DE3625462A1 - Rechnerunterstuetzte fehlerisolation beim pruefen von gedruckten schaltungen - Google Patents
Rechnerunterstuetzte fehlerisolation beim pruefen von gedruckten schaltungenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich im wesentlichen auf die rechnerunterstütze
Prüfung von elektronischen Schaltungen, und
mehr im einzelnen auf die Fehlersuche bei Leiterplatten
durch eine rechnerunterstützte geführte Prüfung von Schaltungsknoten.
Digitale Systeme weisen typischerweise eine Sammlung von
Leiterplatten auf, die jeweils einige größere Funktionen
verwirklichen. Die Leiterplatten wirken gemeinsam zusammen,
um ein Verhalten zu erzeugen, das von dem zusammengesetzten
System gefordert wird.
Wenn ein solches System nicht richtig arbeitet, wird eine
Prüfung in einer Reihe von Schritten ausgeführt, die so
gestaltet sind, daß die Fehlerquelle isoliert wird. Der
erste Schritt ist häufig eine einfache Prüfung des Systems
als Ganzes daraufhin, ob es funktioniert oder nicht, um zu
bestätigen, daß tatsächlich ein Systemfehler vorliegt.
Manchmal deckt solch eine Prüfung auf, daß das System richtig
arbeitet, aber daß der Fehler durch einen externen
Faktor verursacht wird, beispielsweise ein Operatorfehler
oder eine defekte Spannungsversorgung.
Unter der Annahme, daß das System selbst als fehlerhaft
befunden wird, ist der nächste Schritt jedoch, den Fehler
einer speziellen Leiterplatte zuzuordnen bzw. die fehlerhafte
Leiterplatte zu isolieren. Die Untersuchung auf Leiterplattenebene
wird entweder durch Ausführung eines Satzes von
Funktionstests ausgeführt, die die Platten einzeln prüfen,
oder durch aufeinanderfolgendes Ersetzen der Platten durch
bekannterweise funktionstüchtige Platten, bis das System
wiederum richtig arbeitet. Da die Anzahl von Leiterplatten
in den meisten Systemen klein ist, ist das Austauschen von
Platten schnell und kann vor Ort ausgeführt werden.
Das System ist nun repariert, aber man hat mindestens eine
nicht funktionsfähige Leiterplatte übrig behalten.
Wirtschaftliche Überlegungen fordern, daß die Platte repariert
wird; jedoch sind die Verfahren, die für die Fehlerisolierung
auf Plattenebene angewendet werden, aus verschiedenen
Gründen für die Fehlersuche auf Komponentenebene nicht
praktisch verwendbar. Erstens ist deswegen, weil die Tendenz
besteht, daß jede Leiterplatte eine relativ große Anzahl von
Komponenten hat, die Anzahl der verschiedenen Tests oder
Prüfungen entsprechend den verschiedenen Komponenten oder
Bauteilen, die zum Isolieren eines Fehlers ausgeführt werden
müßten, abschreckend. Zweitens gibt es viele unterschiedliche
Komponenten, die im Fall eines Fehlers an grundlegenden
Ausgängen der Leiterplatte identische Symptome erzeugen.
Außerdem sind die Komponenten auf einer fabrikmäßig hergestellten
Leiterplatte üblicherweise festgelötet. Das Austauschen
von Komponenten ist daher unpraktisch. Es wird
daher ein Verfahren zum Lokalisieren einer fehlerhaften
Komponente ohne Erfordernis des Auseinanderbaus der Leiterplatte
benötigt.
Daher wurde die rechnergeführte Fehlerisolation, auch als
rechnergeführtes Prüfen bezeichnet, entwickelt. Beim rechnergeführten
Prüfen wird der Techniker angeleitet, eine
Logiksonde von einem fehlerhaften Randanschluß auf der
Leiterplatte nach rückwärts zu plazieren, bis die Quelle des
Leiterplattenfehlers lokalisiert ist. Während der Techniker
jeden Knoten der Schaltung abtastet, wird der Knoten druch
ein Anregungsmustersignal einer Prüfung unterworfen, das bei
irgendeinem Schaltungsknoten der sich in der Prüfung befindlichen
Platte oder an den Mikroprozessor-Signalleitungen auf
der Platte injiziert wird. Im letztgenannten Fall wird der
Mikroprozessor elektrisch durch einen speziellen Interface-
Sockel ersetzt, die mit einer Fehlersucheinrichtung
verbunden ist, beispielsweise einem Fluke-9020A Fehlersucher
(trouble-shooter). Antworten auf die Anregungsmustersignale
an den Schaltungsknoten werden mit Mustersignalen verglichen,
die von einer funktionsfähigen zu prüfenden Einheit
(UUT) erzeugt wurden, um die Fehlerursache an dem gerade
abgetasteten Knoten zu identifizieren oder als Alternative
den nächsten abzutastenden Knoten zu empfehlen.
Verfahren der rechnergeführten Fehlerisolation, die auf die
Fehlersuche bei Leiterplatten bisher angewendet werden,
haben Nachteile, die umso schwerer wiegen, je mehr die
Komplexität der zu prüfenden Einheit ansteigt. Das Abtasten
von Knoten zu Knoten durch den Techniker unter der Führung
einer visuellen Anzeige des Rechners ist ein sehr langsamer
Prozeß, weil die Anzahl der in Betracht kommenden Knoten in
den meisten auf einem Mikroprozessor basierenden Systemen
beträchtlich ist. Weiterhin ist eine geführte Fehlerisolation
von geringer Wirksamkeit; das "Geschick" und die "Intuition"
eines erfahrenen Technikers sind nicht in die auf
dem Rechner basierende Methode implementiert. Zum Beispiel
sind, obwohl bekannte geführte Fehlerisolationsysteme ein
einziges Anregungsmustersignal der zu prüfenden Einheit, zum
Beispiel einer Leiterplatte, zur Untersuchung aller Knoten
zuführen, in der Praxis nicht alle Knoten unter Verwendung
eines gemeinsamen Anregungsmusters zuverlässig prüfbar. Das
Anregungsmuster sollte idealerweise auf jeden Knoten, dessen
Antwort abgetastet wird, zugeschnitten sein. Weiterhin
tastet ein erfahrener Techniker nicht jeden Knoten jeder auf
Fehler zu prüfenden Leiterplatte ab. Um die Prüfung zu
beschleunigen, beginnt der Techniker aufgrund seiner Erfahrung,
Fehlermuster zu erkennen und Diagnosen zu formulieren
und beim Erkennen, daß bestimmte Knoten in einer speziellen
zu testenden Einheit fehlerhaft reagiert haben, prüft er
gewisse andere "Begleiter"-Knoten, um seine Diagnose zu
bestätigen. Seine Prüfung kann weiterhin auf bestimmte
Gebiete der Leiterplatte aufgrund der Ausgangsdiagnose, daß
nur spezielle Funktionen der Leiterplatte fehlerhaft sind,
begrenzt sein. Weiterhin ist der Techniker im Gegensatz zu
bekannten geführten Fehlerisolationssystemen in der Lage,
Schaltungskomponenten und Funktionen auf bi-direktionalen
Signalleitungenzu prüfen, die üblicherweise in zu prüfenden
Einheiten, die auf einem Mikroprozessor basieren, vorkommen.
Es ist daher eine Aufgabe der Erfindung, ein verbessertes
Verfahren und ein verbessertes System zum Isolieren von
Schaltungsfehlern in einer zu prüfenden Einheit zu schaffen.
Ein Vorteil der Erfindung besteht darin, daß sie eine rechnerunterstützte
geführte Fehlerisolation auf bi-direktionalen
Signalleitungen, beispielsweise jenen, die bei auf einem
Mikroprozessor basierenden zu testenden Einheiten üblich
sind, schafft.
Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß eine geführte
Fehlerisolation geschaffen wird, die durch einen vom
Benutzer programmierbaren Rechner gesteuert wird.
Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß eine geführte
Fehlerisolation geschaffen wird, bei der durch einen Rechner
während des Fortgangs der Prüfung Hinweise für den Techniker
erzeugt werden, um die Fehlerquellenlokalisation zu fördern.
Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß ein Verfahren und
ein System zur geführten Fehlerisolation während der Leiterplattenfehlersuche
geschaffen wird, wobei Schaltungsknoten
durch unterschiedliche Anregungsmustersignale, die auf
jeden gerade abgetasteten Knoten zugeschnitten sind, angeregt
werden.
Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß eine geführte
Fehlerisolation geschaffen wird, die "künstliche Intelliganz"
enthält, wodurch Fehlerarten jedes Typs einer zu
prüfenden Einheit (UUT) über die Zeit gespeichert werden und
verarbeitet werden, um eine Bildschirmanzeige (prompt) für
den Techniker auf der Grundlage von festgestellten Fehlerartmustern
zuerzeugen.
Ein zusätzlicher Vorteil besteht darin, daß eine optimierte
geführte Fehlerisolation geschaffen wird, bei der eine
Vielzahl von unterschiedlichen Typen von Knotenantworten auf
Anregungen gespeichert werden und mit den gemessenen Antworten
verglichen werden.
Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß ein geführtes
Fehlerisolationssystem geschaffen wird, bei dem der Techniker
während der Prüfung seine Erkenntnisse berücksichtigen
kann.
Die obengenannte Aufgabe wird gemäß der Erfindung gelöst
durch eine Recheneinrichtung, vorzugsweise einen Personalcomputer,
mit einer Datenbasis, in die eine Schaltungsbeschreibung
einer zu prüfenden Einheit (UUT) sowie einer
Anzahl von unterschiedlichen Anregungstests und erwarteten
Antworten von jedem Knoten der Schaltung gespeichert sind.
Eine durch die programmierte Rechnereinrichtung gesteuerte
Generatoreinrichtung erzeugt jedes Signal aus einer Anzahl
von unterschiedlichen Anregungsmustersignalen für die Funktionsprüfung
und die Knotenprüfung der zu prüfenden Einheit.
Antworten auf die Anregungsmustersignale an den Schaltungsknoten
der zu prüfenden Einheit werden durch eine von einem
Techniker betätigte Sonde oder durch elektromechanische
Einrichtungen gemessen. Die Rechnereinrichtung weist den
Techniker an, die zu prüfende Einheit Knoten für Knoten
mittels der Sonde abzutasten oder dirigiert die elektromechanische
Einrichtung elektrisch, Knoten für Knoten oder
Komponente für Komponente zu prüfen, während sie die Generatoreinrichtung
so steuert, daß diese spezielle Anregungsmustersignale
erzeugt, die auf jeden Knoten und auf
jede Signalflußrichtung zugeschnitten sind. Im Anschluß an
das Prüfen jedes Knotens mittels der Sonde durch den Techniker
und an das Verarbeiten der Antwort zeigt der Rechner
entweder eine Fehlerquellenvermutung an oder eine Empfehlung
für den nächsten mittels der Sonde zu prüfenden Knoten.
Gemäß einem anderen Aspekt der Erfindung werden im Rechner
Daten gespeichert, die für "Hinweise" oder "Schlüssel"
repräsentativ sind, die dem Techniker in Abhängigkeit von
der Fehlerart der zu prüfenden Einheit während des anfänglichen
Funktionstests angezeigt werden sollen. Beispielsweise
mag dann, falls die zu prüfende Einheit während eines
Tests ihres Speichers mit wahlfreiem Zugriff oder Schreib-
Lese-Speichers (RAM) versagt, der angezeigte Hinweis dem
Techniker empfehlen, zuerst spezielle Komponentenanschlüsse
des RAM-Teils der Leiterplatte mittels der Sonde zu prüfen.
Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung wird während jedes
Tests der Ort des ersten angetroffenen "schlechten" Knotens
gespeichert. Wenn letztendlich eine Fehlervermutung gemacht
wird, wird der Ort des letzten während dieses Tests angetroffenen
"schlechten" Knotens ebenfalls gespeichert. Eine
Geschichte der "erster/letzter" Knotenpaare wird für alle
diagnostizierten zu prüfenden Einheiten (UUTs) zurückbehalten.
Jedem Paar wird ein "Trefferverhältnis" zugeordnet, das
gleich ist der Anzahl, wie oft der erste Knoten mit demselben
letzten Knoten ein Paar bildet, dividiert durch die
Anzahl, wie oft dies nicht der Fall ist. Falls das Auftreten
eines Paars eine vorbestimmte Anzahl mindestens erreicht und
mindestens ein vorbestimmtes Trefferverhältnis hat, wird der
letzte Knoten als ein "Begleiter" des ersten Knotens definiert.
Danach wird immer dann, wenn der erste angetroffene
"schlechte" Knoten einen Begleiterknoten hat und wenn sein
Begleiterknoten ungeprüft ist, dem Techniker angezeigt, daß
er den Begleiterknoten prüfen soll, um auf diese Weise den
Fehlersuchprozeß möglicherweise abzukürzen.
Weitere Merkmale und Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung eines Ausführungsbeispiels der Erfindung
anhand der Zeichnung, die erfindungswesentliche Einzelheiten
zeigt, und aus den Ansprüchen. Die einzelnen Merkmale können
je einzeln für sich oder zu mehreren in beliebiger Kombination
bei einer Ausführungsform der Erfindung verwirklicht
sein. In der folgenden Beschreibung wird nur die bevorzugte
Ausführungsform der Erfindung schlicht mittels der Darstellung
der nach unserer Erfindung gezeigt und beschrieben. Die Erfindung
kann in anderen und unterschiedlichen Ausführungsformen
verwirklicht sein, und ihre verschiedenen Einzelheiten
können offensichtlich in verschiedener Hinsicht modifiziert
werden, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen. Die
Zeichnungen und die Beschreibung sind daher als Erläuterung,
aber nicht als Beschränkung zu betrachten.
Fig. 1 ist ein Blockdiagramm einer für die geführte
Fehlerisolation verwendeten Hardware-Konfiguration;
Fig. 2 ist eine symbolische Darstellung der durch Programmieren
eingerichteten Datenbasis;
Fig. 3 ist eine Darstellung, die den vielfältigen Zusammenhang
zwischen Anregungsaufgaben und Knoten
gemäß der Erfindung zeigt; und
Fig. 4a bis 4d sind ein Flußdiagramm eines in der Erfindung
enthaltenen Programms.
In Fig. 1 wird ein Schaltungs-Fehlersucher 10 durch einen
Rechner 12 über eine serielle Schnittstelle 14 gesteuert, um
Schaltungsfehler in einer zu prüfenden Einheit (UUT) 16 in
Übereinstimmung mit den Prinzipien der Erfindung zu prüfen
und zu lokalisieren. Der Rechner 12 ist vorzugsweise ein
Personalcomputer, beispielsweise ein IBM PC, der in üblicher
Weise mit einer Tastatur 18 zur manuellen Dateneingabe und
einem Anzeigegerät 20, vorzugsweise einer Kathodenstrahlröhre
(CRT), konfiguriert ist, um es dem Techniker zu ermöglichen,
Prüfungsergebnisse zu sehen. Der Rechner 12 enthält
einen ausreichenden Speicher, um Programme und Datenbasisdateien
zu speichern, die nachfolgend noch genauer beschrieben
werden sollen, um den Schaltungsprüfer 10 zur Ausführung
einer Funktionsprüfung der zu prüfenden Einheit 16 durch
Zufuhr von geeigneten Anregungsprüfungen zur zu prüfenden
Einheit, durch Ausführung von Messungen der Antwort und
durch Interpretieren von Ergebnissen, um die zu prüfende
Einheit als "gut", d. h. voll funktionsfähig oder "schlecht"
zu klassifizieren, und durch Identifizierung der Quelle des
Fehlers zu steuern.
Der Schaltungsprüfer 10 ist ein übliches System zum Prüfen
von auf Mikroprozessor basierenden Schaltungsplatten. Ein
beispielhaftes System ist ein Mikro-System-Fehlersucher
Typ 9020A, Hersteller John Fluke Mfg. Co., Inc., Everett,
Washington, V.St.A., der selbst derart mikroprozessorgesteuert
ist, daß es die zu prüfende Einheit 16 durch Simulieren
des auf der zu prüfenden Einheit basierenden Mikroprozessors
und durch Überwachen der Tätigkeit der zu prüfenden Einheit
zwecks Identifizierung von fehlerhaften Schaltungsfunktionen
prüft. Das Prüfgerät 10 liefert Anregungssignale an die zu
prüfende Einheit 16 durch einen Schnittstellen-Sockel 22 mit
einem Stecker 24, der mit der zu prüfenden Einheit 16 durch
Verbindung mit dem Mikroprozessor oder mit dem Mikroprozessorsockel,
wenn der Mikroprozessor entfernt ist, gekoppelt
ist. Eine manuelle Sonde 26 wird durch den Techniker betätigt,
der die zu prüfende Einheit Knoten für Knoten abtastet,
während das Prüfgerät die Schaltung der zu prüfenden
Einheit untersucht.
Die an der Sonde 26 gewonnene Information ist asynchron,
oder mit verschiedenen Ereignissen der zu prüfenden Einheit
synchronisiert, beispielsweise den Adreßzyklen und Datenzyklen.
Innerhalb des Prüfgeräts 10 werden von der Sonde 26
gemessene Daten gemessen und auf drei verschiedenen Wegen
aufgezeichnet. Erstens zeichnet eine Logikpegelgeschichte
auf, welche Kombination von drei möglichen Logikzuständen,
nämlich niedrig, hoch oder ungültig, während einer Abtastung
festgestellt wurde. Ein Zählregister zeichnet die Anzahl von
fallenden Flanken auf, die von der Sonde beobachtet wurden,
und ein Signaturregister sammelt Signaturen, die auf der
Aufeinanderfolge von festgestellten getakteten Logikpegeln
basieren. Einer oder alle dieser drei unterschiedlichen
Datentypen mag zur Prüfung eines speziellen Schaltungsknotens
der zu prüfenden Einheit 16 verarbeitet werden. Natürlich
kann irgendein anderes Mittel zum Gewinnen von Knotendaten
verwendet werden, z. B. durch Adressieren von einzelnen
Anschlußstiften einer Schaltungsklammer oder ein "Nagelbett",
obwohl nachfolgend nur das manuelle Abtasten beschrieben
wird.
Der Schaltungsprüfer 10 wird durch den Rechner 12 so gesteuert,
daß er zuerst eine Funktionsprüfung der zu prüfenden
Einheit 16 ausführt, um alle nicht funktionierenden Schaltungsuntersysteme
zu identifizieren und dann eine Fehlersuche
mit geführter Fehlerisolation (GFI) auf Komponentenebene
auszuführen, um die Quellen irgendwelcher Schaltungsfehler
zu identifizieren. Der Rechner 12 ist so programmiert, daß
er eine detaillierte Beschreibung der gesamten Schaltung,
die der zu prüfenden Einheit 16 zugrundeliegt, und ebenso
spezielle Anregungsmuster, die der zu prüfenden Schaltung
zugeführt werden müssen, und von den Schaltungsknoten der zu
prüfenden Einheit erwartete Antworten speichert. Die Schaltungstopologie
wird dem Computer 12 durch den Techniker
geliefert, der eine Datenbasis von Komponentenbeschreibungen,
Komponentencharakteristiken, Zwischenverbindungen
und Anregungsantworten einrichtet.
Unter Bezugnahme auf Fig. 2 besteht die innerhalb des Speichers
des Rechners 12 gespeicherte Datenbasis, die für jeden
Typ einer zu prüfenden Einheit eingerichtet ist, aus einer
ersten Datenliste mit der Bezeichnung "TYPE", die eine
Bibliothek von allen in der zu prüfenden Einheit verwendeten
Komponenten ist. Die TYPE-Liste identifiziert die Komponente,
vorzugsweise durch ihre Handelsbezeichnung, und
identifiziert die Eingangs- und Ausgangsanschlüsse von jeder
und die gegenseitigen Abhängigkeiten zwischen diesen. Beispielsweise
lautet der TYPE-Eintrag, der einem üblichen
7400-Vierfach-NAND-Glied zugeordnet ist, folgendermaßen:
*TYPE 7400
3 = 0 (2, 1);
6 = 0 (5, 4);
8 = 0 (9, 10);
11 = 0 (12, 13);
7 = G;
14 = P;
*TYPE 7400
3 = 0 (2, 1);
6 = 0 (5, 4);
8 = 0 (9, 10);
11 = 0 (12, 13);
7 = G;
14 = P;
Die erste Zeile des TYPE-Eintrags zeigt an, daß eine als
"7400" bezeichnete Komponente (Bauelement) der Bibliothekseintrag
ist. Die nächsten sechs Zeilen beschreiben die
Komponentenanschlüsse und ihren gegenseitigen Zusammenhang.
So ist Anschluß 3 ein Ausgang, dem die Eingangsanschlüsse 2
und 1 zugeordnet sind. Anschluß 6 ist ein Ausgang mit Eingangsanschlüssen
5 und 4, Anschluß 7 ist ein Masseanschluß,
und Anschluß 14 ist mit der Spannungsquelle verbunden. Die
TYPE-Bibliothek ist nicht auf die Anwendung bei einer bestimmten
zu prüfenden Einheit beschränkt; sie ist für alle
zu prüfenden Einheiten (UUTs) verfügbar, die mit einem
speziellen UUT-Schaltplan durch eine REFERENZ-Liste verknüpft
sind.
Die REFERENZ-Liste liefert einen Namen für jede Komponente
in der in Betracht gezogenen speziellen zu prüfenden Einheit
und ihre TYPE. Die REFERENZ-Liste verknüpft somit die Komponente
TYPE, die im allgemeinen Handelsnamen verwendet, aus
der TYPE-Liste mit entsprechenden Verweis-Bezeichnern, die
im allgemeinen direkt aus dem Logikdiagramm der zu prüfenden
Einheit erhalten werden. Ein beispielhafter Abschnitt einer
Verweisdatei einer zu prüfenden Einheit ist der folgende:
*REFERENCES
u 1 = 7400;
u 2 = 7410;
u 3 = 7400;
u 4 = 74125;
k 1 = RELAY;
j 1 = JACK62;
*REFERENCES
u 1 = 7400;
u 2 = 7410;
u 3 = 7400;
u 4 = 74125;
k 1 = RELAY;
j 1 = JACK62;
Die erste Zeile gibt an, daß die nachfolgenden Teile die
REFERENZ-Liste bilden. Die folgenden Zeilen ordnen jedem
Verweisbezeichner einen Bauelementetyp zu. So sind die
Verweisbezeichner u 1 und u 3 jeweils integrierte Schaltungen
vom Typ 7400 (Vierfach-NAND-Glieder). Der Verweisbezeichner
u 2 ist eine integrierte Schaltung vom Typ 7410, und der
Bezeichner u 4 ist eine integrierte Schaltung vom Typ 74125.
Der Bezeichner k 1 ist ein Relais, und der Bezeichner j 1 ist
eine Buchse (jack). Andere Bauelementtypen, wie Verbinder,
Schalter, Widerstände usw. sind ebenfalls speziellen Komponententypen,
d. h. Handelsbezeichnungen, in der REFERENZ-Liste
zugeordnet.
Die NETZE-Liste in der in Fig. 2 gezeigten Datenbasis ist
eine Beschreibung von Schaltungsverbindungen, die einer
speziellen zu prüfenden Einheit zugeordnet sind. Die NETZE-
Liste besteht aus Bezeichnern oder Deskriptoren für jedes
Netz der die zu prüfende Einheit bildenden Schaltung; ein
Netz ist ein Satz von Komponentenanschlüssen, die miteinander
verbunden sind und dabei einen Knoten bilden. Jeder
Anschlußstift wird als ein REF-PIN-Paar identifiziert, wobei
die erste Angabe ein Komponenten-Verweisbezeichner ist, der
aus der REFERENZ-Liste erhalten wird, und PIN der spezielle
Anschluß der in der TYPE-Liste identifizierten Komponente
ist. Die NETZ-Liste wird vom Benutzer entwickelt, indem er
Tastatureingaben direkt aus dem Schaltungsschema macht. Das
folgende ist eine beispielhafte NETZ-Liste:
*NETS
u 11-2 u 26-9
u 11-3 u 82-9 u 98-12
u 11-4 u 98-6
u 11-11 p 1-1
u 2-20 j 1-b 04 j 2-b 04 j 3-b 04 j-4-b 04 j 5-b 04
So zeigt die NETZ-Liste an, daß der Anschlußstift 2 der Komponente u 11 mit dem Anschlußstift 9 der Komponente u 26 verbunden ist. In gleicher Weise sind der Anschlußstift 3 der Komponente u 11, der Anschlußstift 9 der Komponente u 82 und der Anschlußstift 12 der Komponente u 89 alle miteinander verbunden. Es sind zwei Knoten eingerichtet, einer zwischen den Komponenten u 11 und u 26 und ein anderer zwischen den Komponenten u 11, u 82 und u 98. Andere Knoten sind durch die übrigen Zeilen der NETZ-Liste eingerichtet. Es ist offensichtlich, daß die NETZ-Liste für Schaltungen mit mäßiger Komplexität groß wird; es können übliche Diagnostiziermethoden vorgesehen werden, um die Vollständigkeit der NETZE-Liste zu prüfen und Fehler oder Auslassungen zu identifizieren und auch um eine summarische Auflistung zu erzeugen.
*NETS
u 11-2 u 26-9
u 11-3 u 82-9 u 98-12
u 11-4 u 98-6
u 11-11 p 1-1
u 2-20 j 1-b 04 j 2-b 04 j 3-b 04 j-4-b 04 j 5-b 04
So zeigt die NETZ-Liste an, daß der Anschlußstift 2 der Komponente u 11 mit dem Anschlußstift 9 der Komponente u 26 verbunden ist. In gleicher Weise sind der Anschlußstift 3 der Komponente u 11, der Anschlußstift 9 der Komponente u 82 und der Anschlußstift 12 der Komponente u 89 alle miteinander verbunden. Es sind zwei Knoten eingerichtet, einer zwischen den Komponenten u 11 und u 26 und ein anderer zwischen den Komponenten u 11, u 82 und u 98. Andere Knoten sind durch die übrigen Zeilen der NETZ-Liste eingerichtet. Es ist offensichtlich, daß die NETZ-Liste für Schaltungen mit mäßiger Komplexität groß wird; es können übliche Diagnostiziermethoden vorgesehen werden, um die Vollständigkeit der NETZE-Liste zu prüfen und Fehler oder Auslassungen zu identifizieren und auch um eine summarische Auflistung zu erzeugen.
Andere die Datenbasis des Rechners 12 bildende Daten enthalten
eine Beschreibung des Mikroprozessor-Schnittstellen-
Sockel 22 und des Steckers 24. Während der Fehlersuche
liefert der Schaltungsprüfer 10 unter der Steuerung des
Rechners 12, wie oben erwähnt, Anregungssignale an die zu
prüfende Einheit 16 über den Mikroprozessor-Bus. Die Adreß-
und Datenleitungen des Busses und auch die Leitungen für
Status, Steuerung und Aktivierung (enable) sind in der Liste
identifiziert. Das System ist daher nicht auf einen einzelnen
Typ eines Mikroprozessors beschränkt; es kann sich im
Grunde genommen jeder beliebigen Mikroprozessorarchitektur
einer zu prüfenden Einheit anpassen.
Die Datenbasis des Rechners 12 enthält weiterhin eine Anzahl
von unterschiedlichen Anregungsprüfungen und entsprechenden
von den Knoten abhängigen Antworten, wie in Fig. 3 gezeigt
ist. Die Anregungsprüfungen werden durch den Techniker
entwickelt, um spezielle Knoten zu prüfen, die als "REF-PINS"
in der Datenbasis gespeichert sind, und es werden
Antworten, die bei dem Abtasten mittels der manuellen Sonde
26, falls die zu prüfende Einheit "gut" ist, erwartet
werden, in der Datenbasis gespeichert. Der die Anregungsprüfungen
entwickelnde Techniker ist natürlich erfahren und
vertraut mit der der zu prüfenden Einheit zugrundeliegenden
Schaltung. Die von den geprüften Schaltungsknoten erwarteten
Antworten werden durch direkte Messung einer bekanntermaßen
guten zu prüfenden Einheit (UUT) entwickelt, die während
einer "Knotencharakterisierungs"-Prozedur geprüft wird, um
einen Verweis oder eine Bezugnahme einzurichten.
Zur Entwicklung eines Anregungsprogramms bestimmt der Techniker
die spezielle Folge von Operationen des Prüfgeräts 10,
d. h. Lesen, Schreiben usw., die jeden Knoten der zu prüfenden
Einheit ausreichend prüfen werden, um irgendwelche
diesen Knoten beeinträchtigende Fehler aufzudecken. Der
Techniker führt dann die resultierenden Anregungsprogramme
aus und mißt die Antwort des gerade in der Prüfung befindlichen
Knotens, wobei er eine zu prüfende Einheit (UUT) verwendet,
die bekanntermaßen gut ist, d. h. voll arbeitsfähig
ist. Der Techniker weist schließlich das System an, die
erwartete Antwort in die Datenbasis aufzunehmen.
Ein Beispiel eines Anregungsprogramms ist das folgende:
*PROGRAM DATAINu 33
CALL, INIT
sync, d, 0
read probe
read, FE020, FE030
read probe
*PROGRAM DATAINu 33
CALL, INIT
sync, d, 0
read probe
read, FE020, FE030
read probe
Die erste Zeile des Programms identifiziert die spezielle
Anregung (DATAINu 33) für eine anderweitige Bezugnahme.
Die Abfolge der Anregungsbefehle beginnt in der zweiten
Zeile des Programms. Der erste Befehl ruft die Subroutine
"INIT" (ein anderes Anregungsprogramm) auf, um die zu prüfende
Einheit in einen bekannten Startzustand zu bringen.
Die übrigen Zeilen enthalten Befehle, die innerhalb des
Testgeräts 9020A (in diesem Beispiel) enthalten sind. Der
"sync"-Befehl weist die Sonde an, ihr Signal nur während
Datenzyklen des Mikroprozessors abzutasten. Der erste "read
probe"-Befehl setzt die Sonde zurück und bereitet sie zur
Gewinnung von Daten vor. Der "read"-Befehl führt eine Folge
von Leseoperationen beginnend mit Adresse fe 020 und endend
mit Adresse fe 030 aus. Schließlich gewinnt der zweite "read
probe"-Befehl die angesammelte Signatur, Pegelhistorie und
Zählinformation, die durch die Sonde gemessen wurden, zurück.
Dieser letztgenannte Aspekt der Erfindung ist besonders
bedeutsam; die Art der Antwort, die bei jedem Knoten
beobachtet wird, ist dadurch nicht auf eine Signaturantwort
beschränkt, wie dies beim Stand der Technik typisch ist. Es
kann vielmehr jede Art oder jeder Typ einer Antwort, beispielsweise
Pegelhistorie und Zählung, oder eine andere Art
als Antwort überwacht werden und mit einer in der Datenbasis
gespeicherten vorbestimmten Antwort verglichen werden.
Nur die geprüften Ausgangsanschlüsse werden in Verbindung
mit jedem Anregungsprogramm identifiziert. Es ist nicht
erforderlich, spezielle Eingangsanschlüsse, die mit jenen
Ausgängen verbunden sind, zu identifizieren, weil die Verbindungen
zwischen Eingangs- und Ausgangsanschlüssen bereits
in der NETZE-Liste vorgesehen sind. Daher wird, wenn ein
Eingangsanschluß mit der Sonde abgetastet wird, jeder Ausgangsanschluß,
der mit ihm verbunden ist, angeregt. Weil
alle Anschlüsse in einem Netz miteinander verbunden sind,
ist die bei irgendeinem Eingangsanschluß erwartete Antwort
identisch mit derjenigen an dem mit diesem verbundenen
Ausgang.
Von besonderer Bedeutung ist, daß ein einzelnes Anregungsprogramm
viele unterschiedliche Ausgangsanschlüsse prüfen
kann. So mag, unter Bezugnahme auf Fig. 3, ein Anregungsprogramm
zahlreiche Ausgänge treiben, wobei dies eine bequeme
funktionelle Methode für das Schreiben von Anregungsprogrammen
liefert. Ein einfaches Anregungsprogramm kann vom
Techniker geschrieben werden, um eine Anzahl von unterschiedlichen
Mustern über den Mikroprozessor-Datenbus über
den Interface-Sockel 22 und den Stecker 24 zu liefern. Der
Techniker prüft dann das logische Diagramm der zu prüfenden
Einheit mit Bezug auf den Mikroprozessor, wobei er notiert,
welche Knoten mit jenem Anregungsprogramm charakterisiert
werden können.
In ähnlicher Weise kann ein einzelner Anschlußstift durch
mehrere unterschiedliche Anregungsprogramme geprüft werden,
wie ebenfalls in Fig. 3 gezeigt ist. Wenn ein Stift auf
diese Weise mit der Sonde abgetastet wird, läßt man eine
Anzahl von unterschiedlichen zugeordneten Anregungsprogrammen
einzeln ablaufen. Ein Anschlußstift kann daher durch
eine Kombination von unterschiedlichen Anregungsroutinen
gründlich geprüft werden, von denen jede selbst nur eine
Teilprüfung des Knotens ausführt. Die Fähigkeit des erfindungsgemäßen
Systems, unterschiedliche Anregungsprüfungen
der zu prüfenden Einheit zuzuführen, die auf jeden zu prüfenden
Knoten zugeschnitten sind, ist ebenfalls von Bedeutung,
weil sie eine Zweirichtungsprüfung der Komponenten auf
dem Datenbus ermöglicht. Um Verbindungen und Komponenten,
die miteinander in zwei Richtungen auf einem Bus kommunizieren,
zu prüfen, sind getrennte Anregungsprogramme vorgesehen,
um jede Komponente in einem Sendezustand und in einem
Empfangszustand zu prüfen. Beispielsweise soll angenommen
werden, daß ein Schreib-Lese-Speicher und der Mikroprozessor
miteinander durch einen Datenbus verbunden sind. Der Mikroprozessor
sendet in einem Schreibmodus Daten über den Bus zu
dem Schreib-Lese-Speicher, und in einem Lesemodus empfängt
er Daten von dem Schreib-Lelse-Speicher. Gemäß der Erfindung
werden getrennte Anregungsprogramme entwickelt, um den
Speicher in den zwei verschiedenen Moden oder Betriebsarten
zu prüfen.
Im Rechner 12 ist eine Datenbasis gespeichert, die die
topologischen Charakteristika der zu prüfenden Einheit und
Anregungsmustersignale und erwartete Antworten, die jedem
Schaltungsknoten zugeordnet sind, beschreibt. Der Rechner
ist so programmiert, daß er die Quelle eines Fehlers nach
rückwärts verfolgt und identifiziert, sobald während der
Funktionsprüfung die Existenz eines schlechten Knotens
festgestellt worden ist. Die Funktionsprüfung wird durch
einen Satz von Funktionsprüfprogrammen erreicht, die vom
Techniker entwickelt wurden, welche vollständige Subsysteme
der zu prüfenden Einheit prüfen. Jedes Funktionsprüfungsprogramm
prüft ein spezielles Subsystem und berichtet, daß das
Subsystem arbeitsfähig oder nicht arbeitsfähig ist. Wie
Anregungsprogramme, so bestehen auch Funktionsprüfungsprogramme
aus Folgen von Operationen des Prüfgeräts 10, die
Abschnitte der zu prüfenden Einheit 16 mit Hilfe des Interface-
Sockel 22 prüfen. Die Aufeinanderfolge der Operationen
des Prüfgeräts 10 wird durch den Rechner 12 gesteuert.
Nachdem die Funktionsprüfung ein fehlerhaftes Subsystem
identifiziert hat, isoliert der Rechner 12 in einer Betriebsart
mit geführter Fehlerisolation (GFI) die Quelle des
Fehlers.
Funktionsprüfungen haben bei der Ausführung auf einer zu
prüfenden Einheit entweder Erfolg oder sie schlagen fehl.
Ein Beispiel einer Funktionsprüfung ist ein RAM-Test, der
alle Zellen eines Schreib-Lese-Speicher prüft, um alle
Fehler zu identifizieren, beispielsweise offene oder kurzgeschlossene
Zellen, kurzgeschlossene Adreßleitungen, Kreuzverbindungen
usw. Das Prüfgerät 10 prüft unter Programmsteuerung
alle Zellen durch Ausführung eines eingebauten
RAM-Tests. Andere Subsysteme, die mit eingebauten Prüfungen
während der Funktionsprüfung geprüft werden können, schließen
in sich ROM-Tests, Bus-Tests und I/O-Tests (Eingabe/Ausgabe-
Tests). Gemäß einem Aspekt der Erfindung verursacht
eine Funktionsprüfung, wenn sie fehlgeschlagen ist, die
Erzeugung von einem oder mehr "Hinweisen" oder "Schlüsseln"
durch den Rechner 12, die dem Techniker anzeigen, eine
Prüfung mit geführter Fehlerisolation (GFI) bei bestimmten
Knoten zu beginnen. Beispielsweise mag während eines RAM-
Tests eine Anzeige (Promt), die auf der Kathodenstrahlröhre
20 anzuzeigen ist, angeben "Funktionstest bestanden",
falls der Schreib-Lese-Speicher ein "gutes" Prüfergebnis
liefert. Andererseits mag die Anzeige als Reaktion auf einen
Funktionstestfehler "Funktionstest fehlerhaft" mit den
folgenden Hinweisen anzeigen:
u 11-11
u 11-12
u 11-13
u 11-14
u 11-11
u 11-12
u 11-13
u 11-14
Die Anschlußstifte 11, 12, 13 und 14 des Schreib-Lese-Speicherelements,
das als u 11 identifiziert wird, werden somit
als erste für die Prüfung empfohlen, weil der Schaltungsfehler
während der Funktionsprüfung, die den Schreib-Lese-Speicher
beaufschlagt, festgestellt wurde. Die speziellen Hinweise,
die dem Techniker als Reaktion auf einen Fehler der
Funktionsprüfung mitgeteilt werden müssen, sind in den
Rechner 12 durch den Programmierer in Übereinstimmung mit
den charakteristischen Eigenschaften jeder zu prüfenden
Einheit (UUT) einprogrammiert.
Um eine zu prüfende Einheit zu diagnostizieren, wird vorausgesetzt,
daß die Datenbasis für die spezielle zu prüfende
Einheit, die einer Diagnose unterworfen wird, erstellt
worden ist. Wenn einmal die Datenbasis für einen bestimmten
Typ einer zu prüfenden Einheit existiert, ist das System in
der Lage, jede beliebige Anzahl von ähnlichen zu prüfenden
Einheiten zu diagnostizieren. Die Arbeitsweise des im Rechner
12 programmierten Systems wird anhand des Flußdiagramms
der Fig. 4a bis 4d beschrieben.
Während der Prüfung wird die zu prüfende Einheit mit geeigneten
Energieversorgungsanschlüssen versehen. Der Mikroprozessor,
der eine Komponente der zu prüfenden Einheit bildet,
wird typischerweise von seinem Mikroprozessorsockel entfernt,
und der Stecker 24 des Schnittstellen-Sockels 22 wird
in den Sockel anstatt des Mikroprozessors eingesetzt. Es
wird der zu prüfenden Einheit Spannung zugeführt, und das in
den Fig. 4a bis 4d gezeigte Programm wird auf dem Rechner 12
ausgeführt.
Das Programm liest zuerst die Datenbasis für die zu prüfende
Einheit in den Speicher und präsentiert dann dem Techniker
verschiedene Optionen für Kongigurationen der zu prüfenden
Einheit zur Auswahl während des Anfangsanpaßvorgangs. Typische
Optionen enthalten die Auswahl von Speichergrößen, die
unterschiedlichen Arten von verwandten zu prüfenden Einheiten
zugeordnet sind. Wenn einmal alle Optionen konfiguriert
sind, wird auf der Anzeige 20 eine Liste von verfügbaren
Funktionstests angezeigt. Der Techniker wählt den auszuführenden
Funktionstest aus, und eine Meldung wird auf der
Anzeige 20 dargestellt, die anzeigt, ob bei der zu prüfenden
Einheit die verschiedenen Prüfungen (Schritt 100; Fig. 4a
des Flußdiagramms) erfolgreich verlaufen oder fehlgeschlagen
sind. Wenn die Prüfung erfolgreich verlaufen ist, zeigt die
Anzeige 20 an, daß die zu prüfende Einheit gut ist
(Schritt 102). Andernfalls werden die vorher gespeicherten
Hinweise als Empfehlung für die Anfangsprüfung durch den
Techniker angezeigt (Schritt 104).
Im Anschluß an die Funktionsprüfung tritt das System in eine
Betriebsart mit geführter Fehlerisolation (GFI) ein, wobei
eine "Leiter"-Liste entsprechend den "schlechten" Ausgangsanschlußstiften
gebildet wird und analysiert wird. Ein vom
Rechner 12 ausgeführtes Programm entwickelt eine Prioritätsliste
von auf der Analyse basierenden Empfehlungen.
Dem Techniker wird auf der Anzeige 20 angezeigt, eine erste
Schaltungsmessung mit der manuellen Sonde 26 zu machen
(Schritt 106). Der Techniker nimmt entweder den während des
Schritts 106 erzeugten Vorschlag an oder ignoriert den
Vorschlag, wobei er seiner eigenen Intuition folgt. Er gibt
über die Tastatur die Identifikation des gerade mit der
Sonde abgetasteten Knotens ein, und der Rechner 12 steuert
das Schaltungsprüfgerät 10 zur Erzeugung aller Anregungsprüfungen,
die dem speziellen ausgewählten Knoten der REF-PIN
zugeordnet sind (Schritt 108). Gemessene und vorher gespeicherte
Antworten werden verglichen (Schritt 110), und Knoten,
die irgendwelchen fehlgeschlagenen Anregungsprüfungen
zugeordnet sind, werden in der "Leiter"-Liste der "schlechten"
Ausgangsanschlußstifte gespeichert, um sie während der
anschließenden Fehlerisolation zu verwenden. So wird der
Ausgangs-REF-PIN, der irgendeinem fehlgeschlagenen Anregungststest
zugeordnet ist, der Leitersliste im Schritt 112
hinzugefügt. Beginnend mit der ersten fehlgeschlagenen
Anregung (Schritt 114) wird eine Prüfung ausgeführt, um zu
bestimmen, ob der Fehler, der verursacht, daß der "schlechte"
Knoten auftritt, eine Leitungsunterbrechung ist. Das
Programm bestimmt, ob dieselbe Anregung, die zur Zeit fehlgeschlagen
ist, bei einem anderen Anschluß desselben Knotens
Erfolg hatte (Schritt 116). Falls dies so ist, wird angenommen,
daß eine Leitungsunterbrechung am gegenwärtigen REF-PIN
aufgetreten ist. Es wird eine Leitungsunterbrechung angenommen,
weil beim Nichtvorhandensein einer Leitungsunterbrechung
an jedem Anschlußstift des Knotens eine Anregungsantwort
bei allen Anschlußstiften fehlschlagen wird, falls
eine einzige Anregungsantwort fehlerhaft ist. Die Vermutung
einer Leitungsunterbrechung, die das höchste Prioritätsniveau
hat, wird auf der Kathodenstrahlröhre 20 dargestellt
(Schritt 118).
Das Programm geht nun weiter zum Schritt 120 (Fig. 4B), um
festzustellen, ob weitere Anregunsprüfungen am selben Knoten
fehlgeschlagen sind. Wenn dies so ist, geht das Programm
weiter zur nächsten fehlgeschlagenen Anregungsprüfung
(Schritt 124) und kehrt zum Schritt 116 zurück, um eine
weitere Prüfung auf eine Leitungsunterbrechung zu machen.
Wenn dies nicht der Fall war, stellt das Programm beim
Schritt 122 fest, ob irgendwelche andere Ausgangsanschlußstifte
in der "Leiter"-Liste sind; mit anderen Worten, ob
irgendwelche anderen Ausgänge fehlerhaft sind. Wenn dies so
ist, geht das Programm beim Schritt 199 weiter zum nächsten
"Leiter" und wiederholt die Schritte 114 usw., um die
Fehlerquelle festzustellen.
Unter der Annahme, daß keine beim Schritt 116 identifizierte
Leitungsunterbrechung während dieses Teils der Prüfung
vorliegt, bestimmt das Programm, ob alle miteinander in
Zusammenhang stehenden Eingänge geprüft worden sind
(Schritt 125). Die miteinander in Zusammenhang stehenden
Eingänge werden aus der TYPE-Liste der Datenbasis identifiziert.
Wenn alle miteinander in Beziehung stehenden Eingänge geprüft
worden sind, bestimmt das Programm, ob alle miteinander
in Beziehung stehenden Eingänge "gut" sind
(Schritt 126). Falls alle miteinander in Beziehung stehenden
Eingänge "gut" sind, fährt das Programm zum Schritt 128
fort, wo eine Bestätigung eines schlechten Ausgangs am
Ausgang REF-PIN erfolgt (Schritt 130). Falls das schlechte
Ausgangssignal am Ausgang REF-PIN bestätigt wird, wobei es
anzeigt, daß der Ausgang "schlecht" ist, daß aber die zugeordneten
Eingänge "gut" sind, so ist entweder die Bezugskomponente
"schlecht" oder der Ausgangsstift ist belastet.
Diese Vermutung, die die zweite Priorität genießt, wird
durch die Kathodenstrahlröhre 20 angezeigt (Schritt 132).
Falls andererseits der schlechte Ausgangsknoten nicht bestätigt
worden ist, wird dem Techniker angezeigt, den Ausgang
REF-PIN mit der Sonde abzutasten (Schritt 134). In jedem
Fall kehrt das Programm zum Schritt 120 zurück, um festzustellen,
ob irgendwelche zusätzlichen Anregungsprüfungen,
die bei demselben Knoten angewendet worden sind, fehlgeschlagen
sind. Dies ist wichtig, weil in Abweichung von
bekannten GFI-Prüfern das hier beschriebene System in der
Lage ist, Knoten vielfach zu prüfen, wobei unterschiedliche
Anregungsmustersignale verwendet werden, um die Antworten
bei jedem Knoten aus den Anregungsmustersignalen individuell
herzuleiten. Jedes Anregungsmustersignal ist typischerweise
eine Kombination von LESE-, SCHREIB- und KIPP-Befehlen
(READ, WRITE, und TOGGLE), und es können getrennte Anregungsmuster
auf bi-direktionalen Bussen für jedes Gerät in
Abhängigkeit von der Datenrichtung vorgesehen werden. Die
Anzahl der unterschiedlichen Anregungsmustersignale sollte
daher gleich oder größer sein als die Anzahl der Geräte, die
gültige Daten auf den Bus bringen können.
Wenn es mehr Anregungsprüfungen gibt, als bei dem Knoten
fehlgeschlagen sind, geht das Programm zum nächsten fehlgeschlagenen
Anregungstest weiter, und kehrt zum Schritt 116
zurück; andernfalls geht das Programm zum Schritt 122 weiter,
um irgendwelche zusätzlichen Knoten auf der "Leiter"-
Liste zu identifizieren. Unter der Annahme, daß keine zusätzlichen
Knoten auf der "Leiter"-Liste sind, geht das
Programm zum Schritt 136 weiter, um festzustellen, ob irgendwelche
Empfehlungen für die weitere Abtastung mittels
der Sonde angesammelt wurden. Wenn dies der Fall ist, kehrt
das Programm zum Schritt 106 zurück, um den Techniker in die
Lage zu versetzen, den nächsten Knoten für die Abtastung
mittels der Sonde auszuwählen. Falls aber keine Empfehlungen
für die Abtastung mittels Sonde angesammelt wurden, die
"Leiter"-Liste aber immer noch einige schlechte Ausgangsanschlüsse
identifiziert (Schritt 138), wird die Kathodenstrahlröhre
20 so gesteuert, daß sie eine Anzeige darstellt,
die eine "nicht unterbrechbare Rückkopplungsschleife"
(Schritt 140) anzeigt. An diesem Punkt des Programms ist es
bekannt, daß eine Rückkopplungsschleife existiert, weil dies
der einzige Umstand ist, bei dem es möglich ist, in der
"Leiter"-Liste Einträge zu haben, ohne daß irgendwelche
Empfehlungen angesammelt werden. Das Programm kehrt nun zum
Schritt 106 zurück, um den Techniker in die Lage zu versetzen,
den nächsten Knoten, basierend auf der Empfehlung
oder auf seiner Intuition, zur Prüfung mittels der Sonde
auszuwählen.
Falls andererseits die "Leiter"-Liste leer ist, geht das
Programm zum Schritt 142 weiter, um festzustellen, ob irgendwelche
Hinweise ungeprüft übrig bleiben. Wenn alle
Hinweise geprüft worden sind, kehrt das Programm zum
Schritt 106 für eine weitere Prüfung mittels Sonde durch den
Techniker zurück. Weil das Programm als Reaktion auf
Schritt 142 nicht irgendwelche Vermutungen oder Vorschläge
für eine weitere Prüfung mittels Sonde formuliert hat, ist
der Techniker auf seine Intuition angewiesen (Schritt 144).
Falls andererseits ungeprüfte Hinweise existieren, wird die
Kathodenstrahlröhre 20 so gesteuert, daß sie dem Techniker
den nächsten Hinweis empfiehlt (Schritt 146) und anzeigt,
daß er den nächsten Anschlußstift (Schritt 106) mittels der
Sonde prüfen soll, entweder durch Annahme des Hinweises oder
durch Anwendung seiner eigenen Intuition.
Falls beim Schritt 126 einige miteinander in Beziehung
stehende Eingänge als "schlecht" festgestellt wurden, wobei
die miteinander in Beziehung stehenden Eingänge als
"schlecht" festgestellt wurden, wobei die miteinander in
Beziehung stehenden Eingänge aus der TYPE-Liste identifiziert
wurden, wird der erste miteinander in Beziehung stehende
schlechte Eingang (Schritt 148) geprüft, um festzustellen,
ob er für dasselbe Anregungsprogramm charakterisiert
worden ist, das den schlechten Ausgangsanschluß
nachgewiesen hat (Schritt 150). Dies wird getan, weil das
Programm nicht einen Ursache-Wirkung-Zusammenhang zwischen
einem schlechten Eingangsanschlußstift und seinem mit ihm in
Beziehung stehenden Ausgangsanschlußstift beweisen kann,
ohne daß die zwei Stifte unter Verwendung eines gemeinsamen
Anregungsprogramms geprüft worden sind. Wenn die Anregung
dieselbe ist, stellt das Programm fest, ob diese Anregungsprüfung
an dem zugeordneten Eingang erfolgreich verlaufen
ist (Schritt 152). Wenn die Anregungsprüfung nicht erfolgreich
verlaufen ist oder alternativ, falls der Eingang des
Geräts nicht für jene Anregungsprüfung charakterisiert
worden ist, geht das Programm zum Schritt 154 weiter, um
festzustellen, ob irgendeine fehlerhafte Signalquelle an dem
in der Prüfung befindlichen Knoten den Eingang des Geräts an
dem REF-PIN, der gerade mit der Sonde geprüft wird, logisch
treibt. Wenn dies der Fall ist, ist das Ergebnis nicht
überzeugend (Schritt 156), und das Programm kehrt zum
Schritt 106 zurück, um dem Techniker anzuzeigen, einen
anderen REF-PIN mit der Sonde zu prüfen.
Wenn andererseits keine fehlerhafte Signalquelle an den bei
Schritt 154 geprüften Knoten existiert, bestimmt der
Schritt 158 des Programms, ob es irgendwelche andere
schlechten Eingänge gibt, die geprüft werden müssen, um zu
identifizieren, ob andere potentielle Signalquellen für den
in der Prüfung befindlichen Knoten ignoriert werden sollten.
Somit wird der nächste schlechte Eingang (Schritt 160) bei
den Schritten 150, 152 und 154 geprüft. Wenn andererseits
keine zusätzlichen schlechten Eingänge existieren, fährt das
Programm vom Schritt 158 zum Schritt 130 fort, um entweder
zu empfehlen, daß der Ausgangs-REF-PIN mit der Sonde geprüft
wird, falls er nicht bereits geprüft worden ist
(Schritte 130 und 134) oder um die Komponente als schlecht
zu identifizieren oder ihren Ausgang als belastet zu identifizieren
(Schritte 130 und 132). In jedem Fall kehrt das
Programm zu Schritt 120 zurück, um, falls erforderlich, mehr
Anregungsprüfungen an dem Knoten auszuführen.
Zurückkehrend zum Schritt 125, falls einige miteinander in
Beziehung stehende Eingänge an einem Knoten, der durch die
TYPE-Liste identifiziert wird, nicht geprüft worden sind,
setzt das Programm "künstliche Intelliganz" ein oder eine
Form von "Intuition", um Fehlertrends in speziellen zu
prüfenden Einheiten zu identifizieren. Dies erfolgt durch
Speichern des ersten "schlechten" Knotens, der während der
Fehlersuche bei jeder zu prüfenden Einheit angetroffen wird,
und wenn eine Vermutung gemacht wird, Speichern des letzten
während der Prüfung angetroffenen schlechten Knotens. Die
Anzahl, wie oft der erste Knoten mit dem letzten Knoten bei
Erzeugung einer Vermutung ein Paar bildet, wird verglichen
mit der Anzahl, wo dies nicht der Fall ist, um ein "Trefferverhältnis"
zu definieren. Falls das Trefferverhältnis
oberhalb eines vorbestimmten Betrags ist, wird angenommen,
daß ein Fehlertrend vorliegt. Der letzte Knoten wird als ein
"Begleiter" des ersten Knotens defininert, und er wird für
eine Prüfung mittels der Sonde immer empfohlen, wenn der
erste Knoten als einziger Knoten auf der "Leiter"-Liste
erscheint. Dies beschleunigt die Fehlerortung.
So bestimmt im Schritt 162 das Programm, ob in der "Leiter"-
Liste nur ein einziger schlechter Knoten ist. Falls nicht,
zeigt die Kathodenstrahlröhre 20 dem Techniker an, in Beziehung
stehende oder verwandte Eingangs-REF-PINs mit der Sonde
zu prüfen, deren Priorität durch die Reihenfolge ihrer
Eingabe in die TYPE-Liste der Datenbasis gegeben ist
(Schritt 164). Falls andererseits nur ein schlechter Knoten
in der "Leiter"-Liste ist, bestimmt das Programm, ob ein
nicht geprüfter Begleiterknoten existiert, der während der
vorherigen Prüfung (Schritt 166) nachgewiesen worden ist.
Wenn dies der Fall ist, wird die Kathodenstrahlröhre 20 beim
Schritt 168 so gesteuert, daß sie eine Empfehlung anzeigt,
den Begleiter mit der Sonde zu prüfen. Der Begleiteranschlußstift
wird durch das Programm beim Schritt 169 bestimmt.
Der folgende Schritt 112, der Leiter zur Leiterliste
als Reaktion auf die Feststellung eines fehlerhaften Knotens
hinzufügt, bestimmt das Programm, ob der fehlerhafte Knoten
der erste schlechte Knoten ist. Wenn dies so ist, wird der
Knoten als der "erste" schlechte Knoten charakterisiert
(Schritt 170). Wenn nun keine Vermutung erzeugt wird, geht
das Programm zum Schritt 114 für die Anregungsprüfung weiter.
Wenn aber eine Vermutung erzeugt worden ist
(Schritt 172), wird der letzte schlechte Knoten, der vor der
Vermutung geprüft worden ist, als der "letzte" schlechte
Knoten gespeichert (Schritt 174). Entsprechende Paare "erster/
letzter schlechter Knoten" werden nun im Speicher
gespeichert (Schritt 176). Die Anzahlen von früheren ersten
schlechten Knoten und letzten schlechten Knoten, die im
Speicher gespeichert sind, werden im Schritt 178 gelesen.
Der Schritt 180 zählt die Anzahl, wie oft der erste und der
letzte Knoten während einer Vermutung ein Paar gebildet
haben, und der Schritt 182 mißt die Anzahl, wie oft sie
nicht ein Paar gebildet haben. Das "Trefferverhältnis" wird
im Schritt 184 ausgerechnet, und der letzte Knoten wird als
ein Begleiterknoten im Schritt 186 und Schritt 188 identifiziert,
falls das Trefferverhältnis größer ist als ein
vorbestimmtes Verhältnis. Wenn dies der Fall ist, zeigt die
Kathodenstrahlröhre 20 dem Techniker an, daß er den Begleiterknoten
mit der Sonde prüfen soll, um hierdurch die
Ortung des Fehlers zu beschleunigen, der nach der Geschichte
dazu tendiert, durch diese ersten und letzten Knoten identifiziert
zu werden.
Während der Prüfung wird eine Geschichte jedes mit der Sonde
geprüften Knotens und des Gut/Schlecht-Zustands von jedem im
Speicher gespeichert. Es ist somit ein Bericht, der jede
Prüfung zusammenfaßt, für den Techniker durch Zugreifen zum
Speicher verfügbar.
Es wurde ein neues System mit geführter Fehlerisolation
beschrieben, das die Fehlerortung durch Erzeugen von Hinweisen
in Abhängigkeit von einer vorläufigen Funktionsprüfung
beschleunigt und die "Intuition" eines Technikers durch
Zuordnen von fehlerhaften Knoten zu wiederholt auftretenden
Fehlerarten simuliert. Dieses System ist bekannten Schaltungsprüfern
in seiner Vielfältigkeit überlegen, weil abweichend
vom Stand der Technik unterschiedliche Anregungsprüfmuster,
die den Mikroprozessor-Bussen der zu prüfenden
Einheit (UUT) zugeführt werden, auf individuelle mit der
Sonde geprüfte Knoten zugeschnitten sind, und, wo bi-direktionale
Busse betroffen sind, auf die Signalrichtung zugeschnitten
sind. Die Antworten, die gespeichert und mit
gemessenen Antworten bei jedem Knoten verglichen werden,
sind nicht auf irgendeinen speziellen Typ beschränkt, beispielsweise
CRC-Signaturen, wie dies üblich ist, sondern es
sind vielmehr andere Typen von Antworten eingeschlossen,
beispielsweise jede beliebige Kombination aus Synchronpegelgeschichte,
Asynchronpegelgeschichte, Bereich der Signalwechselzählung
und Bereich der Frequenz, und auch CRC-Signatur,
ohne daß die Erfindung jedoch hierauf beschränkt wäre.
Weiterhin können, obwohl die Daten der Anzeige vom Rechner
12 so erzeugt werden, daß eine Prüfung einer zu prüfenden
Einheit (UUT) mit einer Handsonde geführt wird, die
Daten bei einer anderen Lösung so angewendet werden, daß sie
eine servo-betätigte Sonde oder ein Nagelbett o. dgl. so
steuern, daß sie automatisch Schaltungsknoten messen und
schließlich Schaltungsfehler identifizieren.
Hier wurde lediglich die bevorzugte Ausführungsform der
Erfindung gezeigt und beschrieben, aber die Erfindung ist,
wie oben erwähnt wurde, in der Lage, zahlreiche andere
Kombinationen und Umgebungen zu verwenden und kann innerhalb
des erfinderischen Konzepts geändert und modifiziert werden.
Weitere Einzelheiten über die Verfahrensschritte können den
schriftlichen Angaben im Flußdiagramm entnommen werden.
Bei der Erfindung werden Schaltungsfehler in einem elektronischen
System durch einen programmierten Rechner isoliert,
der einen Techniker Knoten für Knoten auf einer zu prüfenden
Einheit (UUT), beispielsweise einer Leiterplatte, zur Quelle
des Fehlers führt. Anregungsmustersignale werden der Schaltung
zugeführt, und Antworten an den Schaltungsknoten werden
durch eine Meßsonde in der Hand des Technikers erzeugt.
Während jeder Knoten mit der Sonde geprüft wird, wird ein
auf die Prüfung dieses Knotens zugeschnittenes Anregungsmustersignal
der zu prüfenden Einheit zugeführt. Die gemessene
Antwort wird mit einer vorbestimmten Antwort verglichen, die
einer funktionsfähigen zu prüfenden Einheit entspricht, um
eine Fehlervermutung zu erzeugen oder den nächsten Knoten,
der mit der Sonde geprüft werden soll, zu empfehlen. Der
Rechner ist so programmiert, daß die Suche nach der Quelle
des Fehlers beschleunigt wird durch Anzeige von Hinweisen
für den Techniker, die diejenigen Schaltungsknoten definieren,
bei denen die Wahrscheinlichkeit, daß sie fehlerhaft
sind, als Ergebnis einer vorherigen Funktionsprüfung der zu
prüfenden Einheit am größten ist. Der Rechner ist weiterhin
so programmiert, daß er eine Art von "Intuition" hat, wodurch
die speziellen für die Prüfung mit der Sonde empfohlenen
Knoten zum Teil durch die frühere Prüfung desselben
Typs der zu prüfenden Einheit bestimmt werden.
Claims (16)
1. System zum Isolieren von Schaltungsfehlern in einer zu
prüfenden Einheit (UUT), die eine Leiterplatte aufweist,
mit der elektronische Komponenten verbunden
sind, die an Schaltungsknoten miteinander verbunden
sind, dadurch gekennzeichnet, daß das System aufweist:
eine Generatoreinrichtung zum Erzeugen eines Signals aus einer Anzahl von unterschiedlichen Anregungsmustersignalen zum Prüfen von Knoten der zu prüfenden Einheit;
eine Schnittstelleneinrichtung zum Zuführen der Anregungsmustersignale zu der zu prüfenden Einheit;
eine Meßeinrichtung zum Messen von Antworten der zu prüfenden Einheit auf die Anregungsmustersignale an den Schaltungsknoten;
eine programmierte Recheneinrichtung mit einer Speichereinrichtung, die Daten über die Schaltungstopologie der zu prüfenden Einheit, vorbestimmte Anregungsmustersignale, die verschiedenen Schaltungsknoten der zu prüfenden Einheit zugeordnet sind, und Antworten, die von diesen Knoten erwartet werden, speichert;
daß die Recheneinrichtung eine Einrichtung zum Steuern der Generatoreinrichtung zur Erzeugung von speziellen unterschiedlichen Anregungsmustersignalen in Abhängigkeit von den speziellen Schaltungsknotenantworten, die durch die Meßprüfeinrichtung gerade gemessen werden, zum Vergleichen der gemessenen und vorbestimmten Antworten und, in Abhängigkeit davon, zum Isolieren von Schaltungsfehlern aufweist;
eine Dateneingabeeinrichtung zum Eingeben von Daten, die durch die Meßeinrichtung gerade gemessenen Schaltungsknoten identifizieren, in die Recheneinrichtung; und
eine auf die Recheneinrichtung ansprechende Einrichtung zum Führen der Meßeinrichtung an geeignete zu messende Knoten und zum Identifizieren von Schaltungsfehler- Vermutungen.
eine Generatoreinrichtung zum Erzeugen eines Signals aus einer Anzahl von unterschiedlichen Anregungsmustersignalen zum Prüfen von Knoten der zu prüfenden Einheit;
eine Schnittstelleneinrichtung zum Zuführen der Anregungsmustersignale zu der zu prüfenden Einheit;
eine Meßeinrichtung zum Messen von Antworten der zu prüfenden Einheit auf die Anregungsmustersignale an den Schaltungsknoten;
eine programmierte Recheneinrichtung mit einer Speichereinrichtung, die Daten über die Schaltungstopologie der zu prüfenden Einheit, vorbestimmte Anregungsmustersignale, die verschiedenen Schaltungsknoten der zu prüfenden Einheit zugeordnet sind, und Antworten, die von diesen Knoten erwartet werden, speichert;
daß die Recheneinrichtung eine Einrichtung zum Steuern der Generatoreinrichtung zur Erzeugung von speziellen unterschiedlichen Anregungsmustersignalen in Abhängigkeit von den speziellen Schaltungsknotenantworten, die durch die Meßprüfeinrichtung gerade gemessen werden, zum Vergleichen der gemessenen und vorbestimmten Antworten und, in Abhängigkeit davon, zum Isolieren von Schaltungsfehlern aufweist;
eine Dateneingabeeinrichtung zum Eingeben von Daten, die durch die Meßeinrichtung gerade gemessenen Schaltungsknoten identifizieren, in die Recheneinrichtung; und
eine auf die Recheneinrichtung ansprechende Einrichtung zum Führen der Meßeinrichtung an geeignete zu messende Knoten und zum Identifizieren von Schaltungsfehler- Vermutungen.
2. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Meßeinrichtung einen Handtastkopf und daß die
Führungseinrichtung eine Anzeigeeinrichtung zum Anzeigen
von druch die Recheneinrichtung erzeugten Anzeigen
(Prompts) für den Benutzer aufweist, um den Benutzer
so zu führen, daß er geeignete Knoten prüft und um
Schaltungsfehler-Vermutungen anzuzeigen.
3. System nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Anzeigeeinrichtung eine Kathodenstrahlröhre (CRT)
aufweist.
4. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß eine serielle Schnittstelle
zwischen der Recheneinrichtung und der Generatoreinrichtung
vorgesehen ist.
5. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Speichereinrichtung eine
Einrichtung aufweist, die Daten speichert, die Charakteristika
der Komponenten und der Verbindungen
zwischen den Komponenten beschreiben.
6. System nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die Speichereinrichtung weiterhin eine Einrichtung
aufweist, die eine Geschichte der gemessenen Knoten
und einen Gut/Schlecht-Zustand jedes gemessenen Knoten
speichert.
7. System nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Speichereinrichtung weiterhin eine Einrichtung
aufweist, die Daten speichert, die repräsentativ für
Schaltungsfehler-Hinweise sind, die der Funktionsprüfung
der zu prüfenden Einheit zugeordnet sind, und daß
die Anzeigeeinrichtung in Abhängigkeit von der Recheneinrichtung
die Hinweise anzeigt.
8. System nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Speichereinrichtung weiterhin
eine Einrichtung, die die Identifizierung von ersten
und letzten Schaltungsknotenfehlern, die während des
vorhergehenden Prüfvorgangs auftretenden Fehler-Vermutungen
zugeordnet sind, speichert; und eine Einrichtung
zum Steuern der Anzeigeeinrichtung zur Identifizierung
des letzten Knotens, wenn der erste Knoten der
einzige als "schlecht" zu bezeichnende Knoten ist,
aufweist.
9. System zum Isolieren von Schaltungsfehlern in einer zu
prüfenden Einheit, die eine Leiterplatte aufweist, mit
der elektronische Komponenten verbunden sind, die an
Schaltungsknoten miteinander verbunden sind, dadurch
gekennzeichnet, daß das System aufweist:
eine Generatoreinrichtung zum Erzeugen von Anregungsmustersignalen für eine Funktionsprüfung der zu testenden Einheit;
eine Schnittstelleneinrichtung zum Zuführen der Anregungsmustersignale zu der zu prüfenden Einheit;
eine Meß-Prüf-Einrichtung zum Messen von Antworten der zu prüfenden Einheit auf die Anregungsmustersignale an den Schaltungsknoten;
eine programmierte Recheneinrichtung mit einer Speichereinrichtung, die Daten über die Schaltungstopologie der zu prüfenden Einheit und von den Schaltungsknoten erwartete Antworten speichert;
daß die Speichereinrichtung weiterhin eine Einrichtung aufweist, die Daten speichert, die für der anfänglichen Funktionsprüfung der zu prüfenden Einheit zugeordnete Schaltungsfehler-Hinweise repräsentativ sind;
eine Anzeigeeinrichtung, die in Abhängigkeit von der Recheneinrichtung die Schaltungsfehler-Hinweise anzeigt;
daß die Recheneinrichtung eine Einrichtung zum Steuern der Generatoreinrichtung aufweist, um Anregungssignale zu erzeugen und um von der Meß-Prüf-Einrichtung gemessene Antworten zu interpretieren, um die Schaltungsfehler zu isolieren;
daß die Anzeigeeinrichtung weiterhin in Abhängigkeit von der Recheneinrichtung Schaltungsfehler-Vermutungen anzeigt.
eine Generatoreinrichtung zum Erzeugen von Anregungsmustersignalen für eine Funktionsprüfung der zu testenden Einheit;
eine Schnittstelleneinrichtung zum Zuführen der Anregungsmustersignale zu der zu prüfenden Einheit;
eine Meß-Prüf-Einrichtung zum Messen von Antworten der zu prüfenden Einheit auf die Anregungsmustersignale an den Schaltungsknoten;
eine programmierte Recheneinrichtung mit einer Speichereinrichtung, die Daten über die Schaltungstopologie der zu prüfenden Einheit und von den Schaltungsknoten erwartete Antworten speichert;
daß die Speichereinrichtung weiterhin eine Einrichtung aufweist, die Daten speichert, die für der anfänglichen Funktionsprüfung der zu prüfenden Einheit zugeordnete Schaltungsfehler-Hinweise repräsentativ sind;
eine Anzeigeeinrichtung, die in Abhängigkeit von der Recheneinrichtung die Schaltungsfehler-Hinweise anzeigt;
daß die Recheneinrichtung eine Einrichtung zum Steuern der Generatoreinrichtung aufweist, um Anregungssignale zu erzeugen und um von der Meß-Prüf-Einrichtung gemessene Antworten zu interpretieren, um die Schaltungsfehler zu isolieren;
daß die Anzeigeeinrichtung weiterhin in Abhängigkeit von der Recheneinrichtung Schaltungsfehler-Vermutungen anzeigt.
10. System zum Isolieren von Schaltungsfehlern in einer zu
prüfenden Einheit (UUT), die eine Leiterplatte aufweist,
mit der elektronische Komponenten verbunden
sind, die untereinander an Schaltungsknoten verbunden
sind, dadurch gekennzeichnet, daß das System aufweist:
eine Generatoreinrichtung zum Erzeugen von Anregungsmustersignalen für die Funktionsprüfung der zu prüfenden Einheit;
eine Schnittstelleneinrichtung zum Zuführen der Musteranregungssignale zu der zu prüfenden Einheit;
eine Meß-Prüf-Einrichtung zum Messen von Antworten der zu prüfenden Einheit auf die Anregungssignale an den Schaltungsknoten;
eine programmierte Recheneinrichtung mit einer Speichereinrichtung, die Daten über die Schaltungstopologie der zu prüfenden Einheit und von den Schaltungsknoten erwartete Antworten speichert, wobei die Recheneinrichtung eine Einrichtung zum Steuern der Generatoreinrichtung und, in Abhängigkeit von gemessenen und erwarteten Antworten, zum Identifizieren von Schaltungsfehlern aufweist;
daß die Recheneinrichtung weiterhin eine Speichereinrichtung aufweist, die die Identifizierung der ersten und letzten Schaltungsfehlerknoten, die speziellen Fehlervermutungen zugeordnet sind, die während einer vorherigen Prüfung aufgetreten sind, aufweist und eine Einrichtung zum Identifizieren des letzten Knotens, wenn der erste Knoten als "schlecht" geprüft wurde; und
eine Anzeigeeinrichtung zum Anzeigen der Identität des letzten Knotens als eines zu prüfenden Knotens.
eine Generatoreinrichtung zum Erzeugen von Anregungsmustersignalen für die Funktionsprüfung der zu prüfenden Einheit;
eine Schnittstelleneinrichtung zum Zuführen der Musteranregungssignale zu der zu prüfenden Einheit;
eine Meß-Prüf-Einrichtung zum Messen von Antworten der zu prüfenden Einheit auf die Anregungssignale an den Schaltungsknoten;
eine programmierte Recheneinrichtung mit einer Speichereinrichtung, die Daten über die Schaltungstopologie der zu prüfenden Einheit und von den Schaltungsknoten erwartete Antworten speichert, wobei die Recheneinrichtung eine Einrichtung zum Steuern der Generatoreinrichtung und, in Abhängigkeit von gemessenen und erwarteten Antworten, zum Identifizieren von Schaltungsfehlern aufweist;
daß die Recheneinrichtung weiterhin eine Speichereinrichtung aufweist, die die Identifizierung der ersten und letzten Schaltungsfehlerknoten, die speziellen Fehlervermutungen zugeordnet sind, die während einer vorherigen Prüfung aufgetreten sind, aufweist und eine Einrichtung zum Identifizieren des letzten Knotens, wenn der erste Knoten als "schlecht" geprüft wurde; und
eine Anzeigeeinrichtung zum Anzeigen der Identität des letzten Knotens als eines zu prüfenden Knotens.
11. Verfahren zur Fehlerisolation bei der Prüfung einer
Leiterplatte, die an Schaltungsknoten miteinander
verbundenen elektronischen Komponenten aufweist,
gekennzeichnet durch folgende Schritte:
- a) Funktionsprüfung einer Leiterplatte, um die Existenz eines Fehlers zu identifizieren;
- b) Messen von Antworten an den Schaltungsknoten mit einem Meß-Tastkopf;
- c) Zuführen von unterschiedlichen Anregungsmustersignalen zu den Signalleitungen in Abhängigkeit von den speziellen gerade überwachten Knoten;
- d) Vergleichen von gemessenen Antworten mit vorbestimmten den Knoten entsprechenden Antworten; und, in Abhängigkeit hiervon,
- e) Erzeugen von Signalen, die nachfolgende Knoten identifizieren, die durch den Meß-Tastkopf gemessen werden sollen;
- f) Identifizieren einer Quelle des Schaltungsfehlers; und
- g) Erzeugen von Signalen, die Fehlerquellen-Vermutungen repräsentieren.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß Paare von ersten und letzten geprüften Knoten und
zugeordnete Fehler-Vermutungen, die während eines
vorherigen Prüfvorgangs aufgetreten sind, gespeichert
werden; und daß eine Identifizierung des letzten
Knotens angezeigt wird, wenn der erste Knoten als
"schlecht" bestimmt wird.
13. Verfahren nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Hinweis gespeichert wird, der einem
speziellen Fehlertyp zugeordnet ist, der während des
Schrittes a) festgestellt wird, und daß der Fingerzeig
zur Identifizierung einer Priorität von zu messenden
Knotenantworten angezeigt wird.
14. Fehlerisolierverfahren bei der Prüfung einer Leiterplatte,
die an Schaltungsknoten miteinander verbundene
elektronische Komponenten aufweist, gekennzeichnet
durch folgende Schritte:
- a) Funktionsprüfung einer Leiterplatte, um die Existenz eines Fehlers zu identifizieren;
- b) Messen von Antworten an den Schaltungsknoten mit einem Meß-Tastkopf;
- c) Zuführen von unterschiedlichen Anregungsmustersignalen zu Signalleitungen auf der Leiterplatte in Abhängigkeit von den speziellen gerade überwachten Knoten;
- d) Vergleichen der gemessenen Antwort mit den Knoten entsprechenden vorbestimmten Antworten; und, als Antwort hierauf,
- e) Erzeugen von Signalen, die nachfolgende Knoten, die mit dem Meß-Tastkopf gemessen werden müssen, identifizieren;
- f) Identifizieren einer Quelle des Schaltungsfehlers;
- g) Erzeugen von Signalen, die Fehlerquellen-Vermutungen repräsentieren;
- h) Identifizieren eines ersten schlechten Knotens;
- i) Identifizieren eines letzten schlechten Knotens vor der Erzeugung einer Fehlerquellenvermutung;
- j) Speichern einer Liste für Paare eines ersten/ letzten schlechten Knotens für jede zu prüfende Einheit;
- k) Einrichten eines "Trefferverhältnisses", das eine beobachtete Wahrscheinlichkeit repräsentiert, daß der erste Knoten mit dem letzten Knoten ein Paar bildet;
- l) Klassifizieren des letzten Knotens als eines
"Begleiters" des ersten Knotens, falls das "Trefferverhältnis"
größer ist als ein vorbestimmter
Betrag;
und - m) Erzeugen eines Signals, das die Prüfung des Begleiter-Knotens empfiehlt.
15. Verfahren anch Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schritt k einschließt:
Bestimmen der Anzahl, wie oft der erste Knoten mit dem letzten Knoten ein Paar bildet, dividiert durch die Anzahl, wie oft der erste Knoten mit dem letzten Knoten kein Paar bildet.
Bestimmen der Anzahl, wie oft der erste Knoten mit dem letzten Knoten ein Paar bildet, dividiert durch die Anzahl, wie oft der erste Knoten mit dem letzten Knoten kein Paar bildet.
16. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Gut/Schlecht-Zustand jedes geprüften Knotens
gespeichert wird.
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Legal Events
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8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
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Representative=s name: KOHLER, R., DIPL.-PHYS. SCHWINDLING, H., DIPL.-PHY |
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