DE3727298A1 - Klimaschrank - Google Patents
KlimaschrankInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Klimaschrank nach dem Oberbegriff des
Anspruchs 1.
Es sind bereits derartige Klimaschränke bekannt, die zum Beispiel
zur Prüfung und auch Fertigung elektronischer Bauteile benötigt werden.
Hier werden zum Beispiel die verschiedensten Temperaturen simuliert,
um die Materialien oder Gegenstände zu testen.
Auch in der pharmazeutischen Industrie werden derartige Klimaschränke
benötigt.
Die bekannten Klimaschränke zeigen nun den schweren Nachteil, daß
die Regelmöglichkeit, insbesondere der zeitlichen Temperaturgenauigkeit,
begrenzt ist.
Es ist weiter ein Labor-Wärmeschrank, insbesondere Heizluftsterilisator,
mit einem mäanderförmig gebogenen Heizkörper mit zwei elektrischen und/
oder mechanischen Anschlußstellen für einen quaderförmigen Heizraum bekannt,
wobei der Heizkörper in der Ansicht von vorn U-förmig gebogen ist
und in einer von einem Innenkessel und einem Außenkessel gebildeten Vorkammer
angeordnet ist, wobei darüber hinaus im hinteren der Tür gegenüberliegenden
Bereich des Wärmeschrankes eine Kammer angeordnet ist,
wobei zwischen den beiden Kammern eine offene Verbindung vorhanden
ist. Hiermit können überraschend gute Regelergebnisse mit geringem
Aufwand erzielt werden, wenn anstelle der Kesseltemperatur die Temperatur
in der Vorkammer als Hilfsgröße verwendet wird (DE-PS 33 29 855).
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Klimaschrank der eingangs
erwähnten Art so zu verbessern, daß die Temperaturregelung
wesentlich verbessert wird.
Zur Lösung dieser Aufgabe sind die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1
vorgesehen. Dadurch wird die überraschende Wirkung erzielt,
daß die systembedingten Temperaturschwankungen in der Vorwärmekammer
ausgeregelt werden, ohne in den Nutzraum durchzuschlagen.
Diese systembedingten Temperaturschwankungen haben im wesentlichen
zwei Ursachen:
- a) das thermostatische Einspritzventil mit Durchfluß/Sperren in Zweipunkt-Charakteristik,
- b) das ständige Auf- und Abschalten der Heißgasinjektion durch die Elektromagnetventile. Diese Maßnahme wird zur Leistungsregelung angewandt.
Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus
der nun folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels unter
Hinweis auf die Zeichnung. In dieser zeigen:
Fig. 1 eine schematische Ansicht von vorn auf die Ausführungsform;
Fig. 2 eine Draufsicht nur auf den Heizkörper;
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht auf einen Teil der Ausführungsform;
Fig. 4 eine schematische Seitenansicht auf die Ausführungsform;
Fig. 5 eine schematische Ansicht von vorn;
Fig. 6 eine Draufsicht auf die vorangegangene Ausführungsform und
Fig. 7 das Schaltschema des Kältekreislaufes.
Fig. 1 zeigt unten den Maschinenraum 50 und oben den Arbeitsraum 1,
der gut isoliert ist, was hier nicht sichtbar ist. Oben sieht man
ein Kontrollthermometer 8 sowie ein weiteres Schaltelement 9. Darüberhinaus
können auch noch weitere Schalt- und Steuerelemente darunter
angeordnet sein.
Weiter zeigt Fig. 1 die Höhe h und die Breite b des Außenkessels 15.
Innerhalb desselben zwischen diesem und dem Innenkessel 3 sieht man
den Heizkörper 2, der mäanderförmig gebogen ist, so daß er sich an diese
beiden Seitenteile und das Unterteil des Heizraumes in verhältnismäßig
geringem Abstand, jedoch berührungsfrei anschließt. An den beiden
Enden des Heizkörpers 2 sind die beiden Anschlüsse 5 und 6 desselben
in der Rückwand des Heizkörpers verschraubt. Weitere Verbindungen
zwischen dem Arbeitsraum 1 und dem Heizkörper 2 sind nicht vorhanden,
so daß sich mit Ausnahme dieser beiden Anschlüsse auch keine
Wärmebrücken ergeben können.
Der Innenkessel 3 ist leicht demontierbar mit der Rückwand verbunden.
Die später noch gezeigte Vorkammer 14 ist bevorzugt allseitig mit Ausnahme
der vorderen Öffnung geschlossen, wodurch eine größere Homogenität
des Wärmeüberganges von dem Heizkörper 2 auf den Innenraum des Kessels 3
erreicht wird. Dies bedeutet, daß örtliche Überhitzungen von Teilen, die
in größerer Nähe der Seitenwände liegen als andere, vermieden werden.
Dadurch wird der Heizraum innerhalb des Kessels gleichmäßig erwärmt.
Unten ist der Maschinenraum 50 zu sehen, der alle Teile des Kältekreislaufes
aufnimmt, die später noch erläutert werden. Es ist nur eine einfache
Trennwand zwischen dem Arbeitsraum 1, in dessen Innenkessel 3 die
zu erwärmenden oder zu kühlenden Geräte angeordnet sind und dem Maschinenraum
50 vorhanden.
Unten ruht der aus den Teilen 1 und 50 bestehende Klimaschrank auf
den Gummifüßen 10 und 11.
Fig. 2 zeigt den Heizkörper 2 nach dem ersten Fertigungsschritt. In
diesem Falle ist der Heizkörper in herkömmlicher Weise ebenflächig
ausgebildet und mäanderförmig gebogen. Er ist also in herkömmlicher
Weise nur in einer Ebene gebogen. Die Länge l ist hier etwas kleiner
als die Addition der beiden Höhen h der Seiten des Außenkessels 15
des Arbeitsraumes 1 nach der Fig. 1 plus der Breite b der Bodenfläche.
Es handelt sich hier um einen röhrenförmigen elektrischen Heizkörper 2,
der an seinen Enden mit den Anschlüssen 5 und 6 versehen ist. Diese
mit einem Nippel versehenen Gewinde sind mit dem rohrförmigen Heizkörper 2
fest verbunden, also zum Beispiel verpreßt oder verschweißt.
An den Enden sieht man die steckerförmigen elektrischen Anschlüsse
12, 13, die gegenüber der Wand isoliert sind, was nicht im einzelnen
dargestellt werden muß.
Dies gilt auch für die mäanderförmigen Biegungen zwischen den Anschlüssen 5
und 6.
Allerdings sind die Radien R der beiden großen Biegungen größer
ausgebildet als die Radien r der beiden inneren Biegungen.
Zur vollständigen Fertigung werden die beiden außenliegenden Teile
mit den Radien R aus der dargestellten Ebene nach Fig. 2 nach oben
gebogen, so daß sich die U-Form des Heizkörpers 2 nach der Fig. 1
ergibt. Dies ist bereits der zweite und letzte Fertigungsschritt.
Dadurch kommt der mittlere Teil mit den kleineren Radien r auf den
Bodenteil zu liegen, während die Außenteile mit den größeren Radien R
die Seitenteile des U-Teiles bilden.
In dieser Form läßt sich der Heizkörper 2 leicht montieren, indem
die beiden Anschlüsse 5 und 6 durch die Löcher in der Rückwand des
Arbeitsraumes nach Fig. 1 gesteckt und anschließend mit Muttern verschraubt
werden, worauf dann auch die elektrischen Anschlüsse 12 und
13 geklemmt werden können.
Es genügen diese mechanischen Befestigungen mit den beiden Anschlüssen 5
und 6, um den gesamten räumlich gebogenen Heizkörper 2 in seiner
Lage nach Fig. 1 im Abstand von sämtlichen Teilen des Schrankes zu
halten.
Darüber hinaus ist das Auswechseln sehr einfach, indem die Muttern
gelöst und der Heizkörper 2 als Ganzes nach vorn durch den Außenkessel
herausgezogen wird.
In ähnlicher Weise kann auch der Innenkessel 3 sehr einfach an der
Rückwand des Schrankes befestigt werden. Er kann aber auch in oberen
Schienen nur lose eingeschoben werden.
Durch die unterschiedlichen Radien R und r wird eine unterschiedliche
Leistungsdichte erreicht. Am Boden will man die größere Leistungsdichte
als an den beiden Seitenteilen haben. Zum Beispiel kann man die
Leistungsdichte auf diese Weise so einstellen, daß die beiden Seitenteile
der U-förmigen Ausbildung zusammen etwa die gleiche Leistung
haben wie der Boden.
Wenn man besondere Temperaturschichtungen im Kessel erzeugen will,
kann der Heizkörper 2 nicht nur U-förmig, sondern auch noch O-förmig
oder kastenförmig ausgebildet sein.
Durch die Verbindung mit der Vorkammer 14 bietet der Heizkörper eine
sehr gute Temperaturuniformität und beste oder sogar überraschend
gute Voraussetzungen für den Einsatz von Temperaturreglern.
Fig. 3 zeigt die Arbeitskammer 1 mit den sie umgebenden Kammern 14
und 16. Hierzu ist die Kammer 16 dadurch gebildet, daß parallel zu
der Rückwand 18 eine getrennte vordere Wand 17 im Abstand a von dieser
angeordnet ist. Dadurch entsteht also gewissermaßen eine zusätzliche
Vorkammer im hinteren Bereich.
In der Mitte ist in der Wand 17 eine Öffnung 19 angeordnet, durch die
man ein Radial-Lüfterrad 10 sieht. Zwischen der Kammer 16 und der Vorkammer
14, die im übrigen die zuvor beschriebene Bauart aufweist, ist
eine im Bodenbereich offene Verbindung vorhanden.
Darüberhinaus sind in dem linken Innenkessel 3 zahlreiche Austrittsöffnungen
22 angeordnet. Der Innenkessel 3 ist überall mit diesen
Öffnungen 22 versehen, nur der Boden hat keine Öffnungen.
Unterhalb des Lüfterrades 30 sieht man durch die unterbrochenen Linien
angedeutet den Verdampfer 35, der sich somit in der hinteren Kammer 16
befindet.
Fig. 4 zeigt eine weitere Seitenansicht. Hier sieht man deutlich, daß
der Lüfterantrieb 21 für das Lüfterrad 30 an der Rückwand 18 angebracht
ist, wobei die Welle 31 des Lüfterrades 30 die Wand durchdringt.
Darunter sieht man wieder den Verdampfer 35 des Kältekreislaufes.
Durch den Pfeil 32 sowie weitere Pfeile ist der Luftstrom angedeutet.
Dieser verläuft nach unten, wo er durch die erwähnte offene Verbindung
in der Vorkammer 14 gedrückt wird. Dabei durchströmt er den Verdampfer 35
und anschließend den Heizkörper 2. Danach gelangt er durch die zahlreichen
Öffnungen 22 des Innenkessels 3 in den Arbeitsraum 1.
In Fig. 5 ist durch eine große Anzahl von Pfeilen die Strömung der
Umluft dargestellt, die durch die Öffnungen 22 von den beiden Seiten
in das Innere des Innenkessels 3 gelangt.
Im übrigen sind die Bezugszeichen die gleichen wie zuvor, was nicht
besonders erwähnt werden muß.
In Fig. 6 sieht man die Strömung am Boden der Vorkammer und im Innenraum
durch eine große Anzahl von Pfeilen angegeben. Es wird ersichtlich,
daß die Umluft von beiden Seiten auf die Öffnung 19 strömt.
Hier wird sie nämlich von dem Lüfterrad 30 durch die Öffnung 19 angesaugt
und radial nach allen Seiten nach oben und nach unten durch die
Kammer 16 in die Vorkammer 14 geleitet.
Dadurch entsteht der große Vorteil, daß die Luft zunächst in der Vorkammer
gleichmäßig erwärmt oder gekühlt wird und erst dann in das
Innere des Nutzraumes 1 gelangt, und zwar von allen Seiten.
Es ist auch noch ein nicht dargestellter Temperatur- und/oder Meßfühler
in der Vorkammer 14 in der Nähe der Austrittsöffnungen 22
vorhanden. An dieser Stelle ist der Temperatur- und/oder Meßfühler
optimal angeordnet.
Insgesamt wird durch die Erfindung eine Vorkammerheizung bzw. -kühlung
bewirkt. Die Luft wird durch die kreisrunde Öffnung 19 angesaugt,
vom Lüfterrad 30 beschleunigt und radial weggeschleudert. Anschließend
wird sie durch den Verdampfer gedrückt und etwas unter die gewünschte
Arbeitsraumtemperatur abgekühlt. Danach strömt die Luft
durch den Bodenteil des Heizkörpers, wird dort erwärmt und in zwei
Luftströme geteilt, die in die Seitenteile der Vorkammer aufsteigen.
Hier wird die Luft durch die seitlichen Teile des U-förmigen Heizkörpers
nochmals erwärmt, ehe sie durch die im Innenkessel befindlichen
Austrittsöffnungen 22 in den Arbeitsraum 1 eintritt.
Durch weitere Luftleitbleche sowie einer entsprechenden Wahl der Größe,
Lage und Anzahl der Öffnungen wird mit guter Annäherung erreicht, daß
die Luftaustrittsgeschwindigkeiten aus den Öffnungen gleich sind.
Hier ergibt sich eine gute räumliche Temperaturgenauigkeit im Innenraum,
da zusätzlich zum Wärme- bzw. Kälteluftstrom auch noch die beiden
Seiten und der Boden beheizt bzw. abgekühlt werden. Es entsteht
auch kein Auskühleffekt des Luftstromes. Die Luft wird bis unmittelbar
vor ihrem Eintritt in den Arbeitsraum über die Heizkörper geführt
und somit erwärmt. Durch die Erfindung weisen daher auch sehr
tiefe Arbeitsräume eine gute Wärmehomogenität auf. Außerdem sind die
Temperaturen im Arbeitsraum weitgehend unabhängig von der Luftgeschwindigkeit.
Aufgrund der großen Länge können die Heiz- bzw. Kühlkörper eine geringe
Leistungsdichte haben. Auf diese Weise sind örtliche Überhitzungen
ausgeschlossen. Es besteht somit kein Sicherheitsrisiko.
Fig. 7 zeigt den Kältekreislauf. Oben rechts sieht man den Arbeitsraum 1,
der durch die symbolisch angedeutete Trennwand 51, siehe auch
Fig. 1, von dem Maschinenraum 50 links neben der mit unterbrochenen
Linien angedeuteten Trennwand 51 liegt.
Vom unten links angeordneten Verdampfer 35 führt eine Leitung in Richtung
der Pfeile 49 zunächst nach links zu einem Absperrventil 40 und
von diesem zu dem Kompressor oder Verdichter 37. Das verdichtete
Medium gelangt dann in Richtung des Pfeiles in den Kondensator 42.
Die Kühlluft wird in diesem gemäß den Pfeilen von links nach rechts
durch das von dem Motor 43 angetriebene Lüfterrad 28 durch den Kondensator
gedrückt. Weiter gelangt das Kühlmedium, zum Beispiel R 12,
aus dem Kondensator 42 in den Sammler 45, und von da über das Absperrventil
46 und den Trockner 47 durch die Leitung 48 weiter in
Richtung des Pfeiles zu dem thermostatischen Expansionsventil 36.
Wird der Klimaschrank im Teillastbereich betrieben, ist das Ventil 53
geöffnet. Dann wird ein Teil des Heißgases hinter dem Verdichter 3
abgezweigt und nach Durchlaufen des Drosselventils 54 hinter dem
Expansionsventil 35 dem verdampften Kältemittel zugemischt.
Somit wird ersichtlich, daß alle erwähnten Teile des Kältekreislaufes
mit Ausnahme des Verdampfers 35 und des Expansionsventils
in dem Maschinenraum 50 außerhalb des Arbeitsraumes und auch der
erwähnten Kammern 14, 16 liegen.
Durch die Anordnung des Verdampfers 35 in der aus den Kammern 14, 16
gebildeten Einheit, insbesondere in der Kammer 16, entsteht die überraschende
Wirkung, daß die systembedingten Temperaturschwankungen
in den Vorkammern 14, 16 ausgeregelt werden, ohne in den Nutzraum 1
durchzuschlagen.
Dabei erfolgt die Regelung mittels des Heizkörpers 2 außerordentlich
wirksam sowohl bei der Verwendung des Klimaschrankes als Heizschrank
wie auch als Kühlschrank.
Die Erfindung ist nicht auf die dargestellte Ausführungsform beschränkt.
Der Fachmann hat vielmehr die Möglichkeit, im Rahmen der
Ansprüche Abwandlungen hiervon zu schaffen.
Claims (4)
1. Klimaschrank mit einem Heißluftgerät und einer Kältemaschine mit
einem Kältekreislauf, der unter anderem einen Verdampfer, einen
elektrisch angetriebenen Kompressor, ein Expansionsventil und einen
Kondensator enthält, dadurch gekennzeichnet, daß der Heizkörper
(2) in einer von einem Innenkessel (3) und einem Außenkessel (15)
gebildeten Vorkammer (14) angeordnet ist, ohne die Wände des Innenkessels
(3) und des Außenkessels (15) zu berühren, daß dem hinteren
der Tür gegenüber liegenden Bereich des Wärmeschrankes (1) eine
Kammer (16) durch eine von der Rückwand (18) im Abstand (a) getrennte
Wand (17) angeordnet ist, in der eine Öffnung (19) vorgesehen ist,
hinter der ein Radial-Lüfterrad (30) liegt, das mit einem Lüfterantrieb
(21) an der Rückwand (18) in Antriebsverbindung steht, wobei
eine offene Verbindung der Kammer (16) mit dem Bodenteil der
Vorkammer (14) vorhanden ist und der Innenkessel (3) mit Austrittsöffnungen
(22) versehen ist und daß in der aus der Vorkammer (14)
und der damit in der stets offenen Verbindung stehenden hinteren
Kammer (16) gebildeten Einheit der Verdampfer (35) der Kältemaschine
(50) angeordnet ist.
2. Klimaschrank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verdampfer
(35) in der hinteren Kammer (16) angeordnet ist.
3. Klimaschrank nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Verdampfer
(35) im unteren Bereich der hinteren Kammer (16) angeordnet
ist.
4. Klimaschrank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit Ausnahme
des Verdampfers (35) und des Expansionsventils (36) alle Teile
des Kältekreislaufes (Fig. 7) außerhalb der beiden Kammern (14, 16)
in einem getrennten Maschinenraum (50) unter dem Klimaschrank (1)
angeordnet sind, der mit diesem eine bauliche Einheit bildet.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19873727298 DE3727298A1 (de) | 1987-08-17 | 1987-08-17 | Klimaschrank |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19873727298 DE3727298A1 (de) | 1987-08-17 | 1987-08-17 | Klimaschrank |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE3727298A1 true DE3727298A1 (de) | 1989-03-02 |
Family
ID=6333866
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19873727298 Withdrawn DE3727298A1 (de) | 1987-08-17 | 1987-08-17 | Klimaschrank |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE3727298A1 (de) |
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-
1987
- 1987-08-17 DE DE19873727298 patent/DE3727298A1/de not_active Withdrawn
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Legal Events
Date | Code | Title | Description |
---|---|---|---|
8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |