DE3611825A1 - Schaltnetzteil zur stromversorgung von starke stroeme aufnehmenden verbrauchern, insbesondere elektrischen schweissgeraeten - Google Patents
Schaltnetzteil zur stromversorgung von starke stroeme aufnehmenden verbrauchern, insbesondere elektrischen schweissgeraetenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Schaltnetzteil zur
Stromversorgung von starke Ströme aufnehmenden Verbrau
chern, insbesondere elektrischen Schweißgeräten, bei dem
die Netzspannung durch einen Netzgleichrichter gleich
gerichtet, die erhaltene Gleichspannung mittels durch
Hochfrequenz gesteuerter Halbleiterschalter in eine Hoch
frequenzrechteckspannung umgewandelt und die Hochfrequenz
rechteckspannung durch einen Transformator transformiert
und durch einen Ausgangsgleichrichter gleichgerichtet wird.
Bei den in diesem Zusammenhang in Betracht gezogenen
elektrischen Schweißgeräten handelt es sich um solche, die
mit Impulsströmen oder mit Dauerströmen betrieben werden.
Impulsmäßig betriebene elektrische Schweißgeräte sind z. B.
Bolzenschweißgeräte, mit denen Bolzen über einen kurzzeitig
gezündeten Lichtbogen an ein Werkstück angeschweißt werden,
wobei der eigentliche Schweißlichtbogen durch einen vor
hergehenden, wesentlich schwächeren Vorstromlichtbogen ge
zündet wird. Bei mit Dauerstrom betriebenen elektrischen
Schweißgeräten handelt es sich z. B. um Geräte zum Schweißen
mit stehendem Lichtbogen. Die dabei benötigten Stromstärken
liegen in der Größenordnung bis zu 1000 A.
Die Schaltnetzteile können auch z. B. zum Betrieb von Ver
brauchern verwendet werden, die impulsmäßig einen
Strombedarf in dieser Größenordnung haben.
Derartige Schaltnetzteile betreibt man in bekannter Weise
darum mit Hochfrequenz, weil sich hierdurch einerseits
gegenüber einem Betrieb mit Netzfrequenz eine erhebliche
Verkleinerung des Transformators ergibt, der die dabei
erforderliche Herabsetzung der Wechselspannung herbeiführt,
die dann in eine relativ niedrige Gleichspannung gleich
gerichtet wird. Andererseits liefert die Steuerung der im
Schaltnetzteil verwendeten Halbleiterschalter mittels
der Hochfrequenz die Möglichkeit, das Schaltnetzteil
besonders schnell zu regeln. Bei einer üblichen Hochfre
quenz als Taktfrequenz für die Halbleiterschalter in der
Größenordnung von 20 kHz und darüber ergibt sich eine
Periodendauer von 50 µs, so daß im Rhythmus dieser kurzen
Zeitspanne regelnd in das Schaltnetzteil eingegriffen
werden kann. Dies ist besonders von Vorteil im Falle der
Versorgung von Verbrauchern, die mit besonders kurzen
Impulsen betrieben werden.
Bei der Erfindung wird von einem Schaltnetzteil ausgegan
gen, wie dieses in dem Konferenzbericht "Official Proceed
ings of the Ninth International PCI′84 Conference",
October 1984 (Intertec Communications Inc. USA) in einem
Aufsatz auf den Seiten 1 bis 9 darstellt und beschrieben
ist.
Die im Rahmen der vorliegenden Erfindung verwendete
Schaltung ist in Fig. 3 dieses Artikels dargestellt. Diese
Schaltung ist zusammen mit einem dem eigentlichen Schalt
netzteil vorgeschalteten Drei-Phasen-Netzgleichrichter in
Fig. 1 wiedergegeben. Der in Fig. 1 dargestellten Schaltung
wird eine Drei-Phasen-Netzspannung üblicher Spannungshöhe
(z. B. 380 V) über die drei Klemmen 1, 2, 3 zugeführt und
von dem Kondensator 5 geglättet wird. Die am Kondensator 5
stehende Spannung wird über die Leitungen 6, 7 den
Halbleiterschaltern 8 und 9 zugeführt, die mittels des
Taktsteuergerätes 10 durchgeschaltet werden. Das Takt
steuergerät 10 erhält über den Anschluß 33 eine in diesem
Zusammenhang nicht interessierende Steuerspannung zum
Starten und Stoppen des Schaltnetzteils und zur Regelung
seines Tastverhältnisses, womit das Schaltnetzteil an
den jeweiligen Strombedarf angepaßt wird. Das Taktsteuer
gerät 10 gibt über die Leitungen 11 und 12 periodisch Takt
impulse von z. B. 20 kHz an die Treiberschaltungen 13 und
14 ab, von denen die Halbleiterschalter 8 und 9 in bekann
ter Weise entsprechend gesteuert werden. Die Treiberschal
tungen 13 und 14 sind über die Übertrager 15 und 32 an
die Leitungen 11 und 12 angekoppelt. Die Steuerung der
Halbleiterschalter 8 und 9 erfolgt so, daß diese gleichzei
tig durchgeschaltet werden, so daß sich vom Kondensator 5
ausgehend ein Stromkreis über die Leitung 6, den Halb
leiterschalter 8 und die Leitung 16 zur Primärwicklung 21
des Transformators 17 ausbildet, der sich über die Leitung
18 und den Halbleiterschalter 9 zur Leitung 7 fortsetzt,
womit vom Kondensator 5 zum Transformator 17 über die bei
den Halbleiterschalter 8 und 9 ein durchgehender Stromkreis
geschlossen ist. Während der folgenden Sperrphase der Halb
leiterschalter 8 und 9 bildet sich unter Wirkung der
im Transformator 17 gespeicherten Energie folgender Strom
kreis aus: Von der Primärwicklung 21 des Transformators
17 über die Leitung 18 zur Diode 19 und über die Leitung 6
zum Kondensator 5, andererseits über die Leitung 16 zur
Diode 20 und über die Leitung 7 zum Kondensator 5, womit
wiederum ein geschlossener Stromkreis geschaffen ist. Während
dieses Stromflusses durch die Primärseite 21 des Transforma
tors 17 während der Durchlässigkeitsphase der Halbleiter
schalter 8 und 9 ergibt sich auf dessen Sekundärseite 22
ein Strom über die Leitung 23, den Gleichrichter 24, die
Leitung 25, die Speicherdrossel 26 zur Klemme 27 des Ver
brauchers V, von diesem über die Klemme 28 zur Leitung 29
zurück zur Sekundärseite 22 des Transformators 17. Während
der Sperrphase der Halbleiterschalter 8 und 9 entlädt sich die
Speicherdrossel 26 in einem Stromkreis über die Klemmen 27
und 28 und die Leitung 29 zum Freilaufgleichrichter 30 und
zurück über die Leitung 25 zur Speicherdrossel 26. Damit
fließt über den an die Klemmen 27 und 28 angeschlossenen
Verbraucher V ein Gleichstrom mit einer geringen Restwel
ligkeit. Die Gleichrichter 24 und 30 bilden dabei den
Eingangsgleichrichter.
Bei der von der bekannten Schaltung abgegebenen Leitung
von 11 kW ergeben sich gemäß den in dem Artikel vorgetra
genen Erkenntnissen im Bereich der Ansteuerung der Halb
leiterschalter Stromänderungen von bis zu 200 A/µs. Diese
hohen und vor allem schnellen Stromänderungen führen an
durch die Verdrahtung gebildeten Induktivitäten zu hohen
Spannungsspitzen (gemäß dem Gesetz U = L · d I/dt). Um diese
Spannungsspitzen aufgrund der "Parasitär-Induktivitäten"
(wie sie im Artikel benannt sind) zu vermeiden, wird in dem
Artikel vorgeschlagen, im Bereich der Treiberschaltungen die
Leitungen so kurz wie möglich zu halten und sie so zu
führen, daß sich sehr kleine von den Verdrahtungsschleifen
umschlossene Flächen ergeben.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die bekannte
Schaltung so zu geschalten, daß mit ihr bei hoher Regelungs
geschwindigkeit wesentlich höhere Leistungen an einen Ver
braucher abgegeben werden können, z. B. Leistungen in der
Größenordnung von 60 kW.
Gelöst wird das Problem mit einem Schaltnetzteil der ein
gangs beschriebenen Art dadurch, daß im Bereich zwischen
Netzgleichrichter und Ausgang des Ausgangsgleichrichters
hochfrequente Leistung führende Leiter jeweils eines
Stromkreises als dünne geschichtete Metallplatten mit
dazwischen liegender Dünnschichtisolation, insbesondere
Folienisolation, ausgebildet sind.
Die Erfindung beruht u. a. auf der Erkenntnis, daß bei er
wünschter hoher Regelungsgeschwindigkeit des Schaltnetzteils
in dessen mit der vollen Leistung belasteter Verdrahtung
Parasitär-Induktivitäten besonders schädlich sind, so daß
in dem betreffenden Bereich des Schaltnetzteiles besondere
Maßnahmen erforderlich sind. Diese besonderen Maßnahmen
bestehen aus gemäß der Erfindung darin, daß Leiter die hoch
frequente Leistung führen, als dünne Metallplatten, insbeson
dere Kupfer, gestaltet sind, wodurch sie den erforderli
chen Querschnitt für hohe Ströme z. B. in der Größenordnung
von 1000 A erhalten, und diese dünnen Metallplatten zu Paaren
entsprechend dem die hochfrequente Leistung jeweils führen
den Stromkreis zusammengefaßt sind, wobei die Metallplatten
paare aufgrund der dazwischenliegenden Dünnschichtisolation
eine minimale Fläche umfassen. Damit wird die Induktivität
dieser Stromkreise auf einen minimalen Wert reduziert.
Hierdurch werden bei Schaltung von Stromstufen (Über
gang von Vorstromlichtbogen zu Schweißstromlichbogen)
in vom Schaltnetzteil versorgten Verbraucher besonders große
Stromanstiegsgeschwindigkeiten ermöglicht, z. B. über
2000 A/µs. Die Gestaltung als dünne Metallplatte er
möglicht in besonders vorteilhafter Weise die räumliche
enge Zusammenfassung zu Metallplattenpaaren, wodurch sich
in der Kombination eine besonders hohe Wirksamkeit dieser
Gestaltung im Hinblick auf die Fähigkeit zur Führung der
hohen Ströme bei minimaler Induktivität ergibt. Dabei wirkt
sich die Gestaltung als Metallplatten zusätzlich günstig
aus, weil sich aufgrund dieser Gestaltung unvermeidbare
Verlustwärme aufgrund des ohm′schen Widerstandes gut abfüh
ren läßt. Außerdem bilden die Metallplattenpaare Kapazitä
ten, die Spannungsspitzen besonders hoher Frequenzen kurz
schließen. Im Zusammenhang mit diesem Effekt wirkt sich
günstig aus, daß aufgrund der minimalen, von den Metallplat
tenpaaren umschlossenen Fläche die Notwendigkeit der Verwen
dung besonders kurzer Leitungen, auf die in dem oben erwähn
ten Artikel besonders hingewiesen wird, wesentlich abge
schwächt wird. Es hat sich jedenfalls im praktischen Betrieb
des erfindungsgemäß aufgebauten Schaltnetzteils gezeigt,
daß die von den Metallplattenpaaren umschlossenen Flächen
so klein sind, daß es möglich ist, mit den Metallplatten
Längen von einigen Dezimetern zu überbrücken, ohne daß
hierdurch gefährliche Induktivitäten entstehen.
Die Dünnschichtisolation zwischen den Metallplatten kann
in verschiedener Weise ausgebildet sein, insbesondere kann
es sich um eine Folienisolation handeln. Es ist aber auch
möglich, die Isolation durch eine dünne Lackschicht herbei
zuführen.
Zweckmäßig bringt man die Leiterpaare im Bereich zwischen
Netzgleichrichter und Transformator innerhalb einer Schicht
tung unter, da hierdurch mehrere Metallplatten nur durch
die Dünnschichtisolation voneinander getrennt dicht neben
einander untergebracht werden, so daß die im Bereich der
Halbleiterschalter sich jeweils in unterschiedlicher Weise
ausbildenden Stromkreise stets eine minimale Fläche um
schließen und infolgedessen keine ins Gewicht fallenden
Induktivitäten ausbilden können. Das gleiche gilt für
die Metallplatten im Bereich zwischen Transformator und
Ausgangsgleichrichter.
In den Figuren ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung
dargestellt, Es zeigt
Fig. 2 die Leitungsführung in Form von Metallplatten unter
Verwendung einer schaltungstechnischen Darstellungs
weise, und zwar in der Betriebsphase der Durchläs
sigkeit der Halbleiterschalter,
Fig. 3 die gleiche Anordnung in der Betriebsphase der Sper
rung der Halbleiterschalter,
Fig. 4 den Bereich des Schaltnetzteils nach dem hier nicht
dargestellten Netzgleichrichter und dem Verbraucher
unter Darstellung der räumlichen Zuordnung der
Metallplatten,
Fig. 5 eine Schichtung von zwei Metallplattenpaaren.
Das in den Fig. 2 und 3 dargestellte Schaltnetzteil stimmt
hinsichtlich der elektrischen Verbindungen vollkommen mit
der Darstellung in Fig. 1 überein. In den Fig. 2 und 3 sind
jedoch im Bereich zwischen Netzgleichrichter 4 und Ausgang
des Ausgangsgleichrichters 24/30 alle die im wesentlichen
hochfrequente Leistung führenden Leiter als Metallplatten
dargestellt, wobei die Metallplatten gemäß der betreffen
den Leitungsführung nach Fig. 1 gezeichnet sind, was natür
lich mit der tatsächlichen Realisierung nicht übereinstimmt.
Diese ist in Fig. 4 dargestellt, auf die weiter unten näher
eingegangen wird. Dabei können die Bauelemente, wie z. B.
die Dioden 19 und 20, ohne Baugruppen aus zusammengeschal
teten einzelnen Bauelementen bestehen. Es ist auch möglich,
nur einzelne hochfrequente Leistung führende Leiter jeweils
eines Stromkreises, sofern sie besonders hoch belastet
sind, als Metallplattenpaare auszubilden.
Fig. 2 symbolisiert die Betriebsphase, in der die Halblei
terschalter 8 und 9 durchlässig sind. Die hierbei als elek
trische Leiter ausgenützten Teile der Leitungen 6, 7, 16, 18,
23, 25 und 29 sind mit einer Schraffur versehen. Es bil
den sich dann die oben im Zusammenhang mit der Fig. 1
beschriebenen Stromkreise aus.
Gemäß Fig. 3 handelt es sich um die symbolische Darstellung
der Betriebsphase, in der die Halbleiterschalter 8 und 9
gesperrt sind. Die sich dabei ausbildenden Stromkreise sind
ebenfalls im Zusammenhang mit der Fig. 1 beschrieben, sie
sind in Fig. 3 durch die Schraffur dargestellt.
Ein Vergleich zwischen den Fig. 2 und 3 zeigt, daß im
Betriebsfall "Halbleiterschalter 8 und 9 durchlässig"
(Fig. 2) im Bereich vor dem Transformator 17 diejenigen
Metallplattenteile der Metallplatten 6, 7, 16 und 18
schraffiert sind, die über die Halbleiterschalter 8 und 9
Strom führen. Die die Dioden 19 und 20 enthaltenden Berei
che der Metallplatten 6, 16 und 18 sind dabei von der Schraf
fur freigehalten. Diese letzteren Bereiche sind nun in
Fig. 3 (Betriebsfall "Halbleiterschalter 8, 9 gesperrt")
schraffiert gezeichnet. zusätzlich die weiteren stromführen
den Bereiche der Metallplatten 6 und 7, wobei jedoch die
Bereiche um die Halbleiterschalter 8 und 9 von der Schraf
fur freigehalten sind, da in diesem Falle, wie gesagt
die Halbleiterschalter 8 und 9 gesperrt sind.
Im Bereich hinter dem Transformator 17 ergibt sich gemäß
Fig. 2 im Falle der Betriebsphase "Halbleiterschalter 8
und 9 durchlässig" eine durchgehende Schraffur der Metall
platten 23, 25 und 29, da in diesem Falle von der Sekundär
seite 22 Strom über den Gleichrichter 24 , die Speicherdros
sel 26 und den Verbraucher V fließt, während im Betriebs
falle "Halbleiterschalter 8 und 9 gesperrt" gemäß Fig. 3
der Gleichrichter 24 in Sperrichtung beansprucht wird, so daß
nur Strom über die Metallplatten 25 und einen Teil der
Metallplatte 29 unter Einschluß des Freilaufgleichrichters
30 und des Verbrauchers 30 fließt.
In der Fig. 4 ist die Anordnung gemäß den Fig. 2 und 3 in
richtiger räumlicher Zuordnung der Metallplatten 6, 7, 16,
18 auf der Primärseite 21 und der Metallplatten 23, 25, 29
auf der Sekundärseite 22 des Transformators 17 dargestellt.
Die Metallplatten erstrecken sich jeweils über eine Länge
von etwa 20 bis 50 cm, wobei an ihnen die dargestellten
Bauelemente angelötet bzw. angeschraubt sind. Es sei noch
darauf hingewiesen, daß in Fig. 4 die Leiterplatten von der
Seite gesehen dargestellt sind, wobei also ihre Kanten dem
Betrachter zugewandt sind. Außerdem sind in Fig. 4 die
zwischen den Leiterplatten liegenden Isolationsfolien 31
eingezeichnet.
In der Fig. 5 ist eine Schichtung bestehend aus den Leiter
platten 18, 6, 7 und 16 dargestellt, zusammen mit den da
zwischenliegenden Isolationsfolien 31. Die Schichtung ist
dabei so ausgebildet, daß ihre Bestandteile luftspaltfrei
aufeinander aufliegen und dadurch eine minimale Fläche
zwischen sich einschließen.
Die Leiterplatten 23, 25 und 29 gemäß Fig. 4 sind in ent
sprechender Weise geschichtet.
Claims (3)
1. Schaltnetzteil zur Stromversorgung von starke Ströme
aufnehmenden Verbrauchern, insbesondere elektrischen
Schweißgeräten, bei dem die Netzspannung durch einen Netz
gleichrichter gleichgerichtet, die erhaltene Gleichspannung
mittels durch Hochfrequenz gesteuerter Halbleiterschalter
in eine Hochfrequenzrechteckspannung umgewandelt und die
Hochfrequenzrechteckspannung durch einen Transformator
transformiert und durch einen Ausgangsgleichrichter gleich
gerichtet wird, dadurch gekennzeich
net, daß im Bereich zwischen Netzgleichrichter (4) und
Ausgang des Ausgangsgleichrichters (24, 30) hochfre
quente Leistung führende Leiter jeweils eines Stromkreises
als dünne geschichtete Metallplatten (6, 7, 16, 18, 23, 25, 29)
mit dazwischen liegender Dünnschichtisolation (31), insbe
sondere Folienisolation, ausgebildet sind.
2. Schaltnetzteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die Metallplatten (6, 7, 16, 18) im Bereich zwischen
Netzgleichrichter (4) und Transformator (17) eine Schich
tung bilden.
3. Schaltnetzteil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Metallplatten (23, 25, 29) im
Bereich zwischen Transformator (17) und Ausgangsgleichrich
ter (24, 30) eine Schichtung bilden.
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