DE3724304A1 - Verfahren und vorrichtung zum regeln des zuendzeitpunkts bei einer brennkraftmaschine - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zum regeln des zuendzeitpunkts bei einer brennkraftmaschineInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrich
tung zum Regeln des Zündzeitpunkts bei einer Brennkraft
maschine, und insbesondere ein Verfahren und eine Vor
richtung zur Regelung des Zündzeitpunkts bei einer Brenn
kraftmaschine, bei denen der Maximalwert der Zündwinkel
nachverstellung beim Auftreten des Klopfens und der maxi
male Zündwinkel der Vorverstellung nach der Verhinderung
des Klopfens in Abhängigkeit von den Betriebsbedingungen
der Brennkraftmaschine variiert werden.
Bei der Regelung des Zündzeitpunkts bei einer Brennkraft
maschine ist es allgemein übliche Praxis, zu detektieren,
wenn das Klopfen beginnt und dann den Grundzündzeitpunkt
kompensatorisch zu verändern, um zu bewirken, daß das
Klopfen aufhört. Ein Beispiel einer solchen praktischen
Durchführung ist in der japanischen veröffentlichten
Patentanmeldung No. 59 (1984)-48308 beschrieben. Hierbei
wird die maximale Kompensationsgröße nicht über den ge
samten Bereich der Brennkraftmaschinenbetriebsbedingungen
hinweg verändert.
Bei einer Brennkraftmaschine ändert sich die Klopfgrenze
(der Maximalwinkel der Zündvorverstellung, bei der sich
das Klopfen unterdrücken läßt) in Wirklichkeit mit dem
Betriebszustand und der Arbeitsumgebung der Brennkraft
maschine. Natürlich ändert sich auch der Zusammenhang
zwischen der Klopfgrenze und MTB (minimale Vorverstellung
für das günstigste Drehmoment) ebenfalls in Abhängigkeit
von dem Brennkraftmaschinenbetriebszustand und der Be
triebsumgebung. Da jedoch bei der üblichen Weise die
maximale Kompensationsgröße über den gesamten Brenn
kraftmaschinenbetriebsbereich fest vorgegeben ist, tritt
es manchmal auf, daß die Größe der Nachverstellungskom
pensation zum Zeitpunkt des Auftretens des Klopfens
größer als notwendig ist und es kommt auch manchmal
vor, daß die Größe der Gegenkompensation, die in Rich
tung der Vorverstellung bzw. einer Verstellung im Sinne
einer Frühzündung nach dem Vermeiden des Klopfens vor
genommen wird, zu einem Zündzeitpunkt führt, der in un
nötiger Weise noch im Sinne einer Spätzündung im Ver
gleich zu MTB verstellt ist. Als Folge hiervon ist es
nicht möglich, daß man die volle mögliche Leistung der
Brennkraftmaschine bereitstellen kann.
Unter Berücksichtigung der vorstehend beschriebenen
Schwierigkeiten bei der üblichen Auslegung zielt die
Erfindung darauf ab, ein Verfahren und eine Vorrichtung
zur Regelung des Zündzeitpunkts bei einer Brennkraftma
schine bereitzustellen, bei dem der Maximalwert der
Zündwinkelnachverstellung bei Auftreten des Klopfens
und der maximale Zündwinkel für die Vorverstellung,
nach dem das Klopfen verhindert worden ist, in Abhängig
keit vom Betriebszustand der Brennkraftmaschine variiert
werden, wodurch es möglich wird, das Klopfen über den
gesamten Bereich der Brennkraftmaschinenbetriebsbedin
gungen hinweg zu vermeiden und zugleich sichergestellt
wird, daß man die maximal mögliche Abgabeleistung von
der Brennkraftmaschine erhält.
Ferner bezweckt die Erfindung, ein Verfahren und eine
Vorrichtung zur Regelung einer Brennkraftmaschine be
reitzustellen, bei denen die Zündzeitpunktvorverstellung
in Abhängigkeit von der Frequenz bzw. Häufigkeit des
Auftretens des Klopfens bestimmt wird, wobei ein Wieder
auftreten des Klopfens verhindert wird und zugleich das
Arbeiten der Brennkraftmaschine optimiert wird.
Nach der Erfindung zeichnet sich hierzu einerseits ein
Verfahren zum Regeln des Zündzeitpunkts bei einer Brenn
kraftmaschine dadurch aus, daß ein Grundzündzeitpunkt
auf der Basis eines Betriebszustandes der Brennkraftma
schine bestimmt wird und der Grundzündzeitpunkt im Sinne
einer Spätzündung kompensiert wird, wenn ein Klopfen
auftritt, während eine Kompensation im Sinne einer Vor
verstellung und einer Frühzündung vorgenommen wird, wenn
das Klopfen verhindert ist. Beim Verfahren ändert sich
die maximale Größe für die Kompensation in Abhängigkeit
von dem Brennkraftmaschinenbetriebszustand. Die Erfindung
sieht ferner eine Vorrichtung zur Regelung des Zündzeit
punkts bei einer Brennkraftmaschine vor, die sich dadurch
auszeichnet, daß eine Einrichtung zum Detektieren des
Brennkraftmaschinenbetriebszustands vorgesehen ist, die
einem entsprechenden Teil der Brennkraftmaschine zugeord
net ist, daß eine Einrichtung zum Detektieren des Ver
brennungszustandes in einer Brennkammer vorgesehen ist,
die in der Nähe der Brennkammer angeordnet ist, daß eine
Einrichtung zum Bestimmen des Zündzeitpunktes auf der
Basis des Ausganges des Brennkraftmaschinenbetriebszu
standdetektionseinrichtung vorgesehen ist, währenddem
unterschieden wird, ob das Klopfen auf der Basis des
Ausgangs der Verbrennungszustanddetektionseinrichtung
auftritt oder nicht und daß der so bestimmte Zündzeitpunkt
um eine vorbestimmte Größe kompensiert wird, wenn das
Klopfen auftritt und daß eine Zündeinrichtung vorgesehen
ist, die ein Luft/Brennstoffgemisch in der Brennkammer
bei Erhalt des Ausgangs der Zündzeitpunktbestimmungsein
richtung zündet. Bei der Vorrichtung wird die maximale
Größe, um die der Zündzeitpunkt beim Auftreten des
Klopfens kompensiert wird, in Abhängigkeit von dem Brenn
kraftmaschinenbetriebszustand variiert.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung
ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung eines
bevorzugten Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf
die beigefügte Zeichnung. Darin zeigt:
Fig. 1 ein Blockdiagramm zur Verdeutlichung der Gesamt
konstruktion einer Vorrichtung zur Regelung des
Zündzeitpunkts bei einer Brennkraftmaschine nach
der Erfindung,
Fig. 2 ein Flußdiagramm zur Verdeutlichung der Arbeits
weise der Vorrichtung nach Fig. 1 sowie einer
Ausbildungsform eines Verfahrens zum Regeln des
Zündzeitpunkts bei einer Brennkraftmaschine,
Fig. 3 eine Tabelle zur Verdeutlichung der Art und
Weise, mit der der maximale Wert der Größe der
Zündwinkelkompensation sich in Abhängigkeit von
dem Brennkraftmaschinenbetriebszustand ändert,
Fig. 4 ein Diagramm zur Verdeutlichung des Wertes,
der zur Entwicklung der Frequenz bzw. der Häu
figkeit des Auftretens des Klopfens verwendet
wird, wenn eine Zündzeitpunktverstellung im
Sinne einer Voreilung ermittelt wird, und
Fig. 5 ein Diagramm zur Verdeutlichung der Art und
Weise, nach der die Frequenz bzw. Häufigkeit
des Auftretens des Klopfens von dem Brennkraft
maschinenbetriebszustand abhängig ist.
Unter Bezugnahme auf das Blockdiagramm einer bevorzugten
Ausbildungsform nach der Erfindung, das in Fig. 1 ge
zeigt ist, ist ein Kurbelwinkelsensor 12, der von einer
elektromagnetischen Aufnehmereinrichtung oder derglei
chen gebildet werden kann, in der Nähe eines Drehteils
einer Brennkraftmaschine 10 angeordnet, um den Kurbel
winkel der Brennkraftmaschine 10 zu detektieren. Eine
Drosselklappe 18 ist in einem Lufteinlaßkanal 16 vorge
sehen und ein Drucksensor 20 zum Detektieren des Abso
lutdruckes einer an dieser Stelle strömenden Luft ist
stromab der Drosselklappe 18 vorgesehen. Der detektierte
Druck der Ansaugluft wird zur Bestimmung des Brennkraft
maschinenbelastungszustandes verwendet. Ein Drosselklappen
sensor 22, der von einem Potentiometer und dergleichen
gebildet wird, ist in der Nähe der Drosselklappe 18 zur
Detektion des Öffnungsgrades desselben vorgesehen.
Die Brennkraftmaschine 10 ist ferner an einem entsprechen
den Teil eines Zylinderkopfes 24 mit einem Klopfsensor
28 versehen, der ein piezoelektrisches Element zum Er
fassen der Vibration des Kopfes aufweist, so daß der
Verbrennungszustand eines Luft/Brennstoffgemisches in
einer Brennkammer 26 detektiert werden kann. Der Aus
gang des Klopfsensors 28 wird einer Steuereinheit 30
zugeleitet, in der er in eine Klopfdetektionsschaltung
32 eingegeben wird. In der Klopfdetektionsschaltung 32
wird das Signal von dem Klopfsensor 28 zu Beginn in einen
Bandpaßfilter 34 eingegeben, um hierbei nur die Klopf
frequenzkomponente zu extrahieren. Der Ausgang des Band
paßfilters 34 wird einerseits einer Spitzenwertdetek
tionsschaltung 36 zugeleitet, in der der Spitzenwert
des Klopfsignales detektiert wird. Andererseits wird er
auch einem Vergleichsbezugswertgenerator 38 zugeleitet,
in dem der Mittelwert des Signales von dem Klopfsensor
28 während eines Arbeitens ohne Klopfen detektiert wird.
Die Ausgänge der Spitzenwertdetektionsschaltung 36
und des Vergleichsbezugswertgenerators 38 werden einem
Komparator 40 zugeleitet, in dem die beiden Ausgänge
verglichen werden, und wenn der Spitzenwert den Mittel
wert überschreitet, wird angenommen, daß ein Klopfen
aufgetreten ist. Die der Klopfdetektionsschaltung fol
gende Stufe ist ein Mikroprozessor 42. Die Hauptteile
des Mikroprozessors 42 sind ein Eingangsteil 42 a, ein
A/D- (Analog/Digital) Wandler 42 b, ein CPU- (zentrale
Verarbeitungseinheit) 42 c, ein ROM (Festspeicher) 42 d,
ein RAM (Random-Speicher) 42 e und ein Ausgabeteil 42 f.
Der Ausgang der Klopfdetektionsschaltung 32 wird in den
Mikroprozessor 42 eingegeben und in RAM 42 e gespeichert.
Der Ausgang des Kurbelwinkelsensors 12 wird ebenfalls
in die Steuereinheit 30 eingegeben, in der zuerst eine
Formung mit Hilfe einer Wellenformformungsschaltung 44
erfolgt und dann erfolgt der Eingang in den Mikroprozes
sor 42 über das Eingangsteil 42 a zur Einspeicherung der
Größe in RAM 42 e. Die Ausgänge des Drucksensors 20 und
des Drosselklappensensors 22 werden ebenfalls in die
Steuereinheit 30 eingegeben und es erfolgt eine Pegel
konversion in einem Pegelkonverter 46 und dann werden
die Größen dem Mikroprozessor 42 zugeleitet, indem sie
zuerst mittels des A/D-Wandlers 42 b in digitale Größen
umgewandelt werden und dann in RAM 42 e gespeichert wer
den. CUP 42 c bestimmt den Zündzeitpunkt unter Verwendung
der Ausgänge des Kurbelwinkelsensors 12 und des Druck
sensors 22, um tabellenartig Werte abzuleiten, die in
ROM 42 d gespeichert sind. Auch nimmt sie eine Unter
scheidung bei dem Ausgang der Klopfdetektionsschaltung
32 dahingehend vor, ob ein Klopfen aufgetreten ist oder
nicht, und wenn ein Klopfen aufgetreten ist, wird zuerst
der Zündzeitpunkt um eine vorbestimmte Größe kompensiert
(im Sinne einer Spätzündung verstellt), und dann nach
Vermeidung des Klopfens erfolgt eine Kompensation des
Zündzeitpunkts um einen vorbestimmten Wert in Richtung
einer Vorverstellung bzw. einer Verstellung im Sinne
einer Frühzündung. Wie nachstehend noch näher erläutert
wird, variieren die maximalen Größen der Zündzeitpunkt
kompensation, die vorgenommen wird, wenn ein Klopfen
auftritt, in Abhängigkeit von einer oder mehreren Brenn
kraftmaschinenbetriebsbedingungen. Insbesondere nutzt
CPU 42 c die Ausgänge des Kurbelwinkelsensors 12 und des
Drucksensors 20 zur Ableitung eines maximalen Kompensa
tionswertes aus den Werten, die in Form einer Tabelle
in ROM 42 d gespeichert sind und die hieraus abgeleiteten
Werte werden genutzt, um die Kompensation zur Eliminierung
des Klopfens vorzunehmen. CPU 42 c ermittelt aus dem Aus
gang des Drosselklappensensors 22 auch die Änderungsrate
der Öffnung der Drosselklappe 18 pro Zeiteinheit und
detektiert durch Vergleichen des ermittelten Wertes mit
einem vorbestimmten Wert, ob die Brennkraftmaschine sich
in einem Übergangsbetriebszustand befindet oder nicht,
insbesondere, ob es sich um einen schnellen Beschleuni
gungszustand handelt. Wenn dies der Fall ist, erfolgt
eine Verstellung des Zündzeitpunkts im Sinne einer Früh
zündung auf die nachstehend noch näher beschriebene Weise.
Alternativ kann der Drosselklappensensor 22 auch wegge
lassen werden und die Detektion des Betriebsübergangs
zustandes kann aus der Änderungsrate pro Zeiteinheit
der Ausgänge des Kurbelwinkelsensors 12 und/oder des
Drucksensors 20 detektiert werden. Der bestimmte Zünd
zeitpunkt wird an eine Ausgangsschaltung 48 abgegeben,
die die nächste Stufe nach dem Mikroprozessor 42 bildet
und von dieser Ausgangsschaltung 48 wird eine Zündein
richtung 50 angesteuert, die ein Zündverteiler oder der
gleichen sein kann. Die Zündeinrichtung 50 steuert eine
Zündkerze 52 an, so daß das Luft/Brennstoffgemisch in
der Brennkammer 26 gezündet wird.
Das Arbeiten der Vorrichtung sowie die Ausbildungsform
eines Verfahrens zur Zündzeitpunktregelung nach der Er
findung werden nachstehend unter Bezugnahme auf das
Flußdiagramm nach Fig. 2 erläutert. Der programmatische
Ablauf beginnt einmal pro vorbestimmtem Kurbelwinkel.
Im Schritt 60 wird zuerst der Grundzündzeitpunkt Rb
bestimmt. Insbesondere leitet der Mikroprozessor 42
den Zündzeitpunkt von den aufgelisteten und in ROM 42 d
gespeicherten Werten unter Verwendung der Ausgänge von
dem Kurbelwinkelsensor 12 und dem Drucksensor 20 als
Adressdaten ab, wie dies vorstehend angegeben ist. Ob
gleich nicht gezeigt, ist es auch möglich, an der Brenn
kraftmaschine einen Kühlmitteltemperatursensor oder der
gleichen vorzusehen und den Ausgang desselben zu nutzen,
um den abgeleiteten Grundzündzeitpunkt in entsprechender
Weise zu kompensieren.
In den Schritten 62 bis 76 wird die momentane Brenn
kraftmaschinendrehzahl Ne aus einem Wert ermittelt,
der durch den Kurbelwinkelsensor 12 detektiert wird
und dieser wird mit einem von vier vorbestimmten Brennkraftmaschinendrehzahlen
Ne 1, Ne 2, Ne 3 und Ne 4 vergli
chen. Basierend auf dem Vergleichsergebnis wird einer
von vier Regelbereichen Z 1, Z 2, Z 3 und Z 4 ausgewählt.
Ein wesentliches Merkmal nach der Erfindung ist darin
zu sehen, daß der Maximalwert der vorgenommenen Zünd
zeitpunktkompensation beim Auftreten des Klopfens in
Abhängigkeit von dem Betriebszustand der Brennkraftma
schine variiert wird. Dies erfolgt dadurch, daß der
Brennkraftmaschinenbetriebszustand in vier Bereiche,
nämlich die Regelbereiche Z 1, Z 2, Z 3 und Z 4, unter
teilt wird und daß einer dieser vier Bereiche in Abhän
gigkeit von der momentanen Brennkraftmaschinendrehzahl
ausgewählt wird. Fig. 3 zeigt diese Regelbereiche im
einzelnen. Wie sich aus dieser Figur ersehen läßt,
unterscheidet sich die maximale Größe der Nachverstel
lungskompensation d R R und die Größe der Gegenkompensation
(Vorverstellung) d R A in den jeweiligen Bereichen.
Die Tabelle in Fig. 3 ist in ROM 42 d des Mikroprozes
sors 42 gespeichert. Die Unterteilung von vier Berei
chen auf diese Weise vereinfacht das System und die
Speicherkapazität, die zur Speicherung der aufgelisteten
Zündzeitpunktdaten erforderlich ist, läßt sich äußerst
klein halten. Daher ist es möglich, eine hohe Abtriebs
leistung von der Brennkraftmaschine einfach dadurch
sicher zu erhalten, daß eine einfache Steuerdatentabelle
dem System hinzugefügt wird.
Nachdem der jeweils betreffende Regelbereich von den
Bereichen Z 1 bis Z 4 in den Schritten 62 bis 76 bestimmt
worden ist, wird der Verfahrensablauf mit dem Schritt
78 fortgesetzt, indem aus dem Ausgang der Klopfdetek
tionsschaltung 32 bestimmt wird, ob ein Klopfen während
des momentanen Arbeitszyklus aufgetreten ist. Wenn er
mittelt wird, daß ein Klopfen aufgetreten ist, wird der
Verfahrensablauf mit dem Schritt 80 fortgesetzt, indem
die Klopfkompensationsgröße R kc um einen Grad im Sinne
einer Spätzündung verstellt wird (in dem Flußdiagramm
ist die Nachverstellung bzw. Verstellung im Sinne einer
Spätzündung des Zündwinkels als eine Subtraktion dargestellt,
während die Vorverstellung oder Verstellung im
Sinne einer Frühzündung in einer Addition dargestellt
ist. Der Anfangswert der Klopfkompensationsgröße R kc
ist Null). Im Schritt 82 wird dann bestimmt, ob der aufgelaufene
Wert der Klopfkompensation R kc, der einmal
pro Zündung verwendet wird, den Maximalwert d R R erreicht
hat oder nicht. Wenn dies der Fall ist, wird der aufgelaufene
Wert der Klopfkompensation auf diesen Wert begrenzt
(Schritt 84). Wie in Fig. 3 gezeigt ist, werden
der maximalen Größe der Nachverstellungskompensation d R R
unterschiedliche Werte d R R 1, d R R 2, d R R 3 und d R R 4 in
Abhängigkeit von dem Regelbereich gegeben und der dem
Regelbereich zugeordnete Wert wird in den Schritten 62
bis 76 ausgewählt. Anschließend wird dann ermittelt,
ob der momentane Wert der Nachverstellungskompensation
den ausgewählten Wert erreicht hat. Alle maximalen Nach
verstellungswerte werden experimentell im Voraus bestimmt
und zwar in einer solchen Form, daß ein Klopfen vermieden
wird und eine Verminderung der Brennkraftmaschinenabgabe
leistung so minimal wie möglich begrenzt wird.
Wenn im Schritt 78 herausgefunden wird, daß ein Klopfen
während des momentanen Arbeitszyklus nicht aufgetreten
ist, wird der Verfahrensablauf mit dem Schritt 86 fort
gesetzt, in dem bestimmt wird, ob die Brennkraftmaschine
sich in einem Betriebsübergangszustand, insbesondere in
einem schnellen Beschleunigungszustand, befindet oder
nicht. Der Grund, warum diese Beurteilung erforderlich
ist, wird nachstehend näher erläutert. Dies erfolgt da
durch, daß die Änderungsrate der Ausgänge von dem Dros
selklappensensor 22 oder dem Kurbelwinkelsensor 12 und/oder
dem Drucksensor 20 in einem vorbestimmten Winkel- oder
Zeitintervall ermittelt wird und dann der ermittelte Wert
mit einem vorbestimmten Wert verglichen wird. Wenn sich
herausstellt, daß die Brennkraftmaschine sich in einem
schnellen Beschleunigungszustand befindet, wird der Ver
fahrensablauf mit dem Schritt 88 fortgesetzt, indem er
mittelt wird, ob die Frequenz bzw. Häufigkeit des Auf
tretens des Klopfens gleich oder größer als ein vorbe
stimmter Wert ist oder nicht. Diese Bewertung wird da
durch vorgenommen, daß bestimmt wird, ob die Klopfrate
gleich oder höher als ein vorbestimmter Wert während
eines Zeitraums ist oder nicht, der mit einigen voran
gehenden Zündungen beginnt. Insbesondere wird bestimmt, ob
Ika/In ≧ Ikr/In
ist, wobei Ika die Anzahl der Zündungen darstellt, bei
denen das Klopfen wirklich aufgetreten ist, Ikr ein
Bezugswert für den Vergleich ist und In die Anzahl von
Zündungen (Zeitraum) darstellt, während denen die Bewer
tung erfolgt ist. Diese Ermittlungskoeffizienten Ikr und
In erhält man aus der in Fig. 3 gezeigten Tabelle. Wie
gezeigt, sind diese Werte für die jeweiligen Bereiche
unterschiedlich, ähnlich wie der Maximalwert für d R R
und d R A. Der andere Koeffizient Ika wird dadurch erhalten,
daß die Anzahl der Zündungen, bei denen ein Klopfen tat
sächlich aufgetreten ist, gezählt wird. Auch diese Werte
sind graphisch in Fig. 4 gezeigt. Zum Zwecke des besse
ren Verständnisses sind die Werte hier aufeinanderfolgend
im Gegensatz zu jenen nach Fig. 3 dargestellt, die in
vier Gruppen unterteilt sind.
Wenn im Schritt 88 ermittelt wird, daß die Häufigkeit
des Auftretens des Klopfens nicht kleiner als der vorbe
stimmte Wert ist, wird die Kompensation des Zündzeitpunkts
im Sinne einer Frühzündung gestoppt und der Kompensations
wert, der im vorangehenden Zyklus verwendet wurde, wird
unverändert aufrechterhalten (Schritt 90). Wenn anderer
seits die Häufigkeit des Auftretens des Klopfens kleiner
als der vorbestimmte Wert ist, oder die Brennkraftmaschine
sich nicht in einem schnellen Beschleunigungszustand be
findet, wird der Verfahrensablauf mit dem Schritt 92 fort
gesetzt, in dem bestimmt wird, ob die Zündzeitpunktvor
verstellungswarteperiode Iw (definiert als eine Größe
der vorbestimmten Anzahl von Zündungen) abgelaufen ist,
und wenn dies nicht der Fall ist, wird die Zündzeitpunkt
kompensation im Sinne einer Frühzündung gestoppt und der
Kompensationswert wiederum verwendet, der im vorangehenden
Zyklus zur Anwendung gekommen war (Schritt 90). Wie in
Fig. 3 gezeigt ist, werden unterschiedliche Werte Iw 1-
Iw 4 für die Zündzeitpunktvorverstellungswarteperiode Iw
in Abhängigkeit von dem Regelbereich vorgegeben und der
dem gewünschten Regelbereich entsprechende Wert wird zu
diesem Zweck ausgewählt. Die Häufigkeit des Auftretens
des Klopfens und die Zündzeitpunktvorverstellungswarte
periode werden nachstehend unter Bezugnahme auf die Fi
gur 5 näher erläutert. Insbesondere wenn die Brennkraft
maschine bei einer niederen Drehzahl arbeitet, ist es
zweckmäßig, die Zündung und den Zündzeitpunkt so zu wäh
len, daß er in die Nähe des Punkts fällt, an dem ein
Klopfen spurenweise auftritt, so daß man eine optimale
Abgabeleistung von der Brennkraftmaschine erhält. Da je
doch das Klopfen bei hoher Drehzahl zu Beschädigungen
der Brennkraftmaschine führen kann, ist es notwendig,
den Zündzeitpunkt im Sinne einer Verstellung mehr in Rich
tung einer Spätzündung zu lassen. Somit wird nach Fig. 5
während des üblichen Brennkraftmaschinenbetriebes in er
wünschter Weise so vorgegangen, daß der Zündzeitpunkt
der Brennkraftmaschine derart geregelt wird, daß die
Klopfauftrittsfrequenz (Kurve b) kleiner als der vorstehend
genannte Spurenklopfpegel ist, der mit der Kurve a darge
stellt ist. Dieser Spurenklopfpegel wird aus den Eigen
kennlinien der Brennkraftmaschine als eine Klopfauftritts
frequenz abgeleitet, die umgekehrt proportional zur Brenn
kraftmaschinendrehzahl ist. Während einer schnellen Be
schleunigung des Brennkraftmaschinenbetriebs andererseits
wird es möglich, die geforderte Zunahme der Brennkraft
maschinenabgabeleistung zu erhalten, ohne daß die Klopf
frequenz ansteigt. Aber selbst in diesem Fall ist es
zum Schutz der Brennkraftmaschine notwendig, die Klopf
frequenz unter einem vorbestimmten Grenzwert (Kurvenzug
c) zu halten. Zum Zeitpunkt der Bestimmung werden daher
für die Zündzeitpunktverstellung im Sinne einer Frühzün
dung des Zündzeitpunkts im Anschluß an das Verhindern des
Klopfens eine Mehrzahl von Bezugsklopfauftrittsfrequenzen
vorgegeben und der Zündzeitpunkt wird nach Maßgabe der
Unterscheidung geregelt, bei der unterschieden wird, ob
sich die Brennkraftmaschine in einem üblichen Betriebs
zustand oder in einem Übergangsbetriebszustand befindet.
Hierdurch wird es möglich, eine gleichmäßige Klopfauf
trittsfrequenz unabhängig von den Änderungen des Brenn
kraftmaschinenbetriebszustandes zu erhalten, sowie ein
Betreiben der Brennkraftmaschine mit optimaler Abgabe
leistung zu erreichen. Die Werte, die für die Bezugsan
zahl der Zündungen mit Klopfen Ikr usw. in Fig. 4 bezeichnet
sind, werden auf der Basis der Klopfauftrittsfrequenz
nach Fig. 5 vorgegeben und Ikr/In wird auf einen
Wert entsprechend der Klopfauftrittsfrequenz während des
Klopfens (Kurve c in Fig. 5) und 1/Iw entsprechend der
Klopfauftrittsfrequenz während des normalen Betriebs
(Kurve b in Fig. 5) gesetzt. Insbesondere kann die Zündzeitpunktvorverstellungswarteperiode
Iw in dem Sinne, daß
ein einmaliges Auftreten des Klopfens innerhalb dieser
Periode zulässig ist, als der Reziprokwert der Klopfauf
trittsfrequenz gedacht werden. In diesem Zusammenhang sei
jedoch zu erwännen, daß es alternativ möglich ist, die
Schritte 86 und 88 wegzulassen und den Betriebsablauf
direkt mit dem Schritt 92 fortzusetzen, wenn die Abfrage
im Schritt 78 negativ ausfällt.
Wenn daher im Schritt 92 herausgefunden wird, daß die
Zündzeitpunktvorverstellungswarteperiode verstrichen
ist, wird die Klopfkompensationsgröße R kc im Sinne einer
Vorverstellung um einen Grad verstellt, und anschließend
wird die Zündverstellung im Sinne einer Frühzündung bis
zu dem Grenzwert fortgesetzt, der durch die maximale
Gegenkompensation d R A vorgegeben ist (Schritte 94, 96 und 98). Auch ist noch zu erwähnen, daß die maximale
Gegenkompensation d R A sich nicht nur hinsichtlich der
Brennkraftmaschinendrehzahl (Ne 1-Ne 4) unterscheidet,
sondern auch hinsichtlich des Druckes Pb der Ansaugluft.
Insbesondere wird ein momentaner Druckwert Pb, der mit
dem Drucksensor 20 detektiert wird, mit vorbestimmten
Druckwerten Pb 1, Pb 2, Pb 3 und Pb 4 verglichen und einer
der Maximalwerte d R A 1-d R A 12 wird basierend auf dem Ergebnis des Vergleiches ausgewählt. Alle die maximalen
Vorverstellungswerte d R A sind experimentell im Voraus
als Klopfgrenzwerte bestimmt, und zwar in einer solchen
Form, daß ermöglicht wird, daß die Brennkraftmaschine mög
lichst nahe an MBT bei allen Arten von Brennkraftmaschinen
betriebszuständen betrieben wird, die nach Maßgabe der
Brennkraftmaschinendrehzahl und des Brennkraftmaschinen
belastungszustandes bestimmt sind. Wenn daher ein Klopfen
vermieden worden ist, kann die Brennkraftmaschine mit einem
optimalen Abgabedrehmoment dadurch arbeiten, daß der Zünd
zeitpunkt im Sinne einer Frühzündung im Vergleich zu dem
vorstehend genannten Maximalwert verstellt wird.
Nochmals Bezug nehmend auf Fig. 2 wird die Klopfkompensationsgröße
R kc auf einen festen Wert d R F (Schritt 100)
gesetzt, wenn die momentane Brennkraftmaschinendrehzahl
Ne außerhalb der Bezugsdrehzahlen liegt, und im abschließenden
Schritt 102 wird die Klopfkompensationsgröße R kc
oder der feste Wert d R F zu dem Grundzündzeitpunktwert R b
addiert, um den Zündzeitpunkt R ig zu erhalten, der dann
der Zündeinrichtung 50 zugeleitet wird.
Da bei der Erfindung der maximale Wert, um den der Zünd
zeitpunkt beim Auftreten des Klopfens kompensiert wird,
von dem Brennkraftmaschinenbetriebszustand abhängig ist,
wird es möglich, das Klopfen zuverlässig zu vermeiden
und zugleich die Brennkraftmaschine bei einem Zündzeit
punkt zu betreiben, die ein hohes Drehmoment über den ge
samten Belastungsbereich des Brennkraftmaschinenbetriebs
zustandes gewährleistet.
Die Erfindung wurde somit anhand von bevorzugten Aus
bildungsformen gezeigt und erläutert. Selbstverständ
lich ist die Erfindung auf die Einzelheiten der erläu
terten Ausbildungsformen nicht beschränkt, sondern
Änderungen und Modifikationen können vorgenommen wer
den, ohne den Erfindungsgedanken zu verlassen.
Nach der Erfindung werden ein Verfahren und eine Vor
richtung zum Regeln des Zündzeitpunkts bei einer Brenn
kraftmaschine bereitgestellt, bei denen der Zündzeit
punkt auf der Basis der Brennkraftmaschinendrehzahl
des Belastungszustandes bestimmt wird, einer Unter
scheidung auf der Basis des Ausgangs einer Klopfdetek
tionsschaltung dahingehend getroffen wird, ob ein Klopfen
aufgetreten ist oder nicht, der so bestimmte Zündzeit
punkt um eine vorbestimmte Größe im Sinne einer Nachstel
lung bzw. einer Spätzündung verstellt wird, wenn ein
Klopfen auftritt und der Zündzeitpunkt um eine vorbestimmte
Größe im Sinne einer Frühzündung verstellt oder vorver
stellt wird, nachdem das Klopfen verhindert worden ist.
Die maximale Größe der Zündnachverstellung und der Zünd
vorverstellung, die beim Auftreten eines Klopfens berück
sichtigt ist, ändert sich in Abhängigkeit von einer oder
mehreren Brennkraftmaschinenbetriebsbedingungen, wodurch
ermöglicht wird, daß der Zündzeitpunkt nahe an MBT ge
regelt wird und man eine maximal mögliche Abgabeleistung
der Brennkraftmaschine erhält. Die Brennkraftmaschinen
betriebsbedingung oder -bedingungen umfassen eine Dreh
zahl im Falle der Kompensation in Richtung einer Zünd
verstellung im Sinne einer Spätzündung und eine Brenn
kraftmaschinendrehzahl und einen Belastungszustand im
Falle der Kompensation im Sinne einer Zündzeitpunktvor
verstellung.
Claims (10)
1. Verfahren zum Regeln des Zündzeitpunkts bei einer
Brennkraftmaschine, das sich dadurch auszeichnet,
daß:
ein Grundzündzeitpunkt auf der Basis eines Betriebs zustandes der Brennkraftmaschine bestimmt wird, und
der Grundzündzeitpunkt im Sinne einer Nachverstel lung kompensiert wird, wenn ein Klopfen auftritt, während zugleich eine Kompensation im Sinne einer Vorverstellung erfolgt, wenn das Klopfen vermieden ist,
wobei ferner dieses Verfahren sich dadurch auszeich net, daß:
sich die maximale Kompensationsgröße in Abhängigkeit von dem Brennkraftmaschinenbetriebszustand ändert.
ein Grundzündzeitpunkt auf der Basis eines Betriebs zustandes der Brennkraftmaschine bestimmt wird, und
der Grundzündzeitpunkt im Sinne einer Nachverstel lung kompensiert wird, wenn ein Klopfen auftritt, während zugleich eine Kompensation im Sinne einer Vorverstellung erfolgt, wenn das Klopfen vermieden ist,
wobei ferner dieses Verfahren sich dadurch auszeich net, daß:
sich die maximale Kompensationsgröße in Abhängigkeit von dem Brennkraftmaschinenbetriebszustand ändert.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die maximale Kompensations
größe für die Verstellung im Sinne einer Spätzündung
sich in Abhängigkeit von einer Brennkraftmaschinen
drehzahl ändert, wenn der Zündzeitpunkt im Sinne einer
Spätzündung verstellt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die maximale Kompensations
größe im Sinne der Frühzündung sich in Abhängigkeit
von der Brennkraftmaschinendrehzahl und einem Bela
stungszustand ändert, wenn der Zündzeitpunkt im Sinne
einer Vorverstellung verändert wird.
4. Vorrichtung zum Regeln des Zündzeitpunkts einer Brenn
kraftmaschine, gekennzeichnet durch:
eine Einrichtung (12, 20) zum Detektieren des Brenn kraftmaschinenbetriebszustandes, die an einem ent sprechenden Teil der Brennkraftmaschine (10) angeord net ist,
eine Einrichtung (28) zum Detektieren des Verbrennungs zustandes in einer Brennkammer (26), die in der Nähe der Brennkammer (26) angeordnet ist,
eine Einrichtung (30, 42) zur Bestimmung des Zündzeit punkts auf der Basis des Ausgangs der Brennkraftma schinenbetriebszustandsdetektionseinrichtung (12, 20), wobei eine Unterscheidung dahingehend, ob ein Klopfen auftritt oder nicht, auf der Basis des Ausgangs der Verbrennungszustandsdetektionseinrichtung (28) er folgt und der so bestimmte Zündzeitpunkt um eine vor bestimmte Größe kompensiert wird, wenn ein Klopfen auftritt, und
eine Zündeinrichtung (50), die ein Luft/Brennstoff gemisch in der Brennkammer (26) bei Erhalt des Aus gangs der Zündzeitpunktbestimmungseinrichtung (30, 42) erhält,
wobei ferner die maximale Größe, um die der Zündzeit punkt beim Auftreten des Klopfens kompensiert wird, sich in Abhängigkeit von dem Brennkraftmaschinenbe triebszustand ändert.
eine Einrichtung (12, 20) zum Detektieren des Brenn kraftmaschinenbetriebszustandes, die an einem ent sprechenden Teil der Brennkraftmaschine (10) angeord net ist,
eine Einrichtung (28) zum Detektieren des Verbrennungs zustandes in einer Brennkammer (26), die in der Nähe der Brennkammer (26) angeordnet ist,
eine Einrichtung (30, 42) zur Bestimmung des Zündzeit punkts auf der Basis des Ausgangs der Brennkraftma schinenbetriebszustandsdetektionseinrichtung (12, 20), wobei eine Unterscheidung dahingehend, ob ein Klopfen auftritt oder nicht, auf der Basis des Ausgangs der Verbrennungszustandsdetektionseinrichtung (28) er folgt und der so bestimmte Zündzeitpunkt um eine vor bestimmte Größe kompensiert wird, wenn ein Klopfen auftritt, und
eine Zündeinrichtung (50), die ein Luft/Brennstoff gemisch in der Brennkammer (26) bei Erhalt des Aus gangs der Zündzeitpunktbestimmungseinrichtung (30, 42) erhält,
wobei ferner die maximale Größe, um die der Zündzeit punkt beim Auftreten des Klopfens kompensiert wird, sich in Abhängigkeit von dem Brennkraftmaschinenbe triebszustand ändert.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß die maximale Größe der Kompen
sation sich in Abhängigkeit von der Brennkraftmaschi
nendrehzahl ändert, wenn der Zündzeitpunkt im Sinne
einer Spätzündung beim Auftreten des Klopfens kompen
siert wird.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß die maximale Kompensations
größe sich in Abhängigkeit von einer Brennkraftmaschi
nendrehzahl und einem Belastungszustand ändert, wenn
der Zündzeitpunkt im Sinne einer Frühzündung im An
schluß an die Vermeidung des Klopfens kompensiert
wird.
7. Vorrichtung zum Regeln des Zündzeitpunkts bei einer
Brennkraftmaschine, gekennzeichnet
durch:
einen Kurbelwinkelsensor (12), der in der Nähe eines Drehteils der Brennkraftmaschine (10) zum Detektie ren des Brennkraftmaschinenkurbelwinkels angeordnet ist,
einen Drucksensor (20), der in einer Lufteinlaßlei tung der Brennkraftmaschine (10) zum Detektieren des Absolutdruckes der Ansaugluft angeordnet ist,
einen Klopfsensor (28), der in der Nähe einer Brenn kammer (26) der Brennkraftmaschine (10) angeordnet ist, um den Verbrennungszustand in der Brennkammer (26) zu ermitteln,
eine Klopfdetektionsschaltung (32) zum Detektieren, ob auf der Basis des Ausgangs des Klopfsensors (28) ein Klopfen auftritt,
eine Einrichtung (42) zum Bestimmen des Zündzeitpunkts auf der Basis der Ausgänge von dem Kurbelwinkelsensor (12) und dem Drucksensor (20), wobei eine Unterschei dung auf der Basis des Ausganges der Klopfdetektions schaltung (32) dahingehend erfolgt, ob ein Klopfen auftritt, wobei der so bestimmte Zündzeitpunkt um eine vorbestimmte Größe kompensiert wird, wenn das Klopfen auftritt, und
eine Zündeinrichtung (50), die das Luft/Brennstoff gemisch in der Brennkammer (26) bei Erhalt des Aus ganges von der Zündzeitpunktbestimmungseinrichtung (30, 42) zündet,
wobei ferner die Vorrichtung sich dadurch auszeichnet, daß die maximale Größe, um die der Zündzeitpunkt kompen siert wird, sich in Abhängigkeit von dem Brennkraft maschinenbetriebszustand ändert.
einen Kurbelwinkelsensor (12), der in der Nähe eines Drehteils der Brennkraftmaschine (10) zum Detektie ren des Brennkraftmaschinenkurbelwinkels angeordnet ist,
einen Drucksensor (20), der in einer Lufteinlaßlei tung der Brennkraftmaschine (10) zum Detektieren des Absolutdruckes der Ansaugluft angeordnet ist,
einen Klopfsensor (28), der in der Nähe einer Brenn kammer (26) der Brennkraftmaschine (10) angeordnet ist, um den Verbrennungszustand in der Brennkammer (26) zu ermitteln,
eine Klopfdetektionsschaltung (32) zum Detektieren, ob auf der Basis des Ausgangs des Klopfsensors (28) ein Klopfen auftritt,
eine Einrichtung (42) zum Bestimmen des Zündzeitpunkts auf der Basis der Ausgänge von dem Kurbelwinkelsensor (12) und dem Drucksensor (20), wobei eine Unterschei dung auf der Basis des Ausganges der Klopfdetektions schaltung (32) dahingehend erfolgt, ob ein Klopfen auftritt, wobei der so bestimmte Zündzeitpunkt um eine vorbestimmte Größe kompensiert wird, wenn das Klopfen auftritt, und
eine Zündeinrichtung (50), die das Luft/Brennstoff gemisch in der Brennkammer (26) bei Erhalt des Aus ganges von der Zündzeitpunktbestimmungseinrichtung (30, 42) zündet,
wobei ferner die Vorrichtung sich dadurch auszeichnet, daß die maximale Größe, um die der Zündzeitpunkt kompen siert wird, sich in Abhängigkeit von dem Brennkraft maschinenbetriebszustand ändert.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß die maximale Kompensations
größe sich in Abhängigkeit von der Brennkraftmaschinen
drehzahl ändert, wenn der Zündzeitpunkt im Sinne einer
Spätzündung beim Auftreten des Klopfens kompensiert
wird.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß die maximale Kompensations
größe sich in Abhängigkeit von der Brennkraftmaschinen
drehzahl und dem Belastungszustand ändert, wenn der
Zündzeitpunkt im Sinne einer Frühzündung im Anschluß
an das Vermeiden des Klopfens kompensiert wird.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Kompensationsgröße bei der
Verstellung in Richtung einer Frühzündung unter Be
rücksichtigung der Häufigkeit des Auftretens des
Klopfens bestimmt wird.
Applications Claiming Priority (2)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
JP17093686A JPS6329061A (ja) | 1986-07-22 | 1986-07-22 | 内燃機関の点火時期制御装置 |
JP61170931A JPH0672588B2 (ja) | 1986-07-22 | 1986-07-22 | 内燃機関の点火時期制御装置 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE3724304A1 true DE3724304A1 (de) | 1988-02-04 |
Family
ID=26493794
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19873724304 Granted DE3724304A1 (de) | 1986-07-22 | 1987-07-22 | Verfahren und vorrichtung zum regeln des zuendzeitpunkts bei einer brennkraftmaschine |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE3724304A1 (de) |
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE4006992A1 (de) * | 1989-03-08 | 1990-09-13 | Mitsubishi Electric Corp | Klopfunterdrueckungseinrichtung fuer eine brennkraftmaschine |
DE4001476A1 (de) * | 1990-01-19 | 1991-08-01 | Audi Ag | Klopfregelung einer fremdgezuendeten brennkraftmaschine |
Citations (5)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE2951321A1 (de) * | 1979-12-20 | 1981-07-02 | Volkswagenwerk Ag, 3180 Wolfsburg | Verfahren und einrichtung zum betrieb einer fremdgezuendeten gemischverdichtenden brennkraftmaschine |
DE3116593A1 (de) * | 1981-04-27 | 1982-11-04 | Daimler-Benz Ag, 7000 Stuttgart | Verfahren zur ermittlung von motorbetriebsoptimalen zuendzeitpunkten |
DE3227783A1 (de) * | 1981-08-11 | 1983-02-24 | Equipements Automobiles Marchal S.A., 92132 Issy-les-Moulineaux | Verfahren zur aenderung der zuendwinkelverschiebung bei einem verbrennungsmotor |
DE3410598A1 (de) * | 1983-03-22 | 1984-09-27 | Mitsubishi Denki K.K., Tokio/Tokyo | Zuendzeitpunktssteuervorrichtung |
DE3313036A1 (de) * | 1983-04-12 | 1984-10-18 | Robert Bosch Gmbh, 7000 Stuttgart | Vorrichtung zur verhinderung des klopfenden betriebs bei brennkraftmaschinen |
-
1987
- 1987-07-22 DE DE19873724304 patent/DE3724304A1/de active Granted
Patent Citations (5)
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D2 | Grant after examination | ||
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