DE3506455C2 - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE3506455C2 DE3506455C2 DE3506455A DE3506455A DE3506455C2 DE 3506455 C2 DE3506455 C2 DE 3506455C2 DE 3506455 A DE3506455 A DE 3506455A DE 3506455 A DE3506455 A DE 3506455A DE 3506455 C2 DE3506455 C2 DE 3506455C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- clamp
- clamp according
- shaft
- ferrule
- layers
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04G—SCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
- E04G1/00—Scaffolds primarily resting on the ground
- E04G1/28—Scaffolds primarily resting on the ground designed to provide support only at a low height
- E04G1/32—Other free-standing supports, e.g. using trestles
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04G—SCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
- E04G17/00—Connecting or other auxiliary members for forms, falsework structures, or shutterings
- E04G17/14—Bracing or strutting arrangements for formwalls; Devices for aligning forms
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04G—SCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
- E04G1/00—Scaffolds primarily resting on the ground
- E04G1/24—Scaffolds primarily resting on the ground comprising essentially special base constructions; comprising essentially special ground-engaging parts, e.g. inclined struts, wheels
- E04G2001/248—Inclined struts
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Architecture (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Joining Of Building Structures In Genera (AREA)
- Forms Removed On Construction Sites Or Auxiliary Members Thereof (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine im Bauwesen zu verwendende
Zwinge, mit einem Zwingenschaft und zwei rechtwinkelig
von diesem abstehenden Zwingenarmen, von denen mindestens
einer längs des Zwingenschaftes verschieblich ist.
Derartige Zwingen dienen insbesondere zum Haltern von
Schalungen von Mauern, Fundamenten, Stürzen, Unterzügen usw.,
also zum Verspannen von Brettern oder Balken. Demgemäß handelt
es sich um große Zwingen, mit denen auf Baustellen hantiert
werden muß. Dies ist mit den herkömmlichen Zwingen beschwer
lich, die aus Baustahl bestehen und deshalb der Zwingengröße
entsprechend ein großes Gewicht besitzen. Dabei wird die
Handhabung häufig noch dadurch erschwert, daß die Zwingen
auf Baustellen oftmals an unbequem zugänglichen Stellen an
gebracht werden müssen, wobei man gleichzeitig noch die zu
verspannenden Balken oder Bretter in Position halten muß.
Des weiteren kommt es ab und zu vor, daß die Zwinge dem
Arbeiter aus der Hand gleitet und herabfällt, was wegen
der großen Masse eine Beschädigung eines am Auftreffort
befindlichen Gegenstandes oder Gebäudeteils zur Folge haben
kann.
Der vorliegenden Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zu
grunde, eine Zwinge der oben genannten Art zu schaffen, die
leicht-gewichtiger und in der Handhabung einfacher als her
kömmliche Zwingen ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
mindestens die Zwingenarme jeweils von einem Schichtkörper
gebildet werden, der aus einer Mehrzahl sich deckender,
flächig fest durch Verkleben, insbesondere durch Verleimen,
miteinander verbundener Holzschichten geringer Dicke besteht,
wobei die dem jeweils anderen Zwingenarm zugewandte Spann
fläche der Zwingenarme rechtwinkelig zu den Schichtebenen
steht, so daß an der Spannfläche die Längsränder der Holz
schichten parallel nebeneinander in Zwingenarm-Längsrichtung
verlaufen.
Auf diese Weise erhält die Zwinge ein weit aus geringeres
Gewicht, was die Handhabung erleichtert. Dabei wird das
Hantieren dadurch weiter vereinfacht, daß man nunmehr den
jeweiligen Balken bzw. das jeweilige Brett an den zugewandten
Zwingenarm annageln kann, so daß beim Spannen kein Verrutschen
mehr auftritt, so daß beide Hände zum Halten der Zwinge und
zum Spannen zur Verfügung stehen.
Das geringe Gewicht verringert ferner die Gefahr einer
Beschädigung durch die herabfallende Zwinge.
Die vorgesehenen Schichtkörper weisen eine sehr große
Stabilität auf, die für alle Anwendungen auf Baustellen
völlig ausreichend ist. Dazuhin besteht der Vorteil einer
mit Bezug auf Baustahlprofile größeren Biegeelastizität,
was je nach Anwendungsfall ein noch kräftigeres Zusammen
halten der gespannten Teile bedeutet.
Auf Baustellen sind die Zwingen regelmäßig der Sonnenbe
strahlung ausgesetzt. Dies kann auch in unseren Breiten,
erst recht in südlichen Gebieten, bei aus Metall bestehenden
Zwingen zu einer solchen Erhitzung der Zwinge führen,
daß das Anfassen nicht nur schmerzt sondern auch Verletzungen
zur Folge haben kann. Auch diese Gefahr ist bei der er
findungsgemäßen Zwinge vermieden, da sich die genannten
Schichtkörper weitaus weniger als Metall erhitzen.
Bei der Herstellung der Zwingenarme und gegebenenfalls
des Zwingenschaftes geht man von vorgefertigten Schicht
holzplatten aus, aus denen man das jeweilige Zwingenelement
lediglich auszuschneiden braucht. Dies vereinfacht nicht
nur die Herstellung sondern bringt den weiteren Vorteil
mit sich, daß man beliebig konturierte Zwingenelemente aus
dem gleichen Plattenmaterial ausschneiden kann.
Aus einer Mehrzahl von Holzschichten bestehende Schicht
körper sind an sich bekannt. Sie werden jedoch üblicher
Weise als tragende Teile von Baukonstruktionen verwendet.
So ist beispielsweise in "Deutsche Bauzeitschrift", 1959,
Heft 6, Seite 718, eine frei tragende Lamellen und Sperr
holzkonstruktion aus verleimtem Holz beschrieben, bei der
die Träger aus Lamellen von 1-3 cm Dicke zusammengeleimt
sind.
Die DE-PS 8 21 407 beinhaltet einen beim Hausbau zu ver
wendenden Holzbalken, der nicht aus Vollmaterial sondern
aus miteinander verbundenen Brettern besteht, die nicht
einmal miteinander verleimt sondern durch Nagelschrauben
zusammengehalten sind.
Die DDR-PS 1 57 355 beschreibt ein balkenförmiges hölzernes
Element aus Brettschichtholz, das für Deckenträger, Dach
pfetten oder als Grundelement für Fachwerkbaukonstruktionen
eingesetzt wird.
Ein in dem DE-GM 70 11 426 beschriebener Kastenträger
liegt ebenfalls auf dieser Linie, wobei hier allerdings
lediglich an der Kastenaussenseite Holzschichten vorhanden
sind.
Im Falle der DDR-PS 2 12 070 handelt es sich ebenfalls um
ein Holzbauelement, das bei Holztragwerken angewandt wird.
Dieses Bauelement besteht aus einer Brettschichtkonstruktion
mit eingelagerten Verstärkungselementen, die stirnseitig
vorragen und mit diesem vorragenden Bereich Verbindungs
elemente zum Zusammensetzen mehrerer Holzbauelemente an
Knotenstellen bilden.
Die DE-OS 28 19 077 beschäftigt sich mit beim Hallen- und
Kuppelbau verwendeten Holzleimbindern als Deckenträger,
wobei ein besonderer Verstärkungsschichtstoff vorgeschlagen
wird, der in die Holzleimbinderfertigung integrierbar ist.
Bei den bis jetzt genannten bekannten Anordnungen handelt
es sich um Balken od. dgl., die in ein Bauwerk integriert
und Bestandteil von diesem werden. Zusätzlich ist es aus dem
DE-GM 80 33 681 - bezüglich der FR-OS 25 19 671 gilt ent
sprechendes - bekannt, bei einer wegnehmbaren Stützvorrich
tung zum Abstützen von Bauelementen, Schalungen od. dgl.
einen Träger aus einem Obergurt, einem Untergurt und einem
dazwischen angeordneten Steg vorzusehen, wobei als Material
für den Steg ein Schichtholz verwendet wird.
Zweckmäßige Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Zwinge
sind in den Unteransprüchen angegeben.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nun anhand
der Zeichnung beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Zwinge in Vorderansicht
und
Fig. 2 die Zwinge nach Fig. 1 in Seitenansicht gemäß
Pfeil II in Fig. 1, wobei der den sichtbaren
Zwingenarm am Zwingenschaft festlegende Keil
der Übersichtlichkeit wegen weggelassen worden ist.
Die dargestellte Zwinge 10 wird auf Baustellen zum Zu
sammenspannen beispielsweise von Balken oder Brettern
benutzt. Sie weist einen Zwingenschaft 11 sowie zwei
rechtwinkelig von diesem abstehende Zwingenarme 12, 13
auf. Üblicherweise ist einer der Zwingenarme feststehend
und der andere Zwingenarm verschieblich am Zwingenschaft
11 angeordnet. Im Unterschied hierzu sind beim Ausführungs
beispiel beide Zwingenarme 12, 13 in Längsrichtung des
Zwingenschaftes 11 verschiebbar und in der jeweiligen Lage,
wie noch beschrieben werden wird, festlegbar. Unabhängig
davon, ob einer oder beide Zwingenarme verschieblich sind,
ergibt sich ein veränderbarer Abstand zwischen den Zwingen
armen, die beim Gebrauch die miteinander zu verspannenden
Gegenstände umfaßen und gegeneinander pressen. Hierbei
werden die Zwingenarme 12, 13 quer zu ihrer Längsrichtung
belastet, so daß sie Kraftaufnahmeelemente bilden.
Eine ähnliche Belastung tritt am Zwingenschaft 11 auf,
der von den Zwingenarmen 12, 13 auf Biegung beansprucht
wird.
Die Zwingenarme 12, 13 und beim Ausführungsbeispiel auch der
Zwingenschaft 11 werden jeweils von einem Schichtkörper
gebildet, der aus einer Mehrzahl sich deckender, flächig
fest durch Verkleben, insbesondere durch Verleimen,
miteinander verbundener Holzschichten 24 (der Übersichtlich
keit wegen sind nur wenige der Holzschichten mit der Be
zugsziffer 24 bezeichnet) geringer Dicke besteht, wobei
die beim Gebrauch belastete Kraftaufnahmefläche rechtwinkelig
zu den Schichtebenen steht, so daß an ihr die Längsränder
der Holzschichten parallel nebeneinander in Lägnsrichtung
des jeweiligen Kraftaufnahmeelements verlaufen. Diese Kraft
aufnahmeflächen werden von den einander zugewandten Spann
flächen 26, 27 der Zwingenarme 12, 13 und im Falle des Zwingen
schaftes 11 von der den Zwingenarmen 12, 13 zugewandten Seiten
fläche 28 gebildet.
Die genannten Schichtkörper werden aus vorgefertigten
Holzschichtplatten ausgeschnitten oder ausgesägt, wobei dann
eine der Schnitt- oder Sägeflächen die jeweilige Kraftaufnahme
fläche bildet.
Die beiden äußeren Schichten des jeweiligen Schichtkörpers 11,
12, 13 sind zweckmäßigerweise mit einem Imprägnierungsmittel
versehen oder mit einer Decklage aus witterungsbeständigem
Material, z.B. aus Kunststoff, aus Glasfasermaterial,
aus imprägniertem Gewebematerial oder aus Metall belegt.
Gleiches gilt auch bezüglich der rechtwinkelig zu den
Schichtebenen stehenden Flächen des jeweiligen Schichtkörpers.
Auf diese Weise wird das Eindringen von Feuchtigkeit vermieden.
Der jeweilige Schichtkörper 11, 12, 13 kann auch tiefenimprägniert
sein, d.h. die Holzschichten 24 können mit einem Imprägnierungs
mittel gedrängt sein.
Nicht dargestellt, anhand der Zeichnung jedoch leicht
vorstellbar ist, daß zwischen die Holzschichten 24 auch Glas
faserschichten zwischengefügt sein können.
Je nach Anwendungsfall und den auftretenden Belastungen
können die Holzfaserrichtungen in benachbarten Holzschichten
24 rechtwinkelig zueinander verlaufen oder die Holzfaser
richtung kann bei allen Holzschichten 24 die gleiche sein.
Im erstgenannten Falle kann es zweckmäßig sein, daß eine
der beiden Holzfaserrichtungen parallel zur Längsrichtung
des jeweiligen Zwingenelements 11, 12, 13 verläuft.
Bei in allen Holzschichten 24 gleicher Faserrichtung ver
läuft diese zweckmäßigerweise parallel zur Längsrichtung
des Zwingenelements, sie kann sich jedoch auch quer zur
Längsrichtung des Zwingenelements erstrecken.
Aus Stabilitätsgründen sollten die Zwingenarme 12, 13
jeweils mittels eines metallischen Verbindungsteils 40 mit
dem Zwingenschaft 11 verbunden sein. Im dargestellten Falle
sind beide Zwingenarme 12, 13 in gleicher Weise mit dem
Zwingenstift 11 verbunden, so daß die Beschreibung des
den Zwingenarm 13 mit dem Zwingenschaft 11 verbindenden
Verbindungsteils 40 genügt.
Dieses Verbindungsteil 40 enthält zwei jeweils auf eine
Zwingenarmseite aufgesetzte Metallplatten 41, 42, die mit
dem zugehörigen Zwingenarm 12 bzw. 13 starr verbunden sind.
Dies kann mit Hilfe von Metallplatten 41, 42 und den Zwingen
arm 12 bzw. 13 durchdringenden Bolzen 43, 44, zweckmäßiger
weise Nietbolzen, erfolgen. Die Metallplatten 41, 42 stehen
zum Zwingenschaft 11 hin vor. An den vorstehenden Metall
plattenbereichen ist der jeweilige Zwingenarm 12 bzw. 13
verschieblich geführt.
Handelt es sich in Abwandlung des Ausführungsbeispiels um
eine Zwinge, bei der einer der Zwingenarme feststehend am
Zwingenschaft angeordnet ist, kann man die vom feststehenden
Zwingenarm vorstehenden Metallplattenbereiche z.B. mittels
den Bolzen 43, 44 entsprechenden Bolzen starr am Zwingenschaft
befestigen, vor allem wenn auch der Zwingenschaft von einem
Schichtkörper gebildet wird. Liegt ein metallischer Zwingen
schaft vor, können die vorstehenden Metallplattenbereiche
auch angeschweißt sein.
Das dargestellte Verbindungsteil 40, über das der zugehörige
Zwingenarm 12 bzw. 13 verschieblich am Zwingenschaft 11 sitzt,
ist ein im wesentlichen U-förmiger Befestigungsbügel, dessen
Schenkel die auf die Zwingenarmseiten aufgesetzten Metallplatten
41, 42 bilden. Durch die zum Zwingenschaft 11 hin vorstehenden
Schenkelbereiche, den Bügelquersteg 45 und die zugewandte
Zwingenarm-Stirnseite wird eine vom Zwingenschaft 11 durch
griffene Stecköffnung begrenzt wird. Der Befestigungsbügel
40 ist also am dem Zwingenschaft 11 zugewandten Ende des
betreffenden Zwingenarms 12 bzw. 13 in Armlängsrichtung vor
stehend befestigt, wobei der Zwingenarm zwischen die Bügel
schenkel, d.h. zwischen die Metallplatten 41, 42 ein Stück
weit eingesetzt ist.
Zum Festlegen des verschieblichen Zwingenarms 12 bzw. 13
am Zwingenschaft 11 mittels des Befestigungsbügels 40 kann
der genannten Stecköffnung ein zwischen den Bügelquersteg 45
des Befestigungsbügels 40 und den durch die Stecköffnung
gesteckten Zwingenschaft 11 einschlagbarer Klemmkeil 47
zugeordnet sein. Ist der Klemmkeil 47 eingeschlagen,
ergibt sich eine feste Verbindung. Nach Zurückschlagen
des Klemmkeils 47 ist die Verbindung lose, so daß
der Zwingenarm 12 bzw. 13 verschoben werden kann.
Da die dem Klemmkeil 47 zugewandte Fläche des Zwingenschafts
11 beim Ein- und Ausschlagen des Klemmkeils 47 einer
Reibungskraft unterliegt, ist es zweckmäßig, daß diese
Fläche, falls der Zwingenschaft 11 von einem Schichtkörper
gebildet wird, mit einer Metallplatte 49 belegt ist.
Beim zweckmäßigen Ausführungsbeispiel sind die Zwingenarme
12, 13 lösbar mit dem Zwingenschaft 11 verbunden. Nach dem
Zurückschlagen der Klemmkeile 47 kann man die Zwingenarme
12, 13 vom Zwingenschaft 11 abziehen. Die Zwinge 10 ist
somit vollständig zerlegbar. Auf diese Weise läßt sich
auch ein beschädigtes Zwingenelement leicht auswechseln.
Ferner ist es möglich, den gleichen Zwingenschaft in einer
um 180° gedrehten Lage einzustecken, falls er sich im
Laufe der Zeit aus irgend einem Grunde etwas durchgebogen
haben sollte.
Es versteht sich, daß die vollständige Zerlegbarkeit
der Zwinge dann entfällt, wenn einer der Zwingenarme
starr mit dem Zwingenschaft verbunden ist.
Wie schon angedeutet, könnte der Zwingenschaft 11
gegebenenfalls auch von einem Baustahlprofilstück gebildet
werden. Die Zwinge ist jedoch leichtgewichtiger, wenn auch
der Zwingenschaft 11 ein Holzschichtkörper ist.
Für die Holzschichtkörper wird ein Hartholz verwendet.
Die Schichtdicke liegt der Größenordnung nach zwischen
1 und 2 mm und die Anzahl der Schichten richtet sich nach
den auf die Zwinge einwirkenden Kräften, wobei eine zweck
mäßige Anzahl etwa bei 20 Schichten liegt.
Claims (17)
1. Im Bauwesen zu verwendende Zwinge, mit einem Zwingen
schaft und zwei rechtwinkelig von diesem abstehenden Zwingen
armen, von denen mindestens einer längs des Zwingenschaftes
verschieblich ist, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens
die Zwingenarme (12, 13) jeweils von einem Schichtkörper
gebildet werden, der aus einer Vielzahl sich deckender,
flächig fest durch Verkleben, insbesondere durch Verleimen,
miteinander verbundener Holzschichten (24) geringer Dicke
besteht, wobei die dem jeweils anderen Zwingenarm zuge
wandte Spannfläche (26, 27) der Zwingenarme rechtwinkelig
zu den Schichtebenen steht, so daß an der Spannfläche
(26, 27) die Längsränder der Holzschichten (24) parallel
nebeneinander in Zwingenarm-Längsrichtung verlaufen.
2. Zwinge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
auch der Zwingenschaft (11) von einem Schichtkörper gebildet
wird.
3. Zwinge nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zwingenarme (12, 13) lösbar mit dem Zwingenschaft
(11) verbunden sind.
4. Zwinge nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Zwingenarme (12, 13) jeweils mittels
eines metallischen Verbindungsteils (40) mit dem Zwingen
schaft (11) verbunden sind.
5. Zwinge nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
das Verbindungsteil (40) zwei jeweils auf eine Zwingenarm
seite aufgesetzte Metallplatten (41, 42) enthält, die
mit dem Zwingenarm (12, 13) starr z. B. mittels Bolzen
(43, 44) verbunden sind und zum Zwingenschaft (11) hin
vorstehen, der an den vorstehenden Metallplattenbereichen
bei verschieblichem Zwingenarm (12, 13) geführt und bei
feststehendem Zwingenarm starr z. B. mittels Bolzen ange
bracht ist.
6. Zwinge nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
bei verschieblichem Zwingenarm (12, 13) das Verbindungsteil
ein im wesentlichen U-förmiger Befestigungsbügel (40)
ist, dessen Schenkel die auf die Zwingenarmseiten aufge
setzten Metallplatten (41, 42) bilden, wobei durch die
zum Zwingenschaft (11) hin vorstehenden Schenkelbereiche,
den Bügelquersteg (45) und die zugewandte Zwingenarm-Stirn
seite eine vom Zwingenschaft (11) durchgriffene Steck
öffnung begrenzt wird.
7. Zwinge nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
der Stecköffnung ein zwischen den Bügelquersteg (45) und
den Zwingenschaft (11) einschlagbarer Klemmkeil (47) zuge
ordnet ist.
8. Zwinge nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
bei von einem Schichtkörper gebildetem Zwingenschaft (11)
die dem Klemmkeil (47) zugewandte Zwingenschaftfläche
mit einer Metallplatte (49) belegt ist.
9. Zwinge nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die beiden äußeren Schichten jedes
Schichtkörpers mit einem Imprägnierungsmittel versehen
oder mit einer Decklage aus witterungsbeständigem Material,
z. B. aus Kunststoff, aus Glasfasermaterial, aus imprägnier
tem Gewebematerial oder aus Metall belegt sind.
10. Zwinge nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß die rechtwinkelig zu den Schichtebenen
(24) stehenden Flächen des Schichtkörpers mit einem Imprägnie
rungsmittel versehen oder mit einer Decklage aus witterungs
beständigem Material, z. B. aus Kunststoff, aus Glasfaser
material, aus imprägniertem Gewebematerial oder aus Metall
belegt sind.
11. Zwinge nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß der Schichtkörper tiefenimprägniert
ist.
12. Zwinge nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, daß zwischen die Holzschichten Glasfaser
schichten zwischengefügt sind.
13. Zwinge nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch
gekennzeichnet, daß die Holzfaserrichtungen in benach
barten Holzschichten rechtwinkelig zueinander verlaufen.
14. Zwinge nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet,
daß eine der beiden Holzfaserrichtungen parallel zur Längs
richtung des jeweiligen Zwingenelementes verläuft.
15. Zwinge nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch
gekennzeichnet, daß die Holzfaserrichtung bei allen Holz
schichten die gleiche ist.
16. Zwinge nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet,
daß die Holzfaserrichtung parallel zur Längsrichtung des
Zwingenelementes verläuft.
17. Zwinge nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet,
daß die Holzfaserrichtung quer zur Längsrichtung des Zwingen
elementes verläuft.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19853506455 DE3506455A1 (de) | 1985-02-23 | 1985-02-23 | Im bauwesen beim errichten von gebaeuden o.dgl. zu verwendende geraetschaft zum stuetzen, halten, klemmen o.dgl. aufnehmen von kraeften |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19853506455 DE3506455A1 (de) | 1985-02-23 | 1985-02-23 | Im bauwesen beim errichten von gebaeuden o.dgl. zu verwendende geraetschaft zum stuetzen, halten, klemmen o.dgl. aufnehmen von kraeften |
Publications (2)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE3506455A1 DE3506455A1 (de) | 1986-09-04 |
DE3506455C2 true DE3506455C2 (de) | 1988-04-28 |
Family
ID=6263424
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19853506455 Granted DE3506455A1 (de) | 1985-02-23 | 1985-02-23 | Im bauwesen beim errichten von gebaeuden o.dgl. zu verwendende geraetschaft zum stuetzen, halten, klemmen o.dgl. aufnehmen von kraeften |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE3506455A1 (de) |
Families Citing this family (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
ATE338168T1 (de) * | 1998-07-15 | 2006-09-15 | Corus Uk Ltd | Bahnsteigstruktur |
CN110761194B (zh) * | 2019-10-31 | 2020-06-12 | 苏州群业建设工程有限公司 | 一种桥梁修建用钢结构材料连接系统 |
Family Cites Families (7)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE821407C (de) * | 1948-10-05 | 1951-11-19 | Heinrich Guertler | Zusammengesetzter Holzbalken |
AT298013B (de) * | 1970-01-12 | 1972-04-25 | Oesterr Doka Schalung | Kastenträger aus Holz |
DE2819077C2 (de) * | 1978-04-29 | 1986-07-03 | Bayer Ag, 5090 Leverkusen | Verstärkungsschichtstoff |
DE8033681U1 (de) * | 1980-12-18 | 1981-05-27 | Achberger GmbH & Co KG, Karl, 8903 Bobingen | Vorrichtung zum abstuetzen von bauelementen, schalungen o.dgl. |
DD157355A1 (de) * | 1981-03-18 | 1982-11-03 | Wolfgang Rug | Balkenfoermiges hoelzernes bauelement |
FR2519671B1 (fr) * | 1982-01-13 | 1985-11-22 | Latappy Pierre | Poutrelles bois a patin |
DD212070A1 (de) * | 1982-12-06 | 1984-08-01 | Bauakad Ddr Ind Ber | Verbindung von holzbauelementen |
-
1985
- 1985-02-23 DE DE19853506455 patent/DE3506455A1/de active Granted
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
DE3506455A1 (de) | 1986-09-04 |
Similar Documents
Publication | Publication Date | Title |
---|---|---|
DE60119264T2 (de) | Momentwiderstehende Bandverbindung | |
EP1007809B1 (de) | Verstärkungsvorrichtung für tragstrukturen | |
DD144176A5 (de) | Verbundtraeger | |
DE19818525B4 (de) | Holz-Beton-Verbundelement | |
DE4235879C2 (de) | Deckenrandschalelement sowie Verwendung desselben | |
EP3247842B1 (de) | Schalungsträger und schalungskonstruktion | |
DE19828607A1 (de) | Verfahren zum Verstärken von Stahl- und Spannbetonbauteilen | |
AT395459B (de) | Abschalungselement | |
DE3229262C2 (de) | Plattenförmiges Bauelement aus Holz | |
AT520303B1 (de) | Verfahren zur herstellung von verbunddecken | |
EP0653005B1 (de) | Trägerkonstruktion zum abstützen flächiger bauelemente | |
DE3506455C2 (de) | ||
DE102022116558A1 (de) | System zur Verbindung eines Holzträgerelements mit einem Betonelement | |
EP0365834B1 (de) | Biegefeste Eckverbindung eines Holzbalkens mit einer Stütze | |
DE1609888C3 (de) | Flachdachelement, insbesondere für große Spannweiten | |
DE102015003338A1 (de) | Holz-Beton-Verbundkonstruktion und Verfahren zu deren Herstellung | |
DE102021003062B4 (de) | Ankernagel für Faserwolle-Dämmmatten | |
DE1484166A1 (de) | Tragender oder kraefteaufnehmender Bauteil | |
EP2602398B1 (de) | Holzrahmen | |
EP2256262A1 (de) | Holzgebäudemodul, seine Verwendung, und Verfahren zu seiner Herstellung | |
DE2263027A1 (de) | Aus kurzen holzteilen zusammengesetztes bauteil | |
DE102007015116A1 (de) | Holzbauteil mit Verbindungs- oder Schutzelement zur Einbindung in Beton oder Erdreich oder zum Anschluss an andere Bauteile | |
DE8814106U1 (de) | Konstruktionselement aus einem Holzbalken und einer Stütze | |
DE19647703C2 (de) | Gerüstbohle mit mechanischen Längsverbindern | |
DE29605098U1 (de) | Schalenbauteil für Wände oder Decken |
Legal Events
Date | Code | Title | Description |
---|---|---|---|
OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
D2 | Grant after examination | ||
8364 | No opposition during term of opposition | ||
8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |