DE3812276C2 - Torsionsschwingungsdämpfer mit Zentrierlager - Google Patents
Torsionsschwingungsdämpfer mit ZentrierlagerInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Dämp
fen von Torsionsschwingungen gemäß dem Oberbegriff des Haupt
anspruchs. Eine solche Vorrichtung ist in der FR-A 25 60 329 bzw.
DE 35 06 350 A1 und der FR-A 25 73 830 bzw GB 21 67 527 A beschrieben.
In diesen bekannten Ausführungsformen ist zwischen dem Flansch, im all
gemeinen als Führungsring oder Seitenscheibe bezeichnet und der Nabe ein
Lager eingesetzt, das ein inneres und ein äußeres Auflager
aufweist.
Man hat bereits in der FR-A 24 96 786 bzw. DE 31 50 800 A1 vorgeschlagen,
diesem Lager eine Fähigkeit zur radialen Deformation zu verleihen,
um parasitäre Reibungen zu vermeiden, die in der Lage sind,
die Federmittel mit geringer Federstärke zu entwerten oder in
ihrer Wirkung beträchtlich zu vermindern. Auch die DE 35 32 951 A1
und die DE 32 48 120 A1 zeigen eine elastische Ausbildung eines
Lagers zwischen einer Seitenscheibe und der Nabe auf.
Eine solche Lösung gestattet eine gute Dämpfung der Vibratio
nen im Langsambetrieb, aber unverändert auf den normalen Be
triebszustand übertragen, wenn das übertragene Moment nicht
vernachlässigbar ist, führt sie zu Nachteilen.
In dem Rahmen einer Nabenscheibe, die die Möglichkeit zur Re
lativbewegung bezüglich der Nabe aufweist, führt sie insbe
sondere wegen der Elastizität des Lagers und der radialen
Kräfte, die während des Laufbetriebs auftreten dazu, den Ver
schleiß der Teile im Inneren des Torsionsdämpfers zu verstär
ken. Dieser Verschleiß wächst mit der Lebensdauer der Kupp
lung.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese
Nachteile zu überwinden und ein Lager zu schaffen, das fähig
ist, den Verschleiß zu reduzieren und dabei radial verformbar
ist, um nicht die Aktion der Federmittel geringer Federstärke
zu stören.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden
Teil des Hauptanspruchs angegebenen Merkmale gelöst. Dank der
erfindungswesentlichen Merkmale wird die elastische Funktion
des Lagers während der Relativverbindung zwischen der Naben
scheibe und der Nabe beibehalten, während unter Belastung das
steife Teil des Lagers zum Einsatz kommt. Die Verschleißakti
vitäten der verschiedenen, ineinandergreifenden Teile werden
dadurch vermindert, daß bei dem zweiteiligen Lager in Abhän
gigkeit der Federmittel mit schwacher und mit starker Feder
kraft das radial federnd verformbare bzw. das steifere Lager
teil eingesetzt wird.
Das zweite Teil kann unmittelbar bezüglich der Nabenscheibe
zentriert sein. Diese Zentrierverbindung kann in Umfangsrich
tung ohne Spiel oder mit Spiel für ein unterschiedliches Ein
wirken des zweiten Teils stattfinden.
Beispielsweise kann das zweite Teil Zentrierstifte aufweisen,
die mit oder ohne Spiel in Umfangsrichtung in Öffnungen der
Nabenscheibe eingreifen.
In einer Variante kann das zweite Teil mit oder ohne Spiel in
Umfangsrichtung bezüglich eines Teils vorgesehen sein, wel
ches drehfest mit der Nabenscheibe in Verbindung steht.
Es kann sich dabei zum Beispiel um einen drehfest mit der Na
benscheibe verbundenen und bezüglich dieser durch Laschen
zentrierten Reibring handeln, wobei eventuell ein elasti
sches Element zwischen der Nabenscheibe und diesem Ring aus
Gründen der Erzeugung der Reibung eingesetzt sein kann.
Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel weist das zweite Teil
des Lagers ein äußeres Auflager für den Eingriff mit einem
Flansch und ein inneres Auflager für den Eingriff mit einem
ersten Teil des Lagers auf, welcher von dem zweiten Teil ge
trennt ist und von der Nabe getragen wird.
Aufgrund seiner Fähigkeit, sich radial zu verformen, kann der
erste Teil auf das innere des zweiten Teils aufgesetzt und
nach dem überwinden einer Schulter dieses zweiten Teils ra
dial blockiert sein.
Es wird bevorzugt, im Gegensatz zu dem was in der Schrift
FR-A 2 496 786 erwähnt ist, daß man ein Lager mit federnd ver
formbaren Zungen verwenden kann, die auf die Nabe aufgesetzt
sind. Unter Einwirkung des Moments nimmt das Lager dank sei
nes zweiten, relativ starren Teils die vordefinierten Aufla
gerflächen oder Anlagen wieder ein.
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines in der Zeich
nung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es
zeigen:
Fig. 1 eine Vorderansicht eines erfindungsgemäßen Torsi
onsschwingungsdämpfers ohne Reibbeläge mit örtlich
herausgebrochenen Bereichen.
Fig. 2 eine Ansicht dieses Dampfers im Schnitt entlang der
unterbrochenen Linie II-II in Fig. 1,
Fig. 3 eine Teildarstellung eines Axialschnitts, die ein
Abstands- oder Versteifungselement zeigt,
Fig. 4 eine vergrößerte Darstellung des mit IV gekenn
zeichneten Details in Fig. 2,
Fig. 5 eine perspektivische Teilansicht des-zweiten Teils
des erfindungsgemäßen Lagers, und
Fig. 6 eine Teildarstellung in Draufsicht des ersten Teils
des erfindungsgemäßen Auflagers.
Die Figuren zeigen beispielhaft die Anwendung der Erfindung
bei einer Kupplungsreibscheibe, insbesondere für Kraftfahr
zeuge.
Allgemein weist die Vorrichtung zum Dämpfen von Torsions
schwingungen, die diese Kupplungsreibscheibe bildet, drei ko
axiale Teile A, B, C auf, die paarweise angeordnet, gegeneinan
der in Grenzen eines vorbestimmten Winkelwegs gegen Federmit
tel verdrehbar sind.
Das Teil A weist eine Nabe 10 auf, die drehfest auf der Ein
gangswelle in das Getriebe des betreffenden Kraftfahrzeugs
aufsetzbar ist, wobei die Innenbohrung 11 der Nabe 10 mit
Keilnuten versehen ist.
Das Teil B weist eine Nabenscheibe 12 auf, die ein im wesent
liches ringförmiges, sich in Axialrichtung um die Nabe 10 er
streckendes Teil bildet, wobei zwischen der Nabenscheibe und
der Nabe spielbehaftete Eingriffsmittel vorgesehen sind.
Hierzu besitzt die Nabe 10 radial vorspringend auf einem Teil
ihrer Länge Keilnuten 13, wobei die Nabenscheibe an ihrem
Innenumfang in komplementärer Weise ebenfalls mit Keilnuten 14
versehen ist, mittels welchen sie mit dem vorbeschriebenen
Winkelspiel mit den Keilnuten 13 der Nabe 10 in Eingriff
steht.
Das Teil C weist zumindest einen Flansch 15 auf, der, paral
lel zur Scheibe 12 in Axialrichtung ein ringförmiges Teil um
die Nabe bildet, jedoch ohne Verbindung zu dieser Nabe 10
ist.
Das Teil C weist im vorliegenden Fall zwei identische Flan
sche 15, 15′ auf, die allgemein als Führungsringe oder Seiten
scheiben bezeichnet werden und axial in einem Abstand vonein
ander parallel jeweils zu beiden Seiten der Nabenscheibe 12
angeordnet und miteinander durch axiale Abstands- oder Ver
steifungsorgane 16 verbunden sind, die die Scheibe 12 durch
Ausnehmungen durchqueren.
In Umfangsrichtung wirkende Federmittel sind zwischen der
Scheibe 12 und den Flanschen 15, 15′ vorgesehen. Diese besitzen
Fenster 17 gegenüber Fenster 17′ der Scheibe 12 zur Aufnahme
von Federn 18. Bei den Federn handelt es sich um Schrauben
federn. Des weiteren sind Federmittel 19 mit Wirkung in Um
fangsrichtung zwischen der Scheibe 12 und der Nabe 10 einge
setzt. Die Stärke der Federmittel 19 ist wesentlich geringer
als die der Federmittel 18. Die Federmittel 19 sind ausge
legt, um insbesondere Schwingungen im Leerlauf des Motors zu
dämpfen, während die Federn 18 insbesondere ausgelegt sind,
die Fibrationen und Schwingungen während des Normalbetriebs
während der Fahrt zu dämpfen. Diese Federmittel 19, im vor
liegenden Fall ebenfalls Schraubenfedern, sind im Inneren ei
nes besonderes Torsionsschwingungs-Vordämpfer 20 eingesetzt.
Dieser Vordämpfer 20 ist axial zwischen der Scheibe 12 und
dem Flansch 15′ eingesetzt. Dieser Flansch 15′ trägt eine durch
Nieten 22 befestigte Scheibe 23, an der Reibbeläge 24 angeord
net sind. Mittels seiner Reibbeläge 24, die mit den Flanschen
15, 15′ drehfest verbunden sind und die zwischen der Gegen
druckplatte und der Druckplatte eines Kupplungsmechanismus
(nicht dargestellt) eingeklemmt werden, ist der Torsions
schwingungsdämpfer drehfest mit der Ausgangswelle des Kraft
fahrzeugmotors verbunden. Der Vordämpfer 20 weist eine
Scheibe 27 auf, die drehfest mit der Nabe 10 verbunden ist
und zwei Führungsringe 28, 28′, die jeweils axial zu beiden
Seiten der Scheibe 27 angeordnet und bezüglich der Nabe 10
frei sind.
Bestimmte der Federn 19 sind ohne Spiel in Fenstern 29 und 30
eingesetzt, die jeweils den Führungsscheiben 28, 28′ und der
Scheibe 27 angehören.
Über die Keilnuten 13 ist die Scheibe 27 drehfest mit der
Nabe 10 verbunden, welche Keilnuten jenseits einer Schulter
31 eine reduzierte Höhe besitzen. Die Scheibe 27 weist ihrer
seits in komplementärer Weise Keilnuten 32 auf, über welche
sie ohne Spiel mit dem Abschnitt geringerer radialer Höhe der
Keilnuten 13 in Eingriff steht.
Ein axiales Lager 33 ist in der nachfolgend beschriebenen
Weise radial zwischen einem zylindrischen Auflager 34 der
Nabe 10 und einem zylindrischen Auflager 35 des Flansches
15′ eingesetzt, welches letztere an einer axialen Umbiegung 36
des Flansches 15′ ausgebildet ist.
Das Lager 33 ist fest mit einem Abstandsring 37 verbunden,
der an seinem Außenumfang Zentrierköpfe 38, axiale Abstandse
lemente 39 und federnd verformbare Laschen 40 aufweist. Der
Abstandsring 37 erstreckt sich in Axialrichtung in die zur
Achse der Anordnung entgegengesetzte Richtung. Die Köpfe 38
zylindrischer Form sind in Öffnungen 41 der Scheibe 12 einge
setzt und das Ende der Abstandselemente 39 ist so angepaßt,
daß es in Kontakt mit der Fläche der Nabe 12 treten kann, die
der Scheibe 23 zugewandt ist, während die federnd verformba
ren Laschen 40 vermittels Haken in der Lage sind, eine Unter
baugruppe mit den Seitenscheiben 28, 28′ und der Scheibe 27 vor
der Montage des Vordämpfers auf den Keilnuten 13 der Nabe 10
zu bilden. Es ist zu bemerken, daß die Abstandselemente 39
zum einen die Seitenscheiben 28, 28′ zentrieren und zum anderen
durch radiale Umfangslaschen 39′, die jedes Abstandselement
39 umschließen, drehfest mit diesen Scheiben verbunden sind.
Die Scheibe 27 ist an ihrer Basis verbreitert und bildet zwi
schen den Seitenscheiben 28, 28′ ein Abstandselement. Der Ab
standsring 37 befindet sich in Kontakt mit der Fläche der
Seitenscheibe 28′, die der Scheibe 27 abgewandt ist und ver
hakt sich mit seinen federnd verformbaren Laschen 40 auf
der anderen Seitenscheibe 28, um eine Vordämpfer-Unterbau
gruppe zu bilden. Dabei ist der Ring 37 mit Fenstern 42 ver
sehen, um nicht die Federn 19 zu behindern.
Zwischen dem Flansch 15′ und dem Abstandsring 37 ist axial ein
Reibring 43 eingesetzt.
Zwischen der Nabenscheibe 12, die eine ausgebogene Form auf
weist, um den Platz für den Vordämpfer 20 bereitzustellen,
und dem Flansch 15 ist axial eine Reibvorrichtung 44 mit fe
dernder Anpressung vorgesehen. Diese Reibvorrichtung wird der
Einfachheit halber als äußere Reibvorrichtung bezeichnet.
Diese äußere Reivorrichtung weist einen inneren Reibring 45
und ein Federelement 48 auf.
Der Reibring 45 ist drehfest an dem Flansch 15 angeordnet und
bezüglich diesem beispielsweise durch Stifte 46, die am Ring
15 befestigt und in komplementär an diesem Flansch ausgebil
dete Bohrungen eingesetzt sind, zentriert. Der Ring ist dazu
ausgelegt, in Kontakt mit der Nabenscheibe 12 zu treten. Das
Federelement 48, hier ein Belleville-Ring, hat die Aufgabe,
den Ring 45 zu belasten und eine axiale federnde Klemmung
zwischen der Nabenscheibe 12 und den verschiedenen Ringen
hervorzurufen.
Im einzelnen stützt sich dieser Ring 48 auf dem Flansch 15 ab
und drückt in axialer Richtung den Reibring 45 in Richtung
der Nabenscheibe 12, was zur Klemmung des Rings 43 und des
Dämpfers 20 führt, der allgemein dank der Abstandselemente 39
durch Anlage an der Nabenscheibe 12 zwischen dem Flansch 15′
und der Nabenscheibe 12 einen Zwischenraumring bildet.
Eine weitere Reibvorrichtung 49 mit federnder Anpressung der
Einfachheit halber als innere Reibvorrichtung bezeichnet, ist
axial zwischen der Nabe 10 und dem Flansch 15 eingesetzt.
Genauer gesagt, umfaßt diese Vorrichtung 49 einen inneren
Reibring 50 und ein Federelement 52, das zwischen dem Flansch
15 und der Überdicke der Keilnuten 13, die diese am Außenum
fang der Nabe 10 aufweisen, eingesetzt ist.
Dieser Ring 50 kommt zur Anlage gegen eine Schulter 51, die
durch die Querfläche ausgebildet wird, welche die Keilnuten
13 begrenzt. Das Federelement 52, hier ein Belleville-Ring,
stützt sich an dem Flansch 15 ab und drängt den Reibring 50
in Richtung der Scheibe, was ebenfalls eine Klemmung des
Rings 43 und des Vordämpfers 20 zwischen dem Flansch 15′ und
der Nabenscheibe bewirkt.
Die Reibvorrichtungen 44, 49 sind auf der Seite des Torsions
schwingungsdämpfers angeordnet, die dem Kupplungsmechanismus
zugewandt ist, was vorteilhaft ist, insbesondere dank des
Rings 43 und des Vordämpfers 20, für ein gutes Lagehalten der
senkrechten Anordnung der Scheibe 23, des Trägers der Reibbe
läge 24. Des weiteren ist die durch das Federelement 48 aus
geübte Belastung größer als die Belastung, die durch das Fe
derelement 52 ausgeübt wird, wobei jede der Reibvorrichtungen
44, 49 jeweils den Federmitteln 18, 19 angepaßt ist.
Es ist zu bemerken, daß die äußere Reibvorrichtung 44 radial
innerhalb der Abstandselemente 16 und der Federn 28 angeord
net ist. Die innere Reibvorrichtung 49 ist konzentrisch im
Inneren der äußeren Reivorrichtung 44 angeordnet.
Zwischen den Reibringen der beiden Reibvorrichtungen 44, 49
sind zur drehfesten Verbindung Eingriffsmittel 60, 70 vorgese
hen. Entsprechend der dargestellten Ausführungsform weisen
die Eingriffsmittel 60, 70 mindestens einen radialen Vorsprung
auf, der von dem Reibring 50 getragen wird und der in eine
entsprechend ausgebildete Einkerbung 70 eingreift, die
Reibring 45 an seinem Innenumfang aufweist. Es versteht sich,
daß auch eine inverse Ausbildung möglich ist.
Der Vorsprung 60 weist eine rechteckige Kontur, mit abgerun
deten Kanten auf und bildet eine radiale Lasche.
Im vorliegenden Fall ist der Reibring 45 aus Kunststoffmate
rial hergestellt, wobei das Materials so ausgewählt ist, daß
es zu gleich Reibqualitäten und mechanische Festigkeit auf
weist, so wie es in dem französischen Patent FR-B 24 94 795
beschrieben ist; es kann beispielsweise Polyamid 6/6 ver
stärkt mit Glasfasern sein.
In der dargestellten Ausführungsform weist der Ring 45 eine
kreisförmige Form auf und besitzt an einer Verdickung radial
an seinem Außenumfang drei abgerundete Spitzen 61 im wesent
lichen dreieckiger Kontur, die im Abstand von 120° voneinan
der verteilt sind.
Jede Spitze 61 trägt axial vorspringend einen oben erwähnten
Stift 46 kreisförmiger Kontur, der axial verschiebbar in der
zugeordneten Bohrung 47 des Flansches 15 angeordnet ist.
Diese Spitzen 61 sind miteinander durch ein ringförmiges Ma
terialband 65 verbunden.
Durch seine axial innere Fläche begrenzt das Band 65 eine
hohle Aufnahme zur Zentrierung des Bellevill-Rings 48.
Der Ring 50 weist drei Vorsprünge oder Laschen 60 auf, die in
drei Ausnehmungen 70 in dem Reibring 45 eingreifen. Wie auf
der Zeichnung zu erkennen ist, sind die Ausnehmungen 70 ra
dial unterhalb der Spitzen 61 und somit der Stifte 46 ange
ordnet.
Der Reibring 50 ist aus Metall und von geringer Dicke und im
wesentlichen in der gleichen Querebene angeordnet wie der
Ring 45, jedoch radial innerhalb von diesem. Das Federelement
52, das von einem Belleville-Ring gebildet wird, ist bezüg
lich des Belleville-Rings 48 derart invers gerichtet, daß er
sich mit seinem Außenumfang an dem Flansch 15 und mit seinem
Innenumfang an dem Reibring 50 in der Nähe dessen Basis und
der Nabe 10 abstützt. In diesem Fall zentriert die Nabe 10
selber den Reibring 50.
Es ist zu bemerken, daß man den axialen Raumbedarf zwischen
dem Flansch 15 und der Schulter 51 der Nabe 10 minimieren
kann. Um dieses durchzuführen, ist der Flansch 15 von einem
Querbereich 71 bis zu seinem Innenumfang axial in Richtung
der Nabenscheibe bezüglich des laufenden Teils abgestuft. An
diesem Querabschnitt stützt sich der Belleville-Ring 52 ab.
Der Flansch 15 ist identisch mit dem Flansch 15′, wobei sich
dieser Abschnitt 71 mit der axialen Umbiegung 36 verbindet
bzw. in diese übergeht.
Erfindungsgemäß weist das Lager 33 mindestens zwei Teile
80, 90 auf, wobei das erste Teil 80 radial federnd verformbar
und das zweite Teil 90 bezüglich des ersten Teils 80 relativ
starr ist und Zentriermittel 38, 41 aufweist, um bezüglich der
Nabenscheibe 12 eine Zentrierung herbeizuführen. Dieses
zweite Teil ist bezüglich des Flansches 15′ drehbar.
In der dargestellten Ausführungsform sind das erste Teil 80
und das zweite Teil 90 getrennt, wobei das zweite Teil rela
tiv starr oder steif ist und aus einem verstärkten gießbaren
Kunststoffmaterial besteht, beispielsweise Polyamid 6/6, ver
stärkt mit Glasfasern.
Dieses zweite Teil 90 erstreckt sich axial mit seiner äußeren
Auflagerfläche in Kontakt mit der Umbiegung 36 des Flansches
15′ ohne eine formschlüssige Verbindung mit diesem zu haben,
und ist einstückig mit dem Abstandsring 37 ausgebildet. Es
sind die Zentrierköpfe 38, die es bezüglich der Nabenscheibe
12 zentrieren und drehfest mit dem zweiten Teil verbinden.
Im vorliegenden Fall ist das Teil 90 massiv, die Drehverbin
dung findet ohne Spiel statt, wobei das zweite Teil bezüglich
des Flansches 15′ in der nachfolgend beschriebenen Weise dreh
bar angeordnet ist.
Wie in den Figuren zu erkennen ist, sind zwei Zentrierköpfe
38 jedem axialen Abstandsabschnitt 39 zugeordnet, die in ih
rem mittleren Bereich zur Ausbildung einer federnd verformba
ren Lasche 40 durch Ausnehmungen unterbrochen sind.
Die Zentrierköpfe 38 sind in Umfangsrichtung an den Endab
schnitten eines Abstandselements 39 ausgebildet. Der Ring 37
besitzt drei Bereiche mit Abstandselementen 39, welche regel
mäßig im Kreis im Abstand von 120° verteilt sind, und weist
somit vier Laschen 40 und sechs Köpfe 38 auf. Es ist zu be
merken, daß es der oben liegende Bereich des Kopfs 38 ist,
der sich in Kontakt mit der Kontur der zugeordneten Öffnung
41 der Scheibe befindet. Der untere oder innere Teil des
Kopfs 38 ist für den Kontakt mit dem Außenumfang des Rings 28
und zur Zentrierung mit diesem abgeschnitten oder abgeflacht.
Das innere Teil 80, da sich axial im Inneren des zweiten
Teils 90 erstreckt, weist innere Auflagerflächen 81 und
äußere Auflagerflächen 82 auf, die jeweils zumindest in zwei
vorstehende getrennte Anlagezonen aufgeteilt und auf einem
gleichen Kranz 83 im wesentlichen axial einstückig mit einem
Abstandsring 34 ausgebildet sind.
Die inneren Anlagezonen 85 springen radial nach innen vor in
Richtung auf die Achse der Anordnung, während die äußeren An
lagezonen 86 radial nach außen vorragen. Die Auflagezonen 85
der inneren Auflagerfläche 81 sind im Kreis bezüglich der
äußeren Abstützzonen 86 der äußeren Auflagefläche 82 ver
setzt. Im vorliegenden Fall sind die Auflagerzonen 85 und 86
jeder Auflagerfläche, der inneren 81 oder der äußeren 82
paarweise um 120° versetzt und jede Auflagerzone eines Aufla
gers weist somit einen gleichen Abstand von zwei Auflagerzo
nen der sie umschließenden Auflagerzonen der anderen Aufla
gerfläche auf.
Aus dieser Anordnung ergibt sich die Fähigkeit der radialen
Deformation des Lagers, das vorzugsweise derart dimensioniert
ist, daß es ohne Spiel unter leichtem Druck auf die Nabe 10
aufgesetzt werden kann, wobei die Fähigkeit zur Deformation
vorteilhafterweise ein solches Aufsetzen ebenfalls begün
stigt.
Über diese äußeren Abstützzonen 86 steht das erste Teil 80 in
Kontakt mit der Innenauflagerfläche 92 des massiven Lagers 90,
wodurch ein relativ steifer und starrer Kontakt herge
stellt ist.
Es ist zubemerken, daß der Abstandsring 84 des ersten Teils
80 nach der Montage axial zwischen den Enden der Keilnuten 13
der Nabenscheibe 10 und des Abstandsrings 37 derart einge
setzt ist, daß der genannte erste Teil in axialer Richtung
unbeweglich ist. Des weiteren ist dieser Ring 84 über den Um
fang zwischen zwei Auflagerzonen 86 des Innenteils 80 mit
Ausnehmungen versehen, um dessen radiale Verformung zu ge
statten. Der Torsionsschwingungsdämpfer arbeitet in der fol
genden Weise:
Während der Relativbewegung zwischen der Nabenscheibe 12 und der Nabe 10, die gegen die Federn 19 stattfindet, läuft der Betriebsablauf so ab, als wenn die Nabenscheibe 12 drehfest mit den Flanschen 15, 15′ verbunden wäre. Bestimmte der Federn 18 sind ohne Spiel in den Fenstern 17′ der Nabenscheibe 12 und den zugeordneten Fensterns 17 der Flansche 15, 15′ eingesetzt, so daß wegen des Unterschieds der Federstärke zwischen den Federn 18 und 19 die Flansche 15, 15′ sich gemeinsam mit der Nabenscheibe 12 verschieben.
Während der Relativbewegung zwischen der Nabenscheibe 12 und der Nabe 10, die gegen die Federn 19 stattfindet, läuft der Betriebsablauf so ab, als wenn die Nabenscheibe 12 drehfest mit den Flanschen 15, 15′ verbunden wäre. Bestimmte der Federn 18 sind ohne Spiel in den Fenstern 17′ der Nabenscheibe 12 und den zugeordneten Fensterns 17 der Flansche 15, 15′ eingesetzt, so daß wegen des Unterschieds der Federstärke zwischen den Federn 18 und 19 die Flansche 15, 15′ sich gemeinsam mit der Nabenscheibe 12 verschieben.
Während dieser Phase tritt zwischen der Schulter 51 der Nabe
10 und dem metallischen Reibring 50, der über seine Laschen
60, die in die Ausnehmungen 70 des Rings 45 eingreift, dreh
fest mit dem Flansch 15 verbunden ist, Reibung auf.
Diese Betriebsphase dauert so lange, bis das Spiel zwischen
den Keilnuten 13 der Nabe und 14 der Scheibe aufgebraucht
ist. Es ist zu bemerken, daß es zwischen den Führungs- oder
Seitenscheiben 28, 28′ des Vordämpfers, die über die Köpfe 38
drehfest mit der Scheibe 12 verbunden sind und der Scheibe 27
zu einer Relativbewegung kommt.
In gleicher Weise wird eine Reibung zwischen diesen Scheiben
28, 28′ und der Verdickung der Scheibe 27 erzeugt, diese Rei
bung wird durch einen zwischen der Schulter 31 und der Führungsscheibe
28 eingesetzten gewellten Ring federnd tariert.
Während dieser Phase verschiebt sich der zweite Teil 90 des
Lagers gemeinsam mit der Nabenscheibe 12 und den Flanschen
15, 15′ und es kommt zu einer Reibung, sei es zwischen den in
neren Auflagerflächen 85 des ersten Teils und der Auflager
fläche 34 der Nabe 10 oder sei es zwischen der Auflagerfläche
86 des Teils 80 und der inneren Auflagerfläche 92 des Lagers
90, wobei das äußere Teil des Lagers 90 inaktiv bleibt.
Nach dem Aufzehren des Spiels zwischen den Keilnuten 13 und
14 gerät die Nabenscheibe 12 in drehfeste Verbindung mit der
Nabe 10 und die Federn 19 verbleiben in dem Zustand, in dem
sie sich befinden. Demgegenüber werden die Flansche
15, 15′ bezüglich der Scheibe 12 wegen des Wirkungseintritts
der Federn 18 mobil. Es entsteht somit zwischen der Naben
scheibe 12 und der Fläche 64 des Rings 45, der drehfest mit
dem Flansch 15 verbunden ist, eine Reibung. Wegen der drehfe
sten Verbindung des genannten Rings 50 durch Zwischenschal
tung des Rings 45 kommt es des weiteren zu einer Reibung des
Rings 50 gegen die Schulter 51 der Nabe 10.
Während der zweiten Phase reibt die äußere Auflagerfläche des
zweiten Teils 90 des Lagers auf dem axialen Abschnitt 36 des
Flansches 15′ und zwar wegen der drehfesten Verbindung zwi
schen der Nabenscheibe 12 und der Nabe 10 und wegen der dreh
festen Verbindung des Lagers 33 mit der Scheibe 12 über die
Köpfe 38, während das Teil 80 inaktiv ist. Wie aus der Be
schreibung offenbar wird, ist das zweite Teil gegenüber dem
Flansch 15′ und genauer gesagt, gegenüber seiner Umbiegung 36
während der zweiten Phase drehbeweglich. Während dieser zwei
ten Phase ist die Nabenscheibe 12 bezüglich der Nabe 10
sowohl in Umfangsrichtung als auch radial in Stellung gehal
ten. Diesbezüglich wird auf die Fig. 1 verwiesen, aus der
man entnehmen kann, daß die Verzahnungen 13 und 14 mit einem
trapezartigen Profil versehen sind, derart, daß durch den
Kontakt zwischen den abgeschrägten Flanken der Zähne der
Scheibe und der Nabe eine gute radiale Positionierung der
Scheibe erhalten wird. Es ist des weiteren zu bemerken, daß
die Ausbildung des Lagers 33 als zwei unterschiedliche Teile
es gestattet, diese aus unterschiedlichem Material herzustel
len.
Man kann die federnde Verformung des ersten Teils 80 dazu
ausnützen, dieses auf das innere des zweiten Teils 90 aufzu
drücken oder zu pressen, wobei letzteres an seinem der
Scheibe 12 abgewandten Ende eine Schulter derart ausgebildet
aufweist, daß nach dem überschreiten dieser Schulter dieses
erste Teil hinsichtlich einer geradlinigen Bewegung zwischen
der Schulter und der Verdickung der Keilnuten 13 der Nabe 10
unbeweglich gehalten ist.
Es versteht sich, daß die vorliegende Erfindung nicht auf die
dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt ist, sondern
alle Ausführungsvarianten umfaßt. Insbesondere ist sie an
wendbar in dem Fall, wie in der französischen Patentschrift
25 60 329 beschrieben, in dem die Federmittel schwacher Fe
derstärke in dem Verzahnungsbereich zwischen der Nabe und der
Nabenscheibe eingesetzt sind.
In einem solchen Fall weist der mit dem Lager 33 verbundene
Ring 37 lediglich eine Abstands- oder Versteifungsfunktion
auf.
Das erste Teil kann einstückig mit dem zweiten Teil des La
gers ausgebildet sein und das zweite Teil kann einen Ab
schnitt aufweisen, der radial federnd verformbar ist und des
sen Federstärke höher ist als diejenige des ersten Teils.
Des weiteren kann das erste Teil 80 eine Vielzahl von federnd
verformbaren geneigten Zungen aufweisen, deren Ende das in
nere Auflager des ersten Teils bildet.
Die Zentrierung des zweiten Teils bezüglich der Scheibe kann
analog der Zentrierung zwischen den Ringen 50 und 45 vorge
nommen sein, d. h., daß der Ring 37 Laschen aufweist, die mit
oder ohne Spiel in Ausnehmungen eines drehverbundenen Rings
eingesetzt und bezüglich der Nabenscheibe zentriert sind. Es
versteht sich, daß die Nabenscheibe 12 in entsprechend von dem Ring
37 an seinem Außenumfang vorgesehene Ausnehmungen eingesetzte
Köpfe 38 tragen kann.
Es ist des weiteren zu bemerken, daß, wenn das Lager spielbe
haftet mit der Nabenscheibe drehverbunden ist, beispielsweise
unter Zuhilfenahme von in eine sich in Umfangsrichtung er
streckende längliche Öffnung in der Nabenscheibe eingesetzten Köpfe
zunächst eine Reibung zwischen den Köpfen und einem der Rän
der dieser Öffnungen der Scheibe vor einer Reibung auftritt,
die zwischen der äußeren Auflagerfläche des Lagers 90 und dem
axialen Rand 60 des Flansches 15 auftritt. Nach der drehfe
sten Verbindung zwischen der Scheibe 12 und dem Lager 90 wird
wird die Reibung der Köpfe gleich null.
Wenn, wie in dem dargestellten Beispiel die beiden Teile ge
trennt ausgebildet sind, kann eine drehfeste Verbindung zwi
schen ihnen beispielsweise mit Hilfe von Zapfen erzielt wer
den, die der Abstandsring 37 trägt und die in Ausnehmungen in
dem Abstandsring 84 des ersten Teils 80 eingesetzt sind.
Schließlich ist zu bemerken, daß die Anordnung der Reibmittel
44, 49 mit den Eingriffsmitteln 60, 70 gut mit dem erfindungs
gemäßen Lager 33 zusammenpassen, da die Tarierung der inneren
Reibmittel 44 präzise durchgeführt werden kann, der Platz der
Aktionszone des Rings 56 auf den Ring 50 kann nach Wahl so
nahe an den Außenumfang der Nabe 10 und somit so nahe als
möglich an das Lager 33 herangesetzt werden, wie gewünscht.
Falls es erforderlich ist, kann das Montagespiel des Rings 50
und des Rings 52 auf der Nabe 10 vergrößert werden, um sicher
zu sein, daß das Lager 33 nicht gestört wird.
Claims (7)
1. Torsionsschwingungsdämpfer, insbesondere für eine Reib
scheibe einer Kraftfahrzeugskupplung, mit mindestens
drei koaxialen Teilen (A, B, C) die paarweise in den Gren
zen eines vorbestimmten Winkelfederwegs und-gegen Feder
mittel (18, 19) gegeneinander verdrehbar sind, wobei das
erste Teil (A) eine Nabe (10), das zweite Teil (B) eine
Nabenscheibe (12) mit zwischen ihr und der Nabe (10)
eingesetzten spielbehafteten Eingriffsmitteln (13, 14)
und das dritte Teil (C) zumindest einen Flansch (15′)
aufweist, der in Axialrichtung ein ringförmiges Teil um
die Nabe (10) bildet, jedoch zu dieser keine Verbindung
aufweist, wobei radial zwischen dem Flansch (15′) und
der Nabe (10) ein Lager (33) eingesetzt ist, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Lager (33) radial aufeinanderfol
gend zumindest zwei Teile (80, 90) aufweist, von denen
das erste Teil (80) radial federnd verformbar ist und
das zweite Teil (90) relativ steif ist und Mittel
(38, 41) zur Zentrierung und - gegebenenfalls spielbehaftet -
drehfesten Verbindung bezüglich der Nabenscheibe (12)
trägt und bezüglich des Flansches (15′) drehbar angeord
net ist.
2. Torsionsschwingungsdämpfer nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet daß das zweite Teil (90) an der Naben
scheibe (12) unter Zwischenschaltung eines Abstandsrings
(37) zentriert ist, der mit dem zweiten Teil fest ver
bunden ist und sich im wesentlichen in Axialrichtung er
streckt.
3. Torsionsschwingungsdämpfer nach Anspruch 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Abstandsring (37) axial vorstehend
Zentrierstifte (38) trägt, die zum Zwecke der Zentrie
rung bezüglich der Nabenscheibe (12) in an dieser ausge
bildete Öffnungen (41) eingesetzt sind.
4. Torsionsschwingungsdämpfer nach mindestens einem der
vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
das erste Teil (80) von dem zweiten Teil (90) getrennt
ausgebildet ist.
5. Torsionsschwingungsdämpfer nach mindestens einem der An
sprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite
Teil (90) einstückig mit dem ersten Teil (80) ausgebil
det ist.
6. Torsionsschwingungsdämpfer nach mindestens einem der
vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
das erste Teil (80) eine Vielzahl von federnd verformba
ren geneigten Zungen aufweist, von denen das Ende aus
gebildet ist in Kontakt mit einer Auflagefläche der Nabe
(10) zu treten.
7. Torsionsschwingungsdämpfer nach Anspruch 1, wobei eine
äußere Reibvorrichtung (44) mit federnder Anpreßkraft
einen Reibring (45) und elastisches Element (48) auf
weist und zwischen dem Flansch (15) und der Nabenscheibe
(12) eingesetzt ist, während eine innere Reibvorrichtung
(49) radial innerhalb der äußeren Reibvorrichtung (44)
eingesetzt ist und einen Reibring (50) und ein elasti
sches Element (52), eingesetzt zwischen dem Flansch (15)
und einer Verdickung der Nabe (12) aufweist, dadurch ge
kennzeichnet, daß Eingriffsmittel (60, 70) zwischen den
Reibringen (45, 50) der beiden Reibeinrichtungen (44, 49)
zum Zwecke ihrer drehfesten Verbindung miteinander
vorgesehen sind.
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