DE3717940A1 - Kraftfahrzeug-tuerschloss - Google Patents
Kraftfahrzeug-tuerschlossInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Kraftfahrzeug-Türschloß für eine mit einem
Schlüssel abschließbare Tür eines Kraftfahrzeugs, insbesondere die Fahrer
tür, mit einer Schloßfalle, einer Sperrklinke und einer Schließmechanik
für die Sperrklinke und ggf. auch die Schloßfalle, wobei die Schließmecha
nik mit einem motorischen Zentralverriegelungsantrieb verbindbar ist, wobei
die Schließmechanik einen Innenauslösehebel, einen Außenauslösehebel, einen
Innensicherungshebel und einen vom Schließzylinder für den Schlüssel betä
tigbaren Notentsicherungshebel aufweist, wobei der Innensicherungshebel
einerseits unmittelbar mit dem Zentralverriegelungsantrieb kuppelbar, an
dererseits mit dem Innenauslösehebel und dem Außenauslösehebel zur Freigabe
in Entsicherungsstellung und Blockierung bzw. Leerhubfunktion in Siche
rungsstellung gekuppelt bzw. in und außer Eingriff bringbar ist und wobei
in einer Diebstahlsicherungsfunktion der Zentralverriegelungsantrieb und
dadurch auch der Innensicherungshebel in Sicherungsstellung blockiert sind.
Kraftfahrzeug-Türschlösser mit Schloßfalle und Sperrklinke, die zur Kupp
lung mit einem motorischen Zentralverriegelungsantrieb im Rahmen einer Zen
tralverriegelungseinrichtung bestimmt und geeignet sind und eine spezielle
Diebstahlsicherungsfunktion aufweisen, sind seit längerem bekannt (z. B.
DE-PS 31 15 387). Die Zentralverriegelungsanlage und damit der motorische
Zentralverriegelungsantrieb eines solchen Kraftfahrzeug-Türschlosses kann
elektromotorisch, elektromagnetisch, elektropneumatisch, pneumatisch,
hydraulisch oder auf noch andere Weise arbeiten. Wesentlich ist dabei le
diglich, daß der Innensicherungshebel oder ein mit diesem gekuppelter He
bel vom motorischen Zentralverriegelungsantrieb zwischen einer Entsiche
rungsstellung und einer Sicherungsstellung hin und her bewegbar ist. Zur
Betätigung der Zentralverriegelungsanlage und insbesondere des motorischen
Zentralverriegelungsantriebs eines solchen Kraftfahrzeug-Türschlosses dient
regelmäßig eine Schaltvorrichtung, die zumeist von einem in einen Schließ
zylinder eingeführten Schlüssel betätigbar ist. Die Diebstahlsicherungsfunk
tion eines solchen Kraftfahrzeug-Türschlosses kann dabei durch den auch für
die normale Sicherung und Entsicherung dienenden Schließzylinder und Schlüs
sel angesteuert werden, beispielsweise durch eine weitere, die Diebstahl
sicherungsfunktion auslösende Schlüsselstellung, es kann aber auch ein ge
sonderter Schließzylinder für einen gesonderten Schlüssel vorgesehen sein,
durch den die Diebstahlsicherungsfunktion des Zentralverriegelungsantriebs
separat gesteuert wird.
Das insoweit bekannte, eingangs erläuterte Kraftfahrzeug-Türschloß, von dem
die Erfindung ausgeht (DE-OS 30 81 066), weist eine Konstruktion auf, bei
der der Zentralverriegelungsantrieb in Sicherungsstellung bei angesteuer
ter Diebstahlsicherungsfunktion blockiert ist. Ein spezieller Diebstahl
sicherungshebel, der einerseits mit dem Innensicherungshebel, andererseits
mit dem Zentralverriegelungsantrieb formschlüssig verbunden ist, blockiert
in diesem Zustand nicht nur den Innensicherungshebel in der Sicherungsstel
lung, sondern auch unmittelbar noch die Sperrklinke. Ein hier vorhandener,
mit dem Diebstahlsicherungshebel indirekt, nämlich über den Innensicherungs
hebel, formschlüssig gekuppelter Notentsicherungshebel soll zumindest an
der Fahrertür eines Kraftfahrzeugs eine Notentriegelung auch durch den
Schließzylinder mittels eines Schlüssels mechanisch erlauben. Da dieser
Notentsicherungshebel gegen den ebenfalls formschlüssig blockierten Zen
tralverriegelungsantrieb arbeiten muß, ist unklar, wie dies funktionieren
soll. Vermutlich ist es so, daß der Zentralverriegelungsantrieb zwar stark
selbsthemmend ausgeführt ist, jedoch mit entsprechend großem Kraftaufwand
die Selbsthemmung des Zentralverriegelungsantriebs überwunden werden kann.
Nun ist es aber häufig so, daß Zentralverriegelungsantriebe in der Dieb
stahlsicherungsfunktion wirklich blockiert sind. Das ist insbesondere dann
ein Problem, wenn diese Blockierung in der Diebstahlsicherungsfunktion
durch einen Stromausfall oder eine anderweitige Fehlfunktion in der Zen
tralverriegelungsanlage irreversibel ist. Aus der Praxis ist es hierzu be
kannt, den von einem gesonderten Schließzylinder her betätigbaren Notent
sicherungshebel unmittelbar auf die Sperrklinke des Türschlosses wirken zu
lassen, unter Umgehung also des Innensicherungshebels und des Innenauslö
sehebels bzw. des Außenauslösehebels. Bei dieser aus der Praxis bekannten
Konstruktion ist es aber unschön, daß die Kraftfahrzeugtür, insbesondere
die Fahrertür, nach erfolgter Notentsicherung eben nicht mit den üblichen
Türbetätigungselementen geöffnet werden kann. Insbesondere ist nach wie vor
das innere Türbetätigungselement wirkungslos. Fährt man ein solches Fahr
zeug nach erfolgter Notentsicherung beispielsweise in eine Werkstatt, so
muß man zum Öffnen der Fahrertür durch das geöffnete Seitenfenster hinaus
greifen, den Schlüssel in den Schließzylinder einführen und so den Notent
sicherungshebel erneut betätigen.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, ein Kraftfahrzeug-Türschloß
anzugeben, das im Notfall auch bei in Diebstahlsicherungsfunktion völlig
blockiertem Zentralverriegelungsantrieb durch Schlüsselbetätigung mecha
nisch völlig entsicherbar ist.
Das erfindungsgemäße Kraftfahrzeug-Türschloß, bei dem die zuvor aufgezeig
te Aufgabe gelöst ist, ist dadurch gekennzeichnet, daß dem Innensicherungs
hebel ein Zusatzhebel zugeordnet, mit dem Innensicherungshebel kraftschlüs
sig in einer bestimmten Relativlage - Betriebslage - gekuppelt und in die
ser Betriebslage mit dem Innensicherungshebel gemeinsam zwischen der Ent
sicherungsstellung und der Sicherungsstellung hin und her bewegbar ist,
daß der Innenauslösehebel und der Außenauslösehebel mit dem Zusatzhebel
gekuppelt bzw. in und außer Eingriff bringbar sind, daß der Notentsiche
rungshebel ebenfalls mit dem Zusatzhebel gekuppelt ist, daß durch Betäti
gung des Notentsicherungshebels der Zusatzhebel aus der Betriebslage in
eine zweite bestimmte Relativlage zum Innensicherungshebel - Notentsiche
rungslage - bringbar ist und daß die Stellung des Zusatzhebels in Notent
sicherungslage bei Sicherungsstellung des Innensicherungshebels in etwa
mit der Stellung des Zusatzhebels in Betriebslage bei Entsicherungsstel
lung des Innensicherungshebels übereinstimmt.
Erfindungsgemäß wird weder das eine noch das andere aus dem Stand der Tech
nik bekannte Konzept für die Notentsicherung des Kraftfahrzeug-Türschlos
ses genutzt. Es wird vielmehr die Kraftübertragungsfunktion des Innensiche
rungshebels aufgeteilt, indem der Innensicherungshebel nunmehr aus dem ei
gentlichen Innensicherungshebel und dem Zusatzhebel besteht. Normalerweise
bewegen sich der Innensicherungshebel und der Zusatzhebel beim erfindungs
gemäßen Kraftfahrzeug-Türschloß wegen der kraftschlüssigen Kupplung in Be
triebslage wie ein einziger Innensicherungshebel. In Sicherungsstellung
führen der Innenauslösehebel und der Außenauslösehebel die üblichen Leer
hübe aus bzw. sind formschlüssig blockiert. Auch der Innensicherungshebel
bzw. das mit diesem Innensicherungshebel verbundene Türknöpfchen od. dgl.
ist durch den blockierten Zentralverriegelungsantrieb blockiert. Selbst
durch ein Einschlagen der Scheibe der Kraftfahrzeugtür läßt sich also das
Kraftfahrzeug-Türschloß nicht öffnen. Da nun aber der Notentsicherungshe
bel nicht mit dem Innensicherungshebel, sondern mit dem Zusatzhebel ge
kuppelt ist, läßt sich durch kräftiges Betätigen des Notentsicherungshe
bels vom Schließzylinder für den Schlüssel her der Zusatzhebel gegenüber
dem Innensicherungshebel bewegen, und zwar unter Überwindung der kraft
schlüssigen Kupplung zwischen diesen beiden Hebeln. Dadurch läßt sich der
Zusatzhebel in eine Stellung bringen, die der Entsicherungsstellung in
Betriebslage entspricht. Das Ergebnis ist, daß nun der Innenauslösehebel
und der Außenauslösehebel freigegeben sind, so daß sich das Kraftfahrzeug-
Türschloß ohne weiteres ganz normal von außen und von innen öffnen läßt.
Lediglich der Innensicherungshebel und damit das Türknöpfchen verharren
in Sicherungsstellung. Das hat gleichzeitig den Vorteil, daß man ohne wei
teres erkennt, daß in der Zentralverriegelungsanlage etwas nicht in Ord
nung ist, daß nämlich das Kraftfahrzeug-Türschloß hier nur über die Not
entsicherung in Entsicherungsstellung gebracht worden ist.
Die zuvor erläuterte Erfindung läßt sich nun in verschiedener Hinsicht aus
gestalten und weiterbilden, wozu auf die dem Anspruch 1 nachgeordneten An
sprüche und auf die nachfolgende Erläuterung eines bevorzugten Ausführungs
beispiels anhand der Zeichnung verwiesen werden darf. In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 in schematischer Darstellung, perspektivisch, ein erfindungsge
mäßes Kraftfahrzeug-Türschloß,
Fig. 2 den Bereich des Innensicherungshebels eines erfindungsgemäßen
Kraftfahrzeug-Türschlosses in Entsicherungsstellung/Betriebslage,
Fig. 3 den in Fig. 2 gezeigten Bereich, jedoch in Sicherungsstellung/
Betriebslage,
Fig. 4 den in Fig. 2 gezeigten Bereich, jedoch in Sicherungsstellung/
Notentsicherungslage und
Fig. 5 ein besonders zweckmäßiges Ausführungsbeispiel einer Übertot
punktmechanik.
Das in Fig. 1 schematisch dargestellte Kraftfahrzeug-Türschloß ist für eine
mit einem Schlüssel abschließbare Tür eines Kraftfahrzeugs bestimmt, insbeson
dere nämlich für die Fahrertür eines Kraftfahrzeugs. Fig. 1 ist nur eine sche
matische, in großen Teilen lediglich skizzenhafte Darstellung des Kraftfahr
zeug-Türschlosses, da nur ein kleiner Teil dieses Kraftfahrzeug-Türschlosses
für die Lehre der Erfindung von Bedeutung ist. Nicht dargestellt beispielsweise
ist, daß das Kraftfahrzeug-Türschloß eine Schloßfalle und eine Sperrklinke auf
weist, wie das üblicherweise Kraftfahrzeug-Türschlösser der in Rede stehenden
Art aufweisen. Erkennbar ist in skizzenhafter Darstellung eine Schließmecha
nik 1, die auf die Sperrklinke und ggf. auch auf die Schloßfalle wirkt. Die
Schließmechanik 1 ist mit einem motorischen Zentralverriegelungsantrieb ver
bindbar, der in den Figuren nicht dargestellt ist. Erkennbar ist lediglich
ein Kuppelelement 2, hier in Form einer Anschlußbohrung, zur Ankupplung des
Zentralverriegelungsantriebs. Hinsichtlich der konstruktiven Gestaltung des
Zentralverriegelungsantriebs gibt es hier praktisch jede beliebige Möglichkeit,
auf die in dem allgemeinen Teil der Beschreibung schon hingewiesen worden ist.
Gut zu erkennen ist in Fig. 1 nun, daß die Schließmechanik 1 einen Innenaus
lösehebel 3, einen Außenauslösehebel 4 und einen Innensicherungshebel 5 so
wie einen von einem nicht dargestellten Schließzylinder für einen nicht dar
gestellten Schlüssel betätigbaren Notentsicherungshebel 6 aufweist. Der eine
oder andere dieser Hebel kann auch fehlen bzw. aus mehreren Hebeln im
Sinne eines Kraftübertragungszugs zusammengesetzt sein. Zusätzlich zum
Innensicherungshebel 5 kann auch noch ein Außensicherungshebel vorgesehen
und mit den Innensicherungshebel 5 gekuppelt sein. Dieser Außensicherungs
hebel wäre dann mit dem oder einem Schließzylinder für den oder einen
Schlüssel verbunden. Meist wird aber die Außensicherungsfunktion vom
Schließzylinder her auch auf den Innensicherungshebel 5 wirken. Der Innen
sicherungshebel 5 ist im hier dargestellten Ausführungsbeispiel mit einem
Kuppelelement 7, hier in Form einer Bohrung versehen, an das eine Kraft
übertragungsstange für ein Türknöpfchen od. dgl. angeschlossen werden kann.
Für diesen Kraftübertragungszug gibt es im Stand der Technik eine fast be
liebige Vielzahl von Konstruktionsvarianten.
Wesentlich ist, daß der Innensicherungshebel 5, wie schon erläutert, unmit
telbar mit dem hier nicht dargestellten Zentralverriegelungsantrieb kuppel
bar bzw. gekuppelt ist. Im übrigen ist aber der Innensicherungshebel 5 auch
mit dem Innenauslösehebel 3 und dem Außenauslösehebel 4 zur Freigabe in
Entsicherungsstellung und Blockierung bzw. Leerhubfunktion in Sicherungs
stellung gekuppelt bzw. in und außer Eingriff bringbar. Heutzutage ist es
bei modernen Kraftfahrzeug-Türschlössern verbreitet, daß zumindest der
Außenauslösehebel, oft aber auch der Innenauslösehebel in Sicherungsstel
lung Leerhübe ausführen.
In einer Diebstahlsicherungsfunktion sind nun bei diesem Kraftfahrzeug-Tür
schloß der Zentralverriegelungsantrieb und dadurch auch gleichzeitig der
Innensicherungshebel 5 in Sicherungsstellung blockiert. Der Innenauslöse
hebel 3 und der Außenauslösehebel 4 führen also in dieser Sicherungsstellung
beide ihre Leerhübe aus und der Innensicherungshebel 5, insbesondere
das Türknöpfchen, ist nicht bewegbar. Weder mit einem eingefädelten Draht
mit endseitiger Öse noch durch Einschlagen der Fensterscheibe läßt sich so
das Kraftfahrzeug-Türschloß öffnen.
Problematisch wird die zuvor erläuterte Diebstahlsicherungsfunktion dann,
wenn der Zentralverriegelungsantrieb blockiert bleibt, beispielsweise weil
ein Stromausfall oder eine andere Fehlfunktion in der Zentralverriegelungs
anlage vorliegt. Um hier gleichwohl mechanisch eine Öffnung des Kraftfahr
zeug-Türschlosses zu ermöglichen, ist der Notentriegelungshebel 6 vorge
sehen. Weiter ist dazu nun dem Innensicherungshebel 5 ein Zusatzhebel 8
zugeordnet, mit dem Innensicherungshebel 5 kraftschlüssig in einer bestimm
ten Relativlage - Betriebslage B - gekuppelt und in dieser Betriebslage B
mit dem Innensicherungshebel 5 gemeinsam zwischen der Entsicherungsstellung
und der Sicherungsstellung hin und her bewegbar. Fig. 1 zeigt die Betriebs
lage B in Sicherungsstellung, wobei man deutlich erkennt, daß eine am Zu
satzhebel 8 angeordnete Blockiernase 9 einen Sicherungsvorsprung 10 am
Innenauslösehebel 3 formschlüssig blockiert. Diese Erläuterung zeigt schon
ein weiteres wesentliches Merkmal der Erfindung, daß nämlich der Innenaus
lösehebel 3 und der Außenauslösehebel 4 mit dem Zusatzhebel 8 gekuppelt bzw.
in und außer Eingriff bringbar sind. Wesentlich ist nun auch noch, daß der
Notentsicherungshebel 6 ebenfalls mit dem Zusatzhebel 8 gekuppelt ist und
daß durch Betätigung des Notentsicherungshebels 6 der Zusatzhebel 8 aus der
Betriebslage B in eine zweite bestimmte Relativlage zum Innensicherundshe
bel 5, nämlich der Notentsicherungslage N bringbar ist. Dabei stimmt die
Stellung des Zusatzhebels 8 in Notentsicherungslage N bei Sicherungsstel
lung des Innensicherungshebels 5 in etwa mit der Stellung des Zusatzhebels 8
in Betriebslage B bei Entsicherungsstellung des Innensicherungshebels 5
überein. Diese Zusammenhänge machen die Fig. 2, 3 und 4 im Zusammenhang
deutlich. Dabei ist gut zu erkennen, wie der Notentsicherungshebel 6, der
in den Fig. 2, 3 und 4 mit einem Ende im Schnitt dargestellt ist, in ein
Kuppelelement 11, hier in Form einer Langlochbohrung, im Zusatzhebel 8
eingreift. In der in Fig. 2 dargestellten Entsicherungsstellung liegt der
Innensicherungshebel 5 mit einer Anschlagfläche 12 an einem am Gehäuse des
Kraftfahrzeug-Türschlosses angebrachten Anschlag 13 an. Der Zusatzhebel 8
wird hier kraftschlüssig mit einer Anschlagnase 14 an einen Anschlag 15 am
Innensicherungshebel 5 gedrückt, so daß die Betriebslage B definiert ist.
Fig. 3 unterscheidet sich von Fig. 2 dadurch, daß nun der Innensicherungs
hebel 5 in die Sicherungsstellung überführt worden ist, beispielsweise durch
Hineindrücken des Türknöpfchens. Der Innensicherungshebel 5 liegt nun mit
einer weiteren Anschlagfläche 16 am Anschlag 13 in der definierten Siche
rungsstellung. Der Zusatzhebel 8 ist wegen der kraftschlüssigen Kupplung
mit dem Innensicherungshebel 5 der Bewegung des Innensicherungshebels 5
gefolgt und nimmt nach wie vor die Betriebslage ein. Fig. 3 macht deut
lich, daß auch der Notentsicherungshebel 6 dieser Bewegung von Innensiche
rungshebel 5 und der gleichen Bewegung des Zusatzhebels 8 gefolgt ist.
Ein Vergleich von Fig. 4 mit Fig. 3 macht nun zunächst deutlich, daß der
Innensicherungshebel 5 seine Sicherungsstellung nicht verändert hat. Nach
wie vor liegt die Anschlagfläche 16 am Anschlag 13 an. Geändert hat sich
aber die Stellung des Zusatzhebels 8. Dieser ist nämlich durch Betätigung
des Notentsicherungshebels 6 in die Notentsicherungslage N gebracht wor
den, was daran zu erkennen ist, daß die Anschlagnase 14 vom Anschlag 15
abgehoben hat. Daß damit für den Zusatzhebel 8 und die mit dem Zusatzhe
bel 8 erfindungsgemäß gekuppelten Innenauslösehebel 3 und Außenauslösehe
bel 4 die Entsicherungsstellung erreicht ist, ergibt sich aus einem Ver
gleich von Fig. 4 mit Fig. 2 hinsichtlich der Position des Notentsiche
rundshebels 6. Diese Position stimmt in den Fig. 2 und 4 nämlich überein.
In den Figuren ist angedeutet, daß der Zusatzhebel 8 auch in der Notent
sicherungslage N mit dem Innensicherungshebel 5 kraftschlüssig gekuppelt
ist. Schon erläutert worden ist, daß zur Definition von Betriebslage B
und Notentsicherungslage N Anschläge vorgesehen sind. In den Fig. 2 bis 4
erkennbar sind allerdings nur die Anschläge 14, 15 für die Betriebslage B.
Fig. 1 zeigt hingegen die in diesem Ausführungsbeispiel verwirklichten
Anschläge für die Notentsicherungslage N, nämlich die Oberkante 17 der
Blockiernase 9 des Zusatzhebels 8 und eine Seitenkante 18 des Innensiche
rundshebels 5. Stellt man sich für dieses bevorzugte Ausführungsbeispiel
einmal vor, daß die Oberkante 17 an der Seitenkante 18 anliegt, so ergibt
sich eindeutig, daß dann, in dieser Notentsicherungslage N, bei unverän
derter Stellung des Innensicherungshebels 5 der Zusatzhebel 8 eine solche
Stellung eingenommen hat, daß die Blockiernase 9 den Sicherungsvorsprung 10
am Innenauslösehebel 3 nicht mehr blockiert.
Wesentlich ist für die Erfindung nun auch noch, daß die Haltekraft der
kraftschlüssigen Kupplung in der Betriebslage B relativ groß ist. Demge
genüber empfiehlt es sich, daß die Haltekraft der kraftschlüssigen Kupp
lung in der Notentsicherungslage N relativ gering ist. Insbesondere empfiehlt
es sich, daß die Haltekraft der kraftschlüssigen Kupplung in der Betriebs
lage B wesentlich größer ist als in der Notentsicherungslage N. Diese
kräftemäßigen Verhältnisse tragen der Tatsache Rechnung, daß im Normalbe
trieb und unter Umständen während der gesamten Einsatzzeit eines solchen
Kraftfahrzeug-Türschlosses die Betriebslage B beibehalten werden soll. Es
soll also sichergestellt sein, daß die Betriebslage B nicht durch Er
schütterungen oder auf andere Weise versehentlich einmal verlassen wird.
Nur in einem einzigen Fall, nämlich nur bei ganz bewußter Betätigung des
Notentsicherungshebels 6 zur Notentsicherung bei blockiertem Zentralver
riegelungsantrieb soll die kraftschlüssige Kupplung in der Betriebslage B
überwunden werden können. Es wird dazu in Kauf genommen, daß für diesen
Fall eine relativ große Haltekraft durch den entsprechenden Schlüssel im
Schließzylinder überwunden werden muß. Demgegenüber sollte aber die Hal
tekraft für eine Rückkehr aus der Notentsicherungslage N in die Betriebs
lage B nicht allzu groß sein. Besonders zweckmäßig ist es, wenn diese
Rückkehr-Haltekraft so gering ist, daß der wieder in Funktion versetzte
Zentralverriegelungsantrieb diese Haltekraft zu überwinden vermag. Dann
ist es möglich, daß aus der Notentsicherungslage N bei Instandsetzung des
Zentralverriegelungsantriebs automatisch wieder die Betriebslage B er
reicht wird.
Die Fig. 2 bis 4 lassen erkennen, daß eine definierte Stellung des Innen
sicherungshebels 5 durch das Zusammenwirken des Anschlags 13 mit Anschlag
flächen 12 und 16 gewährleistet ist. Hinzu kommt hier, wie an sich bekannt,
die Wirkung einer Übertotpunktmechanik, hier in Form einer Übertotpunktfe
der 19, die zwischen dem Innensicherungshebel 5 und einem ortsfesten Teil
des Gehäuses, beispielsweise einer Montageplatte 20 angeordnet sein kann.
Die Lageänderung der Übertotpunktfeder 19 läßt sich aus einem Vergleich
von Fig. 2 und Fig. 3 gut entnehmen.
Die Fig. 1 bis 4 machen im Zusammenhang deutlich, daß hier der Innensiche
rungshebel 5 und der Zusatzhebel 8 auf einer gemeinsamen Drehachse 22 hin
tereinander angeordnet sind. Diese Konstruktion ist herstellungstechnisch
und funktionstechnisch besonders zweckmäßig.
Nach einer bevorzugten Lehre der Erfindung empfiehlt es sich, daß zur kraft
schlüssigen Kupplung von Innensicherungshebel 5 und Zusatzhebel 8 eine Über
totpunktmechanik, insbesondere eine Übertotpunktfeder 21, vorgesehen und
einenends mit dem Innensicherungshebel 5, anderenends mit dem Zusatzhebel 8
verbunden ist. Anstelle der hier konkret vorgesehenen Übertotpunktfeder 21,
die in den Fig. 2 bis 4 gestrichelt dargestellt ist, soweit sie durch den
hier über dem Innensicherungshebel 5 liegenden Zusatzhebel 8 verdeckt ist,
kann auch eine anderweitige Übertotpunktmechanik, beispielsweise eine Knie
hebelmechanik od. dgl. vorgesehen sein. Wesentlich ist lediglich, daß der
Kippcharakter der Übertotpunktfeder 21 für die kraftschlüssige Kupplung
zwischen Innensicherungshebel 5 und Zusatzhebel 8 realisiert ist, um eben
die definierte Betriebslage B bzw. Notentsicherungslage N zu realisieren.
Die unterschiedlichen Haltekräfte in der Betriebslage B und der Notentsiche
rungslage N lassen sich bei Vorhandensein einer Übertotpunktmechanik, ins
besondere der Übertotpunktfeder 21 dadurch realisieren, daß die Übertot
punktfeder 21 asymmetrisch vorgespannt ist, so daß in der Betriebslage B
die Haltekraft wesentlich größer ist als in der Notentsicherungslage N.
Fig. 5 zeigt eine besonders zweckmäßige Gestaltung einer Übertotpunktmecha
nik, die nicht mit einer Übertotpunktfeder der zuvor erläuterten Art ausge
rüstet ist. Es handelt sich hier um eine Übertotpunkt-Rast-Mechanik, bei
der die kraftschlüssige Kupplung von Innensicherungshebel und Zusatzhebel
über die in eine der beiden Rastausnehmungen einrastende Rastnase erfolgt.
Für dieses Kraftfahrzeug-Türschloß gilt, daß die Übertotpunktmechanik zwei
dem Zusatzhebel 8 oder dem Innensicherungshebel zugeordnete, vorzugsweise
am Zusatzhebel 8 ausgebildete Rastausnehmungen 23, 24 und eine dem Innen
sicherungshebel 5 oder dem Zusatzhebel zugeordnete, in die Rastausnehmun
gen 23, 24 einrastbare Rastnase 25 aufweist und daß die Einrastung der
Rastnase 25 in der einen Rastausnehmung 23 der Betriebslage B und in die
andere Rastausnehmung 24 der Notentsicherungslage N entspricht. In Fig. 5
ist die Zuordnung in der zuvor erläuterten Weise getroffen, sie könnte aber
auch umgekehrt getroffen sein, beispielsweise zwei Rastnasen könnten einer
Rastausnehmung zugeordnet sein. Wesentlich ist, daß genau definiert die Be
triebslage B und die Notentsicherungslage N erreicht werden. Die Kupplung
der miteinander gekuppelten Hebel ist in diesem Fall noch stabiler und be
lastbarer als bei Verwendung einer Übertotpunktfeder zu Kupplungszwecken.
Außerdem ist die Kraftentfaltung noch stufenartiger bzw. sprunghafter.
Um eine definierte und sichere Lage der Rastnase 25 in den Rastausnehmun
gen 23, 24 zu gewährleisten, empfiehlt es sich, die Rastnase 25 einer Fe
derbelastung auszusetzen, beispielsweise von einer Schenkelfeder vorspannen
zu lassen.
In dem erfindungsgemäßen Kraftfahrzeug-Türschloß sind Schwenkbewegungen bzw.
Drehbewegungen die häufigsten Bewegungen der verschiedenen Teile. Dieser Tat
sache Rechnung tragend empfiehlt es sich, daß die Rastausnehmungen 23, 24
an einem drehbaren Teil, insbesondere am drehbaren Zusatzhebel 8 radial
geöffnet ausgebildet sind und daß die Rastnase 25 an einer in radialer Rich
tung gegenüber dem drehbaren Teil, insbesondere dem drehbaren Zusatzhebel 8
schwenkbaren Klinke 26 angeordnet oder ausgebildet ist. Das ist eine zweck
mäßige Anpassung an die Voraussetzungen bei diesem Kraftfahrzeug-Türschloß
im allgemeinen. Hier kommt hinzu, daß im Gegensatz zu einer Übertotpunkt
feder zwischen drehbaren, parallel zueinander liegenden Teilen diese Klin
kentechnik das Auftreten von Kräften in axialer Richtung vermeidet, also
sehr eindeutig eine Kraftwirkungsrichtung definiert.
Im hier dargestellten Ausführungsbeispiel gilt im übrigen, daß die Klin
ke 26 mit der Rastnase 25 aus massivem Material besteht und in Einschwenk
richtung federbelastet ist. Eine Alternative dazu wäre durchaus auch, daß
die Klinke 26 mit der Rastnase 25 einstückig aus Federstahl gebogen ist.
Im ersteren Fall wäre die Klinke 26 beispielsweise am Innensicherungshe
bel 5 angelenkt, im zweitgenannten Fall könnte eine andere Befestigungs
art gewählt werden, da die Eigenelastizität der Klinke 26 dann zur Ver
fügung stände.
Das in Fig. 5 dargestellte Ausführungsbeispiel macht deutlich, daß zweck
mäßig ist, daß die Klinke 26 mit der Rastnase 25 am Innensicherungshebel 5
oder an einem mit dem Innensicherungshebel 5 gekuppelten Teil angelenkt
ist. Im übrigen ist in Zusammenhang mit den voranstehenden Ausführungen
klar, daß zweckmäßigerweise die Rastausnehmungen 23, 24 und die Rastnase 25
in Formgebung und Oberflächenbeschaffenheit so gestaltet sind, daß sich
definierte Haltekräfte, insbesondere definierte, unterschiedliche Halte
kräfte in Betriebslage B und in Notentsicherungslage N ergeben. Letzteres
kann durch entsprechende Abrundung der aneinander zur Anlage kommenden
Gleitflächen und entsprechende Materialbearbeitung an den Oberflächen ver
wirklicht werden.
Generell gilt, daß die Lehre der vorliegenden Erfindung auch dann anwend
bar ist, wenn die Blockierung des Innensicherungshebels nicht durch den
Zentralverriegelungsantrieb und/oder nicht in einer Diebstahlsicherungs
funktion erfolgt, sondern aus anderen Gründen gegeben ist. Man kann näm
lich auch dann ohne weiteres die Verwendung eines Zusatzhebels mit An
kupplung an Innenauslösehebel und Außenauslösehebel zur Notentriegelung
verwirklichen.
Ein ganz entscheidender Vorteil des nach der Lehre der vorliegenden Er
findung gestalteten Kraftfahrzeug-Türschlosses besteht darin, daß es sich
hier um eine reine Einhandbedienung bei der Notentriegelung handelt. Die
Notentriegelung kann allein dadurch erfolgen, daß der Schlüssel im Schließ
zylinder in Notentriegelungsstellung gedreht wird. Es braucht also nicht,
wie bei anderen Techniken gleichzeitig der Außenauslösehebel gezogen zu
werden oder eine andere Funktion zu erfolgen. Das ist aber eine entscheiden
de Voraussetzung dafür, daß sich diese Technik in der Praxis weitgehend
durchsetzt.
Im übrigen gilt für die zuvor erläuterte Klinke aus massivem Material noch,
daß diese ohne weiteres als Feinstanzteil ausgeführt werden kann.
Claims (16)
1. Kraftfahrzeug-Türschloß für eine mit einem Schlüssel abschließbare Tür
eines Kraftfahrzeugs, insbesondere die Fahrertür, mit einer Schloßfalle,
einer Sperrklinke und einer Schließmechanik (1) für die Sperrklinke und
ggf. auch die Schloßfalle, wobei die Schließmechanik (1) mit einem moto
rischen Zentralverriegelungsantrieb verbindbar ist, wobei die Schließme
chanik (1) einen Innenauslösehebel (3), einen Außenauslösehebel (4), einen
Innensicherungshebel (5) und einen vöm Schließzylinder für den Schlüssel
betätigbaren Notentsicherungshebel (6) aufweist, wobei der Innensicherungs
hebel (5) einerseits unmittelbar mit dem Zentralverriegelungsantrieb kuppel
bar, andererseits mit dem Innenauslösehebel (3) und dem Außenauslösehe
bel (4) zur Freigabe in Entsicherungsstellung und Blockierung bzw. Leer
hubfunktion in Sicherungsstellung gekuppelt bzw. in und außer Eingriff
bringbar ist und wobei in einer Diebstahlsicherungsfunktion der Zentral
verriegelungsantrieb und dadurch auch der Innensicherungshebel (5) in
Sicherungsstellung blockiert sind, dadurch gekennzeich
net, daß dem Innensicherungshebel (5) ein Zusatzhebel (8) zugeordnet,
mit dem Innensicherungshebel (5) kraftschlüssig in einer bestimmten Rela
tivlage - Betriebslage (B) - gekuppelt und in dieser Betriebslage (B) mit
dem Innensicherungshebel (5) gemeinsam zwischen der Entsicherungsstellung
und der Sicherungsstellung hin und her bewegbar ist, daß der Innenauslöse
hebel (3) und der Außenauslösehebel (4) mit dem Zusatzhebel (8) gekuppelt
bzw. in und außer Eingriff bringbar sind, daß der Notentsicherungshebel (6)
ebenfalls mit dem Zusatzhebel (8) gekuppelt ist, daß durch Betätigung des
Notentsicherungshebels (6) der Zusatzhebel (8) aus der Betriebslage (B) in
eine zweite bestimmte Relativlage zum Innensicherungshebel (5) - Notent
sicherungslage (N) - bringbar ist und daß die Stellung des Zusatzhebels (8)
in Notentsicherungslage (N) bei Sicherungsstellung des Innensicherungshe
bels (5) in etwa mit der Stellung des Zusatzhebels (8) in Betriebslage (B)
bei Entsicherungsstellung des Innensicherungshebels (5) übereinstimmt.
2. Kraftfahrzeug-Türschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Zusatzhebel (8) auch in der Notentsicherungslage (N) mit dem Innensiche
rungshebel (5) kraftschlüssig gekuppelt ist.
3. Kraftfahrzeug-Türschloß nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Definition der Betriebslage (B) und der Notentsicherungslage (N)
Anschläge (14, 15, 17, 18) vorgesehen sind.
4. Kraftfahrzeug-Türschloß nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Haltekraft der kraftschlüssigen Kupplung in der Be
triebslage (B) relativ groß ist.
5. Kraftfahrzeug-Türschloß nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Haltekraft der kraftschlüssigen Kupplung in der Not
entsicherungslage (N) relativ gering ist.
6. Kraftfahrzeug-Türschloß nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Haltekraft der kraftschlüssigen Kupplung in der Be
triebslage (B) wesentlich größer ist als in der Notentsicherungslage (N).
7. Kraftfahrzeug-Türschloß nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Innensicherungshebel (5) und der Zusatzhebel (8) auf
einer gemeinsamen Drehachse (22) hintereinander angeordnet sind.
8. Kraftfahrzeug-Türschloß nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch ge
kennzeichnet, daß zur kraftschlüssigen Kupplung von Innensicherungshe
bel (5) und Zusatzhebel (8) eine Übertotpunktmechanik, insbesondere eine
Übertotpunktfeder (21), vorgesehen und einenends mit dem Innensicherungs
hebel (5), anderenends mit dem Zusatzhebel (8) verbunden ist.
9. Kraftfahrzeug-Türschloß nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
die Übertotpunktmechanik, insbesondere die Übertotpunktfeder (21), asymme
trisch vorgespannt ist, so daß in der Betriebslage (B) die Haltekraft we
sentlich größer ist als in der Notentsicherungslage (N).
10. Kraftfahrzeug-Türschloß nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeich
net, daß die Übertotpunktmechanik zwei dem Zusatzhebel (8) oder dem Innen
sicherungshebel zugeordnete, vorzugsweise am Zusatzhebel (8) ausgebildete
Rastausnehmungen (23, 24) und eine dem Innensicherungshebel (5) oder dem
Zusatzhebel zugeordnete, in die Rastausnehmungen (23, 24) einrastbare Rast
nase (25) aufweist und daß die Einrastung der Rastnase (25) in der einen
Rastausnehmung (23) der Betriebslage (B) und in die andere Rastausneh
mung (24) der Notentsicherungslage (N) entspricht.
11. Kraftfahrzeug-Türschloß nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß
die Einrastung der Rastnase (25) in die Rastausnehmungen (23, 24) unter
Federkraft erfolgt.
12. Kraftfahrzeug-Türschloß nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeich
net, daß die Rastausnehmungen (23, 24) an einem drehbaren Teil, insbeson
dere am drehbaren Zusatzhebel (8) radial geöffnet ausgebildet sind und daß
die Rastnase (25) an einer in radialer Richtung gegenüber dem drehbaren
Teil, insbesondere dem drehbaren Zusatzhebel (8) schwenkbaren Klinke (26)
angeordnet oder ausgebildet ist.
13. Kraftfahrzeug-Türschloß nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß
die Klinke (26) mit der Rastnase (25) aus massivem Material besteht und
in Einschwenkrichtung federbelastet ist.
14. Kraftfahrzeug-Türschloß nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß
die Klinke (26) mit der Rastnase (25) einstückig aus Federstahl gebogen ist.
15. Kraftfahrzeug-Türschloß nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch
gekennzeichnet, daß die Klinke (26) mit der Rastnase (25) am Innensiche
rungshebel (5) oder an einem mit dem Innensicherungshebel (5) gekuppel
ten Teil angelenkt ist.
16. Kraftfahrzeug-Türschloß nach einem der Ansprüche 12 bis 15, dadurch
gekennzeichnet, daß die Rastausnehmungen (23, 24) und die Rastnase (25)
in Formgebung und Oberflächenbeschaffenheit so gestaltet sind, daß sich
definierte Haltekräfte, insbesondere definierte, unterschiedliche Halte
kräfte in Betriebslage (B) und in Notentsicherungslage (N) ergeben.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19873717940 DE3717940A1 (de) | 1986-12-20 | 1987-05-27 | Kraftfahrzeug-tuerschloss |
Applications Claiming Priority (2)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE8634131U DE8634131U1 (de) | 1986-12-20 | 1986-12-20 | Kraftfahrzeug-Türschloß |
DE19873717940 DE3717940A1 (de) | 1986-12-20 | 1987-05-27 | Kraftfahrzeug-tuerschloss |
Publications (2)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE3717940A1 true DE3717940A1 (de) | 1988-07-07 |
DE3717940C2 DE3717940C2 (de) | 1988-10-20 |
Family
ID=25856085
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19873717940 Granted DE3717940A1 (de) | 1986-12-20 | 1987-05-27 | Kraftfahrzeug-tuerschloss |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE3717940A1 (de) |
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- 1987-05-27 DE DE19873717940 patent/DE3717940A1/de active Granted
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---|---|
DE3717940C2 (de) | 1988-10-20 |
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