DE369664C - Elektrisch beheizter Brutapparat - Google Patents
Elektrisch beheizter BrutapparatInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01K—ANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
- A01K41/00—Incubators for poultry
Landscapes
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- Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AM 22. FEBRUAR 1923
AM 22. FEBRUAR 1923
REICH S PATENTAMT-
PATENTSCHRIFT
KLASSE 45 h GRUPPE
(S 549o8 III\45h)
Siemens Elektrowärme-Ges. m. b. H. in Dresden.
Elektrisch beheizter Brutapparat. Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. Dezember 1920 ab.
Elektrisch beheizte Brutapparate pflegt man mit einer Reserveheizung auszurüsten, um
bei dem Versagen des Stromes die Temperatur im Innern des Brutraumes aufrechtzuhalten.
Demgemäß ist eine große Anzahl von Brutapparaten bekannt geworden, bei denen neben der elektrischen Heizvorrichtung noch
eine Warmwasserbeheizung oder eine Lampenheizung besonders eingebaut ist.
Alle diese Apparate haben den Nachteil,
S69664
daß die beiden Heizmittel nicht organisch verbunden, sondern nur nebeneinander angeordnet
sind. Auch wenn von beiden Heizmitteln die gleichen Wärmemengen demBrutapparat
zugeführt werden, kann immer noch nicht eine gleichmäßige Wärmeverteilung
im Innern des Brutraumes erreicht werden. Gemäß der Erfindung wird eine gleichmäßige
Wärmeverteilung im Brutraum dadurch gesichert, daß an einem Wasserkreislauf,
der in bekannter Weise als Wärmeträger dient, außer der elektrischen Heizvorrichtung
noch die Reserveheizvorrichtung angebracht ist. Da beide Heizmittel ihre Wärme nunmehr
nicht unmittelbar an den Brutraium abgeben können, vielmehr von beiden der gleiche
Wärmeträger beheizt wird, so ist es nur noch nötig, dafür Sorge zu tragen, daß von beiden
Heizmitteln die gleichen Wärmemengen an den Wasserkreislauf abgegeben werden. |
In den Abb. 1 bis 5 sind verschiedene Ausführungsbeispiele
des Gegenstandes der Erfindung dargestellt. In der Abb. 1 ist 1 der
Brutkasten, 2 der Eierbehälter. Innerhalb i der Heizrohre 3 und der Heizvorrichtung 4 j
läuft das Wasser in Pfeilrichtung um. Die Heizvorrichtung enthält in ihrem wassergefüllten
Innern einen elektrischen Heizkörper 5. Die zweite Wärmequelle bildet eine Lampe 6, die durch einen Schornstein 7 den
Inhalt der Heizvorrichtung 4 erwärmt. Die Heizvorrichtung 4 ist über die obere Einmündungsstelle
der Rohre 3 bis an den Deckel des Brutkastens verlängert. Diese Verlange- j
rung dient als Reservewasserbehälter, dessen Inhalt mittels des Deckels 8 jederzeit geprüft
und bei Bedarf ergänzt werden kann. Soll einseitiger Erwärmung des Brutkastens durch
die Heizvorrichtung 4 vorgebeugt werden, so wird diese mit einer Isolierhülle 9 umkleidet.
Dadurch, daß die beiden Wärmeerzeuger ihre Wärme nicht an den Brutkasten direkt, sondern nur an den Wasserkreislauf
abgeben können, ist die Wärmeverteilung im i Innern des Brutkastens unabhängig von dem '
Heizmittel. ,
Eine zweite Ausführungsform ist in Abb. 2 i und 3 dargestellt. Die Heizrohre 3 sind hier
au dem zu beheizenden aufsteigenden Ast zu i einem schornsteinartigen Bündel zusammen-■
gefaßt, das im Innern von einer Lampe, von ; außen durch den elektrischen Strom beheizt
wird. Zum Ausgleich der Wassertemperatur in den einzelnen Rohren sind diese an einen
Behälter 10 angeschlosssen. Der beheizte Ast des Wasserkreislaufes ist durch eine
Wand 11 von dem Brutraum getrennt, so daß namentlich die elektrische Beheizung
keinerlei Wärme unmittelbar an das Innere des Brutkastens abgeben kann. Die Verlegung
der elektrischen Heizkörper nach außen hat den Vorteil der Einfachheit und besserer
Überwachung.
Man kann auch, falls es vorteilhaft erscheint, den Brutraum nur von oben her beheizen.
In diesem Fall liegen der auf und ab steigende Ast des Wasserkreislaufes dicht
nebeneinander auf der einen Seite des Brutkastens. Bei geeigneter Anordnung der Heizrohre
3 kann man sogar beim Wechseln des Heizmittels den auf und ab steigenden Ast miteinander vertauschen, was den Vorteil mit
sich bringt, daß man an einem Ast immer nur ein Heizmittel anzubringen braucht.
Ein Ausführungsbeispiel einer solchen An-Ordnung zeigt Abb. 4 und 5. Die auf und ab
steigenden Äste der den Wasserkreislauf bildenden Rohre 3 sind zu schornsteinförmigen
Rohrbündeln vereinigt. Das eine dieser Rohrbündel wird durch eine Lampe 12, das andere
durch eine eingehängte Heizpatrone 13 erwärmt. Die horizontalen Hin- und Rückführungen
innerhalb des Brutraumes bilden eine rostähnliche Platte und sind so angeordnet,
daß immer entgegengesetzt laufende Wasserströme nebeneinanderliegen. Beim Umwechseln
des Heizmittels kehrt sich die Wasserbewegung um.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Elektrisch beheizter Brutapparat mit Reserveheizung, gekennzeichnet durch einen in bekannter Weise als Wärmeträger dienenden Wasserkreislauf, an dem außer der elektrischen Heizvorrichtung noch die Reserveheizvorrichtung angebracht ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DES54908D DE369664C (de) | 1920-12-03 | 1920-12-03 | Elektrisch beheizter Brutapparat |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DES54908D DE369664C (de) | 1920-12-03 | 1920-12-03 | Elektrisch beheizter Brutapparat |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE369664C true DE369664C (de) | 1923-02-22 |
Family
ID=7490108
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DES54908D Expired DE369664C (de) | 1920-12-03 | 1920-12-03 | Elektrisch beheizter Brutapparat |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE369664C (de) |
-
1920
- 1920-12-03 DE DES54908D patent/DE369664C/de not_active Expired
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