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DE384928C - Vorrichtung zum Umschalten der Hubbewegung des Hammers in seiner Tieflage an Fallhaemmern - Google Patents

Vorrichtung zum Umschalten der Hubbewegung des Hammers in seiner Tieflage an Fallhaemmern

Info

Publication number
DE384928C
DE384928C DESCH64494D DESC064494D DE384928C DE 384928 C DE384928 C DE 384928C DE SCH64494 D DESCH64494 D DE SCH64494D DE SC064494 D DESC064494 D DE SC064494D DE 384928 C DE384928 C DE 384928C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hammer
rod
switching
bear
clutch
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DESCH64494D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DESCH64494D priority Critical patent/DE384928C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE384928C publication Critical patent/DE384928C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J13/00Details of machines for forging, pressing, or hammering
    • B21J13/04Frames; Guides

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Percussive Tools And Related Accessories (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AI 10. NOVEMBER 1923
REICH S PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 384928 KLASSE 49 e GRUPPE 4
(Sch 644g 4 I\4ge)
Hermann Schulz in Schloten b. Heedfeld und Otto Schmidt in Klagebach b. Schalksmühle.
Vorrichtung zum Umschalten der Hubbewegung des Hammers in seiner Tieflage'
an Fallhämmern.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. März 1922 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Um- j einwirkenden Anschläge federnd auf einer
schaltvorrichtung für die Hubbewegung des j Schaltstange abgestützt sind, sind bereits be-
Hammerbären an Fallhämmern. , kannt geworden. Auch die Erfindung benutzt
Einstellbare Umschaltvorrichtungen an Fall- j eine federnde Abstützung des einen Anschlag-
5 hämmern, bei denen die auf das Ein- und Ausrücken der Kupplung auf der Antriebswelle
nockens auf einer dieUmschaltung bewirkenden Stange. Die Schaltvorrichtung unterscheidet

Claims (2)

sich indessen von den bekannten dadurch, daß I zur Ausschaltung des Schalthubes der Stange ! für das Einrücken der Kupplung beim Auf- , treffen des Bären auf das Werkstück ein in der Höhe verstellbares, im Hammergestell im- · geordnetes Widerlager vorgesehen ist, das in , seiner Höchstlage verhindert, daß die SchaH-stange durch den fallenden Bär so weit nach unten mitgenommen wird, daß die Einrückung ίο der Antriebskupplung erfolgt. In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Abb. ι zeigt eine Vorderansicht auf einen Fallhammer mit eingeschlossener Querschnittdarstellung, Abb. 2 eine Aufsicht auf das Triebwerk. ' Der Fallhammer selbst entspricht den üb- I liehen Ausführungen. Auf dem Fundament a, j das den Amboß b trägt, erheben sich die Säulen c, welche dem Hammerbär d Führung geben. Die Säulen dienen als Stützen für die Träger e, welche die Antriebsvorrichtung für den Hammerbär aufnehmen. Diese Antriebsvorrichtung besteht aus einer ständig umlaufenden Riemenscheibe f, auf deren zugehöriger \ Welle ein Triebrad g lose drehbar angeordnet ist, das indessen durch eine mittels Keilnut auf der Welle längsverschiebbar geführte Klauenkupplung/? mit der zugehörigen Welle gekuppelt werden kann. Von dem Zahnrad g wird der Antrieb auf das größere Zahnrad i übertragen, das mit einer Scheibe k in fester Verbindung steht. Die Scheibe k dient als Auflaufscheibe für einen einsträngigen Riemen I1 an den der Hammerbär angeschlossen ist. An einer der Säulen c ist parallel liegend mit derselben eine Stange m in den Lagern η gleitbar geführt. Die Stange trägt einen feststellbaren Nocken 0 und einen senkrecht verstellbaren Anschlagnocken O1. Zwischen letzterem und einem ein- und feststellbaren Bund ρ ist eine Druckfeder q eingeschaltet. Das untere Ende der Stange m ist mit einem Bund r versehen. Letzterer legt sich lose auf einen Bolzen s auf, -der mit einem Griffhe':el r ausgestattet ist. Der Bolzen ist in dem Lager α mit sehr steilem Gewinde eingesetzt. Am oberen Ende ist die Stange in an einen Winkelhebel u angeschlossen, der mit einer Zugstarige ν in Verbindung steht, die ihrerseits die Klaue h umschließt. Die Abb. 1 veranschaulicht die Stellung des Hammerbären d in tiefster Stellung. Hierbei hat der Hammerbär den längsverschiebbaren Anschlagnocken O1 mitgenommen und d!e Feder q zusammengedrückt, die wiederum durch den Druck auf dem an der Stange m fest angeschlossenen Bund p diese nach abwärts führt, wodurch der Winkelhebel u nach links ausschlägt und die Klauenkupplung einrückt. Hierdurch wird der Kraftantrieb auf die Scheibentrommei r übertragen, welche nunmehr den Riemen I aufwickelt und den Hammerbär nach oben führt. Hierbei stößt derselbe gegen den fest angeschlossenen Anschlagnocken 0, durch welchen die Stange m nach üben geführt und der Winkelhebel u nach rechts zum Ausschlag gebracht wird, wodurch die Klauenkupplung gelöst wird. Der Hammerbär kann danach wiederum frei abfallen. Durch eine zweckmäßige Einstellung und Abmessung der Feder q kann der Anschlagnocken O1 dem beim Schmieden etwas veränderlichen Abstand des Hammerbären vom Amboß sich ohne weiteres anpassen, so daß trotzdem die Einschaltung der Klauenkupplung zuwege kommt. Soll indessen der Hammer stillgesetzt werden, so wird durch den Handgriff/» der Bolzen s gedreht, der infolge seiner Führung in sehr steilem Gewinde so hoch zu stehen kommt, daß die Stange m nicht tief genug nach unten geführt werden kann, um die Klauenkupplung einzuschalten. Hierdurch wird allerdings die Feder q etwas mehr zusammengedrückt als sonst, doch ist dieses für den Betrieb belanglos. Wenn hiernach der Hebel/) wieder zurückgedreht wird, so wird durcR die Wirkung der Feder q die Stange m gleichfalls mitgenommen, welche sonach die Klauenkupplung wieder einrückt, so daß der Betrieb in der bis- go herigen Weise wiederaufgenommen werden kann. Paten τ-An Sprüche:
1. Vorrichtung zum Umschalten der Hubbewegung des Hammers in seiner Tieflage an Fallhämmern mit in der Schaltstange lose geführtem federnden Anschlag, dadurch gekennzeichnet, daß zur Ausschaltung des Schalfhubes der Stange (pt) im Hammergestell ein in der Höhe verstellbares Widerlager für die Schaltstange vorgesehen ist, das in seiner Höchstlage die Schaltetange hindert, den zur Einrückung der Antriebskupplung erforderlichen Schaltweg auszuführen.
2. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Widerlager aus einem mit Handhebel (s) versehenen Bolzen (Y) besteht, der mit steilgängigem Gewinde im Hammergestell (α) gelagert ist, so daß durch Drehung des Handhebels nach rechts oder links der Schaltweg der Schaltstange (m) beeinflußt werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DESCH64494D 1922-03-26 1922-03-26 Vorrichtung zum Umschalten der Hubbewegung des Hammers in seiner Tieflage an Fallhaemmern Expired DE384928C (de)

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DE384928C true DE384928C (de) 1923-11-10

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