DE379126C - Brenneranordnung - Google Patents
BrenneranordnungInfo
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- DE379126C DE379126C DEH89459D DEH0089459D DE379126C DE 379126 C DE379126 C DE 379126C DE H89459 D DEH89459 D DE H89459D DE H0089459 D DEH0089459 D DE H0089459D DE 379126 C DE379126 C DE 379126C
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- gas
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23D—BURNERS
- F23D14/00—Burners for combustion of a gas, e.g. of a gas stored under pressure as a liquid
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)
- Gasification And Melting Of Waste (AREA)
Description
- Brenneranordnung. Seit man dazu übergegangen ist, auch bei Flammöfen, wie diese z. B. in den Zinkhütten zum Beheizen der Zinkmuffeln benutzt werden, die Gasfeuerung anzuwenden, hat man als letzte Verbesserung die Zugwecliselfeuerung eingeführt. Bei dieser war es erforderlich, auf die ganze Breite des Muffelraunies die Gasflamme gleichmäßig zu verteilen. Daher wurde an Stelle der bei anderen Üfen üblichen großen Einzelbrenner eine Reihe von kleineren Brennern vorgesehen. Auf der Zeichnung zeigen die Abb. 3 und 4 die bisherige Ausführungsweise. Gas und Luft strömen durch zwei gesonderte Kanäle i und 2 aus den Wechselkammern in den eigentlichen Brennerrann' 3, in welchem Gas und Luft sich zu einer Flamme vermischen, um in dein Flaniinenraum .t hochzubrennen. Unter dein Flainnienraum -1 befindet sich bei solchen Einrichtungen stets der Schlackenkanals, der dazu dient, etwaige abschmelzende Schlacken oder vom 1\luffelbruch herrührende Metallteile seitlich abzuführen. Es muß also zwischen dem Flammenraum d. und deni Schlackenraum 5 eine Verbindung bleiben, daher sind die eigentlichen Brennräume 3-3 unten offen. Der Verbrennungsvorgang spielt sich nun derart ah, daß Luft aus dem Kanal i finit dem Gas aus dein Kanal 2 in dem Brennerraune 3 zusammenstößt und als fertige Flamme in dein Flammenraum .t hochströmt. Wird die Flammenrichtung gewechselt, so strömen die Abgase der Flamme in rückwärtiger Richtung aus dein Flanimenrauni 4 in den Verbrennungsrauen 3 und verteilen sich gleichmäßig entsprechend den Querschnitten auf die beiden Kanäle i und 2, auf die sie alsdann in die darunterliegenden Wechselkammern gelangen. Diese bisher gebräuchliche Anordnung hat den Nachteil, daß die Gasgeschwindigkeit bei dem Rückströmen der Abhitze aus der Kammer d. in die Kanäle i und 2 so groß ist, daß der gesamte Flugstaub mitgerissen wird, wodurch die Kammern sich finit Staub vollsetzen, so cfaß diese in kurzen Zeiträumen gereinigt werden müssen. Demgegenüber zeigt Abb. i und 2 eine neue Anordnung der Brennerköpfe. Gas und Luft strömen in gleicher Weise wie bei dem alten Verfahren durch die Kanäle 6 und 7 hoch und treffen sich nunmehr unmittelbar in dem Schlackenkanal 8 und treten als fertige Flamme durch die Schlitze 9 hoch in den Flammenraum io. Bei dieser Anordnung treffen also Gas und Luft nicht mehr gesondert in <den einzelnen Schlitzen 3 der Abh. 3 und .1 zusammen, sondern sie begegnen sich in dem offenen Schlackenkanal 8, wie Abb. t und 2 zeigen. Wird die Flammenrichtung gewechselt, wobei die Gase Flugstaub mit sich führen, dann tritt die Abhitze durch die Schlitze g in den Schlackenkanal 8, in welchem wegen des bedeutend vergrößerten Querschnittes eine Ruhepause in der Gasgeschwindigkeit eintritt. Gleichzeitig bildet sich eine Art Wirbelung, die verursacht, daß die schweren Staubteile sich in dem Schlackenkanal 8 absetzen können, aus dein sie gelegentlich entfernt werden können oder selbsttätig mit den Schlacken abfließen.
- Diese Anordnung hat den weiteren Vorteil, daß im Fall einer Verengung der Luft- oder Gaszuführungen durch Staubablagerung oder Abschmelzen von Steinen stets der betreitende Brennerschlitz von den benachbarten Gas- und Luftzutrittsöffnungen mitversorgt wird, wodurch auf die Dauer eine gleichmäßigere Beheizung des Flaminenrautnes erzielt wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Brenneranordnung für Zugw-echselfeuerungen von Zink-, ?Vluffelöfen und ähnlicben Öfen, dadurch gekennzeichnet, dall unter einem Flammenraum (io) ein Schlakketnkanal (8) so angeordnet ist, daß Luft und Gas zusammengeführt werden und alsdann a15 fertige Flamme durch geeignete Schlitze in den Flammenraum eintreten. finit dein Zweck, bei wechselnder Flammenrichtung in den Schlackenkanälen die in der Abhitze befindlichen Staubteile zu sammeln.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEH89459D DE379126C (de) | Brenneranordnung |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEH89459D DE379126C (de) | Brenneranordnung |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE379126C true DE379126C (de) | 1923-08-17 |
Family
ID=7165599
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEH89459D Expired DE379126C (de) | Brenneranordnung |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE379126C (de) |
-
0
- DE DEH89459D patent/DE379126C/de not_active Expired
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