DE3640131C2 - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE3640131C2 DE3640131C2 DE3640131A DE3640131A DE3640131C2 DE 3640131 C2 DE3640131 C2 DE 3640131C2 DE 3640131 A DE3640131 A DE 3640131A DE 3640131 A DE3640131 A DE 3640131A DE 3640131 C2 DE3640131 C2 DE 3640131C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- roller
- roll
- cast iron
- max
- cast
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C21—METALLURGY OF IRON
- C21D—MODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
- C21D5/00—Heat treatments of cast-iron
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C22—METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
- C22C—ALLOYS
- C22C37/00—Cast-iron alloys
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Metallurgy (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Thermal Sciences (AREA)
- Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
- Reduction Rolling/Reduction Stand/Operation Of Reduction Machine (AREA)
- Heat Treatment Of Articles (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer
Walze mit harter Mantelfläche, insbesondere für eine
Papiermaschine, bestehend aus Gußeisen, das mindstens C,
Si, Mn, P, S und gegebenenfalls mindestens eines der
Elemente Mg, Cr, Mo, Cu oder Sn enthält und in eine Sandform
vergossen wird, wobei die Walze einen Mindestdurchmesser
von 200 mm sowie eine Mindestwanddicke von 20 mm
hat und wobei die Walze eine durch rasche Abkühlung erzielte
äußere Zone mit karbidischem Gefüge sowie eine grauerstarrte
Kernzone aufweist. Die Erfindung betrifft auch die
Walze selbst.
Unter dem Begriff "Walzen" soll im vorliegenden Fall Voll-
und Hohlwalzen verstanden werden. In Papiermaschinen können
sie insbesondere zum Glätten, Trocknen und Kreppen der
Papierbahn eingesetzt werden. Für diese Einsatzfälle können
sie, falls notwendig, zusätzlich geheizt oder gekühlt
werden. Der Linienkraftverlauf entlang des Walzenspaltes zu
beispielsweise einer anderen Walze kann durch entlang der
Walzenlänge variable innere oder äußere Kräfte gesteuert
werden.
Alle Konzentrationen von Stoffzusammensetzungen betreffende
Prozent-Werte sind als Masse-% zu verstehen.
Walzen bzw. Walzenmäntel, wie sie vorstehend beschrieben
sind, unterliegen einem hohen Verschleiß. Sie werden daher
bisher als Schalenhartguß gegossen. Dabei entsteht auf
einem infolge relativ langsamer Abkühlung grauerstarrenden
Kern aus Gußeisen mit Lamellengraphit außen eine
Hartgußrandschicht mit karbidischem Gefüge, die durch
Kokillenabschreckung erhalten wird (Roll, F.: "Handbuch der
Gießerei-Technik", 1. Band, 2. Teil, Springer-Verlag
Berlin, Göttingen, Heidelberg, 1960, Seite 190).
Infolge unterschiedlicher Abkühlungsgeschwindigkeit bilden
sich im einzelnen drei Zonen mit unterschiedlichen Gefügen:
- a) Die grauerstarrende Kernzone, in der der Kohlenstoff überwiegend als Graphit, und zwar als Lamellengraphit, ausgeschieden ist; das Gefüge in dieser Zone ist perlitisch.
- b) Eine Übergangs- oder melierte Zone aus weißem und grauem Gußeisen, in der der Anteil des weißen (karbidischen) Gußeisens von außen nach innen ständig ab und die Ausscheidung als Lamellengraphit entsprechend zunimmt; Ausdehnung und Beschaffenheit dieser Übergangszone variieren in weiten Grenzen und können nicht gezielt gesteuert werden.
- c) Die abgeschreckte Zone, in der der Kohlenstoff völlig als Karbid gebunden ist; diese Zone weist ein grobes Gefüge mit Zementit-Dendriten auf, deren Länge vorwiegend 200 µm und deren Dicke überwiegend über 50 µm betragen. Die Ausrichtung der Dendriten ist dabei relativ regellos; die grobe Gefügestruktur beeinträchtigt die Verschleißfestigkeit.
Da bei Schalenhartguß definierte Hartguß-Schichten
schwierig zu verwirklichen sind, ist es nicht möglich, die
Walzen der eingangs genannten Art aus Gußeisen mit Kugel-
oder Vermikular-Graphit herzustellen.
Ziel der Erfindung ist es, einerseits Walzen der eingangs
genannten Art aus Gußeisen mit Kugel- oder Vermikulargraphit
herzustellen und andererseits bei Gußeisen mit
Lamellen-Graphit mit einem Oberflächenbehandlungsverfahren
die Korngrößen des karbidischen Gefüges zu verfeinern, um
den Verschleiß-Widerstand der Laufflächen von Walzen mit
harter Mantelfläche zu erhöhen; dieses Ziel wird dadurch
erreicht, daß die Gefügeausbildung in der äußeren Zone
erzeugt wird, indem
- a) die vorgegossene grauerstarrte Walze im Gußzustand auf eine Temperatur zwischen 450 und 600° vorgewärmt wird;
- b) die vorgewämrte Lauffläche durch rasches Erhitzen bis über die Liquidus-Temperatur des Werkstoffes schrittweise fortschreitend bis zu einer vorgewählten Solltiefe örtlich aufgeschmolzen wird;
- c) die Lauffläche durch unmittelbar anschließendes rasches Abkühlen unter den Ar₁-Punkt des Eisen-Kohlenstoff-Diagramms mit karbidischem Gefüge wieder erstarrt und wobei
- d) schließlich die ganze Walze auf Umgebungstemperatur abgekühlt wird.
Unter vorgewählten Soll-Tiefen werden Aufschmelztiefen
verstanden, die von ihrem vorgesehene Sollwert um nicht
mehr als ±10% abweichen, diese Aufschmelztiefen sind bei
einer nach dem Verfahren hergestellten Walze die Tiefen des
karbidischen Gefüges.
Mit dem neuen Verfahren wird erreicht, daß das karbidische
Gefüge eine definierte Solltiefe von mindestens 1 mm
aufweist, und seine Zementit-Dendriten eine maximale Länge
von 100 µm und eine maximale Dicke von 10 µm haben.
Durch die rasche Erhitzung der vorgewärmten Lauffläche
mindestens bis zur Liquidus-Temperatur des verwendeten
Gußeisens, d. h. bis mindestens etwa 1200°C und die
nachfolgende rasche Erstarrung und Abkühlung bis unter den
Punkt Ar₁ des Eisen-Kohlenstoff-Diagrammes, also bis unter
730°C, entsteht auf der Lauffläche ein feines karbidisches,
insbesondere ein ledeburitisches Gefüge, dessen
Zementit-Dendriten die beanspruchten maximalen Abmessungen
nicht überschreiten. Denn durch die Erhitzung geht der - im
Grundgefüge als Graphit ausgeschiedene - Kohlenstoff im
aufgeschmolzenen Tiefenbereich in Lösung; er kristallisiert
anschließend infolge der hohen Erstarrungs- und Abkühlungsgeschwindigkeiten
als Eisenkarbid aus. In den Walzenkörper
hinein schließt sich an die karbidische Schicht
eine wärmebeeinflußte Zone an, die als feinperlitisches
bainitisches Vergütungsgefüge anzusprechen ist; ihre Dicke
entspricht mindestens in etwa derjenigen der ihr vorgelagerten
karbidischen Schicht.
Die Kristallisation von Eisenkarbiden in der aufgeschmolzenen
Oberfläche kann dabei nur erreicht werden, wenn die
Wanddicke mindestens fünfmal größer ist als die Umschmelztiefe,
das anderenfalls eine genügend rasche Abkühlungs-
und Erstarrungsgeschwindigkeit des aufgeschmolzenen Tiefenbereiches
nicht gewährleistet ist.
Da die Tiefe des aufgeschmolzenen Bereiches beim Umschmelzen
der Oberfläche relativ genau bestimmt und eingehalten
werden kann, ist es möglich, die geforderte Soll-Tiefe mit
der notwendigen Genauigkeit und Gleichmäßigkeit auf der
ganzen Oberfläche zu gewährleisten. Dabei hat es sich als
vorteilhaft erwiesen, wenn bei der Vorwärmung Aufheizgeschwindigkeiten
von maximal 100°C/h eingehalten werden
und/oder wenn die Abkühlung auf Umgebungstemperatur nach
dem Umschmelzprozeß nicht schneller als mit einer Geschwindigkeit
von 50°C/h durchgeführt wird, wobei diese
Abkühlung zweckmäßigerweise in einem Ofen erfolgen kann.
Als Energiequelle für das Aufschmelzen eignen sich besonders
elektrische Lichtbogen, wobei Schweißbrenner mit
einer Wolframelektrode und beispielsweise mit einer Energiedichte
von 2-4 kW/cm² wegen der relativ einfachen
Handhabung und aus wirtschaftlichen Gründen besonders
geeignet sind. Da man das Aufschmelzen vorteilhafter unter
Schutzgasatmosphäre durchführt, verwendet man als Eneriequelle
vorzugsweise Inert Gas-Schweißbrenner, also sogenannte
WIG-Schweißbrenner. Es ist jedoch auch möglich, das
Aufschmelzen mit Laser- oder Elektronenstrahlen durchzuführen.
Die rasche Erstarrungsabkühlung auf Temperaturen unter
730°C erfolgt an ruhender Luft, wobei - wie bereits
erwähnt - die geforderte Mindestwandstärke eine genügend
rasche Wärmeabfuhr gwährleistet. Das schrittweise fortschreitende
örtliche Aufschmelzen erreicht man am einfachsten
durch eine rotierende und/oder longitudinale Relativbewegung
zwischen dem Brenner und der vorgewärmten Walze.
Dabei hat es sich als zweckmäßig erwiesen, die Walze in
axialer Richtung zeilenweise fortschreitend um den feststehenden
Brenner rotieren zu lassen.
Um eine fehlerfreie Lauffläche mit karbidisch erstarrtem
Gefüge zu erreichen, ist es weiterhin zweckmäßig, die
Walze vor der erfindungsgemäßen Behandlung mechanisch von
Gußhaut zu befreien. Nach der Behandlung wird, wie
erwähnt, die Lauffläche mechanisch in üblicher Weise fertig
bearbeitet, wobei dann karbidische Laufflächen zwischen
1-8 mm erhalten werden.
Um eine Rißanfälligkeit insbesondere im Übergangsbereich
zwischen der Laufflächenschicht und dem durch das Umschmelzen
unbeeinflußten Walzenkörper oder -kern gering zu
halten, ist es vorteilhaft, wenn die maximale Soll-Tiefe
des karbidischen Gefüges 8 mm beträgt. Diese maximale
Soll-Tiefe ist darüber hinaus wirtschaftlich sinnvoll, da
sie mit Abkühlungsbedingungen herstellbar ist, die ohne
einen extremen Aufwand erreichbar sind.
Als besonders vorteilhaft hat sich die neue Walze erwiesen,
wenn sie aus Gußeisen mit Kugelgraphit besteht und nachstehende
Zusammensetzung (in Masse-%) aufweist:
C | |
2,3-3,8 | |
Si | 1-3 |
Mn | 0,1-1 |
P max. | 0,08 |
S max. | 0,01 |
Mg | 0,03-0,08 |
Fe | Rest; |
denn dadurch wird erreicht, daß der für die Steifigkeit
wichtige Elastizitätsmodul über den ganzen Walzenquerschnitt
- einschließlich der karbidischen Schicht -
mindestens annähernd gleich ist und beispielsweise etwa
160 000 bis 170 000 N/mm² beträgt. Im Gegensatz dazu ist
bei den Walzen nach dem eingangs beschriebenen Stand der
Technik der Elastizitätsmodul in der karbidischen Schicht
zwar etwa gleich hoch, sinkt dann aber in der melierten Zone
kontinuierlich je nach Graphitanteil ab und beträgt in der
grauen Zone nur noch 100 000 bis 120 000 N/mm². Darüber hinaus
hat Gußeisen mit Kugelgraphit den weiteren Vorteil
einer gegenüber konventionellem grauen Gußeisen erhöhten
Ermüdungsfestigkeit.
Selbstverständlich ist es jedoch auch möglich, die Walzen
aus Gußeisen mit Vermikular- oder Lamellengraphit herzustellen,
wobei sich für Walzen mit Vermikular-Graphitausscheidungen
nachstehende Zusammensetzung (in Masse-%) als
vorteilhaft erwiesen hat:
C | |
2,8-3,6 | |
P max. | 0,06 |
Si | 1-3 |
Mn | 0,1-1 |
S max. | 0,06 |
Mg | 0,01-0,04 |
Fe | Rest |
Für Walzenkörper aus konventionellem Gußeisen, d. h.
solchem mit Lamellengraphit, hat sich die folgende Zusammensetzung
(in Masse-%) als vorteilhaft erwiesen:
C | |
2,8-3,6 | |
P max. | 0,01-05 |
S max. | 0,1 |
Si | 0,5-3 |
Mn | 0,2-1 |
Fe | Rest |
Andere Eigenschaften - wie Zugfestigkeit oder Dauerfestigkeit
- der Walzen lassen sich bei allen drei unterschiedlichen
Graphitausscheidungen verbessern, wenn das Gußeisen
zusätzlich mindestens eines der nachstehenden Legierungselemente
- ebenfalls in Masse-% angegeben - enthält:
Ni | |
0,1-3 | |
Cu | 0,1-2 |
Mo | 0,1-1 |
Sn | 0,01-0,2 |
Cr | 0,01-0,4 |
B | 0,01-0,1 |
Da die Oberfläche der Walzen nach dem Umschmelzhärten noch
mechanisch bearbeitet werden muß, muß die Mindesttiefe
des aufgeschmolzenen und karbidisch erstarrten Laufflächenbereiches
vor dieser Bearbeitung etwa 1 mm mehr als die
geforderte Soll-Tiefe betragen.
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels
näher erläutert.
Ein Walzenmantel von 400 mm Außendurchmesser und 70 mm
Wanddicke aus Gußeisen mit Kugelgraphit folgender chemischer
Zusammensetzung (in Masse-%):
C | |
3,4 | |
Si | 2,4 |
P | 0,2 |
S | 0,1 |
Mn | 0,2 |
Cu | 1 |
Mg | 0,04 |
Fe | Rest |
ist als Formguß-Stück mit Hilfe einer Sandform gegossen
worden; im Gußzustand wird sie langsam rotierend zunächst
durch Gasbrenner auf eine Vorwärmtemperatur von 500°C
vorgewärmt. Ihrem Außenumfang gegenüberstehend ist ein
WIG-Schweißbrenner mit einer Wolframelektrode von 3,2 mm
Durchmesser fest montiert. An dieser Elektrode wird die
Walzenoberfläche mit einer Vorschubgeschwindigkeit von etwa
15 cm/min vorbeigeführt, wobei von der Elektrode zum
Werkstück aufgrund einer Spannung U = 20,5 V ein Lichtbogen
gezogen ist, in dem eine Stromstärke von etwa I = 200 A
herrscht.
Durch einen Heliumstrom von 7 l/min, der aus dem Brenner
austritt, wird der Aufschmelzbereich des Brennerlichtbogens
in einer Schutzgasatmosphäre gehalten. Unmittelbar hinter
dem Brenner kühlt der aufgeschmolzene Bereich sofort wieder
unter den Punkt Ar₁ des Eisen-Kohlenstoff-Diagramms ab.
Nach Abschluß der Umschmelzbehandlung wird die Walze in
einen auf 500°C vorgeheizten Ofen gebracht und langsam mit
einer maximalen Abkühlungsgeschwindigkeit von 50°C/h
abgekühlt.
Im vorliegenden Beispiel erreicht man auf diese Weise eine
Umschmelztiefe von etwa 6 mm.
Claims (12)
1. Verfahren zur Herstellung einer Walze mit harter Mantelfläche,
insbesondere für eine Papiermaschine, bestehend aus
Gußeisen, das mindestens C, Si, Mn, P, S und gegebenenfalls
mindestens eines der Elemente Mg, Cr, Mo, Cu oder Sn
enthält und in eine Sandform vergossen wird, wobei die
Walze einem Mindestdurchmesser von 200 mm, sowie eine
Mindestwanddicke von 20 mm hat und wobei die Walze eine
durch rasche Abkühlung erzielte äußere Zone mit
karbidischem Gefüge sowie eine grauerstarrte Kernzone
aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Gefügeausbildung
in der äußeren Zone erzeugt wird, indem
- a) die vorgegossene grauerstarrte Walze im Gußzustand auf eine Temperatur zwischen 450 und 600° vorgewärmt wird;
- b) die vorgewärmte Lauffläche durch rasches Erhitzen bis über die Liquidus-Temperatur des Werkstoffes schrittweise fortschreitend bis zu einer vorgewählten Solltiefe örtlich aufgeschmolzen wird;
- c) die Lauffläche durch unmittelbar anschließendes rasches Abkühlen unter den Ar₁-Punkt des Eisen-Kohlenstoff- Diagramms mit karbidischem Gefüge wieder erstarrt und wobei
- d) schließlich die ganze Walze auf Umgebungstemperatur abgekühlt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
bei der Vorwärmung eine Aufheizgeschwindigkeit von maximal
100°C/h eingehalten wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Walze mit einer maximalen Abkühlgeschwindigkeit
von 50°C/h abgekühlt wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß das Aufschmelzen der Lauffläche unter
einer Schutzgasatmosphäre durchgeführt wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Abkühlung der Walze in einem Ofen
durchgeführt wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß das Aufschmelzen der Lauffläche mit
einem Wolfram-Inertgas-Schweißbrenner durchgeführt wird.
7. Walze, hergestellt gemäß dem Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß das karbidische Gefüge eine definierte
Solltiefe von mindestens 1 mm aufweist, und seine
Zementit-Dendriten eine maximale Länge von 100 µm und eine
maximale Dicke von 20 µm haben.
8. Walze nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
die maximale Solltiefe des karbidischen Gefüges 8 mm
beträgt.
9. Walze nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Walze aus Gußeisen mit Kugelgraphit
besteht, das mindestens nachstehende Komponenten (in
Masse-%) enthält: 2,3-3,8 C; 1-3 Si; 0,1-1 Mn; max.
0,08 P; max. 0,01 S; 0,03-0,08 Mg und Rest Fe.
10. Walze nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Walze aus Gußeisen mit Vermikular-
Graphit besteht, das mindestens nachstehende Komponenten
(in Masse-%) enthält: 2,8-3,6 C; 1-3 Si; 0,1-1 Mn;
0,01-0,04 Mg; max. 0,06 P; max. 0,06 S und Rest Fe.
11. Walze nch Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Walze aus Gußeisen mit Lamellen-Graphit
besteht, das mindestens nachstehende Komponenten (in
Masse-%) enthält: 2,8-3,6 C; 0,01-0,5 P; 0,5-3 Si;
0,2-1 Mn; max. 0,1 S und Rest Fe.
12. Walze nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, daß das Gußeisen mindestens eines der
nachstehenden Legierungselemente (in Masse-%) enthält:
0,1-3 Ni; 0,1-2 Cu; 0,1-1 Mo; 0,01-0,2 Sn;
0,01-0,4 Cr und 0,01-0,1 B.
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
CH612/86A CH667285A5 (de) | 1986-02-14 | 1986-02-14 | Walze mit harter mantelflaeche. |
Publications (2)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE3640131A1 DE3640131A1 (de) | 1987-08-20 |
DE3640131C2 true DE3640131C2 (de) | 1989-12-14 |
Family
ID=4191043
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19863640131 Granted DE3640131A1 (de) | 1986-02-14 | 1986-11-25 | Walze mit harter mantelflaeche |
Country Status (4)
Country | Link |
---|---|
US (1) | US4771524A (de) |
CH (1) | CH667285A5 (de) |
DE (1) | DE3640131A1 (de) |
GB (1) | GB2186595B (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
EP0505343A1 (de) * | 1991-03-20 | 1992-09-23 | Valmet Corporation | Verfahren zum Herstellen einer Walze und Walze |
Families Citing this family (14)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE3807455C2 (de) * | 1987-03-09 | 1996-11-07 | Hitachi Metals Ltd | Nodulares Gußeisen hoher Schlagfestigkeit sowie Verfahren zu dessen Behandlung |
JPH0714525B2 (ja) * | 1987-09-30 | 1995-02-22 | ト−カロ株式会社 | 軟質非鉄金属板搬送用ロール |
US5536230A (en) * | 1987-12-23 | 1996-07-16 | Chavanne-Ketin | Composite working roll for hot rolling flat products |
EP0525932B1 (de) * | 1991-07-09 | 1996-09-11 | Hitachi Metals, Ltd. | Verbundwalze und Verfahren zur Herstellung derselben |
DE4307592A1 (de) * | 1993-03-10 | 1994-09-15 | Schwaebische Huettenwerke Gmbh | Vorrichtung zur Behandlung einer Materialbahn |
US5468308A (en) * | 1994-08-22 | 1995-11-21 | The Torrington Company | Surface treated cast iron bearing element |
US5611143A (en) * | 1994-10-21 | 1997-03-18 | Voith Sulzer Paper Technology North America, Inc. | Process for making chilled iron rolls |
JP3376484B2 (ja) * | 1995-08-30 | 2003-02-10 | 日鉄ハード株式会社 | 熱延工場巻取設備各ロール |
DE10055449A1 (de) * | 2000-11-09 | 2002-05-23 | Schwaebische Huettenwerke Gmbh | Gradientenwerkstoff-Formkörper |
DE10064248A1 (de) * | 2000-12-22 | 2002-07-04 | Zf Sachs Ag | Graugusslegierung für ein Reibelement einer Reibungskupplung und Reibelement für eine Reibungskupplung |
DE10164344C1 (de) * | 2001-12-28 | 2003-06-18 | Schwaebische Huettenwerke Gmbh | Formstabilisierter Walzenkörper |
FI118738B (fi) | 2005-01-05 | 2008-02-29 | Metso Paper Inc | Pallografiittivalurauta ja menetelmä pallografiittivaluraudan valmistamiseksi lujuutta ja sitkeyttä vaativia koneenrakennusosia varten |
DE102007006973A1 (de) * | 2007-02-13 | 2008-08-14 | M. Busch Gmbh & Co Kg | Gusseisenlegierung mit Lamellengraphit |
DE102009004562B4 (de) * | 2009-01-14 | 2015-06-03 | Shw Casting Technologies Gmbh | Walzenkörper für eine Walze zur Behandlung eines Materials und Verfahren zur Herstellung eines Walzenkörpers |
Family Cites Families (13)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
BE669695A (de) * | 1964-09-17 | 1966-01-17 | ||
US3997370A (en) * | 1975-11-17 | 1976-12-14 | Bethlehem Steel Corporation | Method of hot reducing ferrous and ferrous alloy products with composite martensitic nodular cast chill iron rolls |
SE439496B (sv) * | 1976-06-25 | 1985-06-17 | Kubota Ltd | Anvendning av ett adamitmaterial till valsar for valsverk |
JPS5952930B2 (ja) * | 1980-03-13 | 1984-12-22 | 株式会社クボタ | 熱間圧延用球状黒鉛鋳鉄ロ−ルの製造法 |
US4546527A (en) * | 1981-12-01 | 1985-10-15 | Kubota Ltd. | Composite sleeve for use in rolling rolls for H-section steel and channel steel |
JPS591772A (ja) * | 1982-06-28 | 1984-01-07 | 帝人株式会社 | 吸水性起毛布帛 |
JPS6043428A (ja) * | 1983-08-19 | 1985-03-08 | Kubota Ltd | 黒鉛鋼ロ−ルの製造方法 |
JPS6099408A (ja) * | 1983-11-04 | 1985-06-03 | Nippon Steel Corp | 高クロム鋳鉄圧延ロ−ル |
US4697320A (en) * | 1984-06-28 | 1987-10-06 | Hitachi, Ltd. | Roll for a rolling mill, method of producing the same and the rolling mill incorporating the roll |
JPS6153409A (ja) * | 1984-08-21 | 1986-03-17 | Fuji Electric Co Ltd | 蒸気タ−ビンのタ−ニング装置 |
JPS61147815A (ja) * | 1984-12-21 | 1986-07-05 | Kawasaki Steel Corp | 高硬化深度を有する圧延ロ−ルの製造方法 |
US4721153A (en) * | 1986-09-12 | 1988-01-26 | Hitachi Metals, Inc. | High-chromium compound roll |
US4726417A (en) * | 1986-09-12 | 1988-02-23 | Hitachi Metals, Ltd. | Adamite compound roll |
-
1986
- 1986-02-14 CH CH612/86A patent/CH667285A5/de not_active IP Right Cessation
- 1986-11-25 DE DE19863640131 patent/DE3640131A1/de active Granted
-
1987
- 1987-01-30 GB GB8702116A patent/GB2186595B/en not_active Expired
- 1987-02-03 US US07/010,395 patent/US4771524A/en not_active Expired - Fee Related
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
EP0505343A1 (de) * | 1991-03-20 | 1992-09-23 | Valmet Corporation | Verfahren zum Herstellen einer Walze und Walze |
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
US4771524A (en) | 1988-09-20 |
CH667285A5 (de) | 1988-09-30 |
GB8702116D0 (en) | 1987-03-04 |
GB2186595B (en) | 1989-11-08 |
DE3640131A1 (de) | 1987-08-20 |
GB2186595A (en) | 1987-08-19 |
Similar Documents
Publication | Publication Date | Title |
---|---|---|
DE3640131C2 (de) | ||
DE3882636T2 (de) | Verschleissfeste verbundwalze und verfahren zu ihrer herstellung. | |
DE69422146T2 (de) | GEGEN VERSCHLEISS UND FRESSEN WIDERSTANDSFäHIGE WALZE ZUM WARMWALZEN | |
DE69617002T2 (de) | Verfahren zur herstellung von hochfesten nahtlosen stahlrohren mit hervorragender schwefel induzierter spannungsrisskorossionsbeständigkeit | |
DE69836549T2 (de) | Herstellungsverfahren für ultra-hochfeste, schweissbare stähle mit ausgezeichneter zähigkeit | |
DE112013000747B4 (de) | Herstellungsverfahren zum Bandgießen eines an der Atmosphäre korrosionsbeständigen Stahlbands mit einer Güte von 550 MPa | |
DE102009004562B4 (de) | Walzenkörper für eine Walze zur Behandlung eines Materials und Verfahren zur Herstellung eines Walzenkörpers | |
DE69024762T2 (de) | Verschleissfeste Verbundwalze | |
DE4019845C2 (de) | Verfahren zur Herstellung einer Arbeitswalze für ein Metallwalzwerk | |
DE69306615T2 (de) | Verbundwalze und Verfahren zu ihrer Herstellung | |
DE60014145T2 (de) | Verfahren zum herstellen von kohlenstoffstahlbändern, insbesondere für verpackungsmaterial, und so hergestellte bändern | |
DE2513763C3 (de) | Verfahren zur Herstellung einer Walze mit einer oder mehreren Umfangsnuten | |
DE2919156A1 (de) | Verfahren zur herstellung von hochwertigen schienen mit hoher schweissbarkeit | |
DE2612736C2 (de) | Verfahren zur Bearbeitung von Maschinenteilen aus Stahl | |
DE2415044C2 (de) | Verfahren zum Herstellen einer Verbundwalze | |
DE69127623T2 (de) | Laminierte walze zum walzen und deren herstellung | |
DE2227043A1 (de) | Einteiliger ring aus einstueckigem metall unterschiedlicher zusammensetzung und verfahren zu seiner herstellung | |
DE69118455T2 (de) | Verschleissfester Gusseisenwerkstoff für eine Arbeitswalze und Verbundwalze | |
DE3236268C2 (de) | Verschleißfeste Gußeisenlegierung | |
DE1937974A1 (de) | Verbundgusswalze | |
EP1109638B1 (de) | Verfahren zur herstellung belastungsoptimierter stahlbänder | |
EP2334834B1 (de) | Verfahren zur herstellung von verbundmetall-halbzeugen | |
DE3238718A1 (de) | Verfahren zur herstellung eines zweiphasen-walzstahlprodukts und hiernach hergestellte produkte | |
EP1274872A1 (de) | Verfahren zur herstellung eines stickstofflegierten, sprühkompaktierten stahls, verfahren zu seiner herstellung | |
EP0444480A1 (de) | Verfahren zur Zwischengussschweissung feinperlitisierter Schienen |
Legal Events
Date | Code | Title | Description |
---|---|---|---|
OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
D2 | Grant after examination | ||
8363 | Opposition against the patent | ||
8331 | Complete revocation |