DE3817852C1 - - Google Patents
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- A62—LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
- A62C—FIRE-FIGHTING
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- Public Health (AREA)
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- Emergency Management (AREA)
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- Fire-Extinguishing By Fire Departments, And Fire-Extinguishing Equipment And Control Thereof (AREA)
- Accessories For Mixers (AREA)
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- Flow Control (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung nach dem Oberbegriff des
Hauptanspruches. Bei mobilen Einrichtungen wurden bereits elektronisch
gesteuerte Zumischer eingesetzt. Bei den stationären Anlagen
wurde die reine Zumischfunktion von einem normalen Vormischer ausgeführt,
der nach dem Prinzip der Wasserstrahlpumpe arbeitet. Dieses
Zumischgerät ist eingebaut in den Bypass einer Wasserpumpe,
zwischen Pumpenausgang (Druckseite) und Pumpeneingang (Saugseite).
Außer diesen Pumpenvormischern sind noch Zumischeinrichtungen
bekannt, die unter Verwendung einer Schaummittelpumpe nach dem
Wirkdruckprinzip, bzw. mit drehzahlgeregelten volumetrischen
Dosierpumpen arbeiten, oder bei denen das Signal des Wasserstromes
mechanisch zur Steuerung des Schaummittelflusses umgesetzt
wird.
Auch bei einem Löschfahrzeug ist es bekannt (DE-OS 30 38 334),
eine von einem Steuergerät drehzahlgeregelte volumetrische
Dosierpumpe vorzusehen.
Des weiteren sind elektronisch geregelte Zumischeinrichtungen
bekannt, die einem Hauptstrom einen zweiten Strom in einem vorher
wählbarem Verhältnis zumischen. Siehe hierzu DE-OS 37 26 672,
EP-PA 02 30 860 und DE-OS 30 38 334.
Diese Systeme haben den Nachteil, daß sie zur Realisierung eines
großen Durchflußbereiches mit Teilströmen entweder auf der Zumischseite
und/oder auf der Verbraucherseite arbeiten müssen, da
die Meßwertaufnehmer nicht ausreichend genau messen und die Regelglieder
zur Abdeckung größerer Bereiche nicht geeignet sind.
Ein weiterer Nachteil liegt darin, daß diese analog arbeitenden
Systeme teilweise träge reagieren, zum Überschwingen neigen, was
dann durch zusätzlichen elektronischen Aufwand gedämpft werden
muß, wodurch die Genauigkeit und Reaktion der Regelung wieder
leidet. Des weiteren wird die Regelung durch Temperatur- und
Viskositätsänderungen negativ beeinflußt.
Die Erfindung geht aus von der DE-OS 37 26 672 und stellt sich
die Aufgabe ein elektronisches Zumischsystem zu schaffen, das
einen breiten Zumischbereich abdeckt, schnell reagiert und dessen
Elektronik vielseitig einsetzbar ist. Außerdem soll das
System einfach zu bedienen und mit geringem Aufwand (Software-Änderung)
an andere Aufgabenstellungen angepaßt werden können.
Ein weiteres Ziel der Erfindung ist, die Leitungsführungen zu
vereinfachen, damit die Zumischleistung nicht gesplittet werden
muß.
Diese Aufgabe wird gelöst durch die Merkmale des Kennzeichnungsteiles
nach dem Hauptanspruch.
Das erfindungsgemäße Zumischsystem ist insbesondere für den Aufbau
auf Löschfahrzeuge sowie zum Einsatz bei stationären Löschanlagen
vorgesehen. Es mischt dem Wasserstrom automatisch die eingestellte
Schaummittelmenge, oder ein anderes geeignetes Additiv zu
und hält diese prozentual über den gesamten angegebenen Durchflußbereich
konstant. Hierbei werden der Wasserstrom und der Schaummittelstrom
elektrisch gemessen und unter Berücksichtigung der vorgegebenen
Zumischung ein Soll/IST-Wertvergleich durchgeführt und
Differenzen durch ein elektrisches Regelorgan solange abgeglichen
bis der IST-Wert dem SOLL-Wert entspricht. Weitere Einzelheiten
sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet. Ein Ausführungsbeispiel
ist in der Zeichnung schematisch dargestellt und wird nachfolgend
näher beschrieben. Es zeigt:
Fig. 1 ein Fließschema des Zumischsystems für eine
mobile Feuerlöschanlage,
Fig. 2 ein Blockschaltschema der Elektronik.
Das Schaummittel wird von einer Pumpe 1 aus dem Tank 2 mittels
einer Leitung 3 angesaugt und über ein mit einer Regelorgan-Überwachung
ausgestattetem Regelventil 4 und ein Durchflußmeßgerät 5
der von einem Wassertank 6 kommenden Wasserleitung 7 zugeführt.
Zwischen Schaummittelpumpe 1 und Regelventil 4 ist eine Schaummittelrücklaufleitung 8 zum Schaummitteltank 2 über ein Absperrorgan
9 und über ein Überströmventil 10 vorgesehen. Des weiteren
ist parallel zur Meß- und Regelstrecke über ein Absperrorgan 11
ein Bypass 12 gelegt, in dem sich eine Blende 13 befindet. In der
das gemischführenden Leitung 17 befindet sich ein Durchflußmeßgerät
14, mit dem der Momentanverbrauch des Schaummittel-/Wassergemisches
ermittelt und der Basiselektronik 15 zugeführt wird. Hinter dem
Durchflußmeßgerät 14 verzweigt sich die Druckleitung 17 hinter der
Pumpe 25 in Leitungen 18 und 19 zur Versorgung der diversen Verbraucher
20 und 21 bis 23. So kann 20 ein Schaumstrahlrohr und die
Verbraucher 21 bis 23 beliebiger Art sein. An der Druckwasserseite
der Pumpe 25 ist eine Spülleitung 24 angeschlossen, die über einen
Druckminderer 26 und ein Absperrorgan 27 in die Saugleitung 3 der
Schaummittelpumpe 1 geführt wird. Außerdem sind noch Absperrorgane
28, 29 und 30 vorgesehen.
Die elektronische Regelung der Zumischeinrichtung ist in eine Basiselektronik
15 und ein Bedienungsterminal 16 unterteilt und wie folgt
aufgebaut.
Die Komponenten der Basiselektronik 15 sind in einem spritzwassergeschützten
Gehäuse untergebracht und durch entsprechende Leitungen
31, 32, 33, 34, 35, 36, 37, 38, 38 a, 39 mit den Durchflußmeßgeräten 5, 14, dem Regelventil 4, den
entsprechenden Absperrorganen 4 a, 9, 11, 27, 29, 30 und dem Bedienungsterminal
16 verbunden. Das bei mobilen Feuerlöschfahrzeugen vorzugsweise
im Fahrerhaus plazierte Bedienungsterminal 16, enthält die
für den Schaumbetrieb wichtigen und nachfolgend noch näher beschriebenen
Drucktaster, sowie eine Kontrollanzeige.
Bei Bedarf kann auch ein zweites Bedienungsterminal, z. B. in Nähe
der Wasserpumpe oder an anderer Stelle am Fahrzeug plaziert werden.
Die erfindungsgemäße Anlage hat folgende Funktionen.
Beim Einschalten der Anlage wird ein Defaultwert (vorgewählte
Zumischrate in Prozent) über das Display 16 a im Bedienungsterminal
16 ausgegeben. Über zwei Taster läßt sich dieser angezeigte
Wert in 0,1%-Schritten positiv und negativ im Rahmen der vorgegebenen
Grenzwerte verändern.
Bei der Betriebsart Schaum ist der Drucktaster SCHAUM zu betätigen,
der als Rückmeldung gelb aufleuchtet. Bei Wasserdurchsatz
stellt sich dann automatisch eine Zumischung in Höhe des Defaultwertes
ein. Beim Betätigen des Drucktasters SCHAUM werden folgende
Funktionen durchgeführt:
Das Absperrorgan 30 des Schaummitteltanks 2 öffnet, die Schaummittelpumpe
1 wird aktiviert, das in einer Mittelstellung befindliche
Regelventil 4 stellt den Schaummittelstrom entsprechend der gewählten
Zumischung und dem momentanen Wasserverbrauch ein. Das
Fließen des Schaummittels wird durch Blinken der Kontroll-Leuchte
angezeigt. Wird bei einem Schaumeinsatz der Wasserdurchfluß
gestoppt, z. B. bei schußweisem Arbeiten oder in Warteposition,
fährt das Regelventil 4 zu und das Schaummittel wird über das
Absperrorgan 9 und Überströmventil 10 dem Schaummitteltank 2
zugeführt. Ebenso wird bei geringem Schaummittelbedarf das nicht
benötigte Schaummittel zurück in den Tank 2 geleitet.
Ist der Schaumeinsatz ganz beendet, ist der Drucktaster SCHAUM erneut
zu betätigen. Das Absperrorgan 30 des Schaummitteltanks 2 schließt,
die Schaummittelpumpe 1 stoppt, das Regelventil 4 fährt in Ruhestellung.
Nach dem Schaumeinsatz ist zur Spülung des Leitungssystems der
Taster SPÜLUNG zu betätigen. Dabei öffnet das Absperrorgan 27 der
Spülleitung 24, das Absperrorgan 30 des Schaummitteltanks 2 bleibt
geschlossen, das Absperrorgan 9 des Tankrücklaufes schließt, das
Absperrorgan 11 des Bypasses 12 öffnet, die Schaummittelpumpe 1
läuft, das Regelventil 4 öffnet voll. Das Wasser strömt dann über
den Druckminderer 26 in die Leitung 3 ein, so daß diese und die
Bypassleitung 12 gespült werden.
Ist der Spülvorgang beendet, ist der Drucktaster SPÜLUNG erneut
zu betätigen. Die Absperrorgane der Spülung und des Bypasses 12
schließen, die Schaummittelpumpe 1 stoppt, das Regelventil 4 fährt in Ruhestellung.
Wenn beim Schaumbetrieb in der Regelung eine Störung eintritt, ist
der Drucktaster NOT zu betätigen. Auf diese Weise ist gewährleistet,
daß auch im Störfall Schaum erzeugbar ist. Beim Betätigen
des Drucktasters NOT wird die Regelstrecke durch das Absperrorgan
29 geschlossen und der Bypass 12 durch ein weiteres Absperrorgan
11 geöffnet. Die Schaummittelpumpe 1 bleibt aktiviert, das
Tankabsperrorgan 30 bleibt geöffnet.
Über den Bypass 12 wird dann durch eine Blende 13 ein konstanter
Schaummittelstrom eingegeben, wobei die Blende 13 auf das eingesetzte
Schaummittel und auf den Verbrauch des Werfers bzw. des
größten Verbrauchers abgestimmt ist.
Die in der Basiselektronik 15 befindlichen, störsicheren Schnittstellen
sind über handelsübliche 5-polige Kabel mit den Schnittstellen
des Bedienungsterminals 16 verbunden. Ein Mikroprozessorsystem
mit den Komponenten CPU, PIO, ROM und RAM verwaltet und bedient
Ein- und Ausgänge des Regelventils 4, sowie die der Durchflußmeßgeräte
für Wasser 14 und Additive 5 und stellt darüberhinaus
eine Dokumentations- und Erweiterungsschnittstelle zur Verfügung.
Die analogen Signale der Durchflußmengenmesser für Wasser und
Additive werden über A/D-Wandler dem Mikroprozessorsystem zugeführt.
Eine Beeinflussung der Auflösegenauigkeit durch Pumpenstöße
(Ripple) werden über digitale Filter ausgeblendet.
Um die Basiselektronik 15 für den Hersteller universell einsetzbar
zu gestalten, sind folgende vier Meßbereiche einstellbar.
Erster Meßbereich | |
Wasser: | |
400 l/min bis 4000 l/min | |
Schaummittel: | 0,4 l/min bis 20 l/min |
Zweiter Meßbereich | |
Wasser: | |
400 l/min bis 8000 l/min | |
Schaummittel: | 2 l/min bis 80 l/min |
Dritter Meßbereich | |
Wasser: | |
400 l/min bis 8000 l/min | |
Schaummittel: | 4 l/min bis 240 l/min |
Vierter Meßbereich | |
Wasser: | |
400 l/min bis 8000 l/min | |
Schaummittel: | 12 l/min bis 640 l/min |
Durch Software-Änderung können diese Bereiche weiter beliebig variiert
werden. Um die Bedienung einfacher, schneller und sicherer
zu machen, ist ein wählbarer, meßbereichsabhängiger Defaultwert
vorgesehen. Mit dem Einschalten der Elektronik erscheint im
Display 16 a des Bedienungsterminals 16 der vorgewählte SOLL-Wert in Prozent
als Defaultwert. Über geeignete Programmierfelder wird vor dem Einsatz
durch die Inbetriebnahme-Gruppe der Meßbereich und der Defaultwert
des Soll-Wertes angewählt.
Defaultwerte in % für Meßbereich
Beispiel | |
Gewünscht: | |
Meßbereich 2 - Defaultwert 0,7% | |
zu stecken: | Feld 1: 1 + 2 und 5 + 6 |
Feld 2: 2 + 3 und 4 + 5. |
Die Defaultwerte können auch wieder durch Software-Änderung beliebig
geändert werden.
Über eine Überwachungseinrichtung (Watchdog) ist eine automatische
Störaustastung realisiert, die im Störfalle veranlaßt, daß alle
wichtigen Daten im RAM abgespeichert werden. Ein selbstoptimierender
Regelalgorithmus für das Regelventil 4 gewährleistet eine Zumischung,
die ohne Überschwingen mit höchstmöglicher Verstellgeschwindigkeit
eine Regeldifferenz mit einer Genauigkeit von ± 1 digit realisiert.
Durch diese Art der Regelung werden alle Nachteile der
analogen Regelung, wie Temperaturen, Viskositätsabhängigkeit, sowie
dämpfungsbedingte Regelabweichungen vermieden. Um auch bei extremen
Zumischraten sowohl im unteren als auch im oberen Durchflußbereich
die Reaktionszeiten zu optimieren, ist das Regelorgan mit
einer einstellbaren Ausgangsstellung (in der Regel eine Mittelstellung)
versehen. Beim Einschalten der Elektronik wird diese Ruhestellung
kontrolliert und erforderlichenfalls korrigiert. Um bei
Inbetriebnahme der digitalen Zumischregelung Anschluß- und Verdrahtungsfehler
zu erkennen, ist das Regelorgan mit Drehrichtungssensoren
ausgestattet, die über das Display einen Fehlercode
ausgeben. Zur Protokollierung der aktuellen Werte, wie Wasserdurchfluß,
Additivdurchfluß, eingestellter Zumischwerte, Datum und Zeit,
ist zum Anschluß an externe Analog- und Digitalregistriergeräte
eine Dokumentationsschnittstelle vorgesehen. Die digitale Zumischregelung
ist ebenfalls geeignet für den Einsatz bei stationären Anlagen
(z. B. Additivzumischung bei Sprinkleranlagen). Von einer Brandmeldezentrale
kann über eine Ruhestromüberwachung das Einschalten und
Aktivieren ausgelöst werden.
Eine integrierte Erweiterungsschnittstelle erlaubt eine externe
Bedienung aller Funktionen, die auf dem Terminal vorhanden sind
(Möglichkeit der Fernbedienung durch Funk).
Außer der Anwendung bei Feuerlösch-Anlagen kann die erfindungsgemäße
Einrichtung überall dort angewendet werden, wo zwei Fluide in
einem bestimmten Verhältnis gemischt werden müssen. So z. B. bei
der Herstellung von Limonaden aus einem Konzentrat, bei der Wasserenthärtung
usw.
Claims (16)
1. Einrichtung mit einem automatischen, elektronisch geregelten
Zumischer, insbesondere für Feuerlösch-Anlagen, mit dem Schaummittel
aus einem Vorratsbehälter angesaugt und unter Druck dem
Löschwasser in einer geregelten Menge beigemischt wird, und
daß das Löschwasser-Schaummittel-Gemisch und das Schaummittel
durch je ein Durchflußmeßgerät quantitativ erfaßt und beide
Meßwerte einem Steuergerät zugeführt werden, wobei die Dosierung
des Schaummittels unter Berücksichtigung des momentanen
Löschwasser-Schaummittel-Gemisch-Durchflusses und des eingestellten
Dosierwertes durch Ansteuerung des Regelventiles
in der Schaummittel-Leitung, resultierend aus einem SOLL/IST-Vergleich,
automatisch erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß
die elektronische Regelung in eine Basiselektronik (15) und einem
Bedienungsterminal (16) unterteilt ist, wobei die Basiselektronik
(15) u. a. einen Mikroprozessor (15 a) für eine digitale Regelung enthält.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Basiselektronik (15) in mehrere vom Servicepersonal anwählbare Meßbereiche
unterteilt ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß
für die Meßbereiche wählbare Defaultwerte vorgesehen sind.
4. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Mikroprozessor (15 a) zur Rettung aller Daten mit einem
Watchdog versehen ist, der im Störungsfalle veranlaßt, daß
alle wichtigen Daten im RAM abgelegt werden.
5. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß für das Regelventil ein selbstoptimierender Regelalgorithmus
vorgesehen ist, so daß kein Überschwingen auftreten
kann und durch eine digitale Regelung eine hohe Genauigkeit
von ± 1 digit für die Regelung des Regelventils (4) gegeben
ist.
6. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß dem Regelventil (4) Sensoren zugeordnet sind, die über
ein vom Mikroprozessor (15 a) bedientes Display (16 a) Drehrichtungs- und Verdrahtungsfehler über einen Code ausgeben.
7. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Protokollierung der aktuellen Meßwerte der Mikroprozessor
(15 a) mit einer Dokumentations-Schnittstelle ausgerüstet
ist, an die externe, analoge und digitale Registriergeräte anschließbar
sind.
8. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß das Regelventil (4) für eine schnellere Reaktion mit
einer Vorrichtung für eine anwählbare Ruhestellung versehen ist.
9. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß der Mikroprozessor (15 a) über eine Fernsteuerung bedienbar
ist.
10. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß digitale Filter zur Ausblendung von Pumpenstößen
(Ripple) vorgesehen sind.
11. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
daß das Regelventil (4) mit einem Gleichstromantrieb
mit oder ohne Rückmeldung ausgestattet ist.
12. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
daß das Regelventil (4) durch einen Schrittmotor mit oder
ohne Rückmeldung ausgestattet ist.
13. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet,
daß das Zumischsystem für stationäre Anwendung durch eine
Brandmeldezentrale aktivierbar ist.
14. Verwendung nach Anspruch 13 bei Sprinkleranlagen.
15. Verwendung nach Anspruch 13 bei Sprühflutanlagen.
16. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 12 bei Feuerlöschfahrzeugen.
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Date | Code | Title | Description |
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8100 | Publication of patent without earlier publication of application | ||
D1 | Grant (no unexamined application published) patent law 81 | ||
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8366 | Restricted maintained after opposition proceedings | ||
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Owner name: GOEHRINGER, HERMANN, 69124 HEIDELBERG, DE |
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