DE3828124A1 - Automatischer kassettenwechsler - Google Patents
Automatischer kassettenwechslerInfo
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- G11B15/675—Guiding containers, e.g. loading, ejecting cassettes
- G11B15/68—Automatic cassette changing arrangements; automatic tape changing arrangements
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- G11B15/68—Automatic cassette changing arrangements; automatic tape changing arrangements
- G11B15/682—Automatic cassette changing arrangements; automatic tape changing arrangements with fixed magazines having fixed cassette storage cells, e.g. in racks
- G11B15/6835—Automatic cassette changing arrangements; automatic tape changing arrangements with fixed magazines having fixed cassette storage cells, e.g. in racks the cassettes being transferred to a fixed recorder or player using a moving carriage
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen automatischen Kassettenwechsler gemäß
den Oberbegriffen der nebengeordneten Patentansprüche 1 und 6.
Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf einen automatischen Kassettenwechsler,
mit dessen Hilfe es möglich ist, eine von mehreren Kassetten, die jeweils
in einer Kassettenspeichereinheit gespeichert sind, einer Aufzeichnungs-
und/oder Wiedergabeeinrichtung zuzuführen.
Automatische Kassettenwechsler, bei denen mehrere Videokassetten in jeweils
zugeordneten Kassettenspeichereinheiten gespeichert sind, und die in der Lage
sind eine gewünschte dieser Kassetten mittels einer Kassettentransporteinrichtung
zu einer Wiedergabeeinrichtung zu transportieren, sind bereits aus den veröffentlichten
japanischen Patentpublikationen Nr. 60-1 82 046 und 62-1 46 460
bekannt.
Bei diesen konventionellen automatischen Kassettenwechslern wird eine in einer
Kassettenspeichereinheit gespeicherte Kassette in eine Kassettentransporteinrichtung
ausgegeben, und zwar mit Hilfe einer Kassettenauswurfeinrichtung
innerhalb der Kassettenspeichereinheit, wobei die Kassettenauswurfeinrichtung
mittels einer Feder angetrieben wird. Wird im umgekehrten Fall eine Kassette zurück
von der Kassettentransporteinrichtung zur Kassettenspeichereinheit gebracht,
so wird die zur Ausgabe der Kassette aus der Kassettenspeichereinheit erforderliche
Kraft in der Feder der Kassettenauswurfeinrichtung gespeichert, und
zwar mit Hilfe der Kassette selbst, die in die Kassettenspeichereinheit hineingeschoben
wird. Die Kassettenauswurfeinrichtung wird daher durch einen Verriegelungsmechanismus
in einem Zustand verriegelt, bei dem die Kassette in einer
gewünschten Position innerhalb der Kassettenspeichereinheit gespeichert ist.
Der Verriegelungszustand des Verriegelungsmechanismus wird gelöscht, und
zwar mit Hilfe einer Entriegelungseinrichtung, die in der Kassettentransporteinrichtung
vorhanden ist. Ist der Verriegelungszustand gelöscht, so wird die Kassettenauswurfeinrichtung
aus einer von der Kassettentransporteinrichtung entfernten
Position in Richtung der Kassettentransporteinrichtung bewegt, und
zwar mit Hilfe der bereits genannten Feder. Bei dieser Bewegung der Kassettenauswurfeinrichtung
drückt diese die Kassette aus der Kassettenspeichereinheit heraus
in die Kassettentransporteinrichtung.
Bei einem konventionellen automatischen Kassettenwechsler der oben beschriebenen
Art kann es jeoch vorkommen, daß der Verriegelungszustand des Verriegelungsmechanismus
versehentlich gelöscht wird, so daß auch dann die Kassettenauswurfeinrichtung
aus ihrer entfernt von der Kassettentransporteinrichtung
liegenden Position in Richtung der Kassettentransporteinrichtung durch die
Kassettenauswurffeder bewegt wird, was zur Folge hat, daß die Kassette aus der
Kassettenspeichereinheit in Richtung der Kassettentransporteinrichtung ausgeworfen
wird. Die Kassettentransporteinrichtung wird daher mit der so ausgeworfenen
Kassette kollidieren, so daß entweder die Kassettentransporteinrichtung
oder die Kassette oder beide Elemente Schaden nehmen können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen automatischen Kassettenwechsler
zu schaffen, bei dem eine in einer Kassettenspeichereinheit gespeicherten Kassette
nicht versehentlich in Richtung der Kassettentransporteinrichtung ausgegeben
werden kann.
Ziel der Erfindung ist es ferner, einen automatischen Kassettenwechsler zu schaffen,
bei dem eine Kassettenspeichereinheit eine Kassettenauswurfeinrichtung
enthält, die sicher arbeitet und einen einfachen Aufbau aufweist.
Darüberhinaus ist es Aufgabe der Erfindung, einen automatischen Kassettenwechsler
zu schaffen, bei dem eine Kassettenspeichereinheit eine Kassettenauswurfeinrichtung
enthält, die einen vereinfachten Aufbau aufweist und nicht die
Seitenwand einer Kassette beschädigt.
Es soll ferner ein automatischer Kassettenwechsler geschaffen werden, bei dem
eine Kassette frei aus der Kassettenspeichereinheit herausgezogen werden kann,
und zwar in einer Richtung, die entgegengesetzt zur Kassettentransporteinrichtungsseite
liegt.
Außerdem ist es Ziel der Erfindung, einen automatischen Kassettenwechsler zu
schaffen, bei dem eine Kassettenspeichereinheit einen Verriegelungsmechanismus
und einen Entriegelungsmechanismus für eine Kassette innerhalb eines sehr
kleinen Bereichs enthält.
Lösungen der gestellten Aufgaben sind in kennzeichnenden Teilen der nebengeordneten
Patentansprüche 1 und 6 zu entnehmen. Vorteilhafte Ausgestaltungen
der Erfindungen sind in den jeweils nachgeordneten Unteransprüchen angegeben.
Ein automatischer Kassettenwechsler mit einer Mehrzahl von Kassettenspeichereinheiten
(cassette storing racks) zur jeweiligen Speicherung einer Kassette,
und mit einer Kassettentransporteinrichtung zum Transport einer Kassette zu einer
Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabeeinrichtung zeichnet sich dadurch aus,
daß jede Kassettenspeichereinheit folgende Einrichtungen enthält:
- - ein Gleitelement, das durch ein Schiebeglied der Kassettentransporteinrichtung beaufschlagbar ist, derart, daß es von der Kassettentransporteinrichtung weggeschoben wird, und
- - eine Kassettendruckvorrichtung, die mit dem Gleitelement verbunden und derart ausgebildet ist, daß sie durch dieses Gleitelement in Richtung auf die Kassettentransporteinrichtung zu um einen Abstand verschoben werden kann, der proportional der Größe der Verschiebung des Gleitelementes ist, wobei die Kassettendruckvorrichtung an ihrem der Kassettentransporteinrichtung abgewandten Ende einen Anschlag aufweist, der mit der Seite der in der Kassettenspeichereinheit gespeicherten Kassette in Kontakt bringbar ist. Bei der genannten Seite handelt es sich um diejenige Stirnseite der Kassette, die der Kassettentransporteinrichtungsseite 11 abgewandt ist.
Nach einem anderen Aspekt der Erfindung zeichnet sich ein automatischer Kassettenwechsler
mit einer Mehrzahl von Kassettenspeichereinheiten zur jeweiligen
Speicherung einer Kassette, und mit einer Kassettentransporteinrichtung
zum Transport einer Kassette zu einer Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabeeinrichtung
dadurch aus, daß
- - jede der Kassettenspeichereinheiten einen Führungsteil zur Führung eines Spiralführungsteils aufweist, der sich am äußeren Umfang eines Verriegelungselementes befindet, das die Form einer Stange besitzt, derart, daß bei Drehung des Verriegelungselementes in seiner Umfangsrichtung das Verriegelungselement selbst in seiner axialen Richtung verschoben wird, die mit den Richtungen übereinstimmt, in denen die Kassette in die Kassettenspeichereinheit hineingeschoben und aus dieser herausgeführt wird, und
- - das Verriegelungselement einen Verriegelungsteil an seinem der Kassettentransporteinrichtung zugewandten Ende aufweist, der sich in zur Längsrichtung des Verriegelungselementes senkrechter Richtung erstreckt, und der so angeordnet ist, daß er mit einer Seitenfläche der in der Kassettenspeichereinheit gespeicherten Kassette in Kontakt steht, wobei die Seitenfläche benachbart zur Kassettentransporteinrichtung liegt.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Vorderansicht eines automatischen Kassettenwechslers nach einem
bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung,
Fig. 2 eine Seitenansicht des automatischen Kassettenwechslers nach
Fig. 1,
Fig. 3 eine vertikale Teilansicht des automatischen Kassettenwechsels nach
Fig. 1 in vergrößerter Darstellung,
Fig. 4 eine Draufsicht auf eine Kassettenspeichereinheit des automatischen
Kassettenwechslers nach Fig. 1 in vergrößerter Darstellung,
Fig. 5 eine der Fig. 4 ähnliche Darstellung zur Erläuterung des Kassettenausgabebetriebs
der Kassettenspeichereinheit,
Fig. 6 eine vergrößerte perspektivische Darstellung zur Erläuterung von Details
einer Kassettenandruckeinrichtung der Kassettenspeichereinheit
nach Fig. 4,
Fig. 7 eine Seitenansicht einer Kassettenspeichereinheit des automatischen
Kassettenwechslers nach Fig. 1 in vergrößerter Darstellung, und zwar
von derjenigen Seite betrachtet, die entfernt von einer Kassettentransporteinrichtung
liegt,
Fig. 8 eine Draufsicht auf eine Kassettenspeichereinheit eines automatischen
Kassettenwechslers nach einem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung,
Fig. 9 eine der Fig. 8 ähnliche Darstellung, die jedoch ein drittes Ausführungsbeispiel
der Erfindung betrifft,
Fig. 10 einen vertikalen Teilschnitt eines automatischen Kassettenwechslers
nach einem vierten Ausführungsbeispiel der Erfindung,
Fig. 11 eine vergrößert dargestellte perspektivische Teilansicht zur Erläuterung
des Aufbaus einer Verriegelungseinrichtung im automatischen
Kassettenwechsler nach Fig. 10,
Fig. 12 einen Horizontalschnitt durch den automatischen Kassettenwechsler
nach Fig. 10,
Fig. 13 eine der Fig. 12 ähnliche Darstellung zur Erläuterung des Kassettenausgabebetriebs
der Kassettenspeichereinheit des automatischen Kassettenwechslers
nach Fig. 10,
Fig. 14 eine der Fig. 10 ähnliche Darstellung zur Erläuterung eines Kassettenentriegelbetriebs
der Kassettenspeichereinheit nach Fig. 13,
Fig. 15 eine ähnliche Darstellung zur Erläuterung des Kassettenausgabebetriebs
der Kassettenspeichereinheit nach Fig. 13 und
Fig. 16 eine ähnliche Darstellung zur Erläuterung eines Speicherbetriebs, bei
dem eine Kassette von einer Kassettentransporteinrichtung in die Kassettenspeichereinheit
nach Fig. 13 eingeschoben wird.
Die Fig. 1 und 2 zeigen den gesamten Aufbau des automatischen Kassettenwechslers
nach der Erfindung. Dieser automatische Kassettenwechsler ist so groß, daß
in ihn bis zu mehrere hundert Kassetten 1 gespeichert werden können. Mehrere
Regalblöcke 3, im Ausführungsbeispiel vier Regalblöcke 3, sind nebeneinanderliegend
angeordnet, und zwar in zwei Reihen auf jeweils vorderen und hinteren
Seiten, wobei jeder Regalblock 3 eine große Anzahl von Kassettenspeichereinheiten 2
enthält, um eine große Anzahl von Kassetten 1 in einer großen Anzahl von
Reihen (30 bis 59 Reihen) und Säulen (5 bis 10 Säulen) zu speichern. Eine Kassettentransporteinrichtung 4
befindet sich zwischen den Regalblöcken 3 und kann
sich entlang eines Weges 5 bewegen, der sich in Fig. 1 nach oben und unten sowie
nach links und rechts erstreckt. Die beiden auf der Vorderseite (Bedienerseite) 6
angeordneten Regalblöcke 3 sind zur Öffnungs- und Schließbewegung zur
Frontseite 6 und von dieser weg um einander gegenüberliegende Endkanten herum ausgelegt,
während die anderen beiden Regalblöcke 3, die sich an der Rückseite 6′ befinden,
fest sind. Eine große Anzahl von Aufzeichnungs- und Wiedergabeeinrichtungen 8,
zum Beispiel Videobandrecorder, die mit Kassetten arbeiten, befindet
sich in einer vertikalen Säule auf einem Seitenteil der automatischen Kassettenwechsler.
Jede der Aufzeichnungs- und Wiedergabeeinrichtungen 8 ist so ausgelegt,
daß sie eine Betriebswand 8 a mit verschiedenen Betätigungstasten bzw.
Knöpfen und Anzeigeeinrichtungen aufweist, und dergleichen, wobei sich diese
Betriebswand 8 a an der Vorderseite 6 befindet. Ferner ist in einer Seitenwand 8 b
einer jeden Aufzeichnungs- und Wiedergabeeinrichtung 8 eine Kassetteneinsetzöffnung 9
vorhanden, wobei diese Seitenwand 8 b auf die Kassettentransporteinrichtung 4
zugerichtet ist. Mehrere Kassettenumkehreinrichtungen 10 befinden
sich in einer vertikalen Säule zwischen den einzelnen Aufzeichnungs- und Wiedergabeeinrichtungen 8
und den Regalblöcken 3, wobei jeweils eine Kassettenumkehreinrichtung 10
einer Kassetteneinsetzöffnung 9 einer Aufzeichnungs- und
Wiedergabeeinrichtung 8 gegenüberliegt.
Die unter bestimmten Adressen in den Kassettenspeichereinheiten 2 gespeicherten
Kassetten 1 werden nacheinander von einer Kassettentransporteinrichtungsseite 11
einer jeden der mehreren Kassettenspeichereinheiten 2 durch die
Kassettentransporteinrichtung 4 herausgenommen, die in Fig. 1 nach unten und
oben sowie nach links und rechts bewegt werden kann. Die auf diese Weise herausgenommenen
Kassetten 1 werden durch die Kassettentransporteinrichtung 4
automatisch und in gewünschter Weise nacheinander zu den einzelnen Kassettenumkehreinrichtungen 10
geliefert. Dann werden die Orientierungen der so zugeführten
Kassetten 1 durch die einzelnen Kassettenumkehreinrichtungen 10 um
90° in den Horizontalebenen gedreht, so daß die Kassetten 1 mit einem Kassettenladesystem
der Aufzeichnungs- und Wiedergabeeinrichtungen 8 fluchten. Danach
werden die einzelnen Kassetten 1 wahlweise nacheinander in ihren Längsrichtungen
in die Kassetteneinsetzöffnungen 9 der einzelnen Aufzeichnungs- und
Wiedergabeeinrichtungen 8 geschoben. Eine kontinuierliche Videowiedergabe
oder Videoaufzeichnung läßt sich somit für eine lange Zeitperiode unter
Verwendung der mehreren Aufzeichnungs- und Wiedergabeeinrichtungen 8 durchführen.
Im Anschluß daran werden die einzelnen Kassetten 1 in die ursprünglichen
Kassettenspeichereinheiten 2 zurückgebracht, und zwar in Übereinstimmung
mit den benannten Adressen, wobei die oben beschriebene Betriebsweise in umgekehrter
Reihenfolge abläuft.
Im nachfolgenden werden unter Bezugnahme auf die Fig. 3 bis 7 Einzelheiten der
Kassettenspeichereinheiten 2 näher erläutert.
Die Kassettenspeichereinheiten 2 sind jeweils an ihren einander gegenüberliegenden
Seitenteilen 2 a mit zwei Seitenwänden 3 a eines jeweiligen Regalblocks 3
verbunden und in einer vertikalen Säule im Regalblock 3 angeordnet. Jede der
Kassettenspeichereinheiten 2 ist aus einem synthetischen Harzmaterial spritzgeformt,
wobei zwei Parallele, im wesentlichen lineare Ausnehmungen 13 und 14
in einer horizontalen, oberen Wand 2 b der Kassettenspeichereinheit 2 vorhanden
sind, während eine im wesentlichen kreisförmige Ausnehmung 15 in der oberen
Horizontalwand 2 b vorhanden ist und sich zwischen den im wesentlichen linaren
Ausnehmungen erstreckt, wie die Fig. 4 zeigt. Ein Gleitelement 16 liegt in der
Ausnehmung 13, während eine Kassettenandruckeinrichtung 17 innerhalb der
Ausnehmung 14 vorhanden ist. Ein drehbares Element 18 liegt in der Ausnehmung 15.
Das Gleitelement 16 besteht aus einer Platte aus synthetischem Harzmaterial.
Ein Kassettenverriegelungsvorsprung 19 ist an einem Endbereich des Gleitelementes 16
mit diesem integral verbunden und erstreckt sich nach oben, wobei der
Kassettenverriegelungsvorsprung 19 an der Kassettentransporteinrichtungsseite
des Gleitelementes 16 vorhanden ist, wie die Fig. 3 zeigt. Eine sich verjüngende
bzw. kegelförmige Fläche 20 befindet sich ebenfalls am Kassettenverriegelungsvorsprung 19.
Ferner ist eine Zahnstange 21 integral an der inneren Seitenkante
des Gleitelements 16 befestigt, und zwar auf der Seite der Ausnehmung 15,
wie in Fig. 4 zu erkennen ist. Das Gleitelement 16 weist zwei Langlöcher 22 und 23
auf und ist mit Hilfe zweier Führungsstifte 24 und 25 gleitend gelagert, welche
durch die Langlöcher 22 und 23 hindurchgreifen. Somit wird eine sichere Führung
des Gleitelementes 16 in der Ausnehmung 13 der Kassettenspeichereinheit 2
erhalten. Ein gebogener Teil 22 a ist an einem Ende des Langloches 22 vorhanden.
Das Langloch 22 weist somit einen abgebogenen Verlauf auf. Das Gleitelement 16
ist so angeordnet, daß es zwischen einer Rückkehrposition in der Nähe der Kassettentransporteinrichtung,
die durch die durchgezogenen Linien in Fig. 4 angegeben
ist, und einer vorgeschobenen Position hin und her bewegt werden kann, die
sich entfernt von der Kassettentransporteinrichtung befindet, wie in Fig. 5 dargestellt
ist. Die Bewegung des Gleitelementes 16 erfolgt innerhalb der Ausnehmung 13
unter Führung der Langlöcher 22 und 23 sowie der Führungsstifte 24 und 25.
Normalerweise wird das Gleitelement 16 mittels einer Zugfeder 26 in die Rückkehrposition
bzw. in die zurückgezogene Position gedrängt.
Die Kassettenandruckeinrichtung 17 besteht aus einer Platte aus synthetischem
Harzmaterial, wobei eine Zahnstange 27 integral mit der inneren Seitenkante
der Kassettenandruckeinrichtung 17 verbunden ist, und wobei die Zahnstange 27
der Ausnehmung 15 zugewandt ist, wie ebenfalls in Fig. 4 dargestellt ist. Die Kassettenandruckeinrichtung 17
wird mit Hilfe eines Langloches 28 geführt, durch
das ein Führungsstift 29 hindurchragt. Sie ist somit lose in der Ausnehmung 14
der Kassettenspeichereinheit 2 sicher führbar, wobei sie in diese Ausnehmung 14
eingepaßt ist. Zwei seitliche Führungsnasen 30 befinden sich an gegenüberliegenden
Seiten der Ausnehmung 14, derart, daß die Kassettenandruckeinrichtung 17
zwischen den beiden Führungsnasen 30 und der Bodenfläche der Ausnehmung 14
gehalten wird. Die Kassettenandruckeinrichtung 17 kann demzufolge zwischen
einer zurückgezogenen Position entfernt von der Kassettentransporteinrichtung 4
gemäß Fig. 4 und einer vorgeschobenen Position in der Nähe der Kassettentransporteinrichtung
gemäß Fig. 5 hin und her bewegt werden, und zwar innerhalb der
Ausnehmung 14 unter Führung des Langloches 28, in welches der Führungsstift 29
eingreift, sowie unter Führung der beiden Führungsnasen 30. Die Kassettenandruckeinrichtung 17
wird normalerweise mittels einer Zugfeder 31 in die zurückgezogene
Position gedrängt.
Das drehbare Element 18 weist die Form eines Zahnrades auf und besteht aus
einem synthetischen Harzmaterial. Es enthält genauer gesagt einen oberen
Zahnkranzsektor 32 und einen unteren Zahnkranzsektor 33, die jeweils mit den
Zahnstangen 21 und 27 kämmen. Die genannten Zahnkranzsektoren 32 und 33
sind integral mit dem drehbaren Element 18 verbunden.
Im nachfolgenden wird der Einschub einer Kassette 1 in die Kassettenspeichereinheit 2
näher beschrieben.
Soll eine Kassette 1 in Richtung des dargestellten Pfeils a von der Kassettentransporteinrichtung 4
in die Kassettenspeichereinheit 2 hineingeschoben werden,
wie durch die strichpunktierten Linien in Fig. 4 dargestellt ist, so kommt zunächst
eine Ecke 1 a der Kassette 1 mit der sich verjüngenden Fläche 20 des Kassettenverriegelungsvorsprungs 19
in Richtung des Pfeils a′ in Kontakt. Dabei wird
der Kassettenverriegelungsvorsprung 19 in Richtung des Pfeils a′ beaufschlagt
und weicht in Richtung des Pfeils b unter Führung der abgeschrägten bzw. sich verjüngenden
Fläche 20 aus. Das Gleitelement 16 nimmt dabei diejenige Position
ein, die in Fig. 4 mit den strichpunktierten Linien eingezeichnet ist. Dies erfolgt
entgegen der Kraft der Feder 26 unter Führung des bogenförmigen Teils 22 a des
Langloches 22. Ist die Kassette 1 vollständig in die Kassettenspeichereinheit 2
hineingeschoben worden, wie in Fig. 4 anhand der doppelt punktierten Linie gezeigt
ist, so nimmt das Gleitelement 16 aufgrund der Wirkung der Feder 26 wieder
seine Ausgangsposition ein, die in Fig. 4 mit durchgezogenen Linien dargestellt
ist.
Die Kassettenandruckeinrichtung wird normalerweise in der zurückgezogenen
Position gehalten, also in einer Position entfernt von der Kassettentransporteinrichtung 4,
und zwar mit Hilfe der Zugfeder 31. Befindet sich das Gleitelement 16
in seiner zurückgezogenen Position, wie in Fig. 4 mit durchgezogenen Linien dargestellt
ist, so ist die Zahnstange 21 am Gleitelement 16 vom Zahnkranzsektor 32
des drehbaren Elementes 18 getrennt. Bewegt sich dann das Gleitelement 16 in die
Position, die in Fig. 4 durch die strichpunktierten Linien markiert ist, so wird
sich die Kassettenandruckeinrichtung 17 nicht in ihre vorgeschobene Position
bewegen, also in Richtung der Kassettentransporteinrichtungsseite.
Ist die Kassette 1 vollständig in die Kassette 2 eingeführt, so kommen die gegenüberliegenden
Fläche 1 c und 1 b der Kassette 1 jeweils mit dem Kassettenverriegelungsvorsprung 19
auf dem Gleitelement 16 und mit einem Anschlag bzw. Vorsprung 34
in Kontakt, der sich an einem Ende des Kassettenandruckelements 17
befindet und senkrecht von diesem absteht, also dann gegen die Endfläche 1 b der
Kassette 1 zu liegen kommt. Wird die Kassette in dieser Weise bzw. Position innerhalb
der Kassettenspeichereinheit 2 gespeichert, so wird die Kassette 1 nicht in
Richtung der Kassettentransporteinrichtungsseite gedrängt. Selbst wenn der
Kassettenverriegelungsvorsprung 19 außer Kontakt mit der Endfläche 1 c der Kassette 1
kommt, wird die Kassette 1 nicht in Richtung der Kassettentransporteinrichtungsseite
gedrückt. Die Kassette 1 ist demzufolge sicher in der Kassettenspeichereinheit 2
gespeichert.
Wird im Anschluß daran die in der Kassettenspeichereinheit 2 gespeicherte Kassette 1
in Richtung des Pfeils c zur Kassettentransporteinrichtungsseite 1 in Fig. 5
gedrückt, so drückt ein Schiebeglied 40 an der Kassettentransporteinrichtung 4
eine Endfläche 16 a des Gleitelementes 16 an der Kassettentransporteinrichtungsseite
in Richtung eines Pfeils d. Daraufhin wird das Gleitelement 16 einmal
in die in Fig. 4 mit strichpunktierten Linien eingezeichnete Position überführt,
und zwar durch Führung des Führungsbogens 22 a des Langloches 22, so daß sich
der Kassettenverriegelungsvorsprung 19 in Richtung des Pfeils b von der Seitenfläche 1 d
der Kassette 1 entfernt. Sodann wird das Gleitelement 16 in Richtung des
Pfeils e in die vorgeschobene Position unter Führung der Langlöcher 22 und 23
und der sie durchragenden Führungsstifte 24 und 25 bewegt. Dabei gelangt jedoch
die Zahnstange 21 des Gleitelementes 16 in Eingriff mit dem Zahnkranz des Sektors
des drehbaren Elementes 18 und dreht das drehbare Element 18 in Richtung
des Pfeils f, so daß der Zahnkranzsektor 33 des drehbaren Elementes 18 die Kassettenandruckeinrichtung 17
über die Zahnstange 27 antreibt und die Kassettenandruckeinrichtung 17
in Richtung des Pfeils c unter Führung des Langloches 28,
des Führungsstiftes 29 und der beiden Führungsnasen 30 in ihre vorgeschobene
Position bewegt. Der Anschlag 34 der Kassettenandruckeinrichtung 17 drückt somit
gegen die Endfläche 1 b der Kassette 1 in Richtung des Pfeils c gemäß Fig. 3, so
daß die Kassette 1 aus der Kassettenspeichereinheit 2 herausgedrückt und zur Kassettentransporteinrichtungsseite
bzw. zur Kassettentransporteinrichtung 4 geschoben
wird. Die Kassette 1 wird dann in Richtung des Pfeils c in einen Kassettenhalteteil 4 a
der Kassettentransporteinrichtung 4 übertragen und anschließend in
diesen Kassettenhalteteil 4 a gehalten. Da der Radius des Zahnkranzsektors 33
größer ist als der Radius des Zahnkranzsektors 32 in Fig. 5, ist der Bewegungshub
des Kassettenandruckelementes 17 in Richtung des Pfeils größer als der Bewegungshub
des Gleitelementes 16 in Richtung des Pfeils e. Die Kassettenandruckeinrichtung 17
kann somit die Kassette 1 mit Sicherheit in die Kassettentransporteinrichtung 4
überführen.
Verbleibt das Gleitelement 16 in der zurückgezogenen Position, wie in Fig. 4 durch
die durchgezogenen Linien dargestellt ist, so wird die Zahnstange 21 außer Eingriff
mit dem Zahnkranzsektor 32 des drehbaren Elementes 18 gehalten. Selbst
wenn daher der Anschlag 34 der Kassettenandruckeinrichtung 17 versehentlich
in Richtung des Pfeils c von der Bedienerseite gedrückt wird, um über die Zahnstange 27
der Kassettenandruckeinrichtung 17 das drehbare Element 18 in Richtung
des Pfeils f über den Zahnradsektor 33 zu drehen, so wird sich das Gleitelement 16
nicht in Richtung des Pfeils e bewegen, wenn sich die innerhalb der
Kassettenspeichereinheit 2 gespeicherte Kassette in einer Position befindet, die
in Fig. 4 mit der Doppelpunkte enthaltenen Linie eingezeichnet ist. Der Kassettenverriegelungsvorsprung 19
wird somit nicht in Richtung des Pfeils b versehentlich
freigegeben, so daß selbst dann, wenn der Anschlag 34 versehentlich in
Richtung des Pfeils c gedrückt wird, die Endfläche 1 c der Kassette 1 weiterhin mit
dem Kassettenverriegelungsvorsprung 19 in Kontakt bleibt, wodurch verhindert
wird, daß die Kassette 1 versehentlich zur Kassettentransporteinrichtungsseite 11
ausgegeben wird.
Solange also das Gleitelement 16 nicht in Richtung des Pfeils d durch das Schiebeglied 40
der Kassettentransporteinrichtung 4 gemäß Fig. 5 gedrückt wird, kann
die in der Kassettenspeichereinheit 2 gespeicherte Kassette nicht aus ihrer Position
bewegt und versehentlich durch irgendeine äußere Kraft zur Kassettentransporteinrichtungsseite 11
ausgegeben werden.
Entsprechend der Fig. 6 ist der Anschlag 34 um einen Hebelstift 36 drehbar, der in
einer Ausnehmung 35 innerhalb der Kassettenandruckeinrichtung 17 liegt, wobei
die Drehung des Anschlags 34 zwischen einer mit durchgezogenen Linien in
Fig. 7 dargestellten Anschlagposition, in welcher der Anschlag 34 hoch und im
wesentlichen vertikal oberhalb der Kassettenandruckeinrichtung 17 steht, und
einer mit gestrichelten Linien in Fig. 7 eingezeichneten Löschposition erfolgt, in
welcher der Anschlag 34 im wesentlichen horizontal und in der Ebene der Kassettenandruckeinrichtung 17
liegt.
Der Anschlag 34 wird normalerweise durch eine Torsionsspulenfeder 37 in die
Anschlagposition gedrückt, wobei diese Feder 37 als Rückführungseinrichtung
dient. Ein Stopper 38 ist integral mit dem Anschlag 34 verbunden und schlägt in
der Anschlagposition des Anschlags 34 gegen eine Oberfläche der Kassettenandruckeinrichtung 17,
um den Anschlag 34 im wesentlichen in seiner Vertikalstellung
zu halten. Wie die Fig. 4 zeigt, befindet sich an der Bedienerseite 6 an einem
Teil der Kassettenspeichereinheit 2 eine Ausnehmung 39, in die ein Finger einer
Hand eingeführt werden kann.
Wird demnach der Anschlag 34 in Richtung des Pfeils g aus der in Fig. 6 mit durchgezogenen
Linien dargestellten Anschlagposition in die in Fig. 6 mit gestrichelt
eingezeichneten Linien dargestellte Löschposition um den Hebelstift 36 und gegen
die Kraft der Feder 37 gedreht, so ist es möglich, die Kassette 1 zu ergreifen und von
Hand in Richtung des Pfeils h zur Bedienerseite 6 hin aus der Kassettenspeichereinheit 2
herauszuziehen, wie die Fig. 3 zeigt. Umgekehrt kann die so herausgezogene
Kassette 1 auch frei von der Bedienerseite 6 wieder eingesetzt werden, und zwar
in Richtung des Pfeils c in die Kassettenspeichereinheit. Wird der Finger der Hand
vom Anschlag 34, welcher nach unten in Richtung des Pfeils g gedreht ist, abgenommen,
so wird der Anschlag 34 wiederum in Richtung des Pfeils i durch die Feder 37
und somit automatisch in seine Anschlagposition gedreht. Dieser Sachverhalt
wird auch anhand der Fig. 7 deutlich.
Die Fig. 8 und 9 zeigen ein zweites und drittes Ausführungsbeispiel der Erfindung,
wobei gegenüber dem ersten Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 bis 7 der Verriegelungsmechanismus
zwischen dem Gleitelement 16 und der Kassettenandruckeinrichtung 17
modifiziert ist. Es sei darauf hingewiesen, daß in den Fig. 8 und 9
gleiche Teile wie in den Fig. 1 bis 7 mit den gleichen Bezugszeichen versehen sind
und nicht nochmals zur Vermeidung von Wiederholungen beschrieben werden.
Die Verriegelungseinrichtung nach Fig. 8 ist so ausgebildet, daß bei Bewegung bzw.
Verschiebung des Gleitelementes 16 in Richtung eines Pfeils e ein Zahnrad 42 einer
Kassettenandruckeinrichtung 17 durch eine Zahnstange 21 des Gleitelementes 16
angetrieben wird, um die Kassettenandruckeinrichtung 17 in Richtung eines
Pfeils j um eine Hebelachse 43 herum so zu drehen, daß eine Kassette 1 in Richtung
des Pfeils c durch einen Anschlag 34 der Kassettenandruckeinrichtung 17
ausgegeben werden kann.
Dagegen ist die Verriegelungseinrichtung nach Fig. 9 so ausgebildet, daß bei einer
Bewegung des Gleitelementes 16 in Richtung eines Pfeils e ein freies Ende 45 einer
Kassettenandruckeinrichtung 17 durch ein Ende 44 des Gleitelementes 16 beaufschlagt
wird, um die Kassettenandruckeinrichtung 17 in Richtung eines Pfeils j
um eine Drehachse 46 herum so zu drehen, daß eine Kassette 1 in Richtung eines
Pfeils c durch einen Anschlag 34 der Kassettenandruckeinrichtung 17 ausgegeben
werden kann.
In den Fig. 10 bis 16 ist ein automatischer Kassettenwechsler gemäß einem vierten
Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, bei dem ein Gleitelement, auf
dem ein Kassettenverriegelungselement integral gebildet ist, als Verriegelungselement
in Form einer Stange ausgeführt ist, so daß ein Verriegelungsmechanismus
und ein Entriegelungsmechanismus für eine Kassette innerhalb eines sehr
kleinen Raumes einer jeden Kassettenspeichereinheit untergebracht werden
können.
Entsprechend der Fig. 10 sind mehrere Kassettenspeichereinheiten 2′ und 2″ in
derselben Weise ausgeformt und aus synthetischem Harzmaterial hergestellt. Die
Kassettenspeichereinheiten 2′ und 2″ liegen in einer vertikal umgekehrten Beziehung
zueinander sowie einander gegenüber an gegenüberliegenden Vorder- und
Rückseiten eines Weges 5, entlang dem die Bewegung der Kassettentransporteinrichtung 4′
erfolgt. Ein Verriegelungselement 50 in Form einer aus einem synthetischen
Harzmaterial hergestellten Stange befindet sich an einem Seitenteil 2′ c
oder 2″ c einer jeden Kassettenspeichereinheit 2′ und 2″. Die Verriegelungselemente 50
in den Kassettenspeichereinheiten 2′ und 2″ sind einander gegenüberliegend
angeordnet sowie an gegenüberliegenden Seiten des Weges 5 für die Bewegung der
Kassettentransporteinrichtung 4′ vorhanden. Da, wie oben beschrieben, die einzelnen
Kassettenspeichereinheiten 2′ und 2″ denselben Aufbau aufweisen, wird
nachfolgend nur noch die Kassettenspeichereinheit 2′ im einzelnen erläutert.
Wie in Fig. 11 gezeigt ist, ist das Verriegelungselement 50 so angeordnet, daß die
Richtung seiner Achse im wesentlichen mit der Richtung der Speicher- und Entnahmebewegung
einer Kassette 1 koinzidiert, wobei die zuletzt genannten Richtungen
mit den Pfeilen k′ und k bezeichnet sind. Zwei Führungsfurchen 51 und 52
erstrecken sich linear von einem Ende 50 a des Verriegelungselementes 50 in
Richtung seiner Achse sowie auf der Umfangswand des Verriegelungselementes 50,
wobei die hinteren Enden der Führungsfurchen 51 und 52 als spiralförmige
Führungsfurchen 53 und 54 ausgebildet sind, die in derselben Richtung verlaufen.
Das Verriegelungselement 50 wird durch mehrere Rippen 55 getragen, die integral
mit einem Seitenteil 2′ c der Kassettenspeichereinheit 2′ verbunden sind, wie die
Fig. 10 zeigt. Ein Führungsstift 56 ist in vertikaler Richtung in eine untere Wand
des Seitenteils 2′ c fest eingesetzt und ragt mit seinem anderen Ende in die
Führungsfurche 51 oder 53 hinein, während ein weiterer Führungsstift 57 integral
mit einer oberen Wand des Seitenteils 2′ c verbunden ist und in die Führungsfurche 52
oder 54 mit seinem anderen Ende hineinragt, wie die Fig. 11 erkennen läßt. Das
Verriegelungselement 50 wird aufgrund der Führung durch die Führungsfurchen 51
bis 54 sowie durch die Führungsstifte 56 und 57 in Richtung der Pfeile l oder l′
entlang seiner Achse bewegt und bei dieser axialen Bewegung um seine Achse
herum in Richtung der Pfeile m oder m′ gedreht, wie ebenfalls in Fig. 11 angegeben
ist. Ein Verriegelungsteil 58 ist mit einem Ende 50 a des Verriegelungselementes
integral verbunden und erstreckt sich im wesentlichen senkrecht zur Achsrichtung
des Verriegelungselementes 50. Demzufolge liegt das Verriegelungsteil 58 in
einer Position vor der Kassette 1 in Entladerichtung nach Drehung des Verriegelungselementes 50
in Richtung des Pfeils m′, während das Verriegelungsteil 58 aus
der Position vor der Kassette 1 in Entlade- bzw. Ausgaberichtung herausgedreht
wird, und zwar bei Drehung des Verriegelungselementes 50 in Richtung des Pfeils m.
Gemäß den Fig. 12 und 13 ist eine Kassettenauswurfeinrichtung 59 im hinteren
Teil der Kassettenspeichereinheit 2′ vorhanden, wie dies auch bei der Kassettenspeichereinheit 2″
der Fall ist. Die Kassettenauswurfeinrichtung 59 wird durch
einen quadratischen Hebelmechanismus gebildet, der zwei Hebel 62 und 63 enthält,
die drehbar an der Kassettenspeichereinheit 2′ gelagert sind, und der weiterhin
einen Hebel 66 aufweist, der über zwei Drehachsen 64 und 65 mit den jeweiligen
Enden der Hebel 62 und 623 verbunden ist. Die Kassettenauswurfeinrichtung 59
wird normalerweise nach hinten in Richtung des Pfeils n′ mittels einer Zugfeder 67
gezogen, die zwischen dem Hebel 62 und dem Rückteil der Kassettenspeichereinheit 2′
liegt, so daß ein Endteil 62 a des Hebels 62 in Kontakt mit einem hinteren
Ende 50 b des Verriegelungselementes 50 gehalten wird. Wird daher das Verriegelungselement 50
in Richtung des Pfeils l bewegt, so bewegt sich die Kassettenauswurfeinrichtung 59
nach vorne in Richtung des Pfeils n entgegen der Kraft der
Zugfeder 67. Wird dagegen die Kassettenauswurfeinrichtung 59 nach hinten in
Richtung des Pfeils n′ durch die Zugfeder 67 gezogen, so bewegt sich das Verriegelungselement 50
in Richtung des Pfeils l′ gemeinsam mit der Kassettenauswurfeinrichtung 59.
Es sei darauf hingewiesen, daß die Bewegung des Verriegelungselementes 50
in Richtung des Pfeils l′ durch den Führungsstift 57 gestoppt wird, der
somit auch als Stopper wirkt.
Entsprechend der Fig. 10 ist eine Ausstoßeinrichtung 68 innerhalb der Kassettentransporteinrichtung 4′
vorhanden, welche im Raum zwischen den einander gegenüberliegenden
Kassettenspeichereinheiten 2′ und 2″ bewegt werden kann. Die
Ausstoßeinrichtung 68 dient dazu, die Kassettenauswurfeinrichtung 59 zu betätigen,
um eine Kassette von der Kassettenspeichereinheit 2′ oder 2″ in die Kassettentransporteinrichtung
zu überführen.
Wie in Fig. 10 gezeigt ist, befindet sich eine vertikale Trägerplatte 69 an einer Seite
der Kassettentransporteinrichtung 4′, wobei mehrere Führungsrollen 70 an der
Vorderseite der Trägerplatte 69 montiert sind. Die einzelne Ausstoßeinrichtung 68
ist so gelagert, daß sie in Richtung der Pfeile p und p′ bewegt werden kann, und
zwar mit Hilfe der Führungsrollen 70. Die Bewegungsrichtung der Ausstoßeinrichtung 68
stimmt dabei mit der Bewegungseinrichtung des Verriegelungselementes 50
überein. Die Ausstoßeinrichtung 68 weist die Form eines Stabes auf und besitzt
an ihrer oberen Endkante eine Zahnstange 71. Mit Hilfe eines an der Rückseite der
Trägerplatte 69 angeordneten Motors 72 wird über zwei Zahnräder 73 a und 73 b
ein Ritzel 74 gedreht. Ein weiteres Ritzel 75 wird über ein weiteres Zahnrad 73 c
durch das Ritzel 74 gedreht. Die Zahnstange 71 wird daher durch Vorwärts- oder
Rückwärtsdrehung der Ritzel 74 und 75 angetrieben, so daß die einzelne Ausstoßeinrichtung 78
wahlweise in Richtung der Pfeile p oder p′ ausgefahren werden
kann. Da die Verriegelungselemente 50, wie oben beschrieben, an symmetrischen
Positionen in den jeweiligen Kassettenspeichereinheiten 2′ und 2″ angeordnet
sind, werden die Enden 50 a der Verriegelungselemente 50 durch die gegenüberliegenden
Enden der Ausstoßeinrichtung 68 wahlweise betätigt. Mit anderen Worten
stellen die Enden 50 a der Verriegelungselemente 50 diejenigen Teile dar, die durch
die Kassettenauswurfeinrichtung 59 druckbetätigt sind.
Entsprechend der Fig. 12 ist ein Kassettenhalter 76 zum Halten einer Kassette 1 in
seinem Innern in der Kassettentransporteinrichtung 4′ vorgesehen. Zwei Verriegelungshebel 77
und 78 zur Verriegelung einer Kassette 1 in ihrer Position sind an
gegenüberliegenden Seitenbereichen unterhalb des Kassettenhalters 76 vorhanden.
Wie in Fig. 10 zu erkennen ist, sind die Verriegelungshebel 77 und 78 drehbar
in Richtung der Pfeile q, q′ und r, r′ mit Hilfe von jeweiligen Achsen 79 und 80 an
der Trägerplatte 69 gelagert. Die Verriegelungshebel 77 und 78 werden durch zwei
Spiralfedern 81 und 82 in Richtung der Pfeile q und r gezogen, wobei die Spiralfedern 81
und 82 zwischen den jeweiligen Verriegelungshebeln 77 und 78 und der
Trägerplatte 69 liegen. Die Verriegelungshebel 77 und 78 können somit jeweils
aus einer Position heraus bzw. in eine Position hinein gebracht werden, in der
Vorsprünge 77 a und 78 a der Verriegelungshebel 77 und 78 jeweils vor gegenüberliegenden
Enden der Ausstoßeinrichtung 68 zu liegen kommen. Eine Scheibe 83
ist auf einer Oberfläche des Ritzels 75 befestigt, so daß die Ausstoßposition der
Ausstoßeinrichtung 68 durch wahlweises Detektieren von Schlitzen 84 a, 84 b, 84 c
und 84 d beurteilt werden kann, welche sich in der Scheibe 83 befinden. Die Beurteilung
erfolgt mit Hilfe zweier Sensoren 85 und 86. Zwei weitere Sensoren 87 und
88 befinden sich an oberen Punkten des Kassettenhalters 76, wie die Fig. 12 zeigt,
wobei diese Sensoren 87 und 88 dazu dienen, das Einschieben der Kassette 1 zu
überwachen.
Im nachfolgenden werden die Verriegelung und die Entriegelung einer Kassette 1
in der Kassettenspeichereinheit 2′ und die Bewegung einer Kassette 1 zwischen der
Kassettenspeichereinheit 2′ und der Kassettentransporteinrichtung 4′ im einzelnen
beschrieben.
Üblicherweise ist eine Kassette 1 an einer bestimmten Position innerhalb der
Kassettenspeichereinheit 2′ gespeichert, wie die Fig. 10 und 12 zeigen. Da mit Hilfe
der Zugfeder 67 die Kassettenauswurfeinrichtung 59 in ihre hinterste Position in
Richtung des Pfeils n′ gezogen ist, drückt der Endteil 62 a des Hebels 62 gegen das
rückwärtige Ende 50 a des Verriegelungselementes 50, um das Verriegelungselement 50
an einer Position zu halten, die in Richtung des Pfeils l′ verschoben ist.
Bei der Bewegung bzw. Verschiebung des Verriegelungselementes 50 wird dieses in
Richtung des Pfeils n′ gedreht, so daß der Verriegelungsteil 58 des Verriegelungselementes 50
in einer Position zu liegen kommt, die sich in Ausgaberichtung
(Pfeil k) vor der Kassette 1 befindet, wie die Fig. 11 zeigt. Sollte sich daher die Kassette 1
noch weiter in Richtung des Pfeils k bewegen wollen, so kann sie dennoch
nicht ausgegeben werden, da ein vorderes Endteil 1 a der Kassette 1 mit dem Verriegelungsteil 58
in Kontakt kommt.
Im Anschluß daran wird die Kassettentransporteinrichtung 4′ in eine Position
bewegt, die der Position der Kassettenspeichereinheit 2′ entspricht. Hierbei befindet
sich die Ausstoßeinrichtung 68 der Kassettentransporteinrichtung 4′ in ihrer
neutralen Position gemäß Fig. 10, wobei dieser Zustand mit Hilfe der in der Scheibe 83
vorhandenen Schlitze 84 b und 84 d sowie mit Hilfe der Sensoren 85 und 86
detektiert wird. Die Ausstoßeinrichtung 68 wird dann in Richtung des Pfeils p unter
Drehung des Motors 72 ausgefahren, wie in Fig. 14 dargestellt ist. Dabei drückt
ein Ende der Ausstoßeinrichtung 68 gegen den vorspringenden Teil 77 a des
Verriegelungshebels 77, so daß der Verriegelungshebel 77 in Pfeilrichtung q′ gedreht
wird. Wird die Ausstoßeinrichtung 68 weiter in Richtung des Pfeils p ausgegeben,
so drückt ihr Ende gegen das Ende 50 a des Verriegelungselementes 50, wie in Fig. 14
dargestellt ist. Das Verriegelungselement 50 wird daher in Richtung des Pfeils l
bewegt. Während der Bewegung wird das Verriegelungselement 50 in Richtung des
Pfeils m entsprechend Fig. 11 gedreht, so daß sein Verriegelungsteil 58 aus der in
Ausgaberichtung vor der Kassette 1 liegenden Position herausgedreht wird. Der
verriegelte Zustand der Kassette 1 wird somit aufgehoben, so daß sich die Kassette 1
in Richtung des Pfeils k bewegen kann.
Da sowohl der Verriegelung als auch die Entriegelung der Kassette 1 durch Drehung
des Verriegelungselementes 50 ausgeführt wird, das in Form einer Stange
ausgebildet ist, die um ihre Längsachse drehbar ist, läßt sich der Raum, in welchem
das Verriegelungselement 50 am Seitenteil 2′ c der Kassettenspeichereinheit 2′
zu liegen kommt, erheblich reduzieren. Die Dicke H der Kassettenspeichereinheit 2′
wird nicht erhöht, während sich nur eine wenig erhöhte Breite W der Kassettenspeichereinheit 2′
ergibt.
Wird die Ausstoßeinrichtung 68 weiter in Richtung des Pfeils p ausgegeben, wie in
Fig. 15 dargestellt ist, so drückt das Ende der Ausstoßeinrichtung 68 gegen das Ende 50 a
des Verriegelungselementes 50. Das Verriegelungselement 50 wird daher
weiter in Richtung des Pfeils l verschoben. Das hintere Ende 50 b des Verriegelungselementes 50
drückt daher gegen den Endbereich 62 a des Hebels 62, so daß
die Kassettenauswurfeinrichtung 59 mit großem Hub nach vorne in Richtung des
Pfeils n in Fig. 13 verschoben wird. Das freie Ende 66 a des Hebels 66 drückt daher
gegen das Zentrum des hinteren Endbereichs 1 b der Kassette 1, so daß die Kassette 1
in Richtung des Pfeils k ausgegeben und von der Kassettenspeichereinheit 2′ in
die Kassettentransporteinrichtung 4′ überführt wird. Die Bewegung der Ausstoßeinrichtung 68
wird gestoppt, wenn der Schlitz 84 a der Scheibe 83 durch den Sensor 86
detektiert wird, wie in Fig. 15 gezeigt ist. Im Anschluß daran wird die Ausstoßeinrichtung 68
wieder in Richtung des Pfeils p′ bewegt und in ihre Neutralstellung
zurückgebracht, die in Fig. 10 zu erkennen ist. Da zwei Ritzel 74 und 75 vorhanden
sind, gibt es keine Probleme beim Antreiben der Ausstoßeinrichtung 68,
selbst wenn die Zahnstange 71 mit dem Ritzel 74 außer Kontakt bzw. Eingriff
kommt. Nach der Rückbewegung der Ausstoßeinrichtung 68 wird der Verriegelungshebel 77
in Richtung des Pfeils q zurückbewegt, so daß die Kassette 1 im
Kassettenhalter 76 der Kassettentransporteinrichtung 4′ positionsverriegelt ist. Das
Ende des Einschubs der Kassette 1 in den Kassettenhalter 76 wird mit Hilfe des in
Fig. 12 gezeigten Sensors 87 detektiert. In der Zwischenzeit ist die Kassettenauswurfeinrichtung 59,
die die Kassette 1 aus der Kassettenspeichereinheit 2′ ausgeworfen
hat, in Richtung des Pfeils n′ mit Hilfe der Spiralfeder 67 in ihre Ausgangsposition
zurückgezogen worden, wie in Fig. 12 zu erkennen ist. Dementsprechend
wurde auch das Verriegelungselement 50 in Richtung des Pfeils n′ verschoben, wobei
es in Richtung des Pfeils m′ solange gedreht wurde, bis es wieder seinen Verriegelungszustand
eingenommen hat.
Wurde der Kassettentransporteinrichtung 4′ die Kassette 1 in der oben beschriebenen
Weise zugeführt, so wird sie zusammen mit der Kassette 1 zu der Position eines
VTR bzw. Videobandrecorders 8 verschoben. Die Kassette 1 wird dann in den VTR 8
eingeführt. Danach erfolgt eine gewünschte Wiedergabe oder Aufzeichnung mit
Hilfe der Kassette 1, wonach die Kassette 1 erneut in die Kassettentransporteinrichtung 4′
gebracht wird. Die Kassettentransporteinrichtung 4′ wird dann zur Position
der ursprünglichen Kassettenspeichereinheit 2′ zurücktransportiert, wie
in Fig. 16 zu erkennen ist. Dort wird erneut die Ausstoßeinrichtung 68 in Richtung
des Pfeils p ausgefahren. Daraufhin drückt das Ende der Ausstoßeinrichtung 68
gegen den vorspringenden Teil 77 a des Verriegelungshebels 77, so daß der Verriegelungshebel 77
in Richtung des Pfeils q′ gedreht wird. Der Verriegelungszustand
der Kassette 1 im Kassettenhalter 76 wird daher aufgehoben. Wird durch den Sensor 85
der Schlitz 84 c in der Scheibe 83 detektiert, so wird die Ausstoßeinrichtung 68
gestoppt und erneut in ihre neutrale Position zurückgeführt. Die Kassette 1
wird dann in Richtung des Pfeils k′ durch eine nicht dargestellte Ausstoßeinrichtung
der Kassettentransporteinrichtung 4′ ausgegeben, wie in Fig. 12 gezeigt ist.
Daraufhin drückt das hintere Ende 1 b der Kassette 1 gegen den Verriegelungsteil 58
des Verriegelungselementes 50, das sich in einer in Richtung des Pfeils m′ verdrehten
Position befindet, so daß das Verriegelungselement 50 in Richtung des
Pfeils l verschoben wird. Das Verriegelungselement 50 wird dabei in Richtung des
Pfeils m gedreht, so daß der Verriegelungsteil 58 aus seiner Position vor der Kassette 1
in Speicherrichtung herausgeführt wird. Demzufolge wird der Verriegelungszustand
des Verriegelungselementes 50 gelöscht, so daß die Kassette 1 in
Richtung des Pfeils k′ bewegt und zwecks Speicherung in die Kassettenspeichereinheit 2′
eingeführt werden kann. Nachdem die Kassette 1 ihre vorbestimmte
Position in der Kassettenspeichereinheit 2′ erreicht hat, wird sie mit Hilfe des
Verriegelungsteils 58 des Verriegelungselementes 50 erneut verriegelt, so daß sie
nicht aus der Kassettenspeichereinheit 2′ ausgegeben werden kann.
Da die Verriegelungselemente 50 an zueinander symmetrischen Positionen in
den einzelnen Kassettenspeichereinheiten 2′ und 2″ angeordnet sind und die einzelne
Ausstoßeinrichtung 68 der Kassettentransporteinrichtung 4′ in einander
entgegengesetzten Richtungen ausgefahren werden kann, also in die mit den Pfeilen p
und p′ markierten Richtungen, lassen sich die für die Kassettenspeichereinheit 2′
beschriebenen Vorgänge in ganz ähnlicher Weise auch für die Kassettenspeichereinheit 2″
durchführen, wobei die Vorgänge das Verriegeln und Entriegeln
der Kassette 1 in der Kassettenspeichereinheit 2′ das Ausgeben der Kassette 1
aus der Kassettenspeichereinheit 2′ in die Kassettentransporteinrichtung 4′ und
den Transport der Kassette 1 von der Kassettentransporteinrichtung 4′ in die Kassettenspeichereinheit 2′
umfassen. Der Mechanismus zur Druckbeaufschlagung
des Verriegelungselementes 50 für jede der Kassettenspeichereinheiten 2′ und 2″
enthält nur die einzelne Ausstoßeinrichtung 68, deren Struktur sehr einfach ist
und nur eine geringe Anzahl von Komponenten aufweist. Der genannte Mechanismus
läßt sich darüber hinaus sehr klein ausführen.
Das Verriegelungselement 50 dient einerseits zur Verriegelung der Kassette 1 und
andererseits dazu, einen Druckaufnahmeteil für die Kassettenauswurfeinrichtung 59
zu bilden. Es weist somit zwei Funktionen auf. Verriegelung und Entriegelung
der Kassette 1 sowie eine Vollhubausgabe der Kassette 1 lassen sich daher
durch Betätigung nur der einzelnen Ausstoßeinrichtung 68 der Kassettentransporteinrichtung 4′
bewerkstelligen, die, wie erwähnt, gegen das Verriegelungsglied 50
drückt. Bei einer derartigen Vollhubausgabe der Kassette 1 läßt sich durch
Verwendung eines quadratischen Hebelmechanismus, der in jeder der Kassettenspeichereinheiten 2′
und 2″ nur sehr wenig Platz benötigt, ein sehr großer Hub erzielen.
Die Verriegelung und Entriegelung der Kassette in der Kassettenspeichereinheit
erfolgt mit Hilfe eines Verriegelungselementes, das die Form einer Stange aufweist,
die sich einerseits in ihrer Achslängsrichtung bewegen bzw. verschieben
läßt, und die andererseits um ihre Achslängsrichtung herum gedreht werden
kann, wenn eine derartige Verschiebung erfolgt. Die Dicke der Kassettenspeichereinheit
wird daher durch das Verriegelungselement nicht vergrößert. Ferner tritt
nur eine minimale Erhöhung der Breite der Kassettenspeichereinheit auf. Die
einzelnen Kassettenspeichereinheiten, die jeweils den Verriegelungs- und Entriegelungsmechanismus
enthalten, lassen sich extrem kompakt herstellen, so daß
es möglich wird, eine sehr große Anzahl von Kassettenspeichereinheiten in einem
begrenzten Raum innerhalb eines Gerätegehäuses anzuordnen. Die Anzahl
der gespeicherten Kassetten läßt sich somit signifikant steigern.
Die vorliegene Erfindung ist nicht auf den Einsatz in einer Zufuhreinrichtung
für Videobandkassetten beschränkt. Sie kann auch im Zusammenhang mit anderen
Zufuhreinrichtungen verwendet werden, die verschiedene Kassetten enthalten,
in denen zum Beispiel unterschiedliche Bänder, Platten bzw. Scheiben,
oder dergleichen gespeichert sind.
Claims (8)
1. Automatischer Kassettenwechsler, mit
- - einer Mehrzahl von Kassettenspeichereinheiten (2) zur jeweiligen Speicherung einer Kassette (1), und
- - einer Kassettentransporteinrichtung (4) zum Transport einer Kassette (1) zu einer Aufzeichnungs- und Wiedergabeeinrichtung (8),
dadurch gekennzeichnet, daß jede Kassettenspeichereinheit (2) folgende Einrichtungen
enthält:
- - ein Gleitelement (16), das durch ein Schiebeglied (40) der Kassettentransporteinrichtung (4) beaufschlagbar ist, derart, daß es von der Kassettentransporteinrichtung (4) weggeschoben wird, und
- - eine Kassettendruckvorrichtung (17, 18), die mit dem Gleitelement (16) verbunden und derart ausgebildet ist, daß sie durch dieses in Richtung auf die Kassettentransporteinrichtung (4) zu um einen Abstand verschoben werden kann, der proportional der Größe der Verschiebung des Gleitelements (16) ist, wobei die Kassettendruckvorrichtung an ihrem der Kassettentransporteinrichtung (4) abgewandten Ende einen Anschlag (34) aufweist, der mit der Seite (16) der in der Kassettenspeichereinheit (2) gespeicherten Kassette (1) in Kontakt bringbar ist.
2. Automatischer Kassettenwechsler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß jede Kassettenspeichereinheit (2) weiterhin eine erste Vorspanneinrichtung (26)
zwischen einem Teil des Gleitelements (16) und einem Teil der Kassettenspeichereinheit (2),
der benachbart zur Kassettentransporteinrichtung (4)
liegt, sowie eine zweite Vorspannungseinrichtung (31) enthält, die sich zwischen
einem Teil der Kassettendruckvorrichtung (17, 18) und einem Teil der Kassettenspeichereinheit (2)
erstreckt, der entfernter von der Kassettentransporteinrichtung (4)
liegt.
3. Automatischer Kassettenwechsler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Gleitelement (16) und die Kassettendruckvorrichtung (17, 18) in einem
vorbestimmten Abstand voneinander angeordnet sind, um in Richtungen
bewegt werden zu können, in denen die Kassette (1) in die Kassettenspeichereinheit (2)
hineingeschoben oder aus dieser herausgeführt wird, daß Zahnstangen (21,
27) an einander gegenüberliegenden Seitenkanten vom Gleitelement (16) und
Kassettendruckvorrichtung (17, 18) vorhanden sind, und daß die Kassettendruckvorrichtung
ferner eine Kassettenandruckeinrichtung (17) sowie ein Zahnrad (18)
aufweist, das mit den Zahnstangen (21, 27) am Gleitelement (16) sowie an der
Kassettenandruckeinrichtung (17) kämmt.
4. Automatischer Kassettenwechsler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Anschlag (34) an einem Endteil der Kassettendruckvorrichtung (17,
18) angeordnet und zwischen einer Position, in der er in Kontakt mit der in der
Kassettenspeichereinheit (2) gespeicherten Kassette steht, und einer anderen Position,
in der er nicht mit der in der Kassettenspeichereinheit (2) gespeicherten
Kassette (1) in Kontakt kommen kann, hin- und herdrehbar ist.
5. Automatischer Kassettenwechsler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Gleitelement (16) an seinem der Kassettentransporteinrichtung (4)
benachbarten Ende einen Verriegelungsteil (19) aufweist, der mit der Seitenfläche (1 c)
der in Kassettenspeichereinheit (2) gespeicherten Kassette (1) in Kontakt
bringbar ist, die benachbart zur Kassettentransporteinrichtung (4) liegt.
6. Automatischer Kassettenwechsler mit
- - einer Mehrzahl von Kassettenspeichereinheiten (2) zur jeweiligen Speicherung einer Kassette (1), und
- - einer Kassettentransporteinrichtung (4) zum Transport einer Kassette (1) zu einer Aufzeichnungs- und Wiedergabeeinrichtung (8), dadurch gekennzeichnet, daß
- - jede der Kassettenspeichereinheiten (2) einen Führungsteil (56, 57) zur Führung eines Spiralführungsteils (53, 54) aufweist, der sich am äußeren Umfang eines Verriegelungselementes (50) befindet, das die Form einer Stange besitzt, derart, daß bei Drehung des Verriegelungselementes (50) in seiner Umfangsrichtung das Verriegelungselement (50) selbst in seiner axialen Richtung verschoben wird, die mit den Richtungen übereinstimmt, in denen die Kassette (1) in die Kassettenspeichereinheit (2) hineingeschoben und aus dieser herausgeführt wird, und
- - das Verriegelungselement (50) einen Verriegelungsteil (58) an seinem der Kassettentransporteinrichtung (4) zugewandten Ende aufweist, der sich in zur Längsrichtung des Verriegelungselementes (50) senkrechter Richtung erstreckt, und der so angeordnet ist, daß er mit einer Seitenfläche (1 a) der in der Kassettenspeichereinheit (2) gespeicherten Kassette (1) in Kontakt steht, wobei diese Seitenfläche (1 a) benachbart zur Kassettentransporteinrichtung (4) liegt.
7. Automatischer Kassettenwechsler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß jede der Kassettenspeichereinheiten (2) eine Auswurfeinrichtung (59)
enthält, von der ein Ende (62 a) in Kontakt mit einem Teil des Verriegelungselementes (50)
bringbar ist, wobei die Auswurfeinrichtung (59) so ausgebildet ist,
daß sie durch das Verriegelungselement (50) in Richtung zur Kassettentransporteinrichtung (4)
über eine Strecke verschiebbar ist, die proportional zur Größe der
Verschiebung des Verriegelungselementes (50) in Richtung seiner Achse ist, um
die Kassette (1) aus der Kassettenspeichereinheit (2) auszugeben.
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JP1987125258U JPH0743794Y2 (ja) | 1987-08-18 | 1987-08-18 | カセツトオ−トチエンジヤ− |
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Families Citing this family (7)
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Date | Code | Title | Description |
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8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
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Representative=s name: PATENTANWAELTE MUELLER & HOFFMANN, 81667 MUENCHEN |
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