DE3702491A1 - Einteiliger gewindeeinsatz - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Gewindeeinsatz, ein Ver
fahren zum Sichern eines solchen Gewindeeinsatzes und einem
Schraub- und Stemmwerkzeug zur Durchführung des Verfahrens.
Im einzelnen betrifft die Erfindung einen einteiligen Gewin
deeinsatz, mit einem zum Sichern gegen Verdrehen im einge
bauten Zustand dienenden Verformungsbereich, der sich an dem
der Vorschubrichtung beim Eindrehen entgegengesetzten Ende
des Einsatzes axial erstreckt.
Aus der US-PS 33 91 721 ist ein derartiger Gewindeeinsatz
bekannt, bei dem der Verformungsbereich an seiner Außensei
te mit einer Rändelung versehen ist, an der sich das Außen
gewinde anschließt. Dieser Verformungsbereich wird, nachdem
der Einsatz eingeschraubt ist, mittels eines speziellen
Werkzeuges an seinem gesamten Umfang aufgeweitet. Die ein
zelnen Zähne der Rändelung werden hierdurch in das Mate
rial des aufnehmenden Werkstücks gedrückt, so daß sich
der Gewindeeinsatz beim Ein- bzw. Ausdrehen einer Schrau
be nicht mitdrehen kann.
Bei der Auswahl solcher Gewindeeinsätze muß berücksichtigt
werden, daß bei der Tiefe der Aufnahmebohrung in dem Werk
stück nicht allein die Länge des die auftretenden Kräfte
übertragenden Gewindes maßgebend ist, sondern daß zusätz
lich noch die Länge des Verformungsbereiches hinzukommt.
Weist das Aufnahmewerkstück nur eine geringe Bauhöhe auf,
so lassen sich derartige Gewindeeinsätze nicht verwenden.
Darüber hinaus ist dieser Einsatz in seiner Herstellung
aufgrund der Rändelung und der damit verbundenen Material
zugabe aufwendig und teuer.
Weiterhin betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Sichern
eines Gewindeeinsatzes gegen Verdrehen im eingebauten Zu
stand.
Für die aus der US-PS 33 91 721 bekannten Gewindeeinsätze
ist ein Verfahren vorgesehen, daß in einer Aufweitung des
mit der Rändelung versehenen Verformungsbereiches am gesam
ten Umfang besteht. Dazu ist es notwendig, in der Bohrung
des aufnehmenden Werkstückes eine zusätzliche Senkung an
zubringen, so daß neben den ausschließlich für die Auf
nahme des Gewindeeinsatzes notwendigen Arbeitsschritten
noch ein weiterer Arbeitsgang hinzutritt, der die Kosten
und den Zeitaufwand erhöht. Außerdem ist bei diesem Ver
fahren durch Inaugenscheinnahme nicht sicherzustellen, ob
die Aufweitung zum Sichern gegen Verdrehen ausreichend er
folgte. Schließlich vergrößert sich die für die Übertragung
von Kräften notwendige Länge der Bohrung durch die Senkung
erheblich, so daß dieses Verfahren bei Werkstücken mit
nur geringer Bauhöhe nicht eingesetzt werden kann.
Darüber hinaus betrifft die Erfindung ein Schraub- und
Stemmwerkzeug zur Durchführung des Verfahrens, mit einem
Einschraubkopf und einem zum Verstemmen dienenden Trei
ber.
Zur Durchführung des Verfahrens nach der US-PS 33 91 721
werden zwei Werkzeuge benötigt, wobei das eine zum Ein
schrauben des Gewindeeinsatzes und das andere zum Aufwei
ten des Verformungsbereiches dient. Werden mehrere im
Durchmesser unterschiedliche Gewindeeinsätze bei ein
und demselben Bauteil verwendet, so ist es notwendig,
eine entsprechend hohe Anzahl an Werkzeugen bereitzu
stellen. Durch den ständigen Wechsel von dem Eindreh
werkzeug zu dem Aufweitwerkzeug treten als Folge davon
lange Montagezeiten auf. Diese Zeiten werden noch da
durch erhöht, daß zwischen dem Aufweitwerkzeug und dem
Gewindeeinsatz nach dem Aufweiten Selbsthemmung auf
tritt, so daß dieses Werkzeug erst mühsam aus dem Ein
satz gelöst werden muß.
Auf dem Markt ist ein anderes Verfahren bekannt, bei dem
zum Einschrauben und Sichern eines Gewindeeinsatzes ein
und dasselbe Werkzeug benutzt wird, das aus einem Trei
ber und einem Einschraubkopf besteht. Bei diesem Verfah
ren werden zwischen dem eingeschraubten Gewindeeinsatz
und der Aufnahmebohrung im Werkstück Sperrkeile durch den
Treiber axial eingetrieben, die das Material des Werkstückes
an diesen Stellen lösen und verdrängen. Das gelöste
Material fällt dabei als Späne nach unten. Der Treiber
besitzt zur Durchführung des Verfahrens an seiner in Vor
schubrichtung beim Eindrehen liegenden Stirnseite eine
ebene Fläche. Diese Ausbildung der Stirnseite des Trei
bers ermöglicht nicht, an dem Gewindeeinsatz selber ir
gendeine Maßnahme zum Sichern gegen Verdrehen durchzu
führen.
Es ist Aufgabe der Erfindung, einen Gewindeeinsatz der
oben bezeichneten Art und ein Verfahren zum Sichern ge
gen Verdrehen im eingebauten Zustand des Gewindeeinsatzes
sowie ein Werkzeug zur Durchführung des Verfahrens zu
schaffen, bei welchem die beschriebenen Nachteile überwun
den werden. Die Erfindung soll insbesondere Anwendung fin
den können bei Werkstücken mit nur geringer Bauhöhe.
Außerdem sollen bei der Durchführung des Verfahrens keine
Späne anfallen.
Die Aufgabe wird hinsichtlich der Gestaltung des Einsatzes
dadurch gelöst, daß der Verformungsbereich von dem Außen
gewinde vollständig überdeckt ist. Durch die Verlagerung
des Außengewindes in den Verformungsbereich wird die Bau
höhe des Einsatzes klein gegenüber dem Stand der Technik,
so daß der Gewindeeinsatz auch bei Werkstücken, deren Höhe
gering ist, verwendet werden kann. Darüber hinaus sind nur
wenige und einfache Herstellungsschritte nötig, wodurch die
Kosten und der zeitliche Aufwand zur Herstellung des Ein
satzes gering gehalten werden können.
In bevorzugter Ausgestaltung des Gewindeeinsatzes ist des
sen Durchmesser seines in Vorschubrichtung beim Eindrehen
liegenden Endbereichs kleiner als der Kerndurchmesser des
Gewindes in dem aufnehmenden Werkstück. Wird der Einsatz in
eine Sacklochbohrung eingeschraubt, so ist es hierdurch mög
lich, auch den Bereich des Gewindeauslaufes im Sackloch für
das Innengewinde des Gewindeeinsatzes zu nutzen.
Der Verfahrensteil der Aufgabe wird dadurch gelöst, daß min
destens ein Teilbereich des entgegen der Vorschubrichtung beim
Eindrehen liegenden Endes des Gewindeeinsatzes in das auf
nehmende Werkstück verstemmt wird. Hierdurch wird erreicht,
daß der Einsatz zuverlässig in dem aufnehmenden Werkstück
gegen Verdrehen gesichert wird, wobei sich dies leicht
durch Inaugenscheinnahme kontrollieren läßt. Außerdem
muß bei diesem Verfahren die Bohrung in dem Aufnahmewerk
stück nicht gesondert vorbereitet werden. Schließlich sind
keine weiteren Sicherungselemente notwendig, so daß auch
keine Späne erzeugt werden, die nach unten fallen und
eventuell vorhandene Dichtungsflächen zerstören können.
Ein weiterer vorteilhafter Verfahrensschritt der Erfindung
besteht darin, daß das Verstemmen während des Eingreifens
des Eindrehwerkzeuges erfolgt. Hierdurch wird die Montage
zeit für das Eindrehen und Verstemmen verkürzt.
Als neues Werkzeug zur Durchführung des Verfahrens wird vor
geschlagen, daß der Treiber an seiner in Vorschubrichtung
beim Eindrehen liegenden Stirnseite mindestens eine Keil
rippe besitzt. Diese Keilrippe verdrängt einen Teil des Ver
formungsbereiches des Gewindeeinsatzes in das Material
des Aufnahmewerkstückes, so daß diese miteinander sicht
bar verhaken. Durch die Ausbildung des Werkzeuges mit
einem Einschraubkopf und einem Treiber beschränkt sich
die Anzahl der notwendigen Werkzeuge auf das Mindestmaß,
so daß auch kein die Montagezeit vergrößernder Werkzeugwech
sel notwendig ist.
Zwischen Werkzeug und Einsatz tritt keine Selbsthemmung auf,
so daß sich das Werkzeug nach Beendigung der Montage leicht
aus dem Gewindeeinsatz entfernen läßt.
In bevorzugter Ausgestaltung des Schraub- und Stemmwerk
zeuges ist die Wirkfläche der Keilrippe entgegen der Ein
drehbewegung in Umfangsrichtung abgeschrägt. Die Möglich
keit des Mitdrehens beim Herausschrauben eines Gewinde
bolzens oder einer Schraube wird so noch weiter verrin
gert. Gleiches wird auch dadurch erreicht, daß die Keil
rippe an ihrer Wirkfläche V-förmig eingesenkt ist. Die
Wirkfläche kann dabei auch jede andere Form annehmen.
Durch diese Ausbildung wird neben der oben beschriebenen
Gefahr des Mitdrehens beim Herausschrauben eines Gewin
debolzens bzw. einer Schraube aus dem Gewindeeinsatz
gleichzeitig die Gefahr des Mitdrehens beim Einschrau
ben weiter verringert. Eine weitere bevorzugte Ausgestal
tung des Werkzeuges besteht darin, daß der Einschraubkopf
eine Anschlagfläche besitzt, deren Durchmesser größer ist
als der Nenndurchmesser des Außengewindes des Einsatzes
und die wenigstens eine Nut aufweist. Die Anschlagfläche
gewährleistet, daß das freie Ende des Verformungsbereiches
des Einsatzes bündig mit der Oberfläche des aufnehmenden
Werkstückes abschließt. Es ist aber auch möglich, den
Einsatz versenkt anzubringen. Wird das Werkzeug durch
einen Motor, der sowohl einen Links- als auch Rechtslauf
besitzt, angetrieben, so dient die Anschlagfläche auch als
Steuerungsfläche, die beim Einschrauben des Gewindeeinsatzes
diesen Vorgang durch ein zwischen Anschlagfläche und Ober
fläche des Werkstückes entstehendes Bremsmoment begrenzt.
Die Erfindung wird nachstehend in Verbindung mit der Zeich
nung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen Gewinde
einsatz gemäß der Erfindung,
Fig. 2 eine Ansicht eines Schraub- und Stemm
werkzeuges gemäß der Erfindung,
Fig. 3 einen Längsschnitt entlang Linie III-III
in Fig. 2,
Fig. 4 eine Draufsicht auf das Schraub- und
Stemmwerkzeug gemäß der Erfindung,
Fig. 5 einen Längsschnitt durch den erfin
dungsgemäßen Gewindeeinsatz im einge
bauten Zustand mit dem noch im Ein
griff befindlichen Schraub- und Stemm
werk gemäß der Erfindung.
Ein vorzugsweise aus nicht rostendem Stahl hergestellter Ge
windeeinsatz 10 ist in Fig. 1 senkrecht stehend dargestellt.
Auf seiner äußeren Umfangsfläche ist er mit dem Außengewin
de 14 und in seinem Inneren mit dem Innengewinde 16 ver
sehen. An dem der Vorschubrichtung beim Einschrauben ent
gegengesetzten Ende erstreckt sich in axialer Richtung der
Verformungsbereich 12, der vom Außengewinde 14 vollständig
überdeckt wird. Im Inneren des Einsatzes 10 weist der Ver
formungsbereich 12 eine glatte, zylindrische Oberfläche
auf. Der Innendurchmesser des Einsatzes 10 ist in diesem
Bereich vorzugsweise sehr viel größer als der Nenndurch
messer seines Innengewindes 16, wodurch eine sehr geringe
Wandstärke erzeugt wird. Diese dünne Wand erleichtert das
Verstemmen des Gewindeeinsatzes 10. Der Verformungsbereich
12 kann im Inneren des Einsatzes 10 darüber hinaus aber
auch jede andere Oberflächenkontur annehmen, soweit dies
durch den Einsatz eines bestimmten Werkzeuges erforderlich
ist. So besteht beispielsweise die Möglichkeit, daß sich
axial erstreckende und diametral gegenüberstehende Nuten
vorgesehen werden, in die dann ein zum Verstemmen geeig
netes Werkzeug mit einer flachen Schneide eingreift. Am
unteren Endbereich 18 des Einsatzes 10 ist der Durchmes
ser kleiner als der Kerndurchmesser des Aufnahmegewindes
im Werkstück, wodurch der Gewindeauslauf der Sacklochboh
rung im Werkstück noch für das Innengewinde 16 genutzt
werden kann.
Ein in Fig. 2 senkrecht dargestelltes Schraub- und Stemm
werkzeug 20 besteht im wesentlichen aus einem zylindrischen
Treiber 22, einen mit einer Anschlagfläche 36 versehenen
Einschraubkopf 24 und einer Schraubenfeder 26.
Die Schraubenfeder 26 ist zusammen mit dem Einschraubkopf
24 in dem Treiber 22 in einer zentrisch in diesem angebrach
ten Bohrung 40 angeordnet, deren Öffnung in die Vorschub
richtung beim Eindrehen des Gewindeeinsatzes 10 weist. Ein
Arretierstift 28, der in einer quer zur Hauptmittellängs
achse verlaufenden Bohrung des Treibers 22 fest eingepreßt
ist und der in eine sich axial erstreckende Vertiefung 42 des
Einschraubkopfes 24 hineinragt, überträgt eine von dem
Treiber 22 ausgeführte Drehung auf den Einschraubkopf 24
und sichert gleichzeitig den Kopf 24 sowie die Feder 26
gegen Herausfallen. An seiner in Vorschubrichtung liegen
den Stirnseite ist der Treiber 22 mit vier sich radial er
streckenden und jeweils im Winkel von 90° zueinander ange
ordneten sowie von außen nach innen verlaufenden Keilrip
pen 30 versehen, wobei sich die Anzahl der Keilrippen 30
nach dem Durchmesser des zu verstemmenden Gewindeeinsatzes
10 richtet. Der Keilwinkel kann dabei einen beliebigen Be
trag zwischen 10° und 80° annehmen. Vorzugsweise beträgt
er 30°. Die Keilrippen 30 besitzen Wirkflächen 34, die
entweder tangential zu dem Schraub- und Stemmwerkzeug 20
verlaufen oder entgegen der Einschraubbewegung in Umfangs
richtung abgeschrägt sind. Auch besteht die Möglichkeit,
daß sie in irgendeiner Weise mit einem Profil versehen
sein können, beispielsweise mit einer V-förmigen Senkung.
Der Einschraubkopf 24 ist an seinem außerhalb des Trei
bers 22 befindlichen Ende mit einem Gewinde 38 versehen.
In einigem Abstand dazu schließt sich eine senkrecht zur
Hauptmittellängsachse des Einschraubkopfes 24 angeordnete
Anschlagfläche 36 an, deren Durchmesser größer ist als der
Nenndurchmesser des Außengewindes 14 des Gewindeeinsatzes
10. Vorzugsweise soll der Durchmesser der Fläche 36 dabei
dem Außendurchmesser des Treibers 22 nicht überschreiten.
Die Fläche 36 ist durch ebenfalls vier radial verlaufende
und im Winkel von 90° zueinander angeordnete Nuten 32 un
terbrochen. Die Breite der Nuten 32 ist dabei etwas größer
als die Breite der Keilrippen 30, so daß letztere durch
die Anschlagfläche 36 hindurchtreten können.
Zum Eindrehen des Gewindeeinsatzes 10 wird dieser auf den
Einschraubkopf 24 des Schraub- und Stemmwerkzeuges 20 so
weit aufgeschraubt, bis das mit dem Verformungsbereich 12
versehene Ende gegen die Anschlagfläche 36 stößt. An
schließend wird das Werkzeug 20 mit dem Einsatz 10 an
das Gewinde des aufnehmenden Werkstückes angesetzt und
eingedreht. Dies geschieht ebenfalls so lange, bis die
Anschlagfläche 36 gegen die Oberfläche des Aufnahmewerk
stückes läuft. Der freie Rand des Verformungsbereiches 12
schließt nun mit der Oberfläche des Aufnahmewerkstückes
ab. Mittels eines Schlagwerkzeuges wird nun der Treiber
22 in Richtung auf den Gewindeeinsatz 10 bewegt. Die an
ihm angeordneten Keilrippen 30 treten durch die Nuten 32
der Anschlagfläche 36 und verstemmen Teilbereiche der
oberen Gewindegänge des Einsatzes 10 in das Material
des aufnehmenden Werkstückes. Gleichzeitig verhindert
die Anschlagfläche 36, daß sich das so verdrängte Material
des Werkstückes nach außen wölben kann. Durch die Feder
kraft der Schraubenfeder 26 wird der Treiber 22 an
schließend wieder in die Ausgangsposition bewegt. Das
Werkzeug 20 kann nun aus dem gegen Verdrehen nunmehr ge
sicherten Gewindeeinsatz 10 herausgedreht werden.
Durch die Verwendung von nicht rostendem Stahl wird er
reicht, daß nach dem Verstemmen die Bruchstellen des Ge
windeeinsatzes 10 nicht rosten und so auch nicht das Auf
nahmewerkstück in Mitleidenschaft ziehen.
Das Schraub- und Stemmwerkzeug 20 kann statt eines Schlag
werkzeuges von Hand auch mit einem Motor angetrieben werden.
Beispielsweise ist der Einsatz eines durch Preßluft ange
triebenen Motors möglich, der dann gleichzeitig das Auf-
bzw. Einschrauben des Gewindeeinsatzes 10 und das Verstem
men in dem Aufnahmewerkstück besorgt. Das Werkzeug müßte
hierzu den Anforderungen an diese Antriebsquelle angepaßt
werden.
Schließlich sei noch erwähnt, daß für jeden Gewinddurch
messer ein eigenes Werkzeug vorgesehen ist.
Claims (10)
1. Einteiliger Gewindeeinsatz, mit einem zum Sichern
gegen Verdrehen im eingebauten Zustand dienenden
Verformungsbereich, der sich an dem der Vorschub
richtung beim Eindrehen entgegengesetzten Ende des
Einsatzes axial erstreckt, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Verformungsbereich
(12) von dem Außengewinde (14) vollständig über
deckt ist.
2. Gewindeeinsatz nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Verformungs
bereich (12) im Inneren des Gewindeeinsatzes (10)
eine zylindrische, glatte Oberfläche aufweist.
3. Gewindeeinsatz nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der Durchmesser
des in Vorschubrichtung beim Eindrehen liegenden
Endbereichs des Gewindeeinsatzes (10) kleiner ist
als der Kerndurchmesser des Gewindes in dem auf
nehmenden Werkstück.
4. Verfahren zum Sichern eines Gewindeeinsatzes nach
einem der Ansprüche 1 bis 3 gegen Verdrehen im ein
gebauten Zustand, dadurch gekenn
zeichnet, daß mindestens ein Teilbereich
des entgegen der Vorschubrichtung beim Eindrehen
liegenden Endes des Gewindeeinsatzes in das auf
nehmende Werkstück verstemmt wird.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Verstemmen während
des Eingreifens des Eindrehwerkzeugs erfolgt.
6. Schraub- und Stemmwerkzeug zur Durchführung des Ver
fahrens nach den Ansprüchen 4 oder 5, mit einem Ein
schraubkopf und einem zum Verstemmen dienenden Trei
ber, dadurch gekennzeich
net, daß der Treiber (22) an seiner in Vor
schubrichtung beim Eindrehen liegenden Stirnseite
mindestens eine Keilrippe (30) besitzt.
7. Schraub- und Stemmwerkzeug nach Anspruch 6, da
durch gekennzeichnet, daß die
Wirkfläche (34) der Keilrippe (30) entgegen der Ein
drehbewegung in Umfangsrichtung abgeschrägt ist.
8. Schraub- und Stemmwerkzeug nach Anspruch 6, da
durch gekennzeichnet, daß die
Keilrippe (30) an ihrer Wirkfläche (34) V-förmig
eingesenkt ist.
9. Schraub- und Stemmwerkzeug nach Anspruch 7 oder 8,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Treiber (22) mit vier jeweils im Winkel von
90° zueinander angeordneten Keilrippen (30) ver
sehen ist.
10. Schraub- und Stemmwerkzeug nach Anspruch 9, da
durch gekennzeichnet, daß
der Einschraubkopf (24) eine Anschlagfläche (36)
besitzt, deren Durchmesser größer ist als der
Nenndurchmesser des Außengewindes des Einsatzes
(10) und die wenigstens eine Nut (32) aufweist.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19873702491 DE3702491A1 (de) | 1987-01-28 | 1987-01-28 | Einteiliger gewindeeinsatz |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19873702491 DE3702491A1 (de) | 1987-01-28 | 1987-01-28 | Einteiliger gewindeeinsatz |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE3702491A1 true DE3702491A1 (de) | 1988-08-18 |
Family
ID=6319706
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19873702491 Withdrawn DE3702491A1 (de) | 1987-01-28 | 1987-01-28 | Einteiliger gewindeeinsatz |
Country Status (1)
Country | Link |
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DE (1) | DE3702491A1 (de) |
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