DE3738799C2 - Antriebsanordnung - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Antriebsanordnung, insbesondere für Kraft
fahrzeuge, gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Das von einer Hubkolben-Brennkraftmaschine erzeugte und von der Kurbelwelle
abgegebene Antriebsmoment pulsiert bekanntlich stark über dem Arbeitsspiel
der Brennkraftmaschine. Zumindest bei den heute vor allem üblichen Vierzylinder-
Motoren können dabei zumindest kurzzeitig auch Bereiche mit negativen Dreh
momenten auftreten. Unterschreitet während eines solchen Drehmomentenverlaufes
die Eingangsdrehzahl des der Brennkraftmaschine nachgeschalteten Zahnradwechsel
getriebes die an dessen Ausgang vorliegende Getriebeausgangsdrehzahl, dann öffnen
sich an den miteinander im Eingriff befindlichen Zahnradpaarungen des Getriebes
die dort vorhandenen Zahnradlosen. Bei einem anschließenden, durch Drehmomenten
anstieg bewirkten Anstieg der Getriebeeingangsdrehzahl schließen sich diese Zahn
radlosen wieder und es entstehen Geräusche im Getriebe (das sogenannte Getriebe
rasseln), die teilweise sehr deutlich und als komfortbeeinträchtigend zu verspüren
sind.
Beispielsweise aus der DE-OS 33 30 332 ist ein Verfahren und eine Anordnung
zur Regelung der Anpreßkraft einer Reibungskupplung bekannt, die zur Unter
drückung von Torsionsschwingungen im Antriebsstrang vorgesehen sind. Dort wird
die Reibungskupplung derart gesteuert, daß im kritischen Drehzahlbereich ein
geringer Schlupf in der Reibungskupplung aufrechterhalten wird, der die Torsions
schwingungen wirkungsvoll dämpft. Durch den auf diese Weise erreichten Dauerschlupf
an der Kupplung wird die Amplitude der Momentenschwankung reduziert. Das
Problem des Auftretens negativer Drehmomentenbereiche mit den dadurch ver
ursachten Getriebegeräuschen wird jedoch dadurch nicht gelöst, zumal die Schlüpf
drehzahlen wegen der im Betrieb auftretenden Verlustleistung an der Reibkupplung
klein gehalten werden müssen.
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht nun darin, eine Antriebs
anordnung der im Oberbegriff des Patentanspruchs angegebenen Art zu schaffen,
mit deren Hilfe die durch die negativen Momentenanteile des Antriebsdrehmomenten
verlaufes erzeugten Getriebegeräusche (Getrieberasseln) auf möglichst einfache
Weise beseitigt werden.
Die Lösung dieser Aufgabe ergibt sich gemäß dem Kennzeichen des Patentan
spruchs 1. Erfindungsgemäß wird also durch frühzeitiges Öffnen der Reibkupp
lung noch während des von einem Zylinder der Brennkraftmaschine kommenden
positiven Drehmomentenanteils so viel Rotationsenergie durch Drehzahlüberhöhung
in das Schwungrad eingespeichert, daß während der Zeit eines negativen Motor
drehmoments aus dem Schwungrad wieder so viel Drehmoment entnommen werden
kann, daß in das Getriebe stets ein positives Moment eingespeist werden kann.
Dieses Moment ist dann zwar immer noch veränderlich, indem es zwischen dem
von jedem Zylinder erzeugten maximalen Drehmoment und dem eingestellten
niedrigeren Grenzwert schwankt; es treten jedoch keine Bereiche mit negativen
Drehmomenten mehr auf, so daß auch die dadurch verursachten Getriebegeräusche
vermieden werden. Auch ist die Amplitude der Drehmomentenschwankung redu
ziert. Weitere zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich gemäß
den Merkmalen der Unteransprüche, die im Zusammenhang mit der nachfolgenden
Beschreibung näher erläutert werden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand eines in der
Fig. 1 gezeigten schematischen Schaltbildes einer Fahrzeugantriebsanordnung
sowie eines in der Fig. 2 gezeigten Diagramms des Drehmomentverlaufes über
der Zeit dargestellt.
In der Fig. 1 ist mit 1 eine herkömmliche, beispielsweise vierzylindrige Hub
kolben-Brennkraftmaschine angedeutet, wie sie beispielsweise zum Antrieb von
Personenkraftfahrzeugen dient. 2 stellt eine Kurbelwelle der Brennkraftmaschine 1
dar, die über eine insgesamt mit 3 bezeichnete Kupplung mit einer Eingangswelle 6
eines nachgeschalteten Zahnrad-Wechselgetriebes 7 verbindbar ist. Eine aus dem
Zahnrad-Wechselgetriebe 7 herausführende Getriebeausgangswelle 8 treibt über
ein Ausgleichgetriebe Antriebsräder 9 des Fahrzeugs an.
Die zwischen der Kurbelwelle 2 des Antriebsmotors 1 und der Eingangswelle 6
des Zahnrad-Wechselgetriebes 7 angeordnete Kupplung 3 kann dabei als übliche
Reibkupplung ausgebildet sein mit einer auf der Getriebeeingangswelle 6 drehfest
gehaltenen Kupplungsscheibe 4c die mit Reibbelägen versehen ist und zwischen
einer mit der Kurbelwelle starr verbundenen Schwungradscheibe 4a und einer
von einer Tellerfeder 5 belasteten Druckplatte 4b gehalten ist. Dabei ist die Teller
feder 5 so ausgebildet, daß sie die Kupplung eingerückt hält, solange nicht an
ihrem Innenumfang ein als Servostellantrieb 10 ausgebildetes Kupplungsdrucklager
betätigt ist.
Der Servostellantrieb 10, der beispielsweise als hydraulischer Stellmotor ausgebildet
sein kann, wird dabei von einer Steuereinrichtung 11 angesteuert, die mit einer
Reihe von Meßgliedern zur Erfassung des Betriebszustandes der Brennkraftmaschine
verbunden sein kann. So ist beispielsweise ein mit 13 bezeichneter Winkelstellungs-
oder Weggeber zur Erfassung der Winkelstellung bzw. des Verstellweges eines
dem Fahrzeug zugeordneten Fahrpedales angegeben, wodurch der Steuereinrichtung
11 ein die Leistung der Brennkraftmaschine charakterisierender Meßwert zugeführt
wird. Anstelle eines solchen Fahrpedalstellungsgebers könnte selbstverständlich
auch ein anderes Meßglied, das beispielsweise die Stellung einer der Brennkraftma
schine zugeordneten Drosselklappe oder eines Drehzahlverstellhebels erfaßt, vor
gesehen sein.
Mit 14 ist ein die Stellung der Reibkupplung 3 erfassender Meßgeber und mit
15 und 16 sind jeweils Drehzahlsensoren bezeichnet, die die Drehzahl der Kurbel
welle 2 und der Getriebeeingangswelle 6 erfassen.
Mit 17 ist schließlich ein Geber angedeutet, der ein der Zündung der einzelnen
Zylinder der Brennkraftmaschine synchrones Signal abgibt.
Aus den von den Meßwertgebern 13-17 gelieferten Meßwerten, die gegebenen
falls durch weitere Meßwerte von Meßwertgebern, wie beispielsweise einem Geber
zur Erfassung des Drehmomentes an der Kurbelwelle und/oder der
Getriebeeingangswelle, ergänzt werden, ermittelt die Steuereinrichtung nun ein
Signal zur Ansteuerung des Servostellantriebes 10, der durch entsprechende Be
aufschlagung der Tellerfeder 5 den Einrückzustand der Reibungskupplung 3 be
einflußt. Dabei wird der Einrückzustand der Kupplung 3 so gesteuert, daß in be
stimmten Phasen des Arbeitsspiels der Brennkraftmaschine die Kupplung nur ein
Teildrehmoment übertragen kann, das niedriger ist als das höchste auftretende
Drehmoment. Dabei wird in den Zeiten, in denen das von der Brennkraftmaschine 1
gelieferte Drehmoment größer als dieses von der Kupplung übertragbare Drehmoment
ist, das überschüssige Drehmoment in das Schwungrad 4a der Kupplung 3 einge
speist und dort gespeichert. Die in dem Schwungrad gespeicherte Energie kann
dann in den Zeiten, in denen das Motordrehmoment kleiner als das von der Kupplung
übertragbare Drehmoment ist, abgerufen werden, so daß ein sonst in diesen Zei
ten auftretendes negatives Drehmoment vermieden wird.
In der Fig. 2 ist in einem Diagramm des Drehmomentes über der Zeit der Drehmo
mentenverlauf dargestellt. Dabei bezeichnet die mit 20 angegebene und mit ausge
zogenen Linien angedeutete Kurve den Verlauf des von der Brennkraftmaschine
1 über die Kurbelwelle 2 abgegebenen Motormoments, das entsprechend den Arbeits
takten der einzelnen Zylinder der Brennkraftmaschine zwischen einem Maximalwert
und einem Minimalwert veränderlich ist. Bei einer vier Zylinder aufweisenden
Brennkraftmaschine ergibt sich dabei eine Drehmomentenkurve mit vier einzelnen,
jeweils im konstanten Abstand voneinander liegenden Drehmomentmaxima während
einer Umdrehung der Brennkraftmaschine. Zwischen diesen einzelnen Drehmoment
maxima ergeben sich dort, wo die Drehmomentenkurve 20 die Abszisse mit dem
Wert Md = 0 unterschreitet, Bereiche mit negativem Drehmoment, die in der
Fig. 2 mit 25 angedeutet sind. Bei vollständig eingerückter Kupplung würde
dieser Drehmomentverlauf auch auf die Getriebeeingangswelle 6 übertragen werden
und es entstehen dann in dem Zahnradwechselgetriebe 7 die oben erwähnten
Geräusche (Getrieberasseln) durch Öffnen und Schließen der zwischen den im
Eingriff miteinander befindlichen Zahnradpaaren vorhandenen Zahnradlosen. Diese
Getriebegeräusche treten dabei vor allem bei niedrigen Drehzahlen und hohen
Lasten auf.
Um diese Geräusche zu vermeiden soll gemäß der Erfindung die Kupplung 3 so
gesteuert werden, daß sie nicht ständig voll eingerückt bleibt, sondern zu bestimmten
Zeiten durch entsprechende Beaufschlagung der Tellerfeder so teileingerückt ist,
daß nur ein auf niedrigem Niveau liegendes, aber positives Teilmoment übertragen
werden kann. In anderen Bereichen des Arbeitsspiels der Brennkraftmaschine wird
die Kupplung dagegen wieder voll, zumindest aber so weit eingerückt, daß ein
wesentlich höheres Moment übertragen werden kann.
Der Verlauf des durch entsprechende Beaufschlagung des der Kupplung zugeord
neten Servostellantriebes übertragbaren Drehmoments der Kupplung 3 ist in der
Fig. 2 mit dem strichpunktierten Linienzug 21 angedeutet. Dabei zeigt sich,
daß das von der Kupplung übertragbare Drehmoment zwischen zwei Grenzwerten,
nämlich einem in dem Diagramm der Fig. 2 mit MKmin angegebenen niedrigen
Kupplungsmoment und einem mit MKmax1 angegebenen höheren Kupplungsmoment
veränderlich ist. Dabei wird das übertragbare Kupplungsmoment etwa zu dem
Zeitpunkt, in dem das Motordrehmoment 20 den unteren Grenzwert des Kupplungs
momentes MKmin erreicht, (Zeitpunkt tA1), durch entsprechendes Ausrücken
des Kupplungsdrucklagers 10 auf den oberen Grenzwert MKmax1 an gehoben. Das
Kupplungsmoment wird dann bis etwa zum Zeitpunkt tB1 auf diesem oberen Grenz
wert gehalten und dann wieder auf den unteren Grenzwert MKmin reduziert.
Das Kupplungsmoment wird dann so lange auf diesem Wert gehalten, bis die an
steigende Motormomentenkurve 20 wieder diesen Drehmomentenwert zum Zeit
punkt tC1 = tA2 erreicht. Der Zeitpunkt tB1, an dem das Kupplungsmoment von
dem oberen Grenzwert auf den unteren Grenzwert zurückgenommen wird, sollte
nun so festgelegt sein, daß der von der Kupplung 3 nicht übertragene, in der Kurbel
welle 2 verbleibende Momentenüberschuß, der in der Fig. 2 mit dem schraffierten
Bereich 23 angegeben ist, etwa dem in der Fig. 2 schraffiert angegebenen Bereich
24 des Drehmomentenunterschusses entspricht, der so lange gegeben ist, wie das
Motormoment unterhalb dieses Kupplungsmomentes liegt. Durch Verschiebung
des Zeitpunktes tB1, an dem durch Teilbeaufschlagung der Kupplungsfeder 5 die
Kupplung 3 teilausgerückt wird, oder aber auch durch Veränderung des unteren
Grenzwertes des Kupplungsmomentes MKmin kann erreicht werden, daß die beiden
Bereiche 23 und 24 etwa gleichgroß werden. Es ergibt sich dann als Konsequenz
ein von der Brennkraftmaschine 1 über die Kupplung 3 an das Getriebe 7 übertra
genes Drehmoment, dessen Verlauf in der Fig. 2 mit dem unterbrochenen Linien
zug 22 angedeutet ist. Dieses Drehmoment ist immer positiv und entspricht so
lange, wie die Kupplung zur Übertragung des niedrigen Kupplungsdrehmomentes
MKmin eingestellt ist, diesem Drehmoment, während in den Zeiten, in denen
das übertragbare Kupplungsmoment größer als das Motormoment ist, nämlich
zwischen den Zeiten tA1 und tB1 dem Motormoment.
Durch diese Steuerung des Kupplungsmoments wird, wie oben bereits ausgeführt wurde,
infolge der Vermeidung negativer Motormomentenbereiche, das Auftreten von Getriebege
räuschen (Getrieberasseln) vermieden. Mit Vorzug sollte dabei diese Kupplungssteuerung
nur in solchen Betriebszuständen der Brennkraftmaschine eingesetzt werden, in denen
niedrige, vorzugsweise leerlaufnahe Drehzahlen und relativ große Lasten herrschen, in an
deren Betriebszuständen der Brennkraftmaschine treten dagegen Bereich mit negativem
Moment und folglich das Getrieberasseln nicht auf.
Gegebenenfalls kann auch daran gedacht werden, den oberen Grenzwert des von der
Kupplung übertragbaren Drehmoments niedriger als das größte auftretende Motormoment
einzustellen, also auf einen Wert etwa entsprechend dem Wert MKmax2 gemäß dem Dia
gramm nach Fig. 2. In diesen Fällen wird auch die Motormomentspitze abgeschnitten, was
zur Erhöhung der in dem Schwungrad gespeicherten kinetischen Energie beitragen kann.
Dadurch kann der untere Grenzwert des übertragbaren Kupplungsmoment MKmin angeho
ben oder aber auch die Zeit, während der dieses niedrige Kupplungsmomentniveau einge
halten wird, verringert werden.
Schließlich wäre es auch denkbar, durch entsprechende Ansteuerung des der Kupplung 3
zugeordneten Servostellantriebes 10 das von der Kupplung übertragbare Drehmoment auf
einen solchen mittleren Wert einzustellen und auf diesem Wert zu halten, daß ein im we
sentlichen konstant bleibendes Drehmoment von dem Motor über die Kupplung auf das Ge
triebe übertragen wird. Entscheidend wäre dabei, daß die infolge der ständig teilausgerück
ten Kupplung auftretende und sich als Wärme darstellende Verlustleistung ohne Beschädi
gung der Kupplung aufgenommen werden kann.
Claims (4)
1. Antriebsanordnung, insbesondere für Kraftfahrzeuge,
mit einem durch eine Hubkolben-Brennkraftmaschine (1) gebildeten Antriebsmotor,
einem dem Antriebsmotor nachgeschalteten Schwungrad (4a),
einem Zahnrad-Wechselgetriebe (7) und einer zwischen dem Schwungrad (4a) und dem Zahnrad-Wechselgetriebe angeordneten Reibkupplung (3),
die durch einen von einer Steuereinrichtung (11) angesteuerten Servostellantrieb (10) in ihrem Drehmomentübertragungsverhalten gesteuert wird,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Steuerungseinrichtung (11) zumindest bei leerlaufnahen Drehzahlen und ho hen Lasten der Brennkraftmaschine abhängig von einem die Phasen des Arbeitsspiels der Hubkolben-Brennkraftmaschine messenden Signalgeber (17) mittels des Ser vostellantriebes (10) die Kupplung (3) derart ansteuert,
daß das von ihr übertragene Drehmoment (22) in allen Phasen des Motordrehmo mentverlaufes (20) immer einen positiven Wert annimmt,
wobei dieser Wert zwischen einem minimalen Drehmomentwert MKmin und einem maximalen Drehmomentwert MKmax1 liegt,
und daß beim Erreichen eines Zeitpunktes tB1 im Motormomentverlauf (20) durch Betätigen des Servostellantriebes (10) die Momentenübertragungskapazität (21) der Kupplung (3) von einem dann anstehenden positiven Drehmomentenwert MKmax2 auf den positiven Wert MKmin abgesenkt wird, wobei dieser Zeitpunkt tB1 so gewählt ist,
daß das von diesem Zeitpunkt tB1 bis zum Erreichen eines negativen Motordrehmo mentenverlaufs (25) von der Brennkraftmaschine bereitgestellte Drehmoment (23) noch so groß ist,
um soviel Rotationsenergie durch Drehzahlüberhöhung in das Schwungrad (4a) einzu speichern,
daß während der Zeit des negativen Motordrehmomentverlaufs (25) aus dem Schwungrad (4a) derart viel Drehmoment (24) entnehmbar ist, daß in das Getriebe stets ein positives Drehmoment einspeisbar ist.
mit einem durch eine Hubkolben-Brennkraftmaschine (1) gebildeten Antriebsmotor,
einem dem Antriebsmotor nachgeschalteten Schwungrad (4a),
einem Zahnrad-Wechselgetriebe (7) und einer zwischen dem Schwungrad (4a) und dem Zahnrad-Wechselgetriebe angeordneten Reibkupplung (3),
die durch einen von einer Steuereinrichtung (11) angesteuerten Servostellantrieb (10) in ihrem Drehmomentübertragungsverhalten gesteuert wird,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Steuerungseinrichtung (11) zumindest bei leerlaufnahen Drehzahlen und ho hen Lasten der Brennkraftmaschine abhängig von einem die Phasen des Arbeitsspiels der Hubkolben-Brennkraftmaschine messenden Signalgeber (17) mittels des Ser vostellantriebes (10) die Kupplung (3) derart ansteuert,
daß das von ihr übertragene Drehmoment (22) in allen Phasen des Motordrehmo mentverlaufes (20) immer einen positiven Wert annimmt,
wobei dieser Wert zwischen einem minimalen Drehmomentwert MKmin und einem maximalen Drehmomentwert MKmax1 liegt,
und daß beim Erreichen eines Zeitpunktes tB1 im Motormomentverlauf (20) durch Betätigen des Servostellantriebes (10) die Momentenübertragungskapazität (21) der Kupplung (3) von einem dann anstehenden positiven Drehmomentenwert MKmax2 auf den positiven Wert MKmin abgesenkt wird, wobei dieser Zeitpunkt tB1 so gewählt ist,
daß das von diesem Zeitpunkt tB1 bis zum Erreichen eines negativen Motordrehmo mentenverlaufs (25) von der Brennkraftmaschine bereitgestellte Drehmoment (23) noch so groß ist,
um soviel Rotationsenergie durch Drehzahlüberhöhung in das Schwungrad (4a) einzu speichern,
daß während der Zeit des negativen Motordrehmomentverlaufs (25) aus dem Schwungrad (4a) derart viel Drehmoment (24) entnehmbar ist, daß in das Getriebe stets ein positives Drehmoment einspeisbar ist.
2. Antriebsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Servostellantrieb
(10) in Abhängigkeit von der Belastung der Brennkraftmaschine (1) ansteuerbar ist.
3. Antriebsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Servostellantrieb
(10) in Abhängigkeit von der Drehzahl der Brennkraftmaschine (1) ansteuerbar ist.
4. Antriebsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das
von der Reibkupplung (3) übertragene Drehmoment im wesentlichen synchron mit der
Zündung der einzelnen Zylinder zwischen einem oberen Grenzwert MKmax1 und einem
unteren Grenzwert MKmin veränderbar ist.
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ID=6314759
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DE3738799A Expired - Fee Related DE3738799C2 (de) | 1986-11-26 | 1987-11-14 | Antriebsanordnung |
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1987
- 1987-11-14 DE DE3738799A patent/DE3738799C2/de not_active Expired - Fee Related
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Legal Events
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---|---|---|---|
8120 | Willingness to grant licences paragraph 23 | ||
8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
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