmiges inneres Ende auf, zwischen dessen Gabel
schenkeln der Endteil einer Klinke 74 Platz findet, die
an einem Schiebeteil 75 auf einem Zapfen 76 schwenkbar
gelagert ist, und zwar zwischen zwei Schenkeln des dem
Stößel 71 zugewandten gabelförmigen Endes des Schiebe
teiles 75. Zwischen diesem und einem in eine Gewindeboh
rung 78 eingeschraubten Widerlager 79 befindet sich eine
Druckfeder 80, die den Schiebeteil 75 mit der Klinke 74
in Richtung auf den Stößel 71 zu drücken sucht. Im
Widerlager 79 befindet sich ein einstellbarer Anschlag 81,
der hier von einer Schraube gebildet ist.
Jeder Stößel 71 weist eine geneigte Betätigungsfläche 77
auf, die am abgerundeten Rücken der Klinke 74 zum Angriff
kommen kann. Die Klinke 74 ist so ausgebildet und angeord
net, daß sie in eine Verzahnung 82 eingreifen kann, die
sich am Außenumfang der Hülse 61 befindet (vgl. auch
Fig. 8).
Wird auf einen der Stößel 71 von außen her durch die
Öffnung 73 eine einwärts gerichtete Kraft ausgeübt,
insbesondere mittels eines Betätigungsdornes, der sich
an geeigneter Stelle einer Werkzeugmaschine befindet, so
bewegt sich der Stößel 71 in der Bohrung 72 gegen die
Klinke 74 und drückt diese mit seiner schrägen Betäti
gungsfläche 77 in die Verzahnung 82. Dieser Vorgang
dauert an, bis die beiden Stirnflächen der Gabel des
Stößels 71 die Stirnflächen der Gabel des Schiebeteiles
75 erreichen. Hiernach bewegen sich der Stößel 71 und
das Teil 75 gleichförmig gegen die Kraft der Feder 80.
Die Klinke 74 bleibt in der Verzahnung 82. Diese Bewegung
kann so lange fortgeführt werden, bis der Schiebeteil 75
gegen das Widerlager 79 bzw. den Anschlag 81 stößt. Der
Weg bzw. Bewegungshub ist mittels des Widerlagers 79 und
der Anschlagschraube 81 so eingestellt, daß immer nur eine
Weiterschaltbewegung und damit eine Drehung der Hülse 61
um einen Zahn der Verzahnung 82 erfolgen kann.
Fällt die Betätigungskraft auf den Stößel 71 weg, wird
dieser also von der Einwirkung eines äußeren Organs
freigegeben, so drückt die Feder 80 den Schiebeteil 75
mit der Klinke 74 und den Stößel 71 zurück in die Aus
gangsstellung. Über eine an der Klinke 74 vorgesehene
Schräge, ggfs. noch zusätzlich unterstützt durch eine im
Stößel 71 befestigte, mit ihrem Ende in eine Ausnehmung
der Klinke 74 hineinragende Blattfeder 83, kommt die
Klinke 74 außer Eingriff mit der Verzahnung 82 und
bleibt in einer Stellung, wie sie auf der rechten Seite
der Fig. 9 dargestellt ist. Bei einem neuen Betätigungs
impuls auf den Stößel 71 wiederholt sich der beschriebene
Vorgang. Je nachdem, welcher der beiden Stößel 71 betätigt
wird, erfolgt eine Links- oder eine Rechtsdrehung der
Hülse 61.
Wie Fig. 8 zeigt, weist die Hülse 61 an ihrem Ende einen
Ansatz 84 mit Feingewinde 85 auf, das im Eingriff mit
einem entsprechenden Feingewinde einer Mutter 86 ist.
Diese kann geschlitzt und mit einer Klemmschraube 87
versehen sein, wodurch das Spiel des Gewindes eingestellt
werden kann. Nach der Einstellung des Spiels kann die
Mutter 86 im Grundkörper 41 vergossen und dadurch der
Zustand fixiert werden.
Infolge der Führung durch das Feingewinde am Ansatz 84
erfährt die Hülse 61 eine Axialbewegung im Grundkörper
41 nach vorne oder nach hinten, wenn ihr eine Drehung
durch Betätigung eines der beiden Stößel 71 (Fig. 9)
erteilt wird. Dabei verlagert sich entsprechend die
innere Kegelfläche 62 der Hülse 61, an der die Kugel 60
des Hebels 55 anliegt. Dessen unteres Ende wird dadurch
radial nach innen oder nach außen bewegt. Die Längen der
Arme des Hebels 55 sind mit Bezug auf seine Schwenkachse
so gewählt, daß die radiale Bewegung des die Kugel 60
tragenden Armes zu einer untersetzten, d.h. kleineren
Bewegung der Druckstücke 57 an den Gabelarmen 55a und
damit einer entsprechenden radialen Verstellung des
Kopfteiles 7 des Werkzeugträgers 6 führt.
Durch die spielfreie Lagerung der Hülse 61, durch die
relativ große Bewegung von Verstellimpuls zu Verstell
impuls innerhalb der Hülse sowie durch die Untersetzung
dieser Bewegung auf ein Element 6, 7, das gleichzeitig
Feder und Halter ist, lassen sich kleinste Einstellschrit
te sicher übertragen.
Sofern in bestimmten Fällen erwünscht, beispielweise bei
der Verwendung von Standardwerkzeugen, kann das Gewichts-
Ausgleichsystem auch außer Wirkung gebracht werden. Dies
läßt sich insbesondere durch eine nicht dargestellte
Klemmschraube erreichen, mit der der Schieber 22 oder
oder das Übertragungsorgan in einer neutralen Position
fixiert wird.
Alle in der vorstehenden Beschreibung erwähnten bzw. in
der Zeichnung dargestellten Merkmale sollen, sofern der
bekannte Stand der Technik es zuläßt, für sich allein
oder auch in Kombinationen als unter die Erfindung
fallend angesehen werden.
Claims (27)
1. Werkzeugkopf, insbesondere Feinbohrkopf, mit einem
Grundkörper, einem Werkzeugträger, der einen von
einer relativ zum Grundkörper elastisch auslenkbaren
Parallelfeder-Anordnung getragenen Kopfteil aufweist,
insbesondere einen Kopfteil mit zwei von diesem aus
gehenden, die Parallelfeder-Anordnung bildenden, mit
ihren Enden am Grundkörper oder einem damit verbundenen
Teil befestigten Schenkeln, und mit einer Vorrichtung
zur radialen Verstellung des Werkzeugträgers relativ
zum Grundkörper, gekennzeichnet durch eine Auswucht
einrichtung mit einem im Grundkörper (1, 41) oder
einem diesem zugeordneten Aufsatzkörper (51) beweglich
geführten Schieber (22, 32), der gegensinnig zu einer
Radialverstellung des Werkzeugträgers (6) quer zur
Längsachse (L) des Grundkörpers (1, 41) bzw. des
Aufsatzkörpers (51) verstellbar ist, wobei zwischen
einem an der Werkzeugträger-Radialverstellung betei
ligten Element und dem Schieber (22, 32) ein dessen
Bewegung in Abhängigkeit von der Werkzeugträger-
Verstellung vermittelndes Übertragungsorgan (25, 35)
vorgesehen ist.
2. Werkzeugkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Kopfteil (7) des Werkzeugträgers (6) eine
durchgehende Aufnahmebohrung (11) für den Schaft (12)
eines Werkzeuges (13) aufweist.
3. Werkzeugkopf nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß im Kopfteil (7) wenigstens eine quer zur
Längsachse (L) des Werkzeugkopfes gerichtete Spann
schraube (54) od.dgl. für einen Werkzeugschaft (12)
vorgesehen ist.
4. Werkzeugkopf nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß das Übertragungsorgan (25, 35)
zwischen dem Schieber (22, 32) und einem vom Werkzeug
träger (6) aufgenommenen Werkzeug (13) vorgesehen ist.
5. Werkzeugkopf nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der Schieber (22, 32) in einer
Bewegungsrichtung elastisch belastet ist.
6. Werkzeugkopf nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß ein Endteil (12) des Werkzeuges
(13) eine gegenüber seiner Längsachse geneigte Steuer
fläche (28) für das Übertragungsorgan (25) aufweist.
7. Werkzeugkopf nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekenn
zeichnet, durch eine Kugel (25) als Übertragungsorgan.
8. Werkzeugkopf nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß im Schieber (22) eine dem Übertra
gungsorgan (25) zugeordnete prismenförmige Ausnehmung
(24) vorgesehen ist.
9. Werkzeugkopf nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekenn
zeichnet durch ein quer zur Bewegungsrichtung des
Schiebers (32) geführtes, einseitig mit dem Druck
einer Feder (31) belastetes Druckstück (35) als
Übertragungsorgan, an dem eine Schrägfläche (34) im
Kontakt mit einem Anlageteil (33) am Schieber (35)
vorgesehen ist.
10. Werkzeugkopf nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß das Übertragungsorgan (25, 35)
mittels einer Druckschraube feststellbar ist.
11. Werkzeugkopf nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß der Schieber (22, 32) aus einem
schweren Material mit einer Dichte von größer/gleich
10 kg/dm2 besteht.
12. Werkzeugkopf nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, daß der Werkzeugträger (6) aus einem
hochfesten Federstahl mit folgenden Eigenschaften
besteht:
Elastizitätsgrenze:
größer als 1400 N/mm²
Bruchdehnung: größer als 4%
Brucheinschnürung: größer als 30%
Kohlenstoffgehalt: unter 0,5%
13. Werkzeugkopf nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel (8) des
Werkzeugträgers (6) im Bereich ihrer Enden durch
Schweißen mit dem Grundkörper (1, 41) bzw. dem Aufsatz
körper (51) verbunden sind.
14. Werkzeugkopf nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel (8) des
Werkzeugträgers (6) im Bereich ihrer Enden durch
Schrauben mit dem Grundkörper (1, 41) bzw. dem Aufsatz
körper (51) verbunden sind.
15. Werkzeugkopf nach einem der Ansprüche 1 bis 14,
dadurch gekennzeichnet, daß der Kopfteil (7) des
Werkzeugträgers (6) zwischen zwei Ansätzen oder
Wangen (1a, 1b) des Grundkörpers (1, 41) oder eines
Aufsatzkörpers (51) geführt ist.
16. Werkzeugkopf nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet,
daß die Vorrichtung zur Radialverstellung des Werkzeug
trägers (6) im Bereich dieser Ansätze oder Wangen
(1a, 1b) vorgesehen ist und ein den Kopfteil (7) quer
zur Richtung seiner Einstellbewegung durchgreifendes
Verstellglied (14) enthält.
17. Werkzeugkopf nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet,
daß als Verstellglied eine Stellschraube (14) vorgese
hen ist, die mit einem Gewindeteil (15) in eine
Gewindebohrung (16) eines Ansatzes bzw. einer Wange
(1b) einschraubbar ist, die mit einem Kopfende (17) in
einer Bohrung (1a) des anderen Ansatzes bzw. der
anderen Wange (1a) geführt ist und die eine an einer
Kegelfläche (20) des Werkzeugträgers (6) anliegende
Konusfläche (19) aufweist.
18. Werkzeugkopf nach einem der Ansprüche 1 bis 15,
dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellvorrichtung
einen in einem Gehäuse (51) od.dgl. schwenkbar gela
gerten Hebel (55) und eine mittels Verstellantriebs
in einer Führung (41) axial bewegbare Hülse (61) mit
einer inneren Kegelfläche (62) aufweist, wobei ein
Ende des Hebels (55) an der inneren Kegelfläche (62)
der Hülse (61) anliegt und das andere Ende des Hebels
(55) mittelbar oder unmittelbar am Kopfteil (7) des
Werkzeugträgers (6) angreift.
19. Werkzeugkopf nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet,
daß das am Werkzeugträger (6) angreifende Ende des
Hebels (55) gabelförmig ausgebildet ist, wobei die
Enden der Gabelarme (55a) an seitlichen Anschlägen
(58, 67) des Kopfteiles (7) des Werkzeugträgers (6)
anliegen.
20. Werkzeugkopf nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet,
daß die seitlichen Anschläge (58, 67) des Werkzeug
trägers (6) verstellbar sind.
21. Werkzeugkopf nach einem der Ansprüche 18 bis 20,
dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (61) unter
einstellbarer radialer Belastung spielfrei geführt ist.
22. Werkzeugkopf nach einem der Ansprüche 18 bis 21,
dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (61) mit einem
Gewindeteil (84, 85) in einem feststehenden Muttern
körper (86) schraubbar und mittels eines Getriebes in
beiden Richtungen drehbar ist.
23. Werkzeugkopf nach Anspruch 22, gekennzeichnet durch
ein Klinken-Zahnrad-Schrittschaltwerk (71, 74), bei dem
einem mit der Hülse (61) drehfest verbundenen Zahnkranz
(82) od.dgl. zwei Klinken (74) für beide Drehrichtungen
zugeordnet sind.
24. Werkzeugkopf nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet,
daß die Klinken (74) an Schiebeteilen (75) vorgesehen
sind, die in Bohrungen (72) des Grundkörpers (41)
verschiebbar und von außerhalb des Werkzeugkopfes
betätigbar sind.
25. Werkzeugkopf nach einem der Ansprüche 18 bis 24,
dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (55) in einem
Aufsatzkörper (51) gelagert ist und die Hülse (61) in
einem einen Kegelschaft (42) aufweisenden Grundkörper
(41) angeordnet ist, der auch das Getriebe (71, 74)
zum Drehen der Hülse enthält.
26. Werkzeugkopf nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet,
daß der Aufsatzkörper (51) mit dem Grundkörper (41)
über eine Verschraubung verbunden ist, die eine
Mutter (50) mit Differentialgewinde (48, 49) enthält.
27. Werkzeugkopf nach einem der Ansprüche 1 bis 26, gekenn
zeichnet durch wenigstens eine außerhalb der Auswucht
vorrichtung verlaufende Kühlmittel-Leitung (36, 37).
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DE19893926026 DE3926026A1 (de) | 1989-08-07 | 1989-08-07 | Werkzeugkopf, insbesondere feinbohrkopf |
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DE19893926026 DE3926026A1 (de) | 1989-08-07 | 1989-08-07 | Werkzeugkopf, insbesondere feinbohrkopf |
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DE3926026C2 DE3926026C2 (de) | 1992-07-09 |
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ID=6386633
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Legal Events
Date | Code | Title | Description |
---|---|---|---|
OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: KUEHN, JOACHIM, DIPL.-ING., 4355 WALTROP, DE |
|
D2 | Grant after examination | ||
8363 | Opposition against the patent | ||
8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |