DE3533499A1 - Foerderergestuetztes transportsystem - Google Patents
Foerderergestuetztes transportsystemInfo
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- B65G47/52—Devices for transferring articles or materials between conveyors i.e. discharging or feeding devices
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Description
eine Hauptschiene (12);
eine Vielzahl von arbeitsstücktragenden, entlang der Hauptschiene bewegbaren Katzen (14);
ein uberfuhrungsschienensegment (24)τ
eine zur Arbeitsstation führende Hilfsschleife (16),
wobei die Hauptschiene einen Spalt (19) neben der Hilfsschleife hat und die Hilfsschleife einen Spalt hat,
der im Querabstand vom Spalt in der Hauptschiene liegt, wobei die Hilfsschleife (16) ein Eintrittsende (36) und
ein Abgabeende hat, wobei das Eintrittsende der Hilfsschleife stromabwärts vom Abgabeende der Hilfsschleife
mit Bezug auf die Laufrichtung der Katzen entlang der Hauptschiene liegt, und wobei die Hilfsschleife eine nach
unten abfallende Schleifenschiene (28) und einen Höhenförderer (54) zum Aufnehmen einer Katze von der Schleifenschiene
her und Anheben derselben zum darauffolgenden Abgeben auf das Uberfuhrungsschienensegment umfaßt;
eine Einrichtung (25) zum Bewegen des Überführungsschienensegments
aus einer ersten Position, in der es den Spalt in der Hauptschiene überbrückt, in eine zweite Position,
in der es den Spalt in der Hilfsschleife überbrückt,
so daß die Katze zwischen der Hauptschiene und der Hilfsschleife überführt werden kann, und durch:
eine Einrichtung (10) zum Ausüben einer zwangsläufigen Antriebskraft auf die Katze, während die Katze gerade
durch das Uberfuhrungsschienensegment zwischen der Hauptschiene
und der Hilfsschleife transportiert wird.
MB/Ma - 29 127 - 10 -
Die Erfindung bezieht sich auf förderergestützte Transport-Systeme
und insbesondere auf ein computergesteuertes Katzenund-Schienen-Netzwerk,
das ein flexibles Führen und zuverlässiges Weichenstellen von Katzen schafft, während sie zu
einer Vielzahl von ArbeitsStationen und von diesen weg laufen.
Förderergestützte Transportsysteme derjenigen Art, mit der sich diese Erfindung beschäftigt, können beispielsweise in
einer Anlage zur Herstellung von Kleidungsstücken Verwendung finden, um Arbeitsstücke zu einer Reihe von Arbeitsstationen zu tragen. In einer Fabrik, die nicht über ein
solches System verfügt, muß ein Arbeiter, abgesehen davon, daß er auf jedem Arbeitsstück einen Arbeitsvorgang auszuführen
hat, oftmals noch zusätzlich an jedem Arbeitsstück ein Etikett durch Stanzen anbringen, um auf diesem eine Aufzeichnung
über seinen Zustand vorzunehmen, die Arbeitsstücke sortieren und sie mit der Hand zu verschiedenen anderen Arbeitsstationen
tragen. Diese zusätzlichen Schritte verbrauchen Zeit und führen zu weiteren Problemen. So ist beispielsweise
die Zeit, die ein Arbeiter zum Ausführen unterschiedlicher Aufgaben braucht, nicht voraussagbar, und für anderes an der
Anlage beschäftigtes Personal ist es schwierig, der Bahn der Arbeitsstücke weiter zu folgen, während sie zu den verschiedenen
Stationen und von diesen weg laufen; deshalb kann die Produktion zeitlich nicht genau geplant werden. Auch ist es
bei Bedienungspersonen üblich, daß diese viele Arbeitsstücke anhäufen, ehe sie sie zu einer folgenden Arbeitsstation tragen;
deshalb ist in der Fabrik viel Lagerbestand blockiert, womit hohe Transportkosten verbunden sind. Weiterhin wird die Bedienungsperson
die Arbeitsstücke viele Male in einem Stapel anhäufen; in diesem Fall ist es nicht leicht, sie zum Zwecke
einer Qualitätskontrolle zu inspizieren.
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Es gibt heute förderergestützte Systeme auf dem Markt, die ^
von einer Hauptschiene Gebrauch machen, um arbeitsstücktragende Katzen zu Hilfsschleifen zu führen, die sich längs ~
der Hauptschiene befinden, und jede Hilfsschleife führt zu
einer zugeordneten Arbeitsstation und von dieser weg. Oftmals befinden sich zwischen der Hauptschiene und jeder Hilfsschleife zwei Weichen, und zwar eine zum Umleiten einer Katze und ihrer Arbeitsstücke von der Hauptschiene auf die Hilfsschleife und eine andere zum Rückführen der Katze von ihrer Hilfsschleife auf die Hauptschiene. Diese bekannten Weichen verwenden Schwenkfinger, deren Schwenkachsen auf der Hauptschiene liegen, und sind im Prinzip denjenigen ähnlich, die bei Eisenbahngleisen verwendet werden, mit der Ausnahme, daß die Schwenkfinger in senkrechter Richtung abfallen, wenn sie auf eine Hilfsschleife umstellen, weil die Punkte auf den
Hilfsschleifen, die von den Fingern angegriffen werden,
sich nicht auf gleicher Höhe mit der Hauptschiene befinden. Die Hauptschiene ist höher als der Eintritt jeder Hilfsschleife; deshalb muß der zum Eintritt führende Schwenkfinger abtauchen, um diesen zu treffen, und die Hauptschiene liegt tiefer als der Eintritt jeder Schleife; deshalb muß der vom Eintritt weg führende Schwenkfinger ansteigen, um diesen zu treffen. Der Grund, daß der Eintritt und der Austritt jeder Hilfsschleife in senkrechter Richtung vom Höhenniveau der
Hauptschiene versetzt sind, liegt darin, daß es einer
Katze ermöglicht werden soll, sich durch Schwerkraft zu
bewegen, während sie zwischen der Hauptschiene und einer
Hilfsschleife wechselt. Der zum Umleiten einer Katze auf die Hilfsschleife verwendete Schwenkfinger liegt stromaufwärts
mit Bezug auf die Hauptschiene des zum Rückführen der Katze verwendeten Schwenkfingers.
einer zugeordneten Arbeitsstation und von dieser weg. Oftmals befinden sich zwischen der Hauptschiene und jeder Hilfsschleife zwei Weichen, und zwar eine zum Umleiten einer Katze und ihrer Arbeitsstücke von der Hauptschiene auf die Hilfsschleife und eine andere zum Rückführen der Katze von ihrer Hilfsschleife auf die Hauptschiene. Diese bekannten Weichen verwenden Schwenkfinger, deren Schwenkachsen auf der Hauptschiene liegen, und sind im Prinzip denjenigen ähnlich, die bei Eisenbahngleisen verwendet werden, mit der Ausnahme, daß die Schwenkfinger in senkrechter Richtung abfallen, wenn sie auf eine Hilfsschleife umstellen, weil die Punkte auf den
Hilfsschleifen, die von den Fingern angegriffen werden,
sich nicht auf gleicher Höhe mit der Hauptschiene befinden. Die Hauptschiene ist höher als der Eintritt jeder Hilfsschleife; deshalb muß der zum Eintritt führende Schwenkfinger abtauchen, um diesen zu treffen, und die Hauptschiene liegt tiefer als der Eintritt jeder Schleife; deshalb muß der vom Eintritt weg führende Schwenkfinger ansteigen, um diesen zu treffen. Der Grund, daß der Eintritt und der Austritt jeder Hilfsschleife in senkrechter Richtung vom Höhenniveau der
Hauptschiene versetzt sind, liegt darin, daß es einer
Katze ermöglicht werden soll, sich durch Schwerkraft zu
bewegen, während sie zwischen der Hauptschiene und einer
Hilfsschleife wechselt. Der zum Umleiten einer Katze auf die Hilfsschleife verwendete Schwenkfinger liegt stromaufwärts
mit Bezug auf die Hauptschiene des zum Rückführen der Katze verwendeten Schwenkfingers.
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Wenn eine Katze sich auf der Hauptschiene befindet, wird sie von einem schmalen Schieber, der von einer Antriebskette oder einem Antriebskabel, die bzw. das sich parallel
zur Hauptschiene bewegt, getragen wird, vorwärts gedrängt. Wenn die Katze auf einen Schwenkfinger läuft, der auf eine
Hilfsschleife zu abgewinkelt ist, verliert der Schieber
die Berührung mit der Katze, und die Katze bewegt sich dann allein unter der Wirkung der Schwerkraft. Diese Phase der
Katzenbewegung von der Hauptschiene auf einen Weichenfinger und dann auf die Schiene der zugeordneten Hilfsschleife ist
sehr kritisch, da die schwerkraftvorgespannte Bewegung der Katze von einer Anzahl von Faktoren wie Wind aus einer
offenen Tür oder übermäßige Reibung in der Katze gesprengt werden und zum Verklemmen des Systems führen kann.
Sobald die Katze die Hauptschiene verlassen hat und in eine Hilfsschleife eintritt, läuft diese unter Schwerkrafteinwirkung
weiter einen abfallenden Abschnitt der Schleife hinunter, bis sie ein Tor erreicht, und wartet dann darauf, daß sich
eine Bedienungsperson mit ihr befaßt. Die Bedienungsperson kann später an irgendeinem oder sämtlichen Arbeitsstücken,
die dieser Katze zugeordnet sind, einen Arbeitsvorgang ausführen, und, wenn dies erledigt ist, das Tor öffnen und es
der Katze ermöglichen, entlang der Hilfsschleife sich weiter
fortzubewegen. Diese führt typischerweise zu einem Höhenförderer, der die Katze und ihr Arbeitsstück auf ein Höhenniveau
anhebt, das etwas über der Höhe der Hauptschiene liegt. Damit koordiniert, schwenkt der Schwenkfinger einer
zugeordneten Weiche aus seiner Position in Übereinstimmung mit der Hauptschiene quer nach oben, um die Hilfsschleife
mit der Hauptschiene zu verbinden. Dann gibt der Höhenförderer die Katze frei, die unter Schwerkrafteinwirkung
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auf die Hauptschiene rollt. Diese Phase der Katzenbewegung *
ist ebenfalls kritisch und den vorbeschriebenen Unterbrechungen unterworfen. *
Weil die Abgabeweiche einer Hilfsschleife sich stromabwärts
von ihrer Eintrittsweiche relativ zur Hauptschiene befindet, muß eine weitere Hilfsschleife, an der ein nachfolgender
Arbeitsvorgang auf dem gleichen Arbeitsstück ausgeführt werden soll, auf dem bereits an einer ersten Schleife gearbeitet
wurde, stromabwärts von der ersten Schleife liegen. Das heißt: Bei dem bekannten System können keine Hilfsschleifen,
an denen aufeinanderfolgende Arbeitsvorgänge auf ihrem gleichen Arbeitsstück ausgeführt werden sollen,
auf gegenüberliegenden Seiten der Hauptschiene direkt quer voneinander beabstandet sein, und als Folge davon können
Hilfsschleifen in einer gegebenen Bodenfläche nicht leicht konzentriert werden, und die Bewegungsflexibilität von
Katzen zwischen verschiedenen Arbeitsstationen ist begrenzt.
Es ist dementsprechend Aufgabe der Erfindung, ein förderergestütztes
Transportsystem zu schaffen, das eine hohe Katzenführungsflexibilität bietet, mit einem zuverlässigen Mechanismus
zur Verwendung in einem förderergestützten Transportsystem der vorerwähnten Art zum Weichenstellen für die
Katzen zwischen einer Hauptschiene und einer Hilfsschleife.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den im Hauptanspruch angegebenen Mitteln gelöst. Auf diese Weise erhält man eine
Weichenstellvorrichtung, die eine Katze auf einen Eintritt einer Hilfsschleife überführen und eine aus einem Austritt
der Hilfsschleife kommende Katze aufnehmen kann, wobei der
Eintritt relativ zur allgemeinen Richtung der Katzenbewegung
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auf der Hauptschiene stromabwärts vom Austritt liegt, so daß eine direkte Rückführung in den Kreislauf möglich ist, daß
Hilfsschleifen direkt quer zur Hauptschiene voneinander beabstandet
sein können, um Paare zu bilden, und daß eine Katze zu jeder Hilfsschleife eines gegebenen Paars in jeder beliebigen
Reihenfolge transportiert werden kann.
Mit anderen Worten liegt die vorliegende Erfindung in einem förderergestützten Transportsystem mit einer Hauptschiene,
auf der Katzen laufen; sich längs der Hauptschiene befindlichen Hilfsschleifen, die jeweils zu einer Arbeitsstation
und von dieser weg führen, und Weichenstelleinrichtungen
für jede Hilfsschleife zum Überführen einer Katze zwischen der Hauptschiene und der Hilfsschleife. Die Hilfsschleifen haben jeweils einen Eintritt und einen Austritt, wobei der Eintritt relativ zur allgemeinen Richtung der Katzenbewegung auf die Hauptschiene stromabwärts vom Austritt liegt, und
die Weiche ist in der Lage, einen Träger dem Eintritt jeder Schleife zuzuführen und einen aus dem Austritt jeder Schleife kommenden Träger aufzunehmen. Diese Schleifenkonfiguration schafft eine große Führungsflexibilität, weil diese ein
Führen von Katzen auf zwei oder mehr Wegen aus dem Austritt einer Hilfsschleife gestattet. Dabei wird eine Katze, während sie zwischen der Hauptschiene und einer Hilfsschleife übergeht, von einer positiven Antriebskraft angetrieben,
so daß das Weichenstellen zuverlässig vor sich geht, und
deshalb haben die Hauptschiene und eine Hilfsschleife jeweils einen Spalt, und die Weiche umfaßt ein Schienensegment, das während des Weichenstellens aus einer ersten Position, in der es den Spalt in der Hauptschiene überbrückt, in eine zweite Position bewegt werden kann, in der es den Spalt in der Hilfsschleife überbrückt, um eine Katze von der Haupt-
für jede Hilfsschleife zum Überführen einer Katze zwischen der Hauptschiene und der Hilfsschleife. Die Hilfsschleifen haben jeweils einen Eintritt und einen Austritt, wobei der Eintritt relativ zur allgemeinen Richtung der Katzenbewegung auf die Hauptschiene stromabwärts vom Austritt liegt, und
die Weiche ist in der Lage, einen Träger dem Eintritt jeder Schleife zuzuführen und einen aus dem Austritt jeder Schleife kommenden Träger aufzunehmen. Diese Schleifenkonfiguration schafft eine große Führungsflexibilität, weil diese ein
Führen von Katzen auf zwei oder mehr Wegen aus dem Austritt einer Hilfsschleife gestattet. Dabei wird eine Katze, während sie zwischen der Hauptschiene und einer Hilfsschleife übergeht, von einer positiven Antriebskraft angetrieben,
so daß das Weichenstellen zuverlässig vor sich geht, und
deshalb haben die Hauptschiene und eine Hilfsschleife jeweils einen Spalt, und die Weiche umfaßt ein Schienensegment, das während des Weichenstellens aus einer ersten Position, in der es den Spalt in der Hauptschiene überbrückt, in eine zweite Position bewegt werden kann, in der es den Spalt in der Hilfsschleife überbrückt, um eine Katze von der Haupt-
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schiene auf die Hilfsschleife zu überführen. Durch diese Art von Weichen wird auch ermöglicht, daß eine Katze von
einer Hilfsschleife auf eine direkt quer zur Hauptschiene liegende andere oder umgekehrt oder vom Abgabeende einer
Hilfsschleife direkt auf den Eintritt der gleichen Hilfsschleife zum Zwecke einer Rückführung in den Kreislauf
geführt werden kann.
Weiterbildungen der Erfindung sind in den ünteransprüchen angegeben,
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels des Erfindungsgegenstandes näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine Ansicht eines förderergestützten, die vorliegende Erfindung verkörpernden Transportsystems
von oben;
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht eines Abschnitts des förderergestützten Transportsystems in Fig. 1 mit
einer Strecke von Hauptschiene und Antriebslaufschiene plus zwei gegenüberliegend angeordneten
Hilfsschleifen, zugeordneten Arbeitsstationen und
einer zugeordneten Überführungsweiche τ
Fig. 3 eine Draufsicht des Abschnitts des förderergestützten Transportsystems in Fig. 2 mit drei
Positionen einer Uberführungsweiche;
Fig. 4 eine Vorderansicht der Überführungsweiche auf der Linie 4-4 in Fig. 3 in vergrößertem Maßstab;
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Fig. 5 eine Seitenansicht der Überführungsweiche in Fig. 1 auf der Linie 5-5 in Fig. 4 in vergrößertem
Maßstab;
Fig. 6 ebenfalls eine Ansicht auf der Linie 4-4 in Fig. in vergrößertem Maßstab mit der Weichen-Tragkonsole
in einer Position, die sich von der in Fig. unterscheidet, und mit weiteren Einzelheiten der
Antriebslaufschiene und einer Katze;
Fig. 7 ebenfalls eine Ansicht auf der Linie 5-5 in Fig.
in vergrößertem Maßstab mit im Vergleich zu Fig. in eine andere Position bewegter Weiche und mit
den Höhenförderern der beiden zugeordneten Hilfsschleifen.
Wie in den Figuren dargestellt, wobei zuerst auf Fig. 1 Bezug genommen wird, schließt das förderergestützte Transportsystem
gemäß dem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung einen Master-Computer 8, eine Antriebslaufschiene
10 mit breiten, sich von dieser nach unten erstreckenden Schiebern 15, 15, eine Antriebseinheit 3 für die Antriebslaufschiene
10, eine sich unterhalb der Antriebslaufschiene 10 befindliche Hauptschiene 12, auf der Schiene 12 laufende
und von den Schiebern 15, 15 angetriebene Katzen 14, 14 und Hilfsschleifen 16, 16 und 32, 32 ein, die sich längs
der Hauptschiene befinden und von denen einige zu Paaren zusammengefaßt sind. Jede Hilfsschleife führt zu einer
Arbeitsstation 33, 35 und von dieser weg, und das förderergestützte Transportsystem schließt des weiteren Weichen
25, 25 für drei Positionen, um die Katzen zwischen der Hauptschiene und jedem Paar von Hilfsschleifen oder direkt
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zwischen den Hilfsschleifen eines gegebenen Paars zu führen,
und Weichen 27, 27 für zwei Positionen ein, um die Katzen zwischen der Hauptschiene und jeder nicht gepaarten Hilfsschleife
oder einer Umleitungsschiene 31 zu führen. Das System in Fig. 1 schließt insgesamt 8 Hilfsschleifen 16,
und 32, 32 und zugeordnete Arbeitsstationen ein, aber dieses System kann leicht dahingehend modifiziert werden, daß, je
nach Wunsch, mehr oder weniger Schleifen in ihm enthalten sind. Des weiteren kann eine Hilfsschleife statt als Aufstellungsort
für eine Arbeitsstation als Speicherbereich Verwendung finden.
Fig. 2 zeigt einen Abschnitt des computergesteuerten, förderergestützten
Transportsystems in Fig. 1 und insbesondere die Hauptschiene 12, die sich über der Hauptschiene 12 befindliche
Antriebslaufschiene 10 und ein Paar von Hilfsschleifen
16 und 32. Auf der Hauptschiene 12 läuft eine spezifisch mit 14a bezeichnete Katze der Katzen 14, die
von einem spezifisch mit 15a bezeichneten Schieber der Schieber 15 angetrieben wird. Der Schieber 15a gehört zu
einer Reihe von identischen Schiebern, die entlang der Laufschiene 10 gleichmäßig beabstandet sind und sich von dieser
aus nach unten erstrecken. Der Schieber 15a selbst wird von einer sich bewegenden Endloskette angetrieben, die sich im
Inneren der Überkopf-Antriebslaufschiene 10 befindet, und
in Fig. 1 ist gezeigt, wie der Schieber die Katze 14a auf die Hilfsschleife 16 zu bewegt. Die Hilfsschleife 16
schließt eine Schleifenschiene 28, einen Anschlag 38 und einen Höhenförderer 54 ein, und die gegenüberliegend angeordnete
Hilfsschleife 32 ist ein Spiegelbild der Schleife Die Hauptschiene 12, ein Überführungsschienensegment 24 und
die Schleifenschienen 28 und 30 sind vorzugsweise aus einem oder mehreren Rohren hergestellt.
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Die Hauptschiene 12, die Hilfsschleife 16 und die Hilfsschleife
32 haben jeweils einen Spalt, die zueinander in einer Linie liegen, und die Weiche 25 schließt ein gerades
Schienensegment 24 und eine Betätigungsvorrichtung 18 ein, die computergesteuert ist. Die Betätigungsvorrichtung 18
kann das Schienensegment 24 seitlich zwischen einer ersten Position, in der es (wie gezeigt) den Spalt in der Hilfsschleife
16 überbrückt, einer zweiten Position, in der es den Spalt 29 in der Hauptschiene 12 überbrückt, und einer
dritten Position, in der es einen (nicht dargestellten) Spalt in der Hilfsschleife 32 überbrückt, bewegen. Während
das Schienensegment 24 sich zwischen seinen drei Positionen bewegt, kann es eine Katze 14 von der Hauptschiene 12 entweder
auf die Hilfsschleife oder von der Hilfsschleife 16 auf die gegenüberliegende Hilfsschleife 32 oder umgekehrt
überführen. Während die Katze sich auf dem Überführungsschienensegment 24 befindet, fährt der Schieber 15 fort,
die Katze anzugreifen und auf diese eine zwangsläufige Antriebskraft auszuüben, da der Schieber breit genug ist,
um die Katze zu erreichen, wenn das Schienensegment sich in irgendeiner seiner Positionen befindet. Wenn die Überführungsschiene
sich im Spalt der Hilfsschleife 16 befindet, wird der Schieber damit fortfahren, die Katze zu bewegen,
bis die Katze über das Überführungsschienensegment und den Eintritt 36 der Hilfsschleife hinweg bzw. hinaus gelaufen ist.
Sobald die Katze die Schleifenschiene 28 erreicht hat, führt die Betätigungsvorrichtung die Überführungsschiene 24 auf die
Hauptschiene 12 zurück, so daß andere Katzen die Hauptschiene weiter herunterfahren oder durch die Überführungsschienenstation
umgelenkt werden können.
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Das Schleifenrohr 28 der Hilfsschleife 16 fällt, ausgehend
von seinem Eintritt 36, also an dem Punkt, wo Katzen, von dem Überführungsschienensegment 24 her kommend, aufgenommen
und dazu gezwungen werden, innerhalb der Hilfsschleife 16 einen Kreislauf zu vollführen, nach unten ab, so daß eine
Katze entlang desselben unter Schwerkrafteinwirkung rollen kann. Ungefähr in der Mitte der Schleifenschiene 28 liegt
in Längsrichtung der Anschlag 38, der ein oberes Tor und ein unteres Tor hat, die sich jeweils im Inneren des Anschlags
befinden (und nicht dargestellt sind). Es wird gezeigt, wie der Anschlag 38 gerade an seinem oberen Tor
Katzen 14b bis 14d aufstapelt, wobei die Katze 14b zuerst an die Reihe kommt. Dort warten also die Katzen 14b bis 14d,
bis eine Bedienungsperson 42 für eine bereit ist und einen Knopf auf dem Schaltkasten 50 drückt, um das stromaufwärts
gelegene Tor des Anschlags 38 zu öffnen und es der Katze 14b zu gestatten, zum stromabwärts gelegenen Tor, das am Boden
des Anschlags 38 liegt, zu rollen, wie dies vorher die Katze 14e gemacht hat. Der Zweck einer Verwendung von zwei Toren
im Anschlag 38 liegt darin, eine Isolierung einer Katze von dem Rest am unteren Tor zu ermöglichen, so daß eine Bedienungsperson
einen leichten Zugriff auf die von der isolierten Katze getragenen Arbeitsstücke erlangt.
Nachdem eine Katze am stromabwärts gelegenen Tor des Anschlags 38 isoliert ist, kann eine mit 42 bezeichnete Bedienungsperson
einen Arbeitsvorgang wie Nähen mit der Nähmaschine 45 ausführen. In Fig. 2 ist gezeigt, wie die Bedienungsperson
42 gerade an dem Arbeitsstück 46 arbeitet, das von dem Gehänge 48 an der Katze 14e getragen wird. Die in
dem forderergestützten Transportsystem verwendete spezielle Trägerart ist für das erfinderische Konzept nicht kritisch. -
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Wenn die (männliche oder weibliche) Bedienungsperson 42 den Arbeitsvorgang an irgendeinem oder allen Arbeitsstücken,
die am Gehänge 48 aufgehängt sind, beendet hat, kann sie einen Knopf auf dem Schaltkasten 50 drücken, um ein Öffnen
des stromabwärts gelegenen Tors des Anschlags 38 zu bewirken und um ein Rollen der Katze 14e unter Schwerkrafteinwirkung
die abfallende Schiene 28 hinunter in Richtung des Höhenförderers 54 zu gestatten.
Am Boden des Höhenförderers 54 befindet sich ein weiterer Anschlag (s. Fig. 7), um Katzen zu sammeln, während sie
darauf warten, daß sie beim erneuten Laden derselben auf die Hauptschiene 12 an der Reihe sind. Wenn der Master-Computer
eine Unterbrechung beim Vorbeizug der Katzen auf der Hauptschiene 12 genau stromaufwärts von der Überführungsschiene
24 und eine Abwesenheit von Katzen auf der Überführungsschiene 24 erfühlt, weist der Computer die Betätigungsvorrichtung
18 an, das Schienensegment 24 zu der Hilfsschleife 16 zu bewegen, und instruiert den Höhenförderer 54,
eine Katze anzuheben, wie er das mit der in Fig. 1 dargestellten Katze 14f getan hat. Die Katze 14f hängt von einem
Förderwagen herab, der ein geschlitztes, die Katze aufnehmendes Laufschienensegment 57 umfaßt.
Nachdem eine Katze den oberen Teil des Höhenförderers 54 erreicht hat und der nächste Schieber von der Antriebslaufschiene
10 her angekommen ist, wird der Schieber die Katze von dem geschlitzten Laufschienensegment 57 des Höhenförderers
auf das Überführungsschienensegment 24 drängen, das an die
geschlitzte Laufschiene 57 stößt. Der obere Teil des Höhenförderers 54 ist das Abgabeende der Hilfsschleife 16. In
einer Betriebsart weist der Computer die Betätigungsvorrich-
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tung 18 an ,die tiberfiihrungsschiene 24 an der Hilfsschleife
an Ort und Stelle zu belassen, bis die Katze an den Anfang der Schleife 16 zurückgeschoben ist, um in der Katze innerhalb
der gleichen Hilfsschleife erneut zu kreisen. Die Auswahl der Betriebsart wird üblicherweise über ein Leitprogramm
des Master-Computers vorgenommen, aber diese erste Betriebsart kann auch von Hand über einen Schalter auf dem Schaltkasten
50 ausgewählt werden.
In einer zweiten Betriebsart weist der Computer, nachdem die Überführungsschiene 24 die Katze aufgenommen hat, die
Betätigungsvorrichtung 18 an, das Überführungsschienensegment 24 in Übereinstimmung mit der Hauptschiene 12 zurückzuziehen,
und nach einigen Momenten des weiteren Geschobenwerdens wird sich die Katze wieder auf der Hauptschiene 12
befinden und stromabwärts, üblicherweise zu einer weiteren Hilfsschleife und einer zugeordneten Arbeitsstation, in der
Bewegung fortfahren.
In einer dritten Betriebsart weist der Computer, nachdem das Überführungsschienensegment 24 die Katze aufgenommen hat, die
Betätigungsvorrichtung 18 an, das Überführungsschienensegment weiter quer über die Reihe von Spalten in Übereinstimmung mit
der Schleifenschiene 30 zu bewegen, um die Katze auf die Hilfsschleife 32 zu überführen. Nachdem sie die Hilfsschleife
32 im Kreislauf durchfahren hat, kann die Katze in Übereinstimmung
mit irgendeiner vorbeschriebenen Betriebsart überführt werden.
Fig. 3 veranschaulicht die drei Weichenstellpositionen des
Überführungsschienensegments 24. Die voll ausgezogenen Linien zeigen seine mit 24η bezeichnete Position, in der sich das
- 22 -.
Segment 24 in Übereinstimmung mit der Hilfsschleife 16 befindet.
Die strichpunktierten Linien zeigen seine anderen beiden mit 242 und 24, bezeichneten Positionen, in denen
sich das Segment 24 in Übereinstimmung mit der Hauptschiene (Position 24~) oder in Übereinstimmung mit der Hilf sschleife
32 (Position 243) befindet.
Fig. 3 zeigt auch den Schieber 15b, der die Form eines umgekehrten T hat und einen Scheitel 66a der Katze 14g angreift.
Die Katze 14g wird bald um eine erste Krümmung 70 der Schleifenschiene 28 herum geschoben, und danach wird
der Scheitel 66a außer Reichweite des Schiebers 15b liegen und die Katze 14g sich ausschließlich durch Schwerkraft um
die Schleifenschiene 28 herum bewegen. Wenn die Katze 14g zuerst in die Hilfsschleife 16 eintritt und immer noch
in der Reichweite des Schiebers 15b ist, wird der Katze 14g, zusätzlich zum Schieber 15b, ebenfalls Schwerkraft auferlegt
werden, weil die Schiene 28, ausgehend von ihrem Anfang, nach unten abfällt, aber üblicherweise reicht die Schwerkraft
nicht aus, um eine Katze dann von ihrem Schieber zu trennen, weil die Schieber sich verhältnismäßig schnell bewegen.
Des weiteren ist in Fig. 3 eine Gruppe von Katzen 14h bis 141 gezeigt, die mit den ihnen zugeordneten Arbeitsstücken
am oberen Tor des Anschlags 38 aufgestapelt sind und darauf warten, daß sich die Bedienungsperson 42 mit ihnen befaßt.
In bestimmten Situationen, und zwar dann, wenn die Arbeitsstücke einen Nähvorgang erforderlich machen und die Bedienungsperson
in ihrer Nähmaschine das falsche Farbgarn hat, könnte die Bedienungsperson den Wunsch haben, ihren Arbeitsvorgang
auf einem speziellen Satz von von einer bestimmten Katze getragenen Arbeitsstücken aufzuschieben; deshalb kann
- 23 -
sie, wenn die Katze am oberen Tor als erste an die Reihe kommt, einen weiteren Knopf auf dem Schaltkasten 50 drücken,
um die Katze durch beide Tore des Anschlags 38 hindurch und herunter zum Höhenförderer 54 vorwartszubewegen. Der Computer
erfühlt, daß dieser Knopf gedrückt worden ist, und weist den Höhenförderer an, die Katze auf das Höhenniveau der Hauptschiene
anzuheben, instruiert die Betätigungsvorrichtung 18, das Schienensegment 24 seitlich in Fluchtlinie mit der
Schleifenschiene 28 zu bewegen, und erteilt dieser noch die Anweisung, das Schienensegment 24 in dieser Position zu
halten, bis ein Schieber 15 vorbeikommt und die Katze auf den Eintritt 36 der Hilfsschleife 16 zurückdrängt, um die
Katze erneut umlaufen zu lassen. Die Bedienungsperson kann diesen Vorgang der Rückführung in den Kreislauf so oft wie
notwendig wiederholen, bis weitere ähnlich gefärbte Arbeitsstücke ankommen und es für sie zweckmäßig ist, ihr Garn zu
wechseln. Es ist für diesen direkten Vorgang der Rückführung in den Kreislauf sowie zum Überführen einer Katze von einer
Hilfsschleife auf eine andere, die unmittelbar quer zur
Hauptschiene liegt, wichtig, daß der Eintritt jeder Hilfsschleife 16 sich stromabwärts von ihrem Austritt relativ
zur Hauptschiene 12 befindet.
Zusätzlich zu den vorbeschriebenen Mechanismen sind mechanische
Augen vorhanden, die genau vor der Überführungsschiene 24, dem oberen Tor des Anschlags 38 und der Basis des Höhenförderers
54 liegen, um dem Computer beim Folgen der Bahn der Katzen und beim Leiten ihres Flusses behilflich zu sein.
Diese mechanischen Augen bestehen jeweils aus einer niederdrückbaren Weiche, die sich, je nach der Bahn der Katzen,
über die Hauptschiene oder die Schleifenschiene erstreckt.
- 24 -
Fig. 4 zeigt eine Vorderansicht der Betätigungsvorrichtung 18 für das tiberführungsschienensegment 24. Die Betätigungsvorrichtung
umfaßt eine L-förmige Tragkonsole 100, die das Uberfuhrungsschxenensegment 24, eine erste Kolben-und-Zylinder-Anordnung
102 mit einer einstückig verbundenen Kolbenstange 104 und eine zweite Kolben-und-Zylinder-Anordnung
108 mit einer einstückig verbundenen Kolbenstange 110 trägt. Beide Kolben-und-Zylinder-Anordnungen halten und bewegen
die Tragkonsole 100 und das Überführungsschienensegment 24. Die Betätigungsvorrichtung schließt ebenfalls eine Tragkonsole
112 ein, die beide Kolben-und-Zylinder-Anordnungen an der Laufschiene 10 sichert.
Selbst wenn die Kolben-und-Zylinder-Anordnungen 102 und 108
Rücken-an-Rücken miteinander verbunden sind, so teilen sie doch nicht irgendwelche Fluidkammern miteinander. Auch arbeiten
sie von einer einzigen Druckluftquelle aus, die durch die Luftschiäuche 114, 116, 118 und 120 mit den Anordnungen
102 und 108 verbunden ist. Der Kolben der Anordnung 102 liegt zwischen einem Paar von Verbindungsstücken 115 und 117 für
die Luftschläuche 114 bzw. 116, so daß, wenn Druckluft in den Schlauch 114 geleitet und der Schlauch 116 entlüftet
wird, die Kolbenstange 104 einfährt, und daß, wenn Druckluft in den Luftschlauch 116 geleitet und der Schlauch 114 entlüftet
wird, die Kolbenstange 104 ausfährt. Die Kolben-und-Zylinder-Anordnung 108 hat eine ähnliche Konfiguration, so
daß, wenn Druckluft in den Schlauch 120 geleitet und der Schlauch 118 entlüftet wird, die Kolbenstange 110 einfährt,
und daß, wenn Druckluft in den Schlauch 118 geleitet und der Schlauch 120 entlüftet wird, die Kolbenstange 110 ausfährt.
- 25 -
Wenn beide Kolbenstangen 104 und 110 sich, wie in Fig. 3
gezeigt, in ihren ausgefahrenen Positionen befinden, ist das Schienensegment 24 in Übereinstimmung mit der Schleifenschiene
28 wie in Fig. 1 gezeigt positioniert, um den Spalt in der Hilfsschleife 16 zu überbrücken: wenn eine
Kolbenstange ausgefahren und die andere eingefahren ist, wird das Überführungsschienensegment 24 in eine mittlere
Position bewegt, in der das Schienensegment 24 den Spalt in der Hauptschiene 12 überbrückt, und wenn beide Kolbenstangen
eingefahren sind, ist das Schienensegment 24 in Übereinstimmung mit der Schleifenschiene 30 positioniert,
um den Spalt in der Hilfsschleife 32 zu überbrücken.
Wenn eine sich neben der Hauptschiene befindliche Hilfsschleife
mit einer anderen, direkt quer zur Hauptschiene liegenden Hilfsschleife nicht paarweise zusammengefaßt ist
oder wenn eine weitere Schiene wie die Schiene 31 (dargestellt in Fig. 1) vorhanden ist, die neben der Hauptschiene
liegt und zum Umleiten einer Katze auf einen anderen Platz in einer Fabrik verwendet wird, brauchen die betreffenden
Überführungsweichen nur zwei Weichenpositionen vorzusehen. Deshalb umfaßt die Betätigungsvorrichtung für diese Weiche
für zwei Positionen nur eine Kolben-und-Zylinder-Anordnung
wie die Anordnung 102.
Fig. 5 zeigt eine Seitenansicht der Betätigungsvorrichtung 18 und der Tragkonsole 100 in L-Form, die mit dem Überführungsschienensegment
24 verschweißt ist und dieses trägt. Fig. 5 zeigt auch einen Rahmen 135 für die Betätigungsvorrichtung
18, der eine Tragkonsole 112 an einem Paar von Rahmenschlitzen 126 aufnimmt und diese am Rahmen befestigt,
und Löcher 128 und 130 zum Aufnehmen von (nicht dargestellten)*
- 26 -
Bolzen, um die Tragkonsole 112 an der äußeren Umhüllung
der Antriebslaufschiene 10 (s. Pig. 2) anzubringen.
Das Überführungsschienensegment 24 hat eine Vielzahl von Wellungen 137 auf seiner stromabwärts gelegenen Seite,
so daß, wenn eine Katze gerade seitlich durch das Schienensegment überführt wird, sie aufgrund von Wind oder eines
unbeabsichtigten Gefälles im Schienensegment nicht herunterrollen kann.
Fig. 6 zeigt eine Rückansicht einer Katze 14m und eines diese angreifenden Schiebers 15c. Die Katze 14m hat zwei
Räder 144 und 146, die auf der Überführungsschiene 24 laufend
dargestellt sind und die auf ähnliche Weise auf der Hauptschiene 12 und anderen Hilfsschienen zu anderen Zeiten
laufen. Die Räder sind an der Innenseite eines oberen hakenförmigen Abschnitts 141 der Katze festgemacht und sitzen
rittlings auf der von ihnen befahrenen Schiene, um ein Gleichgewicht zu schaffen. An dem oberen Teil der Katze 14m
befindet sich ein T-förmiger Scheitel 66a, der denjenigen Abschnitt der Katze darstellt, der tatsächlich vom Schieber
15c angegriffen wird. Wie der andere vorstehend beschriebene Schieber hat auch der Schieber 15c die Form eines umgekehrten
T und erstreckt sich von der Innenseite der Antriebslaufschiene 10 aus nach unten, und innerhalb der Laufschiene
legt sich eine sich bewegende Endloskette 150 an den Schieber 15c und treibt diesen an. Der waagerechte Abschnitt des
Schiebers 15c ist breit genug, um zum Erreichen einer Katze zwei seitliche Räume 147 und 149 zu überspannen, wobei die
Katze sich auf dem Überführungsschienensegment 24 befindet, wenn das Überführungsschienensegment 24 in irgendeiner Position
ist, so daß der Schieber den Scheitel 66a angreifen
- 27 -
kann, während die Katze 14m gerade auf eine Hilfsschleife
überführt wird. Bei dieser Breite kann der Schieber auch eine Katze erreichen, die am oberen Teil eines Höhenförderers
liegt, und diese auf ein wartendes Überführungsschienensegment
schieben, um sie anderswohin zu führen.
Fig. 7 zeigt den Höhenförderer 60, der ein geschlitztes, als Förderwagen dienendes LaufSchienensegment 57a hat. Wenn der
Förderwagen sich an der Basis des Höhenförderers befindet, stimmt die geschlitzte Laufschiene mit dem Ende der Schleifenschiene
30 überein. Fig. 7 zeigt des weiteren eine Katze 14n, die an der Basis des Höhenförderers 60 durch eine Kolbenstange
164 gestoppt ist und darauf wartet, in den Förderwagen eintreten zu können. Die Kolbenstange 164 springt vom Höhenförderer
60 aus vor und ist eine eines Paars von in gleicher Ebene liegenden Kolbenstangen, die als Tor am Eintritt des
Förderwagens wirken. Die zugeordneten Kolben-und-Zylinder-Anordnungen
sind nicht dargestellt, und die andere Kolbenstange ist nicht zu sehen, weil sie direkt hinter der Stange
164 liegt. Die beiden Kolbenstangen sind um ein paar Zoll voneinander beabstandet, so daß sie eine einzelne Katze,
und zwar diejenige, die dem Höhenförderer am nächsten ist, wenn mehr als eine Katze gerade dort warten, einschließen
können.
Dann kann der Computer, wenn der Förderwagen leer und in
Position ist, um eine Katze aufzunehmen, die dem Höhenförderer am nächsten liegende Kolbenstange anweisen, einzufahren,
und einer vorher eingeschlossenen Katze wie der mit 14n in Fig. 7 bezeichneten Katze einen Zugang zum Förderwagen
ermöglichen. Die Katze 14n wird in den Förderwagen durch eine weitere (nicht dargestellte) Kolben-und-Zylinder-Anord-
- 28 -
nung gezogen, die oberhalb des und in Übereinstimmung mit
dem geschlitzten Laufschienensegment liegt. Die Kolbenstange
dieser Anordnung erstreckt sich über die Einschließung und hat am Ende eine Scharnierklaue zum Ergreifen einer einzelnen
Katze wie die Katze 14n an ihrem Scheitel und zum Ziehen derselben in die geschlitzte Laufschiene 57a des Höhenförderers.
Dann weist, wenn eine Unterbrechung bei einem Vorbeizug von Katzen auf der Hauptschiene vorliegt, der Master-Computer
den Höhenförderer 60 an, die Katze 14n anzuheben, und instruiert die Kolben-und-Zylinder-Anordnungen 102 und 108,
die Überführungsschiene 24 in die Position 24-, zu bewegen,
in der sie sich in Übereinstimmung mit der Hilfsschleife
30 befindet. Dann wird, wenn der Förderwagen den oberen Teil erreicht hat und der nächste Schieber ankommt, der
Schieber einen Scheitel 66b angreifen und die Katze 14n von dem geschlitzten Laufschienensegment 57a auf die Überführungsschiene
24 schieben. Fig. 7 zeigt auch eine solche Katze 14p, die gerade von einem Förderwagen 57 auf die Überführ
ungs schiene 24 überführt wird. Vom Überführungsschienensegment
kann die Katze 14n auf den Anfang der Hilfsschleife 30, der Hauptschiene 12 oder der Hilfsschleife 28 wie vorstehend
dargelegt überführt werden.
Vorstehend ist ein förderergestütztes Transportsystem anhand des bevorzugten Ausführungsbeispiels der Erfindung beschrieben
worden. Es dürfte sich jedoch von selbst verstehen, daß zahlreiche Abänderungen und Auswechselungen vorgenommen
werden können, ohne vom Gedanken der Erfindung abzuweichen. So kann beispielsweise eine leichte Abänderung des dargestellten
Ausführungsbeispiels darin bestehen, daß ein Überführungsschienensegment mit parallelen abgeschrägten Spitzen
hergestellt ist und daß die Spalte der Hauptschiene und der
- 29 -
zugeordneten Hilfsschleifen derart ausgestaltet sind, daß
sie dieses Uberfuhrungsschienensegment aufnehmen können,
so daß das Uberfuhrungsschienensegment sich zwar waagerecht, aber auf einen Winkel bezogen zwischen den Spalten bewegen
wird. Eine weitere leichte Abänderung des dargestellten Ausführungsbeispiels kann darin bestehen, daß die Spitzen
des Uberfuhrungsschxenensegments wie beim Uberfuhrungsschienensegment
24 zwar flach sind, aber eine Betätigungsvorrichtung das Uberfuhrungsschienensegment in eine Aufwärtsneigung,
während sie die Überführungsschiene zu einer Seite bewegt, und in eine Abwärtsneigung bewegt, während sie die
Überführungsschiene zur anderen Seite bewegt, und das Uberfuhrungsschienensegment
die ganze Zeit über waagerecht hält. Bei letzterer Abänderung der Erfindung sind Eintritt und Austritt
der zugeordneten Hilfsschleifen vom Höhenniveau der Hauptschiene aus senkrecht versetzt.
MB/Ma - 29 127 - 30 -
-SO- - Leerseite
Claims (15)
1. Weichenstellvorrichtung, die in einem förderergestützten Transportsystem zum Überführen einer Katze (14) zwischen
einer ersten Schiene (12) und einer benachbarten Hilfsschleife (16) verwendet wird, gekennzeichnet
durch :
ein Schienensegment (24), das zum Überführen der Katze (14) zwischen der ersten Schiene (12) und der Hilfsschleife (16)
dient, wobei die erste Schiene und die Hilfsschleife jeweils einen Spalt zum Aufnehmen des Überführungsschienensegments
haben, und durch
eine Einrichtung (25) zum Bewegen des Überführungsschienensegments
(24) aus einer ersten Position, in der es den Spalt in der ersten Schiene überbrückt, in eine zweite
Position, in der es den Spalt (19) in der Hilfsschleife überbrückt.
BERLIN: TELEFON (03O) 8312088 KABEL: PROPINDUS · TELEX: 1 84067
MÜNCHEN: TELEFON (088) 22ÖS85 KABEL: PROPINDUS · TELEX: 994344
2. Weichenstellvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet
durch:
eine Antriebseinrichtung (10) zum Ausüben einer zwangsläufigen Antriebskraft auf die Katze, während sich die
Katze auf dem Überführungsschienensegment (24) befindet und das Überführungsschienensegment irgendeine seiner
Positionen innehat, so daß die Katze sich während des Weichenstellens gleichmäßig bewegt.
3. Weichenstellvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet , daß zwischen der ersten Schiene (12) und der Hilfsschleife (16) ein seitlicher
Raum (147) vorhanden ist und daß die Antriebseinrichtung einen diesen Raum überspannenden Schieber (15) umfaßt.
4. Weichenstellvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß der Spalt (19) in der
ersten Schiene und der Spalt in der Hilfsschleife in einer im wesentlichen waagerechten Ebene liegen und daß
das Überführungsschienensegment (24) sich zwischen dem Spalt (19) in der ersten Schiene (12) und dem Spalt in
der Hilfsschleife (16) im wesentlichen seitlich bewegt.
5. Weichenstellvorrichtung, die zum Überführen einer Katze (14) zwischen einer ersten Schiene (12) und einer benachbarten
zweiten Schiene (28) verwendet wird, gekennzeichnet durch:
ein Schienensegment (24), das zum Überführen der Katze zwischen der ersten und der zweiten Schiene verwendet
wird, wobei die erste Schiene (12) einen Spalt (19) zum
Aufnehmen des Überführungsschienensegments hat und die zweite Schiene (28) zum Aufnehmen des Überführungsschienensegments
positioniert ist, und durch :
eine Einrichtung (25) zum Bewegen des Überführungsschienensegments
(24) aus einer ersten Position, in der es den Spalt (19) in der ersten Schiene überbrückt, in
eine zweite Position, in der das Überführungsschienensegment mit der zweiten Schiene fluchtet, wobei die
zweite Position im allgemeinen parallel zur ersten Position verläuft.
6. Weichenstellvorrichtung nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch:
eine Einrichtung (10) zum Antreiben der Katze, während die Katze sich auf dem Überführungsschienensegment (24)
befindet und das Überführungsschienensegment entweder
die erste Position oder die zweite Position innehat und während das Uberführungsschienensegment gerade zwischen
der ersten und der zweiten Position bewegt wird,
7. Förderergestütztes Transportsystem zum Transportieren von
Arbeitsstücken (46,46) zu einer Vielzahl von Arbeitsstationen, gekennzeichnet durch:
eine im allgemeinen waagerechte Hauptschiene (12);
eine Vielzahl von arbeitsstücktragenden, entlang der Hauptschiene (12) bewegbaren Katzen (14,14);
eine Hilfsschleife (16) mit einem Eintrittsende (36)
und einem Abgabeende, die beide neben der Hauptschiene (12) liegen;
der Hilfsschleife (16) zugeordnete Weicheneinrichtungen (25 und 24) zum Überführen einer Katze von der Hauptschiene
(12) auf das Eintrittsende der Hilfsschleife und zum Überführen einer Katze vom Abgabeende der Hilfsschleife
auf die Hauptschiene, wobei das Eintrittsende (36) der Hilfsschleife stromabwärts vom Abgabeende der
Hilfsschleife mit Bezug auf die Laufrichtung der Katzen
entlang der Hauptschiene liegt, und durch :
eine Einrichtung (10) zum Antreiben der Katzen in einer Richtung entlang der Hauptschiene und zum Antreiben einer
Katze, während die Katze gerade von den Weicheneinrichtungen zwischen der Hauptschiene und der Hilfsschleife
überführt wird.
8. Förderergestütztes Transportsystem nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Weicheneinrichtungen:
ein im allgemeinen waagerechtes Schienensegment (24), das zum Überführen einer Katze zwischen der Hauptschiene und
einer Hilfsschleife verwendet wird, wobei die Hauptschiene und die Hilfsschleife jeweils einen Spalt zum Aufnehmen
des Überführungsschienensegments haben und wobei diese Spalte nebeneinander liegen, und
eine Einrichtung (25) zum Bewegen des Uberführungsschienensegments
(24) zwischen einer ersten Position, in der es den
Spalt (19) in der Hauptschiene überbrückt, und einer
zweiten Position umfassen, in der es den Spalt in der Hilfsschleife überbrückt.
9. Förderergestütztes Transportsystem nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebseinrichtung einen Schieber (15) umfaßt, der sich entlang einer parallel zur Hauptschiene (12)
verlaufenden Bahn bewegt, wobei der Schieber (15) eine Reichweite hat, die groß genug ist, um eine Katze (14)
anzugreifen, während sich die Katze auf dem Überführungsschienensegment
befindet und das tiberführungsschienensegment entweder die erste Position oder die zweite Position
innehat.
10. Förderergestütztes Transportsystem nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die
Antriebseinrichtung des weiteren
eine Antriebslaufschiene (10) umfaßt, die über der Hauptschiene liegt und im allgemeinen dem Lauf der Hauptschiene
(12) folgt, und daß der Schieber (15) eine im allgemeinen waagerechte Schubstange einschließt, die sich unter der
Antriebslaufschiene erstreckt und entlang derselben angetrieben wird, wobei die Schubstange die Katze angreift.
11. Förderergestütztes Transportsystem zum Transportieren eines Arbeitsstücks (46) von einer Hauptschiene (12) nacheinander
zu zwei Arbeitsstationen, die auf gegenüberliegenden Seiten der Hauptschiene in Querrichtung voneinander beabstandet
sind, gekennzeichnet durch:
eine Hauptschiene;
eine Vielzahl von arbeitsstücktragenden, entlang der Hauptschiene bewegbaren Katzen (14,14);
eine Einrichtung (10) zum Antreiben der Katzen in einer Richtung entlang der Hauptschiene;
erste und zweite Hilfsschleifen (16 und 32), die jeweils
zu einer der Arbeitsstationen führen, wobei die erste Hilfsschleife ein Eintrittsende (36) zum Aufnehmen einer
Katze (14) und ein Abgabeende zum Abgeben der Katze hat, wobei das Eintrittsende der ersten Hilfsschleife stromabwärts
vom Abgabeende der ersten Hilfsschleife mit Bezug auf die allgemeine Laufrichtung der Katzen auf der Hauptschiene
liegt, und wobei die ersten und die zweiten Hilfsschleifen direkt quer zu der Hauptschiene voneinander
beabstandet sind, und durch :
eine den ersten und den zweiten Hilfsschleifen zugeordnete
Weicheneinrichtung (25) für drei Betriebsarten, wobei diese Weichenexnrichtung für drei Betriebsarten
zum Überführen der Katze zwischen der Hauptschiene (12) und der ersten Hilfsschleife (16), zwischen der ersten
Hilfsschleife und der zweiten Hilfsschleife (32) und
zwischen der zweiten Hilfsschleife und der Hauptschiene verwendet wird, wobei die Hauptschiene und die ersten
und zweiten Hilfsschleifen jeweils einen Spalt haben und wobei die Weichenexnrichtung für drei Betriebsarten ein
Schienensegment (24) einschließt, das aus einer ersten Position, in der das Schienensegment den Spalt (19) in
der Hauptschiene überbrückt, in eine zweite Position, in
— 7 —
der das Schienensegment den Spalt in der ersten Hilfsschleife
überbrückt, und in eine dritte Position bewegbar ist, in der das Schienensegment den Spalt in der
zweiten Hilfsschleife überbrückt.
12. Förderergestütztes Transportsystem nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, daß die Weicheneinrichtung für drei Betriebsarten:
eine Einrichtung (25) umfaßt zum Bewegen des Überführungsschienensegments
zwischen dem Spalt in der Hauptschiene und dem Spalt in der ersten Hilfsschleife, zwischen dem
Spalt in der ersten Hilfsschleife und dem Spalt in der zweiten Hilfsschleife und zwischen dem Spalt in der zweiten
Schleife und dem Spalt in der Hauptschiene und daß
die Antriebseinrichtung (10) eine zwangsläufige Antriebskraft auf die Katze ausübt, während die Katze sich auf
dem Überführungsschienensegment befindet und das Überführungsschienensegment
entweder die erste Position, die zweite Position oder die dritte Position innehat oder
in dem Spalt in der zweiten Hilfsschleife liegt, so daß die Katze sich während aller drei Weichen-Betriebsarten
gleichmäßig bewegt.
13. Förderergestütztes Transportsystem nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (25) zum Bewegen des Überführungsschienensegments
(24)
eine erste Kolben-und-Zylinder-Anordnung (102);
eine Einrichtung (112) zum Befestigen eines Endes der ersten Kolben-und-Zylinder-Anordnung an einem stationären
Punkt relativ zur Hauptschiene τ
eine zweite Kolben-und-Zylinder-Anordnung (108), wobei
ein Ende an dem unbefestigten Ende der ersten Kolben-und-Zylinder-Anordnung angebracht ist, und
eine Tragkonsole (100) umfaßt, die das andere Ende der zweiten Kolben-und-Zylinder-Anordnung mit dem Überführungsschienensegment
verbindet, so daß das Überführungsschienensegment durch die erste und die zweite Kolben-und-Zylinder-Anordnung
zwischen der ersten, der zweiten und der dritten Position bewegt werden kann.
14. Förderergestütztes Transportsystem nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die
zweite Hilfsschleife (32) ein Eintrittsende zum Aufnehmen einer Katze von der Weicheneinrichtung für drei Betriebsarten
her und ein Abgabeende zum Abgeben der Katze auf die Weicheneinrichtung für drei Betriebsarten hat, wobei das
Eintrittsende der zweiten Hilfsschleife stromabwärts vom Abgabeende der zweiten Hilfsschleife mit Bezug auf die
Laufrichtung der Katzen entlang der Hauptschiene (12) liegt, so daß das Transportsystem in seiner Fähigkeit,
von der Katze getragene Arbeitsstücke (46,46) zu führen, flexibel ist.
15. Förderergestütztes Transportsystem zum Überführen von Arbeitsstücken zu einer Arbeitsstation, gekennzeichnet durch:
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