DE3612684A1 - Hydraulische steuervorrichtung - Google Patents
Hydraulische steuervorrichtungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine hydraulische Steuervorrich
tung der im Gattungsbegriff des Patentanspruchs 1 ange
gebenen Art.
In der Praxis sind Regelventile bekannt, die besonders
geeignet sind für Geschwindigkeits- und Lageregelun
gen von Bewegungen in einer Richtung gegen Last. Dabei
ist eine hydraulische Steuervorrichtung vorgesehen, in
deren Steuerkreis die Blende und das Dreiwege-Vorsteuer
ventil sowie das externe Stellglied enthalten sind. Das
Dreiwege-Vorsteuerventil erzeugt in Abhängigkeit von der
Stellkraft des Stellgliedes an seinem Steueranschluß ei
nen Druck, der das Blendenelement gegen die Kraft der
Feder und den Druck in der Ablaufleitung beaufschlagt,
um eine bestimmte vorgewählte Blendenöffnungsgröße
aufrechtzuerhalten. Der zweite Ausgang des Dreiwege-Vor
steuerventils ist mit dem Tank verbunden, um zum Senken
des Drucks am Steueranschluß Druckmittel ablassen zu
können. Damit die Steuervorrichtung auf sich ändernde
Drücke in der Zulauf- und/oder in der Ablaufleitung rea
gieren kann, ist eine Wegaufnahmevorrichtung zur Lagere
gelung des Blendenelementes erforderlich, mit der die
jeweilige Lage des Blendenelementes abgetastet und dem
Stellglied mitgeteilt wird, das rückwirkend die Stell
kraft verändert, um über das Vorsteuerventil die vorher
gewählte Blendenöffnungsgröße hydraulisch zu halten.
Die Wegaufnahmeeinrichtung ist baulich aufwendig und
teuer. Ferner ist das Dreiwege-Vorsteuerventil aufwendig
und teuer in der Herstellung, weil es im wesentlichen
den vollen Arbeitsdruck gegenüber dem Ablaufdruck zum
Tank verarbeiten muß. Ferner ist ein aufwendiger elek
trischer Steuerkreis notwendig.
Aus der Zeitschrift Ölhydraulik + Pneumatik, 25 (1981)
Nr. 8, Seiten 617 bis 624, sind elektrisch geregelte
Zweiwege-Einbauventile bekannt, die einem neuen Konzept
entsprechend entwickelt wurden. Auf Seite 618, oben,sind
unterschiedliche Möglichkeiten für die Wegrückführung
gezeigt, unter anderem auch mit sogenannten Folge-Kol
bensystemen. Das letztgenannte Prinzip ist jedoch für
eingangs genannte Steuervorrichtungen nur bedingt
brauchbar, da es für verschiedene Anwendungszwecke un
zulässige Leckverluste in der Nullstellung sowie ein
Arbeitsverhalten bedingt, dessen Regelkennung erst bei
einem bestimmten Druck mit einem stufenförmigen Übergang
beginnt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Steuer
vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, mit
der eine gewählte Blendenöffnungsgröße auf baulich ein
fache Weise und mit einem einfachen und preiswerten Vor
steuerventil bei Druckänderungen in der Zulauf- und/oder
in der Ablaufleitung beibehalten wird.
Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im
kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 angegebenen
Merkmale gelöst.
Bei dieser Ausbildung überlagert sich der Druck in der
Ablaufleitung im Vorsteuerventil linear dem Druck am
Steueranschluß des Vorsteuerventils, so daß die Druck
differenz zwischen dem Druck im Steueranschluß des Vor
steuerventils und dem Ablaufdruck stets der Kraft des
Stellgliedes proportional ist. Das Vorsteuerventil
braucht nur die verhältnismäßig kleine Druckdifferenz
zwischen dem Druck in seinem Steueranschluß und dem Ab
laufdruck zu verkraften, was den Vorteil bringt, daß das
Vorsteuerventil einfach und preiswert ausgebildet sein
kann und trotzdem eine außerordentlich wirksame
Verstärkung für das externe Verstellglied bildet. Daraus
resuliert der besondere Vorteil der Steuervorrichtung,
weil nämlich ein Stellglied mit verhältnismäßig schwa
cher Stellkraft ausreicht, auch hohe Drücke und große
Fördermengen problemlos zu verarbeiten. Ist das Stell
glied beispielsweise ein Proportionalmagnet, so kann
dieser schwach und damit klein und preiswert ausgelegt
sein. Die hohen Kräfte, die bei gegebenenfalls hohem Ar
beitsdruck vorliegen, erzeugt das Vorsteuerventil mit
Hilfe des aus dem Druck in der Zulaufleitung aufgebauten
Drucks im Steueranschluß, der verhältnismäßig hoch sein
kann, aber trotzdem durch den Druck in der Ablaufleitung
so weit kompensiert wird, daß das Stellglied trotz der
hohen verarbeiteten Drücke nur geringe Stellkräfte auf
zubringen braucht und auch das Vorsteuerventil nur die
vorerwähnte relativ kleine Druckdifferenz zu verkraften
hat. Einzige grundsätzliche Voraussetzung für das
ordnungsgemäße Arbeiten der hydraulischen Steuervorrich
tung ist, daß der in der Zulaufleitung herrschende Druck
stets größer als der Druck in der Ablaufleitung ist, da
mit der am Steueranschluß des Vorsteuerventils benötigte
Druck, der größer als der Druck in der Ablaufleitung
sein muß, erzeugt werden kann, und daß ferner der Druck
in der Ablaufleitung das Blendenelement entgegen dem
Druck vom Steueranschluß des Vorsteuerventils belastet.
Die mit der eingestellten Stellkraft des Stellgliedes
gewählte Blendenöffnungsgröße in der Blende wird somit
ohne gesonderte Wegaufnehmeeinrichtung bei
Druckänderungen in der Zulauf- und/oder der Ablauflei
tung selbsttätig gehalten. Da das Vorsteuerventil nur
die geringe Druckdifferenz zu verarbeiten hat, kann es
praktisch mit Null-Überdeckung arbeiten und die Druck
schwankungen sehr feinfühlig ausregeln und trotzdem beim
Ein- und Ausschalten der Steuervorrichtung rasch
ansprechen. Die grundlegendsten Vorteile dieser Ausbil
dung sind die Möglichkeit, auch bei hohen Drücken und
großen Fördermengen ein verhältnismäßig schwaches Stell
glied zu benutzen, und die Möglichkeit, ohne eine teure
Wegaufnehmeeinrichtung ein einfaches und deshalb preis
wertes Vorsteuerventil einzusetzen.
Eine zweckmäßige Ausführungsform geht weiterhin aus An
spruch 2 hervor. Ein handelsübliches Druckminderventil
läßt sich besonders nutzbringend und kostensparend ein
setzen, es braucht nur sein Tankanschluß mit der Ablauf
leitung verbunden zu werden.
Zweckmäßig ist ferner die Ausführungsform von Anspruch
3, weil mit der Nullstellungsfeder erreicht wird, daß
das Vorsteuerventil beim Ausschalten der Vorrichtung
selbsttätig seine Nullstellung einnimmt und sein Ven
tilelement nicht in einer Zwischenstellung hängen
bleibt.
Ein weiterer, wichtiger Gedanke geht aus Anspruch 4
hervor. Da die Druckdifferenz stets der Stellkraft des
Proportionalmagneten proportional bleibt, wird neben dem
Vorteil, daß die mit einer bestimmten Stellkraft
gewählte Blendenöffnungsgröße bei Druckschwankungen
selbsttätig gehalten wird, eine exakt proportionale
Veränderung der Blendenöffnungsgröße in Abhängigkeit von
der Strombeaufschlagung des Proportionalmagneten
erreicht. Der Proportionalmagnet kann verhältnismäßig
schwach ausgelegt sein, so daß er kostengünstig ist und
kompakte Abmessungen erreicht werden.
Eine weitere, vorteilhafte Ausführungsform geht aus An
spruch 5 hervor. In der Nullstellung des Vorsteuerven
tils nimmt die Blende selbsttätig ihre Schließstellung
ein, wie es für bestimmte Anwendungsfälle erforderlich
ist. Die das Blendenelement beaufschlagende Feder be
stimmt im übrigen die Druckdifferenz zwischen dem Druck
im Steueranschluß des Vorsteuerventils und dem Druck in
der Ablaufleitung.
Bei einer anderen, für andere Anwendungszwecke geeigne
ten Ausführungsform sind die Merkmale von Anspruch 6
wichtig, da dann die Blende in der Nullstellung des Vor
steuerventils selbsttätig ihre volle Öffnungsstellung
einnimmt.
Wichtig ist schließlich auch das Merkmal von Anspruch 7,
weil die Steuervorrichtung mit der Druckwaage eine last
kompensierte Stromregelventileinrichtung schafft, die
sich durch kompakte Außenabmessungen und nur wenige Ein
zelteile auszeichnet. Die Blende mit der Steuervorrich
tung bildet bei dieser Ausbildung die Regelblende der
Druckwaage. Die Druckwaage sorgt im übrigen für den
stets höheren Druck in der Zulaufleitung.
Anhand der Zeichnung werden nachstehend Ausführungs
des Erfindungsgegenstandes erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Blende mit einer schematisch
angedeuteten hydraulischen Steuer
vorrichtung,
Fig. 2 als Blockschaltbild eine lastkompen
sierte Stromregeleinrichtung, und
Fig. 3 + 4 zwei Ausführungsvarianten der Blende.
In Fig. 1 ist eine Blende 1 schematisch dargestellt, die
in einem nicht näher gezeigten Gehäuse untergebracht
ist. Im Gehäuse ist ein Ringkanal 2 als Teil einer Blen
denkammer 6 vorgesehen, aus der nach unten ein Ablaufka
nal 3 herausgeführt ist. Zum Ringkanal 2 führt eine Zu
laufleitung 4. Vom Ablaufkanal 3 führt eine Ablauflei
tung 5 weg. In der Blendenkammer 6 ist ein Blendenele
ment 7 in Form eines Blendenkolbens verschiebbar
geführt, das radial verteilte Durchgänge 8 aufweist. Das
Blendenelement 7 wird durch eine Feder 9 in Fig. 1 nach
oben beaufschlagt. Das Blendenelement 7 teilt die Blen
denkammer 6 in eine obere Kammer 10 und eine untere Kam
mer 11. Die Durchgänge 8 definieren mit ihren Rändern
zusammen mit Begrenzungskanten 13 des Ringkanals 2 eine
Blendenöffnung 14, deren Größe in Abhängigkeit von der
Hubstellung des Blendenelementes 7 veränderbar ist. In
die Kammer 10 mündet ein Kanal 15. An die Zulaufleitung
4 ist eine Steuerleitung 16 angeschlossen, die in eine
strichliert angedeutete hydraulische Steuervorrichtung
17 führt, die über eine Leitung 18 mit dem Kanal 15 und
über eine Leitung 19 mit der Ablaufleitung 5 verbunden
ist. Anstelle der von der Zulaufleitung 4 abzweigenden
Steuerleitung 16 könnte auch eine getrennte und extern
versorgte Steuerleitung vorgesehen sein.
Wird das Blendenelement 7 in Fig. 1 nach unten bewegt,
so wird die Größe der Blendenöffnung 14 verkleinert. In
der unteren Endstellung des Blendenelementes 7 ist die
Blendenöffnung 14 verschlossen. In der oberen Endstel
lung des Blendenelementes 7 ist hingegen die Blenden
öffnung mit voller Größe geöffnet.
Aus Fig. 2 ist erkennbar, daß die hydraulische Steuer
vorrichtung 17 ein Dreiwege-Vorsteuerventil 20 enthält,
das ein übliches Druckminderventil einfacher Bauart sein
kann. Ein mit 23 bezeichnetes Ventilelement des Drei
wege-Vorsteuerventils 20 wird durch eine schwache Null
stellungsfeder 21 und durch mittels einer Vorsteuerlei
tung 22 von der Leitung 18 abgeleiteten Druck in Rich
tung nach oben beaufschlagt. Dieser Beaufschlagung wirkt
der über eine Steuerleitung 25 von der Leitung 19 abge
leitete Druck am oberen Ende des Ventilelementes 23 ent
gegen. Ferner greift am Ventilelement 23 ein Stellglied
24 an, das zur Verstellung seiner beispielweise nach
unten gerichteten Stellkraft extern betätigbar ist.
Zweckmäßigerweise ist das Stellglied 24 ein Proportio
nalmagnet, dessen Magnetkraft sich proportional zur
Strombeaufschlagung verändert.
Ferner ist in Fig. 2 angedeutet, daß die Zulaufleitung 4
und die Ablaufleitung 5 durch eine Druckwaage 26 geführt
sind, die dafür sorgt, daß der Druck in der Zulauflei
tung 4 stets höher ist, als in der Ablaufleitung 5. Auf
diese Weise wird insgesamt eine lastkompensierte Strom
regelventileinrichtung geschaffen.
Die hydraulische Steuervorrichtung arbeitet wie folgt:
Vor Betriebsaufnahme hat die Feder 9 das Blendenelement
7 in die obere Endstellung verschoben; die Blendenöff
nung 14 hat ihre volle Größe. Das Stellglied 24 bringt
keine Stellkraft auf. Die Nullstellungsfeder 21 hat das
Ventilelement 23 in seine obere Endstellung verschoben
(entsprechend der symbolischen Darstellung in Fig. 2);
die Verbindung von der Leitung 18 zur Leitung 19 ist
offen.
Wird nun Druck eingespeist, so wird auch mit dem Stell
glied 24 eine vorbestimmte Stellkraft eingestellt, die
einer bestimmten Größe der Blendenöffnung 14 ent
spricht. Das Ventilelement 23 des Vorsteuerventils 20
hat sich nach unten bewegt, so daß aus der Leitung 16
mit ihrem Druck P A im Steueranschluß des Vorsteuerven
tils 20 ein Druck P X aufgebaut wird, der über die Lei
tung 18 das Blendenelement 7 oben belastet und nach un
ten verschiebt, so daß die Blendenöffnung 14 allmählich
geschlossen wird. Der sich bis dahin in der Ablauflei
tung 5 aufbauende Druck B erzeugt in der Leitung 19 den
Druck P B, der über die Steuerleitung 25 zusammen mit der
Stellkraft des Stellgliedes 24 das Ventilelement 23 nach
unten belastet, so daß sich zwischen dem Druck P X und
dem Druck P B eine Druckdifferenz einstellt, die exakt
der Stellkraft des Stellgliedes 24 proportional ist.
Unter der Kraft der Feder 9 und mit dem Druck B in der
Leitung L wird das Blendenelement 7 in einer vorbestimm
ten Hubstellung gehalten, in der die vorbestimmte Blen
denöffnungsgröße eingestellt ist. Es ergibt sich ein
Gleichgewichtszustand.
Steigt bei einer Anwendung der Blende 1 in Verbindung
mit einer Druckwaage 26 (wie in Fig. 1 angedeutet) der
Druck A in der Zulaufleitung 4, so steigt auch der Druck
P B in der Leitung 19 und der Steuerleitung 25, die das
Ventilelement 23 geringfügig nach unten verlagert, so
daß auch der Druck P X in der Leitung 18 und in der
Steuerleitung 22 steigt, der wegen des ebenfalls stei
genden Druckes P B der Tendenz des Blendenelementes 7,
sich nach oben zu bewegen, entgegenwirkt und das Blen
denelement in der Hubstellung festhält, die der
vorgewählten Größe der Blendenöffnung 14 entspricht.
Sinkt oder steigt hingegen bei einer Anwendung der Blen
de 1 ohne eine Druckwaage der Druck A, so ändert sich
die Stellung des Blendenelementes 7 nicht, da der Druck
A sowohl beim Blendenelement 7 als auch im Vorsteuerven
til 20 radial eingespeist wird, darart, daß er keine
Kraft in axialer Richtung erzeugen kann.
Steigt hingegen der Druck B in der Ablaufleitung 5, was
über die Steuerleitung 11 ein Anheben des Blendenelemen
tes 7 bewirken möchte, so wird auch das Ventilelement 23
über die Steuerleitung 25 geringfügig nach unten bewegt,
damit aus dem Druck P A der Druck P X in der Leitung 18
entsprechend erhöht wird, bis wieder die eingestellte
Größe der Blendenöffnung 14 gehalten ist.
Sinkt der Druck B in der Ablaufleitung 5, möchte der
Druck P X in der Leitung 18 das Blendenelement 7 nach un
ten bewegen. Da gleichzeitig der Druck P B in der Leitung
19 und in der Steuerleitung 25 sinkt, ist das Ventilele
ment 23 unter dem noch hohen Druck in der Steuerleitung
22 geringfügig nach oben verlagert, so daß der Druck P X
in der Leitung 18 über die Leitung 19 entsprechend abge
senkt wird, damit die Größe der Blendenöffnung 14 gehal
ten wird.
Auf diese Weise wird die durch das Stellglied 24 vorge
gebene Größe der Blendenöffnung 14 bei Druckschwankun
gen selbsttätig eingehalten.
Ob die Menge des über die Blendenöffnung 14 strömenden
Druckmittels konstant gehalten wird, oder das Druckge
fälle, ist für die Steuervorrichtung 17 ohne Bedeutung.
Dies spielt auch für viele Anwendungsfälle keine Rolle,
sondern entscheidend ist das Aufrechterhalten einer be
stimmten Größe der Blendenöffnung 14. Soll auch die Men
ge konstant gehalten werden, so kann dazu die Druckwaa
ge 26 in üblicher Weise benutzt werden.
Fig. 3 und 4 zeigt zwei Möglichkeiten zur Ausbildung der
Blende. Fig. 3 zeigt die in Fig. 1 gezeigte Blende in
symbolhafter Darstellung, wobei die Feder 9 dafür sorgt,
daß in Nullstellung die Blende 1 ihre volle Öffnungs
stellung einnimmt.
Bei der Ausführungsform der Blende 1′ gemäß Fig. 4 ist
hingegen vorgesehen, daß die Blende in Nullstellung ihre
volle Schließstellung einnimmt, in der die Verbindung von
der Zulaufleitung zur Ablaufleitung unterbrochen ist.
Grundvoraussetzung für das einwandfreie Funktionieren
der Steuervorrichtung ist es, daß der Druck P A und somit
der Druck in der Zulaufleitung 4 größer oder gleich ist
der Summe aus dem Druck P B entsprechend dem Druck B in
der Ablaufleitung 5 zuzüglich der maximalen
Druckdifferenz, die das Dreiwege-Vorsteuerventil 20 zu
verarbeiten vermag. Der in der Leitung 18 herrschende
Druck P X ergibt sich aus der Summe des Druckes P B in der
Leitung 19 (entsprechend dem Druck B in der Ablauflei
tung 5) und der jeweiligen Druckdifferenz des
Dreiwege-Vorsteuerventils 20, d.h., der Druckdifferenz
zwischen dem Druck P X und dem Druck P B.
Wichtig ist auch, daß das Dreiwege-Vorsteuerventil in
der Nullstellung praktisch ohne Leckverluste arbeitet,
so daß es z.B. bei Gabel- oder Hubstaplern problemlos
eingesetzt werden kann.
Claims (7)
1. Hydraulische Steuervorrichtung mit einer Blende (1)
mit einer hydraulisch verstellbaren Blendenöffnung (14)
zwischen einer Zulauf- und einer Ablaufleitung (4, 5),
mit einem Dreiwege-Vorsteuerventil (20), dessen Ventil
element (23) mit einem externen Stellglied (24) in Ver
bindung steht, und das mit seinem Eingang an eine Zu
laufsteuerdruckleitung (16) und mit seinem Steueran
schluß an eine Kammer (10) der Blende (1) angeschlos
sen ist, in der ein Blendenelement (7) entgegen dem
Druck in der Ablaufleitung (5) und der Kraft einer Fe
der (9) beaufschlagbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß
der zweite Ausgang des Dreiwege-Vorsteuerventils (20)
mit der Ablaufleitung (5) verbunden ist, daß das Ventil
element (23) des Dreiwege-Vorsteuerventils (20) entgegen
der Stellkraft des externen Stellgliedes (24) vom Druck
im Steueranschluß und in der entgegengesetzten Richtung
vom Druck im zweiten Ausgang des Dreiwege-Vorsteuerven
tils (20) beaufschlagt wird, und daß der Druck in der
Zulaufleitung (4) um mindestens den maximalen Wert der
möglichen Druckdifferenz zwischen dem Druck im Steuer
anschluß und dem Druck im zweiten Ausgang größer ist
als der Druck in der Ablaufleitung (5).
2. Hydraulische Steuervorrichtung nach Anspruch 1, da
durch gekennzeichnet, daß das Dreiwege-Vorsteuerventil
(20) ein Druckminderventil ist, dessen Tankausgang mit
der Ablaufleitung (5) verbunden ist.
3. Hydraulische Steuervorrichtung nach den Ansprüchen 1
und 2, dadurch gekennzeichnet, daß am Ventilelement (23)
des Dreiwege-Vorsteuerventils (20) parallel zum Druck im
Steueranschluß eine schwache Nullstellungsfeder (21)
wirksam ist.
4. Hydraulische Steuervorrichtung nach wenigstens einem
der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das
externe Stellglied (24) ein Proportionalmagnet mit zur
Strombeaufschlagung proportionaler Stellkraft ist, und
daß die Druckdifferenz zwischen dem Druck im Steueran
schluß und dem Druck im zweiten Ausgang des Dreiwege
Vorsteuerventils (20) der jeweiligen Stellkraft des Pro
portionalmagneten proportional ist.
5. Hydraulische Steuervorrichtung nach wenigstens einem
der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das
Blendenelement (7) unter der Kraft der Feder (9) in eine
Schließstellung der Blendenöffnung (14) bewegbar ist.
6. Hydraulische Steuervorrichtung nach wenigstens einem
der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das
Blendenelement (7) unter der Kraft der Feder (9) in eine
volle Öffnungsstellung der Blendenöffnung (14) bewegbar
ist.
7. Hydraulische Steuervorrichtung nach wenigstens einem
der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die
Blende (1) die Regelblende einer Druckwaage (26) ist.
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-
1992
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Non-Patent Citations (2)
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