DE3512358C2 - - Google Patents
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- DE3512358C2 DE3512358C2 DE3512358A DE3512358A DE3512358C2 DE 3512358 C2 DE3512358 C2 DE 3512358C2 DE 3512358 A DE3512358 A DE 3512358A DE 3512358 A DE3512358 A DE 3512358A DE 3512358 C2 DE3512358 C2 DE 3512358C2
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Description
Die Erfindung betrifft einen Nähguthalter nach dem
Oberbegriff des Anspruches 1.
Beim Nähen des Spitzenbereichs von Krawatten geht
es darum, daß die Naht zwischen Futterstoff-Zuschnitt
und Krawattenstoff-Zuschnitt nicht an der dem Spitzen
bereich zugeordneten Kante der Krawatte, also sichtbar,
angeordnet ist, sondern einen sogenannten Rücksprung
aufweist. Dies bedeutet, daß diese Naht bzw. die
beiden von der eigentlichen Krawattenspitze ausgehenden
Außennähte auf der Zuschnittstoff-Seite, also der
Unterseite, der Krawatte gegenüber der Außenkante
der Krawatte zurückversetzt sind. Beim manuellen
Führen der Zuschnitte während des Krawattennähens
wird im Krawattenstoff eine Mittelfalte gebildet.
Anschließend werden die Außennähte genäht. Beim an
schließenden Nähen der Seitennähte wird die in der
Mittelfalte zusammengeraffte Mehrweite des Krawatten
stoff-Zuschnitts kontinuierlich ausgezogen. Auf diese
Weise erreicht eine geschickte Näherin, daß die Außennähte
nach dem Fertignähen auch der Seitennähte und
dem Wenden der zusammengenähten Zuschnitte parallel
zu den entsprechenden von der Krawattenspitze ausgehenden
Außenkanten verlaufen.
Ein Nähguthalter der gattungsgemäßen Art ist aus dem DE-GM 19 90 644
bekannt. Hierbei werden der Futterstoff-Zuschnitt
und der Krawattenstoff-Zuschnitt aufeinanderliegend
auf die Unterplatte aufgelegt; anschließend wird
die Mittel-Falteinrichtung mit auseinandergefahrenen
Faltplatten auf die Zuschnitte abgesenkt. Danach
werden die Faltplatten aufeinanderzu verfahren,
wobei die sogenannte Mehrweite des Krawattenstoff-Zu
schnitts als Mittelfalte in den Spalt zwischen den
Faltplatten gerafft wird. Danach werden die Außennähte,
d. h. die von der eigentlichen Spitze ausgehenden
Nähte und danach die sich im wesentlichen in Längsrich
tung der Krawatte erstreckenden Seitennähte genäht.
Nach dem Wenden der zusammengenähten Zuschnitte verlau
fen die Außennähte nicht parallel zu den von der
Spitze ausgehenden Kanten der Krawatte, sondern konisch
zulaufend. Dies ist nicht erwünscht, da der Eindruck
einer handwerklich sauberen Arbeit nicht erreicht wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Nähgut
halter der gattungsgemäßen Art so auszugestalten,
daß ein paralleler Rücksprung der Außennähte zwischen
Krawattenstoff und Futterstoff im Bereich der Spitze
der Krawatte erreicht wird.
Diese Aufgabe wird bei einem Nähguthalter nach dem Oberbegriff der Anspruchs 1
durch dessen kennzeichnende
Merkmale gelöst.
Durch die erfindungsge
mäßen Maßnahmen wird erreicht, daß nach dem Nähen
der Außennähte mittels der Schiebeplatte der Längs-Ver
schiebeeinrichtung die Mehrweite des Krawattenstoffes
aus der Mittelfalte herausgezogen und glatt verteilt
wird. Der Rücksprung der Außennähte wird also vor
dem Nähen der Seitennähte bereits erreicht, und zwar
in der Weise, daß ein paralleler Rücksprung vorhanden
ist.
Aus der DE-OS 32 37 034 ist zwar eine Schablone
zum Nähen von Krawattenspitzen bekannt, bei der vor
dem Nähen sowohl im Bereich der Krawattenspitze als auch
im Bereich der seitlichen Ecken des Krawattenstoff-Zuschnitts
Falten gebildet werden, aus denen nach dem Nähen unter
Verteilen der Mehrweite dieser drei Falten die Außenfalten
der Krawatte gezogen werden. Obwohl damit ein angenähert
paralleler Rücksprung der Außenfalten der Krawatte erreicht
wird, liegt doch keine befriedigend glatte Verteilung
des Krawattenstoffs nach dem Wenden vor.
Durch die Maßnahmen nach Anspruch 2 wird erreicht,
daß der Futterstoff-Zuschnitt nach dem Nähen der
Außennähte während des Verschiebens der Schiebeplatte
fest auf der Unterplatte eingespannt bleibt. Das
Festspannen erfolgt hierbei vorteilhafterweise mit
den Maßnahmen nach Anspruch 3. Da das Verspannen
von Klemmplatte und Unterplatte nur zeitweilig vorge
nommen wird, kann die Ausgestaltung nach Anspruch 4
vorgesehen sein. Als Halteköpfe können hierbei beispiels
weise Saugköpfe vorgesehen sein. Eine Ausgestaltung
nach Anspruch 5 mit Magneten führt aber zu einer
besonders einfachen Handhabung, zumal der Futterstoff
von Magneten nicht in seiner Lage beeinflußt wird.
Wenn die Magnete als Permanentmagnete ausgebildet
sind, dann ist die Weiterbildung nach Anspruch 6
zweckmäßig. Das flächige Verspannen der Klemmplatte
mit der Unterplatte führt dazu, daß die Klemmplatte
und damit die gesamte Längs-Verschiebeeinrichtung
praktisch biegekraftfrei ist, so daß sie außerordentlich
dünn ausgebildet werden kann. Dies führt wiederum
zu dem Vorteil, daß nicht im Bereich der zu erzeugenden
Nähte Mehrweite des Krawattenstoff-Zuschnitts unterge
bracht wird.
Wenn das Spannen mittels Magneten erfolgt, dann führt
die Weiterbildung nach Anspruch 7 dazu, daß die
Längs-Schiebeplatte praktisch reibungsfrei gegenüber
der Klemmplatte verschoben werden kann.
Die notwendigen Bewegungsmöglichkeiten der Längs-Ver
schiebeeinrichtung werden durch die Maßnahmen nach
den Ansprüchen 8 und 9 erreicht.
Um ein Verschwenken der Mittel-Falteinrichtung zusammen
mit der Längs-Verschiebeeinrichtung in eine gelüftete
Stellung einerseits zu ermöglichen und um andererseits
ein Hochschwenken der Mittel-Falteinrichtung in eine
Stellung zum Beschicken des Nähguthalters bzw. zum
Entfernen des genähten Nähgutes durchführen zu
können, sind die Maßnahmen nach Anspruch 10 vorgesehen,
die gemäß Anspruch 11 in vorteilhafter Weise ausgestal
tet werden.
Die Erfindung wird anhand
der nachfolgenden Beschreibung eines Ausfüh
rungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnung erläutert. Es zeigt
Fig. 1 einen im wesentlichen aus einer Magnet-Schließ
einrichtung, einer Unterplatte, einer Längs-Ver
schiebeeinrichtung und einer Mittel-Falteinrich
tung bestehenden Nähguthalter in geöffneter
Stellung in Seitenansicht,
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Unterplatte des Nähgut
halters in einer Blickrichtung entsprechend
dem Sichtpfeil II in Fig. 1,
Fig. 3 eine Seitenansicht der Magnet-Schließeinrichtung
entsprechend der Schnittlinie III-III in Fig. 1,
Fig. 4 eine Teilansicht der Magnet-Schließeinrich
tung in ihrer Schließstellung entsprechend
der Einzelheit IV in Fig. 1 in vergrößertem
Maßstab,
Fig. 5 eine Draufsicht auf die Längs-Verschiebeeinrich
tung in einer Sichtrichtung entsprechend dem
Sichtpfeil II in Fig. 1,
Fig. 6 eine Seitenansicht der Längs-Verschiebeeinrich
tung entsprechend dem Sichtpfeil VI in Fig. 5,
Fig. 7 einen Teilschnitt durch die Längs-Verschiebeein
richtung entsprechend der Schnittlinie VII-VII
in Fig. 6,
Fig. 8 eine Draufsicht auf die Mittel-Falteinrichtung
entsprechend dem Sichtpfeil II in Fig. 1,
Fig. 9 eine schematische, seitenverdrehte Darstellung
des Nähguthalters in geschlossener Stellung
während des Nähvorganges an einer Nähmaschine,
Fig. 10 eine Draufsicht auf einen Krawattenstoff-Zu
schnitt und einen Futterstoff-Zuschnitt während
der ersten Nähphase,
Fig. 11 eine Draufsicht auf die Zuschnitte nach Fig. 10
während einer zweiten Nähphase,
Fig. 12 eine Ansicht der Zuschnitte gemäß dem Sicht
pfeil XII in Fig. 10 und
Fig. 13 einen Teilquerschnitt durch die Zuschnitte
entsprechend der Schnittlinie XIII-XIII in
Fig. 11.
Der in der Zeichnung dargestellte Nähguthalter 1
ist auf einem Träger 2 aufgebaut, der wie bei Nähauto
maten üblich abgestützt oder antreibbar geführt sein
kann. An dem Träger 2 sind eine Unterplatte 3, eine
Längs-Verschiebeeinrichtung 4 und eine Mittel-Faltein
richtung 5 angebracht.
Unterhalb der Unterplatte 3 ist noch eine Spanneinrich
tung 6 am Träger 2 angebracht.
Die Unterplatte 3 hat eine Grundform, die etwa dem
zu nähenden Spitzenbereich an der Krawatte entspricht.
Dieser ist im allgemeinen symmetrisch ausgebildet,
kann aber auch unsymmetrisch ausgebildet sein. Das
Ausführungsbeispiel geht von einer symmetrischen
Ausgestaltung aus, ist also spiegelsymmetrisch zu
einer Symmetrieachse 7 aufgebaut, zu der zwei Außenkan
ten 8, 9 hinlaufen und sich auf der Symmetrieachse 7
in einer Spitze 10 schneiden. Die beiden Außenkanten 8, 9
enden an ihrem anderen Ende jeweils in einer seitlichen
Ecke 11, 12, an der sich diese Außenkanten 8, 9 mit
Seitenkanten 13, 14 der Unterplatte 3 schneiden.
Die Unterplatte 3 weist an ihrem dem Träger 2 benachbar
ten Ende zwei Abstand voneinander aufweisende Lappen 15
auf, die mittels Schrauben 16 am Träger 2 befestigt
sind. Im Bereich der Spitze 10 und der seitlichen
Ecken 11, 12 sind in der Unterplatte 3 kreisförmige
Ausnehmungen 17 ausgebildet, die zur Oberseite 18
der Unterplatte 3 hin einen nach innen eingezogenen
Rand 19 aufweisen.
Am Träger 2 ist weiterhin ein Kragarm 20 ausgebildet,
der in der Draufsicht etwa trapezförmig ausgebildet
ist. Er weist gemäß Fig. 3 einen Querschnitt nach
Art eines umgedrehten U auf. Im Bereich seines freien
Endes ist die Spanneinrichtung 6 vorgesehen. Hierzu
weist das Ende des Kragarms 20 zwei zueinander parallele
Schiebelager 23 auf, in denen Führungsstangen 24
vertikal frei verschiebbar angeordnet sind, die an
ihren oberen Enden eine Platte 25 tragen. Mittig
zwischen diesen beiden Schiebelagern 23 ist am Kragarm 20
ein als pneumatisch beaufschlagbarer Arbeitszylinder
ausgebildeter Schließantrieb 26 vorgesehen, dessen
Kolbenstange 27 mit der Platte 25 verbunden ist und
dessen Zylinder 28 am Kragarm 20 angebracht ist.
Auf der Platte 25 sind drei Permanentmagnete 29 ange
bracht, deren Anordnung mit der Anordnung der drei
Ausnehmungen 17 übereinstimmt.
Wie sich aus Fig. 4 ergibt, weisen die Permanentmag
nete 29 jeweils ein topfförmiges Gehäuse 30 auf,
das an der Platte 25 mittels jeweils einer Schraube 31
befestigt ist. In dem topfförmigen Gehäuse 30 ist
jeweils ein zylindrischer Magnetkörper 32 mittels
eines geeigneten Bindemittels 33 befestigt. Das topf
förmige Gehäuse 30 ist so ausgebildet und weist einen
solchen Durchmesser auf, daß es in die jeweilige Ausneh
mung 17 eindringen kann, und dort mit seinem oberen
Rand 34 gegen den nach innen gezogenen Rand 19 der
Ausnehmung 17 zur Anlage kommt. Die Oberfläche 35
des Magnetkörpers 32 ragt so weit über den Rand 34
des Gehäuses 30 hinaus, daß diese Oberfläche 35 mit
der Oberseite 18 der Unterplatte 3 fluchtet, wenn
das Gehäuse 30 des Permanentmagneten 29 mit seinem
Rand 34 gegen den Rand 19 der Ausnehmung 17 anliegt.
Der Hub des Schließantriebes 26 ist so bemessen,
daß bei pneumatischer Beaufschlagung des Zylinders 28
die Platte 25 so weit hochgefahren wird, daß die
Permanentmagnete 29 in die geschilderte Stellung
kommen, die in Fig. 1 strichpunktiert dargestellt
ist.
Die Längs-Verschiebeeinrichtung 4 weist eine untere,
aus magnetischem Material, in der Regel also Stahl,
bestehende untere Klemmplatte 36 auf, auf der eine
aus nichtmagnetischem Material, beispielsweise also
hochlegiertem Stahl oder Messing, bestehende obere
Längs-Schiebeplatte 37 angeordnet ist. Auch die Längs-
Verschiebeeinrichtung 4 ist spiegelsymmetrisch zur
Symmetrieachse 7 ausgebildet. Die Schiebeplatte 37
weist zwei miteinander fluchtende in ihrer Längs-Ver
schieberichtung 38 hintereinander angeordnete und
miteinander fluchtende Langlöcher 39 auf, die jeweils
von einem jeweils an der Klemmplatte 36 befestigten
Führungszapfen 40 durchsetzt werden. Der Führungszap
fen 40 ist jeweils mit einer flachen Abdeckung 41
versehen, so daß die Schiebeplatte 37 nicht von der
Klemmplatte 36 abgehoben werden kann. Der maximal
mögliche Verschiebeweg der Schiebeplatte 37 in Verschie
berichtung 38 ist durch die jeweilige Länge der Langlö
cher 39 vorgegeben.
Die Klemmplatte 36 und damit die gesamte Längs-Verschie
beeinrichtung 4 ist schwenkbar auf dem Träger 2 gela
gert. Hierzu ist auf dem Träger 2 quer zur Symmetrie
achse 7 eine Achse 42 angebracht, die an ihren beiden
Enden in auf dem Träger angebrachten Lagern 43 drehfest
mittels einer Klemmschraube 44 gehalten ist. An der
Klemmplatte 36 ist ein - wie sich aus Fig. 6 ergibt -
etwa C-förmiges Lagerteil 45 angebracht, dessen oberer
Schenkel 46 die Achse 42 aufnehmende Lagerbohrungen 47
aufweist. Der untere Schenkel 48 des Lagerteils 45
ist mit einem Schwenkantrieb 49 verbunden. Dieser
linear arbeitende Schwenkantrieb 49 ist als pneumatisch
beaufschlagbarer Arbeitszylinder ausgestaltet, dessen
Kolbenstange 50 mit dem freien Ende des unteren Schen
kels 48 verbunden ist. Der Zylinder 51 des Schwenkan
triebes 49 ist an einem Steg 52 am Träger 2 befestigt.
In dem Träger 2 ist eine Aussparung 53 ausgebildet,
durch die der die beiden Schenkel 46, 48 verbindende
Steg 54 des Lagerteils 45 hindurchgeführt ist. Der
Steg 54 ist auch zwischen den beiden Lappen 15 der
Unterplatte 3 hindurchgeführt. Mittels des Schwenkan
triebs 49 kann die Klemmplatte 36 mit der auf ihr
aufliegenden Schiebeplatte 37 in eine von der Unter
platte 3 abgehobene, in Fig. 1 dargestellte Stellung
verschwenkt werden. Bei entsprechender pneumatischer
Beaufschlagung des Schwenkantriebs 49 wird dagegen
die Längs-Verschiebeeinrichtung 4 nach unten geschwenkt,
so daß die Klemmplatte 36 etwa bündig auf der Ober
seite 18 der Unterplatte 3 aufliegt. An dem Steg 54
des Lagerteils 45 und etwa zwischen dem oberen Schen
kel 46 und dem unteren Schenkel 48 ist ein Schiebean
trieb 55 angeordnet, der ebenfalls als pneumatisch
beaufschlagbarer Arbeitszylinder ausgebildet ist.
Sein Zylinder 56 ist an dem Steg 54 befestigt, der
von der Kolbenstange 57 des Schiebeantriebs 55 durchsetzt
ist. Deren freies Ende ist mit einem nach unten abge
winkelten Ansatz 58 der Längs-Schiebeplatte 37 verbun
den, so daß diese bei entsprechender pneumatischer
Beaufschlagung des Schiebeantriebs 55 in der geschilder
ten Weise in der Längs-Verschieberichtung 38 verschoben
wird. Der Schiebeantrieb 55 macht die Schwenkbewegungen
der Längs-Verschiebeeinrichtung 4 mit. Der Ansatz 58
ist durch eine entsprechende Ausnehmung 59 in der
Klemmplatte 36 hindurchgeführt.
Die Klemmplatte 36 hat einen Umrißverlauf, der etwa
dem der Unterplatte 3 entspricht. Sie hat also ebenfalls
zwei Außenkanten 8 a und 9 a, die in einer Spitze 10 a
auslaufen. Die Außenkanten 8 a und 9 a treffen sich
weiterhin jeweils in seitlichen Ecken 11 a bzw. 12 a,
die den Schnittpunkt mit wiederum zur Symmetrieachse 7
hin verlaufenden Seitenkanten 13 a bzw. 14 a bilden.
Diese Außenkanten 8 a, 9 a und Seitenkanten 13 a bzw. 14 a
sind in Fig. 5 gestrichelt dargestellt.
Die Längs-Schiebeplatte 37 weist Außenkanten 8 b, 9 b
und Seitenkanten 13 b, 14 b auf, die in einer Spitze 10 b
bzw. seitlichen Ecken 11 b, 12 b zusammenlaufen. Die
Außenkanten 8 b, 9 b sind in der in den Fig. 1, 5 und 6
zurückgezogen dargestellten Stellung der Schiebeplatte 37
deckungsgleich mit den Außenkanten 8 a, 9 a der Klemm
platte 36. Die Seitenkanten 13 b, 14 b sind bei in
Fig. 5 strichpunktiert dargestellter ausgefahrener
Lage der Schiebeplatte 37 deckungsgleich mit den
Seitenkanten 13 a, 14 a der Klemmplatte 36.
Parallel zu den Seitenkanten 13 b, 14 b weist die Schiebe
platte 37 jeweils einen Auflageabschnitt 60 auf,
zwischen dem und der entsprechenden Seitenkante 13 b,
14 b jeweils eine im Bereich der jeweiligen seitlichen
Ecke 11 b, 12 b offene Längsausnehmung 61 ausgebildet
ist.
Die Mittel-Falteinrichtung 5 weist einen plattenförmigen
Schwenkarm 62 auf, der mittels Lagern 63 auf der
Achse 42 schwenkbar gelagert ist. Dieser Schwenkarm 62
weist einen über die Unterplatte 3 bzw. die Verschiebe
einrichtung 4 reichenden Abschnitt 64 auf, an dem
zwei spiegelsymmetrisch zur Symmetrieachse 7 ausge
bildete Faltplatten 65, 66 angebracht sind. Diese
Faltplatten 65, 66 sind auf quer zur Symmetrieachse 7
verlaufenden Führungsstangen 67 mittels Schiebelagern 68
verschiebbar gelagert. Jeweils ein Schiebelager 68
ist an jeder Faltplatte 65 bzw. 66 angebracht. Die
Führungsstangen 67 sind wiederum mittels entsprechender
Halter 69 mit dem Abschnitt 64 des Schwenkarms 62
verbunden. An dem Abschnitt 64 ist jeweils ein Winkel
hebel 70 um einen Lagerzapfen 71 schwenkbar gelagert,
dessen einer Hebelarm 72 am Schiebelager 68 mittels
einer Langlochbefestigung 73 angelenkt ist. Der jeweils
andere Hebelarm 74 jedes Winkelhebels 70 ist mit
einem Faltantrieb 75 verbunden. Dieser Faltantrieb 75
ist als pneumatisch beaufschlagbarer Arbeitszylinder
ausgestaltet, dessen Zylinder 76 an einem mit dem
Abschnitt 64 des Schwenkarms 62 verbundenen Auflager 77
angebracht ist. Die Kolbenstange 78 des Faltantrie
bes 75 ist mittels eines Gabelgelenks 79 mit den
beiden anderen Hebelarmen 74 des jeweiligen Winkelhe
bels 70 verbunden. Damit die zwei identisch ausgebildeten
Winkelhebel 70 in das Gabelgelenk 79 hineinragen,
weisen die Hebelarme 74 jeweils an ihrem Ende eine
Kröpfung auf, die etwa der halben Dicke der Hebelarme 74
entspricht. Bei einer pneumatischen Beaufschlagung
des Faltantriebes 75 werden die beiden Faltplatten 65, 66
aufgrund ihrer kinematischen Verbindung mit dem Faltan
trieb 75 quer zur Verschieberichtung 38 gleichzeitig
und symmetrisch zur Symmetrieachse 7 verschoben,
und zwar entweder in die in Fig. 8 ausgezogen darge
stellte benachbarte Stellung oder in die in Fig. 8
strichpunktiert dargestellte geöffnete Stellung.
In der in Fig. 8 ausgezogen dargestellten geschlossenen
Stellung haben die beiden Faltplatten 65, 66 nur
einen geringen Abstand voneinander, d. h. ihre einander
benachbarten Längskanten 80, 81 lassen nur einen
geringen Spalt 82 zwischen sich frei. Die Außenkanten 8 c
bzw. 9 c und die Seitenkanten 13 c bzw. 14 c sind in
der geschlossenen Stellung der beiden Faltplatten 65, 66
im wesentlichen deckungsgleich mit den Außenkanten 8, 9
bzw. den Seitenkanten 13, 14. Die Faltplatten 65, 66
weisen an ihrer der Verschiebeeinrichtung 4 zugewandten
Unterseite Haftflächen 65′ auf, die durch eine Aufrau
hung, Riffelung, Moosgummi, Sandpapier od. dgl. gebildet
sein können, die also einen hohen Reibungskoeffizienten
gegenüber Stoff aufweisen.
Der Abschnitt 64 des Schwenkarms 62 weist zwischen
dem Faltantrieb 75 und der Achse 42 eine zu einer
Seite hin offene Ausnehmung 83 auf, die sich etwa
über die Breite der Faltplatten 65, 66 erstreckt.
Der Schwenkarm 62 weist einen auf der anderen Seite
der Achse 42 liegenden weiteren Abschnitt 84 auf,
der mittels einer vorgespannten Schrauben-Druckfeder 85
belastet ist, die sich gegen den Träger 2 abstützt
und hierzu in einer angepaßten Aussparung 86 des
Trägers 2 gehalten ist. Die an der Unterseite des
Abschnitts 84 anliegende Druckfeder 85 drückt also
den Schwenkarm in einer solchen Richtung, daß die
Faltplatten 65, 66 in Richtung auf die Unterplatte 3
bzw. die Längs-Verschiebeeinrichtung 4 verschwenkt
werden. Im Bereich der Druckfeder 85 ist auf dem
Träger 2 ein Widerlager 87 mittels Schrauben 88 befe
stigt, das etwa die Form eines umgedrehten U hat.
Der Abschnitt 84 ragt durch dieses Widerlager 87
hindurch. Am oberen Quersteg 89 dieses Widerlagers 87
sind zwei pneumatisch verstellbare Schwenkanschlä
ge 90, 91 für den Abschnitt 84 und damit den Schwenk
arm 62 angebracht. Diese Schwenkanschläge 90, 91
sind jeweils am freien Ende einer Kolbenstange 92
bzw. 93 eines pneumatisch beaufschlagbaren Arbeitszylin
ders 94 bzw. 95 angebracht. Die Arbeitszylinder 94
bzw. 95 sind an dem Quersteg 89 angebracht. Die beiden
Arbeitszylinder 94 bzw. 95 haben unterschiedliche
Hübe a bzw. b. Der in Fig. 1 links dargestellte pneumati
sche Arbeitszylinder hat den größeren Hub a, so daß
der mit ihm verbundene Schwenkanschlag 90 bei ausgefah
rener Kolbenstange 92 den Schwenkarm 62 in die in
Fig. 1 dargestellte weitestmöglich hochgeschwenkte
Stellung der Falteinrichtung 5 verschwenkt. Wenn
beide Kolbenstangen 92, 93 in die entsprechenden
Arbeitszylinder 94, 95 eingefahren sind, dann drückt
die Druckfeder 95 - wie bereits erwähnt - die Faltplat
ten 65, 66 zusammen mit der Verschiebeeinrichtung 4
bis auf die Unterplatte 3. Wenn dagegen die Kolben
stange 92 mit dem Schwenkanschlag 90 sich in der
eingefahrenen Stellung befindet und wenn hierbei
die Kolbenstange 93 mit dem Schwenkanschlag 91 ausgefah
ren ist, dann befinden sich die Faltplatten 65, 66
in einer Zwischenstellung zwischen der in Fig. 1
dargestellten Stellung und der erwähnten völlig nach
unten geschwenkten Stellung, in der die Faltplat
ten 65, 66 etwas von der an der Unterplatte 3 anliegenden
Längs-Verschiebeeinrichtung 4 abgehoben sind.
Die Arbeitsweise dieses Nähguthalters 1 ist wie folgt:
Die Ausgangsstellung ist in Fig. 1 dargestellt, wobei
außerdem die Faltplatten 65, 66 entsprechend den
strichpunktierten Linien in Fig. 8 nach außen verfahren
sind. Als erstes wird ein Futterstoff-Zuschnitt 96
auf die Unterplatte 3 aufgelegt. Anschließend wird
die Längs-Verschiebeeinrichtung 4 durch entsprechende
Beaufschlagung des Schwenkantriebes 49 nach unten
geschwenkt, so daß der Futterstoff-Zuschnitt 96 zwischen
der Klemmplatte 36 und der Oberseite 18 der Unterplatte 3
eingeklemmt wird. Danach wird ein Krawattenstoff-Zu
schnitt 97 auf die Längs-Verschiebeeinrichtung 4,
also auf die Längs-Schiebeplatte 37 aufgelegt, wobei
der sich nach hinten verjüngende Abschnitt 98 des
Krawattenstoff-Zuschnitts 97 durch die Ausnehmung 83
im plattenförmigen Schwenkarm 62 hindurchgeführt
wird. Danach wird der die in Fig. 1 ausgezogen darge
stellte Ruhelage fixierende Schwenkanschlag 90 durch
entsprechende Beaufschlagung des Arbeitszylinders 94
nach oben gefahren, so daß die Druckfeder 85 die
Mittel-Falteinrichtung 5 - in Fig. 1 im Gegenuhrzeiger
sinn - verschwenkt. Der andere Schwenkanschlag 91
befand sich bereits vorher in seiner hochgefahrenen
Stellung. Der Krawattenstoff-Zuschnitt 97 ist jetzt
zwischen der Längs-Schiebeplatte 37 und den beiden
Faltplatten 65, 66 eingeklemmt. Anschließend werden
die beiden Faltplatten 65, 66 durch entsprechende
Beaufschlagung des Faltantriebs 75 aufeinanderzugescho
ben, so daß ihre Längskanten 80 nur noch den schmalen
Spalt 82 zwischen sich begrenzen. Hierbei wird
infolge der Wirkung der Haftflächen 65′ im Krawatten
stoff-Zuschnitt 97 eine Mittelfalte 99 gebildet.
In dieser Mittelfalte 99 wird die sogenannte Mehrweite
des Krawattenstoff-Zuschnitts 97 aufgenommen, d. h.
das überschüssige Material wird hier zusammengerafft.
Danach werden parallel zu den Außenkanten 8, 9 bzw.
8 a, 9 a bzw. 8 b, 9 b bzw. 8 c, 9 c die beiden Zuschnit
te 96, 97 mittels einer Außennaht 100, 101 miteinander
verbunden. Der in Fig. 9 nur rein schematisch dargestell
te Nähguthalter 1 wird hierzu in der beim Nähen üblichen
Weise am Nähkopf 102 einer Nähmaschine vorbeigeführt,
wobei die Außenkanten 8 bzw. 9 der Unterplatte 3
nahe am Stichlochansatz 103 des Nähkopfes 102 vorbeige
führt werden, so daß mittels der Nadel 104 die erwähnten
Außennähte 100 bzw. 101 erzeugt werden können. Die
Außennähte 100 bzw. 101 beginnen bzw. enden jeweils
an einem Punkt A bzw. A′ unmittelbar neben der Mittel
falte 99.
Danach wird die Spanneinrichtung 6 hochgefahren,
so daß die Klemmplatte 36 der Längs-Verschiebeein
richtung 4 gegen die Oberseite 18 der Unterplatte 3
geklemmt wird, wodurch der Futterstoff-Zuschnitt 96
infolge der Einwirkung der Permanentmagnete 29 auf
die Klemmplatte 36 fest zwischen die Klemmplatte 36
und Unterplatte 3 eingespannt wird. Danach werden
die Faltplatten 65, 66 in ihrer aufeinanderzu gescho
benen, d. h. in ihrer zusammengefahrenen Stellung
belassen, jedoch geringfügig hochgeschwenkt. Hierzu
wird der Arbeitszylinder 95 beaufschlagt, so daß
der Schwenkanschlag 91 mit dem geringeren Hub b zur
Anlage gegen den Abschnitt 84 des Schwenkarms 82
kommt und diesen um ein kleines Maß verschwenkt,
so daß die Faltplatten 65, 66 in die in Fig. 1 gestri
chelt dargestellte gelüftete Stellung gelangen. Im
Anschluß daran wird der Schiebeantrieb 55 beaufschlagt,
so daß die Schiebeplatte 37 in die in Fig. 5 strich
punktiert dargestellte Stellung gelangt. Durch die
Verschwenkung der Mittel-Falteinrichtung 5 in ihre
erwähnte gelüftete Stellung wird ermöglicht, daß
beim Vorschieben der Schiebeplatte 37 in die in Fig. 5
strichpunktiert dargestellte Stellung die vorstehend
erwähnte Mehrweite aus der Mittelfalte 105 aufgezehrt
wird. Dies ist darauf zurückzuführen, daß sich der
bereits mit dem Futterstoff-Zuschnitt 96 durch die
Außennähte 100, 101 verbundene Krawattenstoff-Zu
schnitt 97 beim Vorschieben der Schiebeplatte 37
um deren Außenkanten 8 b, 9 b herumlegt. Dadurch wird
die in Fig. 13 dargestellte Faltung erreicht, wobei
der Krawattenstoff-Zuschnitt 97 entlang der Außenkanten
8 b, 9 b eine Außenfalte 105 erhält. Bei diesem
Falt- bzw. Vorschiebe-Vorgang unterstützen die Enden 60′
der Auflageabschnitte 60 die Bildung einer unverzerrten,
also geradlinig verlaufenden Außenfalte 105. Wegen
des Einsatzes der Permanentmagnete 29 zum vorübergehenden
Zusammenspannen der Unterplatte 3 mit der Klemmplatte 36,
d. h. zum vorübergehenden Einspannen des Futterstoff-Zu
schnittes 96, kann die im wesentlichen aus der Klemmplat
te 36 und der Längs-Schiebeplatte 37 bestehende Längs-
Verschiebeeinrichtung 4 sehr dünn ausgebildet werden,
so daß eine unerwünschte Mehrweitenbildung des Krawatten
stoff-Zuschnitts 97 im Bereich der Außenkanten 8 a, 8 b,
9 a, 9 b bzw. Seitenkanten 13 a, 13 b, 14 a, 14 b vermieden
wird. Die Permanentmagneten 29 gestatten ein Einspannen
des Futterstoff-Zuschnitts 96, bei dem keine die
Klemmplatte 36 bzw. die Schiebeplatte 37 verbiegenden
Querkräfte auftreten, so daß auch jegliche Niveau-Verla
gerung in bezug auf die Nähebene vermieden wird.
Das Verschieben der Längs-Schiebeplatte 37 ist ohne
weiteres möglich, da durch die Magnet-Spanneinrichtung 6
die aus nichtmagnetischem Material bestehende Längs-
Schiebeplatte 37 nicht beaufschlagt wird, also weitgehend
reibungsfrei gegenüber der Klemmplatte 36 verschoben
werden kann. Anschließend wird wieder der Arbeitszylin
der 95 entlastet, so daß der Schwenkanschlag 91 nach
oben verfahren wird. Die Druckfeder 85 führt also
wieder dazu, daß der Krawattenstoff-Zuschnitt 97
durch die Faltplatten 65, 66 auf der Längs-Schiebe
platte 37 eingespannt wird. Die Spanneinrichtung 6
wird abgesenkt, wobei der Schließantrieb 26 die Platte 25
einschließlich der Permanentmagnete 29 gegen deren
Kraftwirkung nach unten wegzieht. Anschließend werden
parallel zu den Seitenkanten 13, 14 Seitennähte 106, 107
erzeugt, die die Außennähte 100, 101 jeweils in einem
Punkt B bzw. B′ schneiden. Zwischen der jeweiligen
Außennaht 100 bzw. 101 und der zugeordneten Seiten
naht 106 bzw. 107 ist also kein freier ungenähter
Raum. Im Anschluß daran wird der Nähkopf 102 nichtnähend
in seine Endposition verfahren und der Nähguthalter
geöffnet. Hierzu wird der Schwenkanschlag 90 nach
unten gefahren, so daß die Falteinrichtung 5 in ihre
in Fig. 1 ausgezogen dargestellte oberste Stellung
verschwenkt wird. Gleichzeitig wird der Schwenkantrieb 49
derart betätigt, daß die Längs-Verschiebeeinrichtung 4
in ihre mittlere ebenfalls in Fig. 1 dargestellte
Position gelangt. Der genähte Spitzenbereich der
Krawatte befindet sich hierbei auf der von der Unter
platte 3 abgehobenen Verschiebeeinrichtung 4 und
kann von dieser abgezogen werden. Gleichzeitig mit
dem Verfahren des Nähkopfes 102 in seine Endposition
werden Faltantrieb 75 und der Schiebeantrieb 55 wieder
in ihre Ausgangslage zurückverfahren, so daß ein
neues Arbeitsspiel beginnen kann.
Die Mittelfalte 99 erstreckt sich etwa bis zum Ende
der Seitennähte 106, 107. Die in die Mittelfalte 99
hineingezogene Mehrweite des Krawattenstoff-Zuschnitts 97
bestimmt die Breite des Rücksprungs der Außennähte
100, 101.
Claims (11)
1. Nähguthalter zum Nähen des Spitzenbereichs von
Krawatten mit einer Unterplatte als Auflage für einen
Futterstoff-Zuschnitt, einer oberhalb der Unterplatte angeordneten, zur Aufnahme
eines Krawattenstoff-Zuschnitts dienenden Zwischenplatte
und mit einer die Bildung einer Mittelfalte ermöglichenden Mittel-Falteinrich
tung zur Auflage auf dem
Krawattenstoff-Zuschnitt,
wobei die Mittel-Falteinrichtung zwei gegensinnig
zueinander und quer zur Längsrichtung der Zuschnitte
verstellbare Faltplatten aufweist, mittels derer
eine Mehrweite des Krawattenstoff-Zuschnitts als
Mittelfalte in einen Spalt zwischen den Faltplatten
einziehbar ist und wobei die Mittel-Falteinrichtung
von der Unterplatte nach oben bzw. zu der Unterplatte
hin verschwenkbar ist und wobei die beiden Zuschnitte
bei geraffter Mittelfalte mittels zweier auf eine
Spitze zulaufender Außennähte und mittels zweier
sich daran anschließender Seitennähte miteinander
verbindbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen
der Unterplatte (3) und der Mittel-Falteinrichtung (5)
eine Längs-Verschiebeeinrichtung (4) mit einer durch die Zwischenplatte gebildeten Längs
Schiebeplatte (37) angeordnet ist,
und daß die Längs-Verschie
beeinrichtung (4) nach dem Nähen der Außennähte (100,
101) und vor dem Nähen der Seitennähte (106, 107)
unter Ausziehen der Mittelfalte (99) aus dem Spalt
(82) und unter Bildung von zu den Außennähten (100, 101)
parallelen Außenfalten (105) verschiebbar ist.
2. Nähguthalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die Längs-Verschiebeeinrichtung (4) unterhalb
der Längs-Schiebeplatte (37) eine Klemmplatte (36)
zum Festspannen des Futterstoff-Zuschnitts (96) auf
der Unterplatte (3) aufweist.
3. Nähguthalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Klemmplatte (36) mittels einer unterhalb
der Unterplatte (3) angeordneten Spanneinrichtung
(6) gegen die Unterplatte (3) verspannbar ist.
4. Nähguthalter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Spanneinrichtung (6) mit Halteköpfen versehen
ist.
5. Nähguthalter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Spanneinrichtung (6) mit Magneten versehen
und die Klemmplatte (36) aus magnetischem Material
gebildet ist.
6. Nähguthalter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Magnete als Permanentmagnete (29) und die
Spanneinrichtung (6) gegen die Unterplatte (3) verfahr
bar ausgebildet sind.
7. Nähguthalter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Längs-Schiebeplatte (37) aus nichtmagnetischem
Material besteht.
8. Nähguthalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Längs-Schiebeplatte (37) mittels eines Schiebe
antriebs (55) verschiebbar ist.
9. Nähguthalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Längs-Verschiebeeinrichtung (4) mittels eines
Schwenkantriebs (49) verschwenkbar ist.
10. Nähguthalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die Mittel-Falteinrichtung (5) in zwei Stellun
gen hochschwenkbar ist.
11. Nähguthalter nach Anspruch 10, dadurch gekennzeich
net, daß die Mittel-Falteinrichtung (5) gegen minde
stens einen verstellbaren Schwenkanschlag (90, 91)
hochschwenkbar ist.
Priority Applications (5)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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