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DE386500C - Verfahren und Vorrichtung zum Schaerfen von Schleifersteinen, insbesondere zur Erzeugung von Holzschliff - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Schaerfen von Schleifersteinen, insbesondere zur Erzeugung von Holzschliff

Info

Publication number
DE386500C
DE386500C DER55388D DER0055388D DE386500C DE 386500 C DE386500 C DE 386500C DE R55388 D DER55388 D DE R55388D DE R0055388 D DER0055388 D DE R0055388D DE 386500 C DE386500 C DE 386500C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stone
water
wood pulp
sharpening
jet
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DER55388D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
F W ROBERTS Manufacturing Co
Original Assignee
F W ROBERTS Manufacturing Co
Publication date
Priority to DER55388D priority Critical patent/DE386500C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE386500C publication Critical patent/DE386500C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B53/00Devices or means for dressing or conditioning abrasive surfaces
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24CABRASIVE OR RELATED BLASTING WITH PARTICULATE MATERIAL
    • B24C1/00Methods for use of abrasive blasting for producing particular effects; Use of auxiliary equipment in connection with such methods
    • B24C1/02Methods for use of abrasive blasting for producing particular effects; Use of auxiliary equipment in connection with such methods for sharpening or cleaning cutting tools, e.g. files

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Schärfen von Schleifersteinen, insbesondere zur Erzeugung von Holzschliff. \@"enii ein Schleiferstein eine gewisse Zeit benutzt worden ist, -,wird seine Oberfläche glatt, so claß rase Schleifwirkung des Steine auf das zu schleifende Holz stark nachläßt. .%lait ist daher gezwungen, die Uberfläche des Steines zu schärfen. Wird dann der frisch geschärfte Stein wieder in Betrieb genommen, so niinint die Schärfe der 0l-erfläche bis zu leise Augenblick, in dein es nötig ist, den Stein von neuem zti schärfen, stetig als. Bei ler Erzeugung von Holzschliff findet infolgeles-#en eine stetige Abnahme in der Menge und ein Wechsel in der Güte des durch den Stein erzeugten Stoffes Matt.
  • Um diese Übelstände zti vermeiden, hat man l:ereits versucht, den Schleiferstein währen-1 fies Betriebes dauernd zu schärfen, und zwar flarlurch, daß man ein Gemisch von Sanc1 und Dampf in Form eines Strahles auf ihn einwirken ließ. Das hatte a'-er den Nachteil, daß der Sand sowohl die harten wie die weichen Teile, aus denen ein Schleiferstein in ler Regel zusammengesetzt ist, herausbrach und sowohl der Sand wie die losgelösten harten, eigeistlich zum Schleifen hestiminten Teile des Steines in den Holzstoff gelangten und dadurch die Güte rles erzeugten Papiers geringer wurde.
  • Gemäß der Erfindung soll dieser Übelstand dadurch vermieden werden, (laß man zum Schärfen eines Schleifersteines einen unter einem regelbaren Druck stehenden Wasserstrahl verwendet.
  • Die Zeichnung zeigt eine Schärfvorrichtung gemäß der Erfindung in einigen Ausführungen.
  • Es sind Abb. i der Grundriß eines Teiles des Schleifersteins und seines Gehäuses mit einer am Gehäuse befestigten Schleifvorrichtung, :11>.2 eine Seitenansicht desselben, Abl'. 3 ein Schnitt nach Liiiie3-3 in Ahb.2, .4 eine Teilansicht finit der Fördervorrichtung, Abb. 5 ein Schnitt nach Linie 5-5 in Abb. h, Abb.6 eine Ansicht des Troges zur Aufnahme des von dem Stein abgelösten Sandes und des Wassers und Abb. 7 ein Grundriß einer Schleifvorrichtung in einer anderen Ausführung. Gemäß der Erfindung wird ein feiner -Strahl von Wasser oder einer anderen Flüssigkeit, z B. einer schwachen Säure, auf die Oberfläche ,fies Schleiferstems unter hohem Druck geleitet, soi daß die Fremdkörper ausgewaschen «-erden und kleine Teile des Steines selbst ausgewaschen oder ausgebrochen oder durch die Stärke des Wasserstrahls zerfressen «=erden, wodurch eine muhe Oberfläche auf dein Stein erzeugt wird. Diesen Wasserstrahl kann man von Zeit zti Zeit oder ununterbrochen anwenden und ihn ü1-er die Oberfläche des Steines hinwegbewegen. Der Druck, mit dem das Wasser auf die Uferfläche des Steines geworfen wird, kann entsprechend der Härte des Steines und der auf dem Stein gewünschten Oberfläche geregelt werden. Wenn z. B. das Verfahren lei einem Schleiferstein zur Herstellung von Holzschliff verwendet wird, bei =lein inan Elen Wasserstrahl unter hohem Druck auf die Oberfläche des Steines wirft, so wird die Oberfläche in höherem Maße aufgerauht, als wenn der Druck geringer ist. Infolgedessen wird bei hohem Druck der Stein in einer Verfassung gehalten, bei der er eine große Menge grobfaserigen Stoffes erzeigt. Wenn der Druck vermindert wird, so wird der Stein in geringerem Maße aüfgerauht, wodurch ein feinerer Stoff erzeugt wird. Der Wasserstrahl kann von einer oder mehreren Tüllen ausgehen, die zweckmäßig über die Oberfläche des Steines hin und her bewegt werden.
  • Um zu verhüten, daß Sand oder Teile des Steines, die durch den Wasserstrahl abgetrennt worden sind, sich mit dem erzeugten Holzschliff mischen, wird das von dem Stein ai,springende Wasser gesammelt und fließt von der Vorrichtung ah.
  • Die in der Zeichnung dargestellte neue Vorrichtung ist folgendermaßen gebaut: Der Schleiferstein A (Abb. i) ist in das Gehäuse B eingebaut. Der Stein dreht sich um eine wagerechte Achse. Aus der Tülle C wird ein Strahl von Wasser oder verdünnter Säure gegen die Oberfläche des Steines A geworfen. Diese Tülle ist vorzugsweise so geformt, daß sie das Wasser in einem im wesentlichen ungebrochenen Strahl auf den Stein wirkt. Die Tülie C sitzt an einem Rohr D. Der Druck des aus der Tülle C austretenden Wassers kann geregelt werden, z. B. durch ein Regelventil E, das an dem Rohr D sitzt und durch einen Schlauch oder ein biegsames Rohr e mit der Quelle des Speisewassers in Verbindung steht.
  • .Zum Bewegen der Tülle C vor- oder rückwärts über die Oberfläche des umlaufenden Steines können bekannte Mittel verwendet werden. Das Rohr D ist zu diesem Zweck auf einem Wagen oder Schlitten F befestigt, der auf einer auf dem Rahmen B befestigten Leitschiene G vor und zurück gleiten kann. Die Spur G besteht aus einem Hohlträger, dessen Flanschen mit ihren Außenseiten Führungen für den Schlitten F bilden. Der Schlitten F besitzt einen Teil f, der nach oben über die obere Fläche der Leitschiene G hinausreicht, und an dem das Flüssigkeitsrohr D einstellbar befestigt ist. Eine Kappe oder Schelle f all dem Stück f des Schlittens F hält das Rohr D in jeder gewünschten Lage zum Schlitten F, so daß die Tülle C der Oberfläche des Steines genähert oder entfernt werden kann. Wenn sich also der Stein abnutzt und einen geringeren Durchmesser bekommt, kann man die Tülle nach der Oberfläche :des Steines hin nachschieben.
  • Um den Schlitten F vor und zurück längs der Leitschiene G bewegen zu können, ist z. B. eine umlaufende Spindel H mit sich kreuzenden Gewinden h vorhanden. Die beirIen entgegengesetzten Gewinde gehen an ihren Enden in bekannter Weise ineinander ü.'--er, um einen fortlaufenden Gang zu bilden. Die Spindel H erstreckt sich durch ein Loch in dem Teil K des Schlittens F. Ein einstellbarer Splint k sitzt in dem Teil K des Schlittens und greift in die Schraubennut h ein.
  • Um zu verhüten, daß Sand oder kleine Teile vom Stein, die durch den Wasserstrahl losgelöst werden, in den Stoffbrei kommen, ist ein Trog L an der Tülle C befestigt (Abb. S), der das von dem Stein abspringende Wasser aufnimmt. Der Trog L besteht aus einer gewölbten Wand l und Seitenwänden L=: Die Ränder der Wände sind so angeordnet, daß sie nahe an dem Stein anliegen, so daß das von dem Stein abspringende Wasser vom Trog L aufgefangen wird. Der Boden des Troges ist mit einer Ablaßöffnung versehen, an die sich ein biegsames Abflußrohr h anschließt.
  • Die Auslaßöffnung,der Tülle C braucht nur einen verhältnismäßig geringen Durchmesser von etwa o,8 mm Öffnung zu haben. Die Vorrichtung verbraucht infolgedessen nur eine geringe Wassermenge. Wenn eine stärkere anfressende Wirkung am Stein gewünscht wird, können mehrere Tüllen vorgesehen werden, wie in Abb. 7 gezeigt ist, wo M, M' zwei Tüllen darstellen, die an ein gemeinsames Rohr ii2 angeschlossen sind, das auf einem Schlitten in' befestigt ist. Der Weg des Schlittens ist in diesem Falle ungefähr die Hälfte des in Abb. i und a gezeigten. Jede Tülle ist ebenfalls mit einem Trog N zur Aufnahme des Wassers und der kleinen Steinteile versehen.
  • Die fressende Wirkung des Wasserstrahls auf den Stein kann auch dadurch geändert werden, daß man die Tülle, von der der Strahl ausgeht, in verschiedene Entfernungen von der Oberfläche des Steines bringt. Das geschieht dadurch, daß man die Schelle f losschraubt und die Tülle der Oberfläche des Steines nähert oder entfernt. Wenn die Tülle in einer größeren Entfernung von dem Stein angeordnet ist, wird der Strahl eine weniger fressende Wirkung auf ihn ausüben, als wenn die Tülle näher an dem Stein ist.
  • Die fressende Wirkung des Wasserstrahl kann auch in Verbindung mit bisher üblichen Schärfrollen oder Schärfhämmer angewandt werden. Diese Schärfwerkzeuge brauchen dann nur in viel größeren Zeitabschnitten auf den Stein einwirken, wenn man einen Wasserstrahl verwendet, als wenn das Schärfen des Steines allein durch Schärfwerkzeuge geschieht. Die Schärfwerkzeuge erzeugen Rinnen oder Eindrücke in der Oberfläche des Steines, die bis zu einem gewissen Maß die Beschaffenheit des zu erzeugenden Holzschliffes beeinflussen; und diese Eindrücke in dem Stein werden durch die fressende Wirkung des Wassers sauber und unter gutschleifenden Bedingungen gehalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Schärfen von Schleifersteinen, insbesondere zur Erzeugung von Holzschliff, dadurch gekennzeichnet, daß gegen die Schleiffläche des sich drehenden Schleifersteines ein Flüssigkeitsstrahl (Wasser oder verdünnte Säure) unter regenbarem Druck wirkt. a. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an der den Flüssigkeitsstrahl entsendernden, in radialer Richtung zum Schleiferstein (!1) verstellbaren Düse (C) eine Fangrinne (L) für die abfließende Schärfflüssigkeit .befestigt ist.
DER55388D Verfahren und Vorrichtung zum Schaerfen von Schleifersteinen, insbesondere zur Erzeugung von Holzschliff Expired DE386500C (de)

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DE386500C true DE386500C (de) 1923-12-11

Family

ID=7409949

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DE (1) DE386500C (de)

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