DE3502775C1 - Vorrichtung zum axialen Verlagern einer gewindelosen Spindel - Google Patents
Vorrichtung zum axialen Verlagern einer gewindelosen SpindelInfo
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- DE3502775C1 DE3502775C1 DE19853502775 DE3502775A DE3502775C1 DE 3502775 C1 DE3502775 C1 DE 3502775C1 DE 19853502775 DE19853502775 DE 19853502775 DE 3502775 A DE3502775 A DE 3502775A DE 3502775 C1 DE3502775 C1 DE 3502775C1
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H19/00—Gearings comprising essentially only toothed gears or friction members and not capable of conveying indefinitely-continuing rotary motion
- F16H19/02—Gearings comprising essentially only toothed gears or friction members and not capable of conveying indefinitely-continuing rotary motion for interconverting rotary or oscillating motion and reciprocating motion
- F16H19/025—Gearings comprising essentially only toothed gears or friction members and not capable of conveying indefinitely-continuing rotary motion for interconverting rotary or oscillating motion and reciprocating motion comprising a friction shaft
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- General Engineering & Computer Science (AREA)
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- Support Of The Bearing (AREA)
Description
- Durch die besondere Anordnung ist ein Ausweichen der Spindel A aus ihrer Zentralposition ausgeschlossen, weil sie durch die Dreipunktlagerung nicht nur absolut
- perfekt geführt wird, sondern auch gezwungen wird, genau in der Mitte zu bleiben.
- Eine schematische Darstellung der Auflagerpunkte der Reibringe an dem Umfang der Spindel A ist in r i g. 4 dargestellt. Diese F i g. 4 ist eine Zusammenfassung der Darstellung nach F i g. 3 und zeigt nochmals die Dreipunktlagerung der Welle mit Hilfe der gefederten Reibringe 3 und der festen Reibringe 1, 4 bzw. 2, 5, wobei die einzelnen Auflagerpunkte der Reibringe gegeneinander um 1200 versetzt sind. Dieser Winkel läßt sich aber von 10 bis 173° variieren.
Claims (2)
- Patentanspruch: Vorrichtung zum axialen Verlagern einer gewindelosen Spindel mit Hilfe von Reibringen, die die Spindel an unterschiedlichen Punkten des Umfangs berühren, wobei mindestens ein Reibring unter Federdruck an der Spindel anliegt, d a d u r c h g e -kennzeichnet, daß die Reibringe (1, 2,3,4,5) in Art einer Dreipunktlagerung angeordnet sind und daß auf beiden Seiten des federnd angedrückten Reibrings (3) jeweils mindestens zwei Reibringe (1; 4, 5) vorgesehen sind, die in V-Form an der Spindel angreifen.Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum axialen Verlagern einer gewindelosen Spindel mit Hilfe von Reibringen, die die Spindel an unterschiedlichen Punkten des Umfanges berühren, wobei mindestens ein Reibring unter Federdruck an der Spindel anliegt.In der DE-AS 1057411 ist ein Reibungsgetriebe zur Umwandlung einer Drehbewegung in eine Vorschubbewegung beschrieben, bei welcher mehrere Ringkörper mit ihrer Innenfläche kraftschlüssig an der Außenfläche einer Welle angreifen. Diese Ringkörper sind so angeordnet, daß sie um 1800 versetzt an der Welle angreifen und zwecks Veränderung des Vorschubverhältnisses um senkrecht zur Hauptachse des Getriebes liegende Achsen gemeinsam verdrehbar sind.Aus der DD-PS 71 917 ist eine Vorrichtung der eingangs umrissenen Art bekannt, bei welcher drei Roll-bzw. Reibringe axial hintereinander angeordnet sind.Dabei sind diese Reibringe, welche gegeneinander um 1800 versetzt an der Welle anliegen, mittels eines Gestänges miteinander verbunden, so daß sie gemeinsam um die entsprechenden Achszapfen verdreht werden können und somit der Steigungswinkel für die Vorschubbewegung einstellbar ist. Eine spielfreie Lagerung der Welle ist mit dieser bekannten Konstruktion nicht möglich. Bei der in der GB-PS 7 60 443 beschriebenen Anordnung wird die Welle von hundeknochenähnlichen Lagerelementen gestützt, die jedoch nur eine Dreipunktelagerung dieser Welle in einer gemeinsamen Ebene ermöglichen, so daß der nicht gelagerte Teil der Welle bei entsprechender Belastung ausweichen bzw. durchbiegen kann.Demgegenüber hat sich die vorliegende Erfindung zur Aufgabe gestellt, eine Vorrichtung zum axialen Verlagern einer gewindelosen Spindel zu schaffen, mittels welcher die Spindel absolut spielfrei in Längs- und Umfangsrichtung geführt wird.Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Reibringe in Art einer Dreipunktlagerung angeordnet sind und daß auf beiden Seiten des federnd angedrückten Reibringes jeweils mindestens zwei Reibringe vorgesehen sind, die in V-Form an der Spindel angreifen.Die erfindungsgemäß perfekt geführte und mit hoher Genauigkeit und Sicherheit arbeitende Spindel kann also seitlich nicht ausweichen; die Anordnung kann auch als Führungswelle dienen, d. h., die Reibringe wirken dann als Mutter und Rundführung für eine gewindelose Spindel. Damit entfallen die bislang benötigten zusätzlichen Führungen wie Rund- oder Schwalbenschwanzführungen.Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß die Muttcr selbst wie eine Kugelbüchse eingesetzt werden kann.Hier ergeben sich für die Anwendung dieses Systems weitere erhebliche Vorteile. Als Beispiel sci dcr Maschinenbau genannt. Um Rotations- in Translationsbewegung umzusetzen, werden normalerweise Kugelrollspindeln benötigt, und diese Kugelrollspindeln habcn den wesentlichen Nachteil, daß sie auch Spiel im Gewindehaben.Erfindungsgemäß wird demgegenüber eine bessere und, weil spielfrei, genauer arbeitende Spindel geschaffen, welche eine Gewindespindel ersetzen kann.Beispielsweise läßt sich mit der erfindungsgemäMcn Konstruktion ein Support entwickeln, wobei keinc Gewindespindel mehr vorgesehen ist, sondern der Support sitzt auf einer Rundführung, und diese Rundführung ist zur gleichen Zeit die angetriebene Spindel, welche die Axialbewegung ausführt.Ein weitererVorteil besteht darin, daß der als Abdichtung gegen Verschmutzung dienende Simmerring hicr leicht längs der Spindel verschoben wird, weil sich letztere dreht und somit lediglich ein sehr geringer Rcibwiderstand vorhanden ist.Die Erfindung wird nachfolgend an einem Ausftihrungsbeispiel anhand der beigefügten Zeichnung naher erläutert.In der Zeichnung zeigt F i g. 1 eine teilweise geschnittene Seitenansicht einer Welle, die von Kugellagergruppen geführt ist, F i g. 2 eine vereinfachte Darstellung entsprechend Fig. 1, F i g. 3 Ansichten gemäß der Linien A-A. B-B bzw.C-Cnach F i g.
- 2, F i g. 4 eine Schnittansicht durch die Spindel mit der besonderen Anordnung der einzelnen Reibringe.Nach F i g. list eine Spindel A mit Hilfe einer Reihe von hinsichtlich der einwärts weisenden Fläche des jeweiligen Innenlaufringes speziell ausgebildeten Reibringen 1, 2, 3, 4 und 5 so gelagert, daß die Rotationsbewegung der Spindel in eine Vorschubbewegung umgewandelt werden kann. Dabei sind die Reibringe in Gruppen 1, 2; 3, 3; und 4, 5 zusammengefaßt. Wie es aus der vereinfachten Darstellung nach F i g. 2 ersichtlich ist, werden die Reibringe 3 mittels einer Feder Fgegen den Spindelumfang gedrückt, während die beiden auf jeder Seite der Gruppe 3 angeordneten Reibringe 1, 2 bzw. 4, 5 als feste Lager gegen den Spindel umfang wirken.Als wesentlich bei einer solchen gewindelosen Spindel führen die drei Reibringgruppen mit gegeneinander versetzten Angriffspunkten die Spindel A bezüglich der drei Raumkoordinaten X, Y, Z So befindet sich der Auflagerpunkt eines jeden Reibringes 3 nach der Schnittansicht A-A in F i g. 3 genau senkrecht auf dem Spindelumfang, während die Auflagerpunkte der Reibringe 1 und 4 zum Auflagerpunkt des festen Reibringes 3 um 1200 versetzt sind, wie dies in der Schnittansicht B-B in F i g. 3 gezeigt ist. Die Auflagerpunkte der weiteren Reibringe 2 bzw. 5 sind wiederum um 1200 zu den Auflagerpunkten der Reibringe 1, 4 versetzt, wie dies deutlich in der Schnittansicht C-Cin F i g. 3 gezeigt ist.Mit anderen Worten wird die Spindel A von den Reibringgruppen 1, 2; 4, 5 V-förmig im Sinne einer Gabel geführt, während der jeweilige mit Feder bcaufschlagte Reibring 3 die Spindel A gegen die Auflagerpunkte der übrigen Reibringe drückt.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19853502775 DE3502775C1 (de) | 1985-01-28 | 1985-01-28 | Vorrichtung zum axialen Verlagern einer gewindelosen Spindel |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19853502775 DE3502775C1 (de) | 1985-01-28 | 1985-01-28 | Vorrichtung zum axialen Verlagern einer gewindelosen Spindel |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE3502775C1 true DE3502775C1 (de) | 1985-11-28 |
Family
ID=6260973
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19853502775 Expired DE3502775C1 (de) | 1985-01-28 | 1985-01-28 | Vorrichtung zum axialen Verlagern einer gewindelosen Spindel |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE3502775C1 (de) |
Citations (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
GB760443A (en) * | 1953-08-12 | 1956-10-31 | Philips Electrical Ind Ltd | Improvements in or relating to devices for imparting axial movements to a rotary shaft |
DE1057411B (de) * | 1954-07-02 | 1959-05-14 | Uhing Joachim Ing | Reibungsgetriebe zur Umwandlung einer Drehbewegung in eine Vorschubbewegung |
-
1985
- 1985-01-28 DE DE19853502775 patent/DE3502775C1/de not_active Expired
Patent Citations (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
GB760443A (en) * | 1953-08-12 | 1956-10-31 | Philips Electrical Ind Ltd | Improvements in or relating to devices for imparting axial movements to a rotary shaft |
DE1057411B (de) * | 1954-07-02 | 1959-05-14 | Uhing Joachim Ing | Reibungsgetriebe zur Umwandlung einer Drehbewegung in eine Vorschubbewegung |
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D1 | Grant (no unexamined application published) patent law 81 | ||
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