DE3637775C2 - - Google Patents
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- DE3637775C2 DE3637775C2 DE19863637775 DE3637775A DE3637775C2 DE 3637775 C2 DE3637775 C2 DE 3637775C2 DE 19863637775 DE19863637775 DE 19863637775 DE 3637775 A DE3637775 A DE 3637775A DE 3637775 C2 DE3637775 C2 DE 3637775C2
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
- B29B—PREPARATION OR PRETREATMENT OF THE MATERIAL TO BE SHAPED; MAKING GRANULES OR PREFORMS; RECOVERY OF PLASTICS OR OTHER CONSTITUENTS OF WASTE MATERIAL CONTAINING PLASTICS
- B29B7/00—Mixing; Kneading
- B29B7/80—Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
- B29B7/84—Venting or degassing ; Removing liquids, e.g. by evaporating components
- B29B7/845—Venting, degassing or removing evaporated components in devices with rotary stirrers
- B29B7/847—Removing of gaseous components before or after mixing
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Processing And Handling Of Plastics And Other Materials For Molding In General (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum kontinuier
lichen Entgasen eines Gemisches aus polymeren Binde
mitteln und Füllstoffen und/oder Fasern, mit einer
Mischmaschine zur Herstellung des Gemisches und einer
dieser nachgeordneten Vakuumkammer, die auslaßseitig
mit einer nach außen im wesentlichen gasdicht abge
schlossenen Fördereinrichtung in gasdichter Verbin
dung steht.
Es sind Gemische bekannt, zum Beispiel Polymermörtel,
in denen sich nach ihrer Herstellung so große Gas-,
insbesondere Lufteinschlüsse befinden, daß sie für
bestimmte Einsatzbereiche, zum Beispiel zur Herstel
lung von elektrischen Isolatoren, ungeeignet sind.
Um die Gas-, insbesondere Lufteinschlüsse, zu vermei
den, werden Entgasungsvorrichtungen eingesetzt.
Eine Entgasungsvorrichtung der eingangs genannten Art
ist aus der FR-PS 14 63 780 bekannt. Bei der bekann
ten Vorrichtung wird das Gemisch aus einem Vorrats
behälter über Schneckenförderer einer Wärmevorkammer
zugeführt. An die Wärmevorkammer schließt sich eine
erwärmte Vakuumkammer an. Zwischen Wärmevorkammer
und Vakuumkammer ist eine Lochplatte vorgesehen. Die
Vakuumkammer ist über eine Leitung mit einer Vakuum
pumpe verbunden. Am Boden der Vakuumkammer ist ein
Trichter angeordnet, über den das entgaste Gemisch
mit Hilfe eines weiteren Förderers ausgetragen wird.
Eine Einrichtung, mit deren Hilfe eine bestimmte
Menge des Gemisches kontinuierlich an die Vakuum
kammer abgegeben wird, ist bei der bekannten Vor
richtung nicht vorgesehen.
Hier will die Erfindung Abhilfe schaffen. Der Erfin
dung liegt die Aufgabe zugrunde, die Vorrichtung zum
kontinuierlichen Entgasen eines Gemisches so auszuge
stalten, daß eine kontinuierliche Abgabe einer bestimmten Menge des Gemisches
an die Vakuumkammer und die Einhaltung eines Grenz
wertes für die Verweilzeit des Gemisches im Bereich
vor der Vakuumkammer gewährleistet ist.
Gemäß der
Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß an
die Vakuumkammer einlaßseitig eine Dosiereinheit mit einer Wanne zur
Aufnahme des Gemisches angrenzt, die mit der Vakuum
kammer über mindestens ein Ventil verbunden ist,
dessen Durchflußquerschnitt und -länge über eine
Einrichtung zur Messung des Füllstandes des Ge
misches in der Wanne einstellbar ist.
Bei der Erfindung wird das Gemisch, welches der Misch
maschine entnommen ist, die oberhalb der Dosiereinheit
angeordnet sein kann, der unter atmosphärischen Druck
stehenden Dosiereinheit zugeführt. In der Dosiereinheit
wird der Füllstand des Gemisches abgetastet. Dies ge
schieht vorteilhaft mit einem oberhalb der Dosiereinheit
angeordneten, auf die Gemischoberfläche gerichteten
Ultraschall-Sensor. In Abhängigkeit von dem gemessenen
Füllstand des Gemisches in der Dosiereinheit wird das
Ventil verstellt. Anstelle eines Ventils mit einstell
barem Durchflußquerschnitt können mehrere Ventile vor
gesehen sein, von denen jeweils so viele geöffnet sind,
wie es in Abhängigkeit von dem Füllstand des Gemisches
notwendig ist. Über die Ventile gelangt das Gemisch in
die unter der Dosiereinheit angeordnete Vakuumkammer.
In der Verlängerung der Ventile sind zu diesem Zweck
Rohre vorgesehen. Die Rohre können unterschiedlich gro
ßen Querschnitt und unterschiedlich große Länge aufwei
sen. Die Rohre gewährleisten, daß das Gemisch aus der
Dosiereinheit in die Vakuumkammer "gerissen" wird; also
das Gemisch eine extrem große Oberfläche aufweist, so
daß Gas-, insbesondere Lufteinflüsse, durch das Vakuum
entzogen werden. Die Abgabe des Gemisches aus der Dosier
einheit an die Vakuumkammer erfolgt deshalb mit unter
schiedlichem Querschnitt, damit das Gemisch zwischen
einem höchsten und niedrigsten Füllstand kontinuier
lich an die Vakuumkammer abgegeben werden kann. Es wird
so vermieden, daß das Gemisch in der Dosiereinheit eine
zu große Verweilzeit hat, wodurch es zu Aushärtungen
in dem Gemisch kommen kann. Übersteigt der Füllstand
eine gewisse Größe, wird die Zufuhr aus der Mischma
schine gedrosselt, im Extremfall die Mischmaschine ab
geschaltet. Unterschreitet der Füllstand ein gewisses
Maß, wird das Ventil vollständig geschlossen. Der zu
letzt genannte Zustand darf - der Fall der vollständi
gen Abschaltung der Vorrichtung nach der Erfindung
nach Erzeugung einer bestimmten Menge des Gemisches
unberücksichtigt gelassen - nicht zu lange andauern,
um die erwähnte Aushärtung des Gemisches zu vermeiden.
Die Fördervorrichtung, die das entgaste Gemisch aus
trägt, steht mit der Vakuumvorrichtung in vakuumdichter
Verbindung. Sie ist außerdem gegenüber ihrer Abgabeöff
nung im wesentlichen gasdicht abgeschlossen. Auf diese
Weise erfolgt eine weitere Entgasung des Gemisches in
der Fördereinrichtung während des Austragens.
Weiterbildungen und Ausgestaltungen der Erfindung sind
in den Unteransprüchen beschrieben.
Ein Ausführungsbei
spiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt
und wird nachfolgend im einzelnen beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 eine Entgasungsvorrichtung in schema
tischer Darstellung;
Fig. 2 einen Längsschnitt durch die Dosiereinheit, die
Vakuumkammer und den unterhalb der Vakuum
kammer angeordneten Teil der Förderein
richtung;
Fig. 3 den Antrieb der Fördereinrichtung;
Fig. 4 die Stirnansicht der Entgasungsvor
richtung von der Seite des Austrags
endes des Förderers her gesehen.
Aus einer Mischmaschine 1, bei der es sich zum Beispiel
um die in der DE-PS 32 07 432 beschriebene und darge
stellte Vorrichtung handeln kann, wird ein Gemisch 2
aus Bindemitteln und Füllstoffen und/oder Fasern einer
Dosiereinheit 3 zugeführt. Die Dosiereinheit 3 weist
eine Wanne 4 auf. Auf einer Traverse 5, die am oberen
Rand der Dosiereinheit 3 angeordnet ist, sind sechs Ven
tile 6 befestigt.
Je ein Stößel 7 jedes der Ventile 6 durchsetzt das in
der Wanne 4 enthaltene Gemisch 2. Am freien Ende ist
jeder Stößel 7 mit einem Ventilkegel 8 versehen. Im
Ruhezustand liegt jeder Ventilkegel 8 an einem Ventil
sitz 9 an. Die Ventilsitze 9 sind in Rohren 11 vorge
sehen, von denen jedes im Boden 12 der Wanne 4 befestigt
ist. Die Rohre 11 sind im Ausführungsbeispiel gleich
lang und haben denselben Durchmesser. Sie können auch unter
schiedlich lang sein und unterschiedlichen Durchmesser
aufweisen. Jedes der Ventile 6 ist unabhängig von den
anderen Ventilen steuerbar. Abhängig von dem Füllstand
des Gemisches 2 in der Wanne 4 sind eines der Ventile,
mehrere oder alle Ventile geöffnet. Zwischen Ventil
kegel 8 und Ventilsitz 9 des jeweils geöffneten Ven
tils 6 gelangt das Gemisch 2 in eine unterhalb der
Dosiereinheit 3 befestigte Vakuumkammer 13. Infolge
des in der Vakuumkammer 13 herrschenden Unterdrucks
wird das Gemisch 2 durch eines oder mehrere der jeweils geöffneten Rohre 11 aus der
Dosiereinheit 3 in die Vakuumkammer 13 gerissen.
Es vergrößert sich dadurch die
Oberfläche des Gemisches, wodurch der Entgasungsvor
gang durchgeführt und intensiviert wird. Welches be
ziehungsweise wieviele Ventile 6 geöffnet sind, hängt
von dem Füllstand des Gemisches 2 in der Wanne 4 ab.
Oberhalb der Wanne 4 ist ein Ultraschall-Sensor 14
angeordnet, der auf die Oberfläche des Gemisches 2
gerichtet ist. Der Ultraschall-Sensor 14 mißt den Ge
misch-Pegel in der Wanne 4. Steigt der Pegel durch
erhöhte Zufuhr des Gemisches 2 aus der Mischmaschine 1,
werden über den Ultraschall-Sensor 14 weitere Ven
tile 6 geöffnet. Sinkt der Gemisch-Pegel, werden zuvor
geöffnete Ventile 6 geschlossen.
Die Zahl der Ventile 6 kann erhöht oder vermindert
werden. Im Extremfall braucht nur ein Ventil 6 vorge
sehen zu sein. Dieses ist dann stufenweise verstellbar
und bildet zwischen Ventilkegel und Ventilsitz ein
stellbare unterschiedliche Durchtrittsquerschnitte,
die auf die beschriebene Weise mit Hilfe des Ultra
schall-Sensors eingestellt werden.
In der Wand der Vakuumkammer 13 sind ein Vakuummeter 15,
ein Regulierventil 16 für das in der Vakuumkammer 13
herrschende Vakuum sowie ein Anschluß 17 für einen mit
einer Vakuumpumpe 18 verbundenen Vakuumschlauch 19 vorge
sehen. In der Wandung der Vakuumkammer 13 sind außerdem
Schaugläser 21 sowie ein Ventil 22 vorgesehen, über das
eine Reinigungsflüssigkeit eingegeben werden kann.
Mit der Vakuumkammer 13 in gasdichter Verbindung steht
als Fördereinrichtung 23 eine Schnecke 24 und ein die
Schnecke 24 umgebendes hohlzylindrisches Gehäuse 25.
Die Schnecke 24 ist nach Art einer einsei
tig gelagerten Welle von einem Antrieb 26 angetrieben.
Das Gemisch 2 verläßt die Fördereinrichtung 23 über
eine Düse 27.
Die aus Schnecke 24 und Gehäuse 25 gebildete Förderein
richtung 23 ist in Förderrichtung unterschiedlich aus
gebildet: In dem Bereich unterhalb der Vakuumkammer 13
ist die Fördereinrichtung 23 als unterfüllte Schnecke
28 ausgebildet. Sie ist von einem Füllzylinder 29 um
geben. In dem in Förderrichtung anschließenden Teil ist
die Schnecke als überfüllte Schnecke 31 ausgebildet, im
Anschluß daran als Dekompressionsschnecke 32. Überfüllte
Schnecke 31 und Dekompressionsschnecke 32 sind von einem
Druckzylinder 33 umgeben. Im Anschluß an die Dekom
pressionsschnecke 32 ist die Schnecke wieder als überfüllte
Schnecke 34 ausgebildet. Überfüllte Schnecke 34 und
Düse 27 sind von einem Düsenkörper 35 umgeben. Die
Schneckenzonen 28, 31, 32 und 34 sind durch unter
schiedliche Durchmesser des Kerns 36 der Schnecke ge
bildet. Der Füllzylinder 29, der Druckzylinder 33 sowie
der Düsenkörper 35 sind mit Hilfe von Zylinderflanschen
37 gegeneinander gehalten. In den Bereichen der über
füllten Schnecken 31, 34, in denen der Kern 36 einen
größeren Durchmesser aufweist als im Bereich der unter
füllten Schnecke 28 und der Dekompressionsschnecke 32, wo
bei der Durchmesser des Kerns 36 im Bereich der Dekom
pressionsschnecke 32 wiederum kleiner ist als im Bereich
der unterfüllten Schnecke 28, sind Druckmeßumformer 38
in dem Druckzylinder 33 beziehungsweise dem Düsenkör
per 35 vorgesehen. Der Bereich des Druckzylinders 33
ist als erste Druckzone, der Bereich des Düsenkörpers
35 als zweite Druckzone anzusehen. Die überfüllte
Schnecke, hier auch als volle Schnecke bezeichnet, ge
währleistet durch den geringeren Spalt zwischen Kern 36
und Druckzylinder 33 beziehungsweise Düsenkörper 35,
daß der Spalt mit Gemisch 2 gefüllt ist, so daß durch
den Düsenkörper 35 keine Außenluft in den Bereich der
unterfüllten Schnecke 28 eindringen kann. Vielmehr
herrscht hier das Vakuum wie innerhalb der Vakuumkammer 13.
Beim Transport des Gemisches 2 findet daher eine wei
tere Entgasung statt. Durch Steuerung der Drehzahl der
Schnecke 24 ist es möglich, den geschilderten Zustand
aufrecht zu erhalten. Auch die Möglichkeit, ein das
Ende der Fördereinrichtung 23 bildendes Gemischdüsen
element 39 bezogen auf den Düsenkörper 35 zu verstellen
und damit den Düsenspalt zu verändern, begünstigt die
Aufrechterhaltung des geschilderten Zustandes. Im Be
reich der Dekompressionsschnecke 32 ist in dem Druckzylin
der 33 eine Öffnung 41 vorgesehen, an die ein Rohr 42
angeschlossen ist, über die einerseits eine Entgasung
des Dekompressionsbereichs 32 stattfinden kann, zum
anderen ein Reiniger zugegeben werden kann.
Die beschriebene Vorrichtung arbeitet beispielsweise
bei folgenden Bedingungen: Der Masse-
Durchsatz Q G des die Mischmaschine 1 verlassenden Ge
misches 2 beträgt 5 bis 10 l/min und ist einstellbar.
Die Summe der Durchsätze Q 1 bis Q 6, das ist der Durch
satz für die Rohre 11, ist größer als der Durchsatz Q G .
Der Durchsatz Q F im Bereich der unterfüllten Schnecke
28 ist größer als das Doppelte des Durchsatzes Q G der
Mischmaschine 1 und größer als der Durchsatz Q P 1 an
der überfüllten Schnecke 31, der wiederum gleich dem
Durchsatz Q P 2 in der überfüllten Schnecke 34 und dem
Durchsatz Q A am Ausgang der Schnecke 24 ist. In der
Dekompressionszone beträgt der Durchsatz Q E mehr als
das Dreifache des Durchsatzes Q P 1 oder Q P 2 im Bereich
der überfüllten Schnecken 31, 34.
Über eine Zylinderaufnahme 43 und eine Schneckenabdich
tung 44 ist die Schnecke 24 mit einer Antriebswelle 45
verbunden, die von dem Antrieb 26 angetrieben ist. Die
Antriebswelle 45 ist in einem Lagergehäuse 46 gelagert,
und zwar mit Hilfe zweier Flanschlager 47. Der als
Getriebemotor ausgebildete Antrieb 26 ist mit der An
triebswelle 45 über zwei Kupplungsnaben 48 und einen
elastischen Kupplungsstern 49 verbunden. Der gesamte
Antrieb ist von einem Rahmen 51 mit Verkleidung gehal
ten. An dem Rahmen 51, nämlich an einer Konsol 52,
befestigt ist auch die Vakuumpumpe 18, die über einen
Schlauchstutzen 54 mit dem Vakuumschlauch 19 verbun
den ist, der andererseits in den Anschluß 17 mündet.
Eine Halterung 56, an der der Ultraschall-Sensor 14
befestigt ist, ist mit der Wanne 4 verbunden. Der ge
samte Rahmen 51 steht über Maschinenfüße 57 auf einem
Fundament auf.
Claims (7)
1. Vorrichtung zum kontinuierlichen Entgasen eines
Gemisches aus polymeren Bindemitteln und Füll
stoffen und/oder Fasern, mit einer Mischmaschine
zur Herstellung des Gemisches und einer dieser
nachgeordneten Vakuumkammer, die auslaßseitig mit
einer nach außen im wesentlichen gasdicht abge
schlossenen Fördereinrichtung in gasdichter Ver
bindung steht, dadurch gekennzeichnet, daß an die
Vakuumkammer (13) einlaßseitig eine Dosiereinheit
(3) mit einer Wanne (4) zur Aufnahme des Gemisches (2) angrenzt, die
mit der Vakuumkammer (13) über mindestens ein
Ventil (6) verbunden ist, dessen Durchflußquer
schnitt und -länge über eine Einrichtung (14) zur
Messung des Füllstandes des Gemisches (2) in der
Wanne (4) einstellbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die Einrichtung zum Messen des Füllstandes
des Gemisches (2) ein Ultraschall-Sensor (14) ist,
der oberhalb der Wanne (4) angeordnet und auf die
Gemisch-Oberfläche gerichtet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß auf einer Traverse (5) am oberen Rand
der Wanne (4) der Dosiereinheit (3) eine Mehrzahl
von Ventilen (6) befestigt ist, deren Stößel (7)
die Wanne (4) durchsetzen und am freien Ende mit
je einem Ventilkegel (8) versehen sind, der im
Ruhezustand an einem Ventilsitz (9) anliegt, der
im Boden (12) der Wanne (4) in jeweils einem den
Boden durchsetzenden, in die Vakuumkammer (13)
hineinragenden Rohr (11) vorgesehen ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeich
net, daß die Rohre (11) unterschiedlich lang und/
oder mit unterschiedlichem Durchmesser ausgeführt
sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß am oberen Rand der Wanne (4) der
Dosiereinheit (3) ein stufenweise verstellbares
Ventil vorgesehen ist, dessen Stößel die Wanne (4)
durchsetzt und am freien Ende mit einem Ventil
kegel versehen ist, der im Ruhezustand an einem
Ventilsitz anliegt, mit dem der Ventilkegel in
Abhängigkeit von der Stellung des Ventils unter
schiedliche Durchtrittsquerschnitte bildet und
der im Boden (12) der Wanne (4) in einem den Boden
durchsetzenden, in die Vakuumkammer (13) hinein
ragenden Rohr vorgesehen ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5 mit
einer in einem hohlzylindrischen Gehäuse (25) an
geordneten Schnecke (24) als Fördereinrichtung
(23), dadurch gekennzeichnet, daß die Drehzahl
der Schnecke (24) in Abhängigkeit von dem Füll
stand des Gemisches (2) in der Wanne (4) und/oder
vom Durchflußquerschnitt der Ventile (6) veränder
bar ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5 mit
einer in einem hohlzylindrischen Gehäuse (25) an
geordneten Schnecke (24) als Fördereinrichtung
(23), dadurch gekennzeichnet, daß die Drehzahl
der Schnecke (24) in Abhängigkeit von dem Druck
in einem einer auslaßseitigen Düse (27) vorge
ordneten Teil (31) der Schnecke (24) veränderbar
ist.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19863637775 DE3637775A1 (de) | 1986-11-06 | 1986-11-06 | Vorrichtung zum kontinuierlichen entgasen eines gemisches aus polymeren bindemitteln und fuellstoffen und/oder fasern |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19863637775 DE3637775A1 (de) | 1986-11-06 | 1986-11-06 | Vorrichtung zum kontinuierlichen entgasen eines gemisches aus polymeren bindemitteln und fuellstoffen und/oder fasern |
Publications (2)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE3637775A1 DE3637775A1 (de) | 1988-05-19 |
DE3637775C2 true DE3637775C2 (de) | 1988-08-18 |
Family
ID=6313276
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19863637775 Granted DE3637775A1 (de) | 1986-11-06 | 1986-11-06 | Vorrichtung zum kontinuierlichen entgasen eines gemisches aus polymeren bindemitteln und fuellstoffen und/oder fasern |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE3637775A1 (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE19912298B4 (de) * | 1999-03-19 | 2006-11-23 | Hobas Engineering Gmbh | Verfahren und Vorrichtung zur Aufbereitung eines körnigen Füllstoffes |
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Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE3818003A1 (de) * | 1988-05-27 | 1989-11-30 | Kwm Kunststoffmaschinen Gmbh | Vorrichtung zum kontinuierlichen entgasen eines gemisches aus polymeren bindemitteln und fuellstoffen und/oder fasern |
US5860737A (en) * | 1994-10-20 | 1999-01-19 | Eckhard Muller | Method for continuously mixing and degassing liquid |
AT524541B1 (de) * | 2021-04-07 | 2022-07-15 | Engel Austria Gmbh | Vorrichtung zum Entgasen und Verfahren zum Entgasen einer plastifizierten Masse |
Family Cites Families (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
FR1463780A (fr) * | 1964-05-12 | 1966-12-30 | Perfectionnements au moulage des matières plastiques | |
NL6809627A (de) * | 1967-07-17 | 1969-01-21 |
-
1986
- 1986-11-06 DE DE19863637775 patent/DE3637775A1/de active Granted
Cited By (1)
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---|---|---|---|---|
DE19912298B4 (de) * | 1999-03-19 | 2006-11-23 | Hobas Engineering Gmbh | Verfahren und Vorrichtung zur Aufbereitung eines körnigen Füllstoffes |
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
DE3637775A1 (de) | 1988-05-19 |
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Legal Events
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