[go: up one dir, main page]

DE3517280A1 - Verfahren zur behandlung von metalloberflaechen - Google Patents

Verfahren zur behandlung von metalloberflaechen

Info

Publication number
DE3517280A1
DE3517280A1 DE19853517280 DE3517280A DE3517280A1 DE 3517280 A1 DE3517280 A1 DE 3517280A1 DE 19853517280 DE19853517280 DE 19853517280 DE 3517280 A DE3517280 A DE 3517280A DE 3517280 A1 DE3517280 A1 DE 3517280A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
solution
ppm
treatment
metal surfaces
fluoride
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19853517280
Other languages
English (en)
Inventor
Peter Farmington Hills Mich. King
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Henkel Corp
Original Assignee
Parker Chemical Co Madison Heights Mich
Parker Chemical Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Parker Chemical Co Madison Heights Mich, Parker Chemical Co filed Critical Parker Chemical Co Madison Heights Mich
Publication of DE3517280A1 publication Critical patent/DE3517280A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23CCOATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL BY DIFFUSION INTO THE SURFACE, BY CHEMICAL CONVERSION OR SUBSTITUTION; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL
    • C23C22/00Chemical surface treatment of metallic material by reaction of the surface with a reactive liquid, leaving reaction products of surface material in the coating, e.g. conversion coatings, passivation of metals
    • C23C22/05Chemical surface treatment of metallic material by reaction of the surface with a reactive liquid, leaving reaction products of surface material in the coating, e.g. conversion coatings, passivation of metals using aqueous solutions
    • C23C22/06Chemical surface treatment of metallic material by reaction of the surface with a reactive liquid, leaving reaction products of surface material in the coating, e.g. conversion coatings, passivation of metals using aqueous solutions using aqueous acidic solutions with pH less than 6
    • C23C22/34Chemical surface treatment of metallic material by reaction of the surface with a reactive liquid, leaving reaction products of surface material in the coating, e.g. conversion coatings, passivation of metals using aqueous solutions using aqueous acidic solutions with pH less than 6 containing fluorides or complex fluorides

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Treatment Of Metals (AREA)
  • Preventing Corrosion Or Incrustation Of Metals (AREA)
  • Compounds Of Iron (AREA)
  • Inorganic Compounds Of Heavy Metals (AREA)
  • Saccharide Compounds (AREA)
  • Coating With Molten Metal (AREA)
  • Cleaning And De-Greasing Of Metallic Materials By Chemical Methods (AREA)

Description

PARKER CHEMICAL COMPANY 10. Mai 1985
32100 Stephenson Highway DROZ/LWÜ/2136P Madison Heights, Michigan 48071
Prov. Nr. 9301 M
Verfahren zur Behandlung von Metalloberflächen
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Behandlung von Metalloberflächen aus Eisen und Stahl mit fluoridhaltigen Lösungen.
Hierbei ist insbesondere an die Behandlung von Behältern, die aus niedriggekohltem Stahlblech - üblicherweise als Schwarzblech bezeichnet - gefertigt werden, gedacht. Sie werden üblicherweise durch Vorverformung, Tiefziehen und Glätten hergestellt. Derartige Behälter besitzen eine wünschenswerte hellgraue glänzende Oberfläche, die sie nach einer Überzugsbehandlung mit einem klaren organischen Lack oder Bedrucken auf der äußeren Oberfläche als attraktive Verpackung geeignet machen.
Die Verfahrensfolge bei der Herstellung von Schwarzblechbehältern besteht üblicherweise im Abwickeln des mit einer SchutzölSchicht versehenen Schwarzblechbandes vom Coil, im Aufbringen von Ziehschmiermitteln, in einer ersten vorläufigen Verformung zu einem Napf und im Tiefziehen und Glätten unter Ausbildung der endgültigen Form. Beim Zieh- und Glättvorgang werden gewöhnlich zusätzlich Kühlschmiermittel, wie Wasser oder wäßrige Emulsionen, die den Tiefziehprozeß erleichtern, eingesetzt. Anschließend werden die Behälter in einem Trimmer glattgeschnitten und in einem mehrstufigen Waschprozeß gereinigt. Hierbei werden zunächst in einem Reiniger mit geringer Konzentration und dann in einem Reiniger mit erhöhter Konzentration Schmiermittel, Schutz-
öle, Kühlschmiermittel und andere Verunreinigungen entfernt. Die Behälter werden dann durch eine oder mehrere Wasserspüistufen geführt, worauf sie in einem Trockenofen vollständig getrocknet werden. Anschließend erfolgt eine ein- oder mehrstufige Lackierung und eine dekorative Bedrückung der äußeren Oberfläche. Hierbei Wird üblicherweise zunächst die äußere Oberfläche mit einem Basislack oder einem dekorativen Druck und nach Trocknung mit einer äußeren Dosenlackschicht versehen. Nach dessen Härtung erfolgt eine Innenlackierung mit ebenfalls anschließender Härtung. Sofern die Deckkraft des gewählten Lackes gering iit, muß der schließlich erhaltene Behälter das glänzende, hellgraue metallische Aussehen - soweit durch den Lack sichtbar - beibehalten.
Bei der Herstellung derartiger Behälter stellt man jedoch fest, daß oft während der Trocknung Roststellen auftreten, wenn in bestimmten Bereichen zuviel Wasser zurückgehalten wird. Dies gilt insbesondere für gewölbte Böden von Dosen, Äbläufkaiiten oder Berührungsstellen von zwei benachbarten Behältern. Dann müssen die Behälter verworfen - oder, was sehr aufwendig ist - überarbeitet werden. Unbeabsichtigter Stillstand der Produktionslinie, bei dem die Behälter für längere Zeit in Spüiprözeßstufen verbleiben, verursacht häufig auch unansehnliche Rostflecken oder -streifen, die selbst durch den Lack sichtbar sind. Sie sind auch für eine geringe Lackhaftung verantwortlich und machen mithin das Erzeugni s unverkäu f1i ch.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren bereitzustellen, mit dessen Hilfe die vorgenannten Probleme behoben werden können. Es soll als integrierbarer Bestandteil in den mehrstufigen Reinigungs- bzw. Spülprozeß eingegliedert werden können und die wünschenswerte hellgraue glänzende Metalloberfläche zumindest so lange bewahren, bis der endgültige
.5·
Schutz durch Lackieren oder eine andersartige Oberflächenbehandlung gewährleistet ist.
Die Aufgabe wird gelöst, indem das Verfahren der eingangs genannten Art entsprechend der Erfindung derart ausgestaltet wird, daß man die Metalloberfläche mit einer Lösung in Kontakt bringt, die Aluminiumionen und bis 200 ppm Fluoridionen enthält und die einen pH-Wert von 2 bis 5,5 aufweist.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung besteht darin, die Metalloberflächen mit einer Lösung in Berührung zu bringen, die zusätzlich bis 1000 ppm Ionen mindestens eines der Metalle Titan, Zirkon und/oder Hafnium enthält.
Das Aluminium kann in die für die Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens bestimmte Lösung in Form jedes löslichen und verträglichen Aluminiumsalzes eingebracht werden. Geeignete Salze sind z.B. Aluminiumfluorid, insbesondere aber Aluminiumsulfathydrat. Die Aluminiumkonzentration ist weitgehend beliebig und kann über die Löslichkeitsgrenze hinausgehen. Gewöhnlich liegt die Konzentration im Bereich von 10 bis 5000 ppm. Konzentrationen im Bereich von 25 bis 250 ppm sind bevorzugt.
Das Fluorid kann in die wäßrige Behandlungslösung als einfache Fluorverbindung, wie Fluorwasserstoffsäure, als einfaches oder Bifluoridsalz von Alkali oder Ammonium eingebracht werden. Es können ebenso komplexe Fluoride von z.B. Bor, Silizium, Aluminium, Zirkon, Hafnium und/oder Titan verwendet werden. Die Fluoridkonzentration kann ca. 5 bis 200 ppm betragen. Ein Gehalt von 10 bis 150 ppm ist bevorzugt. Die Fluoridkonzentration richtet sich im allgemeinen nach der in der Lösung vorhandenen Aluminiummenge, der Beschaffenheit der zu behandelnden Metalloberfläche, der Temperatur der Behandlungslösung und der Behandlungsdauer.
Die Ionen mindestens eines der Metalle Titan, Zirkon und Hafnium können in die Lösung in Form jeder im sauren wäßrigen Medium löslichen Verbindung eingebracht werden, sofern nicht störende Badbestandteile zugeführt werden. Geeignete Verbindungen sind beispielsweise Kaliumfluorotitanat, Titanzirkonfluorid, Fluozirkonsäure, Ammonium- oder Alkalifluozirkonate, Zirkonfluorid, Zirkonsulfat sowie Hafniumoxid und Säuren und Salze des Hafniums, z.B. Hafniumnitrat, -fluorid oder -chlorid. Älkalifluorozirkonat, insbesondere Kaliumfluorozirkonat (K-ZrF,.) wird bevorzugt eingesetzt, zumal hierdurch Zirkon und Fluor gleichzeitig eingebracht werden. Wenngleich die Konzentration an Ionen mindestens eines der Metalle Titan, Zirkon und Hafnium bis 1000 ppm reichen kann, sind solche im Bereich von 40 bis 320 ppm bevorzugt. Die gängigste Konzentration im arbeitenden Bad liegt etwa bei 80 ppm.
Neben den vorgenannten Badbestandteilen enthält die Lösung Wasserstoffionen in einer solchen Menge, daß ein pH-Wert von 2 bis 5,5 resultiert. Bei pH-Werten oberhalb 5,5 wird keine sichtbare Behandlung bzw. Überzugsausbildung erhalten und demzufolge kein Korrosionsschutz geschaffen. Im allgemeinen läßt sich sagen, daß der einzustellende pH-Wert von der Behandlungsdauer, der Badtemperatur und beispielsweise dem Spritzdruck, aber auch von der Konzentration der anderen Badbestandteile abhängt. Als Leitlinie gilt, daß bei einer Behandlungszeit von 30 see bis 1 min bei einer Badtemperatur von etwa 490C und normalem Spritzdruek ein pH-Wert von 4,0 bis 4,5 besonders günstige Ergebnisse erzielen läßt.
Die wäßrige Behandlungslösung wird üblicherweise aus einem Konzentrat durch Verdünnen mit Wasser erhalten. Sowohl Ansatz- als auch Ergänzungskonzentrat enthalten etwa 1 bis 25, vorzugsweise 2,5 bis 10, g/l Aluminium, 0,1 bis 5 g/l Fluorid sowie in bevorzugter Ausführungsform bis 10 g/l
■?·
Titan, Zirkon und/oder Hafnium. Der pH-Wert des Konzentrates liegt in der Regel im Bereich von 0 bis 4.
Die wäßrige saure Behandlungslösung wird auf die Oberfläche von Eisen oder Stahl mit einer Temperatur von 26,7 bis 82°C, vorzugsweise von 32,2 bis 54°C zur Einwirkung gebracht. Die Behandlungsdauer kann 2 see bis 5 min, vorzugsweise 5 see bis 1 min, betragen. Der Kontakt der Metalloberfläche mit der Lösung kann im Tauchen, Fluten und insbesondere im Spritzen erfolgen. Die Spritzbehandlung ist auch deswegen von Vorteil, weil die konventionelle Waschbehandlung, in die das erfindungsgemäße Verfahren integriert werden kann, insbesondere wegen der Form der zu behandelnden Behälter und des erforderlichen gründlichen Kontaktes mit der Lösung in der Regel ohnehin als Spritzverfahren konzipiert ist.
Die Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens kann in der zweiten Stufe eines dreistufigen Waschverfahrens, in der dritten Stufe eines fünfstufigen Waschverfahrens oder in der vierten Stufe eines sechsstufigen Waschverfahrens erfolgen. Im Falle des sechsstufigen Waschverfahrens wird nach dem erfindungsgemäßen Verfahren der vierten Stufe in der fünften Stufe mit Wasser und in der sechsten Stufe mit vollentsalztem Wasser gespült, bevor die Trocknung im Umluftofen geschieht. Die Dauer des Kontaktes zwischen Metalloberfläche und Behändlungslösung ist weitgehend durch die Arbeitsweise der vorhandenen Anlage bestimmt. Auch bei der Einstellung der Behandlungstemperatur wird man sich üblicherweise nach den ansonsten in der Anlage herrschenden Behandlungstemperaturen richten.
Die Erfindung wird anhand der folgenden Beispiele beispielsweise und näher erläutert.
Beispiel 1
Es wurde ein zur Verdünnung mit Wasser geeignetes Konzentrat, enthaltend
6,5 g/l Fluoborsäure (HBF4)
8 g/l Kaliumfluorozirkonat (K3ZrFg) 130 g/l Aluminiumsulfathydrat (Al3(SO4J3.14 H3O Rest Wasser
hergestellt. Der pH-Wert betrug ca. 0,7.
Die Behandlungslösung wurde durch Zusatz von 3 1 des vorgenannten Konzentrates zu 140 1 Wasser gewonnen. Der pH-Wert wurde auf 3,8 bis 4,5 eingestellt.
Die Behandlung eines Schwarzblechbehälters erfolgte in einer fünfstufigen Waschanlage mit den Stufen alkalische Reinigung, Wasserspülung, Behandlung mit der obengenannten Behandlungslösung während einer Dauer von 1 min, Wasserspülung und Spülung mit vollentsalztem Wasser. Der so behandelte Behälter mit einem Rest Wasser im gewölbten Boden wurde dann bei 1630C getrocknet. An der Behälteroberfläche war kein Rost sichtbar.
Eine kontinuierliche Behandlungslinie für Schwarzblechdosen mit den gleichen Behandlungsstufen wie vorstehend wurde für eine halbe Stunde angehalten. Danach zeigten die Dosen in der Stufe 2 Anflug von Rost, wohingegen die Dosen in den Stufen 1, 3, 4 und 5 keinen sichtbaren Rost aufwiesen.
Beispiel 2
In einer Pilotanlage der im Beispiel 1 genannten Art wurden Schwarzblechdosen nach dem Verfahrensgang alkalische Reini-
gung, Wasserspülung, Kontaktieren mit einer wäßrigen Lösung, die 200 ppm Aluminium, 75 ppm HBF4, 80 ppm Zirkon enthielt und einen pH-Wert von 4,4 aufwies, Wasserspülung, Spülung mit vollentsalztem Wasser behandelt. Die einzelnen Behandlungstanks waren von praktisch gleicher Länge, so daß die Behandlungszeiten mit jeweils 40 see praktisch gleich waren. Die Temperatur der in der dritten Stufe applizierten Lösung betrug 490C.
Bei einem Stillstand der Anlage über einen Zeitraum von 35 min zeigten die mit der wäßrigen sauren Behandlungslösung behandelten Dosen keinerlei Rost. Demgegenüber zeigten die noch nicht nach dem erfindungsgemäßen Verfahren behandelten, also lediglich gereinigten und gespülten Dosen nahezu sofort Rost.
Beispiel 3
Schwarzblechdosen wurden nach dem Verfahrensgang gemäß Beispiel 2 behandelt mit der Ausnahme, daß der pH-Wert der wäßrigen sauren Lösung der Stufe 3 auf 3,5 eingestellt war. Nach der abschließenden Spülbehandlung wurden die Dosen während 3 min bei 1930C im Ofen getrocknet. Die Dosen zeigten eine braun-goldene Verfärbung, was dann nicht tolerierbar ist, wenn nur eine Endbehandlung mit einem Klarlack vorgesehen ist
Beispiel 4
Es wurden Schwarzblechdosen wiederum nach dem Verfahrensgang gemäß Beispiel 2 behandelt mit der Ausnahme, daß der pH-Wert der sauren Behandlungslösung in Stufe 3 auf 5,5 eingestellt war. Nach der Ofentrocknung waren die Dosen glänzend und ohne wesentliche Verfärbung. Lediglich einige der Dosen zeigten lokale Verfärbungen an der Bodenwölbung, den Kanten und
Berührungsflächen zweier benachbarter Dosen. Einige Dosen, die der Anlage vor der Ofentrocknung entnommen worden waren und daher feucht blieben, zeigten recht schnell Rost.
Beispiel 5
Nach dem Schema des Beispiels 1 wurde eine Reihe von Behandlungslösungen angesetzt, die sich hinsichtlich des Gehaltes von Titan, Zirkon, Hafnium unterschieden. Schließlich wurde als Kontroilösung eine Lösung hergestellt, die nur Fluorid enthielt und frei von Aluminium, Zirkon, Titan und Hafnium war. Bei den erstgenannten Lösungen wiirde das Zirkon als Kaliumfluorozirkonat, das Hafnium als Hafniumdioxid (HfO_) und das Titan als Hexafluorotitansäure eingebracht. Bei einem yerfahrensgang entsprechend Beispiel 1 wurden Schwarzblechdosen in einem 19 1 fassenden Spritztank während 1 min bei 49°C behandelt. Sämtliche Behandlungslösungen hatten einen pH-Wert von 4,3 und einen Gehalt an Fluorid von 100 ppm (eingebracht als HBF4). Der Gehalt der Lösung an Aluminium sowie an Titan, Zirkon und/oder Hafnium (in ppm) sowie die erzielten Ergebnisse sind in d,er nachfolgenden Tabelle angegeben. Zur Bewerbung sind, das Aussehen des Dosenmantels und des Dosenbodens nach der Ofentrocknung herangezogen worden.
-/f - ■ Μ·
Tabelle 1
Einfluß von Zr, Hf und Ti auf die Korrosion und das Dosenaussehen nach Ofentrocknung:
Metall (ppm) Ergebnis keine Flecken
Al (ppm) Dosenmantel Dosenboden Flecken
100 Zr 50 hell Flecken
-— -- dunkel Flecken
Zr 80 dunkel keine Flecken
100 Zr 80 hell Flecken
200 Ti 80 hell keine Flecken
20 Ti 80 dunkel Flecken
200 Hf 80 hell keine Flecken
0 Hf 80 dunkel
200 hell
Bei einem weiteren Vergleichsversuch wurden wäßrige Lösungen eingesetzt, die frei von Fluorid waren und bei einem pH-Wert von 4,3 lediglich Aluminiumionen in einer Menge von 250 ppm enthielten. Bei Anwesenheit von überschüssigem Wasser im gewölbten Dosenboden wurde während der Ofentrocknung ein Rosten des Bodens festgestellt.
Beispiel 6
In diesem Beispiel wurde der Effekt des pH-Wertes auf das Aussehen der Dose bewertet, wobei zwei unterschiedliche Behänd-
lungslösungen mit identischen Bedingungen hinsichtlich Kontaktzeit von 5 see, Temperatur von 490C und Fluoridkonzentration von 100 ppm (eingebracht als HBP4) zum Einsatz kamen. Eine dieser Lösung enthielt 200 ppm Aluminiumionen und keines der Metalle Titan, Zirkon und Hafnium. Die zweite Behandlungslösung hatte einen Gehalt von 50 ppm Zirkon und war frei von Aluminium.
Es wurden Korrosion und Aussehen der Dosen nach einem Anlagenstillstand bewertet. Die Ergebnisse sind in Tabelle 2 zusammengestellt.
Tabelle 2
Einfluß von Zr, Al und pH bei 5 see Behandlungsdauer auf Korrosion und Dosenaussehen während Anlagenstillstandes:
Ergebnis
Metall (ppm) PH Dosenmantel Dosenboden
Al 200 5.0 hell Rost und Flecken
Al 200 4.6 hell Rost und Flecken
Al 200 4.1 hell keine Flecken
Al 200 3.2 hell keine Flecken
Al 200 2.9 hell keine Flecken
Al 200 2,0 hell Rost und Flecken
Zr 50 5.0 hell Rost und Flecken
Zr 50 4.4 hell keine Flecken
Zr 50 4.1 hell keine Flecken
Zr 50 3.8 hell keine Flecken
Zr 50 3.0 hell Flecken
Zr 50 2.5 dunkel Rost und Flecken
Aus Tabelle 2 ergibt sich, daß bei einer Behandlungsdauer von 5 see die besten Resultate mit Behandlungslösungen mit einem pH-Wert von über 2 und unter 4,6, die Aluminium enthalten und frei von Zirkon sind, erhalten werden.
Mit einer Zirkon enthaltenden Behandlungslösung (frei von Aluminium) werden die besten Ergebnisse bei einem pH-Wert im Bereich von oberhalb 3 und unterhalb 5 erzielt.
Die vorstehenden Beispiele veranschaulichen deutlich den Einfluß von Fluorid bei der Vermeidung bzw. starken Verminderung des Röstens bei Schwarzblechdosen und die Wirksamkeit des Aluminiums bei der Verhinderung einer Verfärbung der behandelten Dose.

Claims (8)

Patentansprüche
1. Verfahren zur Behandlung von Metalloberflächen aus Eisen oder Stahl mit fluoridhaltigen Lösungen, dadurch gekennzeichnet, daß man die Metalloberflächen mit einer Lösung in Kontakt bringt, die Aluminiumionen und bis 200 ppm Fluoridionen enthält und die einen pH-Wert von 2 bis 5,5 aufweist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die Metalloberflächen mit einer Lösung in Kontakt bringt, die zusätzlich bis 1000 ppm Ionen mindestens eines der Metalle Titan, Zirkon und/oder Hafnium enthält.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß man die Metalloberflächen mit einer Lösung in Kontakt bringt, die 10 bis 5000, vorzugsweise 25 bis 250 ppm Aluminiumionen enthält.
4. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß man die Metalloberflächen mit einer Lösung in Kontakt bringt, die mindestens 10 ppm Fluoridionen enthält.
s-
5. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß man die Metalloberflächen mit einer Lösung in Kontakt bringt, die maximal 150 ppm Fluoridionen enthält.
6. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß man die Metalloberflächen mit einer Lösung in Kontakt bringt, die 40 bis 320 ppm Ionen mindestens eines der Metalle Titan, Zirkon, Hafnium enthält.
7. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet/ daß man die Metalloberflächen bei einer Temperatur von 26,7 bis 820C, vorzugsweise 32,2 bis 54°C, mit der Lösung in Kontakt bringt.
8. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß man die Metalloberflächen für eine Dauer von 2 see bis 5 min, vorzugsweise 5 see bis 1
min, mit der Lösung in Kontakt bringt.
DE19853517280 1984-05-18 1985-05-14 Verfahren zur behandlung von metalloberflaechen Withdrawn DE3517280A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US06/611,663 US4496404A (en) 1984-05-18 1984-05-18 Composition and process for treatment of ferrous substrates

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE3517280A1 true DE3517280A1 (de) 1985-11-28

Family

ID=24449936

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19853517280 Withdrawn DE3517280A1 (de) 1984-05-18 1985-05-14 Verfahren zur behandlung von metalloberflaechen
DE8585105917T Expired DE3565863D1 (en) 1984-05-18 1985-05-14 Process for the treatment of metal surfaces

Family Applications After (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE8585105917T Expired DE3565863D1 (en) 1984-05-18 1985-05-14 Process for the treatment of metal surfaces

Country Status (13)

Country Link
US (1) US4496404A (de)
EP (1) EP0161667B1 (de)
JP (1) JPS60255986A (de)
AT (1) ATE38254T1 (de)
AU (1) AU576574B2 (de)
BR (1) BR8502349A (de)
CA (1) CA1264538A (de)
DE (2) DE3517280A1 (de)
ES (1) ES543711A0 (de)
GB (1) GB2158845B (de)
MX (1) MX164560B (de)
NZ (1) NZ212007A (de)
ZA (1) ZA853561B (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0398203A1 (de) * 1989-05-18 1990-11-22 Henkel Corporation Nicht-beschleunigte Eisen-Phosphatierung
DE4135801A1 (de) * 1990-11-03 1992-05-07 Glaverbel Reflektierende erzeugnisse und verfahren zur herstellung derselben
WO1993020260A1 (en) * 1992-04-01 1993-10-14 Henkel Corporation Composition and process for treating metal
CN1067447C (zh) * 1992-04-01 2001-06-20 亨凯尔公司 一种处理金属表面的方法

Families Citing this family (13)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JP2541269B2 (ja) * 1987-08-27 1996-10-09 日本板硝子株式会社 酸化物薄膜の製造方法
DE3829154A1 (de) * 1988-08-27 1990-03-01 Collardin Gmbh Gerhard Chromfreies verfahren zur vorbehandlung von metallischen oberflaechen vor einer beschichtung mit organischen materialien
DE3924984A1 (de) * 1989-07-28 1991-01-31 Metallgesellschaft Ag Verfahren zur passivierenden nachspuelung von phosphatschichten
US5294266A (en) * 1989-07-28 1994-03-15 Metallgesellschaft Aktiengesellschaft Process for a passivating postrinsing of conversion layers
DE4017187A1 (de) * 1990-05-29 1991-12-05 Metallgesellschaft Ag Verfahren zur nachspuelung von konversionsschichten
DE4017186A1 (de) * 1990-05-29 1991-12-05 Metallgesellschaft Ag Erzeugung von konversionsueberzuegen auf zink- oder zinklegierungsoberflaechen
EP0600982A1 (de) * 1991-08-30 1994-06-15 Henkel Corporation Verfahren zur behandlung von metalloberflächen mit sauren chromsäurefreien lösungen
DE19510825A1 (de) * 1995-03-24 1996-09-26 Henkel Kgaa Korrosionsschützender Reiniger für verzinnten Stahl
US5641542A (en) * 1995-10-11 1997-06-24 Betzdearborn Inc. Chromium-free aluminum treatment
US5840772A (en) * 1996-09-18 1998-11-24 Ppg Industries, Inc. Methods of recycling and compositions used therein
JP4099307B2 (ja) * 2000-04-20 2008-06-11 日本ペイント株式会社 アルミニウム用ノンクロム防錆処理剤、防錆処理方法および防錆処理されたアルミニウム製品
KR100466418B1 (ko) * 2000-11-25 2005-01-13 주식회사 포스코 내유화변색성, 내식성 및 도장성이 우수한 주석도금강판및 그 제조방법
US7611588B2 (en) * 2004-11-30 2009-11-03 Ecolab Inc. Methods and compositions for removing metal oxides

Family Cites Families (11)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB947658A (en) * 1960-07-25 1964-01-22 Polychrome Corp Planographic printing plate and method for preparing same
US3160506A (en) * 1962-10-19 1964-12-08 Polychrome Corp Planographic printing plate and method for preparing same
US3539403A (en) * 1966-12-07 1970-11-10 Collardin Gmbh Gerhard Solutions for the deposition of protective layers on zinc surfaces and process therefor
US3539402A (en) * 1967-02-16 1970-11-10 Collardin Gmbh Gerhard Solutions for the deposition of protective surface layers on iron and zinc and process therefor
DE1933013C3 (de) * 1969-06-28 1978-09-21 Gerhard Collardin Gmbh, 5000 Koeln Verfahren zur Erzeugung von Schutzschichten auf Aluminium, Eisen und Zink mittels komplexe Fluoride enthaltender Lösungen
US4017334A (en) * 1973-10-04 1977-04-12 Oxy Metal Industries Corporation Process for treating aluminum cans
FR2417537A1 (fr) * 1978-02-21 1979-09-14 Parker Ste Continentale Composition a base d'hafnium pour inhiber la corrosion des metaux
US4273592A (en) * 1979-12-26 1981-06-16 Amchem Products, Inc. Coating solution for metal surfaces
US4370177A (en) * 1980-07-03 1983-01-25 Amchem Products, Inc. Coating solution for metal surfaces
DE3105508A1 (de) * 1981-02-14 1982-09-02 Metallgesellschaft Ag, 6000 Frankfurt Beiz- und entrostungspaste fuer metalle
US4457790A (en) * 1983-05-09 1984-07-03 Parker Chemical Company Treatment of metal with group IV B metal ion and derivative of polyalkenylphenol

Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0398203A1 (de) * 1989-05-18 1990-11-22 Henkel Corporation Nicht-beschleunigte Eisen-Phosphatierung
DE4135801A1 (de) * 1990-11-03 1992-05-07 Glaverbel Reflektierende erzeugnisse und verfahren zur herstellung derselben
DE4135801C2 (de) * 1990-11-03 2000-07-06 Glaverbel Verfahren zur Herstellung eines Glassubstrates mit mindestens einem reflektierenden Metallüberzug mit verbesserter Beständigkeit gegen Korrosion sowie dessen Verwendung
WO1993020260A1 (en) * 1992-04-01 1993-10-14 Henkel Corporation Composition and process for treating metal
CN1034683C (zh) * 1992-04-01 1997-04-23 亨凯尔公司 用于处理金属表面的溶液及其制备方法
CN1067447C (zh) * 1992-04-01 2001-06-20 亨凯尔公司 一种处理金属表面的方法

Also Published As

Publication number Publication date
ATE38254T1 (de) 1988-11-15
MX164560B (es) 1992-08-26
NZ212007A (en) 1988-09-29
BR8502349A (pt) 1986-01-21
AU576574B2 (en) 1988-09-01
US4496404A (en) 1985-01-29
ZA853561B (en) 1985-12-24
EP0161667B1 (de) 1988-10-26
GB2158845B (en) 1987-11-04
ES8603589A1 (es) 1986-01-01
AU4223085A (en) 1985-11-21
JPS60255986A (ja) 1985-12-17
GB2158845A (en) 1985-11-20
DE3565863D1 (en) 1988-12-01
GB8512285D0 (en) 1985-06-19
EP0161667A1 (de) 1985-11-21
ES543711A0 (es) 1986-01-01
CA1264538A (en) 1990-01-23

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0161667B1 (de) Verfahren zur Behandlung von Metalloberflächen
EP0817871B1 (de) Korrosionsschützender reiniger für verzinnten stahl
DE3118375A1 (de) Verfahren zur phosphatierung von metallen sowie dessen anwendung zur vorbehandlung fuer die elektrotauchlackierung
EP0213567B1 (de) Verfahren zum Aufbringen von Phosphatüberzügen
DE3650659T2 (de) Verfahren zur Phosphatierung von Metalloberflächen
EP0370535B1 (de) Verfahren zum Aufbringen von Phosphatüberzügen
EP0328908A1 (de) Verfahren zum Aufbringen von Konversionsüberzügen
EP0078866A1 (de) Überzugsausbildung auf Aluminiumoberflächen
EP0258922A1 (de) Verfahren zur Erzeugung von Phosphatüberzügen sowie dessen Anwendung
EP0154384B1 (de) Verfahren zur Vorbereitung von Zinkoberflächen für die Lackierung
DE1093649B (de) Verfahren zum Aufbringen von Phosphatschichten auf Metallen
DE719549C (de) Verfahren zur Herstellung korroisonsbestaendiger UEberzueg auf Eisen und Stahl
DE1521884A1 (de) Verfahren zum Aufbringen eines amorphen Phosphatueberzuges auf Oberflaechen von Stahl,Zink oder Aluminium
DE1088311B (de) Verfahren zur Herstellung festhaftender Schutzueberzuege auf Oberflaechen aus Titan,Zirkon oder Legierungen derselben
DE2150143A1 (de) Verfahren zur Erzeugung geschwaerzter UEberzuege auf Metallflaechen
DE1914052B2 (de) Verfahren zur herstellung eines phosphatueberzuges auf einer sich bewegenden eisen bzw stahloberflaeche
DE976692C (de) Verfahren zum Aufbringen von Oxalatueberzuegen auf Metallen
EP0127204B1 (de) Verfahren zum Phosphatieren von Verbundmetallen
DE1521837B1 (de) Verfahren zur Reinigung und Phosphatierung von Oberflaechen aus Eisen oder Zink
DE1771554A1 (de) Verfahren zum Verzinnen von Eisen
DE1521879B2 (de) Verfahren zum Aufbringen von Phosphatüberzügen auf Eisen und Stahl
DE1521877B1 (de) Verfahren zum Aufbringen von Phosphatueberzuegen auf Eisen und Stahl
DE1521877C (de) Verfahren zum Aufbringen von Phosphat überzügen auf Eisen und Stahl
DE2338290C3 (de) Lösung und Verfahren zur Phosphatierung von Weißblech
DE1203570C2 (de) Verfahren zum Aufbringen von Phosphatschichten auf Metalloberflaechen

Legal Events

Date Code Title Description
8128 New person/name/address of the agent

Representative=s name: SCHOENWALD, K., DR.-ING. VON KREISLER, A., DIPL.-C

8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: HENKEL CORP., AMBLER, PA., US

8128 New person/name/address of the agent

Representative=s name: VON KREISLER, A., DIPL.-CHEM. SELTING, G., DIPL.-I

8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: HENKEL CORP. (N.D.GES.D.STAATES DELAWARE), GULPH M

8139 Disposal/non-payment of the annual fee