DE3619589C2 - Wischblatt für Scheibenreinigungsanlagen an Fahrzeugen, insbesondere an Kraftfahrzeugen - Google Patents
Wischblatt für Scheibenreinigungsanlagen an Fahrzeugen, insbesondere an KraftfahrzeugenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Wischblatt für Scheibenreinigungsanlagen an
Fahrzeugen, insbesondere an Kraftfahrzeugen, mit den Merkmalen des
Oberbegriffes von Anspruch 1.
Ein derartiges Wischblatt ist aus der DE-OS 27 42 022 bekannt. Der Tragbügel
des Wischblattes besitzt einen durch Seitenwände begrenzten Durchbruch, in
dem ein Bolzen angeordnet ist. Der Bolzen wird von einem im Längsschnitt im
wesentlichen U-förmigen, zweischenkligen Verbindungsstück umgriffen, dessen
Schenkel wiederum von dem Hakenende eines Wischarmes umgriffen werden. Dabei
ist der eine Schenkel, welcher an dem Hakensteg des Wischarmhakenendes
anliegt, der von der zu reinigenden Scheibe abgewandt ist, in seinem
Mittelabschnitt derart freigelegt, daß er eine elastisch auslenkbare Zunge
bildet. Die Zunge ist mit einer Rastnase versehen, die in eine Öffnung in
dem von der zu reinigenden Scheibe abgewandten Hakensteg eingreift. An ihrem
freien Ende ist die Zunge mit einer ihr angeformten Lösetaste versehen, die
in der Breite über das Maß des Wischblatt-Tragbügels hinausragt. Die
Rastverbindung ist somit von oben zugänglich, so daß das Verbindungsstück
nicht erst durch Abklappen des Wischarmes von der Scheibe in eine andere
Position gebracht werden muß, wenn das Wischblatt zum Wischblattwechsel aus
dem Hakenende des Wischarmes gelöst werden soll. Die Arm-Blatt-Verbindung
ist deshalb für Fahrzeuge geeignet, bei denen der Wischarm auf einer
Wischerwelle befestigt ist, die - wie beispielsweise bei
Scheibenreinigungsanlagen mit versenkter Parkstellung - in einer von
Karosserieteilen abgedeckten Öffnung angeordnet ist und der Wischarm deshalb
nur wenig von der zu reinigenden Scheibe abgehoben werden kann.
Die Arm-Blatt-Verbindung hat jedoch den wesentlichen Nachteil, daß in den
Seitenwangen des Wischblatt-Tragbügels relativ große Ausnehmungen vorhanden
sein müssen, da die an der Zunge angeformte Lösetaste einen freien Raum
braucht, den sie beim Wischblattwechsel durchqueren kann. Dadurch ist die
Scheibenreinigungsanlage im Bereich der Arm-Blatt-Verbindung nicht
vollständig von seitlichem Spiel frei. Aufgrund der nötigen Ausnehmungen
können nur speziell bearbeitete Wischblätter zum Aus- bzw. Nachrüsten von
mit einer derartigen Arm-Blatt-Verbindung zu versehenden bzw. ausgestatteten
Fahrzeugen verwendet werden, so daß zumindest unerwünschte Mehrkosten
entstehen. Außerdem besitzt die Scheibenreinigungsanlage wegen der in dem
oberen, von der Scheibe abgewandten Steg des Wischarms vorgesehenen Öffnung
für die Rastnase eine leicht verschmutzende, korrosionsgefährdete Stelle.
Aus der DE-OS 32 08 235 ist ein anderes derartiges Wischblatt
bekannt, bei welchem der Befestigungsbolzen von einem im Längsschnitt
im wesentlichen S-förmigen, dreischenkligen Verbindungs
stück umgriffen wird. Der Verbindungsbolzen wird von dem oberen
und dem mittleren Schenkel des Verbindungsstückes umgriffen, und
diese beiden Schenkel werden von dem Hakenende des Wischarmes
umgriffen. Das kurze Hakenende des Wischarmes, welches einen
Durchbruch zur Aufnahme einer federnd auslenkbaren Rastnase auf
weist, ist dabei gleichzeitig zwischen dem mittleren und dem
unteren Schenkel des Verbindungsstückes eingesteckt. Die Rastnase,
welche in den Durchbruch des kurzen Hakenendes des Wischarmes
einrastet, befindet sich auf der dem mittleren Schenkel zugewandten
Seite des insgesamt federnd auslenkbarem unteren
Schenkels des Verbindungsstückes. Am freien Ende des unteren
Schenkels sind den Wischblatt-Tragbügel seitlich überragende Angriffsflächen
vorgesehen.
Aus dieser Teilegeometrie des Verbindungsstückes ergibt sich
vorteilhaft, daß der untere Schenkel des Verbindungsstückes unterhalb
der Seitenwangen des Wischblatt-Tragbügels verläuft. Als
nachteilig aufgrund dieser relativ komplizierten Teilegeometrie
ergibt sich andererseits eine deutlich verschlechterte Handhabung
beim Befestigen bzw. Entfernen des Verbindungsstückes vom
Wischblatt.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Wischblatt zu schaffen, welches eine
möglichst spielfreie, sichere Arm-Blatt-Verbindung ermöglicht, die leicht
hergestellt und bei Bedarf leicht gelöst und auch bei
Scheibenreinigungsanlagen angewandt werden kann, bei denen der Wischarm zur
Wischblattmontage und -demontage nur wenig von der zu reinigenden Scheibe
bzw. vom Fahrzeug abgehoben werden kann.
Diese Aufgabe wird von einem Wischblatt gelöst, welches neben den im
Oberbegriff des Anspruchs 1 aufgeführten Merkmalen die im kennzeichnenden
Teil des Anspruchs 1 aufgeführten Merkmale aufweist. Aufgrund der
erfindungsgemäßen Anordnung von Zunge und Lösetaste braucht der
Wischblatt-Tragbügel keine Ausnehmungen besitzen, so daß die Führungswangen
des Verbindungsstückes über ihre gesamte Höhe und Länge für einen
Spielausgleich sorgen können. Weiterhin liegt die Rastverbindung zwischen
Verbindungsstück und Wischarm geschützt im Inneren des
Wischblatt-Tragbügels. Trotzdem ist sie wegen der Lösetaste bei Bedarf
problemlos lösbar.
Durch die in den Ansprüchen 3 und 4 aufgeführten Maßnahmen wird ein sehr
guter Spielausgleich zwischen den Seitenwangen des Wischblatt-Tragbügels und
den Längsseitenflächen des Wischarmhakens ermöglicht.
Mit der im Anspruch 5 aufgeführten Weiterbildung wird eine sehr gute Führung
im Bereich des freien Endes des Wischarmhakens ermöglicht. Da sich die die
gute Führung ermöglichende Brücke nur hinter der Lösetaste erstreckt, kommt
das freie Ende des Wischarmhakens beim Verrasten mit der
Verbindungsstückzunge problemlos auf der Brücke zum Aufliegen.
Die in Anspruch 7 aufgeführte Maßnahme ermöglicht den Ausgleich von
Fertigungstoleranzen beim lichten Abstand der Wischarm-Hakenstege.
Durch die in Anspruch 8 aufgeführte Weiterbildung wird ein besonders
sicherer Sitz des Verbindungsstücks auf dem Wischblattbolzen gewährleistet.
Die Rastöffnung öffnet sich hier in eine Richtung, in welcher in der
Praxis während des Wischbetriebes keine Zugkräfte auf das Wischblatt wirken.
Trotzdem ist das Verbindungsstück wie ein herkömmliches Verbindungsstück mit
einer parallel zu den Schenkeln des Verbindungsstücks offenen Aufnahme
problemlos auf dem Anschlußbolzen montierbar.
Wenn der Anschlußbolzen dabei in einem gemäß Anspruch 12 gestalteten
Durchbruch angeordnet ist, kann das Verbindungsstück allein nach Einführen in
Wischblattlängsrichtung montiert werden. Es ist somit weder ein kompliziert
zu führendes Montagewerkzeug, noch ein komplizierter Handgriff bei der
Verbindungsstückmontage nötig.
Weitere vorteilhafte Einzelheiten und Ausgestaltungen der Erfindung sind aus
den übrigen Unteransprüchen sowie aus der nachfolgend erläuterten Zeichnung
ersichtlich, die ein Ausführungsbeispiel zeigt.
Dabei ist dargestellt in
Fig. 1 ein erfindungsgemäßes Verbindungsstück in perspektivischer
Ansicht, in
Fig. 2 ein Längsschnitt durch den Mittelbereich eines mit dem
Verbindungsstück nach Fig. 1 ausgestatteten Wischblattes im am
Wischarm angelenkten Zustand und in
Fig. 3 den in Fig. 2 gezeigen Wischblattbereich in Ansicht von unten
ohne Wischarm.
Das erfindungsgemäße Wischblatt besitzt, wie die Fig. 2 und 3 zeigen, einen
Tragbügel 10 mit U-förmigem Querschnitt, der zwei durch eine Mittelwand 11
miteinander verbundene Seitenwände 12 aufweist. An dem Tragbügel 10 sind auf
bekannte Weise weitere nicht dargestellte Bügel angelenkt, die eine
Wischleiste unterhalb des Tragbügels 10 halten und führen. Im Mittelbereich
ist die Mittelwand 11 des Tragbügels 10 mit einem Durchbruch 13 versehen. Im
Bereich des Durchbruchs 13 verläuft zwischen den Seitenwänden 12 ein
Anschlußbolzen 14 quer zur Wischblattlängsrichtung, an dem ein Wischarm mit
einem als gekrümmter Haken 20 ausgebildeten Ende über ein Verbindungsstück
30 angelenkt werden kann.
Das Verbindungsstück 30 besteht aus einem Kunststoff mit federelastischen
Eigenschaften und besitzt zwei sich in Längsrichtung parallel übereinander
erstreckende Schenkel 31 und 32, die an einem ersten, vorderen Ende durch
eine Aufnahme 33 für den Anschlußbolzen 14 miteinander verbunden sind. Die
Schenkel 31 und 32 sind entlang ihren beiden Längskanten durch jeweils eine
Führungswange 34 für die Seitenwände 12 des Wischblatt-Tragbügels 10 und die
Längsseitenflächen 21 des Wischarmhakens 20 starr miteinander verbunden.
Der Wischarmhaken 20 besitzt zwei Hakenstege 22 und 23, von denen der eine,
erste 22 das freie Ende des Wischarmhakens 20 bildet und näher als der
zweite 23 zur Wischleiste des Wischblattes verläuft. An den zweiten
Hakensteg 23 des Wischarmhakens 20 schließt sich ein stangenartiger
Wischarmbereich 24 an, der im wesentlichen oberhalb der Mittelwand 11 des
Wischblatt-Tragbügels 10 verläuft. Der Wischarmhaken 20 umgreift die
Schenkel 31 und 32 des Verbindungsstücks 30 an deren Außenflächen. Dabei ist
an dem Schenkel 32, an welchem der näher zur Wischleiste verlaufende
Hakensteg 22 des Wischarmhakens 20 verläuft, durch zwei sich parallel in
Verbindungsstücklängsrichtung erstreckende Schlitze 35 eine auslenkbare
Zunge 36 freigeschnitten. Die Zunge 36 ist an ihrer Unterseite mit einer
Rastnase 37 versehen, die in eine Rastöffnung 25 des Hakenstegs 22
eingreifen und mit diesem eine Rastverbindung eingehen kann.
An ihrem freien Ende besitzt die Zunge 36 eine Lösetaste 38, welche sich
etwa über ein Viertel der gesamten Verbindungsstücklänge erstreckt und
welche die Führungswangen 34 des Verbindungsstücks 30 in einem
ausgeschnittenen Bereich durchquert. Die Lösetaste 38 besitzt dabei einen
ersten, sich quer zur Verbindungsstücklängsrichtung erstreckenden Bereich
39, an den sich beidseitig je ein rechtwinklig nach unten ragender Ansatz 40
anschließt, an welchen sich wiederum ein rechtwinklig abgebogener, sich quer
zur Verbindungsstücklängsrichtung erstreckender Fortsatz 41 anschließt. Im
Bereich des Fortsatzes 41 besitzt die Lösetaste 38 ein äußeres Breitenmaß B,
welches größer als das äußere Breitenmaß b des Wischblatt-Tragbügels 10 ist.
Weiterhin endet die Lösetaste 38 an ihrer der Wischleiste abgewandten Seite
42 in einer Höhe, die in einer Entfernung A zu den unteren, der Wischleiste
zugewandten Längsflächen der Seitenwände 12 des Tragbügels 10 liegt, die
größer als der Rasthub a der Rastverbindung ist. Dadurch wird ermöglicht,
daß die Rastverbindung zum Wischblattwechsel gelöst werden kann, ohne daß der
Wischarm weit von der zu reinigenden Scheibe abgehoben werden muß. Das mit
dem Verbindungsstück 30 ausgestattete Wischblatt ist somit sehr gut zur
Verwendung bei Scheibenreinigungsanlagen mit einer sogenannten versenkten
Parkstellung der Scheibenwischer geeignet.
Wie die Fig. 1 bis 3 zeigen, sind die Führungswangen 34 des
Verbindungsstücks 30 im Bereich des der Aufnahme 33 fernen, zweiten Endes
hinter der Lösetaste 38 durch eine Brücke 43 miteinander verbunden, auf
welcher der Hakensteg 22 des Wischarmhakens 20 aufliegt. Die Brücke 43 ist
in Verbindungsstücklängsrichtung fast so groß wie die Lösetaste 38. Dadurch
ergibt sich eine sehr gute Führung des Wischblattes im Bereich des freien
Endes des Wischarmhakens 20 .
Wie die Fig. 1 weiter zeigt, sind an der Außenfläche des Schenkels 31 des
Verbindungsstücks 30 zwei parallele, sich in Verbindungsstücklängsrichtung
erstreckende, erhöht verlaufende Klemmrippen 44 angeordnet. Dadurch wird
gewährleistet, daß der Wischarmhaken 20 auch bei einer nicht ganz
maßgenauen, hinsichtlich seiner lichten Weite größer als gewünschten
Fertigung trotzdem an beiden Schenkeln 31 und 32 des Verbindungsstücks 30
anliegt.
Von besonderer Bedeutung ist weiterhin die Ausgestaltung der Aufnahme 33 für
den Anschlußbolzen 14. Zum einen ist die Aufnahme 33 relativ weit hinter dem
vorderen Ende der Führungswangen 34 angeordnet, so daß diese den
Wischarmhaken 20 in dessen Krümmungsbereich sehr gut abstützen. Weiterhin
ist die Aufnahme 33 mit einer sich quer zur Verbindungsstücklängsrichtung
erstreckenden Randöffnung 45 versehen, die sich über einen Winkel α von etwa
50° erstreckt. Der Scheitelpunkt S des Winkels α liegt auf der gedachten
Längsachse des Anschlußbolzens 14. Seine obere Begrenzungslinie 46 verläuft in
einem Winkel β von etwa 15° zu einer durch das Verbindungsstück 30 gedachten,
zu dessen Schenkeln 31 und 32 parallel und mittig verlaufenden Ebene E. Die
Randöffnung 45 öffnet sich somit in eine Richtung, in welcher in der Praxis
während des Wischbetriebes keine Zugkräfte auf das Wischblatt wirken. Dabei
ist der innere Durchmesser der Aufnahme 33 geringfügig kleiner als der
Durchmesser des Anschlußbolzens 14. Insgesamt ergibt sich somit ein
besonders sicherer Sitz des Verbindungsstücks 30 auf dem Anschlußbolzen 14.
Trotzdem kann die Aufnahme 33 beim Aufklipsen des Verbindungsstücks 30 auf
dem Anschlußbolzen 14 nicht einreißen, da sie an einer der Randöffnung 45
etwa gegenüberliegenden Stelle mit einem sich über die gesamte Breite der
Schenkel 31 und 32 und der Führungswangen 34 erstreckenden Einschnitt 47
versehen ist.
Wie die Fig. 2 noch zeigt, besitzt der Durchbruch 13 in der Mittelwand 11
des Tragbügels 10 des Wischblattes beidseitig des Anschlußbolzens 14 eine
größere Länge als das Verbindungsstück 30. Somit kann das Verbindungsstück
30 von unten oder in Längsrichtung in den Tragbügel 10 eingeführt und auf
den Anschlußbolzen 14 aufgeklipst werden. Der Wischarm braucht somit zur
Wischblattmontage und -demontage nur geringfügig angehoben werden. Somit
trägt auch die vorgeschlagene Ausbildung des Durchbruchs 13 zur Eignung des
mit dem zuvor beschriebenen Verbindungsstück 30 ausgestatteten Wischblatts
zur Verwendung bei Scheibenreinigungsanlagen mit versenkter Parkstellung der
Scheibenwischer bei.
Weiterhin besitzt das Verbindungsstück 30 im Bereich der Lösetaste 38 zum
einen an deren Ansätzen 40 und an den sich darüber erstreckenden Bereichen
der Führungswangen 34 zu den Innenseiten der Seitenwände 12 des
Wischblatt-Tragbügels 10 gerichtete Führungsrippen 48. Die Führungsrippen 48
erstrecken sich in Verbindungsstücklängsrichtung gleich weit wie die
Lösetaste 38 und bis zum oberen Rand des Verbindungsstücks 30. Im Bereich
der Führungsrippen 48 sind die Führungswangen 34 von dem Schenkel 31 durch
Aussparungen 49 freigeschnitten. Nahe der Aufnahme 33 besitzt das
Verbindungsstück 30 weitere Führungsrippen 50, die durch Aussparungen 51 von
beiden Schenkeln 31 und 32 freigeschnitten sind. Im Bereich der
Führungsrippen 48 und 50 sind die Führungswangen 34 des Verbindungsstücks 30
dabei gleich breit wie in den übrigen Bereichen. Sie sind hier also nicht
verdickt. Deswegen besitzen die Führungswangen 34 im Bereich der
Führungsrippen 48 und 50 ein gutes Federvermögen. Außerdem besitzt es vor
der Aufnahme 33 zu den Innenseiten der Seitenwände 12 des Wischblatt-
Tragbügels 10 weisende Führungswülste 52 an den Führungswangen 34. Insgesamt
ist somit eine besonders sichere Anlage der Führungswangen 34 des
Verbindungsstücks 30 an den Seitenwänden 12 des Wischblatt-Tragbügels 10
gewährleistet.
Claims (12)
1. Wischblatt für Scheibenreinigungsanlagen an Fahrzeugen, insbesondere
an Kraftfahrzeugen, mit einem Verbindungsstück, welches zwei sich in
Verbindungsstücklängsrichtung übereinander erstreckende Schenkel aufweist,
die an einem ersten, vorderen Ende durch eine Aufnahme für einen
Wischarm-Anschlußbolzen miteinander verbunden sind, der zwischen zwei
Seitenwänden eines eine Wischleiste führenden Wischblatt-Tragbügels
verläuft, und die durch seitliche Führungswangen für die Seitenwände des
Wischblatt-Tragbügels und für die Längsseitenflächen eines Wischarmendes
starr miteinander verbunden sind, welches als gekrümmter Haken ausgebildet
ist, der die Schenkel des Verbindungsstücks an deren Außenflächen umgreifen
und mit einem der Schenkel, der einen freigeschnittenen Bereich besitzt, der
eine auslenkbare Zunge bildet, eine Rastverbindung eingehen kann, wobei die
Zunge die Führungswangen mit einer Lösetaste durchquert, deren äußeres
Breitenmaß über das äußere Breitenmaß des Wischblatt-Tragbügels und des
Wischarmhakens hinausreicht und welche im Höhenmaß über das Höhenmaß der
Führungswangen hinausreicht, dadurch gekennzeichnet, daß die Zunge (38) in
an sich bekannter Weise an dem Schenkel (32) des Verbindungsstücks (30)
angeordnet ist, an welchem der näher zur Wischleiste verlaufende Hakensteg
(22) des Wischarmhakens (20) anliegt und daß die Lösetaste (38) an ihrer der
Wischleiste abgewandten Seite (42) in einer Höhe endet, welche in einer
Entfernung (A) zu der der Wischleiste zugewandten Seite des
Wischblatt-Tragbügels (10) liegt, die wenigstens so groß wie der Rasthub (a)
der Rastverbindung (37, 25) ist.
2. Wischblatt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich die
Lösetaste (38) etwa über ein Viertel der gesamten Verbindungsstücklänge
erstreckt.
3. Wischblatt nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das
Verbindungsstück (30) im Bereich der Lösetaste (38) an derselben und an den
Führungswangen (34) zu den Innenseiten der Seitenwände (12) des
Wischblatt-Tragbügels (10) gerichtete Führungsrippen (48) besitzt, welche
sich wenigstens annähernd über die gesamte Höhe der Führungswangen (34) und
bis zu der der Scheibe abgewandten Seite (42) der Lösetaste (38) sowie
wenigstens annähernd über eine Länge erstrecken, welche der Länge der
Lösetaste (38) entspricht.
4. Wischblatt nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Führungswangen (34) im Bereich der Führungsrippen (48) von dem nicht mit der
Zunge (36) versehenen Schenkel (31) des Verbindungsstücks (30) durch
Aussparungen (49) freigeschnitten sind.
5. Wischblatt nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Führungswangen (34) des Verbindungsstücks (30) im
Bereich des zweiten, hinteren Endes des Verbindungsstücks (30) hinter der
Lösetaste (38) durch eine Brücke (43) verbunden sind, auf welcher das freie
Ende (22) des Wischarmhakens (20) aufliegt.
6. Wischblatt nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Brücke
(43) etwa gleich lang wie die Lösetaste (38) ist.
7. Wischblatt nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß an der Außenfläche wenigstens eines Schenkels
(31) des Verbindungsstücks (30) wenigstens eine gegenüber der Außenfläche
erhöht verlaufende Klemmrippe (44) angeordnet ist.
8. Wischblatt nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahme (33) des Verbindungsstücks (30) für
den Anschlußbolzen (14) mit einer sich quer zur Längsrichtung des
Verbindungsstücks (30) erstreckenden Randöffnung (45) versehen ist, welche
sich über einen Winkel (α) von weniger als 180° erstreckt, dessen
Scheitelpunkt (S) auf der gedachten Längsachse des Anschlußbolzens (14)
liegt und dessen der Wischleiste ferner Begrenzungslinie (46) in einem
spitzen Winkel (β) zu einer mittig zwischen den Schenkeln (31, 32)
verlaufenden Ebene (E) verläuft.
9. Wischblatt nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der spitze
Winkel (β) etwa 15° beträgt.
10. Wischblatt nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß sich die
Randöffnung (45) etwa über einen Winkel (α) von 50° erstreckt.
11. Wischblatt nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß der innere Durchmesser der Aufnahme (33) geringfügig
kleiner als der Durchmeser des Anschlußbolzens (14) ist und daß die
Aufnahme (33) an einer etwa der Randöffnung (45) gegenüberliegenden Stelle
mit einem sich über die gesamte Breite des Verbindungsstücks (30)
erstreckenden Einschnitt (47) versehen ist.
12. Wischblatt nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände (12) des Wischblatt-Tragbügels
(10) durch eine Mittelwand (11) miteinander verbunden sind, welche im
Bereich des Anschlußbolzens (14) einen Durchbruch (13) aufweist, der
wenigstens einseitig neben dem Anschlußbolzen (14) eine größere Länge als
das Verbindungsstück (30) besitzt.
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1986
- 1986-06-11 DE DE19863619589 patent/DE3619589C2/de not_active Expired - Fee Related
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DE3619589A1 (de) | 1987-12-17 |
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Legal Events
Date | Code | Title | Description |
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8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: ITT AUTOMOTIVE EUROPE GMBH, 60488 FRANKFURT, DE |
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D2 | Grant after examination | ||
8364 | No opposition during term of opposition | ||
8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |