DE3521778C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Herstellen
eines Metallstranges, insbesondere in Form eines Bandes
oder Profils, bei dem schmelzflüssiges Metall aus einer
insbesondere als Schlitzdüse ausgebildeten Düse auf die
Kühlfläche von einem an der Düse mit engem Spalt vorbeibewegtem
Kühlkörper aufgebracht wird.
Bei einem bekannten Gießverfahren dieser Art (EP-PS
0026812) bildet sich im Bereich der als Schlitzdüse
ausgebildeten Düse eine keilförmige Erstarrungsfront aus.
Damit während des Gießens kein schmelzflüssiges Metall
unkontrolliert ausfließt, wird von vornherein der freie
Spalt zwischen den Düsenlippen und der Kühlfläche des
Kühlkörpers so klein gewählt, daß die Viskosität des
schmelzflüssigen Metalls ausreicht, ein freies Ausfließen
des schmelzflüssigen Metalls durch den Spalt zu verhindern.
Mit solchen Verfahren lassen sich Banddicken von 1/100 mm
bis 1/10 mm herstellen. Für viele Anwendungsfälle ist diese
Banddicke aber zu klein.
Eine weitere Schwierigkeit beim Herstellen von Bändern
durch Gießen besteht darin, daß sich die Bänder nicht mit
engen Dickentoleranzen herstellen lassen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und
eine Vorichtung zum Herstellen eines Metallstranges,
insbesondere eines Metallbandes durch Gießen zu schaffen,
mit dem bzw. mit der es möglich ist, Stränge in engen
Toleranzen und Bänder mit Bandstärken bis mindestens
1,6 mm Dicke in engen Dickentoleranzen bei nahezu beliebig
großer Bandbreite herzustellen.
Diese Aufgabe wird nach dem erfindungsgemäßen Verfahren
dadurch gelöst, daß unter Berücksichtigung der sich beim
Angießen auf die bewegliche Kühlfläche des Kühlkörpers im
Bereich der Düse keilförmig aufbauenden Erstarrungsfront und
unter Anpassung der Geschwindigkeit der Kühlfläche der
freie Spalt zwischen der auslaufseitigen Düsenlippe und
gegebenenfalls den seitlichen Düsenlippen von einem ein
unkontrolliertes Ausfließen des schmelzflüssigen Metalls
verhindernden kleinen Anfangswert allmählich auf den dem
gewünschten Strangmaß, insbesondere der Banddicke
entsprechenden, ebenfalls ein unkontrolliertes Ausfließen
des schmelzflüssigen Metalls verhindernden Endwert
vergrößert wird.
Bei einem teilweise alternativen Verfahren wird die
Aufgabe dadurch gelöst, daß unter Berücksichtigung der sich
beim Angießen auf den von unten nach oben bewegten Kühlflächenteil
des Kühlkörpers im Bereich der Düse keilförmig
aufbauenden Erstarrungsfront der Schmelzbadspiegel zwischen
der Kühlfläche des Kühlkörpers und der seitlich neben dem
Kühlkörper angeordneten Düse allmählich bis zur die
Strangdicke bestimmenden auslaufseitigen Düsenlippe
derart angehoben wird, daß, wenn der Schmelzbadspiegel die
auslauf-seitige Düsenlippe erreicht, der freie Spalt
zwischen der Erstarrungsfront und der auslaufseitigen
Düsenlippe ausreichend klein ist, um ein unkontrolliertes
Ausfließen des schmelzflüssigen Metalls zu verhindern.
Bei beiden Verfahren erfolgt das Vergrößern des Abstandes
der auslaufseitigen Düsenlippe gegenüber dem Kühlkörper
bzw. das allmähliche Anheben des Badspiegels in Abhängigkeit
von der Erstarrungsfront. Dabei werden verschiedene
Einflußgrößen, wie die gewünschte Strangdicke, die
Düsenweite (lichter Abstand der beiden Düsenlippen) und die
Geschwindigkeit der Kühlfläche berücksichtigt. Diese
verschiedenen Einflußfaktoren sind im Erstarrungsgesetz
miteinander verknüpft, wobei d = Strangdicke, w = Düsenweite
in Bewegungsrichtung der Kühlfläche, v = Geschwindigkeit
der Kühlfläche und A ein Proportionalitätsfaktor
zwischen 0,1 und 0,8 sind.
Da bei der Erfindung vom Gießbeginn an das Erstarrungsgesetz
berücksichtigt wird, ist gewährleistet, daß es nicht zu
einem unkontrollierten bzw. unerwünschten Ausfließen von
schmelzflüssigem Metall aus dem Bereich der Düse und der
Kühlfläche kommt. Sofern auch nach dem Angießen die
Geschwindigkeit der Kühlfläche des Kühlkörpers derart eingestellt
wird, daß die Erstarrungsfront innerhalb der Düse
bleibt, ist auch gewährleistet, daß der Strang bzw. das
Band derart enge Toleranzen hat, die bei bekannten Verfahren
nicht erreicht werden können.
Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren ist es auch möglich,
mehrlagige, vorzugsweise kristallin erstarrende Bänder aus
verschiedenen Metallen oder verschiedenen Metallegierungen
herzustellen, deren Lagen besonders innig miteinander
verbunden sind. Als Beispiele für solche Bänder werden
Bimetallbänder, aber auch plattierte Bänder, das sind Bänder
mit dünnen Deckschichten, genannt. Um solche Bänder nach dem
erfindungsgemäßen Verfahren herzustellen, wird auf die
kühlflächenabgewandte Oberfläche des gegossenen Metallbandes
aus einer in Bewegungsrichtung der Kühlfläche
unmittelbar vor der einen Düse angeordneten weiteren Düse in
der gleichen Art wie aus der einen Düse schmelzflüssiges
Metall aufgebracht. Dabei sollte das schmelzflüssige Metall
aus der weiteren Düse auf das an der Oberfläche noch
schmelzflüssige Metallband aus der ersten Düse aufgebracht
werden. Auf diese Art und Weise lassen sich auch Bänder mit
mehr als zwei Lagen herstellen.
Um bei der Herstellung solcher mehrlagigen Bänder Fehler
an der Grenzschicht zwischen den Lagen zu verhindern,
sollte die kühlflächenabgewandte Oberfläche des jeweils
unteren Metallbandes vor oxydierenden Einflüssen bis zum
Aufbringen des weiteren schmelzflüssigen Metalls geschützt
werden.
Weiterhin ermöglicht das erfindungsgemäße Verfahren die
Herstellung eines aus mehreren Teilstreifen bestehenden
Bandes. Nach einer darauf gerichteten Ausgestaltung der
Erfindung wird auf die bewegte Kühlfläche unmittelbar neben
dem schmelzflüssigen Metall aus der einen Düse schmelzflüssiges
Metall aus einer oder mehreren weiteren Düsen
in der gleichen Weise wie aus der einen Düse derart aufgebracht,
daß die aus den Düsen austretenden Metalle in
ihrer schmelzflüssigen Phase im Bereich ihrer Grenzzone
bzw. Grenzzonen zusammengeführt werden.
Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren lassen sich aber nicht
nur mehrlagige Bänder aus verschiedenen Metallen oder
Metallegierungen sondern auch besonders dicke Metallbänder
aus gleichem Metall herstellen. Insbesondere ist es
möglich, besonders dickes, amorphes Metallband herzustellen.
Hierzu durchläuft beim Übereinandergießen von mehreren Lagen
aus gleichem Metall nach dem Gießen einer jeden Lage das
Band eine Kühlstrecke, bevor die nächste Lage aufgegossen
wird. Bei dieser Ausgestaltung ist es wichtig, daß die
einzelnen Lagen nicht zu dick sind, da sonst die für eine
amorphe Erstarrung notwendige rasche Abkühlung trotz der
vorgesehenen Kühlstrecken nicht stattfinden kann. Auf
diese Art und Weise läßt sich über die Anzahl der Lagen ein
verhältnismäßig dickes Band mit überwiegend amorpher
Struktur herstellen.
Beim Übergießen von mehreren Lagen sollte im Bereich jeder
Kühlstrecke die kühlflächenabgewandte Oberfläche der
einzelnen Lagen unter einer Schutzgasatmosphäre stehen oder
dieser Bereich zumindest teilevakuiert sein, damit sich
keine störenden Grenzschichten zwischen den einzelnen Lagen
bilden können.
Eine günstige Bemessung für die Länge der Kühlstrecke liegt
beim 0,8-16fachen der Weite der jeweils vorgeordneten
Düse in Bewegungsrichtung der Kühlfläche des Kühlkörpers.
Zur Herstellung besonders dicker Metallbänder eignet sich
eine Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens, die
dadurch gekennzeichnet ist, daß unter Verzicht auf die auslaufseitige
Düsenlippe das schmelzflüssige Metall zwischen
die bewegten Kühlflächen von zwei entsprechend der sich
aufbauenden Erstarrungsfront in ihrem gegenseitigen Abstand
einstellbaren Kühlkörpern gegossen wird, wobei die Funktion
der fehlenden auslaufseitigen Düsenlippe für das auf jeder
Kühlfläche gegossene Band von der keilförmigen Erstarrungsfront
des jeweils anderen Bandes ausgeübt wird.
Auch bei dieser Ausgestaltung der Erfindung kann über den
Abstand der beiden Kühlflächen und ihre Geschwindigkeit
erreicht werden, daß kein schmelzflüssiges Metall
unkontrolliert ausfließt. Durch Vergrößern des Abstandes
unter Anpassung der Geschwindigkeit wird endlich die gewünschte
Banddicke erhalten. Auch in diesem Fall verläßt das
Band mit engen Toleranzen den Bereich der Kühlkörper. Bei
diesem ausgestalteten Verfahren sind die beiden Lagen des
Bandes besonders innig miteinander verbunden, da sie aus
einem Schmelzbad geschaffen sind. Es ist aber auch möglich,
mit diesem Verfahren Bänder aus verschiedenen Metallen
herzustellen. In diesem Fall braucht lediglich der Spalt
zwischen den beiden Kühlflächen aus verschiedenen
Schlitzdüsen gespeist zu werden.
Gegenstand der Erfindung ist ferner eine Vorrichtung zur
Durchführung des Verfahrens zum Gießen von Metallsträngen
in Form von Bändern oder Profilen, bestehend aus einer
insbesondere als Schlitzdüse ausgebildeten Düse, die mit
einem Vorratsbehälter für schmelzflüssiges Metall verbunden
ist, und einem vor der Düse mit einem engen Spalt angeordneten
und gegenüber der Düse bewegbaren Kühlkörper, auf
dessen Kühlfläche, das aus der Düse austretende schmelzflüssige
Metall auftragbar ist. Eine solche Vorrichtung ist
erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß die bandauslaufseitige
Düsenlippe in ihrem Abstand von der Kühlfläche
des Kühlkörpers einstellbar ist. Vorzugsweise ist die
Einstellbarkeit dadurch verwirklicht, daß die Düse um eine
quer zur Laufrichtung der Kühlfläche und parallel zur
Kühlfläche des Kühlkörpers verlaufende Achse schwenkbar
ist. Bei dieser Lösung kann die Kühlfläche sowohl
horizontal als auch gegenüber der Horizontalen geneigt
angeordnet sein.
Nach einer alternativen Lösung ist die Kühlfläche jedoch im
Bereich der Düse gegenüber der Horizontalen geneigt, wobei
die Weite der Düse (lichter Abstand der stranganfang- und
strangauslaufseitigen Düsenlippen) in Laufrichtung der
Kühlfläche in einem der Länge der keilförmigen
Erstarrungsfront des Stranges entsprechenden Abstand
angeordnet ist. Bei dieser Lösung wird das unkontrollierte
Ausfließen des schmelzflüssigen Metalls durch das
allmähliche Anheben des Schmelzbadspiegels erreicht.
Schließlich ist Gegenstand der Erfindung eine abgewandelte
Vorrichtung, die aus einer als Schlitzdüse ausgebildeten
Düse, der von einem Vorratsbehälter schmelzflüssiges Metall
zuführbar ist und einem bewegbaren Kühlkörper, auf
dessen Kühlfläche das schmelzflüssige Metall auftragbar
ist, besteht. Bei dieser Vorrichtung ist neben dem einen Kühlkörper
ein weiterer Kühlkörper mit gleichsinnig bewegbarer Kühl
fläche abstandsveränderbar angeordnet, dessen Kühlfläche
mit der Kühlfläche des einen Kühlkörpers den Gießspalt
bildet, dem von unten das schmelzflüssige Metall zuführbar
ist. Die Kühlkörper sind vorzugsweise als Rollen
ausgebildet.
Mit einer solchen Vorrichtung lassen sich sowohl Stränge,
insbesondere Bänder, aus über den Querschnitt gleichem Metall
als auch zweilagige Bänder aus unterschiedlichen Metallen
herstellen. Im letzteren Fall braucht dafür lediglich
zwischen den Kühlflächen eine Trennwand angeordnet zu
werden, die mit den beiden Kühlflächen zwei Eingänge für
verschiedene schmelzflüssige Metalle bildet.
Vor allem beim Auftrag von schmelzflüssigem Metall auf eine
von unten nach oben bewegte Kühlfläche oder beim Fördern
von schmelzflüssigem Metall von unten in den von den Kühl
körpern gebildeten Spalt ist es vorteilhaft, wenn an den
seitlichen Düsenlippen vorstehende Ansätze vorgesehen sind.
Diese können zeitweise die Breite begrenzen, und dienen,
wenn sie ausreichend weit vorgezogen sind, als Spritz
schutz beim allmählichen Anheben des Schmelzbadspiegels
zwischen den Kühlflächen des bzw. der Kühlkörper bzw. der
Düse.
Um die bandauslaufseitige Düsenlippe, die entsprechen dem
Erstarrungsgesetz für eine bestimmte Banddicke in einem
bestimmten Abstand einzustellen ist, vor einer Überbe
lastung bei ungenauer Einstellung der Geschwindigkeit der
Kühlfläche zu schützen, kann sie einstellbar und gegen
Überdruck ausweichbar gehalten sein.
Um aus einzelnen Lagen oder aus Streifen aufgebaute Bänder
herzustellen, können nach einer weiteren Ausgestaltung der
Erfindung in Bewegungsrichtung der Kühlflächen zwei oder
mehr Düsen eng hintereinander oder nebeneinander angeordnet
sein.
Zur Herstellung von dickeren, aus Lagen aufgebauten Bändern
mit amorpher Struktur, können im Gießspalt zwei oder mehr
Düsenschlitze in Bewegungsrichtung der Kühlfläche mit Ab
stand hintereinander angeordnet sein. Der Abstand zwischen
zwei benachbarten Düsenschlitzen sollte das 0,8 bis 16fache
der Weite des jeweils vorgelagerten Düsenschlitzes betragen.
Die Zwischenräume zwischen den parallelen Düsenschlitzen
oderhalb des Bandes sollten mindestens teilevakuierbar
oder mit einem Schutzgas beaufschlagbar sein.
Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren lassen sich nicht nur
ebene Bänder sondern auch profilierte Bänder oder
profilierte Stangen herstellen. Eine dazu eingerichtete
Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, daß die strang
auslaufseitige Düsenlippe derart profiliert ist, daß sie mit
der Kühlfläche des Kühlkörpers einen über die Bandbreite
unterschiedlich weiten Spalt bildet, wobei die stranganfang
seitige Düsenlippe entsprechend dem Profil der strangauslaufseitigen
Düsenlippe in Bewegungsrichtung der Kühlfläche
derart versetzt ist, daß im Bereich eines großen Spaltes die
stranganfangseitige Düsenlippe von der strangauslaufseitigen
Düsenlippe eine solche Weite (Abstand) in Laufrichtung der
Kühlfläche als im Bereich eines kleinen Spaltes hat. Bei
dieser Ausgestaltung der Erfindung ist gewährleistet, daß
entsprechend dem Profil des hergestellten Gegenstandes sich
eine Erstarrungsfront ausbreitet, die es ermöglicht, das
Angießen ohne unkontrolliertes Ausfließen des schmelzflüssigen
Metalls durchzuführen und auch das Profil in engen
Grenzen herzustellen.
Um profilierte Stangen oder Bänder herzustellen, kann auch
in der Kühlfläche des Kühlkörpers ein Profil eingelassen
sein.
Im folgenden wird die Erfindung anhand einer Ausführungsbeispiele
darstellenden Zeichnung näher erläutert:
Im einzelnen zeigen
Fig. 1 eine schwenkbare Schlitzdüse oberhalb einer
horizontal angeordneten, bewegbaren Kühlfläche
eines Kühlkörpers im Querschnitt in Bewegungsrichtung
der Kühlfläche während des Angießens,
Fig. 2 die Schlitzdüse gemäß Fig. 1 nach dem Angießen,
Fig. 3 eine seitlich gegen eine vertikal angeordnete,
bewegbare Kühlfläche eines Kühlkörpers
gerichtete, nicht schwenkbare Schlitzdüse im
Querschnitt in Bewegungsrichtung der Kühlfläche
während des Angießens,
Fig. 4 die Schlitzdüse gemäß Fig. 3 nach dem Angießen,
Fig. 5 die Schlitzdüse gemäß Fig. 4 mit seitlichen
Ansätzen,
Fig. 6 die Schlitzdüse gemäß Fig. 5 im Schnitt nach der
Linie I-I der Fig. 5,
Fig. 7 eine schwenkbare Schlitzdüse oberhalb einer
horizontal angeordneten, bewegbaren Kühlfläche
eines Kühlkörpers im Querschnitt in Bewegungsrichtung
der Kühlfläche mit bei Druck ausweichbarer
auslaufseitiger Düsenlippe,
Fig. 8 die Schlitzdüse gemäß Fig. 7 im Schnitt nach
der Linie II-II der Fig. 7,
Fig. 9 eine schwenkbare Düse oberhalb einer horizontal
angeordneten, bewegbaren Kühlfläche eines Kühlkörpers
mit zwei in Bewegungsrichtung der Kühlfläche
hintereinander angeordneten, parallelen
Düsenschlitzen im Querschnitt in Bewegungsrichtung
der Kühlfläche während des Angießens,
Fig. 10 die Schlitzdüsen gemäß Fig. 9 im Querschnitt nach
der Linie III-III der Fig. 9,
Fig. 11 eine schwenkbare Schlitzdüse oberhalb einer
horizontal angeordneten, bewegbaren Kühlfläche
eines Kühlkörpers mit zwei nebeneinander angeordneten
Düsenschlitzen im Querschnitt in Bewegungsrichtung
der Kühlfläche während des Angießens,
Fig. 12 die Schlitzdüse gemäß Fig. 11 im Querschnitt
nach der Linie IV-IV der Fig. 11,
Fig. 13 eine schwenkbare Schlitzdüse oberhalb einer
horizontal angeordneten, bewegbaren Kühlfläche
eines Kühlkörpers mit drei in Bewegungsrichtung
der Kühlfläche hintereinander angeordneten
parallelen Düsenschlitzen im Querschnitt in
Bewegungsrichtung der Kühlfläche,
Fig. 14 eine Düse mit zwei Kühlflächen aufweisenden
in einer horizontalen Ebene parallel
nebeneinander angeordneten, drehbaren
Kühlrädern im Querschnitt in Bewegungsrichtung
der gegenüberliegenden Kühlflächen während des
Angießen,
Fig. 15 die Düse gemäß Fig. 14 im Querschnitt in
Bewegungsrichtung der gegenüberliegenden
Kühlflächen nach dem Angießen,
Fig. 16 eine Düse mit zwei Kühlflächen aufweisenden,
in einer horizontalen Ebene parallel nebeneinander
angeordneten Kühlrädern im Querschnitt
in Bewegungsrichtung der einander
gegenüberliegenden Kühlflächen in einer zu
Fig. 14 und 15 abgewandelten Ausführung,
Fig. 17 die Düse gemäß Fig. 16 im Querschnitt nach
der Linie V-V der Fig 16,
Fig. 18 eine seitlich gegen eine vertikal angeordnete,
bewegbare Kühlfläche eines Kühlkörpers gerichtete,
nicht schwenkbare Schlitzdüse mit
profilierter auslaufseitiger Düsenlippe im
Querschnitt in Bewegungsrichtung der Kühlfläche,
Fig. 19 die Schlitzdüse gemäß Fig. 18 in Draufsicht
aus Richtung des Pfeils A,
Fig. 20 eine seitlich gegen eine vertikal angeordnete,
bewegbare Kühlfläche eines Kühlkörpers
gerichtete, nicht schwenkbare Düse mit
profilierter auslaufseitiger Düsenlippe im
Querschnitt in Bewegungsrichtung der Kühlfläche
während des Angießens in einer zu Fig. 18
und 19 abgewandelten Ausführung und
Fig. 21 die Düse gemäß Fig 20 in Draufsicht aus der
Richtung des Pfeils B.
Beim Ausführungsbeispiel der Fig. 1 und 2 ist oberhalb
eines als Band ausgebildeten, in horizontaler Richtung
bewegten Kühlkörpers 1 eine Schlitzdüse 2 angeordnet, der
aus einem nicht dargestellten Gießgefäß über eine nichtdargestellte
Zuleitung schmelzflüssiges Metall zugeführt
wird. Der Druck, mit dem das schmelzflüssige Metall der
Schlitzdüse 2 zugeführt wird, kann über die Badspiegelhöhe
im Gießgefäß oder durch ein das schmelzflüssiges Metall
beaufschlagendes Druckgas bestimmt werden. Die Schlitzdüse 2
ist um einen im Bereich der bandanfangseitigen Düsenlippe 3
der Schlitzdüse 2 liegenden Drehpunkt 4 verschwenkbar, so
daß unter Beibehaltung des Spaltes der bandanfangseitigen
Düsenlippe 3 von der Kühlfläche des Kühlkörpers 1 der Spalt
zwischen der Kühlfläche und der bandauslaufseitigen Düsenlippe
5 eingestellt werden kann.
Für das Angießen wird die Schlitzdüse 2 derart verschwenkt,
daß die Spaltbreite im Bereich der beiden Düsenlippen 3, 5
ausreichend klein sind, um ein unkontrolliertes bzw. unerwünschtes
Ausfließen des schmelzflüssigen Metalls zu verhindern.
Wird nun auf die bewegte Kühlfläche des Kühlkörpers
1 schmelzflüssiges Metall aus der Schlitzdüse 2 gegossen,
dann bildet sich eine keilförmige Erstarrungsfront 6. Durch
kontrolliertes Verschwenken der Schlitzdüse 2 unter Berücksichtigung
der Geschwindigkeit der bewegten Kühlfläche und
damit auch des gegossenen Bandes 7 wird die keilförmige
Erstarrungsfront 6 im Bereich der Schlitzdüse 2 zunehmend
steiler. Beim Verschwenken der Schlitzdüse ist darauf zu
achten, daß der freie Spalt zwischen der bandauslaufseitigen
Düsenlippe 5 und der Erstarrungsfront einen oberen Grenzwert
nicht überschreitet, weil sonst der sich hier aufgrund der
Viskosität des schmelzflüssigen Metalls bildende und diesen
freien Spalt abdichtende Meniskus nicht ausreicht, das
schmelzflüssige Metall zurückzuhalten.
Auf diese Art und Weise ist es möglich, unter Beachtung des
Erstarrungsgesetzes Bänder praktisch beliebiger Breite und
einer Dicke bis in den Millimeterbereich mit engen Dickentoleranzen
durch Gießen herzustellen.
Beim Ausführungsbeispiel der Fig. 3 bis 6 bewegt sich
die Kühlfläche eines Kühlkörpers 8 in vertikaler Richtung
von unten nach oben. Eine schlitzförmige Düse 9, die ebenfalls
von einem nicht dargestellten Vorratsbehälter mit
schmelzflüssigem Metall gespeist wird, ist gegenüber der
bewegten Kühlfläche des Kühlkörpers 8 so angeordnet, daß
die untere Düsenlippe 10 von der Kühlfläche des Kühlkörpers
einen ausreichend kleinen Abstand hat, um unter Ausnutzung
der Viskosität des schmelzflüssigen Metalls ein unerwünschtes
Ausfließen auszuschließen. Die bandauslaufseitige
Düsenlippe 11 hat von der Kühlfläche des Kühlkörpers 8
einen Abstand, der der gewünschten Dicke des zu gießenden
Bandes 12 entspricht.
Beim Ausführungsbeispiel der Fig. 5 und 6 sind im
Vergleich zum Ausführungsbeispiel der Fig. 3 und 4 an
den seitlichen Düsenlippen schürzenartige Ansätze 13, 14
vorgesehen, die beim Angießen als Spritzschutz dienen.
Bei den Ausführungsbeispielen der Fig. 3 bis 6 wird
bei von unten nach oben bewegter Kühlfläche des Kühlkörpers
8 der Badspiegel 15 des schmelzflüssigen Metalls in
dem Maße angehoben, wie die keilförmige Erstarrungsfront 16
wächst. Dabei wird darauf geachtet, daß der Spalt zwischen
den seitlichen Düsenlippen und der keilförmigen Erstarrungsfront
16 des Bandes 8 bis zum Erreichen der bandauslaufseitigen
Düsenlippe 11 unterhalb einer oberen Toleranzgrenze
bleibt, bei der gewährleistet ist, daß kein schmelzflüssiges
Metall seitlich ausfließt.
Während mit der Düse des Ausführungsbeispiels der Fig. 1
und 2 das Gießverfahren praktisch lageunabhängig durchgeführt
werden kann, ist das Gießverfahren mit Düsen nach
den Ausführungsbeispielen 3 bis 6 an eine gegenüber der
Horizontalen geneigten Bewegungsrichtung der Kühlfläche
gebunden, bei der das gegossene Band entgegen der Schwerkraft
mehr oder weniger steil bergauf gerichtet die Düse
verläßt.
Nach dem Angießen wird die Geschwindigkeit der bewegten
Kühlfläche so gewählt, daß es auch dann nicht zu einem
unkontrollierten Ausfließen des schmelzflüssigen Metalls
kommt. Deshalb wird die Geschwindigkeit so gewählt, daß
die keilförmige Erstarrungsfront innerhalb der Düse liegt.
Die Schlitzdüse nach dem Ausführungsbeispiel der Fig. 7
und 8 unterscheidet sich von dem der Fig. 1 und 2 im
wesentlichen nur dadurch, daß die bandauslaufseitige
Düsenlippe 17 an Federelementen 18, 19 derart abgestützt
ist, daß sie bei einem einen Grenzwert des auf sie vom gegossenen
Band ausgeübten Druckes ausweicht. Die Düsenlippe
17 kann durch in der Zeichnung nicht dargestellte Einstellschrauben
oder Stellkeile einstellbar gestaltet sein, so daß
es möglich ist, die Banddicke einzustellen. Die Düse gemäß
dem Ausführungsbeispiel der Fig. 9 und 10 unterscheidet
sich von dem Ausführungsbeispiel der Fig 1 und 2 nur
darin, daß zwei Schlitzdüsen 19, 20 dicht hintereinander und
parallel zueinander in einer schwenkbaren Einheit
ausgebildet sind. Das aus den beiden Schlitzdüsen 19, 20
austretende schmelzflüssige Metall wird in der
schmelzflüssigen Phase am Ende der Erstarrungsfront im
Bereich der ersten Schlitzdüse 19 zusammengeführt, so daß es
mit einer solchen Düse möglich ist, zweilagiges Bandmaterial
herzustellen, das in der Grenzzone der beiden Lagen innig
miteinander verbunden ist.
Das Ausführungsbeispiel der Fig 11 und 12 unterscheidet
sich von dem der Fig. 1 und 2 darin, daß zwei Schlitzdüsen
21, 22 eng nebeneinander angeordnet und in einer verschwenkbaren
Einheit ausgebildet sind. Das schmelzflüssige
Metall wird im Bereich der gemeinsamen mittleren Düsenlippe
in der schmelzflüssigen Phase zusammengeführt. Mit
diesem Ausführungsbeispiel ist es möglich, ein aus zwei
nebeneinanderliegenden Streifen bestehendes Band herzustellen,
dessen beide Streifen an ihren benachbarten
Rändern innig miteinander verbunden sind.
Das Ausführungsbeispiel der Fig. 13 unterscheidet sich von
dem der Fig. 1 und 2 darin, daß der Düsenschlitz durch
zwei quer zur Bewegungsrichtung der Kühlfläche verlaufende
Stege 23, 24 in drei Einzelschlitze 25, 26, 27 unterteilt
ist. Während sich im Bereich der Teilschlitze 25, 26, 27
eine keilförmige Erstarrungsfront ausbildet, findet in den
Bereichen der Stege 23, 24 eine weitere Abkühlung der hier
bereits ganz erstarrten Lagen statt. Im Bereich der Stege
23, 24 werden die Lagen über Kanäle 28, 29 mit Schutzgas
beaufschlagt. Die Länge der Kühlstrecken a 1, a 2 sollte das
0,8 bis 16fache der Weite b 1, b 2 des jeweils vorgelagerten
Düsenschlitzes 25, 26 betragen.
Mit einer derart ausgebildeten Mehrfachdüse lassen sich
dicke, amorph erstarrte Metallbänder aus einzelnen, verhältnismäßig
dünnen Lagen aufbauen.
Beim Ausführungsbeispiel der Fig. 15 und 16 besteht
das Besondere darin, daß ein Gießspalt, in den von unten
aus einer Düse 30 schmelzflüssiges Metall eingeführt wird,
von zwei Kühlrädern 31, 32 gebildet wird, die in einer
horizontalen Ebene parallel nebeneinander angeordnet sind
und im Bereich des Gießspaltes gleichsinnig umlaufen. Der
gegenseitige Abstand der Kühlräder 31, 32 und damit die
lichte Weite des Gießspaltes sind einstellbar.
Dieses Ausführungsbeispiel wirkt wie zwei unmittelbar
nebeneinander angeordnete Schlitzdüsen, bei denen unter
Verzicht auf eine körperliche bandauslaufseitige Düsenlippe
die beiden Erstarrungsfronten der beiden auf den Kühlrädern
31, 32 gegossenen Lagen des Bandes die Funktion der bandauslaufseitigen
Düsenlippe übernehmen. Um beim Angießen ein
seitliches Ausfließen des schmelzflüssigen Metalls zu
verhindern, wird unter Beachtung der sich in Abhängigkeit
von der Geschwindigkeit der Kühlflächen der Kühlräder 31, 32
aufbauenden Erstarrungsfronten die Weite des Gießspaltes
von einem kleinen Anfangswert auf den Endwert vergrößert,
der der gewünschten Banddicke entspricht, so daß es nicht zu
einem unerwünschten Ausfließen von schmelzflüssigem Metall
kommt. Dieses Ausführungsbeispiel basiert auf dem Prinzip
des Ausführungsbeispiels der Fig. 1 und 2.
Das Ausführungsbeispiel der Fig. 16 und 17 unterscheidet
sich von dem der Fig. 14 und 15 dadurch, daß der Gießspalt
nicht aus einer Düse sondern aus zwei Düsen 33, 34
gespeist wird. Mit diesem Ausführungsbeispiel lassen sich
zweilagige Bänder aus verschiedenen Metallen, also Bimetallbänder
herstellen. Wie beim Ausführungsbeispiel der Fig. 9
und 10 werden auch in diesem Fall die Metalle der beiden
Lagen in der schmelzflüssigen Phase zusammengeführt. Ähnlich
dem Ausführungsbeispiel der Fig. 5 und 6 kann an den
Seiten ein schürzenartiger Spritzschutz 35 vorgesehen
sein. Ein solcher Spritzschutz kann selbstverständlich
auch beim Ausführungsbeispiel der Fig. 14 und 15
vorgesehen sein.
Bei den Ausführungsbeispielen der Fig. 18 bis 21 ist
die bandauslaufseitige Düsenlippe 36, 37 profiliert. Die
Düsenlippe 36, 37 hat also über die Breite der Düse einen
unterschiedlichen Abstand zur Kühlfläche. Damit sich unter
Berücksichtigung dieses Profils eine Erstarrungsfront ausbilden
kann, die ein unkontrolliertes Ausfließen schmelzflüssigen
Metalls verhindert, ist die jeweilige Düsenweite
in Bewegungsrichtung der Kühlfläche gesehen in
Abhängigkeit von der jeweiligen Banddicke gestaltet, d.h.,
daß bei kleiner Banddicke und damit auch geringem Abstand
der Düsenlippe von der Kühlfläche die Düsenweite klein ist
und bei großer Banddicke und damit auch großem Abstand der
Düsenlippe von der Kühlfläche die Düsenweite groß ist. In
Fig. 20 links ist das Profil der Düsenlippe in Draufsicht
dargestellt.
Nach diesem Prinzip lassen sich sehr unterschiedlich
profilierte und Stränge gießen, wobei immer gewährleistet
ist, daß es nicht zu einem unerwünschten Ausfließen von
schmelzflüssigem Metall kommt und die Profile sehr maßgenau
sind.
Claims (25)
1. Verfahren zum Herstellen von Metallsträngen in Form von
Bändern oder Profilen, bei dem schmelzflüssiges Metall
aus einer insbesondere als Schlitzdüse ausgebildeten Düse
auf die Kühlfläche mit von einem an der Düse mit engem
Spalt vorbeibewegten Kühlkörper aufgebracht wird,
dadurch gekennzeichnet, daß unter
Berücksichtigung der sich beim Angießen auf die bewegte
Kühlfläche des Kühlkörpers im Bereich der Düse keilförmig
aufbauenden Erstarrungsfront und unter Anpassung der
Geschwindigkeit der Kühlfläche der freie Spalt zwischen
der auslaufseitigen Düsenlippe und gegebenenfalls den
seitlichen Düsenlippen von einem ein unkontrolliertes
Ausfließen des schmelzflüssigen Metalls verhindernden
kleinen Anfangswert allmählich auf den der gewünschten
Strangdicke entsprechenden, ebenfalls ein unkontrol
liertes Ausfließen verhindernden Endwert vergrößert
wird.
2. Verfahren zum Herstellen von Metallsträngen in Form von
Bändern oder Profilen, bei dem schmelzflüssiges Metall
aus einer insbesondere als Schlitzdüse ausgebildeten Düse
auf die Kühlfläche von einem an der Düse mit engem Spalt
vorbeibewegten Kühlkörper aufgebracht wird,
dadurch gekennzeichnet, daß unter
Berücksichtigung der sich beim Angießen auf den von
unten nach oben bewegten Kühlflächenteil des Kühl
körpers im Bereich der Düsenlippe keilförmig auf
bauenden Erstarrungsfront der Schmelzbadspiegel zwischen
der Kühlfläche des Kühlkörpers und der seitlich neben
dem Kühlkörper angeordneten Düse allmählich bis zur die
Strangdicke bestimmenden auslaufseitigen Düsenlippe
derart angehoben wird, daß, wenn der Schmelzbadspiegel
die auslaufseitige Düsenlippe erreicht, der freie Spalt
zwischen der Erstarrungsfront und der auslaufseitigen
Düsenlippe ausreichend klein ist, um ein unkontrolliertes
Ausfließen des schmelzflüssigen Metalls zu verhindern.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß auf
die kühlflächenabgewandte Oberfläche des gegossenen
Metallbandes aus einer in Bewegungsrichtung der
Kühlfläche unmittelbar vor der einen Düse angeordneten
weiteren Düse in der gleichen Art wie aus der einen Düse
schmelzflüssiges Metall aufgebracht wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß das
schmelzflüssige Metall aus der weiteren Düse auf das
an der Oberfläche noch schmelzflüssige Metallband aus
der einen Düse aufgebracht wird.
5. Verfahren nach Anspruch 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die
kühlflächenabgewandte Oberfläche des einen Metall
bandes vor oxidierenden Einflüssen bis zum Aufbringen
des weiteren schmelzflüssigen Metalls geschützt wird.
6. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß auf
die bewegte Kühlfläche unmittelbar neben dem schmelz
flüssigen Metall aus der einen Düse schmelzflüssiges
Metall aus einer oder mehreren weiteren Düsen in der
gleichen Art wie aus der einen Düse derart aufgebracht
wird, daß die aus den beiden Düsen austretenden Metalle
in ihrer schmelzflüssigen Phase im Bereich ihrer Grenz
zonen zusammengeführt werden.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 3 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß ver
schiedene Metalle zusammengeführt werden.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 3 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß beim
Übereinandergießen von mehreren Lagen nach dem Gießen
einer jeden Lage das Band eine Kühlstrecke durchläuft,
bevor die nächste Lage aufgegossen wird.
9. Verfahren nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, daß im
Bereich jeder Kühlstrecke die kühlflächenabgewandte
Oberfläche der jeweiligen Lage unter einer Schutzgas
atmosphäre gehalten wird oder dieser Bereich zumindest
teilevakuiert wird.
10. Verfahren nach Anspruch 8 oder 9,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Länge der Kühlstrecke das 0,8 bis 16fache der Weite
der vorgeordneten Düse in Bewegungsrichtung der Kühl
fläche des Kühlkörpers beträgt.
11. Verfahren nach Anspruche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß unter
Verzicht auf die auslaufseitige Düsenlippe das schmelz
flüssige Metall zwischen die bewegten Kühlflächen von
zwei entsprechend der sich aufbauenden Erstarrungs
fronten im gegenseitigen Abstand einstellbaren Kühl
körpern gegossen wird, wobei die Funktion der fehlenden
Düsenlippe für das auf jeder Kühlfläche gegossene
schmelzflüssige Metall von der Erstarrungsfront des
jeweils anderen Bandes ausgeübt wird.
12. Verfahren nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, daß auf
die beiden Kühlflächen aus parallel zueinander ange
ordneten Schlitzdüsen verschiedene Metalle aufge
bracht und in ihrer schmelzflüssigen Phase mit ihren
Erstarrungsfronten zusammengeführt werden.
13. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens zum Gießen
von Metallsträngen in Form von Bändern und Profilen
nach Anspruch 1, bestehend aus einer insbesondere als
Schlitzdüse ausgebildeten Düse, der von einem Vorrats
behälter schmelzflüssiges Metall zuführbar ist, und
einem vor der Düse mit engem Spalt angeordneten und
gegenüber der Düse bewegbaren Kühlkörper, auf dessen
Kühlfläche das aus der Düse austretende schmelzflüssige
Metall auftragbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß die
auslaufseitige Düsenlippe (5) in ihrem Abstand von
der Kühlfläche des Kühlkörpers (1) einstellbar ist.
14. Vorichtung nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Düse (2) um eine parallel zur Kühlfläche des
Kühlkörpers (1) und quer zu deren Bewegungsrichtung
verlaufende Achse (3) schwenkbar ist.
15. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens zum Gießen
von Metallsträngen in Form von Bändern oder Profilen
nach Anspruch 2, bestehend aus einer insbesondere
als Schlitzdüse ausgebildeten Düse, der von einem
Vorratsbehälter schmelzflüssiges Metall zuführbar ist,
und einem vor der Düse mit einem engen Spalt ange
ordneten und gegenüber der Düse bewegbaren Kühlkörper,
auf dessen Kühlfläche das aus der Düse austretende
schmelzflüssige Metall auftragbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Kühlfläche des Kühlkörpers (8) im Bereich der Düse (9)
gegenüber der Horizontalen geneigt angeordnet ist,
wobei die Weite der Düse (lichter Abstand) der strang
anfang- und strangauslaufseitigen Düsenlippe (10, 11)
in einem der Länge der keilförmigen Erstarrungsfront
des zu gießenden Stranges (12) entsprechenden Abstand
angeordnet ist.
16. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens zum Gießen
von Bändern nach Anspruch 11, bestehend aus einer als
Schlitzdüse ausgebildeten Düse, der von einem Vorrats
behälter schmelzflüssiges Metall zuführbar ist, und
einem bewegbaren Kühlkörper, auf dessen Kühlfläche das
schmelzflüssige Metall auftragbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
neben dem einen Kühlkörper (31) ein zweiter Kühlkörper
(32) mit gleichsinnig bewegbarer Kühlfläche
abstandsveränderbar angeordnet ist, dessen Kühlfläche
mit der Kühlfläche des einen Kühlkörpers (31) den
Gießspalt bildet, dem von unten das schmelzflüssige
Metall zuführbar ist.
17. Vorrichtung nach Anspruch 16,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Kühlkörper (31, 32) als Rollen ausgebildet sind.
18. Vorrichtung nach Anspruch 16,
dadurch gekennzeichnet, daß in
den Gießspalt schmelzflüssiges Metall aus zwei parallel
zueinander angeordneten Düsenschlitzen (33, 34) speisbar
ist.
19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 18,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Düse (9, 33, 34) an ihren seitlichen Düsenlippen vor
stehende Ansätze (13, 14, 35) als Spritzschutz auf
weist.
20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 15,
dadurch gekennzeichnet, daß die
strangauslaufseitige Düselippe (17) gegenüber Druck
ausweichbar gelagert ist.
21. Vorichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 15,
dadurch gekennzeichnet, daß in
Bewegungsrichtung der Kühlfläche zwei oder mehr Düsen
(19, 20, 25, 26, 27; 21, 22) eng hinter- oder nebenein
ander angeordnet sind.
22. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 17,
dadurch gekennzeichnet, daß im
Gießspalt zwei oder mehr Düsenschlitze (25, 26,
27) in Bewegungsrichtung der Kühlfläche hintereinander
und parallel zueinander angeordnet sind, wobei der
Abstand zwischen zwei benachbarten Düsenschlitzen das
0,8 bis 16fache der Weite des jeweils vorgelagerten
Düsenschlitzes beträgt.
23. Vorrichtung nach Anspruch 22,
dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen den Düsenschlitzen (25, 26, 27) Zwischen
räume oberhalb des Bandes vorgesehen sind, die teil
evakuierbar oder mit einem Schutzgas beaufschlagbar
sind.
24. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 15,
dadurch gekennzeichnet, daß die
strangauslaufseitige Düsenlippe (36, 37) derart
profiliert ist, daß sie zur Kühlfläche des Kühlkörpers
(38, 39) einen über die Strangbreite unterschiedlich
weiten Spalt bildet, und die stranganfangseitige Düsen
lippe (40, 41) entsprechend dem Profil der strangaus
laufseitigen Düsenlippe (36, 37) in Bewegungsrichtung
der Kühlfläche des Kühlkörpers (38, 39) derart versetzt
ist, daß im Bereich eines großen Spaltes die strang
anfangseitige Düsenlippe (40, 41) von der strangaus
laufseitigen Düsenlippe (36, 37) einen größeren Abstand
als im Bereich eines kleinen Spaltes hat.
25. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 15 bis 24,
dadurch gekennzeichnet, daß in
der Oberfläche des Kühlkörpers ein Profil eingelassen
ist.
Priority Applications (6)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19853521778 DE3521778A1 (de) | 1985-06-19 | 1985-06-19 | Verfahren zum herstellen eines metallstranges, insbesondere in form eines bandes oder profils durch giessen und vorrichtung zur durchfuehrung dieses verfahrens |
AT86107532T ATE70752T1 (de) | 1985-06-19 | 1986-06-03 | Verfahren zum herstellen eines metallstranges, insbesondere in form eines bandes oder profils durch giessen und vorrichtung zur durchfuehrung dieses verfahrens. |
DE8686107532T DE3683096D1 (de) | 1985-06-19 | 1986-06-03 | Verfahren zum herstellen eines metallstranges, insbesondere in form eines bandes oder profils durch giessen und vorrichtung zur durchfuehrung dieses verfahrens. |
EP86107532A EP0208890B1 (de) | 1985-06-19 | 1986-06-03 | Verfahren zum Herstellen eines Metallstranges, insbesondere in Form eines Bandes oder Profils durch Giessen und Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens |
US06/873,557 US4719963A (en) | 1985-06-19 | 1986-06-12 | Process for the production of a metal strand, more particularly in the form of a strip or section, by casting and apparatus for the performance of the process |
JP14151286A JPS6254559A (ja) | 1985-06-19 | 1986-06-19 | 金属ストランド,特にストリツプ状または部材状の金属ストランドの製造方法および装置 |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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DE19853521778 DE3521778A1 (de) | 1985-06-19 | 1985-06-19 | Verfahren zum herstellen eines metallstranges, insbesondere in form eines bandes oder profils durch giessen und vorrichtung zur durchfuehrung dieses verfahrens |
Publications (2)
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DE (1) | DE3521778A1 (de) |
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DE10333590A1 (de) * | 2003-07-24 | 2005-02-24 | Federal-Mogul Wiesbaden Gmbh & Co. Kg | Gießkammer für ein Verfahren zur Herstellung eines bandförmigen Verbundwerkstoffes |
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1985
- 1985-06-19 DE DE19853521778 patent/DE3521778A1/de active Granted
-
1986
- 1986-06-19 JP JP14151286A patent/JPS6254559A/ja active Pending
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DE10333591B4 (de) * | 2003-07-24 | 2005-10-13 | Federal-Mogul Wiesbaden Gmbh & Co. Kg | Fließer zum Aufbringen einer Flüssigkeit, insbesondere einer Metallschmelze auf ein Substrat |
Also Published As
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DE3521778A1 (de) | 1987-01-02 |
JPS6254559A (ja) | 1987-03-10 |
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