DE3445338C2 - - Google Patents
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- DE3445338C2 DE3445338C2 DE19843445338 DE3445338A DE3445338C2 DE 3445338 C2 DE3445338 C2 DE 3445338C2 DE 19843445338 DE19843445338 DE 19843445338 DE 3445338 A DE3445338 A DE 3445338A DE 3445338 C2 DE3445338 C2 DE 3445338C2
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- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04J—MULTIPLEX COMMUNICATION
- H04J3/00—Time-division multiplex systems
- H04J3/02—Details
- H04J3/06—Synchronising arrangements
- H04J3/07—Synchronising arrangements using pulse stuffing for systems with different or fluctuating information rates or bit rates
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Time-Division Multiplex Systems (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Zusammenfassen
von drei oder vier Digitalsignalen zu einem fünften Digitalsi
gnal einer Bitrate von 139 264 kbit/s in einem ersten Pulsrahmen
aus vier Segmenten mit je 732 Bit, wobei Bits Nr. 1-16 im er
sten Segment ein erstes Rahmenkennungswort und ein Meldewort
enthalten, und zum Trennen derartiger Digitalsignale aus einem
solchen fünften Digitalsignal.
Diese Bitrate und dieser Pulsrahmen entstammen der CCITT-Empfeh
lung G.751 aus dem "CCITT Yellow Book", Volume III, Fascicle
III.3, "Digital Networks - Transmission Systems and Multiplexing
Equipment", Genf, 10.-21. November 1980, Seiten 144 bis 155,
insbesondere Tabelle 2.
In der Zeitschrift "telcom report", 6 (1983) Heft 3, Seiten 164
bis 173 ist das Konzept und sind die Grundmerkmale des Dienste-
integrierenden Digitalen Nachrichtennetzes ISDN (Integrated
Services Digital Network) und sind anschließend Dienste im ISDN
beschrieben. Im Ausblick wird ein Breitband(BB)-ISDN angekün
digt, das Dienste für die Breitbandkommunikation, beispielsweise
für die schnelle Festbildkommunikation mit höherer Auflösung
sowie die Bewegtbildkommunikation ermöglicht.
Auf den Seiten 180 bis 183 derselben Zeitschrift ist weiter die
Übertragungstechnik für den digitalen Teilnehmeranschluß im ISDN
erläutert. Diese dient der Übermittlung eines Bitstroms von etwa
160 kbit/s im Rahmen einer Schmalband(SB)-ISDN.
Die Zeitschrift "telcom report", 6 (1983) 6, Seiten 338 bis 341
enthält ferner einen Artikel über ein integriertes Breitband
kommunikationsnetz mit Lichtwellenleitern mit dem Namen SICONET,
das bereits Digital-Fernsprechen, Text- und Datendienste, Bild
fernsprechen und Bilddienste zuläßt.
In der Zeitschrift "telcom report", 2 (1979) Beiheft Digital-
Übertragungstechnik, Seiten 59 bis 64 sind schließlich Digital
signal-Multiplexgeräte beschrieben.
Aufgabe der Erfindung ist es für eine Breitband-ISDN mit einer
Übertragungsbitrate von 139 264 kbit/s ein Multiplex- und De
multiplexverfahren anzugeben, das eine Verarbeitung plesio
chroner Digitalsignale ermöglicht. Außerdem soll eine Lösung
für ein Multiplexgerät gefunden werden.
Ausgehend von einem Verfahren der einleitend geschilderten Art
wird diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß Puls
rahmen zweistufig gebündelt werden, daß für die erste der zwei
stufigen Bündelung ein erstes plesiochrones Digitalsignal einer
Bitrate von 2048 kbit/s und ein zweites plesiochrones Digital
signal (Stereotonsignal) einer Bitrate von 1024 kbit/s in einem
zweiten Pulsrahmen mit vier Segmenten mit je 371 Bit zu einem
dritten Digitalsignal einer Bitrate von 3168 kbit/s zusammenge
faßt werden, daß für die zweite der zweistufigen Bündelung
dieses dritte Digitalsignal und ein viertes Digitalsignal (Bild
signal) einer Bitrate von 135 015,625 kbit/s weiter in dem vier
Segmente mit je 732 Bit enthaltenden ersten Pulsrahmen des
fünften Digitalsignals zusammengefaßt werden, der in den Bits
Nr. 1-16 im ersten Segment ein erstes Rahmenkennungswort und
ein Meldewort enthält, daß nur bei einer Übertragung über eine
Teilnehmerleitung in die genannten Bits Nr. 13-16 weiter ein
sechstes plesiochrones Digitalsignal (Schmalband-ISDN-Signal)
einer Bitrate von 160 kbit/s und ein Überwachungssignal ein
gefügt wird und daß entsprechende
Digitalsignale in gleichen Schritten getrennt werden.
Vorteilhaft ist es dabei, wenn im ersten Pulsrahmen im
ersten Segment die Bits Nr. 1-16 für das Rahmenkennungs
wort und das Meldewort, die Bits Nr. 17-23 für Informa
tion aus dem dritten Digitalsignal und die Bits Nr. 24-732
für Information aus dem Bildsignal, im zweiten Seg
ment und im dritten Segment das Bit Nr. 1 für eine
Stopfkennung des dritten Digitalsignals, das Bit Nr. 2
für eine Stopfkennung des Bildsignals, die Bits Nr. 3-22
für Information aus dem dritten Digitalsignal und
die Bits Nr. 23-732 für Information aus dem Bildsignal
und im vierten Segment das Bit Nr. 1 für die Stopfken
nung des dritten Digitalsignals, das Bit Nr. 2 für die
Stopfkennung des Bildsignals, das Bit Nr. 3 für ein
stopfbares Bit des dritten Digitalsignals, die Bits
Nr. 4-22 für Information aus dem dritten Digitalsignal,
das Bit Nr. 23 für ein stopfbares Bit des Bildsignals
und die Bits Nr. 24-732 für Information aus dem Bild
signal gewählt sind.
Vorteilhaft ist es weiter, wenn im zweiten Pulsrahmen
im ersten Segment die Bits Nr. 1-10 für ein zweites Rah
menkennungswort und das Bit Nr. 11 für ein dringendes
Meldebit, im zweiten Segment und im vierten Segment die
Bits Nr. 1-11 für eine Stopfkennung und Freikapazität,
im dritten Segment die Bits Nr. 1-11 für die Stopfken
nung, ein nicht dringendes Meldebit und weitere Frei
kapazität und in allen Segmenten die Bits Nr. 12-360
alternierend für zwei Bit der Information aus dem ersten
Digitalsignal und ein Bit der Information aus dem Stereo
tonsignal gewählt sind.
Ein Multiplexgerät zur Durchführung dieses Verfahrens
ist vorteilhafter Weise derart ausgebildet, daß ein
erster Multiplexer zur Zusammenfassung des dritten Digi
talsignals und des Bildsignals vorgesehen ist, daß ein
zweiter Multiplexer zur Zusammenfassung des ersten Digi
talsignals und des Stereotonsignals vorgesehen ist, daß
eine sendeseitige Taktzentrale vorgesehen ist, daß ein
erster Demultiplexer zur Trennung des fünften Digital
signals vorgesehen ist, daß ein zweiter Demultiplexer
zur Trennung des dritten Digitalsignals vorgesehen ist,
daß eine empfangsseitige Taktzentrale vorgesehen ist und
daß die Multiplexer und die Demultiplexer in an sich be
kannter Weise Pufferspeicher, Stopf- bzw. Destopfein
richtungen, Einfüge- bzw. Ausblendeinrichtungen sowie
Überwachungseinrichtungen aufweisen.
Hierbei ist es von Vorteil, wenn im ersten Multiplexer
und im ersten Demultiplexer eine Scramble-Einrichtung
vorgesehen ist.
Ein Multiplexgerät für einen Teilnehmeranschluß ist vor
teilhafter Weise derart ausgebildet, daß ein dritter Mul
tiplexer zur Zusammenfassung des Schmalband-ISDN-Signals
und des Überwachungssignals vorgesehen ist und daß ein
dritter Demultiplexer zur Rückgewinnung des Schmalband-
ISDN-Signals und des Überwachungssignals vorgesehen ist.
Eine Synchronisierung läßt sich bei einer derartigen An
ordnung dadurch erreichen, daß die sendeseitige Takt
zentrale in einer Ortsvermittlung von dieser synchroni
sierbar ist und daß die sendeseitige Taktzentrale bei
einem Teilnehmer von dessen empfangsseitiger Taktzentra
le synchronisierbar ist.
Anhand von Ausführungsbeispielen wird die Erfindung nach
stehend näher erläutert.
Fig. 1 zeigt einen Pulsrahmen für das dritte Digital
signal,
Fig. 2 zeigt einen Pulsrahmen für das vierte Digital
signal,
Fig. 3 zeigt einen Pulsrahmen für das fünfte Digital
signal,
Fig. 4 zeigt ein Multiplexgerät für das Fernnetz und
Fig. 5 zeigt ein Multiplexgerät für den Teilnehmeran
schluß.
Fig. 1 zeigt die Aufteilung des Pulsrahmens, in dem das
plesiochrone erste Digitalsignal mit der Bitrate von
2048 kbit/s und das plesiochrone zweite Digitalsignal
mit der Bitrate von 1024 kbit/s zu einem dritten Digi
talsignal mit einer Bitrate von 3168 kbit/s verschach
telt werden.
Der Pulsrahmen umfaßt vier Segmente Ia bis IVa mit je
weils 371 Bit, die zusammen 1484 Bit ergeben. In jedem
Segment Ia bis IVa dienen die ersten 11 Bit der Über
tragung von Zusatzsignalen und die restlichen 360 Bit
der Übertragung von weiteren Daten und zwar in der Wei
se, daß alternierend auf zwei Bits d 1 des ersten Digi
talsignals D 1 ein Bit d 2 des zweiten Digitalsignals D 2
folgt.
Die Bits Nr. 1 bis 10 des ersten Segments Ia sind für
ein Rahmenkennungswort RKWa beispielsweise der Form
"1111010000" belegt. Das Bit Nr. 11 enthält ein drin
gendes Meldebit D.
Für die Zusatzsignale der Segmente IIa bis IVa gibt es
zwei Varianten a und b. Für einen Mehrheitsentscheid
sollte die Anzahl der Stopfkontrollbits ungeradzahlig
sein. a hat fünf Stopfkontrollbits/Signal; b dagegen
nur drei. a ist sicherer gegen Bitfehler, b bietet mehr
Zusatzkapazität für andere Zwecke. Die Zusatzsignale
enthalten Stopfkontrollbits S 1 x für das erste Digital
signal D 1, Stopfkontrollbits S 2 x für das zweite Digital
signal D 2, "0"-Bits, Freikapazität Y und nicht dringen
de Meldebits M.
Fig. 1 zeigt links unten nochmals ausführlicher die
Verschachtelung der Bits d 1 und d 2 im ersten Segment Ia
mit ihrer Zuordnung zu den fortlaufenden Bitnummern des
Rahmens.
In Fig. 1 rechts unten ist nochmals die Verschachte
lung mit dem Sonderfall eines stopfbaren Bits dS 1 für
das erste Digitalsignal D 1 und eines stopfbaren Bits
dS 2 für das zweite Digitalsignal D 2 zu sehen.
Die Rahmenfrequenz des zweiten Pulsrahmens beträgt
2134,77 Hz; die nominellen Stopfverhältnisse sind für
das erste Digitalsignal D 1: 0,6464 und für das zweite
Digitalsignal D 2: 0,3232.
Die Stopfkennung ist mit den "0"-Bits derart angeordnet,
daß das Rahmenkennungswort RKWa im ersten Segment Ia
nicht vorgetäuscht werden kann.
Fig. 2 zeigt den Bildsignalrahmen des dritten Digital
signals D 3. Jeder Rahmen enthält 8641 Bit. Als Rahmen
frequenz wurde die Bildzeilenfrequenz 15 625 Hz gewählt.
Bit Nr. 1 eines jeden Rahmens dient als Kennungsbit.
N-Rahmen bilden einen Überrahmen. Die Kennungsbits R 1
bis RN ergeben ein Überrahmen-Kennungswort gemeinsam
mit den erforderlichen Meldebits. R(N-1) wird als drin
gendes und RN als nicht dringendes Meldebit verwendet.
Die Länge des Überrahmens muß entsprechend den Codier
verfahren für das Bild gewählt werden. Die Nutzbitrate
für das Bild beträgt BN = 135000000 bit/s. Die Übertra
gungsbitrate für den gewählten Rahmenaufbau ist BÜ =
135015625 bit/s.
Fig. 3 zeigt den Pulsrahmen für das fünfte Digital
signal einer Bitrate von 139 264 kbit/s und einer Rah
menlänge von 2928 Bit. Dieser Pulsrahmen ist in vier
Segmente I bis IV von jeweils 732 Bit aufgeteilt.
Die Übertragungsbitrate, die Rahmenlänge und das Rahmen
kennungswort erfüllen die CCITT-Empfehlung G751.
Die Belegung der Segmente I bis IV ist in Fig. 3 der
jeweils unter dem Segment liegenden Tabelle zu entnehmen.
Im Segment I enthalten die Bits Nr. 1 bis 12 das Rahmen
kennungswort RKW "111110100000", das Bit Nr. 13 ist ein
Alarm-Anzeige-Bit und die Bits Nr. 14 bis 16 sind für
den nationalen Gebrauch freigehalten und werden im Fern
netz in üblicher Weise benützt. (Lediglich auf der Teil
nehmer-Anschlußleitung werden diese Bits zur Übertragung
des sechsten Digitalsignals D 6 ausgenutzt). Die Bits Nr.
17 bis 23 enthalten Daten d 3 des dritten Digitalsignals
D 3 und die Bits Nr. 24 bis 732 Daten D 4 des Bildsignals
D 4.
In den Segmenten II und III sind das Bit Nr. 1 mit einer
Stopfkennung S 3 x des Digitalsignals D 3 und ist das Bit
Nr. 2 mit der Stopfkennung S 4 x des Bildsignals D 4 belegt.
Die Bits Nr. 3 bis 23 enthalten Daten d 3 des dritten
Digitalsignals D 3 und die Bits Nr. 23 bis 732 Daten d 4
des Bildsignals D 4.
In Segment IV ist Bit Nr. 1 mit der Stopfkennung S 3 x des
dritten Digitalsignals D 3 belegt. Bit Nr. 2 enthält die
Stopfkennung S 4 x des Bildsignals D 4. In Bit Nr. 3 wer
den stopfbare Bits dS 3 des dritten Digitalsignals D 3
übertragen. Die Bits Nr. 4 bis 22 dienen der Übertragung
von Daten d 3 des dritten Digitalsignals D 3, Bit Nr. 23
ist für ein stopfbares Bit dS 4 des Bildsignals D 4 vorge
sehen und die Bits Nr. 24 bis 732 sind den Daten d 4 des
Bildsignals D 4 vorbehalten.
Fig. 4 zeigt ein erfindungsgemäßes Multiplexgerät für
das Fernnetz. Es enthält sendeseitig Multiplexer M 1 und
M 2 sowie eine sendeseitige Taktzentrale TZss und emp
fangsseitig Demultiplexer DM 1 und DM 2 sowie eine emp
fangsseitige Taktzentrale TZes.
Dem Multiplexer M 2 wird ein erstes Digitalsignal D 1
einer Bitrate von 2048 kbit/s und ein zweites Digital
signal D 2 einer Bitrate von 1024 kbit/s zugeführt. Dem
Multiplexer M 1 wird das Ausgangssignal D 3 des Multiple
xers M 2 und ein Bildsignal D 4 einer Bitrate von
135015625 bit/s zugeleitet. Das Ausgangssignal D 5 des
Multiplexers M 1 weist eine Bitrate von 139 264 kbit/s
auf.
Dem Demultiplexer DM 1 wird ein Digitalsignal D 5 a einer
Bitrate von 139 264 kbit/s zugeführt. Ausgangsseitig
gibt dieser Multiplexer M 1 ein Bildsignal D 4 a einer
Bitrate von 135015625 bit/s und ein Digitalsignal D 3 a
ab. Letzteres wird dem Demultiplexer DM 2 zugeführt,
der ein Digitalsignal D 1 a einer Bitrate von 2048 kbit/s
und ein Digitalsignal D 2 a von 1024 kbit/s abgibt.
Die Multiplexer M 1 und M 2 sowie die Demultiplexer DM 1
und DMe weisen auf der Seite mit den Digitalsignalen
niederer Bitrate an sich bekannte Pufferspeicher, Stopf-
und Destopfeinrichtungen, Einfüge- und Ausblendeinrich
tungen für Rahmenkennwörter, Meldebits und Stopfkennun
gen sowie Überwachungseinrichtungen auf.
Die Überwachungen der Demultiplexer DM 1 und DM 2 haben
jeweils Verbindungen für ein Digitalsignal D 7 zu den
Eingängen der Meldebits an den Multiplexern M 1 und M 2.
Die Aufteilung in zwei Multiplexer und zwei Demultiple
xer hat den Vorteil, daß für die langsameren Bitströme
langsamere Technologien verwendet werden können.
Fig. 5 zeigt ein Multiplexgerät für den Teilnehmeran
schluß. Es enthält die gleichen Elemente wie das Multi
plexgerät nach Fig. 4, darüber hinaus ist ein dritter
Multiplexer M 3 und ein dritter Demultiplexer DM 3 vorge
sehen. Im Multiplexer M 3 wird das 160-kbit-Signal D 6 mit
dem Überwachungssignal D 7 gebündelt und in die Bits Nr.
13 bis 16 des Segments I des Pulsrahmens eingespeist.
Der Demultiplexer DM 3 bewirkt eine entsprechende Ken
nung.
Mit diesen Bits Nr. 13 bis 16 steht eine Übertragungs
kapazität von 190 251 366 bit/s zur Verfügung. Für
Schmalband-ISDN beträgt die Nutzbitrate 144 kbit/s. Die
Übertragungsbitrate einschließlich Synchronisation und
Prüf- und Wartungskanal 160 kbit/s.
Teilt man das 190 251,366-kbit/s-Signal in Rahmen zu
128 Bit ein und überträgt dann 160-kbit/s-Signal mit
108 bit/Rahmen, so verbleiben 20 bit/Rahmen für Rahmen
kennung, Fernmeldung und Stopfung. Die maximale Stopf
rate beträgt dann 1486,3 Hz. Die nominelle Stopfrate ist
0,353. Der Rahmen kann in zwei, drei, sechs, neun oder
achtzehn Segmente unterteilt sein.
Für eine Toleranz der Übertragungsgeschwindigkeit 139 264
kbit/s von ∓ 15 · 10⁻⁶ (das ist ∓ 2098 Hz) reicht in
diesem Fall die maximale Stopfrate von 364,5 Hz nicht
aus. Es ist deshalb zweckmäßig, auf der Teilnehmeran
schlußleitung die Taktfrequenz 139 264 kHz von der Orts
vermittlung aus zu synchronisieren (68 · 2048 kHz).
Claims (7)
1. Verfahren zum Zusammenfassen von drei oder vier Digitalsi
gnalen (D 1, D 2, D 4, D 6) zu einem fünften Digitalsignal einer
Bitrate von 139 264 kbit/s (D 5) in einem ersten Pulsrahmen
(Fig. 3) aus vier Segmenten (I-IV) mit je 732 Bit, wobei
Bits Nr. 1-16 im ersten Segment (I) ein erstes Rahmenkennungs
wort (RKW) oder ein Meldewort (MW) enthalten, und zum Trennen
derartiger Digitalsignale (D 1 a, D 2 a, D 4 a, D 6 a) aus einem solchen
fünften Digitalsignal (D 5 a),
dadurch gekennzeichnet,
daß Pulsrahmen zweistufig gebündelt werden,
daß für die erste der zweistufigen Bündelung ein erstes plesio chrones Digitalsignsl (D 1) einer Bitrate von 2048 kbit/s und ein zweites plesiochrones Digitalsignal (Stereotonsignal) (D 2) einer Bitrate von 1042 kbit/s in einem zweiten Pulsrahmen (Fig. 1) mit vier Segmenten (Ia-IVa) mit je 371 Bit zu einem dritten Digitalsignal (D 3) einer Bitrate von 3168 kbit/s zusammengefaßt werden,
daß für die zweite der zweistufigen Bündelung dieses dritte Di gitalsignal (D 3) und ein viertes plesiochrones Digitalsignal (Bildsignal) (D 4) einer Bitrate von 135 015,625 kbit/s weiter in dem ersten Pulsrahmen (Fig. 3) des fünften Digitalsignals (D 5) zusammengefaßt werden,
daß nur bei einer Übertragung über eine Teilnehmerleitung in die genannten Bits Nr. 13-16 weiter ein sechstes plesiochro nes Digitalsignal (Schmalband-ISDN-Signal) (D 6) einer Bitrate von 160 kbit/s und ein Überwachungssignal (D 7) eingefügt wer den und
daß entsprechende Digitalsignale (D 1 a, D 2 a, D 3 a, D 4 a, D 6 a) in gleichen Schritten getrennt werden.
daß Pulsrahmen zweistufig gebündelt werden,
daß für die erste der zweistufigen Bündelung ein erstes plesio chrones Digitalsignsl (D 1) einer Bitrate von 2048 kbit/s und ein zweites plesiochrones Digitalsignal (Stereotonsignal) (D 2) einer Bitrate von 1042 kbit/s in einem zweiten Pulsrahmen (Fig. 1) mit vier Segmenten (Ia-IVa) mit je 371 Bit zu einem dritten Digitalsignal (D 3) einer Bitrate von 3168 kbit/s zusammengefaßt werden,
daß für die zweite der zweistufigen Bündelung dieses dritte Di gitalsignal (D 3) und ein viertes plesiochrones Digitalsignal (Bildsignal) (D 4) einer Bitrate von 135 015,625 kbit/s weiter in dem ersten Pulsrahmen (Fig. 3) des fünften Digitalsignals (D 5) zusammengefaßt werden,
daß nur bei einer Übertragung über eine Teilnehmerleitung in die genannten Bits Nr. 13-16 weiter ein sechstes plesiochro nes Digitalsignal (Schmalband-ISDN-Signal) (D 6) einer Bitrate von 160 kbit/s und ein Überwachungssignal (D 7) eingefügt wer den und
daß entsprechende Digitalsignale (D 1 a, D 2 a, D 3 a, D 4 a, D 6 a) in gleichen Schritten getrennt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß im ersten Pulsrahmen
im ersten Segment (I) die Bits Nr. 1-16 für das Rahmen kennungsworet (RKW) und das Meldewort (MW), die Bits Nr. 17-23 für Information aus dem dritten Digitalsignal (D 3) und die Bits Nr. 24-732 für Information aus dem Bild signal (D 4),
im zweiten Segment (II) und im dritten Segment (III)
daß Bit Nr. 1 für eine Stopfkennung des dritten Digital signals (D 3), das Bit Nr. 2 für eine Stopfkennung des Bildsignals (D 4), die Bits Nr. 3-22 für Information aus dem dritten Digitalsignal (D 3) und die Bits Nr. 23-732 für Information aus dem Bildsignal (D 4) und
im vierten Segment (IV) das Bit Nr. 1 für die Stopf kennung des dritten Digitalsignals (D 3), das Bit Nr. 2 für die Stopfkennung des Bildsignals (D 4), das Bit Nr. 3 für ein stopfbares Bit des dritten Digitalsignals (D 3), die Bits Nr. 4-22 für Information aus dem dritten Digi talsignal (D 3), das Bit Nr. 23 für ein stopfbares Bit des Bildsignals (D 4) und die Bits Nr. 24-732 für In formation aus dem Bildsignal (D 4) gewählt sind.
daß im ersten Pulsrahmen
im ersten Segment (I) die Bits Nr. 1-16 für das Rahmen kennungsworet (RKW) und das Meldewort (MW), die Bits Nr. 17-23 für Information aus dem dritten Digitalsignal (D 3) und die Bits Nr. 24-732 für Information aus dem Bild signal (D 4),
im zweiten Segment (II) und im dritten Segment (III)
daß Bit Nr. 1 für eine Stopfkennung des dritten Digital signals (D 3), das Bit Nr. 2 für eine Stopfkennung des Bildsignals (D 4), die Bits Nr. 3-22 für Information aus dem dritten Digitalsignal (D 3) und die Bits Nr. 23-732 für Information aus dem Bildsignal (D 4) und
im vierten Segment (IV) das Bit Nr. 1 für die Stopf kennung des dritten Digitalsignals (D 3), das Bit Nr. 2 für die Stopfkennung des Bildsignals (D 4), das Bit Nr. 3 für ein stopfbares Bit des dritten Digitalsignals (D 3), die Bits Nr. 4-22 für Information aus dem dritten Digi talsignal (D 3), das Bit Nr. 23 für ein stopfbares Bit des Bildsignals (D 4) und die Bits Nr. 24-732 für In formation aus dem Bildsignal (D 4) gewählt sind.
3. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß im zweiten Pulsrahmen im ersten Segment (Ia) die Bits Nr. 1-10 für ein zwei tes Rahmenkennungswort (RKWa) und das Bit Nr. 11 für ein dringendes Meldebit (D),
im zweiten Segment (IIa) und im vierten Segment (IVa) die Bits Nr. 1-11 für eine Stopfkennung (S) und Frei kapazität (Y),
im dritten Segment (IIIa) die Bits Nr. 1-11 für die Stopfkennung (S), ein nicht dringendes Meldebit (N) und weitere Freikapazität (Y) und
in allen Segmenten (Ia-IVa) die Bits Nr. 12-360 alter nierend für zwei Bit der Information aus dem ersten Di gitalsignal (D 1) und ein Bit der Information aus dem Stereoronsignal (D 2) gewählt sind.
daß im zweiten Pulsrahmen im ersten Segment (Ia) die Bits Nr. 1-10 für ein zwei tes Rahmenkennungswort (RKWa) und das Bit Nr. 11 für ein dringendes Meldebit (D),
im zweiten Segment (IIa) und im vierten Segment (IVa) die Bits Nr. 1-11 für eine Stopfkennung (S) und Frei kapazität (Y),
im dritten Segment (IIIa) die Bits Nr. 1-11 für die Stopfkennung (S), ein nicht dringendes Meldebit (N) und weitere Freikapazität (Y) und
in allen Segmenten (Ia-IVa) die Bits Nr. 12-360 alter nierend für zwei Bit der Information aus dem ersten Di gitalsignal (D 1) und ein Bit der Information aus dem Stereoronsignal (D 2) gewählt sind.
4. Multiplexgerät zur Durchführung des Verfahrens nach
den Ansprüchen 1, 2 und 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein erster Multiplexer (M 1) zur Zusammenfassung des dritten Digitalsignals (D 3) und des Bildsignals (D 4) vorgesehen ist,
daß ein zweiter Multiplexer (M 2) zur Zusammenfassung des ersten Digitalsignals (D 1) und des Stereotonsignals (D 2) vorgesehen ist,
daß eine sendeseitige Taktzentrale (TZss) vorgesehen ist,
daß ein erster Demultiplexer (DM 1) zur Trennung des fünf ten Digitalsignals (D 5 a) vorgesehen ist,
daß ein zweiter Demultiplexer (DM 2) zur Trennung des dritten Digitalsignals (D 3 a) vorgesehen ist,
daß eine empfangsseitige Taktzentrale (TZes) vorgesehen ist und
daß die Multiplexer (M 1, M 2) und die Demultiplexer (DM 1, DM 2) in an sich bekannter Weise Pufferspeicher, Stopf bzw. Destopfeinrichtungen, Einfüge- bzw. Ausblendeein richtungen sowie Überwachungseinrichtungen aufweisen.
daß ein erster Multiplexer (M 1) zur Zusammenfassung des dritten Digitalsignals (D 3) und des Bildsignals (D 4) vorgesehen ist,
daß ein zweiter Multiplexer (M 2) zur Zusammenfassung des ersten Digitalsignals (D 1) und des Stereotonsignals (D 2) vorgesehen ist,
daß eine sendeseitige Taktzentrale (TZss) vorgesehen ist,
daß ein erster Demultiplexer (DM 1) zur Trennung des fünf ten Digitalsignals (D 5 a) vorgesehen ist,
daß ein zweiter Demultiplexer (DM 2) zur Trennung des dritten Digitalsignals (D 3 a) vorgesehen ist,
daß eine empfangsseitige Taktzentrale (TZes) vorgesehen ist und
daß die Multiplexer (M 1, M 2) und die Demultiplexer (DM 1, DM 2) in an sich bekannter Weise Pufferspeicher, Stopf bzw. Destopfeinrichtungen, Einfüge- bzw. Ausblendeein richtungen sowie Überwachungseinrichtungen aufweisen.
5. Multiplexgerät nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß im ersten Multiplexer (M 1) und im ersten Demulti
plexer (DM 1) eine Scramble-Einrichtung vorgesehen ist.
6. Multiplexgerät für einen Teilnehmeranschluß nach
Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein dritter Multiplexer (M 3) zur Zusammenfassung des Schmalband-ISDN-Signals (D 6) und des Überwachungs signals (D 7) vorgesehen ist und
daß ein dritter Demultiplexer (DM 3) zur Rückgewinnung des Schmalband-ISDN-Signals (D 6 a) und des Überwachungs signals (D 7 a) vorgesehen ist.
dadurch gekennzeichnet,
daß ein dritter Multiplexer (M 3) zur Zusammenfassung des Schmalband-ISDN-Signals (D 6) und des Überwachungs signals (D 7) vorgesehen ist und
daß ein dritter Demultiplexer (DM 3) zur Rückgewinnung des Schmalband-ISDN-Signals (D 6 a) und des Überwachungs signals (D 7 a) vorgesehen ist.
7. Multiplexgerät nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die sendeseitige Taktzentrale in einer Ortsvermitt
lung von dieser synchronisierbar ist und
daß die sendeseitige Taktzentrale bei einem Teilnehmer
von dessen empfangsseitiger Taktzentrale synchronisier
bar ist.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19843445338 DE3445338A1 (de) | 1984-12-12 | 1984-12-12 | Verfahren zum zusammenfassen von drei oder vier digitalsignalen zu einem 139 264-kbit/s-digitalsignal |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19843445338 DE3445338A1 (de) | 1984-12-12 | 1984-12-12 | Verfahren zum zusammenfassen von drei oder vier digitalsignalen zu einem 139 264-kbit/s-digitalsignal |
Publications (2)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE3445338A1 DE3445338A1 (de) | 1986-06-12 |
DE3445338C2 true DE3445338C2 (de) | 1990-02-08 |
Family
ID=6252599
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19843445338 Granted DE3445338A1 (de) | 1984-12-12 | 1984-12-12 | Verfahren zum zusammenfassen von drei oder vier digitalsignalen zu einem 139 264-kbit/s-digitalsignal |
Country Status (1)
Country | Link |
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DE (1) | DE3445338A1 (de) |
-
1984
- 1984-12-12 DE DE19843445338 patent/DE3445338A1/de active Granted
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Publication number | Publication date |
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DE3445338A1 (de) | 1986-06-12 |
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