DE3609617C2 - Spulenkern - Google Patents
SpulenkernInfo
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- H01F—MAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
- H01F27/00—Details of transformers or inductances, in general
- H01F27/24—Magnetic cores
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- H01F3/14—Constrictions; Gaps, e.g. air-gaps
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Description
Die Erfindung betrifft einen zweiteiligen Spulenkern für
mindestens zwei Spulen, die auf mit Luftspalten versehenen
Außenschenkeln angeordnet sind, mit gemeinsamen Mittelschen
kel, wobei die Luftspalte jeweils außerhalb der Spulenkörper
angeordnet sind, gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs (DE-GM
84 09 850).
Es ist aus der Praxis bekannt zwei E-Kerne zu verwenden, wenn z. B. je eine
Spule auf den Außenschenkeln eines solchen Kerns kombiniert
werden sollen. Derartig aufgebaute Wandler besitzen ein gerin
ges Streufeld. Nachteilig ist es jedoch, daß die Luftspalte
innerhalb der Spulen auf den Außenschenkeln angeordnet sind.
Dadurch wird der Induktivitätsfaktor (AL-Wert) vermindert und
die Spulen werden nachteilig durch Wirbelstromverluste er
wärmt. Durch die vermehrt auftretende Verkleinerung der elek
tronischen Schaltungsaufbauten und deren Bauelemente ergibt
sich ein wesentlich gedrängter Aufbau. Spulen und Wandler mit
Kern müssen platzsparend auf Leiterplatten mit den wesentlich
kleineren Bauelementen ohne Beeinflussung ihrer Umgebung
durch Streufelder untergebracht werden.
Es ist eine Zündspule für Brennkraftmaschinen bekannt, die
einen mehrschenkligen Kern besitzt, auf dessen Außenschenkeln
Primärwicklungen und Sekundärwicklungen angeordnet sind und
wobei die Außenschenkel mit je einem Luftspalt versehen sind,
welche sich außerhalb der Wicklungen befinden. Der Kern wird
hier jedoch aus unterschiedlich geformten Kernteilen gebildet
(DE-GM 84 09 850).
Aus ELECTRONICS engineering edition, S. 91, 6. Juni 1958 sind
F-förmige Formteile zur Bildung von Transformatorkernen be
kannt. Eine Wicklung wird dort auf dem Mittelschenkel vorgesehen.
In der DE-OS 34 11 844 wird beschrieben, daß in die Luftspal
te eines Transformatorkerns Dauermagnete eingefügt werden.
Damit wird erreicht, daß je nach Stromrichtung in der auf dem
Mittelschenkel des Transformatorkerns angeordneten Primärwick
lung die Induktionswirkung jeweils nur auf eine der beiden
auf den Außenschenkeln angeordneten Sekundärwicklungen er
folgt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Induktivitäts
faktor zu verbessern, das Streufeld wie bei Doppel-E-Kernen
klein zu halten, die Erwärmung durch Wirbelstromverluste
geringer zu halten und dabei gleichzeitig eine platzsparende
und kostensparende Lösung für einen Spulenkern zu finden.
Diese Aufgabe wird durch die im Patentanspruch angegebenen
Maßnahmen gelöst.
Da die Luftspalte bei Doppel-F-Kernen nicht mehr innherhalb
der Spulenwickel sind, sind die genannten Nachteile der Dop
pel-E-Kerne nicht mehr vorhanden. Außerdem ergibt sich nach
der Erfindung vorteilhafterweise, daß die Luftspalte weiter
auseinanderliegen als bei den bekannten Doppel-E-Kernen.
Dadurch wird die Entkopplung der Spulen vergrößert.
Beide Luftspalte können mit Permanentmagneten ausgefüllt werden.
Das ermöglicht eine einseitig höhere Aussteuerung bis fast um
den Faktor zwei.
Bei der alten Kernform (Doppel-E) ist eine derartige Vormagne
tisierung problematisch. Im Fehlerfall, d. h. bei entgegenge
setzter Stromrichtung, kann die Vormagnetisierung innerhalb
der Spule zerstört oder sogar umgepolt werden. Außerhalb der
Spule ist ein zu großes Feld in der Gegenrichtung nicht mög
lich, da es durch die Kernsättigung begrenzt wird.
Die Erfindung wird nachfolgend mit Hilfe der Zeichnung erläu
tert.
Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht eines Spulenkerns mit
Doppel-F-Kernteilen und je einer Spule auf den
Außenschenkeln, geschnitten in der Ebene der Kern
oberfläche,
Fig. 2 zeigt eine Seitenansicht einer der Fig. 1 ent
sprechenden Anordnung mit abgeänderter F-form der
Kernteile.
Ein erstes Ausführungsbeispiel zeigt Fig. 1. Die beiden
F-förmigen Kernteile 1 und 2 sind bezüglich ihrer Außenschen
kel so ausgebildet, daß sich je ein Luftspalt 7 und 8 außer
halb der auf den Außenschenkeln aufgesteckten Spulen bildet,
die aus den Spulenkörpern 3 und 4 mit den Wicklungen 5 und 6
bestehen.
Fig. 2 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel, wobei die
beiden F-förmigen Kernteile 11 und 12 eine etwas andere Außenschenkel
länge aufweisen, so daß die Luftspalte 17 und 18 entste
hen, die sich deutlich außerhalb der Spulenkörper 13 und 14
mit den Wicklungen 15 und 16 befinden und ähnlich weit vonein
ander weit entfernt liegen wie bei dem Kern in Fig. 1.
Claims (1)
- Zweiteiliger Spulenkern für mindestens zwei Spulen, die auf mit Luftspalten versehenen Außenschenkeln angeordnet sind, mit gemeinsamem Mittelschenkel, wobei die Luftspal te jeweils außerhalb der Spulenkörper angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Kern aus zwei F-förmigen Teilen besteht, und daß die F-Form der beiden Kernteile hinsichtlich der Längen der jeweils zueinander senkrecht stehenden, einander gegen überliegenden Außenschenkelteile bzw. freien Jochteile derart ausgebildet sind, daß sich für jede gegebene Kerngröße durch einen größtmöglichen Abstand der beiden Luftspalte voneinander eine gute Entkopplung der Spulen auf den Außenschenkeln ergibt, und daß zur Vormagneti sierung mindestens einer der Luftspalte mit einem Perma nentmagnet ausgefüllt ist.
Priority Applications (1)
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DE19863609617 DE3609617C2 (de) | 1986-03-21 | 1986-03-21 | Spulenkern |
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DE19863609617 DE3609617C2 (de) | 1986-03-21 | 1986-03-21 | Spulenkern |
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DE3609617A1 DE3609617A1 (de) | 1987-09-24 |
DE3609617C2 true DE3609617C2 (de) | 1994-04-14 |
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- 1986-03-21 DE DE19863609617 patent/DE3609617C2/de not_active Expired - Fee Related
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Also Published As
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DE3609617A1 (de) | 1987-09-24 |
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