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DE3784510T2 - Segelanordnung mit verstellbarer segelflaeche. - Google Patents

Segelanordnung mit verstellbarer segelflaeche.

Info

Publication number
DE3784510T2
DE3784510T2 DE8787116805T DE3784510T DE3784510T2 DE 3784510 T2 DE3784510 T2 DE 3784510T2 DE 8787116805 T DE8787116805 T DE 8787116805T DE 3784510 T DE3784510 T DE 3784510T DE 3784510 T2 DE3784510 T2 DE 3784510T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sail
attached
section
mast
sail section
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE8787116805T
Other languages
English (en)
Other versions
DE3784510D1 (de
Inventor
Randall H Reynolds
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE3784510D1 publication Critical patent/DE3784510D1/de
Publication of DE3784510T2 publication Critical patent/DE3784510T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H8/00Sail or rigging arrangements specially adapted for water sports boards, e.g. for windsurfing or kitesurfing
    • B63H8/40Arrangements for improving or maintaining the aerodynamic profile of sails, e.g. cambers, battens or foil profiles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H8/00Sail or rigging arrangements specially adapted for water sports boards, e.g. for windsurfing or kitesurfing
    • B63H8/50Accessories, e.g. repair kits or kite launching aids
    • B63H8/52Handheld cleats, cams or hooks for tensioning the downhaul or outhaul of a windsurfing sail

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Toys (AREA)
  • Wind Motors (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Segelsystem für ein vom Wind angetriebenes Boot mit einem Mast und einem Baum, wobei das Segelsystem ausgestattet ist
  • mit einem oberen Segelabschnitt mit einem Vorliek, das am Mast anstoßend anbringbar ist, einem sich vom Mast nach außen erstreckenden Achterliek, einem sich an dessen Unterseite zwischen dem Vorliek und dem Achterliek erstreckenden Unterliek, einem an der Verbindungsstelle zwischen dem Vorliek und Unterliek angebrachten Segelhals und einem an der Verbindungsstelle zwischen dem Achterliek und Unterliek angebrachten Schothorn;
  • einem unteren Segelabschnitt mit einem Vorliek, das am Mast anstoßend anbringbar ist, einem sich vom Mast nach außen erstreckenden Achterliek, einem sich an dessen Unterseite zwischen dem Vorliek und Achterliek erstreckenden Unterliek, einem an der Verbindungsstelle zwischen dem Vorliek und Unterliek angebrachten Segelhals und einem an der Verbindungsstelle zwischen dem Achterliek und Unterliek angebrachten Schothorn; mit schnell abnehmbaren Befestigungsmitteln zum kontinuierlichen Verbinden des oberen Randes des unteren Segelabschnitts mit dem unteren Rand des oberen Segelabschnitts vom Segelhals bis zum Schothorn;
  • mit Mitteln zum Einstellen der wirksamen Höhe des Mastes zwischen einer ersten verlängerten Höhe, bei welcher der untere Segelabschnitt am oberen Segelabschnitt befestigt ist, und einer zweiten Höhe, bei welcher der untere Segelabschnitt von dem oberen Segelabschnitt abgenommen ist, wobei die zweite Höhe um einen Betrag, der in etwa der Länge des Vorlieks des unteren Segelabschnitts entspricht, kleiner ist als die erste Höhe;
  • wobei das freie Ende des Baumes am Schothorn des unteren Segelabschnitts befestigt ist, wenn der untere Segelabschnitt am oberen Segelabschnitt angebracht ist, und das freie Ende des Baumes am Schothorn des oberen Segelabschnitts befestigt ist, wenn der untere Segelabschnitt von dem oberen Segelabschnitt abgenommen ist, und wobei auch der Segelhals des unteren Segelabschnitts in die Nähe des unteren Teils des Mastes niedergeholt ist, wenn der untere Segelabschnitt am oberen Segelabschnitt befestigt ist, und der Segelhals des oberen Segelabschnitts in die Nähe des unteren Teils des Mastes niedergeholt ist, wenn der untere Segelabschnitt von dem oberen Segelabschnitt abgenommen ist.
  • Die Popularität der vom Wind angetriebenen, oft als "sailboards" bezeichneten Surfbretter ist in den letzten Jahren ständig gewachsen. Mit wenigen Worten beschrieben, ist ein Surfbrett mit einer länglichen Plattform oder mit einem länglichem Brett ausgestattet, das einen zugespitzen Bug an dem ein ein Segel tragender Mast befestigt ist, aufweist. Der Mast ist vermittels eines beweglichen Lagers am Brett befestigt. Das Lager gewährleistet das Drehen und Verschwenken des Mastes vermittels eines sich seitlich erstreckenden Baumes, um die Lage des Segels in Bezug auf den Wind einzustellen und somit die Geschwindigkeit und den Kurs des Surfbrettes zu steuern.
  • In der Regel hat das Segel für Surfbretter eine bestimmte, unveränderliche Fläche. Die Fläche eines typischen Surfbrettsegels (d. h. etwa 60 bis 64 ft² (5,69 bis 6,07 m²)) widerspiegelt den Kompromiß zwischen einem größeren Segel, das für leichte Windverhältnisse geeignet ist (ein Leichtwindsegel) und einem kleineren Segel, das an stärkere Windverhältnisse angepaßt ist (ein Starkwindsegel). Somit ist das typische Segel ein Versuch, die Leistung bei durchschnittlichen Windverhältnissen zu optimieren und ist deshalb für leichte oder starke Windverhältnisse ungeeignet.
  • Deswegen machen die nach einer optimalen Leistung und Handhabung strebenden Enthusiasten Gebrauch von Segeln unterschiedlicher Größe, die für unterschiedliche Windverhältnisse bestimmt sind. Außer dem beim Kauf von zwei oder drei verschiedenen Segeln entstandenen Aufwand besteht noch der Nachteil des mit den veränderten Windverhältnissen verbundenen Segelwechsels, der ein Setzen des Surfbrettes auf den Strand erfordert.
  • Ferner ist festgestellt worden, daß diejenigen, die im Umgang mit dem Surfbrett unerfahren sind, es leichter finden, die notwendige Gewandtheit mit einem kleineren Segel, wie z. B. einem Starkwindsegel, zu erlernen. Folglich, wenn ein Surfbrett sowohl von einem Anfänger wie auch von einem erfahrenen Segler benutzt wird, muß ein zusätzliches Segel gekauft werden.
  • Der Gebrauch eines getrennten Starkwindsegels zeigt den weiteren Nachteil auf, daß das Vorliek des Segels zwei oder drei Fuß unter dem Kopf des Mastes anfängt. Wegen der Mitführung einer unnötigen Last in der Takelung hat dies eine schwierigere Segelhandhabung zur Folge.
  • Es ist vorgeschlagen worden, die Fläche eines bestimmten Segels durch Entfernung von Segelabschnitten am Achterliek zu justieren. Obwohl dieser Vorgang den Gebrauch eines eine bestimmte Länge aufweisenden Mastes zuläßt, besteht jedoch der Nachteil, der eine ziemlich drastische Änderung der Segelgestalt zur Folge hat. Insbesondere, wird das Achterliek näher an die Linie der maximalen Segelkrümmung (Zuglinie) herangerückt, was die optimale Segelgestalt, in der die Zuglinie etwa ein Drittel bis zur Hälfte der Länge zwischen dem Vorliek und Achterliek plaziert ist, herabsetzen kann.
  • In der WO 85/02 595 ist eine Segel- und Mastanordnung beschrieben, bei welcher die Segelfläche vermittels mindestens eines entfernbaren am Unterliek anbringbaren Segelabschnitts oder Segelpaneels einstellbar ist und bei der die Masthöhe, je nachdem, ob das Segelpaneel entfernt bzw. angebracht ist, justiert wird.
  • Dieses bekannte Segel ist mit einem Segelhauptabschnitt ausgestattet, dessen Unterliek ein eine lösbare Anbringung eines querverlaufenden Abschnitts oder Paneels gewährendes Befestigungsmittel umfaßt. Das Paneel vergrößert das Vorliek und Achterliek und somit auch die Gesamtfläche des Segels. Falls erwünscht, können zwei oder mehrere solche Paneele benutzt werden, die in diesem Fall entlang deren oberen und unteren Kanten mit Befestigungsmitteln versehen sind. (Die Befestigungsmittel können, natürlich, an der unteren Kante des unteren Paneels weggelassen werden).
  • Der Mast, wie oben erwähnt, ist hinsichtlich seiner Höhe justierbar, um sich der Länge des Vorlieks mit der Anbringung oder Entfernung der Paneele anzupassen. Die Masthöhe kann durch Ineinanderschieben der oberen und unteren Mastsegmente justiert werden, oder als eine Alternative, der Mast kann einen oder mehrere entfernbare Mastsegmente umfassen, die nacheinander an den Kopf oder Fuß des Mastes anbringbar sind, wobei jedes Mastsegment eine Länge aufweist, die in etwa gleich der Länge des Vorlieks des hinzugefügten Paneels ist. Auf diese Weise kann die Masthöhe entweder mit dem teleskopartigen oder segmentierten Mast justiert werden, je nach ob die Paneele angebracht oder entfernt werden, um das gleiche Verhältnis der Masthöhe zum Vorliek aufrechtzuerhalten.
  • In einer Ausführungsform sind die Segelabschnitte mit Reiß- oder einer Reihe von Schnappverschlüssen oder dergleichen entlang derer benachbarten Kanten miteinander verbunden. In dieser Ausführungsform können die Paneele so ausgestaltet sein, daß jedes Paneel dem Segel einen zusätzlichen Beitrag an Saumgestalt verleihen kann. Auf diese Weise kann die Segelfülle entsprechend der Anbringung oder Entfernung der Paneele vergrößert oder vermindert und somit die Justierung des Segels hinsichtlich veränderter Windverhältnisse gesteigert werden. Die Segelfläche ist leicht und schnell justierbar, um sie an die von leichtem bis zu starkem Wind variierenden Windverhältnisse anzupassen. Übrigens, erlaubt das Segelsystem gemäß WO 85/02 595, wenn auf einem Surfbrett benutzt, die Benutzung des gleichen Surfbretts sowohl durch den Anfänger als auch durch den erfahrenen Enthusiast ohne das ganze Segel auswechseln zu müssen. Des weiteren werden mit den Änderungen der Segelfläche gleichzeitig auch die Änderungen der Masthöhe vorgenommen, wodurch das genaue Verhältnis zwischen der Masthöhe und Vorliek aufrechterhalten und das oben genannte Problem des übermäßigen Gewichtes in der Takelung vermieden wird. Zusätzlich kann der Zug des Segels in seiner optimalen Lage, ungeachtet der Größe der gewählten Segelfläche, aufrechterhalten werden, da die ganze Segelfläche am Unterliek und nicht am Achterliek hinzugefügt oder entfernt wird.
  • Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Segel- und Mastanordnung für Surfbretter und dergleichen zu schaffen, die das Erreichen besserer aerodynamischer Eigenschaften des Segels und besserer Handhabungseigenschaften ermöglicht. Des weiteren soll diese Anordnung eine leichte Justierung der Segelfläche verschaffen und imstande sein, von vorhandenen Surfbrettausführungen aufgenommen zu werden.
  • Diese Aufgabe wird durch ein Segelsystem gelöst, das gekennzeichnet ist durch ein erstes Lattentaschenmittel, das am oberen Segelabschnitt angebracht ist; ein zweites mit dem ersten Lattentaschenmittel ausgerichtetes Lattentaschenmittel, das am unteren Segelabschnitt angebracht ist; ein erstes in das erste Lattentaschenmittel einfügbares Lattenmittel; ein zweites Lattenmittel, dessen oberes Ende mit dem unteren Ende des ersten Lattenmittels lösbar in Eingriff bringbar ist; und an den Segelabschnitten angebrachte Befestigungsmittel zum lösbaren Sichern der Lattenmittel in den entsprechenden Lattentaschen.
  • Diese Aufgabe der Erfindung wird des weiteren durch ein Segelsystem gelöst, das gekennzeichnet ist durch eine erste Lattentasche, die am unteren Teil des oberen Segelabschnitts angebracht ist; eine zweite Lattentasche, die am unteren Segelabschnitt angebracht ist; eine einzige Latte, die wahlweise und zurückziehbar entweder in die erste Lattentasche oder zweite Lattentasche einführbar ist; und an den Segelabschnitten angebrachte Befestigungsmittel zum lösbaren Sichern der Latte entweder in der ersten oder der zweiten Lattentasche.
  • Gemäß den bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung umfaßt das Segelsystem die Merkmale der Unteransprüche.
  • Das Segelsystem gemäß der vorliegenden Erfindung ist preiswert herzustellen, leicht zu benutzen und für eine Verwendung an Surfbrettern und Segelbooten und anderen Arten von vom Wind angetriebenen Booten leicht anpaßbar.
  • Die Fig. 1 bis 6 erläutern den in WO 85/02 595 beschriebenen Stand der Technik.
  • Fig. 1 ist eine Seitenansicht eines Surfbrettes, das die bekannte Segel- und Mastanordnung aufweist;
  • Fig. 2 ist eine ausführliche Ansicht eines Teils der Segel- und Mastanordnung gemäß Fig. 1 und zeigt die Befestigungsmittel der Segelabschnitte gemäß Fig. 1;
  • Fig. 3 ist eine Ansicht im Querschnitt des Mastes mit einem angebrachten Segelabschnitt und zeigt die Anordnung des zum Anbringen des Segelabschnitts benutzten Reißverschlusses;
  • Fig. 4 ist eine Seitenansicht der Segel- und Mastanordnung, die ähnlich der Ansicht in Fig. 1 ist, zeigt aber die Segelabschnitte in entferntem Zustand;
  • Fig. 5 und 6 sind ausführliche Ansichten der Teile des bekannten Mastes.
  • Die Fig. 7 bis 14 veranschaulichen die vorliegende Erfindung und zeigen deren bevorzugte Ausführungsformen.
  • Fig. 7 ist eine Seitenansicht einer Segel- und Mastanordnung gemäß der vorliegenden Erfindung;
  • Fig. 8 ist eine vergrößerte Teilansicht und zeigt das untere Teil der Segel- und Mastanordnung gemäß Fig. 7;
  • Fig. 9 ist eine vergrößerte senkrechte Ansicht im Querschnitt entlang der Linie 9-9 in Fig. 8;
  • Fig. 10 ist eine vergrößerte, senkrecht geneigte Ansicht im Querschnitt entlang der Linie 10-10 in Fig. 7;
  • Fig. 11 ist eine vergrößerte, senkrecht geneigte Ansicht im Querschnitt entlang der Linie 11-11 in Fig. 8;
  • Fig. 12 ist eine senkrechte Ansicht im Querschnitt entlang der Linie 12-12 in Fig. 11;
  • Fig. 13 ist eine Seitenteilansicht und zeigt das untere Teil der Segel- und Mastanordnung gemäß einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung; und
  • Fig. 14 ist eine Seitenteilansicht und zeigt den unteren Teil der Segel- und Mastanordnung gemäß einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
  • Nachstehend wird das aus der WO 85/02 595 bekannte Segelsystem anhand der Fig. 1 bis 6 beschrieben, um den Ausgangspunkt der Segel- und Mastanordnung gemäß der Erfindung besser zu verdeutlichen.
  • Unter Bezugnahme auf Fig. 1, wird dort ein mit der bekannten Segel- und Mastanordnung versehenes Segelbrett 10 gezeigt. Das Surfbrett stellt in allen Hinsichten eine typische Anordnung dar, mit einer eine stehende Person aufnehmenden Plattform oder Brett 12, einem Mast 14, der mit einem beweglichen Lager 16 am Brett 12 angeordnet ist und einem vorn und hinten getakelten Segel 18, das am Mast 14 getragen wird. Ein Baum 20, der horizontal vom Mast nach hinten verläuft, wird zum Drehen des Mastes im beweglichen Lager 16 benutzt, um die Stellung des Segels 18 hinsichtlich des Windes zu ändern und um somit zu steuern.
  • Das Segel hat eine Leitkante oder ein Vorliek 22, dessen einer Teil eine Röhre 24 bildet, in welche das obere Teil des Mastes eingeschoben wird. Das Vorliek 22 ist am Mast unter der Röhre 24 mit einem oder mehreren Stropps 26 befestigt. Das Segel 18 hat eine untere Kante oder Unterliek 28, das sich vom Vorliek 22 zum Achterliek 30, das aüßerlich vom Mast verläuft, erstreckt. An der Verbindungsstelle zwischen dem Vorliek und Unterliek liegt ein Segelhals 32 und an der Verbindungsstelle zwischen dem Achterliek und Unterliek liegt ein Schothorn 34 vor. Ein Niederholerseil 36 ist zwischen dem Segelhals 32 und dem beweglichen Lager 16 auf eine unten beschriebene Weise befestigt. Eine Schot 38 verbindet den Baum 20 mit dem Schothorn 34. Somit verbindet die Schot 38 das Segel 18 mit dem Baum 20, so daß das Steuern, wie oben erwähnt, durchgeführt werden kann.
  • Soweit wurden die wichtigen Merkmale eines bekannten Surfbrettes beschrieben, um eine beispielhafte Umgebung für die vorliegende Erfindung zu erläutern.
  • Wie bald ersichtlich wird, liegt ein wesentliches Merkmal der bekannten Segel- und Mastanordnung darin, daß die Segelfläche durch Anhang oder Entfernung von Abschnitten oder Paneelen entlang des Unterlieks und die Masthöhe entsprechend der Änderung des Vorlieks, die sich aus dem Anhang oder Entfernung der Segelpaneele ergibt, justierbar ist. Gemäß dieser Konzipierung ist das Segel 18 in einen Hauptsegelabschnitt 40 und zwei Paneele 42 und 44, die an der unteren Kante des Hauptsegelabschnitts 40 entfernbar befestigt sind, aufgeteilt. Insbesondere ist das erste Paneel 42 entlang seiner oberen Kante an der unteren Kante oder am Unterliek des Hauptabschnitts 40 befestigbar, während das zweite oder niedrigste Paneel 44 entlang seiner oberen Kante an der unteren Kante oder am Unterliek des ersten Paneels 42 befestigbar ist. Jedes der Paneele 42 und 44 hat ein Vorliek, das mit dem Vorliek des Hauptsegelabschnitts 40 ausrichtbar ist. Wie am besten in der Fig. 4 veranschaulicht, sind die Paneele 42 und 44 einzeln anbringbar und entfernbar, so daß das Segel 18 mit beiden der Paneele oder nur einem oder keinem davon (indem der Hauptsegelabschnitt 40 allein benutzt wird) betakelt werden kann.
  • Wie am besten in den Fig. 2 und 4 veranschaulicht, ist das bevorzugte Mittel für die lösbar entfernbare Befestigung anliegender Segelabschnitte ein Reißverschluß 46, von denen zwei in der veranschaulichten Ausführungsform benutzt werden. Wie weiter unten ausführlicher beschrieben, stellen die Reißverschlüsse Säume dar, entlang deren die anliegenden Segelabschnitte zusammengefügt werden, wobei die zwei Seiten eines jeweiligen Reißverschlusses 46 an jede Seite eines der jeweiligen Säume angenäht werden. Zwecks Verstärkung der durch die Reißverschlüsse 46 definierten Säume sind die oberen Ecken der entfernbaren Paneele 42 und 44 mit vorderen bzw. hinteren Laststropps 48a bzw. 48b versehen. Die Laststropps 48a bzw. 48b sind durch Ösen 50 im Segelhals 32 und Schothorn 34 der anliegenden Segelabschnitte durchgeführt, dann um die Reißverschlüsse 46 zwischen den beiden Abschnitten umgelegt und mit Schnappverschlüssen 52 oder dergleichen befestigt.
  • Die Reißverschlüsse 46, wie in der Fig. 2 gezeigt, erstrecken sich nach vorne über das Vorliek hinaus, so daß sie um den Mast herumgewickelt, und unter die vorderen Laststropps 48a, wie in Fig. 3 veranschaulicht, eingeschlagen werden können. Das freie Ende des Reißverschlusses kann anschließend, mit einem geeigneten Verschluß 54, der ein Schnappverschluß oder VELCRO® sein kann, an der Seite des Segelabschnitts befestigt werden.
  • Es ist an dieser Stelle zu vermerken, daß andere Mittel verwendet werden können. So können z. B. Schnappverschlüsse oder, als Alternativen, selbsthaftende Bänder (wie VELCRO®), genutzt werden.
  • Die Bauart des Mastes 14 ist am besten in den Fig. 4, 5 und 6 veranschaulicht. Wie veranschaulicht, zeigt der Mast 14 eine teleskopartige Bauart, die eine Justierung seiner Höhe zuläßt. Demgemäß ist der Mast mit einem unteren, am beweglichen Lager 16 befestigten, rohrförmigen Abschnitt 56 und mit einem oberen, rohrförmigen Abschnitt 58, der gleitend in das obere offene Ende des unteren Abschnitts 56 hineinpaßt, versehen. Der obere Abschnitt 58 ist mit einer Vielzahl von Löchern 60 ausgestattet, die jeweils mit einem am unteren Mastabschnitt 56 in der Nähe dessen oberen Randes angebrachten Loch (nicht gezeigt) ins Fluchten. Ein Stift 64 ist in die ausgerichteten Löcher einführbar, um den Mast auf der gewünschten Höhe festzulegen. Die Zahl der Löcher 60 kann, vorteilhaft, der Zahl der Segelabschnitte entsprechen und der Abstand zwischen den Löchern 60 kann, mindestens in etwa, der Länge des Vorlieks eines jeweiligen entfernbaren Segelabschnitts entsprechen.
  • Wie oben erwähnt, verbindet das Niederholerseil 36 den Segelhals 32 mit dem beweglichen Lager 16. Diese Verbindung verschafft dem Segel 18 eine geeignete nach unten gerichtete Zugspannung (wie in Fig. 5 veranschaulicht), die durch ein Paar Haken 66, die in eine Öse 68 des Segelhalses und eine Öse 70 am beweglichen Lager 16 einführbar sind, zustandegebracht ist.
  • Die Arbeitsweise einer Ausführungsform wird nun beschrieben. Im leichten Wind ist es wünschenswert, die Segelfläche maximal zu gestalten. Daher werden alle drei Segelabschnitte 40, 42 und 44 benutzt, wie in der Fig. 1 veranschaulicht. Der Mast 14 wird zu seiner vollen Höhe verlängert und in dieser Lage durch Einführung des Stiftes 64 in das unterste der Löcher 60 im verlängerbaren Hauptmastabschnitt festgelegt. Das Niederholerseil 36 wird am Segelhals 32 des niedrigsten Segelabschnitts oder Paneels 44 befestigt, während die Schot 38 am Schothorn 34 des gleichen Paneels befestigt wird.
  • Bei mäßigen Wind könnte es wünschenswert sein, etwas weniger Segelfläche aufzuziehen. Daher kann das niedrigste Paneel 44 vermittels des Reißverschlusses 46 entfernt und der Mast durch Einfahren des oberen Mastabschnitts 58 in den unteren Mastabschnitt 56 verkürzt werden, bis das mittlere der Löcher in genaue Ausrichtung mit dem Loch in dem unteren Mastabschnitt gebracht und der Stift 64 anschließend in die Löcher eingesetzt ist. Das Niederholerseil und die Schot werden dementsprechend an den Segelhals und an das Schothorn des mittleren Segelabschnitts 42 befestigt.
  • Bei starkem Wind (oder wenn das Surfbrett von einem Anfänger benutzt werden soll) ist eine minimale Segelfläche wünschenswert. In dieser Lage werden die beiden Paneele 42 und 44 vom Hauptsegelabschnitt 40 abgenommen und der Mast 14 wird auf seine minimale Höhe verkürzt, indem der obere Mastabschnitt 58 in den unteren Mastabschnitt 56 eingeschoben wird, bis das oberste der Löcher 60 mit dem Loch in dem unteren Mastabschnitt in genaue Einstellung kommt, und anschließend der Stift 64 eingeführt wird, wie oben beschrieben. Die Schot und Niederholerseil werden danach am Segelhals bzw. am Schothorn des Hauptsegelabschnitts befestigt.
  • Es ist ersichtlich, daß die Segelfläche durch erneutes Anbringen des Paneels 42 allein oder beider Paneele 42 und 44 vergrößert werden kann, wobei zugleich die Masthöhe auch dementsprechend vergrößert wird.
  • Aus der vorhergehenden Beschreibung sind einige Merkmale des Segelsystems gemäß WO 85/02 595 beachtenswert. Erstens, da die Segelfläche am Unterliek des Segels angebracht oder entfernt wird, bleibt die Lage der Zuglinie hinsichtlich des Vorlieks und Achterlieks während der Justierung der Segelfläche bestehen. Ferner wird die Masthöhe, je nachdem ob die Paneele angebracht oder entfernt werden, stets im Verhältnis zur Änderung der Länge des Vorlieks, justiert. Dadurch wird das Problem eines zu großen Gewichts in der Takelung, das bei einem Mast mit bestimmter Höhe auftritt, vermieden. Auf diese Art findet keine Gefährdung der Handhabung bei mäßigen oder starken Windverhältnissen aufgrund übermäßiger Masthöhe oder übermäßigen Gewichtes statt.
  • Ein weiterer Vorteil des Segelsystems gemäß WO 85/02 595 kann unter Bezugnahme auf Fig. 4 wahrgenommen werden. Hier kann erkannt werden, daß die durch die Reißverschlüsse zwischen den Segelabschnitten 40, 42 und 44 gebildeten lösbaren Verbindungen vorteilhaft plaziert werden können, so daß jedes der entfernbaren Paneele 42 und 44 dem Segel einen bestimmten Betrag an der aerodynamischen Krümmung verleiht. Diese Krümmung ist als Segelprofil (seamshape) bekannt und das Ausmaß dieser Krümmung (d. h. der Betrag am Segelprofil) wird als Fülle des Segels bezeichnet. Das Segelprofil ist durch die Krümmung, die entlang der oberen Kante 72 eines jeden entfernbaren Paneels 42 und 44 verläuft, gegeben, während die untere Kante 74 eines jeden Segelabschnitts 40 und 42 im wesentlichen gerade verläuft. Somit muß, um ein Paneel an einen darüberliegenden Segelabschnitt anzubringen, das Segel ausgebaucht werden, wodurch die Fülle erhöht wird.
  • Auf diese Weise, ob voll oder mäßig voll, wird eine Fülle oder Bauchigkeit erreicht, wenn beide Paneele 42 und 44 angebracht sind. Dieses Ausmaß an Fülle ist optimal für leichte Windverhältnisse. Wenn das untere Paneel 44 abgenommen ist, ist die Fülle vorzugsweise zu einer mäßigen Fülle vermindert, die bei mäßigen Windverhältnissen bevorzugt ist. Wenn beide Paneele 42 und 44 abgenommen sind, hat das Segel infolge des Entfernens des gesamten Segelprofils, die die beiden Paneele verschaffen haben, nur einen geringen Bauch. Dieses mäßig volle Segel ist optimal für starke Windverhältnisse.
  • Demzufolge wird ersichtlich, daß die oben beschriebene Ausführungsform eine optimale Segel- und Mastgestalt für einen weiten Bereich von Windverhältnissen mit leichter Justierung der Segel- und Mastgestalt zur Anpassung an die Änderungen der Windverhältnisse verschafft. Der Justierung des Segels und Mastes zufolge, wird kein Kompromiß hinsichtlich der Eigenschaften der Handhabung des Surfbrettes getroffen.
  • Nun wird die Erfindung anhand der Fig. 7 bis 14 ausführlich beschrieben.
  • In Fig. 7 ist die Segel- und Mastanordnung gemäß der Erfindung veranschaulicht, die an einem Surfbrett 10' gelagert ist. Der Mast, im allgemeinen als 14' bezeichnet, trägt einen Baum 20'. Wie insbesondere in Fig. 10 veranschaulicht, umfaßt der Mast 14' einen Hauptabschnitt 80, der einen oberen Abschnitt 82 teleskopisch und entfernbar trägt. Der obere Abschnitt 82 ist mit einem Zapfen 83 versehen, der in einem am oberen Ende des Masthauptabschnitts 80 angeformten Stutzen 84 aufgenommen ist. Das untere Ende des Mastes 14' ist teleskopisch mit einer Muffe 85 verbunden, die mit senkrecht spatiierten Öffnungen, in denen der Steckstift 86 lösbar aufgenommen wird, versehen ist. Durch diese Anordnung kann die Höhe des Mastes 14' entweder vom oberen bzw. unteren Abschnitt aus, justiert werden.
  • Der Mast und Baum tragen ein Segel 18', das in einen Hauptsegelabschnitt 88 und zwei Paneele 90 und 92, die vermittels Reißverschlüsse 94 und 96 an der unteren Kante des Hauptabschnitts 88 lösbar anbringbar sind, aufgeteilt ist. Eine Vielzahl von Latten 98, 99, 100 ist für den Hauptsegelabschnitt 88 vorgesehen. Ein einziges Lattenglied, im allgemeinen als 102 bezeichnet, erstreckt sich nach unten und achtern von der untersten Latte 98 durch das untere Vorderteil des Hauptsegelabschnitts 88, durch das Paneel 90 und durch das Paneel 92.
  • Ein Niederholerseil 103 sichert das untere Vorderteil des Segels 18' und die daran angebrachten Paneele 90 und 92 an ein bekanntes Ankerglied 104, das hinten am Mast 14' unter dem unteren Paneel 92 befestigt ist.
  • Das vordere Ende des Hauptsegelabschnitts 88 ist mit einer Tasche 105 zur teleskopischen Aufnahme des Mastes 14' versehen. Die Tasche 105 ist im Bereich 106 offen, um eine Befestigung des Vorderteils des Baumes 20' am Mast auf eine bekannte Weise zu ermöglichen. Unter Bezugnahme auf Fig. 8, ist das untere Vorderteil des Hauptsegelabschnitts 88 mit einer Öse 108 versehen. Das untere Vorderteil des Segelpaneels 90 ist mit einer ähnlichen Öse 110 und das untere Vorderteil des unteren Segelpaneels 92 ist auch mit einer ähnlichen Öse 112 versehen. Ein erster senkrechter Laststropp 114, der am oberen entfernbaren Segelabschnitt 90 angebracht ist, ist mit seinem oberen Ende an einem Schnapphaken 116 befestigt, wie in der Fig. 3 veranschaulicht. Wie dieser Figur entnommen werden kann, ist der Schnapphaken 116 in die Öse 108 des Hauptsegelabschnitts 88 auf eine lösbare Weise einführbar. Ein ähnlicher Laststropp 118 ist mit seinem unteren Ende in der Nähe der Vorderkante des unteren entfernbaren Segelpaneels 92 befestigt. Dieser Laststropp ist mit einem dem Haken 116 ähnlichen Haken 120 versehen. Der Haken 120 ist mit der Öse 110 des oberen, entfernbaren Segelabschnitts 90 lösbar verbindbar. Es ist ersichtlich, daß die Laststropps 114 und 118 die Kraft von dem oberen, entfernbaren Segelabschnitt 90 auf die untere Vorderkante des Hauptsegelabschnitts 88 übertragen, während der untere Laststropp 118 die Kraft von der Vorderkante des unteren, entfernbaren Segelabschnitts 92 auf die untere Vorderkante des oberen, entfernbaren Segelpaneels 90 überträgt. Bei einer derartigen Anordnung werden die auf die entfernbare Paneele 90 und 92 wirkenden Zugkräfte nicht über die Reißverschlüsse 94 und 96 übertragen, wodurch deren Beschädigung vermieden wird. Die Haken 116 und 120 sind an die entsprechenden Ösen schnell befestigbar bzw. von den Ösen schnell lösbar. Vorzugsweise erstrecken sich horizontale Stropps 124 und 126 von den Ösen 110 bzw. 112 um den Mast herum, um die unteren Vorderteile der entfernbaren Segelpaneele an den Mast lösbar zu befestigen.
  • Unter weiterer Bezugnahme auf Fig. 8 und zusätzliche Bezugnahme auf Fig. 11 und 12, wird ersichtlich, daß das Lattenglied 102 aus einem oberen Abschnitt 130, der in einer an dem unteren Vorderteil des Hauptsegelabschnitts 88 angebrachten Lattentasche 132 angeordnet ist, einem mittleren Abschnitt 134, der in einer im mittleren Bereich des oberen, entfernbaren Segelabschnitts 90 angeordneten Lattentasche 136 getragen wird, und einem unteren Abschnitt 138, der in einer im mittleren Bereich des unteren, entfernbaren Segelabschnitts 92 angebrachten unteren Lattentasche 140 lösbar getragen wird, besteht. Wie in Fig. 11 und 12 veranschaulicht, sind die benachbarten Lattenabschnitte teleskopisch vermittels ähnlicher Stecker und Dose Verbindungen 144 verbunden. Das achter Ende der Latte 138 ist in der Lattentasche 140 mit einer Klemme 150, deren Vorderteil an der Achterkante des entfernbaren Paneels 92 auf eine bekannte Weise gesichert ist, lösbar befestigt.
  • Bei Gebrauch der Segel- und Mastanordnung gemäß Fig. 7 bis 12 wird der untere Lattenabschnitt 138 von dem mittleren Lattenabschnitt, wenn das untere Segelpaneel 92 durch den Reißverschluß 96 vom oberen Segelpaneel 90 entfernt wird, losgelöst und die Klemme 150 des Paneels 90 mit dem unteren Ende des mittleren Lattenabschnitts 134 verbunden. Der Laststropp 118 wird von der Öse 110 losgelöst und der Stropp 126 vom Mast 14' abgenommen. Wenn das Segelpaneel 90 durch den Reißverschluß 94 vom dem Hauptsegelabschnitt 88 abgenommen wird, wird der mittlere Lattenabschnitt 134 von dem unteren Ende des oberen Lattenabschnitts 130 abgenommen und die Klemme 150 des oberen Segelabschnitts mit dem unteren Ende des Lattenabschnitts 130 verbunden. Der Laststropp 114 wird von der Öse 108 und der Stropp 124 vom Mast 14' losgelöst.
  • Unter Bezugnahme auf Fig. 13 ist dort eine andere Segel- und Mastanordnung gemäß der vorliegenden Erfindung veranschaulicht. In dieser Ausführungsform der Erfindung ist eine einzige Latte 160 wahlweise entweder in eine untere am unteren, entfernbaren Segelpaneel 92 angeordnete untere Lattentasche 162 oder in eine am oberen, entfernbaren Segelpaneel 90 angeordnete mittlere Lattentasche 164 oder auch in eine am Unterteil des Hauptsegelabschnitts 88 angeordnete obere Lattentasche 166, einführbar. Eine Klemme 150 der oben beschriebenen Art ist am Achterteil jeder Lattentasche für ein lösbares Befestigen einer Latte in einer der Taschen vorgesehen. Die übrigen Elemente der Segel- und Mastanordnung gemäß Fig. 13 sind ähnlich denjenigen, die in Fig. 7 bis 12 veranschaulicht worden sind. Es ist selbstverständlich, daß die Anordnung gemäß Fig. 13 nur von einer einzigen Latte 160 und nicht von einer aus Abschnitten bestehenden Latte 102 gemäß Fig. 8, Gebrauch macht. Bei Gebrauch des in Fig. 13 veranschaulichten Systems verbleibt die Latte 160 in der Lattentasche 162 solange, bis der untere Segelabschnitt 92 entfernt ist. Danach wird die Latte 160 aus der Lattentasche 162 herausgezogen und in die Lattentasche 164 eingesetzt. Wenn das Segelpaneel 90 entfernt worden ist, wird die Latte 160 aus der Lattentasche 164 herausgezogen und in die Lattentasche 166 eingesetzt.
  • Bezugnehmend auf Fig. 14, wird dort eine andere Ausführungsform der Segel- und Mastanordnung veranschaulicht, die ähnlich der in Fig. 7 bis 12 veranschaulichten ist, wobei jedoch zwei, drei Teile aufweisende Latten, im allgemeinen als 170 und 172 bezeichnet, an Stelle der einzigen, segmentierten Latte 102 benutzt werden. Ansonsten entsprechen die Teile der Segel- und Mastanordnung gemäß Fig. 14 denen, die in Fig. 7 und 8 veranschaulicht sind.
  • Bei Gebrauch der Segel- und Mastanordnung gemäß Fig. 7 bis 14 wird die Anordnung für maximale Segelfläche ausgelegt. Sollte sich die Windgeschwindigkeit vergrößern, so wird die Höhe des Mastes 14' entweder durch Entfernung des Zapfens 83 oder durch Herabsenken des Mastes bezüglich seiner Tasche 85 nach unten justiert. Danach wird das untere Segelpaneel 92 von dem oberem, entfernbaren Segelpaneel 90 vermittels des Reißverschlusses abgenommen. Falls die Windgeschwindigkeit weiter zunehmen sollte, wird der Mast 14' weiter in seiner Höhe verkürzt und das obere, entfernbare Segelpaneel 90 wird vermittels des Reißverschlusses vom Unterliek des Hauptsegelabschnitts 88 abgenommen.
  • Die oben beschriebenen Ausführungsformen sind als Beispiele anzusehen, denn es gibt viele Abänderungen, die dem Fachmann auf diesem Gebiet geläufig sind. Zum Beispiel, wie oben angesprochen, kann die Erfindung leicht an alle andere vom Wind angetriebene Boote angepaßt werden. Somit könnten Abänderungen notwendig sein, um die Erfindung an Segelbooten, Eisseglern oder Landseglern (Surfbretter auf Rädern) zu benutzen. Des weiteren, wie oben erwähnt, kann die Befestigung zwischen den benachbarten Segelpaneelen durch eine Vielzahl anderer Mittel durchgeführt werden, wie selbsthaftende Bänder (z. B. VELCRO®) oder Schnappverschlüsse. Ferner, obwohl der Gebrauch von zwei entfernbaren Segelpaneelen bevorzugt wird, kann jede Vielzahl von einem bis drei und, womöglich mehr, der entfernbaren Paneele, abhängig von der jeweiligen Anwendung, benutzt werden. Zusätzlich können andere äquivalente Mittel für die Justierung der Masthöhe Anwendung finden.
  • Obwohl die Erfindung ihre prinzipielle Anwendung bei einem Surfbrett finden kann, es ist vorab zu erkennen, daß mit kleinen Abänderungen, die dem Fachmann auf seinem Gebiet geläufig sind, die Erfindung auch bei kleinen Segelbooten verschiedener Gestalt und anderen Arten von vom Wind angetriebenen Booten benutzt werden kann.

Claims (5)

1. Segelsystem für ein vom Wind angetriebenes Boot mit einem Mast (14') und einem Baum (20'), wobei das Segelsystem ausgestattet ist mit einem oberen Segelabschnitt (88) mit einem Vorliek, das am Mast (14') anstoßend anbringbar ist, einem sich vom Mast (14') nach außen erstreckenden Achterliek, einem sich an dessen Unterseite zwischen dem Vorliek und dem Achterliek erstreckenden Unterliek, einem an der Verbindungsstelle zwischen Vorliek und Unterliek angebrachten Segelhals und einem an der Verbindungsstelle zwischen Achterliek und Unterliek angebrachten Schothorn; einem unteren Segelabschnitt (90,92) mit einem Vorliek das am Mast (14') anstoßend anbringbar ist, einem sich vom Mast (14') nach außen erstreckenden Achterliek, einem sich an dessen Unterseite zwischen dem Vorliek und dem Achterliek erstreckenden Unterliek, einem an der Verbindungsstelle zwischen Vorliek und Unterliek angebrachten Segelhals und einem an der Verbindungsstelle zwischen Achterliek und Unterliek angebrachten Schothorn mit schnell abnehmbaren Befestigungsmitteln (94,96) zum kontinuierlichen Verbinden des oberen Randes des unteren Segelabschnitts (90,92) mit den unteren Rand des oberen Segelabschnitts (88) vom Segelhals bis zum Schothorn; mit Mitteln (82,83,84,85,86) zum Einstellen der wirksamen Höhe des Mastes (14') zwischen einer ersten verlängerten Höhe, bei welcher der untere Segelabschnitt (90,92) am oberen Segelabschnitt (88) befestigt ist, und einer zweiten Höhe, bei welcher der untere Segelabschnitt (90,92) von dem oberen Segelabschnitt (88) abgenommen ist, wobei die zweite Höhe um einen Betrag, der in etwa der Länge des Vorlieks des unteren Segelabschnitts (90,92) entspricht, kleiner ist als die erste Höhe;
wobei das freie Ende des Baumes (20') am Schothorn des unteren Segelabschnitts (90,92) befestigt ist, wenn der untere Segelabschnitt (90,92) am oberen Segelabschnitt (88) angebracht ist, und das freie Ende des Baumes (20') am Schothorn des oberen Segelabschnitts (88) befestigt ist, wenn der untere Segelabschnitt (90,92) von dem oberen Segelabschnitt (88) abgenommen ist;
und wobei auch der Segelhals des unteren Segelabschnitts (90,92) in die Nähe des unteren Teils des Mastes (14') niedergeholt ist, wenn der untere Segelabschnitt (90,92) am oberen Segelabschnitt (88) befestigt ist, und der Segelhals des oberen Segelabschnitts (88) in die Nähe des unteren Teils des Mastes (14') niedergeholt ist, wenn der untere Segelabschnitt (90,92) von dem oberen Segelabschnitt (88) abgenommen ist, gekennzeichnet durch
ein erstes Lattentaschenmittel (132), das am oberen Segelabschnitt (88) angebracht ist;
ein zweites mit dem ersten Lattentaschenmittel (132) ausgerichtetes Lattentaschenmittel (136), das am unteren Segelabschnitt (90,92) angebracht ist;
ein erstes in das erste Lattentaschenmittel (132) einfügbares Lattenmittel (130);
ein zweites Lattenmittel (134), dessen oberes Ende mit dem unteren Ende des ersten Lattenmittels (130) lösbar in Eingriff bringbar ist;
und an den Segelabschnitten angebrachte Befestigungsmittel (150) zum lösbaren Sichern der Lattenmittel (102,130,134,138,170,172) in den entsprechenden Lattentaschen (132,136,140).
2. Segelsystem für ein vom Wind angetriebenes Boot mit einem Mast (14') und einem Baum (20'), wobei das Segelsystem ausgestattet ist
mit einem oberen Segelabschnitt (88) mit einem Vorliek, das am Mast (14') anstoßend anbringbar ist, einem sich vom Mast (14' ) nach außen erstreckenden Achterliek, einem sich an dessen Unterseite zwischen dem Vorliek und dem Achterliek erstreckenden Unterliek, einem an der Verbindungsstelle zwischen Vorliek und Unterliek angebrachten Segelhals und einem an der Verbindungsstelle zwischen Achterliek und Unterliek angebrachten Schothorn;
einem unteren Segelabschnitt (90,92) mit einem Vorliek das am Mast (14') anstoßend anbringbar ist, einem sich vom Mast (14') nach außen erstreckenden Achterliek, einem sich an dessen Unterseite zwischen dem Vorliek und dem Achterliek erstreckenden Unterliek, einem an der Verbindungsstelle zwischen Vorliek und Unterliek angebrachten Segelhals und einem an der Verbindungsstelle zwischen Achterliek und Unterliek angebrachten Schothorn mit schnell abnehmbaren Befestigungsmitteln (94,96) zum kontinuierlichen Verbinden des oberen Randes des unteren Segelabschnitts (90,92) mit den unteren Rand des oberen Segelabschnitts (88) vom Segelhals bis zum Schothorn; mit Mitteln (82,83,84,85,86) zum Einstellen der wirksamen Höhe des Mastes (14') zwischen einer ersten verlängerten Höhe, bei welcher der untere Segelabschnitt (90,92) am oberen Segelabschnitt (88) befestigt ist, und einer zweiten Höhe, bei welcher der untere Segelabschnitt (90,92) von dem oberen Segelabschnitt (88) abgenommen ist, wobei die zweite Höhe um einen Betrag, der in etwa der Länge des Vorlieks des unteren Segelabschnitts (90,92) entspricht, kleiner ist als die erste Höhe;
wobei das freie Ende des Baumes (20') am Schothorn des unteren Segelabschnitts (90,92) befestigt ist, wenn der untere Segelabschnitt (90,92) am oberen Segelabschnitt (88) angebracht ist, und das freie Ende des Baumes (20') am Schothorn des oberen Segelabschnitts (88) befestigt ist, wenn der untere Segelabschnitt (90,92) von dem oberen Segelabschnitt (88) abgenommen ist;
und wobei auch der Segelhals des unteren Segelabschnitts (90,92) in die Nähe des unteren Teils des Mastes (14') niedergeholt ist, wenn der untere Segelabschnitt (90,92) am oberen Segelabschnitt (88) befestigt ist, und der Segelhals des oberen Segelabschnitts (88) in die Nähe des unteren Teils des Mastes (14') niedergeholt ist, wenn der untere Segelabschnitt (90,92) von dem oberen Segelabschnitt (88) abgenommen ist, gekennzeichnet durch
eine erste Lattentasche (166), die am unteren Teil des oberen Segelabschnitts (88) angebracht ist;
eine zweite Lattentasche (162,164), die am unteren Segelabschnitt (90,92) angebracht ist;
eine einzige Latte (160) die wahlweise und zurückziehbar entweder in die erste Lattentasche (166) oder die zweite Lattentasche (162,164) einführbar ist; und
an den Segelabschnitten angebrachte Befestigungsmittel (150) zum lösbaren Sichern der Latte (160) entweder in der ersten (166) oder der zweiten (162,164) Lattentasche.
3. Segelsystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Befestigungsmittel ein Reißverschluß (46,94,96) ist.
4. Segelsystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen und unteren Ränder der Segelabschnitte (88,90,92) mit unterschiedlichen Krümmungen versehen sind, wobei durch die Befestigung der Ränder den zusammengefügten Segelabschnitten ein vorgewählter Betrag an Segelprofil verliehen wird.
5. Segelsystem nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die unteren Enden der Vorlieks der oberen (88) und unteren (90,92) Segelabschnitte mit je einer Öse (108,110,112) versehen sind, daß der untere Segelabschnitt (90,92) mit einem an seinem oberen Ende an einem Haken (116,120) befestigten senkrechten Zugstropp (114,118) versehen ist, wobei der Haken in die Öse (108,110) des oberen Segelabschnitts (88) lösbar in Eingriff gebracht werden kann, und daß sich ein waagerechter Stropp (124,126) von jeder dieser Ösen (110,112) um den Mast (14') herum erstreckt.
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