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DE381562C - UEbungsgeraet fuer Richtungssteuerung auf Fahrzeugen - Google Patents

UEbungsgeraet fuer Richtungssteuerung auf Fahrzeugen

Info

Publication number
DE381562C
DE381562C DER49841D DER0049841D DE381562C DE 381562 C DE381562 C DE 381562C DE R49841 D DER49841 D DE R49841D DE R0049841 D DER0049841 D DE R0049841D DE 381562 C DE381562 C DE 381562C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
control
exercise device
vehicles
compass
direction control
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DER49841D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HANS ALBERT ROEDER
Original Assignee
HANS ALBERT ROEDER
Publication date
Priority to DER49841D priority Critical patent/DE381562C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE381562C publication Critical patent/DE381562C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63JAUXILIARIES ON VESSELS
    • B63J99/00Subject matter not provided for in other groups of this subclass

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Control Of Vehicle Engines Or Engines For Specific Uses (AREA)

Description

  • Übungsgerät für Richtungssteuerung auf Fahrzeugen. Lehrgeräte, an denen den iiri Steuern auszubildenden Leuten die Grundbegriffe des Steuerns und die Eigenarten des Kompasses, besonders des Kreiselkompasses, gezeigt werben, z. B. in Gestalt von Drehscheiben, sind bekannt. Die praktische Chung im Steuern selbst konnte jedoch bisher nur an Bord gewonnen «erden, (la erst hier die eigenartigen Bewegungen des Schiffes unter dein Einflu3 des Ruders hei verschiedener Fahrt gezeigt werden konnten. Mit denn ungenauen Steuern der Schüler sind naturgemäß Gefahren für (las Schiff verbunden, wenn nian nicht unmittelbar Fahrten zu Steuerübungen unternimmt, die wieder sehr kostspielig werden.
  • Bei denn . Steuerübungsgerät nach der vorliegenden Erfindung bewegt sich die an ihm vorhandene Kompaßrose unmittelbar unter der Wirkung des Steuerhandrades. ebenso wie wenn diese an Bord die entsprechenden Schiffsbewegungen anzeigen würde, die durch die Ruderwirkung hervorgerufen werden. Der Schiiler kann also an dein Gerät die Massenwirkungen eines Schiffes und das Arbeiten des Kompasses praktisch kennenlernen, und zwar besser als an Bord, (la er seine Fehler in ihrer Wirkung beobachten und jeden Vorgang beliebig oft wiederholen kann.
  • Die Erfindung ist in den beiliegenden Zeichnungen beispielsweise dargestellt.
  • In Abb. i ist A eine gewöhnliche Steuersäule mit (lein Steuerhandrad B, dem Ruderlagenzeiger C und der Cbertragungswelle D. Mit dem Kegeltrieb E, F und der mit F verbundenen, gegen achsiale Verschiebungen gehaltenen Mutter G kann die Spindel Il entsprechend den Handraddrehungen hin und her geschraubt werden. Von der Spindel H wird durch das Gestänge J der Winkelhebel K bewegt, dessen beide Schenkel mit den Federn I. die durch den Bremszylinder N gedämpften Bewegungen von K auf den Hebel JI übertragen. Durch 111 kann (las Steuerhahnküken P im Gehäuse O so bewegt werden, daß das von der Pumpe O geförderte Druckmittel den Motor R in beiden Drehrichtungen in schnellere oder langsamere Bewegung j e nach der Stellung des Hahnes O P setzt. Anstatt des Steuerhahnes kt*,nnte auch ein Steuerkolben verwendet werden. Motor R dreht durch Schnecke S das Schneckenrad T, dessen Bewegungen durch die in ihrer Entfernung voneinander verstellbaren Anschläge hl, L'2 auf den Mitnehmerhel(el L' übertragen werden. Der Motor R muß also eine gewisse Zeit laufen, bevor der Mitnehinerhebel (T, der die Kompaßrose dreht, in Bewegung gesetzt wird. Durch diese Vorrichtung wird die Massenträgheit des gesteuerten Fahrzeuges nachgeahmt. Von L' wird über die Zahnräder TV und X die Kompaßrose I" gedreht, durch die Zahnräder Z und -71 die bei Kreiselkompassen übliche E.in7ehitelgradrose B1.
  • Das ruckweise Springen (der kleinen Rose bei Kreiselkompassen, das den Steuerschüler am meisten stört, wird durch die in Abb. ia dargestellte Vorrichtung erreicht. Die Achse der kleinen Rose BI ist nicht fest mit dein Zahnrad .'11 verbunden, sondern durch die Federn C` auf dem Winkelhebel Dl. Unter der kleinen Rose B1 befindet sich eine Blattfeder El, auf der großen Rose Y unter jedem Einzehntelgrad .der kleinen Rose BI eine flache Rast F1. Die kleine Rose folgt der auf Zahnrad N1 übertragenen Bewegung daher ruckweise erst dann, wenn auf die Feder Cl eine solche Kraft kommt, daß die Blattfeder El aus den Rasten F1 herausgedrückt wird. Die Kompaßrose ist in das Kompaßgehäuse 0l eingebaut. Der Motor R oder auch andere Teile des Gerätes können ebenfalls in diesem untergebracht sein.
  • Der Einfluß der Fahrtstufen auf die Ruderwirkung wird durch den mit dem Maschinentelegraphen HI- durch Gestänge KI verbundenen Drosselhahn J1 erreicht. Je nach der langsameren oder schnelleren Fahrt wird das Druckmittel mehr oder weniger durch J1 gedrosselt. Der Einfluß der Fahrtstute könnte auch durch die Regelung der Umdrehungen der Pumpe Q erfolgen.
  • Das Übungsgerät könnte auch anstatt :durch die Pumpe Q durch Elektrizität bewegt werden. Die Einrichtungen bleiben dann im Grunde genommen dieselben. Es wird nur der Steuerhahn 0 P durch einen Wendeanlasser, der Drosselhahn J1 durch einen Widerstand, der Motor R durch einen Elektromotor ersetzt.
  • Das Übungsgerät kann auch mit einem Reibscheibenantrieb ausgeführt werden, wie es in Abb. 2 beispielsweise dargestellt ist. Die Steuersäule A mit ihren Einzelteilen B bis H ist die gleiche wie in Abb. i. Durch H wird über die Zug- und Druckfeder b die Stange c bewegt, die mit dem Windrade oder der Schwungmasse d gegen zu. schnelle Bewegungen gebremst wird. Auf der Stange c ist das Reibrad e drehbar befestigt, das durch die Reibscheibe f j e nach seiner Stellung auf dieser schneller oder langsamer in Leiden Drehrichtungen angetrieben werden kann. Von dem Reibrad e wird die drehbar gelagerte Hohlwelle s mitgenommen, die über das Kitzel li <las Zahnrad i. antreibt. Von diesem wird wieder durch den Mitnehinerstift I das Rad h bewegt. Der in dem .Rad i eingeschnittene, in ;:einer Länge verstellbare Schlitz tü ergibt dabei in den Bewegungen eine Verzögerung, die ebenso wie die Schwungmassen n und d die Massenträgheit der Fahrzeuge nachahmt. Die in der Mitte der Reibscheibe f angebrachte Erhöhung o verhindert, daß das Reibrad e in der Mitte der Reibscheibe ohne Drehung stehenbleibt. -Durch die Spindel r, die von dem Maschinentelegraphen Hl bewegt wird; läßt sich der Motor q finit dem Reibrad p dem Drehpunkt der Reibscheibe f nähern und entfernen, um diesen entsprechend der verszhierlenen Fahrtstufen des Fahrzeuges schneller oder langsamer anzutreiben und so auch alle Bewegungen des Gerätes schneller oder langsamer .erfolgen zu lassen. Durch die mit h. verbundene Welle s kann der Antrieb einer Kompaßrose in derselben Weise erfolgen, wie in Abb. i dargestellt. Auf der Welle s wären dann die Zahnräder Z und W der Abb. i zu befestigen.
  • In Abb. 2 ist jedoch als Kornpaßrose ein Tochterkompaß w derselben Art verwendet wie bei normalen Kreiselkompaßanlagen. Es wird durch Zahnrad k über das Kitzel t die Schaltwelle ic angetrieben, die ebenso ausgeführt ist wie die Schaltwelle im Kreiselmutterkempaß, und die durch die elektrische Übertragung vidern Tochterkompaß am Steuerstand bewegt. Dieselbe Übertragung könnte auch bei der in Abb. i dargestellten Ausführung des Gerätes verwendet werden. Hier würde Motor R die Schaltwelle bewegen. Das Übungsgerät ist nicht nur geeignet, die Steuerübungen auf Wasserfahrzeugen, sondern auf sämtlichen anderen nach einem Kompaß oder sonstigen Richtgerät gesteuerten Fahrzeugen zu ersetzen.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜcHE: j. Ubungsgerät für Richtungssteuerung auf Fahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß es das Verhalten des Fahrzeuges unter demEinfluß der Steuerung selbsttätig nachahmt und durch Bewegung eines Kompasses oder Richtungszeigers anzeigt.
  2. 2. Übungsgerät für Richtungssteuerung auf Fahrzeugen nach Patentanspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß durch ein Steuerhandrad (B) über eine Verzögerungseinrichtung (K L M) ein Steuerorgan (OP) -bewegt wird, das die Umdrehungen und die Drehrichtung eines von einem Druckmittel bewegten Motors (R) regelt, der über eine #"`erzögerungsvorrichtung (UTA) einen Richtungsanzeiger antreibt.
  3. 3. Übungsgerät für Richtungssteuerung auf Fahrzeugen nach Patentanspruch . i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Richtungszeiger die dem Kreiselkompaß eigentümlichen Bewegungen dadurch nachahmt, daß die zweite Rose (B1) nicht starr mit dem Antrieb gekuppelt ist und bei ihren Bewegungen federnd über Rasten (F1) gleitet. Übungsgerät für Richtungssteuerung auf Fahrzeugen nach Patentanspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß durch ein @Steuerhandrad (B) ein ReiLscheibenantrieb verstellt wird, der unter Einschaltung vonVerzögerungseinrichtungen eine bei Kreiselmutterkompassen gebräuchliche Schaltwelle (u) antreibt, die den normalen Kreiseltochterkompaß (w) bewegt.
DER49841D UEbungsgeraet fuer Richtungssteuerung auf Fahrzeugen Expired DE381562C (de)

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DE381562C true DE381562C (de) 1923-09-21

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DE (1) DE381562C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1180269B (de) * 1963-02-04 1964-10-22 J G Hitzler Manuell oder mit Kraftantrieb arbeitende Rudermaschine

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1180269B (de) * 1963-02-04 1964-10-22 J G Hitzler Manuell oder mit Kraftantrieb arbeitende Rudermaschine

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