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DE3732711A1 - Rehabilitationsgeraet - Google Patents

Rehabilitationsgeraet

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Publication number
DE3732711A1
DE3732711A1 DE19873732711 DE3732711A DE3732711A1 DE 3732711 A1 DE3732711 A1 DE 3732711A1 DE 19873732711 DE19873732711 DE 19873732711 DE 3732711 A DE3732711 A DE 3732711A DE 3732711 A1 DE3732711 A1 DE 3732711A1
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DE
Germany
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linkage
leg
adjustable
bracket
transmission mechanism
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19873732711
Other languages
English (en)
Inventor
Arno Parviainen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
David Fitness and Medical Ltd Oy
Original Assignee
David International Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by David International Ltd filed Critical David International Ltd
Publication of DE3732711A1 publication Critical patent/DE3732711A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
    • A63B23/00Exercising apparatus specially adapted for particular parts of the body
    • A63B23/035Exercising apparatus specially adapted for particular parts of the body for limbs, i.e. upper or lower limbs, e.g. simultaneously
    • A63B23/04Exercising apparatus specially adapted for particular parts of the body for limbs, i.e. upper or lower limbs, e.g. simultaneously for lower limbs
    • A63B23/0494Exercising apparatus specially adapted for particular parts of the body for limbs, i.e. upper or lower limbs, e.g. simultaneously for lower limbs primarily by articulating the knee joints
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
    • A63B21/00Exercising apparatus for developing or strengthening the muscles or joints of the body by working against a counterforce, with or without measuring devices
    • A63B21/40Interfaces with the user related to strength training; Details thereof
    • A63B21/4027Specific exercise interfaces
    • A63B21/4029Benches specifically adapted for exercising
    • A63B21/4031Benches specifically adapted for exercising with parts of the bench moving against a resistance during exercise
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
    • A63B21/00Exercising apparatus for developing or strengthening the muscles or joints of the body by working against a counterforce, with or without measuring devices
    • A63B21/06User-manipulated weights
    • A63B21/062User-manipulated weights including guide for vertical or non-vertical weights or array of weights to move against gravity forces
    • A63B21/0626User-manipulated weights including guide for vertical or non-vertical weights or array of weights to move against gravity forces with substantially vertical guiding means
    • A63B21/0628User-manipulated weights including guide for vertical or non-vertical weights or array of weights to move against gravity forces with substantially vertical guiding means for vertical array of weights

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  • Orthopedic Medicine & Surgery (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biophysics (AREA)
  • Rehabilitation Tools (AREA)
  • Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Rehabilitations­ gerät wie es im Oberbegriff des Anspruches 1 näher beschrieben ist.
Heutzutage sind allgemein verschiedene Ge­ räte zum Bodybuilding und für die Rehabili­ tation bekannt, mit deren Hilfe verschiede­ ne Muskeln des menschlichen Körpers in ver­ schiedenartigster Form zu rehabilitieren und zu stärken sind. Wenn jedoch verletzte Körperteile, Gliedmaßen, Gelenke und Muskeln und solche durch eine vorangegangene Operation behandelte Körperteile einer Rehabilitation zu unterwerfen sind, so reichen die vorhan­ denen Geräte vielfach nicht aus, weil bei­ spielsweise häufig nach einer Operation das Gelenk nur innerhalb enger Grenzen bewegt werden kann und andererseits freie Spiele in den Kraftübertragungsmechanismen bekannter Geräte, und zwar auch sehr kleiner Spiele Stöße und ruckartige Bewegungen hervorrufen können, welche zu einer Überbelastung der Kör­ perteile führen, die sich in einer schlechten Verfassung befinden und besonders verletzbar sind.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Gerät zu schaffen, das frei von diesen vorgenannten Nachteilen ist. Insbesondere soll mit der Er­ findung ein Rehabilitationsgerät geschaffen werden, mit den der Umfang der Bewegung der Körperteile, die zu behandeln sind, ent­ sprechend den Erfordernissen genau begrenzt werden kann und bei dem Unregelmäßigkeiten in der Wirkung der Kraftübertragungsmechanis­ men ausgeschlossen sind, so daß die Möglich­ keit gegeben ist, auch Patienten in schlech­ ter Verfassung mit diesem Gerät zu behandeln.
Hinsichtlich der Merkmale, durch welche die Erfindung gekennzeichnet ist, wird auf die Ansprüche verwiesen.
Das Rehabilitationsgerät, das Gegenstand die­ ser Erfindung darstellt, besitzt einen Rahmen, der einen Stuhl trägt, dessen Stellung vorzugs­ weise einstellbar ist. Bei diesem Stuhl kann es sich um einen Sitz handeln, der aus einem Sitzteil und einem Rückenteil besteht; statt­ dessen kann jedoch auch eine andere Art eines Sitzes Anwendung finden, auf dem eine Person Platz nehmen kann in einer Sitz- bzw. Kipp­ stellung oder in einer anderen Stellung, die geeignet ist, für die Bewegung bestimmter Muskeln.
Darüber hinaus gehören zu dem Gerät Mittel zur Ausübung eines Gegengewichtes mit einem Kraftübertragungsmechanismus. Zu diesen Mitteln für die Ausübung eines Gegengewichtes gehört vorzugsweise ein Stapel von Scheiben, bei dem die Anzahl der zum Einsatz kommenden Gewichtsscheiben den Erfordernissen entspre­ chend eingestellt werden kann. Jedoch sind diese Mittel zur Ausübung eines Gegengewich­ tes nicht allein beschränkt auf den vorer­ wähnten Stapel von Scheiben. Andere Arten von Gegengewichten können ebenfalls Anwen­ dung finden, sofern die Möglichkeit der Re­ gulierung der Kraft besteht. Die Mittel zur Ausübung einer Gegenkraft sind mit dem Ar­ beitsgestänge durch einen Kraftübertragungs­ mechanismus verbunden, zu dem ein Gurt ge­ hört, ein Draht, ein Seil, eine Kette oder ein gleichwertiges Mittel, mit dem die Bewe­ gung des Arbeitsgestänges bzw. eines Bügels auf die Mittel zur Ausübung einer Gegenkraft zu übertragen ist.
Darüber hinaus sind einstellbare Mittel für einen Gewichtsausgleich vorgesehen, mittels derer das vom Gestänge abgestützte Körper­ glied zusammen mit dem Gestänge derart ge­ wichtsmäßig ausgeglichen werden kann, daß das jeweilige Gewicht des Körpergliedes un­ berücksichtigt ist, so daß die Möglichkeit besteht, genau die Muskelkraft zu bestimmen, die bei einer Übung aufzubringen ist oder die Muskelkraft auf Null herabzusetzen, die notwendig ist, um das Körperglied zu bewegen. Die Mittel für einen Gewichtsausgleich sind besonders geeignet für eine Rehabilitierung der Muskel und Gelenke von Gliedmaßen, sie lassen sich jedoch ebensogut ausnutzen in Verbindung mit anderen Körperteilen.
Zu der Erfindung gehört weiterhin ein ein­ stellbarer Begrenzer für den Umfang der Be­ wegung des Gestelles zum Zwecke der Abgren­ zung der Bewegung dieses Gestänges im Sinne einer Übereinstimmung mit den funktionell ge­ gebenen Grenzwerten eines zu behandelnden Gelenkes. Weiterhin gehört zu dem Gerät nach der Erfindung ein Spannungsgeber, mit dem jegliches freie Spiel des Gestänges unter­ bunden wird wie auch vom Kraftübertragungs­ mechanismus und den Mitteln zur Ausübung ei­ ner Gegenkraft, so daß diese spielfrei sind.
Nach einer Ausführungsform der Erfindung be­ sitzt der Bewegungsbegrenzer zwei einstell­ bare und feststellbare Grenzwertgeber und zwar einen oberen und einen unteren Grenz­ wertgeber. Diese Grenzwertgeber sind vorzugs­ weise in der Nähe des Gestänges angeordnet, so daß das Gestänge bei seiner Bewegung gegen die Grenzwertgeber anschlägt und nur zwischen diesen Grenzwerten auf einem durch sie festge­ legten Bewegungsumfang zu bewegen ist.
Die Grenzwertgeber sind vorzugsweise auf einer runden Scheibe angeordnet, die in ihrer Form dem bogenförmigen Weg des Gestänges angepaßt ist und eine Skala trägt, welche eine leichte Einstellung der Grenzwertgeber erlaubt. Darüber hinaus kann das Gestänge mit einem Zeiger ver­ sehen sein, der auf der Skala anzeigt und sich bei einer Bewegung des Gestänges auf der Skala verstellt. Dadurch kann das Ausmaß der Bewe­ gung des Gestänges genau vorherbestimmt wer­ den.
Der Spannungsgeber gemäß der Erfindung wird vorzugshalber oberhalb des Stapels der Ge­ wichtsscheiben angeordnet und zwar zwischen dem Kraftübertragungsmechanismus und einer Einstellspindel, mit der die Gewichtsschei­ ben verbunden sind. Stattdessen kann der Spannungsgeber jedoch auch irgendwo sonst angeordnet sein und in Verbindung stehen mit dem Kraftübertragungsmechanismus.
Nach einer weiteren Ausgestaltung des Span­ nungsgebers wird ein Gewindestift an der mit dem Stapel von Gewichtsscheiben verbunde­ nen Einstellspindel angeordnet, wobei das Seil für die Kraftübertragung mit einer Ge­ windehülse versehen wird, die zum Seil frei drehbar ist. Dabei kann die Hülse auf den Gewindestift aufgeschraubt werden, so daß durch eine Drehung der Gewindehülse die Kraft­ übertragungseinheit unter Spannung gesetzt wer­ den kann, nachdem die Gewichte eingesetzt sind. Jedoch können auch andere Arten für die Aus­ übung einer Vorspannung Anwendung finden.
Der Vorteil der Erfindung gegenüber Reha­ bilitationsgeräten bekannter Ausführung liegt darin, daß mit Unterstützung der Weg­ begrenzer und Spannungsgeber die Bewegungen des Gestänges als Mittel für die Rehabili­ tation sehr genau im voraus eingestellt werden können, wobei zunächst die Größen des Bewegungsumfanges genau begrenzt wer­ den können innerhalb von Grenzen, die sich ergeben aus der Beschaffenheit des zu re­ habilitierenden Gelenkes. Darüber hinaus wird jedes freie Spiel und jede stoßartige Belastung bei den Behandlungen zum Zwecke der Rehabilitation ausgeschlossen, so daß auch besonders feine Ausmaße berücksich­ tigt werden können und das Gerät Anwendung finden kann für die Rehabilitation von stark traumatisierten Gliedmaßen wie auch Gelenken und zwar mit vollem Erfolg.
Nachstehend ist die Erfindung mit ihren Ein­ zelheiten unter Bezugnahme auf eine Zeich­ nung erläutert. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 ein Rehabilitationsgerät nach der Er­ findung in perspektivischer Darstel­ lung und
Fig. 2 eine Seitenansicht des Gerätes von Fig. 1.
Bei der der in den Fig. 1 und 2 wiederge­ gebenen Ausführungsform eines Rehabilitations­ gerätes besitzt dieses einen Rahmen 1, der einen einstellbaren Stuhl 2 trägt. Der Stuhl 2 besteht aus einem Sitzteil 22 und einer Rückenlehne 23, deren Stellung zueinander und in Bezug auf den Rabmen einstellbar ist durch Stellglieder 24. Mit dem Rahmen 1 sind Gegengewichte 3 verbunden, die aus einer größeren Anzahl von einzelnen gestapelten Scheibengewichten 25 bestehen, welche in Führungen 26 senkrecht verstellbar sind. Die gewünschte Anzahl von Gewichtsscheiben kann auf einer Einstellspindel 27 mit einem Stift 28 angeordnet werden, der sich durch ein Loch in jeder Gewichtsscheibe erstreckt. Die Ein­ stellspindel 27 ist mit einem Seil 21 verbun­ den, das an ein Gestänge bzw. einen Bügel 5 über Umlenkrollen 29 angeschlossen ist, die in dem Rahmen gelagert sind.
Der Bügel 5 ist drehbar im Rahmen 1 vor dem Sitz 22 liegend auf einer Welle 7 gelagert, die parallel zum Sitz und senkrecht zu die­ sem ausgerichtet ist. Diese Welle besteht aus zwei Abschnitten, welche jeweils auf einer Seite des Sitzes angeordnet sind und vom Rah­ men getragen werden. Das Gestänge 5 besteht aus einer U-förmigen Stangenkonstruktion bzw. aus einem Bügel, der mit den beiden Wellenab­ schnitten starr verbunden ist. Das Gestänge setzt sich zusammen aus Schenkeln, die sich von den Wellenabschnitten ausgehend erstrecken sowie einem querverlaufenden Mittelsteg 30, der die beiden Schenkel miteinander verbindet. Mit dem querverlaufenden Mittelsteg ist ein einstellbares Stützglied 12 verbunden, das aus einer gewölbten Gliederstütze 13 besteht, deren Stellung und Abstand zu dem Sitz einge­ stellt werden kann. Diese Gliederstütze kann so gedreht werden, daß ihre Auswölbung entwe­ der nach oben oder unten weist, entsprechend den Erfordernissen.
Mit dem einen Wellenabschnitt ist ein Gewichts­ ausgleich verbunden. Zu diesem gehört eine Boh­ rung 9 in dem Wellenabschnitt sowie eine Stange 10, die durch die Bohrung gesteckt ist und an ihrem Ende ein Gewicht 11 trägt. Weiterhin gehört zu diesem Gewichtsausgleich ein Klemmmittel 31. Die Bohrung 9 ist in der Welle so ausgerichtet, daß das Gewicht auf der Stange in Bezug auf die Welle dem Stützglied 12 gegenüber liegt. Wenn deshalb die Stange 10 in der Bohrung 9 verschoben wird, so übt das Gewicht 11 eine Gegenkraft aus auf das Körperglied, das auf der Glied­ stütze 13 ruht, wobei das gesamte System in einen Gleichgewichtszustand gebracht werden kann und die Stange in diesem Zustand durch das Klemmmittel 31 arretiert werden kann. Auf diese Weise können das Glied und das Ausgleichsgewicht für sich und die Kräfte, die notwendig sind, um das Glied zu bewe­ gen, genau vorherbestimmt werden ohne irgend­ welche Ungenauigkeiten in Kauf nehmen zu müssen, die sich ergeben durch das jewei­ lige Gewicht der Gliedmaßen.
Wie eingangs bereits erläutert, gehören zu dem Gerät einstellbare Bewegungsbe­ grenzer 14 für den Bügel 5. Der Begrenzer 14 besitzt einen oberen Anschlag 16 und einen unteren Anschlag 17, die beide stu­ fenlos einstellbar und arretierbar sind, wobei sich der Bügel lediglich in diesem vorbestimmten Winkelbereich bewegen kann. Die Anschläge 16 und 17 gehören zu einer runden Scheibe, die mit dem Rahmen fest verbunden ist und eine Skala 18 auf ihrer Außenseite trägt. Dabei wandert ein Zeiger 32 des Bügels 5 auf der Skala, wenn der Bügel 5 gedreht wird. Mit Hilfe der An­ schläge, des Zeigers und der Skala besteht die Möglichkeit, den gewünschten Drehbereich des Bügels genau einzustellen, so daß das Aus­ maß der Bewegung der zu rehabilitierenden Ge­ lenke genau gemessen werden kann.
Eng verbunden mit der Funktion des Wegbegren­ zers 14 ist ein Spannungsgeber 15, der gemäß der Erfindung zwischen dem Seil 21 und der Einstellspindel 27 liegt. Dieser Spannungs­ geber 15 besteht aus einem Gewindestab 19, welcher mit der Einstellspindel 27 verbunden ist, und einer Gewindehülse 20, die drehbar mit dem Seil verbunden ist.
Mit Hilfe des Spannungsgebers 15, dem Seil 21 und dem Bügel 5 kann eine Vorspannung für jeden Belastungsfall derart hervorgerufen wer­ den, daß jegliches Spiel zwischen dem Bügel und der Gegengewichte 3 vermieden ist. Die Anwendung des Bügels 5 kann deshalb mit hoher Sicherheit erfolgen zum Zwecke einer Reha­ bilitierung von Körpergliedern, die sich in einer schlechten Verfassung befinden oder verletzt sind, da kein freies Spiel vorhan­ den ist beim Ablauf der Bewegung, das Veran­ lassung geben könnte zu einem Abbruch oder Störungen im Bewegungsablauf.
Die Anwendung des Rehabilitationsgerätes entsprechend der Zeichnung ergibt sich aus folgendem:
Der Patient setzt sich zunächst auf den Stuhl 2 und legt seinen Unterschenkel auf die Glied­ stütze 13. Während das Bein frei auf dieser Stütze aufliegt, wird das Gegengewicht 8 durch Verlagerung der Stange 19 in der Boh­ rung 9 so eingestellt, daß sich die Gewichte des Beines und des Gegengewichtes 11 gegen­ einander ausgleichen und sich das System im Gleichgewicht befindet. Eine Krümmung des Beines durch Drehen im Kniegelenk erfor­ dert keine besondere Kraft, wobei das Ge­ lenk nur minimal beansprucht wird. Durch den Wegbegrenzer 14 ist es dann jedoch mög­ lich, den Umfang der Bewegung des Bügels 5 auf einen vorbestimmten Größenbereich fest­ zulegen, wenn derartiges das Kniegelenk des Patienten erfordert, was häufig der Fall ist nach verschiedenartigen Gelenkoperationen.
Danach ist es möglich, auf der Einstell­ spindel 27 eine erforderliche Anzahl von Gewichtsscheiben 25 festzulegen und über den Spannungsgeber 15 eine Vorspannung ge­ genüber dem oberen Grenzwert durch die Ge­ wichtsscheiben und den Bügel einzustellen. Dadurch kann bei einem Herunterdrücken des Unterschenkels die Muskulatur und das Bein­ gelenk rehabilitiert werden.
Eine weitere Möglichkeit der Anwendung besteht darin, die gewölbte Gliedstütze nach unten zu drehen, so daß das Bein zwischen der Stütze und dem Bügel 5 liegt. Der Kraftübertragungs­ mechanismus wird dann so ausgenutzt, daß die Gewichtsscheiben aufgehoben werden, wenn der Bügel nach oben geschwenkt wird. Auf diese Weise ist es ebenfalls möglich, zu einer Re­ habilitierung beizutragen und die Belastung der Streckmuskel des Beines zu prüfen. Nach einem Training der Dehnungsmuskeln des Bei­ nes erfolgt mit dem Spannungsgeber nach der Erfindung eine Einstellung auf den unteren Grenzwert des Begrenzers und die Bewegung wird ausgerichtet vom unteren Grenzwert in Richtung auf den oberen Grenzwert, d. h. also in entgegengesetzter Richtung zu derjenigen, die gewählt wird, wenn das Gerät benutzt wird, um die Beugemuskeln des Beines zu trainieren.
Wenn die Erfindung wie vorstehend in Einzel­ heiten beschrieben wurde mit den sich daraus ergebenden Vorteilen, so ist zu beachten, daß die Erfindung nicht beschränkt ist auf dieses vorbeschriebene Ausführungsbeispiel. Vielmehr können auch Abänderungen vorgesehen werden, die unter den Erfindungsgedanken fallen, wie er sich insbesondere aus den Ansprüchen er­ gibt.

Claims (3)

1. Rehabilitationsgerät insbesondere für die Behandlung von Muskeln und Gelenken von Gliedmaßen zum Trainieren und/oder Mes­ sen der Muskelkraft, mit einem Rahmen (1), der einen vorzugsweise einstellbaren Stuhl (2) trägt sowie mit einstellbaren Gegengewichten (3) und einem Kraftüber­ tragungsmechanismus (4), sowie mit einem an der das Gerät benutzenden Person an­ liegenden Gestänge bzw. Bügel (5), das mit dem Mechanismus für die Kraftüber­ tragung verbunden ist und dessen Bewegung eine Gegenkraft der Gegengewichtseinheit aus­ löst, dadurch gekennzeichnet, daß das Gerät einen einstellbaren Wegbegrenzer (14) für die Bewegung des Bügels (5) aufweist, zu dem ein unterer Anschlag (16) und ein oberer An­ schlag (17) gehören, die stufenlos einstell­ bar sind und in ihren Stellungen zu sperren sind, um die Bewegung des Bügels dauerhaft abzugrenzen zu den funktionellen Grenzen des zu trainierenden Gelenkes, sowie mit einem Spannungsgeber (15) für die Beseitigung ei­ nes freien Spieles zwischen dem Bügel in seiner oberen und unteren Stellung, die durch den Wegbegrenzer (14) bestimmt ist und dem Kraftübertragungsmechanismus (3) sowie der Gegengewichtseinheit (3), die dadurch unter Spannung stehen.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß der Wegbegrenzer (14) eine Skala (18) für eine genaue Bestimmung der Bewegungs­ grenzen des Bügels (5) aufweist.
3. Gerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Spannungsgeber (15) an dem Seil (21) der Kraftübertragungseinheit (4) angeordnet ist und einen Gewindestab (18) auf­ weist sowie eine Hülse (20) mit Innengewinde zum Spannen des Seiles (21).
DE19873732711 1986-09-30 1987-09-29 Rehabilitationsgeraet Withdrawn DE3732711A1 (de)

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