DE3425766C2 - - Google Patents
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24F—AIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
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- F24F13/24—Means for preventing or suppressing noise
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- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24F—AIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
- F24F8/00—Treatment, e.g. purification, of air supplied to human living or working spaces otherwise than by heating, cooling, humidifying or drying
- F24F8/10—Treatment, e.g. purification, of air supplied to human living or working spaces otherwise than by heating, cooling, humidifying or drying by separation, e.g. by filtering
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Description
Die Erfindung betrifft eine Anlage zur Rei
nigung von Luft
gemäß dem Oberbegruff des Patentanspruchs.
Eine solche Anlage ist aus der SU-A-9 39 010 bekannt.
Die Anlage dient vor allem zur bakteriologischen Reini
gung der Luft und zur Zuführung der von Bakterien gerei
nigten Luft zu Verbrauchern, welche die bakterienfreie
Luft zu Heilzwecken benötigen, nämlich zur Behandlung von
Verbrennungen und Wunden an den Extremitäten.
Es ist bereits eine Anlage zur Reinigung von Luft und zur
Zuführung der gereinigten Luft in Behandlungsräume be
kannt (Karpis E. E. "Konditionirovanie vozdukha v bol
natsakh" (Klimatisierung der Luft in Krankenhäusern), Mos
kau, ZINIS Gosstroya SSSR, 1975, Abb. 12, 22), die einen
Lüfter mit einer Saug- und einer Druckluftleitung und
einen Filter zur bakteriellen Reinigung der Luft enthält.
Behandlungsräume erfordern Ruhe. Zur Gewährleistung die
ses akustischen Komfortes ist die bekannte Anlage mit
Geräuschdämpfern versehen, die an den Luftleitungen an
gebracht sind; der Lüfter ist in einer beträchtli
chen Entfernung vom Bedienungspersonal installiert.
Die hohen Anforderungen an die Geräuschdämpfung in Behand
lungsräumen bedingen große Abmessungen der Geräuschdämp
fer. Deshalb hat die bekannte Anlage große Abmessungen
und eine große Masse. Die Geräusche werden im wesentlichen
durch den Lüfter erzeugt und breiten sich in der Saug-
und der Druckluftströmung sowie in dem den Lüfter umge
benden Raum aus. Das Geräusch der Luftströmungen wird
üblicherweise als aerodynamisches Geräusch bezeichnet.
Bekannt ist weiterhin eine Anlage zur Reinigung von Luft
und zur Zuführung der gereinigten Luft ("Atlas Copko AB",
"Überstille Luft; Lagunov L. F. "Borba s shumom kompres
sornykh ustanovok (Bekämpfung des Geräusches von Kompres
soranlagen") Moskau, VNIIOT VZSPS, 1977), die ein schall
isoliertes Gehäuse mit Öffnungen für den Eintritt der
verunreinigten Luft und den Austritt der gereinigten Luft
aufweist, das hohle schallisolierende Wände und ein im Ge
häuse eingebautes Gebläse besitzt. Die in den Wänden ge
bildeten Kanäle werden als Saugluftleitung benutzt. Das
schallisolierende Gehäuse ist auch zur Dämpfung des vom
Gebläse verursachten Geräusches bestimmt.
Zur Erzielung des erforderlichen akustischen Komfortes
sind in der bekannten Anlage zusätzliche Geräuschdämp
fer vorgesehen, die mit der Saugluftleitung in Reihe ge
schaltet sind. Diese Ausführung der bekannten Anlage ge
stattet es, annehmbare Kennzahlen hinsichtlich der Abmes
sungen zu erhalten, ist jedoch in konstruktiver Hinsicht
kompliziert.
Bei der aus der SU-A-9 39 010 bekannten Anlage befinden sich die Saug- und
die Druckluftleitung in hohlen schallisolierenden Wänden
des Gehäuses. Der Hohlraum zwischen diesen Wänden ist
durch eine Trennmembran an zwei isolierte Luftleitungen
aufgeteilt. Eine der genannten Luftleitungen, näm
lich die Saugluftleitung, steht mit der Öffnung für den
Eintritt der verunreinigten Luft einerseits und mit der
unteren Kammer andererseits in Verbindung. Die andere
Luftleitung, nämlich die Druckluftleitung, steht mit dem
Druckstutzen des Lüfters und mit der oberen Kammer des
Gehäuses in Verbindung.
Der Eintritt des Feinfilters, der sich in der oberen
Kammer befindet, ist seinerseits mit der Kammer verbun
den, während der Ausgang des Filters mit der Öffnung für
den Austritt der gereinigten Luft in Verbindung steht.
Somit hat die bekannte Anlage zwei Wege für die Lutbe
wegung:
- 1. der Saugweg mit der Öffnung für den Eintritt der ver unreinigten Luft, mit der Saugluftleitung in der hohlen schallisolierenden Wand des Gehäuses, mit der unteren Kam mer des Gehäuses und mit dem Saugstutzen des Lüfters;
- 2. der Druckweg mit dem Förderstutzen des Lüfters, mit der Druckluftleitung in der hohlen schallisolierenden Wand des Gehäuses, mit der oberen Kammer, mit dem Filter und mit der Öffnung für den Austritt der gereinigten Luft.
Weil spezielle Luftleitungen in der Anlage fehlen,
können ihre Abmessungen bedeutend verringert werden.
Weil die Saug- und die Druckluftleitung in einem
schalldämmenden Material ausgebildet sind, mit welchem
die Gehäusewände verkleidet sind, erfüllen diese Luft
leitungen eine Dämpfungsfunktion für das aerodynamische
Geräusch der Luftströmung, die vom Lüfter eingesaugt und
gefördert wird.
Die Wirkung dieser Dämpfer, die üblicherweise Absorp
tionsdämpfer genannt werden, besteht in der Absorption
der Energie der Schallschwingungen der Luftströmung
durch die Wände der Luftleitung. Die Effektivität der Ge
räuschdämpfung wird unter sonst gleichen Bedingungen
durch die Länge der Luftleitung bestimmt.
In der bekannten Anlage sind die obere und die untere
Kammer ebenso wie die Gehäusewände mit einem schall
dämmenden Material verkleidet. Diese Kammern sind im
Weg der Luftbewegung angeordnet und erfüllen die Funk
tionen einer zweiten Stufe der Geräuschdämpfung. Solche
Dämpfer werden üblicherweise als Reflexionsdämpfer be
zeichnet. Ihr Wirkung beruht auf der Absorption der
Energie der Schallschwingungen der Luftströmung in einer
der Kammern mit hinreichend großem Volumen bei starker
Verminderung der Geschwindigkeit der in eine der Kammern
über die Luftleitung eintretenden Luftströmung.
Außer der Minderung des aerodynamischen Geräusches der
Luftströmung gewährleistet das schallisolierende Gehäuse
der bekannten Anlage die Dämpfung des vom Lüfter
verursachten Geräusches.
Die bekannte Anlage
hat also
einen recht hohen akustischen Komfort bei
annehmbaren Abmessungen und günstiger Masse der Anlage.
Um zugleich eine ausreichende Länge der Saug- und Druck
luftleitung zu erzielen, die eine effektive Geräusch
dämpfung sicherstellt, ist man bei der bekannten Anlage
gezwungen, alle Gehäusewände hohl,
d. h. mit einer vergrößerten Dicke auszuführen. Dies be
grenzt jedoch die Verringerung der Außenabmessungen der
bekannten Anlage. Außerdem ergibt die hohle Ausführung
aller Gehäusewände eine größere Länge der die Druck- und
die Saugluftleitung trennenden Membran bei geringen Ab
messungen und geringer Masse der Anlage.
Dabei ist bei der bekannten Anlage aufgrund der Arbeits
bedingungen eine sorgfältige Abdichtung der Membran er
forderlich, die die hohlen schallisolierenden Wände trennt.
Die große Ausdehnung der Membran, die am Umfang der obe
ren und der unteren Kammer angeordnet ist, macht ihre Mon
tage kompliziert und ermöglicht merkliche Leckströmungen
aus der Druckluftleitung in die Saugluftleitung.
Außerdem besitzt der untere hohle Teil der bekannten An
lage eine unzureichende Steifigkeit, was die vibroakusti
schen Eigenschaften der Anlage verschlechtert.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, die gattungsgemäße
Anlage so weiterzubilden,
daß eine gute Geräuschdämpfung bei weiterer Ver
einfachung der Konstruktion und Verringerung der Abmes
sungen möglich ist.
Diese Aufgabe wird mit der im Patentanspruch beschriebe
nen erfindungsgemäßen Anlage gelöst.
Dabei sind aus der
AT-A 3 35 124 in einem Strömungskanal Labyrinthe
bildende Elemente bekannt.
Die erfindungsgemäße Anlage
gewährleistet ausreichend hohe Kennwerte des vibro
akustischen Effektes bei konstruktiver Einfachheit und
bei gegenüber der bekannten Anlage verringerten Abmes
sungen und reduziertem Gewicht. Die erfindungsgemäße An
lage
läßt sich wegen ihrer aus
reichend hohen Kennwerte für den akustischen Komfort
und wegen ihrer verhältnismäßig kleinen Abmessungen
leicht in Heilanstalten einbauen. Die Anlage kann sowohl
in einem Behandlungszimmer, als auch in einem vor dem
Behandlungszimmer befindlichen Raum montiert werden,
ohne ein vibroakustisches Unbehagen für Kranke und für
das Bedienungspersonal zu verursachen und ohne eine be
trächtliche Fläche einzunehmen.
Die erfindungsgemäß ausgeführte Anlage zur Reinigung
von Luft und zur Zuführung der gereinigten Luft in einen
Raum hat selbst bei Verwendung von relativ sperrigen
Bakterienfiltern (NEPA-Typ) recht geringe Abmessungen
und eine kleine Masse und kann als tragbare Variante
ausgeführt werden, die in nicht spezialisierten Behand
lungsräumen bequem einsetzbar ist.
Anhand der Zeichnung wird ein Ausführungsbeispiel der
erfindungsgemäßen Anlage näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 schematisch im Längsschnitt eine Anlage zur
Reinigung von Luft und zur Zuführung der ge
reinigten Luft in einen Raum,
Fig. 2 den Schnitt II-II von Fig. 1 und
Fig. 3 den Schnitt III-III von Fig. 1.
Die gezeigte Anlage
hat ein schallisolierendes Gehäuse 1 mit einer Eintrittsöff
nung 2 für den Eintritt der verunreinigten Luft und
eine Austrittsöffnung 3 für den Austritt der gereinigten Luft.
Das Gehäuse 1
hat einen Mantel 4 in Form eines Kastens, der von
innen mit einem schalldämmenden Material 5 ausgebildet
ist.
In der Eintrittsöffnung 2
ist ein Filter 6 zur Vorreinigung der Luft von Verschmut
zungen angeordnet. Im Gehäuse 1 ist eine erste, auf zwei Seiten
schallisolierte horizontale Trennwand 7 angeordnet, die
das Gehäuse 1 in eine obere Kammer 8 und eine untere Kam
mer 9 teilt. Die (nicht gezeigte) Schalldämmung der
Trennwand 7 ist ähnlich wie die des Gehäuses 1 ausgeführt.
In der unteren Kammer 9 ist ein Lüfter 10 zum Ansaugen
der verunreinigten Luft durch die Eintrittsöffnung 2 und zum För
dern zwischen Elemente, sowie zur Zuführung der gereinig
ten Luft über die Austrittsöffnung 3 in den zu bedienenden Raum
installiert.
In der unteren Kammer 9 ist eine Saugluftleitung 11 vor
gesehen, die von der unteren, hohl ausgeführten Wand 12
des Gehäuses 1 gebildet wird. Zur Bildung des Hohlraumes
der Saugluftleitung im Gehäuse 1 ist eine zweite schallisolierende
untere Innenwand 13 vorgesehen, die im wesentlichen pa
rallel zur ersten Trennwand 12 und in einem gewissen Abstand von ihr an
geordnet ist.
Der Lüfter 10 sitzt mit einer schwingungsdämpfenden Kon
sole 14 unmittelbar auf der zweiten Trennwand 13.
Die Saugluftleitung 11 steht über einen Kanal 15 mit
der Eintritsöffnung 2 in
Verbindung. Der Kanal 15 ist wie das Gehäuse 1 schall
isoliert. Die Saugluftleitung 11 steht mit einem in der
Wand 13 vorgesehenen Fenster 16 mit der unteren Kammer 9
in Verbindung. Die Druckluftleitung 17 grenzt von oben
her an die untere Kammer 9 an. Die Drucklutleitung 17
dient zur Zuführung der Luft vom Lüfter 10 zu einem Fein
filter 18 zur endgültigen Reinigung, der in der oberen
Kammer 8 angeordnet ist.
Bei einer Nutzung der gereinigten Luft für Heilzwecke
wird als Filter ein Bakterienfilter (Typ NEPA) verwendet.
Der Eingang 19 des Feinfilters 18 steht über die obere Kammer 8 mit der Druck
luftleitung 17 in Verbindung.
Der Ausgang 20 des Feinfilters 18 steht mit der Austrittsöffnung 3
in Verbindung. Zur Verbindung des Ausgangs 20 des Fein
filters 18 mit der Austrittsöffnung 3 dient ein Übergangsstück 21
in Form eines Trichters, der an der Verbindungsstelle
mit dem Ausgang 20 des Feinfilters 18 mit einer Dich
tung 22 versehen ist.
Der Feinfilter 18 ist in der oberen Kammer 8 mit Hilfe eines Be
festigungselementes 23 befestigt. Die Durchtrittsstelle
des Übergangsstückes 21 durch die Wand des Gehäuses 1 ist
abdichtend verschweißt.
Die Wand 8 a der oberen Kammer 8 ist in bezug auf das Gehäuse 1
für eine einfache Montage des Feinfilters 18 abnehmbar.
Zur Verringerung der Abmessungen sind in der Anlage die
Wände des Gehäuses 1 nur teilweise hohl. Die untere hohle
Wand 12 bildet zusammen mit ihrer Isolierung die Saug
luftleitung 11.
Zur Bildung des (nicht bezeichneten) Kanals, der als
Druckluftleitung 17 dient, ist im Gehäuse 1 neben der
ersten Trennwand 7 eine zweite, auf beiden
Seiten mit einer Schallisolierung versehene Trennwand 24 vorgesehen, die im
wesentlichen parallel zur ersten Trennwand 7 in einem
festgelegten Abstand von ihr angeordnet ist.
Der Abstand zwischen den Trennwänden 7 und 24 wird aus
gehend von der hinsichtlich der akustischen Anforderun
gen zulässigen Geschwindigkeit der Luftströmung in der
Luftleitung 17, der Abstand zwischen den Wänden 12 und
13 abhängig von der Strömungsgeschwindigkeit in der Luft
leitung 17 gewählt.
Die Druckluftleitung 17 steht über ein Fenster 25 mit
der oberen Kammer 8 und über einen Stutzen 26 mit der (nicht
bezeichneten) Förderöffnung des Lüfters 10 in Verbindung.
Der Stutzen 26 besteht aus einem schwingungsdämpfenden
Material, das die Übertragung von Vibrationen von dem
Lüfter 10 zum Gehäuse 1 unterbindet. An der Verbindungs
stelle des Stutzens 26 mit der Druckluftleitung 17 ist
ein Fenster 26 a in der Trennwand 24 vorgesehen.
Die Luftleitungen 11 und 17 sind mit dem schalldämmenden
Material 5 verkleidet und bilden so für die sich bewe
gende Luft Absorptionsdämpfer. Die Effektivität dieser
Geräuschdämpfer hängt von ihrer Länge ab. Für diesen
Zweck sind im Gehäuse 1 Elemente 27 vorhanden, die an
den Wänden 12 und 13 der Saugluftleitung 11 und an den
Trennwänden 7 und 24 starr befestigt sind, welche die
Wände der Druckluftleitung 17 bilden.
Die Elemente 27 sind in Form von flachen Zwischenwänden
ausgebildet, mit schalldämmendem Material 5 verkleidet
und in den Luftleitungen 11, 17 derart angeordnet, daß
sie Labyrinthe für die Bewegung der Luftströmung bilden.
In dem Druckluftkanal sind sie von dem Fenster 26 a (Fig.
2) bis zum Fenster 25 angeordnet. In der Saugluftleitung 11
sind sie von dem Kanal 15 (Fig. 3) bis zum Fenster 16
angeordnet.
Die Abstände zwischen zwei benachbarten Elementen 27 und
zwischen jedem Randelement 27 und der entsprechenden
nächstliegenden Wand des Gehäuses 1 in der Luftleitung
11 sind in etwa gleich und werden abhängig von der Ge
schwindigkeit der Luftströmung berechnet, die im Hinblick
auf die akustischen Forderungen zulässig ist. Ähnlich
sind die Elemente 27 in der Luftleitung 17
angeordnet. Die Elemente 27 können zickzackförmig ausge
bildet sein.
Die starre Verbindung der Elemente 27 mit den Wänden 12
und 13 der Saugluftleitung 11 und mit den Wänden 7 und
24 der Druckluftleitung 17 gewährleistet eine hohe Stei
figkeit des Gehäuses 1, insbesondere seines Bodens, und
eine Dämpfung der Vibrationen des Lüfters 10.
Die Anlage arbeitet folgendermaßen:
Die verunreinigte Luft wird durch den Lüfter 10 über das
Filter 6 eingesaugt. Nach diesem Filter 6 passiert
die Luft, die von den sie verunreinigenden groben Teil
chen gereinigt ist, der Reihe nach den Kanal 15 und das
von den Elementen 27 in der Saugluftleitung 11 gebildete
Labyrinth. Sie tritt dann durch das Fenster 16 in die
untere Kammer 9 ein. Aus dieser Kammer 9 wird die Luft
vom Lüfter 10 angesaugt und über den Stutzen 26 zur Wei
terbehandlung gefördert.
Somit wird das aerodynamische Geräusch der eingesaugten
Luft in zwei Etappen gedämpft, nämlich aufeinanderfol
gend in Strömungsrichtung der Luft zuerst im Absorptions
geräuschdämpfer, nämlich in der mit dem Labyrinth verse
henen Luftleitung 11, und dann im Reflexionsgeräuschdämpfer,
nämlich in der unteren Kammer 9.
Das durch den Lüfter 10 in dem ihn umgeben
den Raum erzeugte Geräusch wird durch das schallisolierte
Gehäuse 1 gedämpft, genauer durch dessen unteren Kammer 9,
in der der Lüfter 10 installiert ist.
Über den Stutzen 26 tritt die vom Lüfter 10 geförderte
Luft durch das Fenster 26 a in die Druckluftleitung
17 gelangt die Luft durch das Fenster 25 in die obere
Kammer 8. Aus dieser oberen Kammer 8 strömt die geförderte Luft
in das Feinfilter 18 über dessen Eingang 19.
Die gereinigte Luft gelangt aus dem Feinfilter 18 über das
Übergangsstück 21 zur Austrittsöffnung 3
und wird einem Raum, beispielsweise einer
Behandlungskammer, zugeführt. Die Dämpfung des aerody
namischen Geräusches der Strömung der geförderten Luft
erfolgt ebenso wie die Dämpfung des aerodynamischen Ge
räusches der Strömung der eingesaugten Luft in zwei Stu
fen, und zwar zuerst im Absorptionsgeräuschdämpfer der
Druckluftleitung 17, die mit dem Labyrinth versehen ist,
und dann im Reflexionsgeräuschdämpfer, in der oberen Kammer 8.
Die erhöhte Steifigkeit der unteren Wand 12 des Gehäuses
1 gewährleistet in Kombination mit der schwingungsdämp
fenden Konsole 14 und dem schwingungsdämpfenden Stutzen
26 eine minimale Vibration der Anlage.
Es wurde eine Versuchsanlage für eine Luftfördermenge
von 50 m3/h und 300 m3/h hergestellt und getestet.
Es wurde eine Geräuschminderung vom Ausgangpegel von
75 Dezibel (für den Lüfter) auf 30 bis 35 Dezibel bei
verhältnismäßig geringer Vibration erreicht.
Claims (1)
- Anlage zur Reinigung von Luft, mit einem schallisolierenden Ge häuse (1) mit einer Eintritts- (2) und einer Austrittsöffnung (3), und mit einer im Gehäuse (1) angeordneten ersten schall isolierenden Trennwand (7), die das Gehäuse (1) in eine obere und eine untere Kammer (8, 9) aufteilt, in deren einer (9) ein Lüfter (10) installiert ist, welcher mit einer Saugluft leitung (11) in Verbindung steht, die in der zumindest teil weise hohl ausgeführten Wand (12) des Gehäuses (1) ausgebil det ist, und mit der Eintrittsöffnung (2) sowie mit einer Druckluftleitung (17) in Verbindung steht, und in deren an derer (8) ein Filter (18) eingebaut ist, dessen Eingang (19) mit der Druckluftleitung (17) und dessen Ausgang (20) mit der Austrittsöffnung (3) verbunden ist, gekennzeich net durch eine zweite im Gehäuse (1) angeordnete schalliso lierende Trennwand (24), die im Abstand und im wesentlichen parallel zur ersten schallisolierenden Trennwand (7) angeordnet ist und mit dieser einen Kanal er zeugt, der die Druckluftleitung (17) bildet, wobei an den Wänden (12, 13, 7, 24) der Saug- und der Druckluftleitung (11, 17) Elemente (27) starr befestigt sind, derart, daß sie Labyrinthe für den Luftdurchfluß bilden.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19843425766 DE3425766A1 (de) | 1984-07-12 | 1984-07-12 | Anlage zur reinigung von luft und zur zufuehrung der gereinigten luft in einen raum |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19843425766 DE3425766A1 (de) | 1984-07-12 | 1984-07-12 | Anlage zur reinigung von luft und zur zufuehrung der gereinigten luft in einen raum |
Publications (2)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE3425766A1 DE3425766A1 (de) | 1986-01-23 |
DE3425766C2 true DE3425766C2 (de) | 1988-12-29 |
Family
ID=6240506
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19843425766 Granted DE3425766A1 (de) | 1984-07-12 | 1984-07-12 | Anlage zur reinigung von luft und zur zufuehrung der gereinigten luft in einen raum |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE3425766A1 (de) |
Families Citing this family (4)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE4130651A1 (de) * | 1991-09-14 | 1993-03-18 | Kesslertech Gmbh | Klima-anlage fuer den humanbereich |
DE4130648A1 (de) * | 1991-09-14 | 1993-03-18 | Kesslertech Gmbh | Klima-anlage fuer den humanbereich, insbesondere fuer wohn- und arbeitsraeume |
CN108344042A (zh) * | 2018-01-31 | 2018-07-31 | 武汉飞环保科技有限责任公司 | 有降噪装置的分体式新风空气净化机 |
CN111530191A (zh) * | 2020-05-09 | 2020-08-14 | 刘丽敏 | 一种吊顶式室内空气净化器 |
Family Cites Families (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE2361994B2 (de) * | 1973-12-13 | 1977-09-08 | Ausscheidung in: 23 65 782 23 65 626 Klöckner-Werke AG, 4100 Duisburg | Schalldaemmendes lueftungselement |
SU939010A1 (ru) * | 1980-08-06 | 1982-06-30 | Институт Хирургии Им.А.В.Вишневского | Установка дл подачи очищенного воздуха |
-
1984
- 1984-07-12 DE DE19843425766 patent/DE3425766A1/de active Granted
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
DE3425766A1 (de) | 1986-01-23 |
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