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DE389518C - Einrichtung zur Erzeugung von Roentgenstrahlen - Google Patents

Einrichtung zur Erzeugung von Roentgenstrahlen

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Publication number
DE389518C
DE389518C DEP43590D DEP0043590D DE389518C DE 389518 C DE389518 C DE 389518C DE P43590 D DEP43590 D DE P43590D DE P0043590 D DEP0043590 D DE P0043590D DE 389518 C DE389518 C DE 389518C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage
inductors
rays
spark gaps
organs
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP43590D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Polyphos Elek Zitaets Ges M B
Original Assignee
Polyphos Elek Zitaets Ges M B
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Polyphos Elek Zitaets Ges M B filed Critical Polyphos Elek Zitaets Ges M B
Priority to DEP43590D priority Critical patent/DE389518C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE389518C publication Critical patent/DE389518C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05GX-RAY TECHNIQUE
    • H05G1/00X-ray apparatus involving X-ray tubes; Circuits therefor
    • H05G1/08Electrical details
    • H05G1/10Power supply arrangements for feeding the X-ray tube
    • H05G1/12Power supply arrangements for feeding the X-ray tube with DC or rectified single-phase AC or double-phase

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • X-Ray Techniques (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Erzeugung von Röntgenstrahlen. Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Einrichtung zur Erzeugung von Röntgenstrahlen mit einem oder mehreren Induktoren oder Hochspannungstransformatoren, die vorwiegend dazu dienen soll, Strahlen zu erzeugen, welche für die Zwecke der Tiefentherapie geeignet sind. Als bekannt werden dabei solche Einrichtungen vorausgesetzt, bei denen umlaufende Schalter im Hochspannungskreis verwendet werden, die entweder im Röhrenkreis selbst liegen oder aber in der Mitte der unterteilten Sekundärspule- des Induktors oder zwischen den Sekundärspulen zweier Induktoren, an ileren äufl)eren Kleininen die Rf»*)lii,-e direkt angeschlossen wird.
  • Ferner ist als bekannt eine Anordnung init Induktor init unterteilter Sekundärwicklun-oder mit zwei Induktoren vorausgesetzt, bei Jer an Stelle des Hochspaiinungsgleichrichters Funkenstrecken gewöhnlicher Art oder init indifferentem Gas gefüllte Funkenstrecke in v2 gleicher Schaltungsart entweder allein oder in Verbindung init Dimpf-,ingswiderständen veren IN wendet werden.
  • Als neu wird das Zusammenwirken eines oder mehrerer im Spannungsmittelpunkt eines oder mehrerer Induktoren oder Hochspannungstransformatoren liegender mechanischer Hochspannun.sschalter der vorerwähnten Art mit Funkenstrecken, Impedanzspulen und Dämpfungswiderständen in unmittelbarer Reihenschaltung beansprucht.
  • Der gewollte neue technische Effekt, fl-er durch dieses Zusammenwirken entsteht, wird darin erblickt, daß außer der Unterdrückung !es Schließun-sstromes eine Honiogenisierung der erzeugten Röntgenstrahlung stattfindet. ferner die, durch den Betriebsvorgang entstehenden Schaltwellen und Hochfrequenz-,chwingungen unterdrückt werflen. so daß eine ,chädliche Einwirkung der Stoßwellen und Oberschwingungen ausgeschlossen ist.
  • In Abb. i der Zeichnung ist eine Einrichtung gemäß der vorliegenden Erfinching darl'estellt, bei welcher nur z#in Induktor bzw. 1-1##)clispa,inull,#str.iiisior-iiiatc#r in Verbindung init einer Röhnu zur Anwendung gvlangt. a veranschaulicht schematisch den Indtiktor mit ler priniaren und sekundären Bewickliiii', wobei der äußere Stromkreis der primären Wicklun- nicht init 7ur Darstelluna -ebracht wird. b und c sind die beiden Abteilungen Z, der Sekundärwicklungen mit ihren vier nachaußen geführten Polen.
  • Wie aus der Polbezeiebnung in der Abbil-(Jung hervorgeht, entstehen an den vier Kleininen der Sekundärspule Folgepole in - der Mitte, zwischen den beiden Abteilungen entsprechend dem Spannungsmittelpunkt des Induktoriums, welcher gegen Erde nur eine verhältnismäßig geringe Potentialdifferenz aufweist, also je ein +- und --Pol.
  • An diese beiden Klemmen ist der inechanisch umlaufende Hochspannungsschalter e angeschlossen, welchor entweder gesondert angetrieben werden kann oder aber mit der Achse des benutzten, iiii Primärkreis liegenden Unterbrechers mittels einer isolierenden upplung starr verbunden ist.
  • Die umlaufende Nadel f des Hochspannungsschalters, welche zweckmäßig an ihren Enden it Kugeln ausgestattet wird, läuft an den ruhenden S',eginenten g, h, i,'k in sehr geringem Abstandc zwischen den iini den Kugeln der Nadel f vorbei und wird derart eingestellt, daß während des zeitlichen Verlatifes des Unterbrechungsimpulses der Sekundärstromkreis im Spannungsmittelpunkt les Inluktors geschlossen und während des, zeitlichen Verlaufs des Schließungsimpulses unterbrochen ist.
  • Die Zahl der ruhenden Seamente des Hochspannungsschalters richtet sich nach der Zahl der Unterbrechungen während einer Umdrehulig des verwendeten mechanischen Unterbrechers. In Reihe mit dein Hochspannungsschalter liegen die Funkenstrecken 11- und 1+, zweckmäßig geschlossene Funkenstrecken mit Füllung durch indifferente Gase, ferner die Impedanzspulen in' und i,;z2 und die Dämpfungswiderstände n' und n2.
  • Das Zusammenwirken aller dieser Organe findet in folgender Weise statt: Der Nrchspannungsschalter hat die Aufgabe, den Schließungsstroin zu unterdrücken und die den LTnterbrechungen im Primärkreis entsprechenden Impulse im Hochspannungskreis während ,des zeitlichen Verlaufs der Spanntingsmaxima dieser Impulse zu schließen.
  • Für sich allein verwendet würde der Hochspannungsschalter rlieser Aufgabe nicht Genüge leisten können, da sich an den Kontakten des Schalters sogenannte Schleppfunken bilden würden, die dein übrigen Teil des Ver-1,atifs der Unterbrechungsimpulse entsprechen und welche verhindern würden, (laß lerliglich .die Spannungsmaxima -- wie- aewollt - zur Wirkung gelangen, zum Zwecke, diejenigen Teile der Spannungskurve abzuschalten, welche die weichen Komponenten in dem er-7etigt,en Strablungsgeniisch, hervorrufen Und dadurch die angestrebte Homogenisierung illusorisch machen würden.
  • Die mit dem Hochspanmingsschalter in Reihe liegenden Gasfunkenstrecketi haben die Aufgabe, diese Schleppfunken abzureißen, und sind zu diesem Zwecke- in bezug auf die Entfernung zwischen Spitze und Platte der Funkenstrecken so dilnensioniert, daß gerade der Zweck erreicht wird, anderseits aber keine Energievergeudung durch Verlängerung der Funkenstrecken über dieses Maß hinaus, entsprechend einer Erhöhung des inneren Widerstandes im Sekundärkreis. stattfindet.
  • Würden die Funkenstrecken allein die '\,-erbindung der beiden mittleren Klemmen der Sekundärwicklunz des Induktors bewerkstelligen, so würden sie außerdem noch die Aufgabe haben, den Schfießungsstroirt zu unterdrücken, und müßten zu diesem Zwecke erheblich größer gewählt werden.
  • Diese Aufgabe übernimmt aber, wie vorstehend näher ausgeführt, der umlaufende Hochspaiiiiiin.-sschalter. Durch das Zusaininen-,virken des Hochspannungsschalters, mit den beiden in Reihe liegenden Funkenstrecken wird außerdem erreicht, daß die entstehenden Schaltwellen und Oberschwingungen auf ein Mindestmaß beschränkt werden, so daß auch in dieser Beziehung die Betriebsverhältnisse ein -Optimum iverden.
  • Zum Zwecke der Unterdrückung der restlichen Oberschwingungen und Schaltwellen sind in dem Stromkreis des Spannungsmittelpunktes des Induktors oder Hochspannungstransformators dann noch die Dämpfungswiderständeg# und n2 und die Impedanzspulenin' und m' angebracht, ebenfalls in Reihe mit den vorerwähnten Organen liegend.
  • Die Dirnpfungswiderstände haben dabei im wesentlichen die Aufgabe, die restliche Einwirkung der Schaltwellen auf das Induktorium zu verhüten, während:die Impedanzspulen zur Unterdrückung der restlichen Oberschwingungen dienen.
  • Auf diese Weise werden unter möglichst hohem Schutz des Induktors besonders günstige Betriebsverhältnisse erzielt, und außerdem bewirkt das Zusammenspiel der vorerwähnten Organe im Spannungsinittelpunkt des Hochspannungskreises eine sehr weitgehende Homogenisierung der erzeugten Röntgenstrahlung, welche im Interesse der Erzielung geringsten Filterverlustes bzw. ZD höchster Tiefenwirkung liegt.
  • In Abb.:2 ist der Erfinduiigsgedanke bei Anwendung mehrerer Induktoren zür Darstellung gebracht.
  • Auch hier sind die Induktoren bzw. Hochspannungstransformatoren derart ausgeführt, daß die Sekundärspule aus zwei Abteilungen besteht, so daß in der Mitte, also im Spannungsmittelpunkt der Sekundärwicklung zwei Folgepole entstehen, an welche derumlaufende Hochspannungsschalter mit Funkenstrecken, Dämpfungswiderständen und Imped-anzspulen angeschlossen ist.
  • In dem Ausführungsbeispiel sind die äußeren +-Pole der Sekundärspulen der beiden verwendeten Induktoren miteinander verbun-,den, und im äußeren Kreis der Induktoren liegt eine Röntgenröhre mit zwei Kathoden und gemeinsamer Antikathode.
  • In gleicher Anordnung lassen sich natürlieh auch zwei Röntgenröhren getrennt voneinander betreiben.
  • Wie aus Abb.:2 ersichtlich, wirkt der -umlaufende Hochspannungsschalter e bei Benutzung von mehreren Induktoren in an sich bekannter Weise auch noch als Hochspannungsumschalter in der Weise, daß dieHochspannungsimptilse abwechselnd den beiden Hälften der Doppelröhre bzw. den etwa ver-,vendeten beiden Röntgenröhren zugeführt werden.
  • Dabei findet das gleiche Zusammenwirken zwischen Hochspannungsschalter, Funkenstrecken, Dämpfungswiderständen und Impedanzspulen statt, wie dies vorstehend näher beschrieben ist, In jedem Falle, also sowohl bei Benutzung eines Induktors als auch bei Verwendung mehrerer Induktoren, liegt die Röhre direkt an den äußeren Klemmen des Induktors, so daß schädliche Aufladungen, Ausbildung von Hochfrequenzschwingungen in der Röhreusw. nicht eintreten können.
  • #Yürden die Organe- Hochspannungsnadelschalter, Gasfunkenstrecken, Dämpfungswiderstände und Impedanzspulen nicht im Spannungsmittelpunkt des Hochspannungskreises liegen, sondern ganz oder zum Teil etw-a im äußeren Kreis, so würde weder die gewollte Wirkung eintreten, noch würdee es möglich sein, für Röntgenröhre und Induktoren bzw. Hochspannungstransformatoren Betriebsverhältnisse für die Zwecke der Tiefentherapie zu erzielen, die hinsichtlich der Fernhaltung von schädlichen Einflüssen auf die Induktoren, Schaffung einer idealen Form der sekundären Strom- und Spannungskurve und hinsichtlich der Konstanthaltung des Betriebes das Ziel erreichen, welches mit dem Gegenstand der Erfindung - wie durch umfangreiche Versuche dargetan - erreicht wird.

Claims (2)

  1. PATr--NT-ANspRüciiF: i. Einrichtung zur Erzeugung von Röntgenstrahlen mit einem oder mehreren Induktoren bzw. Hochspannungstransformatoren, in deren Spannungsmittelpunkt die zur Unterdrückung des Schließungsstromes und Homogenisierung der Strahlen dienenden Organe liegen, dadurch gekennzeichnet, daß diese Organe aus einem rotierenden Hochspannungsnadelschalter in unmittelbarer Reihenschaltung mit Gasfunkenstrecken, Dämpfungswiderständen und Impedanzspulen bestehen.
  2. 2. Einrichtung nach Tatentanspruchi, ,dadurch gekennzeichnet, daß der rotierende Hochspannungsnadelschalter bei Verwendung mehrerer Induktoren bzw. Hochspannun.gstransformatoren gleichzeitig als Schalterorgan für die Umsteuerung der Hochspannungskreise dient.
DEP43590D 1922-01-31 1922-01-31 Einrichtung zur Erzeugung von Roentgenstrahlen Expired DE389518C (de)

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