DE388460C - Verankerungsvorrichtung fuer Luftschiffe - Google Patents
Verankerungsvorrichtung fuer LuftschiffeInfo
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- DE388460C DE388460C DEL54853D DEL0054853D DE388460C DE 388460 C DE388460 C DE 388460C DE L54853 D DEL54853 D DE L54853D DE L0054853 D DEL0054853 D DE L0054853D DE 388460 C DE388460 C DE 388460C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B64—AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
- B64F—GROUND OR AIRCRAFT-CARRIER-DECK INSTALLATIONS SPECIALLY ADAPTED FOR USE IN CONNECTION WITH AIRCRAFT; DESIGNING, MANUFACTURING, ASSEMBLING, CLEANING, MAINTAINING OR REPAIRING AIRCRAFT, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; HANDLING, TRANSPORTING, TESTING OR INSPECTING AIRCRAFT COMPONENTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B64F1/00—Ground or aircraft-carrier-deck installations
- B64F1/12—Ground or aircraft-carrier-deck installations for anchoring aircraft
- B64F1/14—Towers or masts for mooring airships or balloons
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
- Wind Motors (AREA)
Description
- Verankerungsvorrichtung für Luftschiffe. Die Erfindung befa$t sich mit der Verankerung von Luftschiffen und bezweckt die Schaffung einer Verankerungseinrichtung, die bei geringen Kosten den an eine Verankerung zu stellenden Anforderungen in jeder Beziehung gerecht wird.
- Es ist bereits bekannt, Luftschiffe am Bug oder in der Nähe desselben an einem mehr oder weniger hohen Mast zu verankern. Es ist auch bereits vorgeschlagen worden, das Luftschiff vorn zu verankern und hinten an einem Wagen zu befestigen, der auf einer kreisförmigen Bahn läuft, die den Verankerungspunkt als Mittelpunkt hat. Die Nachteile dieser Anordnungen bestehen unter anderen darin, daß der Wagen vertikale Stöße nicht genügend weich auffängt. Der Einbau von stoßdämpfenden Federungen, wie sie versucht wurden, kann diesen übelstand nur mildern, nicht beseitigen. Zweckmäßig ist nun auch eine starre Verankerung der Luftschiffspitze zu vermeiden, da bei Horizontalböen sonst die Beanspruchung des Schiffsgerippes zu groß wird. Bei Verwendung eines Wagens, zum mindesten, wenn dieser auf einer Schienenkreisbahn läuft, ist aber die starre Verankerung an der Spitze des Luftschiffes Bedingung, um Längsverschiebungen des Luftschiffes, denen der Verankerungswagen nicht folgen kann, zu verhindern.
- Diese ,Nachteile vermeidet die Erfindung i dadurch, daß das Luftschiff in seinem hinteren Teile (z. B. an der hinteren Motorgondel) auf einem Boot befestigt wird, das entweder in einem natürlichen oder künstlichen Teich oder auch in einem Ringkanal schwimmt.
- Das Boot bietet dabei bei seinem mit der Eintauchtiefe wachsenden Auftrieb eine ideale Abfangvorrichtung der Vertikalstöße.
- Böen, die das Luftschiff von vorn treffen, können hier durch elastische Spitzenverankerung aufgenommen werden, wobei das Boot wieder gegenüber dem Verankerungswagen von Vorteil ist, indem es nicht nur ausweichen kann, sondern auch der Längshe-,,vegung des Luftschiffes erheblichen Widerstand entgegensetzt, da es dann quer zu seiner eigentlichen Fahrrichtung durch das Wasser bewegt wird, auf diese Weise den Stoß mit abfangen hilft und die Spitzenverankerung entlastet. Rüstet man das Boot noch mit Fluttanks aus, die evtl. automatisch arbeitend eingerichtet werden können, so ist ein Auswiegen des Luftschiffes bzw. das Anpassen des Gewichtes des Bootes an das Luftschiffgewicht auf einfachste Weise zu erreichen. Das Nachfüllen des Ballastes, des Brennstoffes usw. ist von dem Boote aus leicht möglich.
- Das Ballastwasser kann ohne weiteres aus dem Teich bzw. dem Kanal entnommen und durch eine Pumpe in das Schiff gefördert werden. Ebenso ist das Ergänzen des Betriebsstoffes aus auf dem Boot vorhandenen Vorratstanks leicht durchführbar. Sieht man einen ringförmigen betonierten Kanal vor, so kann man die Gefahr des Einfrierens ohne zu hohe Kosten dadurch vermeiden, daß dem Wasser ein Frostschutzmittel zugesetzt wird. Dies ist deshalb möglich, weil das Wasser des Kanals erfindungsgemäß als Ballast für das Luftschiff verwendet wird, welchem sowieso Frostschutzmittel zugesetzt werden müssen.
- In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele dargestellt.
- Abb. i und 2 zeigen in Seitenansicht und Aufsicht eine Verankerungsvorrichtung mit kreisringförmigem Teich.
- Abb. 3 und q. eine Ausführung mit kreisförmigem Teich in Seitenansicht und Aufsicht. In Abb. i ist das Luftschiff a mit seiner Achterngondel b auf einem Boot c befestigt. Dieses Boot c schwimmt auf einem kreisringförmigen Teich d, während das ganze Schiff an einem Ankermast e befestigt ist. Die Fluttanks des Bootes sind nicht eingezeichnet.
- In Abb. 3 und q. ist die Ausführung im wesentlichen dieselbe. Es handelt sich lediglich um einen kreisförmigen Teich anstatt eines kreisringförmigen.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verankerungsvorrichtung für Luftschiffe, bei der das Luftschiff an der Spitze oder in der Nähe derselben verankert ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Luftschiff an seinem hinteren Ende auf einem Boot befestigt ist, welch letzteres auf einer Wasserfläche schwimmt, so daß das Luftschiff sich in die Windrichtung einstellen kann.
- 2. Verankerungsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Boot Fluttanks besitzt.
- 3. Verankerungsvorrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Boot Vorrichtungen (Pumpen usw.) zur Nachfüllung der Ballast-und Brennstoffvorräte des Luftschiffes vorgesehen sind. Verankerungsvorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die ortsfeste Verankerungsvorrichtung derart elastisch ist, daß sie gegenüber horizontal gerichteten Kräften eine gewisse Nachgiebigkeit besitzt.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEL54853D DE388460C (de) | 1922-01-21 | 1922-01-21 | Verankerungsvorrichtung fuer Luftschiffe |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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DEL54853D DE388460C (de) | 1922-01-21 | 1922-01-21 | Verankerungsvorrichtung fuer Luftschiffe |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
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DE388460C true DE388460C (de) | 1924-01-14 |
Family
ID=7276490
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEL54853D Expired DE388460C (de) | 1922-01-21 | 1922-01-21 | Verankerungsvorrichtung fuer Luftschiffe |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE388460C (de) |
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US2433238A (en) * | 1944-10-13 | 1947-12-23 | Ramirez Humberto Villarreal | Landing device for aircraft |
DE1218289B (de) * | 1962-10-04 | 1966-06-02 | Aereon Corp | Luftschiff mit einem Bugrad |
-
1922
- 1922-01-21 DE DEL54853D patent/DE388460C/de not_active Expired
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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US2433238A (en) * | 1944-10-13 | 1947-12-23 | Ramirez Humberto Villarreal | Landing device for aircraft |
DE1218289B (de) * | 1962-10-04 | 1966-06-02 | Aereon Corp | Luftschiff mit einem Bugrad |
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