DE3621198C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Halbleiter-Laseranord
nung gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Bekannte Halbleiter-Laser, die von ihrer Struktur her nur
einen einzigen Laser-Resonanzraum haben, können bestenfalls
Lichtstrahlen mit einer Leistung von 50 mW erzeugen. Zur Er
zeugung höherer Ausgangsleistungen wurden Halbleiter-Laser
untersucht, bei denen mehrere Laser-Resonanzräume bzw. soge
nannte "Lasing-Filaments" parallel nebeneinander auf einem
einzigen Substrat angeordnet waren, so daß eine optische
Phasenkopplung zwischen den benachbarten Laser-Resonanz
räumen erhalten würde.
In den Fällen, bei denen mehrere indexgeführte Halbleiter-
Laseranordnungen parallel zueinander liegen, wobei eine op
tische Phasenkoppelung zwischen den benachbarten Laser-Reson
anzräumen vorhanden ist und die einzelnen Laseranordnungen
die gleiche Verstärkung haben, neigen diese dazu, mit Laser-
Lichtstrahlen zu oszillieren, die zwischen sich eine Phasen
verschiebung von 180° aufweisen anstatt eine Phasenverschie
bung von 0°. Dies liegt daran, daß in der Schwingungsmode
mit der Phasenverschiebung von 180° die Verteilung des elek
trischen Feldes mit der Verteilung der Verstärkung überein
stimmt und nicht bei der Phasenverschiebung
von 0°, was dazu
führt, daß in der Schwingungsart mit der Phasenverschiebung
von 180° die Schwellwertverstärkung für die Oszillation
klein ist. Will man dieses Phänomen vermeiden, so muß die
Schwingungsschwellwertverstärkung in der Schwingungsart mit
der Phasenverschiebung von 180° groß sein, um die Schwin
gungsart mit der 180° Phasenverschiebung zu unterdrücken. Zu
diesem Zwecke wurde - wie in Fig. 5(a) dargestellt - eine
Halbleiter-Laseranordnung vorgeschlagen, die Verzweigungs-
und Vereinigungs-Wellenleiter 51 an beiden Facetten 50 hat.
Die grundlegende Arbeitsweise dieser Laseranordnung ist wie
folgt:
Lichtstrahlen, die sich mit einer Phasenverschiebung von 0° zwischen sich in den Verzweigungs-Wellenleitern fortpflan zen, gelangen zu den Vereinigungs-Wellenleitern mit der gleichen Phase, so daß die Lichtstrahlen verstärkt werden. Breiten sich dagegen Lichtstrahlen mit einer Phasenverschie bung von 180° zwischen sich in den Verzweigungs-Wellenlei tern aus und gelangen zu den Vereinigungs-Wellenleitern, so löschen sich die entgegengesetzten Phasen aus, so daß die Lichtstrahlen extrem gedämpft bzw. geschwächt werden, was zu einer Strahlungs-Mode führt, bei der die Lichtstrahlen aus dem Wellenleiter abgestrahlt werden. Damit erleiden die Lichtstrahlen, die eine Phasenverschiebung von 180° zwischen sich haben, eine Dämpfung, was dazu führt, daß die Oszilla tions-Schwelllwertverstärkung in der Betriebsart mit der Phasenverschiebung von 180° vergrößert wird.
Lichtstrahlen, die sich mit einer Phasenverschiebung von 0° zwischen sich in den Verzweigungs-Wellenleitern fortpflan zen, gelangen zu den Vereinigungs-Wellenleitern mit der gleichen Phase, so daß die Lichtstrahlen verstärkt werden. Breiten sich dagegen Lichtstrahlen mit einer Phasenverschie bung von 180° zwischen sich in den Verzweigungs-Wellenlei tern aus und gelangen zu den Vereinigungs-Wellenleitern, so löschen sich die entgegengesetzten Phasen aus, so daß die Lichtstrahlen extrem gedämpft bzw. geschwächt werden, was zu einer Strahlungs-Mode führt, bei der die Lichtstrahlen aus dem Wellenleiter abgestrahlt werden. Damit erleiden die Lichtstrahlen, die eine Phasenverschiebung von 180° zwischen sich haben, eine Dämpfung, was dazu führt, daß die Oszilla tions-Schwelllwertverstärkung in der Betriebsart mit der Phasenverschiebung von 180° vergrößert wird.
Allerdings ist mit einer Vergrößerung der Anzahl der Wellen
leiter die Oszillations-Schwellwertverstärkung bei Betriebs
arten zwischen der Phasenverschiebung von 0° und der von
180° reduziert, so daß eine Oszillation mit der Betriebsart
der Phasenverschiebung von 0° nicht erreicht werden kann. So
zeigen beispielsweise die Fig. 6(a) bis 6(d) die Vertei
lungen des elektrischen Feldes E bezüglich der Betriebsart
mit der Phasenverschiebung von 0° (Fig. 6a), der Betriebsart
mit einer Phasenverschiebung von 180° (Fig. 6d) sowie dazwi
schenliegende mittlere Betriebsarten (Fig. 6b und 6c) bei
einer Laseranordnung gemäß der Fig. 5(b). Aus den Fig. 6(a)
bis 6(d) ist zu erkennen, daß die Verteilung des elek
trischen Feldes der Laser-Lichtstrahlen bei der Betriebsart
mit der Phasenverschiebung von 0° in der Mitte Spitzenwerte
aufweist, während die Verteilung des elektrischen Feldes der
Laser-Lichtstrahlen bei den anderen Betriebsarten (b), (c)
und (d) Spitzen an beiden Seiten aufweist.
Das von herkömmlichen Halbleiter-Laseranordnungen erzeugte
Fernfeldmuster der Laser-Lichtstrahlen, die eine Phasenver
schiebung von 0° zwischen sich haben, weist eine einzige
Spitze auf, so daß die Laser-Lichtstrahlen mittels optischer
Linsen zu einem Punkt bzw. Fleck konzentriert werden können,
während das Fernfeldmuster von Laser-Lichtstrahlen, die eine
Phasenverschiebung von 180° zwischen sich haben oder eine
Phasenverschiebung mit Zwischenwerten zwischen 180° und 0°,
zwei Spitzen aufweist, so daß ihre Laser-Lichtstrahlen mit
tels optischer Linsen nicht zu einem Punkt bzw. Fleck kon
zentriert werden können. Diese Halbleiter-Laseranordnungen,
die Laser-Lichtstrahlen erzeugen, die nicht zu einem Punkt
konzentriert werden können, können in optischen Systemen
nicht für eine optische Koppelung verwendet werden; sie
können auch nicht als Lichtquellen usw. verwendet werden.
Aus der US 42 55 717 ist bereits eine Halbleiter-Laseranord
nung der eingangs genannten Art bekannt, bei der mehrere,
indexgeführte aktive Wellenleiter Y-förmig miteinander ge
koppelt sind. Bei dieser Halbleiter-Laseranordnung treten
bevorzugt Wellen mit einer gegenseitigen Phasenverschiebung
von 180° in benachbarten Wellenleitern auf. Das Fernfeld der
von dieser Halbleiter-Laseranordnung abgegebenen Laserstrah
lung weist zwei räumlich beabstandete Spitzenwerte auf, so
daß die Einkopplung der gesamten Laserlichtleistung in ein
gemeinsames optisches System Schwierigkeiten bereitet.
Aus der Fachveröffentlichung Ackley, D. E. et al., Phase-
Locked Injection Laser Arrays with Integrated Phase Shif
ters, In: RCA Review, Vol. 44, December 1983, 625-633, ist
eine weitere Halbleiter-Laseranordnung bekannt, die eine
Mehrzahl von parallel zueinander verlaufenden, indexgeführ
ten aktiven Wellenleitern umfaßt. Jeder zweite Wellenleiter
ist an einer der beiden Facetten mit einem Lambda-Halbe-Pha
senschieber versehen, um dadurch die gewünschte Fernfeldver
teilung mit einem einzigen Spitzenwert herbeizuführen. Wenn,
wie dies bei dem dort angegebenen Ausführungsbeispiel der
Fall ist, Material für die auf die Facetten aufgebrach
ten Phasenschieber Al₂O₃ verwendet wird, so ergeben sich
hierdurch unterschiedliche Reflexionsfaktoren bei benachbar
ten Wellenleitern.
Aus der US 43 37 443 ist ein Halbleiter-Lasergerät bekannt,
bei dem eine Facette zur Abgabe des Laserlichtes mit
amorphem Silizium beschichtet ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Halbleiter-
Laseranordnung zu schaffen, deren Laser-Lichtstrahlen eine
gegenseitige Phasenverschiebung von 0° haben, so daß ein
Fernfeld mit einem einzigen Spitzenwert entsteht.
Diese Aufgabe wird durch eine Halbleiter-Laseranordnung ge
mäß Patentanspruch 1 gelöst.
Kurz zusammengefaßt schafft die Erfindung eine Halbleiter-
Laseranordnung, die folgendes enthält:
Eine Vielzahl von indexgeführten aktiven Wellenleitern,
die parallel zueinander optisch schwach gekoppelt sind,
wobei der Reflexionskoeffizient im Mittelbereich minde
stens einer Facette der Halbleiter-Laseranordnung, die den
aktiven Wellenleitern zugeordnet ist, größer ist, als der
der übrigen Bereiche der Facette, die dem aktiven Wellen
leiter zugeordnet ist.
In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel sorgt eine be
grenzte Dicke jeder der Schichten eines ein- oder mehr
schichtigen reflektierenden Filmes an der Facette für
einen Reflexionskoeffizienten der Facette in einem Bereich
zwischen etwa 2% bis 95%. Der Film besteht dabei entweder
aus einem einschichtigen Film aus Al₂O₃ oder einem mehr
schichtigen Film aus Al₂O₃ und/oder einem Si-Film mit
amorphem Al₂O₃.
In einem weiteren bevorzugten Ausführungsbeispiel der Er
findung wird ein hoher Reflexionskoeffizient der Facette
dadurch erreicht, daß der reflektierende Film im Mittel
bereich der Facette, die den aktiven Wellenleitern zuge
ordnet ist, aus zwei Schichten aus Al₂O₃ besteht; der
niedrige Reflexionskoeffizient in den übrigen Bereichen
der Facette, die den aktiven Wellenleitern zugeordnet ist,
wird dadurch erhalten, daß der reflektierende Film aus
einer einzigen Schicht aus Al₂O₃ besteht.
Die Dicke des aus zwei Al₂O₃-Schichten zusammengesetzten
reflektierenden Filmes und des aus einer Al₂O₃-Schicht
bestehenden reflektierenden Filmes beträgt nach einem
bevorzugten Ausführungsbeispiel 2λ/4 bzw. λ/4 (λ ist die
Oszillationswellenlänge), was zu Reflexionskoeffizienten
von etwa 32% bzw. 2% führt.
Mit den oben beschriebenen Merkmalen der Erfindung werden
folgende Ziele erreicht:
- (1) Es wird eine Halbleiter-Laseranordnung mit mehreren indexgeführten Halbleiter-Lasern geschaffen, die parallel zueinander liegen und eine optische Phasen koppelung zwischen benachbarten Laser-Resonanzräumen auf demselben Substrat haben, bei der zwischen be nachbarten Laser-Resonanzräumen eine Phasenverschie bung von 0° erhalten wird, was zu Laser-Lichtstrahlen mit hoher Ausgangsleistung und einem Strahlungsmuster mit einem einzigen Spitzenwert führt; und
- (2) es wird eine Halbleiter-Laseranordnung geschaffen, bei der der Reflexionskoeffizient im Mittelbereich mindestens einer seiner Facetten, die den aktiven Wellenleitern zugeordnet ist, größer ist, als der der übrigen Bereiche der Facette, die den aktiven Wellen leitern zugeordnet ist, so daß die Oszillations- Schwellwert-Verstärkung in der Betriebsart mit der Phasenverschiebung von 0° kleiner ist als die der übrigen Moden bzw. Betriebsarten, womit erreicht wird, daß Laser-Lichtstrahlen mit einer Phasenver schiebung von 0° zwischen sich stabil schwingen und zu einem einzigen Punkt bzw. Fleck konzentriert werden können, was die Herstellung von optischen Ein richtungen, die Laser-Licht verwenden bei ausgezeich netem Auflösungsvermögen erlaubt.
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines Ausführungs
beispieles im Zusammenhang mit der Zeichnung ausführlicher
erläutert. Es zeigt:
Fig. einen Querschnitt einer Halbleiter-Laseranord
nung nach der Erfindung;
Fig. 2 und 3 Draufsichten der Halbleiter-Laseranordnungen
zur Erläuterung der Herstellung der reflektie
renden Filme auf den Facetten der Laseranord
nung der Fig. 1;
Fig. 4 ein Diagramm der Verteilung der optischen Inten
sität der Laser-Lichtstrahlen der Laseranordnung
nach der Erfindung;
Fig. 5(a) und 5(b) Diagramme der Verzweigungs- und Vereinigungs-
Wellenleiter einer herkömmlichen Laseranordnung;
Fig. 6(a) bis 6(d) Diagramme der Verteilung des elektrischen Feldes
der Betriebsarten mit verschiedenen Phasenver
schiebungen bei der herkömmlichen Laseranordnung
der Fig. 5(b).
Fig. 1 zeigt eine GaAs-GaAlAs-Halbleiter-Laseranordnung
mit einer flachen aktiven Schicht nach der Erfindung, die
wie folgt aufgebaut ist:
Auf einem Substrat 1 aus p-GaAs wird eine Stromblockie
rungsschicht 2 aus n-Gas durch eine Kristall-Wachstums
technik, wie z. B. Flüssigkeiten-Epitaxie usw., aufgetragen.
Darauf werden mittels Photolithographie und einer Ätztech
nik V-förmige Kanäle 3 in der Stromblockierungsschicht 2
ausgebildet, und zwar so, daß sie das Substrat 1 erreichen,
womit Stromwege gebildet werden. Danach wird auf die
Stromblockierungsschicht 2 einschließlich der V-förmigen
Kanäle 3 eine p-AlxGa1-xAs-Abdeckschicht 4, eine p- oder
eine n-AlyGa1-yAs-Aktivschicht 5, eine n-AlxGa1-xAs-Ab
deckschicht 6 und eine n⁺ Deckschicht 7 sukzessiv durch
Flüssigphasen-Epitaxie aufgebracht (wobei x<y ist), was
zu einem mehrschichtigen aufgewachsenem Kristall mit einer
doppelten Heterostruktur für eine Laseroszillation führt.
Danach werden ein p-ohmscher Kontakt 8 und ein n-ohmscher
Kontakt 9 auf der Rückseite des Substrates 1 bzw. der
Oberseite der Deckschicht 7 ausgebildet, worauf ein Ab
spalten unter rechtem Winkel zu den V-förmigen Kanälen 3
erfolgt, zur Bildung einer Lasereinheit mit einer internen
Hohlraumlänge von 200-300 µm.
Sodann wird ein ein- oder mehrschichtiger reflektieren
der Film aus Al₂O₃ und/oder amorphem Silizium an beiden
Facetten der Anordnung aufgebracht und zwar durch einen
Elektronenstrahl-Aufdampfprozeß, womit an beiden Facetten
Laserreflektoren geschaffen werden. Die Dicke jeder der
Schichten des reflektierenden Filmes aus einer einzigen
Schicht aus Al₂O₃ oder einem mehrschichtigen Film aus Si
und amorphem Al₂O₃ sollte dabei so gewählt werden, daß der
Reflexionskoeffizient des reflektierenden Filmes einen
Wert zwischen etwa 2% und 95% hat. Nach diesem Ausfüh
rungsbeispiel ist der Reflexionskoeffizient des reflek
tierenden Filmes, der aus einer einzigen Schicht aus Al₂O₃
besteht, die eine Dicke von λ/4 hat (λ ist die Oszilla
tionswellenlänge) ungefähr 2%; der Reflexionskoeffizient
des anderen reflektierenden Filmes, der aus mehreren
Schichten von Al₂O₃ besteht und der eine Dicke 2λ/4
(λ ist die Oszillationswellenlänge) hat, ist etwa 32%.
Um diese reflektierenden Filme zu erhalten, wird - wie in
Fig. 2 gezeigt - an beiden Facetten 10 und der Laseranordnung
ein Al₂O₃-Film 11 mit einer Dicke von λ/4 durch Elektro
nenstrahldampfabscheidung aufgebracht. Sodann werden in
Bereichen der Al₂O₃-Filme 11 an den Facetten 10, die den
aktiven Wellenleitern W1, W4, Wa und Wc zugeordnet sind,
mittels Photolithographie Resist-Filme 12 aufgebracht.
Danach wird ein Al₂O₃-Film 13 mit der Dicke von λ/4 auf
beiden Al₂O₃-Filmen 11 und den Resist-Filmen 12 an beiden
Facetten 10 mittels desselben Dampfabscheideverfahrens
aufgebracht. Sodann werden - wie in Fig. 3 gezeigt - die
Resist-Filme 12 mit einem Entfernungsmittel entfernt,
womit man einen Al₂O₃-Film 131 mit einer Dicke von 2λ/4
(dessen Reflexionskoeffizient bei 32% liegt) im Mittel
bereich beider Facetten, die den aktiven Wellenleitern W₂
und W3 sowie Wb zugeordnet sind, erhält sowie einen
Al₂O₃-Film 11 mit einer Dicke von λ/4 (dessen Refle
xionskoeffizient 2% ist) in den äußeren Bereichen der
beiden Facetten 10, die den aktiven Wellenleitern W₁ und
W4 sowie Wa und Wc zugeordnet sind. Diese reflektierenden
Filme 11 und 131 an beiden Facetten 10 bilden einen
Resonator-Reflektor.
Wie oben erwähnt, wird durch die Bildung dieser unter
schiedlichen dielektrischen Filme an beiden Facetten der
Reflexionskoeffizient im Mittelbereich beider Facetten,
die den aktiven Wellenleitern W zugeordnet sind, groß,
während der Reflexionskoeffizient in den äußeren Berei
chen der beiden Facetten, die den aktiven Wellenleitern W
zugeordnet sind, klein wird. Entsprechend ist die Dämpfung
des Lichtes in der Betriebsart mit einer Phasenverschiebung
von 0° aufgrund des Resonator-Reflektors unterdrückt, da
die Verteilung des elektrischen Feldes auf den Mittel
bereich der aktiven Wellenleiter W konzentriert ist, (wie
in Fig. 6(a) dargestellt ist), während die Dämpfung des
Lichtes in den anderen Betriebsarten der Anordnung auf
grund des Resonatorreflektors hoch ist, da die Verteilung
des elektrischen Feldes in den Außenbereichen der aktiven
Wellenleiter W konzentriert ist, wie in den Fig. 6(b)
bis 6(d) dargestellt. Im Ergebnis ist also die Licht
dämpfung in der Betriebsart mit der Phasenverschiebung von
0° kleiner als die des Lichtes in den anderen Betriebs
arten, so daß die Oszillationsschwellwertverstärkung in der
Betriebsart mit der Phasenverschiebung von 0° klein ist,
so daß - wie in Fig. 4 gezeigt - die Laseranordnung stabil
schwingen kann mit einem Laser-Licht, das eine Phasenver
schiebung von 0° hat. Obwohl eine noch stabilere Betriebs
art mit einer Phasenverschiebung von 0° erhalten werden
kann, wenn die aktiven Wellenleiter optisch miteinander
gekoppelt sind, wobei eine gedämpfte Welle zwischen be
nachbarten aktiven Wellenleitern auftritt, sofern diese
aktiven Wellenleiter gleichförmig ausgebildet sind, ist
eine optische Koppelung mit einer solchen gedämpften Welle
nicht notwendigerweise gefordert.
Die Halbleiter-Laseranordnung mit der in Fig. 5b gezeigten
Struktur der aktiven Wellenleiter wurde mit fol
genden Daten hergestellt. Die Breite We der aktiven
Wellenleiter war 4 µm; die Distanz Ws zwischen benach
barten Wellenleitern war 1 µm, der Reflexionskoeffizient
im Mittelbereich der beiden Facetten, die den aktiven
Wellenleitern zugeordnet war, lag bei 32%; der Re
flexionskoeffizient in den übrigen Bereichen der beiden
Facetten, die den aktiven Wellenleitern zugeordnet ist,
lag bei 2%. Diese Laseranordnung oszillierte in einer
Betriebsart mit einer Phasenverschiebung von 0° bis zu
einer Ausgangsleistung von 130 mW und hatte einen Oszil
lationsschwellwertstrom im Bereich von 120 bis 150 mA,
wobei eine Laseroszillation in den übrigen Betriebsarten
bzw. -moden unterdrückt war.
Die Halbleiter-Laseranordnung nach der Erfindung ist
selbstverständlich nicht nur bei der oben erwähnten
indexgeführten Struktur anwendbar, sondern auch bei
anderen indexgeführten Strukturen einschließlich dem
Steghohlleitertyp (ridged-typ) dem Typ mit versenktem
Kanal (buried-typ), usw. Die Erfindung ist weiterhin nicht
nur auf Halbleiter-Laser mit einem GaAlAs-GaAs-Aufbau an
wendbar, sondern auch auf solche mit einem InP-InGaAsP-
Aufbau.
Claims (3)
1. Halbleiter-Laseranordnung mit mehreren indexgeführten
aktiven Wellenleitern (W), die Y-förmig miteinander ge
koppelt sind, sich zwischen den beiden Facetten (10) des
Halbleiterkörpers erstrecken und im Bereich der Facetten
(10) parallel verlaufen,
dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Facetten (10) beschichtet sind, so daß
der Reflexionskoeffizient in dem die Laserstrahlung
emittierenden Mittelbereich (W2, W3; Wb) jeder der beiden
Facetten (10) größer ist als der Reflexionskoeffizient
in den übrigen, an den Mittelbereich (W2, W3; Wb) an
grenzenden, Laserstrahlung emittierenden Bereichen (W1,
W4; Wa, Wc) jeder der beiden Facetten (10).
2. Halbleiter-Laseranordnung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet,
daß der hohe Reflexionskoeffizient jeder Facette (10)
durch die Bildung eines reflektierenden Filmes aus zwei
Schichten (11, 131) aus Al2O3 im Mittelbereich (W2,, W3;
Wb) jeder Facette, der den aktiven Wellenleitern zuge
ordnet ist, erhalten wird und daß der niedrigere Re
flexionskoeffizient jeder Facette (10) durch die Bildung
eines reflektierenden Filmes (11) aus einer einzigen
Schicht aus Al2O3 in den übrigen Bereichen (W1, W4; Wa,
Wc) jeder Facette, die den aktiven Wellenleitern zuge
ordnet sind, gebildet wird.
3. Halbleiter-Laseranordnung nach Anspruch 2, dadurch ge
kennzeichnet,
daß die Dicke des zweischichtigen reflektierenden Filmes
(11, 131) aus Al₂O₃ bzw. die des einschichtigen reflek
tierenden Filmes (11) aus Al₂O₃ 2λ/4 bzw. λ/4 ist, wo
bei λ die Oszillationswellenlänge in den Schichten ist,
was zu Reflexionskoeffizienten von etwa 32% bzw. etwa
2% führt.
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Legal Events
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