DE3632858C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen Kugelhahn, insbesondere für
Stoffströme mit abrasiven Feststoffbeimischungen, - mit
druckfestem Gehäuse, Ventilsitz aus sinterkeramischen Sitz
ringen, zwischen den Sitzringen unter Vorspannung gehaltener
sinterkeramischer Ventilkugel, durch eine Wellendichtung des
Gehäuses geführter Betätigungswelle für die Ventilkugel, und
beidseits an den Ventilsitz anschließenden Strömungskanälen
mit sinterkeramischen Wandungen, wobei das Gehäuse einen
Gehäusemantel sowie daran befestigbare Rohranschlußelemente
aufweist.
Bei einem gattungsgemäßen Kugelhahn (EP-PS
00 29 732) sind nicht nur die Ventilkugel mit ihren Sitzringen,
sondern auch das Gehäuse insgesamt, also auch der mehrteilige
Gehäusemantel, aus Sinterkeramik aufgebaut. Damit sind zwar
die mit abrasiven Stoffen in Verbindung kommenden Flächen
dieses Kugelhahnes gegen Verschleiß hinreichend geschützt,
nachteilig ist aber, daß bei der Konstruktion Rücksicht ge
nommen werden muß auf die mechanischen Eigenschaften von
Sinterkeramik. Deswegen besitzen die einzelnen Bauteile
dieser bekannten Ausführung eine verhältnismäßig komplizierte
Geometrie, die eine aufwendige Bearbeitung der einzelnen Bau
teile erfordert.
Bei einem anderen Kugelhahn ohne sinterkeramische Materialien
(US-PS 44 58 878)ist ein Gehäusemantel vorgesehen, der etwas
länger ist als der Ventilsitz. Im übrigen sind für jede
Funktion gesonderte Bauteile vorgesehen, die mit auf den
Gehäusemantel aufgedrehten Überwurfmuttern gehalten werden.
Es ist auch bekannt, lediglich die beidseits an einen Ventil
sitz anschließenden Strömungskanäle mit einer Auskleidung
zu versehen, z. B. einer Kunststoffauskleidung (DE-GM
78 26 192) oder eine Auskleidung aus elastischem Material
(GB-PS 15 80 278) oder eine Auskleidung aus nicht korrosivem
Material (US-PS 41 36 709). Diese Auskleidung ist direkt am
Gehäusemantel gehalten oder als Beschichtung auf die Innen
seite des Gehäusemantels aufgebracht.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Kugelhahn der eingangs
beschriebenen Gattung so zu verbessern, daß seine Bauteile,
insbesondere diejenigen aus Sinterkeramik, einfache geometri
sche Formen aufweisen und dementsprechend auf einfache Weise
bearbeitet sowie montiert werden können.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß das Gehäuse einen ein
teilig ausgeführten Gehäusemantel aufweist, dessen Länge
größer ist als die Außenlänge des Ventilsitzes, daß die Rohr
anschlußelemente als Spannhülsen ausgebildet und stirnseitig
in den Gehäusemantel eingesetzt sind, wobei die Spannhülsen
eine Spannfläche für Sitzringe und eine Ringkammer zur Auf
nahme von bündig an die Sitzringe anschließenden Verschleiß
hülsen aufweisen, und wobei die Spannhülsen außerdem einen
Außenbund aufweisen, der stirnseitig am Gehäusemantel mit
Schrauben befestigt ist.
Bei diesem Kugelhahn kann der Einsatz sinterkeramischer
Materialien auf die Ventilkugel, die Sitzringe und die Ver
schleißhülsen beschränkt bleiben. Alle anderen Bauteile
können je nach den zu erwartenden Beanspruchungen aus anderen
geeigneten Materialien bestehen. Die Bearbeitung der sinter
keramischen Bauteile ist einfacher als bei der gattungsgemäßen
Ausführung, denn neben der sinterkeramischen Ventilkugel und
den sinterkeramischen Sitzringen brauchen lediglich zylin
drische Verschleißhülsen hergestellt zu werden. Auch die
übrigen, nicht aus Sinterkeramik bestehenden Materialien des
Kugelhahns können einfache Geometrie aufweisen, wie sich aus
der Zeichnung ergibt. Insbesondere kann der Gehäusemantel im
wesentlichen zylindrisch sein, so daß er bei metallischer
Ausführung auch im Wege des Schmiedens hergestellt werden
kann. Selbst die Rohranschlußelemente besitzen einfache Geo
metrie, obgleich sie beim erfindungsgemäßen Kugelhahn eine
Mehrfachfunktion erfüllen, denn sie dienen nicht nur zum
Anschluß weiterführender Rohre, sondern spannen auch die
Sitzringe gegen die Ventilkugel und halten außerdem die Ver
schleißhülsen in Position. In weiterer Ausgestaltung der Er
findung ist vorgesehen, daß die Spannhülsen jeweils einen
Außenbund aufweisen, der in einer Ausnehmung an der Stirn
seite des Gehäusemantels bündig eingesetzt und durch Senk
schrauben am Gehäuseteil gehalten ist, wobei die Stirnflächen
des Mantelgehäuses lediglich von einem Dichtbund der Spann
hülsen überragt sind. Aus praktischen Gesichtspunkten ist es
zweckmäßig, wenn der Kugelhahn symmetrisch ausgebildet ist
und die eintritts- und austrittsseitigen Verschleißhülsen die
gleiche Länge aufweisen. Der Verschleiß ist jedoch grundsätz
lich hinter einer Drosselöffnung größer als vor der Drossel
öffnung. Aus diesem Grunde kann es sinnvoll sein und ist
nach bevorzugter Ausführung der Erfindung vorgesehen, daß
die Ventilkugel in Längsrichtung gesehen außermittig ange
ordnet ist und die in Strömungsrichtung austrittsseitig an
geordnete Verschleißhülse mit größerer Länge als die ein
trittsseitige Verschleißhülse ausgebildet ist.
Eine weitere vorteilhafte Ausführung der Erfindung ist da
durch gekennzeichnet, daß am Umfang der Ventilkugel ein
Stützring aus verschleißfestem Material angeordnet ist, der
am Gehäusemantel anliegt und eine Durchtrittsöffnung für die
Betätigungswelle aufweist und der in Längsrichtung zwischen
Anschlagflächen gehalten ist. Vorzugsweise ist auch der
Stützring aus Sinterkeramik gefertigt. Die Anordnung eines
sinterkeramischen Stützringes ist zweckmäßig, wenn der Ge
häusemantel aus einem relativ weichen Material besteht. Auf
grund der sehr glatten und verschleißfesten Kontaktfläche
zwischen Ventilkugel und Stützring kann ein Anbacken der
Ventilkugel verhindert werden und ist über lange Zeiträume
hinweg eine leichtgängige Betätigung der Ventilkugel sicher
gestellt. Außerdem können bei starker Drosselung strömungs
bedingte Vibrationen auftreten, welche die Kontaktfläche am
Umfang der Ventilkugel beanspruchen. Die Anschlagflächen,
zwischen denen der Stützring fixiert ist, können durch
Distanzhülsen gebildet werden, die zwischen den Rohranschluß
elementen eingespannt sind. In der bevorzugten Ausführung
ist jedoch vorgesehen, daß ein Rohranschlußelement eine An
schlagfläche für den Stützring aufweist und daß der Stützring
unter Zwischenschaltung einer Weichdichtung, sowie wahlweise
unter Zwischenschaltung von Ringscheiben, zwischen einem
Anschlagbund des Mantelgehäuses und der Anschlagfläche des
Rohranschlußelementes gehalten ist. Der feste Anschlagbund
des Mantelgehäuses erleichtert die Montage und Positionierung
des Stützringes. Es versteht sich fernerhin, daß das Rohr
anschlußelement zugleich auch als Spannhülse für den Sitzring
und die Verschleißhülse ausgebildet sein kann. Das Rohran
schlußelement weist dann eine erste Anschlagfläche für den
Stützring, eine zweite Spannfläche für den Ventilsitz sowie
eine Ringkammer zur Aufnahme einer Verschleißhülse auf.
Der Verschleißschutz durch Verschleißhülsen vor und hinter
der Ventilkugel erlaubt es, das Mantelgehäuse wahlweise aus
metallischen oder nichtmetallischen Werkstoffen auszubilden.
Unter der Voraussetzung, daß metallische Werkstoffe einge
setzt werden, ist eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfin
dung dadurch gekennzeichnet, daß das Mantelgehäuse als dick
wandiges, zylindrisches Hohlschmiedeteil ausgebildet ist,
und daß die Wellendichtung für die Betätigungswelle in einer
Ausnehmung des Mantelgehäuses angeordnet ist. Wenn es auf ein
besonders geringes Gewicht ankommt, empfiehlt die Erfindung,
daß das Mantelgehäuse als dickwandiger Hohlzylinder aus
faserverstärktem Kunststoff ausgebildet ist, wobei die Wellen
abdichtung in einer Ausnehmung des Mantelgehäuses angeordnet
ist.
Der erfindungsgemäße Kugelhahn zeichnet sich durch eine sehr
große Funktionssicherheit aus. Der Kugelhahn ist in sich
druckdicht. Wenn aufgrund einer Drucküberlastung oder durch
Temperaturschocks Keramikbrüche auftreten, legen sich die
beschädigten keramischen Bauelemente an das druckfeste Ge
häuse an und die Funktionsfähigkeit des Kugelhahns bleibt
zunächst gesichert. Die erfindungsgemäßen Maßnahmen sind ins
besondere dann bedeutsam, wenn der Kugelhahn als Drosselarma
tur in gasförmigen oder flüssigen Stoffräumen mit abrasiven
Feststoffbeimischungen eingesetzt wird. Strömungswirbel
werden im verschleißgeschützten Bereich des Kugelhahns abge
baut. Dadurch ist abrasive Beanspruchung der angrenzenden
Rohrleitung stark reduziert. Insbesondere dann, wenn das
Rohrsystem keinen besonderen Verschleißschutz aufweist, em
pfiehlt sich die Anwendung des erfindungsgemäßen Kugelhahns
als Drosselarmatur. Im übrigen ist die erfindungsgemäße Arma
tur einfach aufgebaut und zeichnet sich durch gute Demontage
und Montagemöglichkeit der keramischen Bauelemente aus. Die
gute Demontagemöglichkeit ist in der Praxis bedeutsam, um
z. B. durch Drucküberlastung oder durch Temperaturschocks
gebrochene Keramikelemente schnell auszuwechseln. Ein Bedürf
nis für die Demontage besteht aber auch, wenn der erfindungs
gemäße Kugelhahn in Flüssigkeiten eingesetzt werden soll, die
zum Auskristallisieren neigen. Bei Anlagenstillständen oder
längeren Betriebsunterbrechungen ist eine Demontage und
Reinigung der Kugelhähne erforderlich.
Im folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein
Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung ausführlich er
läutert. Es zeigen in schematischer Darstellung
Fig. 1 einen Längsschnitt durch den erfindungsgemäßen Gegen
stand,
Fig. 2 eine Einzelteilzeichnung des Rohranschlußelementes
gemäß der Fig. 1,
Fig. 3 eine andere Ausführung des Gegenstandes nach Fig. 1,
Fig. 4 den Gegenstand gemäß Fig. 3, jedoch in asymmetrischer
Längenaufteilung.
Der in den Figuren dargestellte Kugelhahn ist insbesondere
als Drosselarmatur für Stoffströme mit abrasiven Feststoff
beimischungen geeignet. Zum grundsätzlichen Aufbau gehören
ein druckfestes Gehäuse 1, ein Ventilsitz 2 aus sinterkera
mischen Sitzringen 3, eine sinterkeramische Ventilkugel 4 mit
Betätigungswelle 5, die durch eine Wellendichtung 6 des Ge
häuses 1 geführt ist. Das Gehäuse 1 besteht aus einem ein
teilig ausgeführten Gehäusemantel 7 sowie Rohranschlußelemen
ten, die unter Zwischenschaltung von Gehäusedichtungen 9 am
Gehäusemantel 7 befestigt sind. Der Gehäusemantel 7 weist
eine Länge L auf, die größer ist als die Außenlänge a des
Ventilsitzes 2. Vorzugsweise ist die Länge L des Gehäuseman
tels mindestens doppelt so groß wie die Außenlänge a des
des Ventilsitzes. Zwischen den Rohranschlußelementen und dem
Ventilsitz 2 sind Verschleißhülsen 10 eingespannt.
Bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform des erfin
dungsgemäßen Kugelhahns sind die Rohranschlußelemente als
Spannhülsen 15 ausgebildet und stirnseitig in den Gehäuse
mantel 7 eingesetzt. Aus einer vergleichenden Betrachtung
mit Fig. 2 ergibt sich, daß die Spannhülsen 15 eine Spann
fläche 16 für die Sitzringe 3 und eine Ringkammer 17 zur Auf
nahme einer Verschleißhülse 10 aufweisen. Die Spannhülse 15
besitzt fernerhin einen Außenbund 18 mit einer auf einem
Dichtbund 19 angeordneten Dichtfläche 20 für eine nicht dar
gestellte Flanschdichtung zur angrenzenden Rohrleitung. Der
Außenbund 18 der Spannhülse 15 ist in eine Ausnehmung der
Stirnseite des Gehäusemantels 7 bündig eingesetzt und durch
Senkschrauben 21 am Gehäusemantel 7 gehalten. Die Anordnung
ist so getroffen, daß lediglich der Dichtbund 19 die Stirn
fläche 22 des Gehäusemantels 7 überragt. Die Senkschrauben
21 dienen lediglich der Montage und müssen keine besonderen
Kräfte übertragen. Zwischen der Spannfläche 16 und den Sitz
ringen 3 einerseits sowie zwischen dem Außenbund 18 und der
Verschleißhülse 10 andererseits sind Dichtungen angeordnet,
die im Ausführungsbeispiel als Rundschnurdichtungen 23 a, 23 b
ausgeführt sind. Sie wirken als statische Dichtelemente und
zugleich als elastisch federndes Element auf die Sitzringe 3.
Fig. 3 zeigt eine bevorzugte Ausführungsform des erfindungs
gemäßen Kugelhahns, die durch einen am Umfang der Ventil
kugel 4 angeordneten Stützring 24 aus verschleißfestem
Material, insbesondere aus Sinterkeramik, gekennzeichnet ist.
Der Stützring 24 liegt am Gehäusemantel 7 an und weist eine
Durchtrittsöffnung 25 für die Betätigungswelle 5 auf. Er ist
in axialer Richtung zwischen Anschlagflächen 26, 27 gehalten.
In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist im Gehäusemantel
7 ein Anschlagbund 26 als Anschlagfläche vorgesehen. Ferner
hin ist ein Rohranschlußelement 28, das im übrigen als Spann
hülse für den Sitzring und die Verschleißhülse ausgebildet
ist, mit einer Anschlagfläche 27 für den Stützring 24 ver
sehen. An der Anschlagfläche 27 des Rohranschlußelementes 28
ist eine Dichtung 29, im Ausführungsbeispiel eine Rundschnür
dichtung, angeordnet. Im übrigen sind Ringscheiben 30 vor
gesehen, die sich bis in den Bereich der Sitzringe 3 er
strecken und als zusätzliche Sicherungselemente für die Sitz
ringe 3 wirken.
In den Fig. 1 bis 3 sind die in Strömungsrichtung eintritts
seitig und austrittsseitig angeordneten Verschleißhülsen 10
gleicher Länge ausgeführt. In weiterer Ausgestaltung der
Erfindung ist vorgesehen, daß die Ventilkugel 4 in Längsrich
tung gesehen außermittig angeordnet ist und die in Strömungs
richtung austrittsseitig angeordnete Verschleißhülse 10 a mit
größerer Länge 1 a als die eintrittsseitige Verschleißhülse
10 b mit der Länge 1 b ausgebildet ist (Fig. 4). Die Länge
der austrittsseitigen Verschleißhülse 10 a ist so gewählt, daß
sie Strömungswirbel abbauen kann. Vorzugsweise beträgt die
Länge 1 a der austrittsseitigen Verschleißhülse 10 a das Drei
fache der Durchgangsbohrung.
In den dargestellten Ausführungsbeispielen ist der Gehäuse
mantel 7 als dickwandiges zylindrisches Hohlschmiedeteil aus
gebildet. Die Wellendichtung 6 für die Betätigungswelle 5
ist in einer Ausnehmung 31 des Gehäusemantels 7 angeordnet.
Fernerhin weist der Gehäusemantel eine ebene Montagefläche 32
zum Anschluß von Betätigungsorganen und Stellmitteln auf.
Claims (8)
1. Kugelhahn, insbesondere für Stoffströme mit abrasiven Fest
stoffbeimischungen, - mit
druckfestem Gehäuse,
Ventilsitz aus sinterkeramischen Sitzringen,
zwischen den Sitzringen unter Vorspannung gehaltener sinterkeramischer Ventilkugel,
durch eine Wellendichtung des Gehäuses geführter Be tätigungswelle für die Ventilkugel,
und beidseits an den Ventilsitz anschließenden Strömungs kanälen mit sinterkeramischen Wandungen, wobei das Gehäuse einen Gehäusemantel sowie daran befestig bare Rohranschlußelemente aufweist, dadurch gekenn zeichnet, daß das Gehäuse (1) einen einteilig ausge führten Gehäusemantel (7) aufweist, dessen Länge größer ist als die Außenlänge (a) des Ventilsitzes (2), daß die Rohran schlußelemente als Spannhülsen (15) ausgebildet und stirnseitig in den Gehäusemantel (7) eingesetzt sind, wobei die Spann hülsen (15) eine Spannfläche (16) für die Sitzringe (3) und eine Ringkammer (17) zur Aufnahme von bündig an die Sitzringe (3) anschließenden Verschleißhülsen (10) aufweisen, und wobei die Spannhülsen (15) außerdem einen Außenbund (18) aufweisen, der stirnseitig am Gehäusemantel (7) mit Schrauben befestigt ist.
druckfestem Gehäuse,
Ventilsitz aus sinterkeramischen Sitzringen,
zwischen den Sitzringen unter Vorspannung gehaltener sinterkeramischer Ventilkugel,
durch eine Wellendichtung des Gehäuses geführter Be tätigungswelle für die Ventilkugel,
und beidseits an den Ventilsitz anschließenden Strömungs kanälen mit sinterkeramischen Wandungen, wobei das Gehäuse einen Gehäusemantel sowie daran befestig bare Rohranschlußelemente aufweist, dadurch gekenn zeichnet, daß das Gehäuse (1) einen einteilig ausge führten Gehäusemantel (7) aufweist, dessen Länge größer ist als die Außenlänge (a) des Ventilsitzes (2), daß die Rohran schlußelemente als Spannhülsen (15) ausgebildet und stirnseitig in den Gehäusemantel (7) eingesetzt sind, wobei die Spann hülsen (15) eine Spannfläche (16) für die Sitzringe (3) und eine Ringkammer (17) zur Aufnahme von bündig an die Sitzringe (3) anschließenden Verschleißhülsen (10) aufweisen, und wobei die Spannhülsen (15) außerdem einen Außenbund (18) aufweisen, der stirnseitig am Gehäusemantel (7) mit Schrauben befestigt ist.
2. Kugelhahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Länge (L) des Gehäusemantels (7) mindestens doppelt so groß
ist wie die Außenlänge (a) des Ventilsitzes (2) .
3. Kugelhahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Spannhülsen (15) jeweils einen Außenbund (18) aufweisen, der in
eine Ausnehmung an der Stirnseite des Gehäusemantels (7) bündig
eingesetzt und durch Senkschrauben (21) am Gehäusemantel (7)
gehalten ist, wobei die Stirnflächen (22) des Gehäusemantels
(7) lediglich von einem Dichtbund (19) der Spannhülsen (15)
überragt sind.
4. Kugelhahn nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Ventilkugel (4) in Längsrichtung außermittig
angeordnet ist und die in Strömungsrichtung austrittsseitig
angeordnete Verschleißhülse (10 a) mit größerer Länge (1 a) als
die eintrittsseitige Verschleißhülse (10 b) ausgebildet ist.
5. Kugelhahn nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß am Umfang der Ventilkugel (4) ein Stützring (24)
aus verschleißfestem Material angeordnet ist, der am Gehäuse
mantel (7) anliegt und eine Durchtrittsöffnung (25) für die
Betätigungswelle (5) aufweist, und daß der Stützring (24)
zwischen Anschlagflächen (26, 27) in Längsrichtung gehalten
ist.
6. Kugelhahn nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein
Rohranschlußelement (28) eine Anschlagfläche (27) für den Stütz
ring (24) aufweist, und daß der Stützring (24) unter Zwischen
schaltung einer Dichtung (29) sowie wahlweise unter Zwischen
schaltung von Ringscheiben (30), zwischen einem Anschlagbund
(26) des Gehäusemantels (7) und der Anschlagfläche (27) des
Rohranschlußelementes (28) gehalten ist.
7. Kugelhahn nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Gehäusemantel (7) als dickwandiges
zylindrisches Hohlschmiedeteil ausgebildet ist, und daß die
Wellendichtung (6) für die Betätigungswelle (5) in einer Aus
nehmung (31) des Gehäusemantels (7) angeordnet ist.
8. Kugelhahn nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Gehäusemantel (7) als dickwandiger Hohl
zylinder aus faserverstärktem Kunststoff ausgebildet ist, und
daß die Wellendichtung (6) in einer Ausnehmung (31) des Gehäuse
mantels (7) angeordnet ist.
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DE19863632858 DE3632858A1 (de) | 1986-09-26 | 1986-09-26 | Kugelhahn mit sinterkeramischem ventilsitz und sinterkeramischer ventilkugel |
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Family
ID=6310486
Family Applications (1)
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Owner name: METALPRAECIS BERCHEM + SCHABERG GESELLSCHAFT FUER |
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