DE386271C - Startvorrichtung, insbesondere fuer Pferderennplaetze - Google Patents
Startvorrichtung, insbesondere fuer PferderennplaetzeInfo
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- DE386271C DE386271C DEW62310D DEW0062310D DE386271C DE 386271 C DE386271 C DE 386271C DE W62310 D DEW62310 D DE W62310D DE W0062310 D DEW0062310 D DE W0062310D DE 386271 C DE386271 C DE 386271C
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- Germany
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- starting device
- horse racing
- starting
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- housing
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- Expired
Links
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63K—RACING; RIDING SPORTS; EQUIPMENT OR ACCESSORIES THEREFOR
- A63K3/00—Equipment or accessories for racing or riding sports
- A63K3/02—Starting-appliances
Landscapes
- Braking Arrangements (AREA)
Description
" Startvorrichtungen, bei denen das Startband zwischen einem Schwenkhebelpaar ausgespannt
ist, sind bereits bekannt, doch sind diese verhältnismäßig teuer, weil sie aus vielen
Einzelteilen bestehen. Zum Antrieb der Schwenkhebel dienen Gewichte oder Spiralfedern.
Zum Auffangen der Schwenkhebel und zur Verhütung von Geräuschen hat man
ledergepolsterte Fangvorrichtungen vorgesehen, die naturgemäß erheblichem Verschleiß
unterliegen und bei denen auch die Polsterung durch Regen zerstört wird. Dabei liegen sämtliche
Teile frei und sind den Witterungseinflüssen ständig ausgesetzt, so daß die Hebel in
ihrer Gelenkverbindung häufig einrosten, wenn die Vorrichtung nicht abgebaut wird.
Die vorliegende Erfindung besteht ■ in der besonderen Ausbildung der Startvorrichtung,
durch welche die angeführten Nachteile vermieden werden. Ferner bietet die Vorrichtung
eine Reihe von Vorteilen. Die beweglichen Teile sind auf zwei Gehäuse eingeschränkt,
in welchen die Antriebsfedern untergebracht sind, an denen die Startträger be-
S5 festigt sind. Auf den Gehäusen liegen Bremsbänder,
die beim Heben des Startbandes die Schwenkhebel geräuschlos stillsetzen und festhalten.
Die ganze Vorrichtung ist so ausgebildet, daß sie in der Werkstatt vollständig zusammengebaut
und eingestellt werden kann, so i
daß die Anbringung an Ort und Stelle schnell j
und ohne Sachkenntnis vonstatten gehen kann. J
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbei- ;
spiel dargestellt, und zwar zeigt |
Abb. ι die Vorrichtung teilweise im Längsschnitt,
Abb. 2 dieselbe in der Seitenansicht.
Es liegen in einem der Bahnbreite entsprechenden Abstand zwei gleichartige Vorrichtungen
einander gegenüber. Der Einfachheit halber wird die einzelne Vorrichtung beschrieben.
Jede Vorrichtung besteht aus einem Gehäuse α mit dem daran befestigten Schwenkhebel
b. Letzterer ist in dem am Gehäuse befestigten Teil der größeren Haltbarkeit wegen
gegabelt und läuft nach dem freien Ende zu einarmig aus. Das Gehäuse α dreht sich auf
einem Zapfen c, der am Pfosten w befestigt ist und mit einem Vierkant die Spiralfeder d aufnimmt,
die mit ihrem zweiten Ende durch den Bolzen g mit dem Gehäuse α verbunden ist.
An der Außenseite des Gehäuses α ist eine Nase k vorgesehen, in die eine mit Handgriff
versehene Klinke k eingreift, wenn der Schwenkhebel b nach unten gerichtet ist. In
dieser Stellung ist die Feder d gespannt. Die Klinken k der beiden gegenüberliegenden Vorrichtungen
sind durch ein Zugorgan I miteinander verbunden.
Beim Auslösen der Klinke k schnellt der Schwenkhebel b nach oben und bewegt dabei
das an den ösen« befestigte Startband« im Halbkreis. Zur Begrenzung dieser Bewegung
dient ein Bremsband 0, das durch den am Gehäuse α vorgesehenen Zapfen p angezogen wird,
wenn dieser auf den Bremshebel r trifft. Das eine Ende des Bremsbandes 0 ist zwecks Ein-
stellung mit einem Gewindezapfen ί versehen, der durch das drehbare Flachstück t führt.
Zum Niederbewegen des Schwenkhebels b greift man zweckmäßig mit einem Haken über
den glatten Schaft der öse m. Die Klinken k
fallen unter Wirkung der Zugfedern ο selbsttätig in die Rasten h. Sämtliche Teile sind
auf einem gemeinsamen Blech ν montiert. Die Anbringung der Startvorrichtung an dem
ίο Pfahl w bereitet daher nicht die geringsten Schwierigkeiten.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Startvorrichtung, insbesondere für Pferderennplätze, bei welcher das Startband zwischen einem durch Federn angetriebenen Schwenkhebelpaar ausgespannt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsfedern in drehbaren Gehäusen (a) untergebracht sind, die an der einen Stirnseite die Schwenkhebel (ib) tragen, während auf jeder der Mantelflächen ein Bremsband (0) liegt, das in der unteren gesperrten Stellung der Schwenkhebel gelöst ist, beim Hochschwenken derselben jedoch durch einen am Gehäuse (α) vorgesehenen Zapfen (p) gespannt wird, indem der Zapfen auf einen mit dem Bremsband (0) einstellbar verbundenen Doppelhebel (r) trifft.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEW62310D DE386271C (de) | 1922-10-19 | 1922-10-19 | Startvorrichtung, insbesondere fuer Pferderennplaetze |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEW62310D DE386271C (de) | 1922-10-19 | 1922-10-19 | Startvorrichtung, insbesondere fuer Pferderennplaetze |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE386271C true DE386271C (de) | 1923-12-17 |
Family
ID=7606539
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEW62310D Expired DE386271C (de) | 1922-10-19 | 1922-10-19 | Startvorrichtung, insbesondere fuer Pferderennplaetze |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE386271C (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US3589066A (en) * | 1969-05-26 | 1971-06-29 | Faller & Cooper Inc | Barrier gate |
-
1922
- 1922-10-19 DE DEW62310D patent/DE386271C/de not_active Expired
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US3589066A (en) * | 1969-05-26 | 1971-06-29 | Faller & Cooper Inc | Barrier gate |
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