DE3628556C1 - Semiconductor device - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Halbleiteranordnung mit den
Merkmalen nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Eine solche als Stromrichtermodul bezeichnete Halbleiter
anordnung ist aus der DE-OS 27 28 313 bekannt. Sie weist
zwei elektrisch als Zweigpaar geschaltete Halbleitertabletten
auf, von welchen jede beidseitig zwischen Kontaktstücken an
geordnet und durch Druck mittels Federkraft kontaktiert ist.
Derartige Module zeigen verschiedene Nachteile. So erfordert
die Verbindungstechnik zu weiteren Anordnungen bzw. zu Steuer-
und Schutzschaltungskreisen bei der Anwendung in Strom
richtergeräten einen erheblichen Platz-, Material- und Arbeits
aufwand.
Weiter ist der Austausch eines Zweigpaares infolge der vor
gegebenen Führung und Befestigung der Anschlußleiter, insbeson
dere bei Anordnung und gemeinsamer Schaltung von mehreren, nur
mit erheblichem Aufwand zum Lösen und Entfernen sowie zum Ein
fügen und Befestigen von Schaltungsteilen möglich.
Weiter ist in dem DE-GM 85 04 134 eine Spannvorrichtung für
ein Halbleiterbauelement beschrieben, wobei das letztere
lösbar und durch Druck mit einer als Stromschiene bezeichneten
Kontaktplatte und einem Kühlkörper verbunden ist.
Schließlich ist aus der DE-OS 29 27 860 eine Vorrichtung zum
Einspannen eines scheibenförmigen Halbleiterbauelements
zwischen zwei Kühlkörpern bekannt.
Schließlich besteht im Hinblick auf die weiter zunehmende
Anwendung von Halbleiterbauelementen und -baueinheiten mit
immer komplizierterem Aufbau für unterschiedlichste Schalt-,
Steuer- und Regelungsvorgänge in vielen Bereichen der
Technik die Forderung nach immer wirtschaftlicheren Her
stellungsverfahren, insbesondere zur Erzielung von Großserien,
welcher die beim Herstellen der bekannten Stromrichtermodule
notwendigen Fertigungsprozesse nicht mehr in allen Teilen
entsprechen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Halbleiteran
ordnung anzugeben, deren Aufbau Verbindungen zu Steuer- und
Schutzschaltungen vereinfacht, das Auswechseln der Anordnung
im Verbund mit weiteren verbessert und eine kostengünstigere
und einfachere Herstellung ermöglicht. Außerdem sollen auch
Halbleitertabletten mit beliebiger Anzahl von Funktions
bereichen einsetzbar sein.
Die Lösung der Aufgabe besteht bei einer Halbleiteranordnung
der eingangs genannten Art in den kennzeichnenden Merkmalen
des Anspruchs 1.
Vorteilhafte Weiterbildungen sind mit den Merkmalen der
Ansprüche 2 bis 15 gegeben.
Anhand der in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiele
wird der Gegenstand der Erfindung erläutert.
Fig. 1 zeigt perspektivisch und in Draufsicht ein Ausführungsbeispiel
der Halbleiteranordnung nach der Erfindung. In
Fig. 2 ist im Querschnitt das Element nach Fig. 1,
jedoch in Isolierstoffmasse gekapselt, dargestellt.
Fig. 3 zeigt im Querschnitt ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen
Halbleiteranordnung und
Fig. 4 ausschnittweise weitere
Ausführungsbeispiele.
Für gleiche Teile sind in allen Figuren
gleiche Bezeichnungen gewählt.
Gemäß Fig. 1 ist eine Halbleitertablette (2) im
wesentlichen zentral auf einer Grundplatte (1) befestigt.
Die Halbleitertablette weist mehrere Funktionsbereiche
auf, deren Verbindung mit den als Kontaktstücke
bezeichneten Abschnitten (4, 5) der Stromleiterteile
durch die Linien 3 dargestellt ist. Steuerstrombereiche
der Halbleitertablette sind üblicherweise mittels
drahtförmiges, Laststrombereiche dagegen mittels
litzenbandförmiger Leiterteile kontaktiert. Es können
Funktionsbereiche für einen Betrieb z. B. als Gleichrichter,
als Transistor oder als Thyristor vorgesehen und im
Verbund geschaltet oder aber jeweils elektrisch neutral
angeordnet sein, um außerhalb der Anordnung entsprechend
geschaltet zu werden. So kann in der Halbleitertablette
eine Darlington-Schaltung mit ergänzenden Elementen
ausgebildet sein. Sind zwei oder mehr Halbleitertabletten
auf der Grundplatte angebracht, so kann jede derselben
andere Funktionsbereiche enthalten. Andererseits ist aber
auch ein Aufbau mit einer Parallelschaltung sämtlicher
Funktionsbereiche einer Halbleitertablette erzielbar.
Die Halbleitertablette (2) ist durch Löten oder Kleben
auf der Grundplatte (1) befestigt. Sie kann auf einer
metallischen Grundplatte oder aber z. B. auf einer direkt
mit Kupfer metallisierten Keramikplatte angebracht sein.
Ausbildung und Befestigung der Halbleitertablette sind
nicht Gegenstand der Erfindung.
Am Umfang der Halbleitertablette und von dieser räumlich
getrennt sind die Kontaktstücke (4, 5) auf der Grundplatte
(1) angeordnet. Je nach elektrischer Zuordnung der Teile
Grundplatte, Halbleitertablette und Leiterteile sind
die Kontaktstücke elektrisch isoliert oder elektrisch
leitend auf der Grundplatte befestigt. Dies ist mit
Hilfe einer Lötverbindung oder aber durch Kleben möglich.
Außer auf der Grundplatte können Kontaktstücke auch auf
der Halbleitertablette befestigt sein. Mit (4) sind
über eine Isolierstoffzwischenschicht (7) befestigte
Kontaktstücke und mit (5) ist ein unmittelbar auf der
Grundplatte aufgebrachtes Kontaktstück bezeichnet. Die
Kontaktstücke können auch lose auf der Grundplatte
aufgelegt und auf beiden Seiten durch Druck mittels
Federkraft kontaktiert sein.
Im Falle einer elektrisch isolierten Anbringung der
Halbleitertablette (2) auf der Grundplatte (1) ist an
der Unterseite der Halbleitertablette ein zusätzliches
Leiterteil vorgesehen, welches mit seiner Fortsetzung
ebenfalls nach oben geführt ist.
Die Kontaktstücke (4, 5) sind leistenförmig ausgebildet
und weisen eine freie obere Fläche (4 a, 5 a) auf, welche
zur Druckkontaktierung vorgesehen und vorzugsweise
geeignet vorbehandelt, z. B. versilbert ist. Als geeignete
Beschichtung der freien oberen Fläche für die Kontaktierung
kann auch eine duktile Metallfolie dienen. Sämtliche
Kontaktstücke (4, 5) haben, bezogen auf die Grundplatte
(1), gleiche Bauhöhe. Bei mehreren Funktionsbereichen
der Halbleitertablette (2) in Zuordnung zu einer
Kontaktstückseite sind die Konstaktstücke unterteilt,
wie dies mit (6) bezeichnet ist. Die Leiterteilabschnitte
(3) sind z. B. durch Bonden sowohl mit der
Halbleitertablette (2) als auch mit den Kontaktstücken
(4, 5) fest verbunden. Die Isolierstoffzwischenschicht
(7) zur elektrisch isolierten Anordnung von
Kontaktstücken auf der Grundplatte (1) kann aus
Oxidkeramik bestehen. Die Kontaktstücke (4, 5) sind für
ihre Verbindung mit den Leiterteilabschnitten (3) so
ausgebildet, daß eine gleichzeitige mechanisierte
Verbindung aller Teile durchführbar ist.
Die Auflagefläche der Grundplatte (1) ist im Hinblick
auf die Forderung nach bestmöglicher Ableitung der
Verlustwärme zum Kühlbauteil plan und kann entsprechend
oberflächenbehandelt sein.
Ein Aufbau nach Fig. 1 kann z. B. quadratische
Grundfläche haben. Damit ist der Vorteil verbunden, daß
die Anordnung ohne Vorzugsrichtung in gewünschter
räumlicher Zuordnung zu weiteren in einer Schaltung
aufgereihten Halbleiteranordnungen mit diesen verbunden
sein kann. Weiter können Halbleitertablette(n) (2) und
Kontaktstücke (4, 5) so ausgebildet und auf der
Grundplatte (1) wählbar so angeordnet sein, daß bei
Aufreihung und elektrischer Verknüpfung mehrerer
Halbleiteranordnungen eine die Stromleitungsführung
begünstigende Struktur der Stromanschlußstellen gegeben
ist.
In Fig. 2 ist ein Aufbau nach Fig. 1 im Schnitt längs
der Linie AA dargestellt. Zusätzlich ist die
Bauteilstruktur auf der Grundplatte (1) noch in
Isolierstoffmasse (9) gekapselt. Aus dieser ragen
abschnittweise die Kontaktstücke (4, 5) heraus. Die
Druckkontaktierung erfolgt auf der jeweils vorbehandelten
Fläche (4 a bzw. 5 a). Die Höhe der Isolierstoffmasse (9) ist
unkritisch, ebenso ihre laterale Ausdehnung, sofern die
Bestimmungen über die Einhaltung von Isolationsabständen
berücksichtigt sind.
In Fig. 3 ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Halbleiteranordnung
gezeigt, d. h. ein aus Grundplatte (1) und aus
Halbleitertablette (2) mit Stromleiterteilen in
Isolierstoffmasse (9) gebildetes Halbleiterelement,
welches zwischen einem Kühlbauteil (13) und einer
Kontaktplatte (10) eingespannt ist. Zu deren gegenseitiger
fester Verbindung durch Zusammenpressen dienen Schraub
elemente, d. h. Schraubbolzen, deren Lage lediglich
durch strichpunktierte Linien gezeigt ist. Die
Kontaktplatte (10) besteht aus einem Plattenpaar mit
der Leiterplatte (10 a) aus glasfaserverstärktem
Kunststoff und mit der metallischen Deckplatte (10 b)
als Druckplatte. Die Leiterplatte kann auch aus Keramik
hergestellt sein. Sie weist auf ihrer Kontaktseite
Kontaktstege (11) zur Druckkontaktierung der
Kontaktstücke (4, 5) und weiter als Leiterbahnen (102 a)
bezeichnete Metallisierungen entsprechenden Querschnitts
auf. Deren Verlauf und Verwendung sind durch die
Funktionsbereiche der Halbleitertablette und deren
schaltungsgemäßen Einsatz bestimmt. Die Leiterbahnen sind
auch mit Stromanschlußstellen für die Halbleitertablette
verbunden, wie dies in Fig. 3 am Ende der Leiterbahn
(102 a) mit der metallisierten Durchbohrung (103)
dargestellt ist.
Funktionsbereichen der Halbleitertablette (2) für
Steuer- und/oder Schutzschaltungskreise sind in gleicher
Weise auf der Grundplatte (1) Kontaktstücke und auf der
Kontaktplatte (10) Leiterbahnen (102 a) zugeordnet.
Gerade das Verlegen der Kontaktierung von der Struktur
der Halbleitertablette zu von ihr räumlich getrennten
Teilen ihrer Stromleiterteile und die gleichzeitige
Kontaktierung einer beliebigen Anzahl von
Funktionsbereichen einer oder mehrerer Halbleitertabletten
durch eine gemeinsame Kontaktplatte ermöglichen
überraschend einfach sowohl den Einsatz von
Halbleitertabletten mit mehrerer Funktionsbereichen
als auch die Anwendung der Verbindungs- und
Schaltungstechnik nach den Methoden bei integrierten
Schaltungen und damit einen weitestgehend universell
verwendbaren Aufbau der Halbleiteranordnung nach der
Erfindung. Besonders vorteilhaft ist dabei die
Möglichkeit des Einsatzes von Einrichtungen zur
Herstellung von Vielfachverbindungen zwischen
Halbleitertablette und Stromleiterteilen sowie die
Verwendung von üblichen Isolierstoffplatten zur
gewünschten Vielfachkontaktierung der Leiterteil-
Kontaktstücke.
Kontaktplatte (10) und Kühlbauteil (13) sind mit
übereinstimmenden Durchbohrungen zur zentrierten
Führung durch die Schraubbolzen versehen, die z. B.
an gegenüberliegenden Stellen im Verlauf des Umfangs
der beiden Bauteile angeordnet sind. Beim dargestellten
Aufbau mit einem Plattenpaar als Kontaktplatte (10)
ist die Leiterplatte (10 a) durch die Deckplatte (10 b)
mit angepreßt. Bei der lösbaren Verbindung von
Kühlbauteil (13), Kontaktplatte (10) und
Halbleiterelement können zusammen mit den Schraubbolzen
auch Federkörper in Form von Schrauben- oder
Tellerfedern vorgesehen sein.
Weiter kann die Deckplatte (10 b) als Federkraftspeicher
vorgesehen und zu diesem Zweck aus Federstahl und
geringfügig geeignet gewölbt ausgebildet sein.
Als Kontaktplatte kann auch eine einstückige
Isolierstoffplatte (18) vorgesehen sein, die auf der
Kontaktseite mit metallisierten Bereichen (17) zur
Kontaktierung der Kontaktstücke (4, 5) und zusätzlicher
anwendungsbedingter Schaltungsbauteile versehen ist.
Ene solche Ausführungsform ist in Fig. 4a im
Ausschnitt gezeigt.
Weiterhin kann als Kontaktplatte eine Metallplatte (28)
dienen, bei welcher Leiterbahnen (27) über Isolierstoff
zwischenschichten (29) aufgebracht sind, wie dies in
Fig. 4b ebenfalls ausschnittweise dargestellt ist.
Das Kühlbauteil (13) in Fig. 3 ist vorzugsweise ein
Strangpreßteil mit einer Montageplatte (13 a) und mit
davon wenigstens nach einer Richtung abgehenden
Kühlrippen (13 b). Die Montageplatte (13 a) enthält die
Durchbohrungen für die Schraubbolzen, welche
elektrisch isoliert durch das Kühlbauteil geführt sind.
Zur Befestigung auf einer Unterlage sind an den beiden
äußersten Kühlrippen des Kühlbauteils flanschförmige
Ansätze (14) mit einer Durchbohrung zur Schraubbefestigung
angebracht. Die Flächenausdehnung der Montageplatte (13 a)
entspricht im wesentlichen derjenigen der Grundplatte (1).
Die letztere kann zu ihrer Justierung mittels der
Schraubbolzen an entsprechenden Stellen ihres
Umfangs angepaßte Aussparungen aufweisen.
Die Anordnung nach Fig. 3 kann auch räumlich umgekehrt,
d. h. über die Kontaktplatte auf einem Träger, z. B. einem
Schrankteil, befestigt sein. Dafür kann die Kontaktplatte
an Randbereichen mit winkel- oder flanschförmigen
Ausbildungen zur Anbringung versehen sein. Eine solche
räumliche Anbringung ist besonders vorteilhaft, wenn
außer der oder den Halbleitertabletten der
Halbleiteranordnung noch Steuer- und/oder Schutzschaltungs
kreise zum Betrieb der Anordnung mit dieser elektrisch
verknüpft sein müssen. Zu diesem Zweck ist eine
Kontaktplatte mit größerer Flächenausdehnung vorgesehen,
als sie durch die Maße des Halbleiterelements bestimmt
ist, z. B. mit einem an einer Seite überstehenden
Abschnitt (101 a), und dient dann als gemeinsame
Kontaktplatte für alle Schaltungsteile.
Der Aufbau einer solchen Schaltung mit beliebiger Anzahl
von Schaltungselementen unterschiedlicher Struktur ist
besonders einfach herstellbar, indem die gemeinsame
Kontaktplatte mit ihrer kontaktfreien Oberseite auf einer
Unterlage aufgebracht wird, von der Unterlage aus
sämtliche Schraubbolzen durchgesteckt werden und nach
oben herausragen, die Schaltungselemente nach
vorgegebenem Schema mit ihren Kontaktstellen, z. B. auch
mit Hilfe von Justiermitteln, auf die Kontaktstege (11)
der Kontaktplatte aufgesetzt und außerdem steckbare
Zusatzelemente aufgesteckt werden, weiter das Kühlbauteil
- oder bei leistungsintensiven Zusatzelementen die
Kühlbauteile - über die Schraubelemente aufgesteckt und
schließlich alle über die Schraubelemente zu
verbindenden Bauteile zusammengespannt werden.
Bei der Herstellung der beschriebenen Halbleiteranordnung
werden zunächst die Halbleitertablette(n) (2)
mit ihren Kontaktstücken (4, 5) auf der Grundplatte (1)
positioniert befestigt, z. B. aufgelötet. Dabei kann die
Halbleiterplatte als Gleichrichterdiode oder aber als
Leistungsschaltkreis ausgebildet sein und, im letzteren
Fall, eine größere Anzahl von elektrischen Verbindungen
erfordern. Die Verbindungen zwischen Grundplatte (1)
und Kontaktstücken (4, 5) der Halbleitertablette(n) (2)
werden durch Bonden oder durch Löten hergestellt. Dazu
sind die Kontaktstücke z. B. an der der Halbleitertablette
zugewandten Fläche stufenförmig abgesetzt ausgebildet,
so daß auf der oberen Stufenfläche die Bondverbindungen
der Leiterteile herstellbar sind. Im Anschluß daran wird
dieser Aufbau durch Einbetten in eine Isolierstoffmasse
(9) gekapselt. Dies kann durch Vergießen oder durch
Umpressen erfolgen. Danach wird das aus Grundplatte (1) und
Halbleitertablette (2) mit Stromleiterteilen in
Isolierstoffmasse (9) bestehende Halbleiterelement mit
Hilfe von Justiermitteln auf die Montageplatte (13 a)
des Kühlbauteils aufgesetzt. Abschließend wird auf die
freie Oberseite des Halbleiterelements, aus welcher die
zur Druckkontaktierung vorgesehenen Kontaktstückbereiche
herausragen, die in angepaßter Struktur ausgebildete
Kontaktplatte (10, 18, 28) ebenfalls justiert aufgesetzt
und mit Hilfe der durchgehenden Schraubbolzen mit
dem Halbleiterelement sowie über das letztere mit dem
Kühlbauteil (13) durch Zusammenpressen fest verbunden.
Claims (16)
1. Halbleiteranordnung, bei welcher
- a) mindestens eine Halbleiterplatte (2) mit Strom leiterteilen auf einer Grundplatte (1) angebracht und
- b) in Isolierstoffmasse (9) gekapselt ist,
- c) die Stromleiterteile wenigstens stellenweise als Kontaktstücke (4, 5) zur Druckkontaktierung ausge bildet sind und
- d) auf der von der Grundplatte (1) abgewandten Seite der Halbleitertablette (2) aus der Isolierstoffkapselung herausragen, und
- e) das aus Grundplatte (1) und aus Haltbleitertablette(n) (2) mit Stromleiterteilen in Isolierstoffkapselung gebil dete Halbleiterelement zwischen einem an der Grund platte (1) angeordneten Kühlbauteil (13) und einer auf den Kontaktstücken (4, 5) angeordneten Kontaktplatte (10, 18, 28) lösbar druckkontaktiert ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
- f) die Kontaktstücke (4, 5) von der Halbleitertablette (2) getrennt auf der Grundplatte (1) angeordnet sind, und
- g) die Druckkontaktierung der Kontaktstücke (4, 5) außer halb der Isolierstoffkapselung und
- h) eine allen Kontaktstücken (4, 5) gemeinsame Kontakt platte (10, 18, 28) vorgesehen ist.
2. Halbleiteranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kontaktstücke (4, 5) unlösbar mit der Grundplatte (1)
verbunden sind.
3. Halbleiteranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kontaktstücke (4, 5) sowohl mit der Kontaktplatte (10)
als auch mit der Grundplatte (1) druckkontaktiert sind.
4. Halbleiteranordnung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktstücke (4, 5)
leisten- oder höckerförmig ausgebildet und an der oder den
Kontaktfläche(n) (4 a, 5 a) in einer die Druckkontaktierung
begünstigenden Weise vorbehandelt sind.
5. Halbleiteranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß als Kontaktplatte (10) ein Plattenpaar aus einer Leiter
platte (10 a) und aus einer Deckplatte (10 b) als Druckplatte vorge
sehen ist und daß die Leiterplatte metallisierte Bereiche (11)
zur Kontaktierung der Kontaktstücke (4, 5) und zusätzlicher
anwendungsbedingter Schaltungsbauteile aufweist.
6. Halbleiteranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß als Kontaktplatte eine Isolierstoffplatte (18) vorgesehen
ist, die auf der Kontaktseite metallisierte Bereiche (17) zur
Kontaktierung der Kontaktstücke (4, 5) und zusätzlicher an
wendungsbedingter Schaltungsbauteile aufweist.
7. Halbleiteranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß als Kontaktplatte eine Metallplatte (28) vorgesehen ist,
die auf der Kontaktseite elektrisch isolierte (29) Kontakt
metallbereiche (27) zur Kontaktierung der Kontaktstücke (4, 5)
und zusätzlicher anwendungsbedingter Schaltungsbauteile auf
weist.
8. Halbleiteranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die lösbare Verbindung von Kühlbauteil (13), Kontaktplatte
(10, 18, 28) und Halbleiterelement mit Hilfe von Schraub
elementen vorgesehen ist, und daß Kühlbauteil und Kontaktplatte
Durchbohrungen zur Führung der Schraubelemente aufweisen.
9. Halbleiteranordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß bei der lösbaren Verbindung von Kühlbauteil (13), Kontakt
platte (10, 18, 28) und Halbleiterelement durch Schraubelemente
zusätzlich Federkraftspeicher in Form von Schrauben- oder
Tellerfedern vorgesehen sind.
10. Halbleiteranordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß zur lösbaren Verbindung von Kühlbauteil (13) und Kontaktplatte
(10) durch Schraubelemente die Druckplatte (10 b) als Feder
kraftspeicher vorgesehen und aus Federstahl mit geeigneter
Wölbung ausgebildet ist.
11. Halbleiteranordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß eine wenigstens an einer Seite über
das Kühlbauteil (13) überstehende Kontaktplatte (10, 18, 28)
vorgesehen ist, und daß auf dem überstehenden Abschnitt (101 a)
Ausbildungen sowohl für Stromanschlüsse und Schaltungsbauteile
zum Betrieb der Halbleitertablette(n) (2) als auch zur
konstruktiven und/oder schaltungstechnischen Verbindung mit
weiteren Halbleiteranordnungen angebracht sind.
12. Halbleiteranordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktplatte (10, 18, 28)
Ausbildungen zur Befestigungen in Anlagen oder Geräten aufweist.
13. Halbleiteranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Halbleitertablette (2) aus wenigstens einem Funktions
element besteht.
14. Halbleiteranordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das aus einer Montageplatte (13 a) und
davon abgehenden Kühlrippen (13 b) bestehende Kühlbauteil (13)
an der Montageplatte (13 a) Ausbildungen zur Justierung der
Grundplatte (1) aufweist.
15. Halbleiteranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Halbleitertablette (2) elektrisch isoliert und thermisch
gut leitend auf der Grundplatte (1) befestigt ist.
Priority Applications (2)
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