DE373909C - Vorschubeinrichtung fuer Schraemmaschinen - Google Patents
Vorschubeinrichtung fuer SchraemmaschinenInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21C—MINING OR QUARRYING
- E21C29/00—Propulsion of machines for slitting or completely freeing the mineral from the seam
- E21C29/04—Propulsion of machines for slitting or completely freeing the mineral from the seam by cable or chains
- E21C29/06—Propulsion of machines for slitting or completely freeing the mineral from the seam by cable or chains anchored at one or both ends to the mine working face
- E21C29/12—Machines propelled by thrust or pull against a part alternately anchored to and released from a cable or chain
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Description
Der Vorschub von Schrämmaschinen vor dem Stoß erfolgte bisher, soweit schwerere Maschinen
in Frage kamen, mittels aufzugartiger Einrichtungen, wie Haspel, Flaschenzüge usw.; kleinere
Maschinen wurden entweder an Säulen verschwenkbar gelagert oder auf Kletterbetten
angeordnet, auf denen sie dann mittels Zahnradgetriebe oder ähnlicher Einrichtungen vor
dem Stoß verschoben wurden. Während der ο Vorschub der schweren Maschinen erheblichen
Kraftaufwand beanspruchte, waren die kleinen Maschinen nicht wirtschaftlich, sei es, daß die
Versetzung der Tragsäulen zuviel Zeit beanspruchte, sei es, daß die Verlegung der Kletterbetten
umständlich und ihre Herstellung zu teuer war. Nach der Erfindungserkenntnis wird
im Vorschub von kleinen Schrämmaschinen eine erhöhte Wirtschaftlichkeit erzielt, wenn der
Vorschub vor dem ganzen Kohlenstoß in un-) unterbrochener Folge geschehen kann. Zu
diesem Zweck schlägt die Erfindung vor, die Maschinen an einem vor dem ganzen Kohlenstoß
angeordneten Seil o. dgl. entlangklettei η zu lassen, was mit Hilfe eines ratschenartigen ■
oder bohrknarrenartigen Hebel- oder Zahngetriebes erfolgen kann. Die Maschine selbst
bedarf dabei als Bett oder Führung nur einfacher Profileisen o. dgl., die lose oder zusammengefaßt
untergelegt und ohne Betriebsunterbrechung vorgezogen bzw. angebaut werden können. Die :
Verschiebung mittels der Hebelbewegung hat ! für sich, daß das Maß des Anpreßdrucks am
Schrämkörper je nach den Verhältnissen gefühlsmäßig geregelt werden kann und so keine
Beanspruchung der Schrämmaschine über ihre Leistungsfähigkeit hinaus erfolgt. Sowohl das
Führungsbett der Maschine kann seiner Art '■ nach verschieden sein wie auch die Einrichtung j
des Vorschubs an dem vor dem Kohlenstoß an- ι geordneten Seil. Während aber die Führung j
doch immer sich auf einfache Profileisen o. dgl. bzw. einem aus solchen Eisen zusammengesetzten
Bett beschränken wird, kann im Rahmen ; der Ratschenhebelbewegung der Vorschubein- i
richtung verschiedene Ausdrucksform gegeben werden. Die einfachste Form bildet hier die
Ratsche selbst, die nach der Erfindung aber eine solche Zuordnung erfährt, daß entsprechend
verschieden dicken Seilen eine Anpassung ■ ermöglicht wird. Eine stete Klemmwirkung und
damit ein Vorschub am Seil wird durch ver- ■ stellbare Gegenbacken o. dgl. erzielt; die Ratsche ,
selbst kann von üblicher Bauart sein. Eine andere Form des Vorschubs kann durch Klemmbacken
bewirkt werden, die durch Hebelbewegung geöffnet und geschlossen werden, wobei
die Fortbewegung am Seil durch entsp: echende • Verbindung mit der Maschine, unter Xachziehung
derselben, bewirkt wird. Zweckmäßig e··- ' scheint auch die Verwendung von den bekann- ßo.
, ten Hebeldrahtspannern ähnlich gebildeten Einrichtungen, wobei natürlich an die Stelle der
mit den Halteklemmen verbundenen Aufhängehaken eine Aufhängung bzw. eine Verbindung
mit der Schrämmaschine tritt.
In der Zeichnung ist die Erfindung dargestellt. Abb. ι zeigt in Draufsicht die neue Vorschubeinrichtung,
vor einem Kohlenstoß aufgebaut; Abb. 2 ist Querschnitt bzw. Stirnansicht dazu. Abb. 3 stellt in schematischer Form die Ausführung
einer Vorschubeinrichtung einfachster Art dar; Abb. 4 und 5 zeigen ebenfalls schematisch
zwei andere Formen der Vorschubeinrichtung.
Vor dem Kohlenstoß 10 wird nach der Erfindung ein Seil 11 0. dgl. zwischen den Stempeln
12 angeordnet, gegebenenfalls verspannt. ■■
Am Stoß 10 entlang wird im Maße des Abschrämens die Schrämmaschine 13 geführt, deren
Schrämkörper 14 durch einen Motor beliebiger Bauart mittels Luft, Dampf, Elektrizität usw.
gedreht wird oder sonstige Bewegung erhält. Die Maschine 13 ist in einem Bett 15 geführt,
das nach der Erfindung aus einfachen Profileisen oder aus einem aus solchen zusammengesetzten
Rahmen bestehen kann. Die Verwendung eines solchen einfachen Bettes hat deshalb keine Bedenken, weil die von der Maschine herrührenden
Stöße und Erschütterungen bei entsprechender Größe des Querschnitts von Bett 15
sich teils selbst Halt am Liegenden verschaffen oder durch einfache Verstrebung mittels Säulen
o. dgl. abgefangen werden und auf eine große Fläche verteilt werden. Die Standsicherheit der
Maschine wird erheblich veimehit.
Nach der Erfindung wird die Maschine 13 durch Betätigung des Hebels 16 am Stoß entlang
bewegt, wobei Hebel 16 zu einem ratschenartigen Hebel- oder Zahnvorschubgetriebe 17
gehört, das am Seil 11 verklemmt wird und durch Hin- und Herbewegung des Hebels 16
die Maschine 13 am Seil entlang führt. Die Vorschubeinrichtung 17 besteht nach Abb. 3
aus dem Hebel 16, der mit seiner Ratsche 18
auf das Klemmrad 19 nach Art der Ratschen immer nur in einer Richtung bewegend wirkt.
Zweckmäßig wird dem Klemmrad 19 ein weiteres
Klemmrad 20 gegenübergesetzt, das mit seiner Lagerplatte 21 gegenüber dem Klemmrad
19 verstellt werden kann. Die Lagerplatte 22 der Ratsche ist dabei an der Maschine 13 fest.
Nach Abb. 4 ist der Hebel 16 als zweiarmiger Hebel ausgebildet, der um Zapfen 23 schwingt
und an dessen Hebelarm 24 die Stange 25 angelenkt ist. Stange 25 greift an den Klemmbacken
26 an, der zweckmäßig als Exzenter oder Sektor ausgebildet ist, und zwar an dem Gelenk 27, wobei der Klemmbacken 26 um den
Zapfen 28 schwenkt. Nach der einen Seite erhält der Klemmbacken 26 einen Anschlag 29,
durch den die Bewegung des Backens gehindert und auf das Lagerstück 30 weitergeleitet wird,
das dadurch beim Bewegen des Hebels 16 in seiner Führung verschoben wird, ohne daß der
Klemmbacken angreifen; kann. Dem Klemmbacken 26 ist ein Widerlager 31 gegenübergesetzt,
das mit dem Lagerstück 30 zweckmäßig ein Stück bildet, und beide zusammen nehmen das Seil zwischen sich. Durch die Bewegung
des Hebels 16 in beiden Richtungen wird also Klemmbacken 26 abwechselnd gelockert
und festgeklemmt, wobei mit der Lockerung eine beschränkte Drehung des Bakkens 26, jedoch eine Verschiebung des ganzen
Lagerstückes 30 verbunden ist, mit dem Festklemmen an Seil 11 ein Nachziehen der Maschine
erfolgt. Die Führung des Lagerstücks 30 kann am Maschinenboden, an dem auch Zapfen 23
verankert ist, auf geeignete Weise erfolgen. Zweckmäßig werden am Maschinenboden auch
um Zapfen 32 schwingende Klemmorgane 33, z. B. Exzenter, angeordnet, die durch eine Feder
34 in Klemmlage gehalten werden, beim Nach- j ziehen der Maschine aber das freiwerdende Seiltrumm
durchlassen.
Die Ausführung nach Abb. 5 kann im Wesen denen der. bekannten 'Hebeldrahtspanner gleichen,
also ein Klemmbackenpaar 35 und ein Vorschubbackenpaar 36 erhalten, von denen
35 mit der Maschine verbunden, 36 frei am Seil verschiebbar ist. Auch greift Hebel 16 mit
Zange 37 an dem Backenpaar 36 an. Die Wirkungsweise ist im übrigen wie bei den vorigen
Ausführungen, d. h. mit dem Bewegen des Hebels 16 wird jeweils der Vorschubkörper,
hier Backenpaar 36, an dem Seil entlang geführt, verklemmt und die Maschine 13 nachgezogen
und so fort am Stoß entlang. Der einfache Vorschub ist ganz besonders deshalb von Vorteil,
weil damit gerade in niedrigen Flözen dem mit Kleinmaschinen ausgerüsteten Schrämbetrieb
erhöhte Wirtschaftlichkeit gegeben wird. Selbstverständlich ist für leichtes Einfüliren des Seils
in das Vorschubgetriebe Vorsorge getroffen. £
Claims (6)
- Patent-Ansprüche :x. Vorschubeinrichtung für Schrämmaschinen von kleiner, leichterer Bauart, dadurch f gekennzeichnet, daß die Schrämmaschine (13), die in einem Bett (15) aus gewöhnlichem Profileisen, das ohne Betriebsunterbrechung verlegt und vorgeschoben wird, geführt ist, an einem Seil (11) mittels ratschenartiger -, Hebel oder Zahngetriebe (17) entlang bewegt wird, wobei das Seil (11) vor dem Kohlenstoß (10) in dessen ganzer Länge an oder zwischen Stempeln (12) angeordnet oder verspannt ist. /
- 2. Vorschubeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch das Zahngetriebe oder Hebelgetriebe (17) mit dem Vorschub auch die Anpressung des von der Maschine (13) bewegten Schrämkörpers f (14) geregelt wird.
- 3. Vorschubeinrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß mittels eines Hebels (16) das Getriebe (17) in einer Bewegungsrichtung leerlaufend oder vor- ί greifend bewegt; in der- anderen Richtung am Seil (11) verklemmt und die Maschine nachgezogen wird.
- 4. Vorschubeinrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Vor- c schubgetriebe (17) aus einem, von einer Ratsche (18) betätigten Klemmrad (19) besteht, dem als Widerlager ein mit seiner Lagerplatte (21) verstellbares Klemmrad (20) dient, wobei beide Klemmräder das Seil (11) £ zwischen sich aufnehmen und zusammen am Maschinenboden befestigt sind.
- 5. Vorschubeinrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Angriffshebel (16) des Getriebes mit einer Stange(25) an einer ausschwenkbaren Klemmbacke(26) angelenkt ist, wobei die Klemmbacke durch Anschlag im Lüftungssinne begrenzt und der überschießende Hebelweg zum Vorschub des die Klemmbacke tragenden be- 1 weglich geführten Lagerstücks (30) ausgenutzt wird, während bei Bewegungsumkehr unter Verklemmung des Seils zwischen Klemmbacke (26) und deren Widerlager (31) die Maschine nachgezogen wird. 1
- 6. Vorschubeinrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Vorschubgetriebe ein von den Drahtspannern her bekanntes Klemmbäckenparallelogramm (35. 36, 37) mittels am Maschinenboden an- 1 gelenkten Hebels (16) bedient wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
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---|---|---|---|
DESCH65696D DE373909C (de) | Vorschubeinrichtung fuer Schraemmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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DESCH65696D DE373909C (de) | Vorschubeinrichtung fuer Schraemmaschinen |
Publications (1)
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DE373909C true DE373909C (de) | 1923-04-17 |
Family
ID=7438654
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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DESCH65696D Expired DE373909C (de) | Vorschubeinrichtung fuer Schraemmaschinen |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE373909C (de) |
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0
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