DE3732711A1 - Rehabilitationsgeraet - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein Rehabilitations
gerät wie es im Oberbegriff des Anspruches
1 näher beschrieben ist.
Heutzutage sind allgemein verschiedene Ge
räte zum Bodybuilding und für die Rehabili
tation bekannt, mit deren Hilfe verschiede
ne Muskeln des menschlichen Körpers in ver
schiedenartigster Form zu rehabilitieren
und zu stärken sind. Wenn jedoch verletzte
Körperteile, Gliedmaßen, Gelenke und Muskeln
und solche durch eine vorangegangene Operation
behandelte Körperteile einer Rehabilitation
zu unterwerfen sind, so reichen die vorhan
denen Geräte vielfach nicht aus, weil bei
spielsweise häufig nach einer Operation das
Gelenk nur innerhalb enger Grenzen bewegt
werden kann und andererseits freie Spiele
in den Kraftübertragungsmechanismen bekannter
Geräte, und zwar auch sehr kleiner Spiele
Stöße und ruckartige Bewegungen hervorrufen
können, welche zu einer Überbelastung der Kör
perteile führen, die sich in einer schlechten
Verfassung befinden und besonders verletzbar
sind.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Gerät zu
schaffen, das frei von diesen vorgenannten
Nachteilen ist. Insbesondere soll mit der Er
findung ein Rehabilitationsgerät geschaffen
werden, mit den der Umfang der Bewegung der
Körperteile, die zu behandeln sind, ent
sprechend den Erfordernissen genau begrenzt
werden kann und bei dem Unregelmäßigkeiten
in der Wirkung der Kraftübertragungsmechanis
men ausgeschlossen sind, so daß die Möglich
keit gegeben ist, auch Patienten in schlech
ter Verfassung mit diesem Gerät zu behandeln.
Hinsichtlich der Merkmale, durch welche die
Erfindung gekennzeichnet ist, wird auf die
Ansprüche verwiesen.
Das Rehabilitationsgerät, das Gegenstand die
ser Erfindung darstellt, besitzt einen Rahmen,
der einen Stuhl trägt, dessen Stellung vorzugs
weise einstellbar ist. Bei diesem Stuhl kann
es sich um einen Sitz handeln, der aus einem
Sitzteil und einem Rückenteil besteht; statt
dessen kann jedoch auch eine andere Art eines
Sitzes Anwendung finden, auf dem eine Person
Platz nehmen kann in einer Sitz- bzw. Kipp
stellung oder in einer anderen Stellung, die
geeignet ist, für die Bewegung bestimmter
Muskeln.
Darüber hinaus gehören zu dem Gerät Mittel
zur Ausübung eines Gegengewichtes mit einem
Kraftübertragungsmechanismus. Zu diesen
Mitteln für die Ausübung eines Gegengewichtes
gehört vorzugsweise ein Stapel von Scheiben,
bei dem die Anzahl der zum Einsatz kommenden
Gewichtsscheiben den Erfordernissen entspre
chend eingestellt werden kann. Jedoch sind
diese Mittel zur Ausübung eines Gegengewich
tes nicht allein beschränkt auf den vorer
wähnten Stapel von Scheiben. Andere Arten
von Gegengewichten können ebenfalls Anwen
dung finden, sofern die Möglichkeit der Re
gulierung der Kraft besteht. Die Mittel zur
Ausübung einer Gegenkraft sind mit dem Ar
beitsgestänge durch einen Kraftübertragungs
mechanismus verbunden, zu dem ein Gurt ge
hört, ein Draht, ein Seil, eine Kette oder
ein gleichwertiges Mittel, mit dem die Bewe
gung des Arbeitsgestänges bzw. eines Bügels
auf die Mittel zur Ausübung einer Gegenkraft
zu übertragen ist.
Darüber hinaus sind einstellbare Mittel für
einen Gewichtsausgleich vorgesehen, mittels
derer das vom Gestänge abgestützte Körper
glied zusammen mit dem Gestänge derart ge
wichtsmäßig ausgeglichen werden kann, daß
das jeweilige Gewicht des Körpergliedes un
berücksichtigt ist, so daß die Möglichkeit
besteht, genau die Muskelkraft zu bestimmen,
die bei einer Übung aufzubringen ist oder
die Muskelkraft auf Null herabzusetzen, die
notwendig ist, um das Körperglied zu bewegen.
Die Mittel für einen Gewichtsausgleich sind
besonders geeignet für eine Rehabilitierung
der Muskel und Gelenke von Gliedmaßen, sie
lassen sich jedoch ebensogut ausnutzen in
Verbindung mit anderen Körperteilen.
Zu der Erfindung gehört weiterhin ein ein
stellbarer Begrenzer für den Umfang der Be
wegung des Gestelles zum Zwecke der Abgren
zung der Bewegung dieses Gestänges im Sinne
einer Übereinstimmung mit den funktionell ge
gebenen Grenzwerten eines zu behandelnden
Gelenkes. Weiterhin gehört zu dem Gerät nach
der Erfindung ein Spannungsgeber, mit dem
jegliches freie Spiel des Gestänges unter
bunden wird wie auch vom Kraftübertragungs
mechanismus und den Mitteln zur Ausübung ei
ner Gegenkraft, so daß diese spielfrei sind.
Nach einer Ausführungsform der Erfindung be
sitzt der Bewegungsbegrenzer zwei einstell
bare und feststellbare Grenzwertgeber und
zwar einen oberen und einen unteren Grenz
wertgeber. Diese Grenzwertgeber sind vorzugs
weise in der Nähe des Gestänges angeordnet,
so daß das Gestänge bei seiner Bewegung gegen
die Grenzwertgeber anschlägt und nur zwischen
diesen Grenzwerten auf einem durch sie festge
legten Bewegungsumfang zu bewegen ist.
Die Grenzwertgeber sind vorzugsweise auf einer
runden Scheibe angeordnet, die in ihrer Form
dem bogenförmigen Weg des Gestänges angepaßt
ist und eine Skala trägt, welche eine leichte
Einstellung der Grenzwertgeber erlaubt. Darüber
hinaus kann das Gestänge mit einem Zeiger ver
sehen sein, der auf der Skala anzeigt und sich
bei einer Bewegung des Gestänges auf der Skala
verstellt. Dadurch kann das Ausmaß der Bewe
gung des Gestänges genau vorherbestimmt wer
den.
Der Spannungsgeber gemäß der Erfindung wird
vorzugshalber oberhalb des Stapels der Ge
wichtsscheiben angeordnet und zwar zwischen
dem Kraftübertragungsmechanismus und einer
Einstellspindel, mit der die Gewichtsschei
ben verbunden sind. Stattdessen kann der
Spannungsgeber jedoch auch irgendwo sonst
angeordnet sein und in Verbindung stehen
mit dem Kraftübertragungsmechanismus.
Nach einer weiteren Ausgestaltung des Span
nungsgebers wird ein Gewindestift an der
mit dem Stapel von Gewichtsscheiben verbunde
nen Einstellspindel angeordnet, wobei das
Seil für die Kraftübertragung mit einer Ge
windehülse versehen wird, die zum Seil frei
drehbar ist. Dabei kann die Hülse auf den
Gewindestift aufgeschraubt werden, so daß
durch eine Drehung der Gewindehülse die Kraft
übertragungseinheit unter Spannung gesetzt wer
den kann, nachdem die Gewichte eingesetzt sind.
Jedoch können auch andere Arten für die Aus
übung einer Vorspannung Anwendung finden.
Der Vorteil der Erfindung gegenüber Reha
bilitationsgeräten bekannter Ausführung
liegt darin, daß mit Unterstützung der Weg
begrenzer und Spannungsgeber die Bewegungen
des Gestänges als Mittel für die Rehabili
tation sehr genau im voraus eingestellt
werden können, wobei zunächst die Größen
des Bewegungsumfanges genau begrenzt wer
den können innerhalb von Grenzen, die sich
ergeben aus der Beschaffenheit des zu re
habilitierenden Gelenkes. Darüber hinaus
wird jedes freie Spiel und jede stoßartige
Belastung bei den Behandlungen zum Zwecke
der Rehabilitation ausgeschlossen, so daß
auch besonders feine Ausmaße berücksich
tigt werden können und das Gerät Anwendung
finden kann für die Rehabilitation von
stark traumatisierten Gliedmaßen wie auch
Gelenken und zwar mit vollem Erfolg.
Nachstehend ist die Erfindung mit ihren Ein
zelheiten unter Bezugnahme auf eine Zeich
nung erläutert. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 ein Rehabilitationsgerät nach der Er
findung in perspektivischer Darstel
lung und
Fig. 2 eine Seitenansicht des Gerätes von
Fig. 1.
Bei der der in den Fig. 1 und 2 wiederge
gebenen Ausführungsform eines Rehabilitations
gerätes besitzt dieses einen Rahmen 1, der
einen einstellbaren Stuhl 2 trägt. Der Stuhl
2 besteht aus einem Sitzteil 22 und einer
Rückenlehne 23, deren Stellung zueinander
und in Bezug auf den Rabmen einstellbar ist
durch Stellglieder 24. Mit dem Rahmen 1 sind
Gegengewichte 3 verbunden, die aus einer
größeren Anzahl von einzelnen gestapelten
Scheibengewichten 25 bestehen, welche in
Führungen 26 senkrecht verstellbar sind. Die
gewünschte Anzahl von Gewichtsscheiben kann
auf einer Einstellspindel 27 mit einem Stift
28 angeordnet werden, der sich durch ein Loch
in jeder Gewichtsscheibe erstreckt. Die Ein
stellspindel 27 ist mit einem Seil 21 verbun
den, das an ein Gestänge bzw. einen Bügel 5
über Umlenkrollen 29 angeschlossen ist, die
in dem Rahmen gelagert sind.
Der Bügel 5 ist drehbar im Rahmen 1 vor dem
Sitz 22 liegend auf einer Welle 7 gelagert,
die parallel zum Sitz und senkrecht zu die
sem ausgerichtet ist. Diese Welle besteht aus
zwei Abschnitten, welche jeweils auf einer
Seite des Sitzes angeordnet sind und vom Rah
men getragen werden. Das Gestänge 5 besteht
aus einer U-förmigen Stangenkonstruktion bzw.
aus einem Bügel, der mit den beiden Wellenab
schnitten starr verbunden ist. Das Gestänge
setzt sich zusammen aus Schenkeln, die sich
von den Wellenabschnitten ausgehend erstrecken
sowie einem querverlaufenden Mittelsteg 30,
der die beiden Schenkel miteinander verbindet.
Mit dem querverlaufenden Mittelsteg ist ein
einstellbares Stützglied 12 verbunden, das
aus einer gewölbten Gliederstütze 13 besteht,
deren Stellung und Abstand zu dem Sitz einge
stellt werden kann. Diese Gliederstütze kann
so gedreht werden, daß ihre Auswölbung entwe
der nach oben oder unten weist, entsprechend
den Erfordernissen.
Mit dem einen Wellenabschnitt ist ein Gewichts
ausgleich verbunden. Zu diesem gehört eine Boh
rung 9 in dem Wellenabschnitt sowie eine
Stange 10, die durch die Bohrung gesteckt
ist und an ihrem Ende ein Gewicht 11 trägt.
Weiterhin gehört zu diesem Gewichtsausgleich
ein Klemmmittel 31. Die Bohrung 9 ist in
der Welle so ausgerichtet, daß das Gewicht
auf der Stange in Bezug auf die Welle dem
Stützglied 12 gegenüber liegt. Wenn deshalb
die Stange 10 in der Bohrung 9 verschoben
wird, so übt das Gewicht 11 eine Gegenkraft
aus auf das Körperglied, das auf der Glied
stütze 13 ruht, wobei das gesamte System in
einen Gleichgewichtszustand gebracht werden
kann und die Stange in diesem Zustand durch
das Klemmmittel 31 arretiert werden kann.
Auf diese Weise können das Glied und das
Ausgleichsgewicht für sich und die Kräfte,
die notwendig sind, um das Glied zu bewe
gen, genau vorherbestimmt werden ohne irgend
welche Ungenauigkeiten in Kauf nehmen zu
müssen, die sich ergeben durch das jewei
lige Gewicht der Gliedmaßen.
Wie eingangs bereits erläutert, gehören
zu dem Gerät einstellbare Bewegungsbe
grenzer 14 für den Bügel 5. Der Begrenzer
14 besitzt einen oberen Anschlag 16 und
einen unteren Anschlag 17, die beide stu
fenlos einstellbar und arretierbar sind,
wobei sich der Bügel lediglich in diesem
vorbestimmten Winkelbereich bewegen kann.
Die Anschläge 16 und 17 gehören zu einer
runden Scheibe, die mit dem Rahmen fest
verbunden ist und eine Skala 18 auf ihrer
Außenseite trägt. Dabei wandert ein Zeiger
32 des Bügels 5 auf der Skala, wenn der
Bügel 5 gedreht wird. Mit Hilfe der An
schläge, des Zeigers und der Skala besteht
die Möglichkeit, den gewünschten Drehbereich
des Bügels genau einzustellen, so daß das Aus
maß der Bewegung der zu rehabilitierenden Ge
lenke genau gemessen werden kann.
Eng verbunden mit der Funktion des Wegbegren
zers 14 ist ein Spannungsgeber 15, der gemäß
der Erfindung zwischen dem Seil 21 und der
Einstellspindel 27 liegt. Dieser Spannungs
geber 15 besteht aus einem Gewindestab 19,
welcher mit der Einstellspindel 27 verbunden
ist, und einer Gewindehülse 20, die drehbar
mit dem Seil verbunden ist.
Mit Hilfe des Spannungsgebers 15, dem Seil
21 und dem Bügel 5 kann eine Vorspannung für
jeden Belastungsfall derart hervorgerufen wer
den, daß jegliches Spiel zwischen dem Bügel
und der Gegengewichte 3 vermieden ist. Die
Anwendung des Bügels 5 kann deshalb mit hoher
Sicherheit erfolgen zum Zwecke einer Reha
bilitierung von Körpergliedern, die sich in
einer schlechten Verfassung befinden oder
verletzt sind, da kein freies Spiel vorhan
den ist beim Ablauf der Bewegung, das Veran
lassung geben könnte zu einem Abbruch oder
Störungen im Bewegungsablauf.
Die Anwendung des Rehabilitationsgerätes
entsprechend der Zeichnung ergibt sich aus
folgendem:
Der Patient setzt sich zunächst auf den Stuhl
2 und legt seinen Unterschenkel auf die Glied
stütze 13. Während das Bein frei auf dieser
Stütze aufliegt, wird das Gegengewicht 8
durch Verlagerung der Stange 19 in der Boh
rung 9 so eingestellt, daß sich die Gewichte
des Beines und des Gegengewichtes 11 gegen
einander ausgleichen und sich das System im
Gleichgewicht befindet. Eine Krümmung des
Beines durch Drehen im Kniegelenk erfor
dert keine besondere Kraft, wobei das Ge
lenk nur minimal beansprucht wird. Durch
den Wegbegrenzer 14 ist es dann jedoch mög
lich, den Umfang der Bewegung des Bügels 5
auf einen vorbestimmten Größenbereich fest
zulegen, wenn derartiges das Kniegelenk des
Patienten erfordert, was häufig der Fall ist
nach verschiedenartigen Gelenkoperationen.
Danach ist es möglich, auf der Einstell
spindel 27 eine erforderliche Anzahl von
Gewichtsscheiben 25 festzulegen und über
den Spannungsgeber 15 eine Vorspannung ge
genüber dem oberen Grenzwert durch die Ge
wichtsscheiben und den Bügel einzustellen.
Dadurch kann bei einem Herunterdrücken des
Unterschenkels die Muskulatur und das Bein
gelenk rehabilitiert werden.
Eine weitere Möglichkeit der Anwendung besteht
darin, die gewölbte Gliedstütze nach unten zu
drehen, so daß das Bein zwischen der Stütze
und dem Bügel 5 liegt. Der Kraftübertragungs
mechanismus wird dann so ausgenutzt, daß die
Gewichtsscheiben aufgehoben werden, wenn der
Bügel nach oben geschwenkt wird. Auf diese
Weise ist es ebenfalls möglich, zu einer Re
habilitierung beizutragen und die Belastung
der Streckmuskel des Beines zu prüfen. Nach
einem Training der Dehnungsmuskeln des Bei
nes erfolgt mit dem Spannungsgeber nach der
Erfindung eine Einstellung auf den unteren
Grenzwert des Begrenzers und die Bewegung
wird ausgerichtet vom unteren Grenzwert in
Richtung auf den oberen Grenzwert, d. h. also
in entgegengesetzter Richtung zu derjenigen,
die gewählt wird, wenn das Gerät benutzt wird,
um die Beugemuskeln des Beines zu trainieren.
Wenn die Erfindung wie vorstehend in Einzel
heiten beschrieben wurde mit den sich daraus
ergebenden Vorteilen, so ist zu beachten, daß
die Erfindung nicht beschränkt ist auf dieses
vorbeschriebene Ausführungsbeispiel. Vielmehr
können auch Abänderungen vorgesehen werden,
die unter den Erfindungsgedanken fallen, wie
er sich insbesondere aus den Ansprüchen er
gibt.
Claims (3)
1. Rehabilitationsgerät insbesondere für die
Behandlung von Muskeln und Gelenken von
Gliedmaßen zum Trainieren und/oder Mes
sen der Muskelkraft, mit einem Rahmen
(1), der einen vorzugsweise einstellbaren
Stuhl (2) trägt sowie mit einstellbaren
Gegengewichten (3) und einem Kraftüber
tragungsmechanismus (4), sowie mit einem
an der das Gerät benutzenden Person an
liegenden Gestänge bzw. Bügel (5), das
mit dem Mechanismus für die Kraftüber
tragung verbunden ist und dessen Bewegung
eine Gegenkraft der Gegengewichtseinheit aus
löst, dadurch gekennzeichnet, daß das Gerät
einen einstellbaren Wegbegrenzer (14) für
die Bewegung des Bügels (5) aufweist, zu dem
ein unterer Anschlag (16) und ein oberer An
schlag (17) gehören, die stufenlos einstell
bar sind und in ihren Stellungen zu sperren
sind, um die Bewegung des Bügels dauerhaft
abzugrenzen zu den funktionellen Grenzen des
zu trainierenden Gelenkes, sowie mit einem
Spannungsgeber (15) für die Beseitigung ei
nes freien Spieles zwischen dem Bügel in
seiner oberen und unteren Stellung, die
durch den Wegbegrenzer (14) bestimmt ist und
dem Kraftübertragungsmechanismus (3) sowie
der Gegengewichtseinheit (3), die dadurch
unter Spannung stehen.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß der Wegbegrenzer (14) eine Skala
(18) für eine genaue Bestimmung der Bewegungs
grenzen des Bügels (5) aufweist.
3. Gerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Spannungsgeber (15) an dem
Seil (21) der Kraftübertragungseinheit (4)
angeordnet ist und einen Gewindestab (18) auf
weist sowie eine Hülse (20) mit Innengewinde
zum Spannen des Seiles (21).
Applications Claiming Priority (1)
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