DE3605413A1 - Faltschachtel - Google Patents
FaltschachtelInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D5/00—Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper
- B65D5/42—Details of containers or of foldable or erectable container blanks
- B65D5/4266—Folding lines, score lines, crease lines
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- B65D5/4204—Inspection openings or windows
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Faltschachtel, beste
hend aus einem ersten Zuschnitteil aus undurchsichtigem
Material, insbesondere Karton, und einem zweiten Zuschnit
teil aus durchsichtiger steifer Kunststoffolie, welches
sich über mindestens eine Schachtelkante, die zu einem
Teil an einer in dem zweiten Zuschnitteil vorgesehenen
Biegelinie gebildet ist, erstreckt und mit dem ersten Zu
schnitteil auf dessen Innenseite überlappend verklebt ist,
wobei auch an mindestens einem Ende der Biegelinie eine
Überlappung zwischen dem ersten und dem zweiten Zuschnit
teil vorhanden ist und die Biegelinie durch eine entspre
chende Rillinie im ersten Zuschnitteil fortgesetzt ist,
an welcher die erwähnte Schachtelkante zum anderen Teil
gebildet ist, wobei an den im Bereich der Schachtelkanten
vorhandenen Überlappungsstellen zwischen dem ersten und dem
zweiten Zuschnitteil das zweite Zuschnitteil an die Biege
linien unmittelbar anschließend flächenförmig auf einen
Bruchteil seiner ursprünglichen Foliendicke verdünnt ist,
und wobei sich die flächenförmigen Verdünnungen des zweiten
Zuschnitteils mindestens über die Überlappungslänge er
strecken, nach Patent . . . (Patentanmeldung
P 35 23 416.4). Die Erfindung bezweckt eine weitere Aus
bildung der Erfindung gemäß dem Hauptpatent (Hauptpatent
anmeldung).
Eine entsprechend dem Hauptpatent (Hauptpatentanmeldung)
ausgestaltete Faltschachtel läßt sich auch an den im Be
reich der durch Rillinien im ersten Zuschnitteil und damit
fluchtend angeordneten Biegelinien im zweiten Zuschnitteil
definierten Schachtelkanten befindlichen Überlappungsstel
len problemlos bei Schachtelaufrichtung falten, ohne daß
das Kartonmaterial des ersten Zuschnitteils im Bereich der
Rillinien aufreißt und auch ohne störende Verformungen der
das zweite Zuschnitteil bildenden Kunststoffolie im Sicht
bereich. Hierbei werden alle beim Falten auftretenden Span
nungen von den an den Überlappungsstellen vorhandenen flä
chenförmigen Verdünnungen kompensiert.
Bedingt durch Fertigungstoleranzen können vor allem beim
Verkleben der beiden Zuschnitteile Verlagerungen der flä
chenförmigen Verdünnungen gegenüber dem ersten Zuschnit
teil auftreten, die an der Grenze zwischen Sichtbereich
und Überlappungsstellen, insbesondere bei Verwendung dic
kerer Kunststoffolien von etwa 400 µm Dicke, zu von den
flächenförmigen Verdünnungen nicht vollständig kompen
sierbaren Restspannungen führen können.
Der Zusatzerfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Maßnahmen
vorzuschlagen, mit deren Hilfe derartige Restspannungen
erforderlichenfalls beseitigt werden können, damit Span
nungsauswirkungen auf das Kartonmaterial und die an die
Überlappungsstellen angrenzenden Foliensichtbereiche aus
geschlossen sind.
Diese Aufgabe wird gemäß der Zusatzerfindung dadurch ge
löst, daß an den Anschlußstellen zwischen den Biegelinien
und den flächenförmigen Verdünnungen im zweiten Zuschnit
teil jeweils eine durch die Materialdicke durchgehende Un
terbrechung vorgesehen ist, die im wesentlichen von dem
ersten Zuschnitteil nicht überlappt ist.
Es hat sich gezeigt, daß durch derartige Unterbrechungen
auch alle etwaigen Restspannungen an der Grenze zwischen
Sichtbereich und Kartonbereich aufgenommen werden können,
wodurch sowohl ein Einreißen des Kartons an der Karton
grenze als auch Verwerfungen der benachbarten Folienberei
che ausgeschlossen sind. In ihrer einfachsten und für die
meisten Anwendungsfälle völlig ausreichenden Form ist die
Unterbrechung vorteilhaft als sich quer zur Biegelinie er
streckender linienförmiger Einschnitt ausgebildet, der
nach beiden Seiten über die Biegelinie vorsteht, etwa die
Breite der flächenförmigen Verdünnung besitzt und parallel
zur eng benachbarten Kante des ersten Zuschnitteils ver
läuft. Der Einschnitt tritt nach außen hin kaum in Er
scheinung und bildet auch bei aufgerichteter Schachtel
kein nennenswertes Loch im Folienmaterial.
In Anwendungsfällen, bei denen es nicht in erster Linie
darauf ankommt, keinerlei Löcher an der Schachtelkante im
Sichtbereich zu bilden, kann in weiterer Ausgestaltung der
Zusatzerfindung die Anordnung so getroffen sein, daß die
Unterbrechung als Lochausschnitt ausgebildet ist, der nach
beiden Seiten über die Biegelinie mit einander etwa ent
sprechenden Flächenbereichen vorsteht und dessen Breite
höchstens etwa der Breite der flächenförmigen Verdünnung
entspricht.
Besonders günstige Spannungsausgleichsresultate werden hier
bei dann erzielt, wenn der Lochausschnitt im flachliegenden
zweiten Zuschnitteil kreisförmig ausgebildet ist oder wenn
der Lochausschnitt im flachliegenden zweiten Zuschnitteil
etwa die Form einer Ellipse aufweist, deren längere Achse
parallel zur benachbarten Kante des ersten Zuschnitteils
verläuft.
Weitere Einzelheiten der Zusatzerfindung werden nachfolgend
anhand der Ausführungsbeispiele in zum Teil schematisierter
Wiedergabe darstellenden Zeichnungen näher erläutert. Darin
zeigt:
Fig. 1 die abgebrochen und vergrößert darge
stellte Innenansicht auf eine flach
liegende Überlappungsstelle eines aus
zwei Zuschnitteilen zusammengesetzten
Faltschachtelzuschnitts, mit einer
ersten Ausführungsform der Unterbrechung,
Fig. 2 eine abgebrochene Seitenansicht der aus
dem Faltschachtelzuschnitt gemäß Fig. 1
aufgerichteten Faltschachtel,
Fig. 3 eine der Fig. 1 ähnliche Innenansicht
einer Überlappungsstelle eines Falt
schachtelzuschnitts, mit einer zweiten
Ausführungsform der Unterbrechung,
Fig. 4 eine abgebrochene perspektivische An
sicht der aus dem Faltschachtelzuschnitt
gemäß Fig. 3 aufgerichteten Faltschach
tel,
Fig. 5 eine den Fig. 1 und 3 ähnliche Innen
ansicht einer Überlappungsstelle eines
Faltschachtelzuschnitts, mit einer
dritten Ausführungsform der Unter
brechung und
Fig. 6 eine abgebrochene perspektivische An
sicht der aus dem Faltschachtelzuschnitt
gemäß Fig. 5 aufgerichteten Faltschachtel.
Die in den Fig. 1, 3 und 5 abgebrochen dargestellten Über
lappungsstellen können grundsätzlich an allen bekannten
Faltschachteltypen wie dargestellt ausgebildet sein, soweit
diese aus einem ersten Zuschnitteil 1, das beispielsweise
aus Karton gebildet ist, und einem zweiten Zuschnitteil 3
aus durchsichtiger steifer Kunststoffolie zusammengesetzt
sind. Derartige zusammengesetzte Faltschachteln können nach
Art einer Fensterfaltschachtel ausgebildet sein, wie das
in den in einem vergleichsweise kleineren Maßstab darge
stellten Fig. 2, 4 und 6 durch die Fensteröffnung 2 ange
deutet ist, oder können auch ein gegenüber einer Fenster
faltschachtel größeres Kunststoffteil aufweisen, das sich
über mehrere Wände oder Wandteile ggf. einschließlich an
grenzender Verschlußklappen und Staublaschen erstreckt.
Gemeinsam ist den hier betrachteten Faltschachteln die
Überlappung zwischen dem Kartonzuschnitteil 1 und dem Fo
lienzuschnitteil 3, wobei beide Zuschnitteile miteinander
verklebt sind, und zwar das Kartonzuschnitteil 1 auf seiner
Innenseite und das Folienzuschnitteil 3 auf seiner Außen
seite. Die Überlappungsverklebung ist in den Fig. 1, 3 und
5 gepunktet angedeutet und muß sich nicht über die gesamte
Überlappungsfläche erstrecken. Die Verklebung kann auch
streifenförmig erfolgen, wie das in den genannten Figuren
durch die zu den Kanten der beiden Zuschnitteile 1 und 3
parallel verlaufenden gestrichelten Linien angedeutet ist.
Bei der in den Fig. 2, 4 und 6 dargestellten Fensterfalt
schachtel erstreckt sich das Folienzuschnitteil 3 und damit
auch die Fensteröffnung 2 über mindestens zwei zusammen
stoßende Wandflächen der Faltschachtel, nämlich in der ge
zeichneten Ausführung über die Vorderwand 4 und die Seiten
wand 6. Dementsprechend besitzt das Folienzuschnitteil 3
ein Vorderwandteil 14 und ein Seitenwandteil 16, die an der
Biegelinie 13 zusammenstoßen. Die Bezugszahl 7 bezeichnet
die Rückwand, und die Bezugszahl 9 die untere Verschluß
klappe der Faltschachtel. Die Vorderwand 4 und die Seiten
wand 6 des Kartonzuschnitteils 1 befinden sich zu beiden
Seiten der in den Karton eingedrückten Rillinie 12. Aus
den Zeichnungen ist nur eine Rillinie 12 der Faltschachtel
und nur ein Abschnitt einer Biegelinie 13 dargestellt. Es
ist aber ersichtlich, daß die Biegelinie 13 und die Ril
linie 12 bei flachliegendem Faltschachtelzuschnitt (Fig. 1,
3 und 5) exakt miteinander fluchten und nach dem Verkleben,
Aufrichten und Schließen der Faltschachtel eine durchge
hende Schachtelkante bilden (Fig. 2, 4 und 6).
An allen an den Schachtelkanten gegebenen Überlappungsstel
len, von denen in den Zeichnungen nur eine dargestellt ist,
ist das beispielsweise aus PVC bestehende Kunststoffolien
material ausgehend von seiner ursprünglichen Dicke von etwa
200 bis 400 µm im Bereich einer flächenförmigen Verdünnung
17 auf einen Bruchteil der ursprünglichen Foliendicke ver
dünnt, wobei die Dicke innerhalb der flächenförmigen Ver
dünnung 17 in der Mitte, d. h. im Bereich der Rillinie 12,
am geringsten ist. Die flächenförmige Verdünnung 17 wird
seitlich durch Ränder 34 begrenzt, an denen auch die Ver
klebung zwischen dem Kartonzuschnitteil 1 und dem Folien
zuschnitteil 3 enden kann. Wie ersichtlich ist, erstreckt
sich die flächenförmige Verdünnung 17 über die volle Über
lappungslänge der beiden Zuschnitteile 1 und 3.
Die Anbringung der flächenförmigen Verdünnung 17 kann gleich
zeitig mit der Anbringung der Biegelinie 13 in einem Arbeits
gang mit Hilfe der für die Anbringung der Biegelinien ge
bräuchlichen Verfahren erfolgen, beispielsweise durch Hoch
frequenzerwärmung der Folie bei gleichzeitiger Druckein
wirkung. Die auf diese Weise hergestellten Biegelinien er
geben besonders biegewillige weiche Biegekanten.
Die flächenförmige Verdünnung 17 kompensiert die beim Fal
ten an der Überlappungsstelle im Folienmaterial auftreten
den Spannungen durch an ihr erfolgende Verformungen, ohne
daß das Kartonmaterial an der Kantenüberlappungsstelle bis
zum Aufreißen gedehnt wird. Beim Falten können im Über
gangsbereich zwischen der flächenförmigen Verdünnung 17
und dem unverdünnten Folienmaterial der Wandteile 14, 16
insbesondere bei dickeren Folien Restspannungen auftre
ten, weil die Biegelinie 13 beim Faltvorgang die an sich
auch erwünschte Tendenz hat, sich etwas nach außen zu ver
lagern, um durch Fluchtung mit der Rillinie 12 eine prak
tisch stufenlos durchgehende Schachtelkante zu bilden.
Um etwaige Beschädigungen des Kartonzuschnitteils an der
Grenze zum Sichtbereich der Fensteröffnung 2 ebenso zu ver
meiden wie etwaige Verwerfungen im Bereich des an die Über
lappungsstelle anschließenden Folienmaterials der Wand
teile 14, 16, wird zur Aufnahme derartiger Restspannungen
bei der Ausführungsform gemäß der Fig. 1, 2 an der Anschluß
stelle zwischen der Biegelinie 13 und der flächenförmigen
Verdünnung 17 ein linienförmiger Einschnitt 48 im Folien
zuschnitteil 3 angebracht, der durch die Materialdicke des
Folienzuschnitteils 3 hindurchgeht. Der Einschnitt 48 steht
nach beiden Seiten über die Biegelinie 13 vor und verläuft
parallel zu der nahegelegenen Kante des Kartonzuschnitteils
1. Je geringer der Abstand des Einschnitts 48 von der er
wähnten Nachbarkante des Kartonzuschnitteils 1 ist, desto
weniger tritt der Einschnitt bei aufgerichteter Faltschach
tel in Erscheinung, wie Fig. 2 veranschaulicht. Dabei ent
steht aufgrund der erläuterten Auswärtsverlagerung der
Biegelinie 13 beim Faltvorgang an der durch den Einschnitt
48 markierten Durchtrennstelle an der Schachtelkante al
lenfalls nur eine sehr kleine nach unten (bezogen auf die
Darstellung gemäß Fig. 2) gerichtete Öffnung.
Bei der aus den Fig. 3 und 4 entnehmbaren Ausbildung der
Unterbrechung ist diese als kreisförmiger Lochausschnitt 49
ausgeführt, der die Biegelinie 13 von der flächenförmigen
Verdünnung 17 trennt und nur andeutungsweise von dem Karton
zuschnitteil 1 überlappt wird. Der Lochausschnitt 49 steht
mit einander etwa entsprechenden Flächenbereichen nach bei
den Seiten über die Biegelinie 13 vor, wie aus Fig. 3 her
vorgeht. Es hat sich gezeigt, daß ein im Verhältnis zur
Breite der flächenförmigen Verdünnung 17 verhältnismäßig
geringer Durchmesser des Lochausschnitts 48 ausreicht, um
den erwähnten zusätzlichen Spannungsausgleich an der Anschluß
stelle zwischen der Biegelinie und der flächenförmigen Ver
dünnung 17 herbeizuführen. Aufgrund des geringen Durch
messers tritt der Lochausschnitt 49 bei aufgerichteter
Schachtel kaum nennenswert in Erscheinung, wie Fig. 4 ver
deutlicht.
Bei der Ausführungsform entsprechend der Fig. 5 und 6 ist
der die Unterbrechung bildende Lochausschnitt in Form
einer Ellipse 50 ausgeführt, deren längere Achse parallel
zur benachbarten Kante des Kartonzuschnitteils 1 verläuft.
Auch in diesem Fall steht die Ellipse 50 mit einander etwa
entsprechenden Flächenbereichen nach beiden Seiten der Bie
gelinie 13 vor und wird von dem Kartonzuschnitteil 1 nur
unwesentlich überlappt. Der kleinere Durchmesser der Ellipse
ist so gering ausgeführt, daß die von der Biegelinie 13 und
der Rillinie 12 gebildete Schachtelkante der aufgerichteten
Schachtel nur unwesentlich unterbrochen ist. Im gezeichne
ten Beispiel ist der größte Durchmesser der Ellipse 50 er
heblich kleiner als die Breite der flächenförmigen Ver
dünnung 17, die aufgrund des bei den Fig. 1, 3 und 5 ver
wendeten Vergrößerungsmaßstabs ohnehin breiter erscheint
als in der Realität.
Die aus den Fig. 3 und 5 ersichtlichen geometrischen Aus
führungen des Lochausschnitts haben nur den Charakter be
vorzugter Beispiele. Auch abweichende geometrische Konfi
gurationen, beispielsweise Vielecke, sind möglich, wenn le
diglich eine etwa symmetrische Anordnung mit Bezug auf die
Biegelinie 13 und die Rillinie 12 vorgesehen ist und die
sonstigen angegebenen Bedingungen eingehalten sind.
Claims (5)
1. Faltschachtel, bestehend aus einem ersten Zuschnit
teil aus undurchsichtigem Material, insbesondere Karton,
und einem zweiten Zuschnitteil aus durchsichtiger steifer
Kunststoffolie, welches sich über mindestens eine Schachtel
kante, die zu einem Teil an einer in dem zweiten Zuschnit
teil vorgesehenen Biegelinie gebildet ist, erstreckt und
mit dem ersten Zuschnitteil auf dessen Innenseite überlap
pend verklebt ist, wobei auch an mindestens einem Ende der
Biegelinie eine Überlappung zwischen dem ersten und dem
zweiten Zuschnitteil vorhanden ist und die Biegelinie durch
eine entsprechende Rillinie im ersten Zuschnitteil fortge
setzt ist, an welcher die erwähnte Schachtelkante zum ande
ren Teil gebildet ist, wobei an den im Bereich der Schach
telkanten vorhandenen Überlappungsstellen zwischen dem
ersten und dem zweiten Zuschnitteil das zweite Zuschnitt
teil an die Biegelinien unmittelbar anschließend flächen
förmig auf einen Bruchteil seiner ursprünglichen Folien
dicke verdünnt ist, und wobei sich die flächenförmigen Ver
dünnungen des zweiten Zuschnitteils mindestens über die
Überlappungslänge erstrecken, nach Patent . . .
(Patentanmeldung P 35 23 416.4), dadurch gekennzeichnet,
daß an den Anschlußstellen zwischen den Biegelinien (13) und
den flächenförmigen Verdünnungen (17) im zweiten Zuschnit
teil (3) jeweils eine durch die Materialdicke durchgehende
Unterbrechung (48; 49; 50) vorgesehen ist, die im wesent
lichen von dem ersten Zuschnitteil (1) nicht überlappt ist.
2. Faltschachtel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Unterbrechung als sich quer zur Biegelinie (13) er
streckender linienförmiger Einschnitt (48) ausgebildet ist,
der nach beiden Seiten über die Biegelinie vorsteht, etwa
die Breite der flächenförmigen Verdünnung (17) besitzt und
parallel zur eng benachbarten Kante des ersten Zuschnit
teils (1) verläuft.
3. Faltschachtel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Unterbrechung als Lochausschnitt (49; 50) ausgebil
det ist, der nach beiden Seiten über die Biegelinie (13)
mit einander etwa entsprechenden Flächenbereichen vorsteht
und dessen Breite höchstens etwa der Breite der flächen
förmigen Verdünnung (17) entspricht.
4. Faltschachtel nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch
gekennzeichnet, daß der Lochausschnitt (49) im flachlie
genden zweiten Zuschnitteil (3) kreisförmig ausgebildet ist.
5. Faltschachtel nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch
gekennzeichnet, daß der Lochausschnitt (50) im flachlie
genden zweiten Zuschnitteil (3) etwa die Form einer Ellipse
aufweist, deren längere Achse parallel zur benachbarten
Kante des ersten Zuschnitteils (1) verläuft.
Priority Applications (6)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19863605413 DE3605413A1 (de) | 1986-02-20 | 1986-02-20 | Faltschachtel |
DE8686108481T DE3663923D1 (en) | 1985-06-29 | 1986-06-20 | Folding carton |
EP86108481A EP0207407B1 (de) | 1985-06-29 | 1986-06-20 | Faltschachtel |
US06/877,898 US4733916A (en) | 1985-06-29 | 1986-06-24 | Bending line along overlapping layers in folding box |
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Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE3605413A1 true DE3605413A1 (de) | 1987-08-27 |
Family
ID=6294525
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19863605413 Withdrawn DE3605413A1 (de) | 1985-06-29 | 1986-02-20 | Faltschachtel |
Country Status (2)
Country | Link |
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CA (1) | CA1259292A (de) |
DE (1) | DE3605413A1 (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
EP1958881A1 (de) | 2007-02-19 | 2008-08-20 | Ebro Color GmbH | Faltschachtelzuschnitt und Verfahren zum Herstellen einer Faltschachtel |
-
1986
- 1986-02-20 DE DE19863605413 patent/DE3605413A1/de not_active Withdrawn
- 1986-08-14 CA CA000515995A patent/CA1259292A/en not_active Expired
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
EP1958881A1 (de) | 2007-02-19 | 2008-08-20 | Ebro Color GmbH | Faltschachtelzuschnitt und Verfahren zum Herstellen einer Faltschachtel |
DE102007008441A1 (de) * | 2007-02-19 | 2008-08-21 | Ebro Color Gmbh | Faltschachtelzuschnitt und Verfahren zum Herstellen einer Faltschachtel |
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
CA1259292A (en) | 1989-09-12 |
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