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DE3512358C2 - - Google Patents

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Publication number
DE3512358C2
DE3512358C2 DE3512358A DE3512358A DE3512358C2 DE 3512358 C2 DE3512358 C2 DE 3512358C2 DE 3512358 A DE3512358 A DE 3512358A DE 3512358 A DE3512358 A DE 3512358A DE 3512358 C2 DE3512358 C2 DE 3512358C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plate
sewing
holder according
longitudinal
material holder
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE3512358A
Other languages
English (en)
Other versions
DE3512358A1 (de
Inventor
Hubert 4800 Bielefeld De Juenemann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Duerkopp Adler AG
Original Assignee
KOCHS ADLER AG 4800 BIELEFELD DE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KOCHS ADLER AG 4800 BIELEFELD DE filed Critical KOCHS ADLER AG 4800 BIELEFELD DE
Priority to DE19853512358 priority Critical patent/DE3512358A1/de
Priority to GB08607706A priority patent/GB2173520B/en
Priority to JP61068826A priority patent/JPS61232885A/ja
Priority to US06/847,160 priority patent/US4643115A/en
Priority to IT19961/86A priority patent/IT1189186B/it
Publication of DE3512358A1 publication Critical patent/DE3512358A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3512358C2 publication Critical patent/DE3512358C2/de
Granted legal-status Critical Current

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    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B39/00Workpiece carriers
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    • D05DINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES D05B AND D05C, RELATING TO SEWING, EMBROIDERING AND TUFTING
    • D05D2207/00Use of special elements
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    • DTEXTILES; PAPER
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    • D05D2207/00Use of special elements
    • D05D2207/02Pneumatic or hydraulic devices
    • D05D2207/04Suction or blowing devices
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    • D05DINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES D05B AND D05C, RELATING TO SEWING, EMBROIDERING AND TUFTING
    • D05D2207/00Use of special elements
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    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05DINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES D05B AND D05C, RELATING TO SEWING, EMBROIDERING AND TUFTING
    • D05D2209/00Use of special materials
    • D05D2209/04Use of special materials with high friction

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Nähguthalter nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Beim Nähen des Spitzenbereichs von Krawatten geht es darum, daß die Naht zwischen Futterstoff-Zuschnitt und Krawattenstoff-Zuschnitt nicht an der dem Spitzen­ bereich zugeordneten Kante der Krawatte, also sichtbar, angeordnet ist, sondern einen sogenannten Rücksprung aufweist. Dies bedeutet, daß diese Naht bzw. die beiden von der eigentlichen Krawattenspitze ausgehenden Außennähte auf der Zuschnittstoff-Seite, also der Unterseite, der Krawatte gegenüber der Außenkante der Krawatte zurückversetzt sind. Beim manuellen Führen der Zuschnitte während des Krawattennähens wird im Krawattenstoff eine Mittelfalte gebildet. Anschließend werden die Außennähte genäht. Beim an­ schließenden Nähen der Seitennähte wird die in der Mittelfalte zusammengeraffte Mehrweite des Krawatten­ stoff-Zuschnitts kontinuierlich ausgezogen. Auf diese Weise erreicht eine geschickte Näherin, daß die Außennähte nach dem Fertignähen auch der Seitennähte und dem Wenden der zusammengenähten Zuschnitte parallel zu den entsprechenden von der Krawattenspitze ausgehenden Außenkanten verlaufen.
Ein Nähguthalter der gattungsgemäßen Art ist aus dem DE-GM 19 90 644 bekannt. Hierbei werden der Futterstoff-Zuschnitt und der Krawattenstoff-Zuschnitt aufeinanderliegend auf die Unterplatte aufgelegt; anschließend wird die Mittel-Falteinrichtung mit auseinandergefahrenen Faltplatten auf die Zuschnitte abgesenkt. Danach werden die Faltplatten aufeinanderzu verfahren, wobei die sogenannte Mehrweite des Krawattenstoff-Zu­ schnitts als Mittelfalte in den Spalt zwischen den Faltplatten gerafft wird. Danach werden die Außennähte, d. h. die von der eigentlichen Spitze ausgehenden Nähte und danach die sich im wesentlichen in Längsrich­ tung der Krawatte erstreckenden Seitennähte genäht. Nach dem Wenden der zusammengenähten Zuschnitte verlau­ fen die Außennähte nicht parallel zu den von der Spitze ausgehenden Kanten der Krawatte, sondern konisch zulaufend. Dies ist nicht erwünscht, da der Eindruck einer handwerklich sauberen Arbeit nicht erreicht wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Nähgut­ halter der gattungsgemäßen Art so auszugestalten, daß ein paralleler Rücksprung der Außennähte zwischen Krawattenstoff und Futterstoff im Bereich der Spitze der Krawatte erreicht wird.
Diese Aufgabe wird bei einem Nähguthalter nach dem Oberbegriff der Anspruchs 1 durch dessen kennzeichnende Merkmale gelöst.
Durch die erfindungsge­ mäßen Maßnahmen wird erreicht, daß nach dem Nähen der Außennähte mittels der Schiebeplatte der Längs-Ver­ schiebeeinrichtung die Mehrweite des Krawattenstoffes aus der Mittelfalte herausgezogen und glatt verteilt wird. Der Rücksprung der Außennähte wird also vor dem Nähen der Seitennähte bereits erreicht, und zwar in der Weise, daß ein paralleler Rücksprung vorhanden ist.
Aus der DE-OS 32 37 034 ist zwar eine Schablone zum Nähen von Krawattenspitzen bekannt, bei der vor dem Nähen sowohl im Bereich der Krawattenspitze als auch im Bereich der seitlichen Ecken des Krawattenstoff-Zuschnitts Falten gebildet werden, aus denen nach dem Nähen unter Verteilen der Mehrweite dieser drei Falten die Außenfalten der Krawatte gezogen werden. Obwohl damit ein angenähert paralleler Rücksprung der Außenfalten der Krawatte erreicht wird, liegt doch keine befriedigend glatte Verteilung des Krawattenstoffs nach dem Wenden vor.
Durch die Maßnahmen nach Anspruch 2 wird erreicht, daß der Futterstoff-Zuschnitt nach dem Nähen der Außennähte während des Verschiebens der Schiebeplatte fest auf der Unterplatte eingespannt bleibt. Das Festspannen erfolgt hierbei vorteilhafterweise mit den Maßnahmen nach Anspruch 3. Da das Verspannen von Klemmplatte und Unterplatte nur zeitweilig vorge­ nommen wird, kann die Ausgestaltung nach Anspruch 4 vorgesehen sein. Als Halteköpfe können hierbei beispiels­ weise Saugköpfe vorgesehen sein. Eine Ausgestaltung nach Anspruch 5 mit Magneten führt aber zu einer besonders einfachen Handhabung, zumal der Futterstoff von Magneten nicht in seiner Lage beeinflußt wird. Wenn die Magnete als Permanentmagnete ausgebildet sind, dann ist die Weiterbildung nach Anspruch 6 zweckmäßig. Das flächige Verspannen der Klemmplatte mit der Unterplatte führt dazu, daß die Klemmplatte und damit die gesamte Längs-Verschiebeeinrichtung praktisch biegekraftfrei ist, so daß sie außerordentlich dünn ausgebildet werden kann. Dies führt wiederum zu dem Vorteil, daß nicht im Bereich der zu erzeugenden Nähte Mehrweite des Krawattenstoff-Zuschnitts unterge­ bracht wird.
Wenn das Spannen mittels Magneten erfolgt, dann führt die Weiterbildung nach Anspruch 7 dazu, daß die Längs-Schiebeplatte praktisch reibungsfrei gegenüber der Klemmplatte verschoben werden kann.
Die notwendigen Bewegungsmöglichkeiten der Längs-Ver­ schiebeeinrichtung werden durch die Maßnahmen nach den Ansprüchen 8 und 9 erreicht.
Um ein Verschwenken der Mittel-Falteinrichtung zusammen mit der Längs-Verschiebeeinrichtung in eine gelüftete Stellung einerseits zu ermöglichen und um andererseits ein Hochschwenken der Mittel-Falteinrichtung in eine Stellung zum Beschicken des Nähguthalters bzw. zum Entfernen des genähten Nähgutes durchführen zu können, sind die Maßnahmen nach Anspruch 10 vorgesehen, die gemäß Anspruch 11 in vorteilhafter Weise ausgestal­ tet werden.
Die Erfindung wird anhand der nachfolgenden Beschreibung eines Ausfüh­ rungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnung erläutert. Es zeigt
Fig. 1 einen im wesentlichen aus einer Magnet-Schließ­ einrichtung, einer Unterplatte, einer Längs-Ver­ schiebeeinrichtung und einer Mittel-Falteinrich­ tung bestehenden Nähguthalter in geöffneter Stellung in Seitenansicht,
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Unterplatte des Nähgut­ halters in einer Blickrichtung entsprechend dem Sichtpfeil II in Fig. 1,
Fig. 3 eine Seitenansicht der Magnet-Schließeinrichtung entsprechend der Schnittlinie III-III in Fig. 1,
Fig. 4 eine Teilansicht der Magnet-Schließeinrich­ tung in ihrer Schließstellung entsprechend der Einzelheit IV in Fig. 1 in vergrößertem Maßstab,
Fig. 5 eine Draufsicht auf die Längs-Verschiebeeinrich­ tung in einer Sichtrichtung entsprechend dem Sichtpfeil II in Fig. 1,
Fig. 6 eine Seitenansicht der Längs-Verschiebeeinrich­ tung entsprechend dem Sichtpfeil VI in Fig. 5,
Fig. 7 einen Teilschnitt durch die Längs-Verschiebeein­ richtung entsprechend der Schnittlinie VII-VII in Fig. 6,
Fig. 8 eine Draufsicht auf die Mittel-Falteinrichtung entsprechend dem Sichtpfeil II in Fig. 1,
Fig. 9 eine schematische, seitenverdrehte Darstellung des Nähguthalters in geschlossener Stellung während des Nähvorganges an einer Nähmaschine,
Fig. 10 eine Draufsicht auf einen Krawattenstoff-Zu­ schnitt und einen Futterstoff-Zuschnitt während der ersten Nähphase,
Fig. 11 eine Draufsicht auf die Zuschnitte nach Fig. 10 während einer zweiten Nähphase,
Fig. 12 eine Ansicht der Zuschnitte gemäß dem Sicht­ pfeil XII in Fig. 10 und
Fig. 13 einen Teilquerschnitt durch die Zuschnitte entsprechend der Schnittlinie XIII-XIII in Fig. 11.
Der in der Zeichnung dargestellte Nähguthalter 1 ist auf einem Träger 2 aufgebaut, der wie bei Nähauto­ maten üblich abgestützt oder antreibbar geführt sein kann. An dem Träger 2 sind eine Unterplatte 3, eine Längs-Verschiebeeinrichtung 4 und eine Mittel-Faltein­ richtung 5 angebracht.
Unterhalb der Unterplatte 3 ist noch eine Spanneinrich­ tung 6 am Träger 2 angebracht.
Die Unterplatte 3 hat eine Grundform, die etwa dem zu nähenden Spitzenbereich an der Krawatte entspricht. Dieser ist im allgemeinen symmetrisch ausgebildet, kann aber auch unsymmetrisch ausgebildet sein. Das Ausführungsbeispiel geht von einer symmetrischen Ausgestaltung aus, ist also spiegelsymmetrisch zu einer Symmetrieachse 7 aufgebaut, zu der zwei Außenkan­ ten 8, 9 hinlaufen und sich auf der Symmetrieachse 7 in einer Spitze 10 schneiden. Die beiden Außenkanten 8, 9 enden an ihrem anderen Ende jeweils in einer seitlichen Ecke 11, 12, an der sich diese Außenkanten 8, 9 mit Seitenkanten 13, 14 der Unterplatte 3 schneiden. Die Unterplatte 3 weist an ihrem dem Träger 2 benachbar­ ten Ende zwei Abstand voneinander aufweisende Lappen 15 auf, die mittels Schrauben 16 am Träger 2 befestigt sind. Im Bereich der Spitze 10 und der seitlichen Ecken 11, 12 sind in der Unterplatte 3 kreisförmige Ausnehmungen 17 ausgebildet, die zur Oberseite 18 der Unterplatte 3 hin einen nach innen eingezogenen Rand 19 aufweisen.
Am Träger 2 ist weiterhin ein Kragarm 20 ausgebildet, der in der Draufsicht etwa trapezförmig ausgebildet ist. Er weist gemäß Fig. 3 einen Querschnitt nach Art eines umgedrehten U auf. Im Bereich seines freien Endes ist die Spanneinrichtung 6 vorgesehen. Hierzu weist das Ende des Kragarms 20 zwei zueinander parallele Schiebelager 23 auf, in denen Führungsstangen 24 vertikal frei verschiebbar angeordnet sind, die an ihren oberen Enden eine Platte 25 tragen. Mittig zwischen diesen beiden Schiebelagern 23 ist am Kragarm 20 ein als pneumatisch beaufschlagbarer Arbeitszylinder ausgebildeter Schließantrieb 26 vorgesehen, dessen Kolbenstange 27 mit der Platte 25 verbunden ist und dessen Zylinder 28 am Kragarm 20 angebracht ist. Auf der Platte 25 sind drei Permanentmagnete 29 ange­ bracht, deren Anordnung mit der Anordnung der drei Ausnehmungen 17 übereinstimmt.
Wie sich aus Fig. 4 ergibt, weisen die Permanentmag­ nete 29 jeweils ein topfförmiges Gehäuse 30 auf, das an der Platte 25 mittels jeweils einer Schraube 31 befestigt ist. In dem topfförmigen Gehäuse 30 ist jeweils ein zylindrischer Magnetkörper 32 mittels eines geeigneten Bindemittels 33 befestigt. Das topf­ förmige Gehäuse 30 ist so ausgebildet und weist einen solchen Durchmesser auf, daß es in die jeweilige Ausneh­ mung 17 eindringen kann, und dort mit seinem oberen Rand 34 gegen den nach innen gezogenen Rand 19 der Ausnehmung 17 zur Anlage kommt. Die Oberfläche 35 des Magnetkörpers 32 ragt so weit über den Rand 34 des Gehäuses 30 hinaus, daß diese Oberfläche 35 mit der Oberseite 18 der Unterplatte 3 fluchtet, wenn das Gehäuse 30 des Permanentmagneten 29 mit seinem Rand 34 gegen den Rand 19 der Ausnehmung 17 anliegt. Der Hub des Schließantriebes 26 ist so bemessen, daß bei pneumatischer Beaufschlagung des Zylinders 28 die Platte 25 so weit hochgefahren wird, daß die Permanentmagnete 29 in die geschilderte Stellung kommen, die in Fig. 1 strichpunktiert dargestellt ist.
Die Längs-Verschiebeeinrichtung 4 weist eine untere, aus magnetischem Material, in der Regel also Stahl, bestehende untere Klemmplatte 36 auf, auf der eine aus nichtmagnetischem Material, beispielsweise also hochlegiertem Stahl oder Messing, bestehende obere Längs-Schiebeplatte 37 angeordnet ist. Auch die Längs- Verschiebeeinrichtung 4 ist spiegelsymmetrisch zur Symmetrieachse 7 ausgebildet. Die Schiebeplatte 37 weist zwei miteinander fluchtende in ihrer Längs-Ver­ schieberichtung 38 hintereinander angeordnete und miteinander fluchtende Langlöcher 39 auf, die jeweils von einem jeweils an der Klemmplatte 36 befestigten Führungszapfen 40 durchsetzt werden. Der Führungszap­ fen 40 ist jeweils mit einer flachen Abdeckung 41 versehen, so daß die Schiebeplatte 37 nicht von der Klemmplatte 36 abgehoben werden kann. Der maximal mögliche Verschiebeweg der Schiebeplatte 37 in Verschie­ berichtung 38 ist durch die jeweilige Länge der Langlö­ cher 39 vorgegeben.
Die Klemmplatte 36 und damit die gesamte Längs-Verschie­ beeinrichtung 4 ist schwenkbar auf dem Träger 2 gela­ gert. Hierzu ist auf dem Träger 2 quer zur Symmetrie­ achse 7 eine Achse 42 angebracht, die an ihren beiden Enden in auf dem Träger angebrachten Lagern 43 drehfest mittels einer Klemmschraube 44 gehalten ist. An der Klemmplatte 36 ist ein - wie sich aus Fig. 6 ergibt - etwa C-förmiges Lagerteil 45 angebracht, dessen oberer Schenkel 46 die Achse 42 aufnehmende Lagerbohrungen 47 aufweist. Der untere Schenkel 48 des Lagerteils 45 ist mit einem Schwenkantrieb 49 verbunden. Dieser linear arbeitende Schwenkantrieb 49 ist als pneumatisch beaufschlagbarer Arbeitszylinder ausgestaltet, dessen Kolbenstange 50 mit dem freien Ende des unteren Schen­ kels 48 verbunden ist. Der Zylinder 51 des Schwenkan­ triebes 49 ist an einem Steg 52 am Träger 2 befestigt. In dem Träger 2 ist eine Aussparung 53 ausgebildet, durch die der die beiden Schenkel 46, 48 verbindende Steg 54 des Lagerteils 45 hindurchgeführt ist. Der Steg 54 ist auch zwischen den beiden Lappen 15 der Unterplatte 3 hindurchgeführt. Mittels des Schwenkan­ triebs 49 kann die Klemmplatte 36 mit der auf ihr aufliegenden Schiebeplatte 37 in eine von der Unter­ platte 3 abgehobene, in Fig. 1 dargestellte Stellung verschwenkt werden. Bei entsprechender pneumatischer Beaufschlagung des Schwenkantriebs 49 wird dagegen die Längs-Verschiebeeinrichtung 4 nach unten geschwenkt, so daß die Klemmplatte 36 etwa bündig auf der Ober­ seite 18 der Unterplatte 3 aufliegt. An dem Steg 54 des Lagerteils 45 und etwa zwischen dem oberen Schen­ kel 46 und dem unteren Schenkel 48 ist ein Schiebean­ trieb 55 angeordnet, der ebenfalls als pneumatisch beaufschlagbarer Arbeitszylinder ausgebildet ist. Sein Zylinder 56 ist an dem Steg 54 befestigt, der von der Kolbenstange 57 des Schiebeantriebs 55 durchsetzt ist. Deren freies Ende ist mit einem nach unten abge­ winkelten Ansatz 58 der Längs-Schiebeplatte 37 verbun­ den, so daß diese bei entsprechender pneumatischer Beaufschlagung des Schiebeantriebs 55 in der geschilder­ ten Weise in der Längs-Verschieberichtung 38 verschoben wird. Der Schiebeantrieb 55 macht die Schwenkbewegungen der Längs-Verschiebeeinrichtung 4 mit. Der Ansatz 58 ist durch eine entsprechende Ausnehmung 59 in der Klemmplatte 36 hindurchgeführt.
Die Klemmplatte 36 hat einen Umrißverlauf, der etwa dem der Unterplatte 3 entspricht. Sie hat also ebenfalls zwei Außenkanten 8 a und 9 a, die in einer Spitze 10 a auslaufen. Die Außenkanten 8 a und 9 a treffen sich weiterhin jeweils in seitlichen Ecken 11 a bzw. 12 a, die den Schnittpunkt mit wiederum zur Symmetrieachse 7 hin verlaufenden Seitenkanten 13 a bzw. 14 a bilden. Diese Außenkanten 8 a, 9 a und Seitenkanten 13 a bzw. 14 a sind in Fig. 5 gestrichelt dargestellt.
Die Längs-Schiebeplatte 37 weist Außenkanten 8 b, 9 b und Seitenkanten 13 b, 14 b auf, die in einer Spitze 10 b bzw. seitlichen Ecken 11 b, 12 b zusammenlaufen. Die Außenkanten 8 b, 9 b sind in der in den Fig. 1, 5 und 6 zurückgezogen dargestellten Stellung der Schiebeplatte 37 deckungsgleich mit den Außenkanten 8 a, 9 a der Klemm­ platte 36. Die Seitenkanten 13 b, 14 b sind bei in Fig. 5 strichpunktiert dargestellter ausgefahrener Lage der Schiebeplatte 37 deckungsgleich mit den Seitenkanten 13 a, 14 a der Klemmplatte 36.
Parallel zu den Seitenkanten 13 b, 14 b weist die Schiebe­ platte 37 jeweils einen Auflageabschnitt 60 auf, zwischen dem und der entsprechenden Seitenkante 13 b, 14 b jeweils eine im Bereich der jeweiligen seitlichen Ecke 11 b, 12 b offene Längsausnehmung 61 ausgebildet ist.
Die Mittel-Falteinrichtung 5 weist einen plattenförmigen Schwenkarm 62 auf, der mittels Lagern 63 auf der Achse 42 schwenkbar gelagert ist. Dieser Schwenkarm 62 weist einen über die Unterplatte 3 bzw. die Verschiebe­ einrichtung 4 reichenden Abschnitt 64 auf, an dem zwei spiegelsymmetrisch zur Symmetrieachse 7 ausge­ bildete Faltplatten 65, 66 angebracht sind. Diese Faltplatten 65, 66 sind auf quer zur Symmetrieachse 7 verlaufenden Führungsstangen 67 mittels Schiebelagern 68 verschiebbar gelagert. Jeweils ein Schiebelager 68 ist an jeder Faltplatte 65 bzw. 66 angebracht. Die Führungsstangen 67 sind wiederum mittels entsprechender Halter 69 mit dem Abschnitt 64 des Schwenkarms 62 verbunden. An dem Abschnitt 64 ist jeweils ein Winkel­ hebel 70 um einen Lagerzapfen 71 schwenkbar gelagert, dessen einer Hebelarm 72 am Schiebelager 68 mittels einer Langlochbefestigung 73 angelenkt ist. Der jeweils andere Hebelarm 74 jedes Winkelhebels 70 ist mit einem Faltantrieb 75 verbunden. Dieser Faltantrieb 75 ist als pneumatisch beaufschlagbarer Arbeitszylinder ausgestaltet, dessen Zylinder 76 an einem mit dem Abschnitt 64 des Schwenkarms 62 verbundenen Auflager 77 angebracht ist. Die Kolbenstange 78 des Faltantrie­ bes 75 ist mittels eines Gabelgelenks 79 mit den beiden anderen Hebelarmen 74 des jeweiligen Winkelhe­ bels 70 verbunden. Damit die zwei identisch ausgebildeten Winkelhebel 70 in das Gabelgelenk 79 hineinragen, weisen die Hebelarme 74 jeweils an ihrem Ende eine Kröpfung auf, die etwa der halben Dicke der Hebelarme 74 entspricht. Bei einer pneumatischen Beaufschlagung des Faltantriebes 75 werden die beiden Faltplatten 65, 66 aufgrund ihrer kinematischen Verbindung mit dem Faltan­ trieb 75 quer zur Verschieberichtung 38 gleichzeitig und symmetrisch zur Symmetrieachse 7 verschoben, und zwar entweder in die in Fig. 8 ausgezogen darge­ stellte benachbarte Stellung oder in die in Fig. 8 strichpunktiert dargestellte geöffnete Stellung. In der in Fig. 8 ausgezogen dargestellten geschlossenen Stellung haben die beiden Faltplatten 65, 66 nur einen geringen Abstand voneinander, d. h. ihre einander benachbarten Längskanten 80, 81 lassen nur einen geringen Spalt 82 zwischen sich frei. Die Außenkanten 8 c bzw. 9 c und die Seitenkanten 13 c bzw. 14 c sind in der geschlossenen Stellung der beiden Faltplatten 65, 66 im wesentlichen deckungsgleich mit den Außenkanten 8, 9 bzw. den Seitenkanten 13, 14. Die Faltplatten 65, 66 weisen an ihrer der Verschiebeeinrichtung 4 zugewandten Unterseite Haftflächen 65′ auf, die durch eine Aufrau­ hung, Riffelung, Moosgummi, Sandpapier od. dgl. gebildet sein können, die also einen hohen Reibungskoeffizienten gegenüber Stoff aufweisen.
Der Abschnitt 64 des Schwenkarms 62 weist zwischen dem Faltantrieb 75 und der Achse 42 eine zu einer Seite hin offene Ausnehmung 83 auf, die sich etwa über die Breite der Faltplatten 65, 66 erstreckt.
Der Schwenkarm 62 weist einen auf der anderen Seite der Achse 42 liegenden weiteren Abschnitt 84 auf, der mittels einer vorgespannten Schrauben-Druckfeder 85 belastet ist, die sich gegen den Träger 2 abstützt und hierzu in einer angepaßten Aussparung 86 des Trägers 2 gehalten ist. Die an der Unterseite des Abschnitts 84 anliegende Druckfeder 85 drückt also den Schwenkarm in einer solchen Richtung, daß die Faltplatten 65, 66 in Richtung auf die Unterplatte 3 bzw. die Längs-Verschiebeeinrichtung 4 verschwenkt werden. Im Bereich der Druckfeder 85 ist auf dem Träger 2 ein Widerlager 87 mittels Schrauben 88 befe­ stigt, das etwa die Form eines umgedrehten U hat. Der Abschnitt 84 ragt durch dieses Widerlager 87 hindurch. Am oberen Quersteg 89 dieses Widerlagers 87 sind zwei pneumatisch verstellbare Schwenkanschlä­ ge 90, 91 für den Abschnitt 84 und damit den Schwenk­ arm 62 angebracht. Diese Schwenkanschläge 90, 91 sind jeweils am freien Ende einer Kolbenstange 92 bzw. 93 eines pneumatisch beaufschlagbaren Arbeitszylin­ ders 94 bzw. 95 angebracht. Die Arbeitszylinder 94 bzw. 95 sind an dem Quersteg 89 angebracht. Die beiden Arbeitszylinder 94 bzw. 95 haben unterschiedliche Hübe a bzw. b. Der in Fig. 1 links dargestellte pneumati­ sche Arbeitszylinder hat den größeren Hub a, so daß der mit ihm verbundene Schwenkanschlag 90 bei ausgefah­ rener Kolbenstange 92 den Schwenkarm 62 in die in Fig. 1 dargestellte weitestmöglich hochgeschwenkte Stellung der Falteinrichtung 5 verschwenkt. Wenn beide Kolbenstangen 92, 93 in die entsprechenden Arbeitszylinder 94, 95 eingefahren sind, dann drückt die Druckfeder 95 - wie bereits erwähnt - die Faltplat­ ten 65, 66 zusammen mit der Verschiebeeinrichtung 4 bis auf die Unterplatte 3. Wenn dagegen die Kolben­ stange 92 mit dem Schwenkanschlag 90 sich in der eingefahrenen Stellung befindet und wenn hierbei die Kolbenstange 93 mit dem Schwenkanschlag 91 ausgefah­ ren ist, dann befinden sich die Faltplatten 65, 66 in einer Zwischenstellung zwischen der in Fig. 1 dargestellten Stellung und der erwähnten völlig nach unten geschwenkten Stellung, in der die Faltplat­ ten 65, 66 etwas von der an der Unterplatte 3 anliegenden Längs-Verschiebeeinrichtung 4 abgehoben sind.
Die Arbeitsweise dieses Nähguthalters 1 ist wie folgt:
Die Ausgangsstellung ist in Fig. 1 dargestellt, wobei außerdem die Faltplatten 65, 66 entsprechend den strichpunktierten Linien in Fig. 8 nach außen verfahren sind. Als erstes wird ein Futterstoff-Zuschnitt 96 auf die Unterplatte 3 aufgelegt. Anschließend wird die Längs-Verschiebeeinrichtung 4 durch entsprechende Beaufschlagung des Schwenkantriebes 49 nach unten geschwenkt, so daß der Futterstoff-Zuschnitt 96 zwischen der Klemmplatte 36 und der Oberseite 18 der Unterplatte 3 eingeklemmt wird. Danach wird ein Krawattenstoff-Zu­ schnitt 97 auf die Längs-Verschiebeeinrichtung 4, also auf die Längs-Schiebeplatte 37 aufgelegt, wobei der sich nach hinten verjüngende Abschnitt 98 des Krawattenstoff-Zuschnitts 97 durch die Ausnehmung 83 im plattenförmigen Schwenkarm 62 hindurchgeführt wird. Danach wird der die in Fig. 1 ausgezogen darge­ stellte Ruhelage fixierende Schwenkanschlag 90 durch entsprechende Beaufschlagung des Arbeitszylinders 94 nach oben gefahren, so daß die Druckfeder 85 die Mittel-Falteinrichtung 5 - in Fig. 1 im Gegenuhrzeiger­ sinn - verschwenkt. Der andere Schwenkanschlag 91 befand sich bereits vorher in seiner hochgefahrenen Stellung. Der Krawattenstoff-Zuschnitt 97 ist jetzt zwischen der Längs-Schiebeplatte 37 und den beiden Faltplatten 65, 66 eingeklemmt. Anschließend werden die beiden Faltplatten 65, 66 durch entsprechende Beaufschlagung des Faltantriebs 75 aufeinanderzugescho­ ben, so daß ihre Längskanten 80 nur noch den schmalen Spalt 82 zwischen sich begrenzen. Hierbei wird infolge der Wirkung der Haftflächen 65′ im Krawatten­ stoff-Zuschnitt 97 eine Mittelfalte 99 gebildet. In dieser Mittelfalte 99 wird die sogenannte Mehrweite des Krawattenstoff-Zuschnitts 97 aufgenommen, d. h. das überschüssige Material wird hier zusammengerafft. Danach werden parallel zu den Außenkanten 8, 9 bzw. 8 a, 9 a bzw. 8 b, 9 b bzw. 8 c, 9 c die beiden Zuschnit­ te 96, 97 mittels einer Außennaht 100, 101 miteinander verbunden. Der in Fig. 9 nur rein schematisch dargestell­ te Nähguthalter 1 wird hierzu in der beim Nähen üblichen Weise am Nähkopf 102 einer Nähmaschine vorbeigeführt, wobei die Außenkanten 8 bzw. 9 der Unterplatte 3 nahe am Stichlochansatz 103 des Nähkopfes 102 vorbeige­ führt werden, so daß mittels der Nadel 104 die erwähnten Außennähte 100 bzw. 101 erzeugt werden können. Die Außennähte 100 bzw. 101 beginnen bzw. enden jeweils an einem Punkt A bzw. A′ unmittelbar neben der Mittel­ falte 99.
Danach wird die Spanneinrichtung 6 hochgefahren, so daß die Klemmplatte 36 der Längs-Verschiebeein­ richtung 4 gegen die Oberseite 18 der Unterplatte 3 geklemmt wird, wodurch der Futterstoff-Zuschnitt 96 infolge der Einwirkung der Permanentmagnete 29 auf die Klemmplatte 36 fest zwischen die Klemmplatte 36 und Unterplatte 3 eingespannt wird. Danach werden die Faltplatten 65, 66 in ihrer aufeinanderzu gescho­ benen, d. h. in ihrer zusammengefahrenen Stellung belassen, jedoch geringfügig hochgeschwenkt. Hierzu wird der Arbeitszylinder 95 beaufschlagt, so daß der Schwenkanschlag 91 mit dem geringeren Hub b zur Anlage gegen den Abschnitt 84 des Schwenkarms 82 kommt und diesen um ein kleines Maß verschwenkt, so daß die Faltplatten 65, 66 in die in Fig. 1 gestri­ chelt dargestellte gelüftete Stellung gelangen. Im Anschluß daran wird der Schiebeantrieb 55 beaufschlagt, so daß die Schiebeplatte 37 in die in Fig. 5 strich­ punktiert dargestellte Stellung gelangt. Durch die Verschwenkung der Mittel-Falteinrichtung 5 in ihre erwähnte gelüftete Stellung wird ermöglicht, daß beim Vorschieben der Schiebeplatte 37 in die in Fig. 5 strichpunktiert dargestellte Stellung die vorstehend erwähnte Mehrweite aus der Mittelfalte 105 aufgezehrt wird. Dies ist darauf zurückzuführen, daß sich der bereits mit dem Futterstoff-Zuschnitt 96 durch die Außennähte 100, 101 verbundene Krawattenstoff-Zu­ schnitt 97 beim Vorschieben der Schiebeplatte 37 um deren Außenkanten 8 b, 9 b herumlegt. Dadurch wird die in Fig. 13 dargestellte Faltung erreicht, wobei der Krawattenstoff-Zuschnitt 97 entlang der Außenkanten 8 b, 9 b eine Außenfalte 105 erhält. Bei diesem Falt- bzw. Vorschiebe-Vorgang unterstützen die Enden 60′ der Auflageabschnitte 60 die Bildung einer unverzerrten, also geradlinig verlaufenden Außenfalte 105. Wegen des Einsatzes der Permanentmagnete 29 zum vorübergehenden Zusammenspannen der Unterplatte 3 mit der Klemmplatte 36, d. h. zum vorübergehenden Einspannen des Futterstoff-Zu­ schnittes 96, kann die im wesentlichen aus der Klemmplat­ te 36 und der Längs-Schiebeplatte 37 bestehende Längs- Verschiebeeinrichtung 4 sehr dünn ausgebildet werden, so daß eine unerwünschte Mehrweitenbildung des Krawatten­ stoff-Zuschnitts 97 im Bereich der Außenkanten 8 a, 8 b, 9 a, 9 b bzw. Seitenkanten 13 a, 13 b, 14 a, 14 b vermieden wird. Die Permanentmagneten 29 gestatten ein Einspannen des Futterstoff-Zuschnitts 96, bei dem keine die Klemmplatte 36 bzw. die Schiebeplatte 37 verbiegenden Querkräfte auftreten, so daß auch jegliche Niveau-Verla­ gerung in bezug auf die Nähebene vermieden wird. Das Verschieben der Längs-Schiebeplatte 37 ist ohne weiteres möglich, da durch die Magnet-Spanneinrichtung 6 die aus nichtmagnetischem Material bestehende Längs- Schiebeplatte 37 nicht beaufschlagt wird, also weitgehend reibungsfrei gegenüber der Klemmplatte 36 verschoben werden kann. Anschließend wird wieder der Arbeitszylin­ der 95 entlastet, so daß der Schwenkanschlag 91 nach oben verfahren wird. Die Druckfeder 85 führt also wieder dazu, daß der Krawattenstoff-Zuschnitt 97 durch die Faltplatten 65, 66 auf der Längs-Schiebe­ platte 37 eingespannt wird. Die Spanneinrichtung 6 wird abgesenkt, wobei der Schließantrieb 26 die Platte 25 einschließlich der Permanentmagnete 29 gegen deren Kraftwirkung nach unten wegzieht. Anschließend werden parallel zu den Seitenkanten 13, 14 Seitennähte 106, 107 erzeugt, die die Außennähte 100, 101 jeweils in einem Punkt B bzw. B′ schneiden. Zwischen der jeweiligen Außennaht 100 bzw. 101 und der zugeordneten Seiten­ naht 106 bzw. 107 ist also kein freier ungenähter Raum. Im Anschluß daran wird der Nähkopf 102 nichtnähend in seine Endposition verfahren und der Nähguthalter geöffnet. Hierzu wird der Schwenkanschlag 90 nach unten gefahren, so daß die Falteinrichtung 5 in ihre in Fig. 1 ausgezogen dargestellte oberste Stellung verschwenkt wird. Gleichzeitig wird der Schwenkantrieb 49 derart betätigt, daß die Längs-Verschiebeeinrichtung 4 in ihre mittlere ebenfalls in Fig. 1 dargestellte Position gelangt. Der genähte Spitzenbereich der Krawatte befindet sich hierbei auf der von der Unter­ platte 3 abgehobenen Verschiebeeinrichtung 4 und kann von dieser abgezogen werden. Gleichzeitig mit dem Verfahren des Nähkopfes 102 in seine Endposition werden Faltantrieb 75 und der Schiebeantrieb 55 wieder in ihre Ausgangslage zurückverfahren, so daß ein neues Arbeitsspiel beginnen kann.
Die Mittelfalte 99 erstreckt sich etwa bis zum Ende der Seitennähte 106, 107. Die in die Mittelfalte 99 hineingezogene Mehrweite des Krawattenstoff-Zuschnitts 97 bestimmt die Breite des Rücksprungs der Außennähte 100, 101.

Claims (11)

1. Nähguthalter zum Nähen des Spitzenbereichs von Krawatten mit einer Unterplatte als Auflage für einen Futterstoff-Zuschnitt, einer oberhalb der Unterplatte angeordneten, zur Aufnahme eines Krawattenstoff-Zuschnitts dienenden Zwischenplatte und mit einer die Bildung einer Mittelfalte ermöglichenden Mittel-Falteinrich­ tung zur Auflage auf dem Krawattenstoff-Zuschnitt, wobei die Mittel-Falteinrichtung zwei gegensinnig zueinander und quer zur Längsrichtung der Zuschnitte verstellbare Faltplatten aufweist, mittels derer eine Mehrweite des Krawattenstoff-Zuschnitts als Mittelfalte in einen Spalt zwischen den Faltplatten einziehbar ist und wobei die Mittel-Falteinrichtung von der Unterplatte nach oben bzw. zu der Unterplatte hin verschwenkbar ist und wobei die beiden Zuschnitte bei geraffter Mittelfalte mittels zweier auf eine Spitze zulaufender Außennähte und mittels zweier sich daran anschließender Seitennähte miteinander verbindbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Unterplatte (3) und der Mittel-Falteinrichtung (5) eine Längs-Verschiebeeinrichtung (4) mit einer durch die Zwischenplatte gebildeten Längs­ Schiebeplatte (37) angeordnet ist, und daß die Längs-Verschie­ beeinrichtung (4) nach dem Nähen der Außennähte (100, 101) und vor dem Nähen der Seitennähte (106, 107) unter Ausziehen der Mittelfalte (99) aus dem Spalt (82) und unter Bildung von zu den Außennähten (100, 101) parallelen Außenfalten (105) verschiebbar ist.
2. Nähguthalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß die Längs-Verschiebeeinrichtung (4) unterhalb der Längs-Schiebeplatte (37) eine Klemmplatte (36) zum Festspannen des Futterstoff-Zuschnitts (96) auf der Unterplatte (3) aufweist.
3. Nähguthalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmplatte (36) mittels einer unterhalb der Unterplatte (3) angeordneten Spanneinrichtung (6) gegen die Unterplatte (3) verspannbar ist.
4. Nähguthalter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Spanneinrichtung (6) mit Halteköpfen versehen ist.
5. Nähguthalter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Spanneinrichtung (6) mit Magneten versehen und die Klemmplatte (36) aus magnetischem Material gebildet ist.
6. Nähguthalter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Magnete als Permanentmagnete (29) und die Spanneinrichtung (6) gegen die Unterplatte (3) verfahr­ bar ausgebildet sind.
7. Nähguthalter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Längs-Schiebeplatte (37) aus nichtmagnetischem Material besteht.
8. Nähguthalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Längs-Schiebeplatte (37) mittels eines Schiebe­ antriebs (55) verschiebbar ist.
9. Nähguthalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Längs-Verschiebeeinrichtung (4) mittels eines Schwenkantriebs (49) verschwenkbar ist.
10. Nähguthalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß die Mittel-Falteinrichtung (5) in zwei Stellun­ gen hochschwenkbar ist.
11. Nähguthalter nach Anspruch 10, dadurch gekennzeich­ net, daß die Mittel-Falteinrichtung (5) gegen minde­ stens einen verstellbaren Schwenkanschlag (90, 91) hochschwenkbar ist.
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