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DE34752C - Dampfsteuerapparat - Google Patents

Dampfsteuerapparat

Info

Publication number
DE34752C
DE34752C DENDAT34752D DE34752DA DE34752C DE 34752 C DE34752 C DE 34752C DE NDAT34752 D DENDAT34752 D DE NDAT34752D DE 34752D A DE34752D A DE 34752DA DE 34752 C DE34752 C DE 34752C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaft
wheel
control apparatus
steam control
soon
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT34752D
Other languages
English (en)
Original Assignee
F. SCHICHAU in Elbing
Publication of DE34752C publication Critical patent/DE34752C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H25/00Steering; Slowing-down otherwise than by use of propulsive elements; Dynamic anchoring, i.e. positioning vessels by means of main or auxiliary propulsive elements
    • B63H25/06Steering by rudders
    • B63H25/08Steering gear
    • B63H25/14Steering gear power assisted; power driven, i.e. using steering engine
    • B63H25/26Steering engines
    • B63H25/28Steering engines of fluid type
    • B63H25/32Steering engines of fluid type steam

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
F. SCHICHAU in ELBING. Dampfsteuerapparat.
Dieser Steuerapparat eignet sich vorzugsweise für Torpedoboote. Als Motor wirkt eine zweicylindrige Hochdruckdampfmaschine, deren Kurbeln auf einer gemeinschaftlichen Welle a um 900 versetzt sind, Fig. 1. Durch Verwechselung der Ein- und Ausströmungskanäle mittelst des im gemeinschaftlichen mittleren Schieberkasten b liegenden Umsteuerungsschiebers c wird der Vor- und Rückwärtsgang der Maschine veranlafst, und zwar in folgender Weise. Die mit dem Steuerrad h verbundene Welle h1 hat an ihrem hinteren Ende ein Gewinde h2, welches sich in der als Mutter dienenden Nabe des Zahnrades i führt. Da das Rad i axial unverrückbar gelagert ist, so wird die Welle h1 bei entsprechender Drehung sich nach der einen oder anderen Richtung verschieben. Der vorn gegabelte Winkelhebel k, der zwischen zwei Bunde der Welle hl eingreift, überträgt die Verschiebung der letzteren auf die Schieberstange c1 und den Schieber c und veranlafst damit die beabsichtigte Umsteuerung der Maschine, Fig. 2.
Auf der von der Maschine gedrehten Kurbelwelle α befindet sich ein Schraubengewinde d, dessen Gänge in die entsprechend schief stehenden Zähne eines auf seiner Welle e1 verschiebbar angeordneten Schneckenrades e eingreifen. Auf derselben Welle e1 sitzen, aber durch leicht ausrückbare Klauenkupplungen ff1 damit verbunden, die Kettenscheiben ggx für die Steuerleitungen des Heck- und des Bugruders (falls ein solches vorhanden), sowie das Zahnrad i\ welches die Zurückführung des Umsteuerungsschiebers c aus der ihm durch die Drehung des Handrades gegebenen Lage auf den todten Punkt bei jeder Function des Steuerapparates veranlafst. Das Zahnrad i1 greift nämlich in das Zahnrad i ein und veranlafst dadurch die Drehung desselben in der Richtung, welche die beim Drehen des Handrades h hervorgerufene Verschiebung der Welle hλ durch Zurückdrehen des Gewindes Tz2 paralysirt, indem sie die Welle hl in die Anfangslage zurückbewegt.
Ein zweiter Gewindetheil I, der sich auf der Welle h1 befindet, verhindert, dafs dem Steuer ein über hart Steuerbord und über hart Backbord hinausgehender Ausschlag gegeben werden kann. Es ist nämlich auf demselben eine Mutter I* angeordnet, welche durch die Führung P am Drehen gehindert wird und sich sonach in axialer Richtung zur Welle h1 verschiebt. Bei jeder Drehung des Handrades h wird sie sich also etwas entweder nach vorn oder nach rückwärts bewegen.
Dauert nun die Drehung des Handrades h nach einer Richtung längere Zeit an, so nähert sich dementsprechend die Mutter P einem der das Gewinde I begrenzenden Bunde /3. Kommt sie aber an einem der Bunde an, so kann selbstverständlich die Welle h1 nicht weiter nach dieser Richtung gedreht werden; das Ruder befindet sich jedoch dann auch in seiner äufsersten Stellung. Am vordersten Ende der Welle e1 ist eine Zeigervorrichtung angebracht, welche die jeweilige Stellung des Ruders dem Steuernden sichtbar macht, Fig. 3 und 4.
Mufs das Steuer ohne Dampf benutzt werden, so dreht man mittelst des Griffes m die Welle n, deren Kurbel n1 den Muff ο der in das Zahnrad e eingreifenden Klauenkupplung
verschiebt, das Zahnrad e somit von der Schnecke d entfernt und mit dem Rad ρ in Eingriff bringt, welches auf der Welle h1 sitzt. Es überträgt sich dann jede Drehung des Handrades h direct auf die Welle e1 und deren Kettenscheiben g gx.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Dampfsteuervorrichtung, in welcher das auf der Kettenradwelle sitzende Schneckenrad aus dem Schneckengetriebe der Kurbelwelle zurückgezogen und mit dem gleichfalls mit schiefen Zähnen versehenen Rade der Handradwelle in Eingriff gebracht werden kann behufs eventueller Benutzung als Handsteuer und in welcher die Drehungen des Steuerrades eine Mutter in der Achsenrichtung der Steuerradwelle bald nach der einen und bald nach der anderen Seite verschieben, um durch entsprechend angebrachte Bunde das Ueberschreiten der äufsersten Ausschlaggrenzen durch das Ruder zu verhindern.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT34752D Dampfsteuerapparat Expired - Lifetime DE34752C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE34752C true DE34752C (de)

Family

ID=310646

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT34752D Expired - Lifetime DE34752C (de) Dampfsteuerapparat

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE34752C (de)

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