[go: up one dir, main page]

DE3605413A1 - Faltschachtel - Google Patents

Faltschachtel

Info

Publication number
DE3605413A1
DE3605413A1 DE19863605413 DE3605413A DE3605413A1 DE 3605413 A1 DE3605413 A1 DE 3605413A1 DE 19863605413 DE19863605413 DE 19863605413 DE 3605413 A DE3605413 A DE 3605413A DE 3605413 A1 DE3605413 A1 DE 3605413A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
blank
bending line
overlap
box
folding box
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19863605413
Other languages
English (en)
Inventor
Gerhard Seufert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SEUFERT KUNSTSTOFFVERPACKUNG G
Original Assignee
SEUFERT KUNSTSTOFFVERPACKUNG G
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SEUFERT KUNSTSTOFFVERPACKUNG G filed Critical SEUFERT KUNSTSTOFFVERPACKUNG G
Priority to DE19863605413 priority Critical patent/DE3605413A1/de
Priority to DE8686108481T priority patent/DE3663923D1/de
Priority to EP86108481A priority patent/EP0207407B1/de
Priority to US06/877,898 priority patent/US4733916A/en
Priority to IL79204A priority patent/IL79204A0/xx
Priority to CA000515995A priority patent/CA1259292A/en
Publication of DE3605413A1 publication Critical patent/DE3605413A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D5/00Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper
    • B65D5/42Details of containers or of foldable or erectable container blanks
    • B65D5/4266Folding lines, score lines, crease lines
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D5/00Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper
    • B65D5/42Details of containers or of foldable or erectable container blanks
    • B65D5/4204Inspection openings or windows

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cartons (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Faltschachtel, beste­ hend aus einem ersten Zuschnitteil aus undurchsichtigem Material, insbesondere Karton, und einem zweiten Zuschnit­ teil aus durchsichtiger steifer Kunststoffolie, welches sich über mindestens eine Schachtelkante, die zu einem Teil an einer in dem zweiten Zuschnitteil vorgesehenen Biegelinie gebildet ist, erstreckt und mit dem ersten Zu­ schnitteil auf dessen Innenseite überlappend verklebt ist, wobei auch an mindestens einem Ende der Biegelinie eine Überlappung zwischen dem ersten und dem zweiten Zuschnit­ teil vorhanden ist und die Biegelinie durch eine entspre­ chende Rillinie im ersten Zuschnitteil fortgesetzt ist, an welcher die erwähnte Schachtelkante zum anderen Teil gebildet ist, wobei an den im Bereich der Schachtelkanten vorhandenen Überlappungsstellen zwischen dem ersten und dem zweiten Zuschnitteil das zweite Zuschnitteil an die Biege­ linien unmittelbar anschließend flächenförmig auf einen Bruchteil seiner ursprünglichen Foliendicke verdünnt ist, und wobei sich die flächenförmigen Verdünnungen des zweiten Zuschnitteils mindestens über die Überlappungslänge er­ strecken, nach Patent . . . (Patentanmeldung P 35 23 416.4). Die Erfindung bezweckt eine weitere Aus­ bildung der Erfindung gemäß dem Hauptpatent (Hauptpatent­ anmeldung).
Eine entsprechend dem Hauptpatent (Hauptpatentanmeldung) ausgestaltete Faltschachtel läßt sich auch an den im Be­ reich der durch Rillinien im ersten Zuschnitteil und damit fluchtend angeordneten Biegelinien im zweiten Zuschnitteil definierten Schachtelkanten befindlichen Überlappungsstel­ len problemlos bei Schachtelaufrichtung falten, ohne daß das Kartonmaterial des ersten Zuschnitteils im Bereich der Rillinien aufreißt und auch ohne störende Verformungen der das zweite Zuschnitteil bildenden Kunststoffolie im Sicht­ bereich. Hierbei werden alle beim Falten auftretenden Span­ nungen von den an den Überlappungsstellen vorhandenen flä­ chenförmigen Verdünnungen kompensiert.
Bedingt durch Fertigungstoleranzen können vor allem beim Verkleben der beiden Zuschnitteile Verlagerungen der flä­ chenförmigen Verdünnungen gegenüber dem ersten Zuschnit­ teil auftreten, die an der Grenze zwischen Sichtbereich und Überlappungsstellen, insbesondere bei Verwendung dic­ kerer Kunststoffolien von etwa 400 µm Dicke, zu von den flächenförmigen Verdünnungen nicht vollständig kompen­ sierbaren Restspannungen führen können.
Der Zusatzerfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Maßnahmen vorzuschlagen, mit deren Hilfe derartige Restspannungen erforderlichenfalls beseitigt werden können, damit Span­ nungsauswirkungen auf das Kartonmaterial und die an die Überlappungsstellen angrenzenden Foliensichtbereiche aus­ geschlossen sind.
Diese Aufgabe wird gemäß der Zusatzerfindung dadurch ge­ löst, daß an den Anschlußstellen zwischen den Biegelinien und den flächenförmigen Verdünnungen im zweiten Zuschnit­ teil jeweils eine durch die Materialdicke durchgehende Un­ terbrechung vorgesehen ist, die im wesentlichen von dem ersten Zuschnitteil nicht überlappt ist.
Es hat sich gezeigt, daß durch derartige Unterbrechungen auch alle etwaigen Restspannungen an der Grenze zwischen Sichtbereich und Kartonbereich aufgenommen werden können, wodurch sowohl ein Einreißen des Kartons an der Karton­ grenze als auch Verwerfungen der benachbarten Folienberei­ che ausgeschlossen sind. In ihrer einfachsten und für die meisten Anwendungsfälle völlig ausreichenden Form ist die Unterbrechung vorteilhaft als sich quer zur Biegelinie er­ streckender linienförmiger Einschnitt ausgebildet, der nach beiden Seiten über die Biegelinie vorsteht, etwa die Breite der flächenförmigen Verdünnung besitzt und parallel zur eng benachbarten Kante des ersten Zuschnitteils ver­ läuft. Der Einschnitt tritt nach außen hin kaum in Er­ scheinung und bildet auch bei aufgerichteter Schachtel kein nennenswertes Loch im Folienmaterial.
In Anwendungsfällen, bei denen es nicht in erster Linie darauf ankommt, keinerlei Löcher an der Schachtelkante im Sichtbereich zu bilden, kann in weiterer Ausgestaltung der Zusatzerfindung die Anordnung so getroffen sein, daß die Unterbrechung als Lochausschnitt ausgebildet ist, der nach beiden Seiten über die Biegelinie mit einander etwa ent­ sprechenden Flächenbereichen vorsteht und dessen Breite höchstens etwa der Breite der flächenförmigen Verdünnung entspricht.
Besonders günstige Spannungsausgleichsresultate werden hier­ bei dann erzielt, wenn der Lochausschnitt im flachliegenden zweiten Zuschnitteil kreisförmig ausgebildet ist oder wenn der Lochausschnitt im flachliegenden zweiten Zuschnitteil etwa die Form einer Ellipse aufweist, deren längere Achse parallel zur benachbarten Kante des ersten Zuschnitteils verläuft.
Weitere Einzelheiten der Zusatzerfindung werden nachfolgend anhand der Ausführungsbeispiele in zum Teil schematisierter Wiedergabe darstellenden Zeichnungen näher erläutert. Darin zeigt:
Fig. 1 die abgebrochen und vergrößert darge­ stellte Innenansicht auf eine flach­ liegende Überlappungsstelle eines aus zwei Zuschnitteilen zusammengesetzten Faltschachtelzuschnitts, mit einer ersten Ausführungsform der Unterbrechung,
Fig. 2 eine abgebrochene Seitenansicht der aus dem Faltschachtelzuschnitt gemäß Fig. 1 aufgerichteten Faltschachtel,
Fig. 3 eine der Fig. 1 ähnliche Innenansicht einer Überlappungsstelle eines Falt­ schachtelzuschnitts, mit einer zweiten Ausführungsform der Unterbrechung,
Fig. 4 eine abgebrochene perspektivische An­ sicht der aus dem Faltschachtelzuschnitt gemäß Fig. 3 aufgerichteten Faltschach­ tel,
Fig. 5 eine den Fig. 1 und 3 ähnliche Innen­ ansicht einer Überlappungsstelle eines Faltschachtelzuschnitts, mit einer dritten Ausführungsform der Unter­ brechung und
Fig. 6 eine abgebrochene perspektivische An­ sicht der aus dem Faltschachtelzuschnitt gemäß Fig. 5 aufgerichteten Faltschachtel.
Die in den Fig. 1, 3 und 5 abgebrochen dargestellten Über­ lappungsstellen können grundsätzlich an allen bekannten Faltschachteltypen wie dargestellt ausgebildet sein, soweit diese aus einem ersten Zuschnitteil 1, das beispielsweise aus Karton gebildet ist, und einem zweiten Zuschnitteil 3 aus durchsichtiger steifer Kunststoffolie zusammengesetzt sind. Derartige zusammengesetzte Faltschachteln können nach Art einer Fensterfaltschachtel ausgebildet sein, wie das in den in einem vergleichsweise kleineren Maßstab darge­ stellten Fig. 2, 4 und 6 durch die Fensteröffnung 2 ange­ deutet ist, oder können auch ein gegenüber einer Fenster­ faltschachtel größeres Kunststoffteil aufweisen, das sich über mehrere Wände oder Wandteile ggf. einschließlich an­ grenzender Verschlußklappen und Staublaschen erstreckt. Gemeinsam ist den hier betrachteten Faltschachteln die Überlappung zwischen dem Kartonzuschnitteil 1 und dem Fo­ lienzuschnitteil 3, wobei beide Zuschnitteile miteinander verklebt sind, und zwar das Kartonzuschnitteil 1 auf seiner Innenseite und das Folienzuschnitteil 3 auf seiner Außen­ seite. Die Überlappungsverklebung ist in den Fig. 1, 3 und 5 gepunktet angedeutet und muß sich nicht über die gesamte Überlappungsfläche erstrecken. Die Verklebung kann auch streifenförmig erfolgen, wie das in den genannten Figuren durch die zu den Kanten der beiden Zuschnitteile 1 und 3 parallel verlaufenden gestrichelten Linien angedeutet ist.
Bei der in den Fig. 2, 4 und 6 dargestellten Fensterfalt­ schachtel erstreckt sich das Folienzuschnitteil 3 und damit auch die Fensteröffnung 2 über mindestens zwei zusammen­ stoßende Wandflächen der Faltschachtel, nämlich in der ge­ zeichneten Ausführung über die Vorderwand 4 und die Seiten­ wand 6. Dementsprechend besitzt das Folienzuschnitteil 3 ein Vorderwandteil 14 und ein Seitenwandteil 16, die an der Biegelinie 13 zusammenstoßen. Die Bezugszahl 7 bezeichnet die Rückwand, und die Bezugszahl 9 die untere Verschluß­ klappe der Faltschachtel. Die Vorderwand 4 und die Seiten­ wand 6 des Kartonzuschnitteils 1 befinden sich zu beiden Seiten der in den Karton eingedrückten Rillinie 12. Aus den Zeichnungen ist nur eine Rillinie 12 der Faltschachtel und nur ein Abschnitt einer Biegelinie 13 dargestellt. Es ist aber ersichtlich, daß die Biegelinie 13 und die Ril­ linie 12 bei flachliegendem Faltschachtelzuschnitt (Fig. 1, 3 und 5) exakt miteinander fluchten und nach dem Verkleben, Aufrichten und Schließen der Faltschachtel eine durchge­ hende Schachtelkante bilden (Fig. 2, 4 und 6).
An allen an den Schachtelkanten gegebenen Überlappungsstel­ len, von denen in den Zeichnungen nur eine dargestellt ist, ist das beispielsweise aus PVC bestehende Kunststoffolien­ material ausgehend von seiner ursprünglichen Dicke von etwa 200 bis 400 µm im Bereich einer flächenförmigen Verdünnung 17 auf einen Bruchteil der ursprünglichen Foliendicke ver­ dünnt, wobei die Dicke innerhalb der flächenförmigen Ver­ dünnung 17 in der Mitte, d. h. im Bereich der Rillinie 12, am geringsten ist. Die flächenförmige Verdünnung 17 wird seitlich durch Ränder 34 begrenzt, an denen auch die Ver­ klebung zwischen dem Kartonzuschnitteil 1 und dem Folien­ zuschnitteil 3 enden kann. Wie ersichtlich ist, erstreckt sich die flächenförmige Verdünnung 17 über die volle Über­ lappungslänge der beiden Zuschnitteile 1 und 3.
Die Anbringung der flächenförmigen Verdünnung 17 kann gleich­ zeitig mit der Anbringung der Biegelinie 13 in einem Arbeits­ gang mit Hilfe der für die Anbringung der Biegelinien ge­ bräuchlichen Verfahren erfolgen, beispielsweise durch Hoch­ frequenzerwärmung der Folie bei gleichzeitiger Druckein­ wirkung. Die auf diese Weise hergestellten Biegelinien er­ geben besonders biegewillige weiche Biegekanten.
Die flächenförmige Verdünnung 17 kompensiert die beim Fal­ ten an der Überlappungsstelle im Folienmaterial auftreten­ den Spannungen durch an ihr erfolgende Verformungen, ohne daß das Kartonmaterial an der Kantenüberlappungsstelle bis zum Aufreißen gedehnt wird. Beim Falten können im Über­ gangsbereich zwischen der flächenförmigen Verdünnung 17 und dem unverdünnten Folienmaterial der Wandteile 14, 16 insbesondere bei dickeren Folien Restspannungen auftre­ ten, weil die Biegelinie 13 beim Faltvorgang die an sich auch erwünschte Tendenz hat, sich etwas nach außen zu ver­ lagern, um durch Fluchtung mit der Rillinie 12 eine prak­ tisch stufenlos durchgehende Schachtelkante zu bilden.
Um etwaige Beschädigungen des Kartonzuschnitteils an der Grenze zum Sichtbereich der Fensteröffnung 2 ebenso zu ver­ meiden wie etwaige Verwerfungen im Bereich des an die Über­ lappungsstelle anschließenden Folienmaterials der Wand­ teile 14, 16, wird zur Aufnahme derartiger Restspannungen bei der Ausführungsform gemäß der Fig. 1, 2 an der Anschluß­ stelle zwischen der Biegelinie 13 und der flächenförmigen Verdünnung 17 ein linienförmiger Einschnitt 48 im Folien­ zuschnitteil 3 angebracht, der durch die Materialdicke des Folienzuschnitteils 3 hindurchgeht. Der Einschnitt 48 steht nach beiden Seiten über die Biegelinie 13 vor und verläuft parallel zu der nahegelegenen Kante des Kartonzuschnitteils 1. Je geringer der Abstand des Einschnitts 48 von der er­ wähnten Nachbarkante des Kartonzuschnitteils 1 ist, desto weniger tritt der Einschnitt bei aufgerichteter Faltschach­ tel in Erscheinung, wie Fig. 2 veranschaulicht. Dabei ent­ steht aufgrund der erläuterten Auswärtsverlagerung der Biegelinie 13 beim Faltvorgang an der durch den Einschnitt 48 markierten Durchtrennstelle an der Schachtelkante al­ lenfalls nur eine sehr kleine nach unten (bezogen auf die Darstellung gemäß Fig. 2) gerichtete Öffnung.
Bei der aus den Fig. 3 und 4 entnehmbaren Ausbildung der Unterbrechung ist diese als kreisförmiger Lochausschnitt 49 ausgeführt, der die Biegelinie 13 von der flächenförmigen Verdünnung 17 trennt und nur andeutungsweise von dem Karton­ zuschnitteil 1 überlappt wird. Der Lochausschnitt 49 steht mit einander etwa entsprechenden Flächenbereichen nach bei­ den Seiten über die Biegelinie 13 vor, wie aus Fig. 3 her­ vorgeht. Es hat sich gezeigt, daß ein im Verhältnis zur Breite der flächenförmigen Verdünnung 17 verhältnismäßig geringer Durchmesser des Lochausschnitts 48 ausreicht, um den erwähnten zusätzlichen Spannungsausgleich an der Anschluß­ stelle zwischen der Biegelinie und der flächenförmigen Ver­ dünnung 17 herbeizuführen. Aufgrund des geringen Durch­ messers tritt der Lochausschnitt 49 bei aufgerichteter Schachtel kaum nennenswert in Erscheinung, wie Fig. 4 ver­ deutlicht.
Bei der Ausführungsform entsprechend der Fig. 5 und 6 ist der die Unterbrechung bildende Lochausschnitt in Form einer Ellipse 50 ausgeführt, deren längere Achse parallel zur benachbarten Kante des Kartonzuschnitteils 1 verläuft. Auch in diesem Fall steht die Ellipse 50 mit einander etwa entsprechenden Flächenbereichen nach beiden Seiten der Bie­ gelinie 13 vor und wird von dem Kartonzuschnitteil 1 nur unwesentlich überlappt. Der kleinere Durchmesser der Ellipse ist so gering ausgeführt, daß die von der Biegelinie 13 und der Rillinie 12 gebildete Schachtelkante der aufgerichteten Schachtel nur unwesentlich unterbrochen ist. Im gezeichne­ ten Beispiel ist der größte Durchmesser der Ellipse 50 er­ heblich kleiner als die Breite der flächenförmigen Ver­ dünnung 17, die aufgrund des bei den Fig. 1, 3 und 5 ver­ wendeten Vergrößerungsmaßstabs ohnehin breiter erscheint als in der Realität.
Die aus den Fig. 3 und 5 ersichtlichen geometrischen Aus­ führungen des Lochausschnitts haben nur den Charakter be­ vorzugter Beispiele. Auch abweichende geometrische Konfi­ gurationen, beispielsweise Vielecke, sind möglich, wenn le­ diglich eine etwa symmetrische Anordnung mit Bezug auf die Biegelinie 13 und die Rillinie 12 vorgesehen ist und die sonstigen angegebenen Bedingungen eingehalten sind.

Claims (5)

1. Faltschachtel, bestehend aus einem ersten Zuschnit­ teil aus undurchsichtigem Material, insbesondere Karton, und einem zweiten Zuschnitteil aus durchsichtiger steifer Kunststoffolie, welches sich über mindestens eine Schachtel­ kante, die zu einem Teil an einer in dem zweiten Zuschnit­ teil vorgesehenen Biegelinie gebildet ist, erstreckt und mit dem ersten Zuschnitteil auf dessen Innenseite überlap­ pend verklebt ist, wobei auch an mindestens einem Ende der Biegelinie eine Überlappung zwischen dem ersten und dem zweiten Zuschnitteil vorhanden ist und die Biegelinie durch eine entsprechende Rillinie im ersten Zuschnitteil fortge­ setzt ist, an welcher die erwähnte Schachtelkante zum ande­ ren Teil gebildet ist, wobei an den im Bereich der Schach­ telkanten vorhandenen Überlappungsstellen zwischen dem ersten und dem zweiten Zuschnitteil das zweite Zuschnitt­ teil an die Biegelinien unmittelbar anschließend flächen­ förmig auf einen Bruchteil seiner ursprünglichen Folien­ dicke verdünnt ist, und wobei sich die flächenförmigen Ver­ dünnungen des zweiten Zuschnitteils mindestens über die Überlappungslänge erstrecken, nach Patent . . . (Patentanmeldung P 35 23 416.4), dadurch gekennzeichnet, daß an den Anschlußstellen zwischen den Biegelinien (13) und den flächenförmigen Verdünnungen (17) im zweiten Zuschnit­ teil (3) jeweils eine durch die Materialdicke durchgehende Unterbrechung (48; 49; 50) vorgesehen ist, die im wesent­ lichen von dem ersten Zuschnitteil (1) nicht überlappt ist.
2. Faltschachtel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterbrechung als sich quer zur Biegelinie (13) er­ streckender linienförmiger Einschnitt (48) ausgebildet ist, der nach beiden Seiten über die Biegelinie vorsteht, etwa die Breite der flächenförmigen Verdünnung (17) besitzt und parallel zur eng benachbarten Kante des ersten Zuschnit­ teils (1) verläuft.
3. Faltschachtel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterbrechung als Lochausschnitt (49; 50) ausgebil­ det ist, der nach beiden Seiten über die Biegelinie (13) mit einander etwa entsprechenden Flächenbereichen vorsteht und dessen Breite höchstens etwa der Breite der flächen­ förmigen Verdünnung (17) entspricht.
4. Faltschachtel nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Lochausschnitt (49) im flachlie­ genden zweiten Zuschnitteil (3) kreisförmig ausgebildet ist.
5. Faltschachtel nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Lochausschnitt (50) im flachlie­ genden zweiten Zuschnitteil (3) etwa die Form einer Ellipse aufweist, deren längere Achse parallel zur benachbarten Kante des ersten Zuschnitteils (1) verläuft.
DE19863605413 1985-06-29 1986-02-20 Faltschachtel Withdrawn DE3605413A1 (de)

Priority Applications (6)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19863605413 DE3605413A1 (de) 1986-02-20 1986-02-20 Faltschachtel
DE8686108481T DE3663923D1 (en) 1985-06-29 1986-06-20 Folding carton
EP86108481A EP0207407B1 (de) 1985-06-29 1986-06-20 Faltschachtel
US06/877,898 US4733916A (en) 1985-06-29 1986-06-24 Bending line along overlapping layers in folding box
IL79204A IL79204A0 (en) 1985-06-29 1986-06-24 Folding box
CA000515995A CA1259292A (en) 1986-02-20 1986-08-14 Folding box

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19863605413 DE3605413A1 (de) 1986-02-20 1986-02-20 Faltschachtel

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE3605413A1 true DE3605413A1 (de) 1987-08-27

Family

ID=6294525

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19863605413 Withdrawn DE3605413A1 (de) 1985-06-29 1986-02-20 Faltschachtel

Country Status (2)

Country Link
CA (1) CA1259292A (de)
DE (1) DE3605413A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1958881A1 (de) 2007-02-19 2008-08-20 Ebro Color GmbH Faltschachtelzuschnitt und Verfahren zum Herstellen einer Faltschachtel

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1958881A1 (de) 2007-02-19 2008-08-20 Ebro Color GmbH Faltschachtelzuschnitt und Verfahren zum Herstellen einer Faltschachtel
DE102007008441A1 (de) * 2007-02-19 2008-08-21 Ebro Color Gmbh Faltschachtelzuschnitt und Verfahren zum Herstellen einer Faltschachtel

Also Published As

Publication number Publication date
CA1259292A (en) 1989-09-12

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0207407B1 (de) Faltschachtel
DE69603237T2 (de) Kartonbehälter, Zuschnitt zum Formen dieses Behälters und Verfahren zum Konfigurieren des Zuschnitts sodass er zu dem Behälter gefaltet werden kann
DE60009549T2 (de) Steife verpackung aus pappe für zigarettenpackungen
DE69020570T2 (de) Karton und zuschnitt zu seiner herstellung.
DE69501267T2 (de) Zuschnitt zur Herstellung einer leicht zu öffnenden amerikanischen Schachtel, sowie so hergestellte Schachtel
EP1501747A1 (de) Zigarettenpackung
DE19802051A1 (de) Aus einem Kartonzuschnitt gefalteter schalenförmiger Behälter
EP0082388A1 (de) Zuschnitt für eine für Zigaretten oder Zigarillos bestimmte Schachtel
DE69304122T2 (de) Polygonale Verpackung aus Karton oder dergleichen sowie Zuschnitt zu ihrer Herstellung
EP1361987B1 (de) Zuschnittbogen und schachtel insbesondere fur zigaretten
DE2940813A1 (de) Verpackungskarton und zuschnitt zu seiner herstellung
CH422501A (de) Verfahren zur Herstellung von Säcken, Taschen, Schachteln oder ähnlichen Behältern mit viereckigem Boden
EP0007410A1 (de) Klappschachtel, insbesondere für Zigaretten
DE2844444C2 (de) Verpackung, insbesondere quaderförmige Zigarettenpackung, und Verfahren zur Herstellung von Zuschnitten für diese Verpackung
DE4207870A1 (de) Kartonzuschnitt zum herstellen einer faltschachtel
DE19809865C1 (de) Klappdeckel-Packung für Zigaretten
DE2714288A1 (de) Vibrationsversiegelvorrichtung, vibrierendes werkzeug zur versiegelung eines rechtwinkligen endverschlusses eines thermoplastisch beschichteten pappekartons sowie dorn zur versiegelung eines rechtwinkligen endverschlusses eines thermoplastisch beschichteten pappekartons
DE3605413A1 (de) Faltschachtel
DE4105140A1 (de) Verfahren zum kontinuierlichen herstellen von umschlaegen, beuteln oder versandtaschen sowie mit dem verfahren hergestelltes produkt
DE3615827A1 (de) Formtasche zur herstellung einer zigarettenpackung
EP0254155B1 (de) Faltschachtel aus einem einteiligen Zuschnitt
DE3523416A1 (de) Faltschachtel
DE102007008441A1 (de) Faltschachtelzuschnitt und Verfahren zum Herstellen einer Faltschachtel
DE4237205A1 (de) Faltschachtel mit gestanzten Staubklappen
DE8800270U1 (de) Verpackungsmaterialzuschnitt aus Karton od. dgl.

Legal Events

Date Code Title Description
AF Is addition to no.

Ref country code: DE

Ref document number: 3523416

Format of ref document f/p: P

8141 Disposal/no request for examination