DE3411919A1 - Moduswaehlmechanismus fuer ein magnetbandgeraet - Google Patents
Moduswaehlmechanismus fuer ein magnetbandgeraetInfo
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- Gear Transmission (AREA)
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Description
Moduswählmechanismus für ein Magnetbandgerät
Die Erfindung betrifft einen Moduswählmechanismus für ein Magnetband-Auf
zeichnungs- und Wiedergabegerät.
Die Erfindung bezieht sich damit allgemein auf Kassetten-Aufzeichnungs-
und Wiedergabegeräte mit einem Autorücklauf- oder -reverse-Mechanismus zur Verwendung in Kraftfahrzeugen
und insbesondere auf einen verbesserten Moduswählmechanismus, um eine Bandbewegungsart, z.B. den Schnellvorlauf., die
Erfassung eines Markierungssignals bei Schnellvorlauf, den
Schnellrücklauf, die Erfassung eines Markierungssignals bei Schnellrücklauf, den Vorlauf und den Rücklauf bei Wiedergabe,
zu wählen.
Bekannte Mechanismen ermöglichen eine derartige Moduswahl durch Kombination eines elektrischen Signals, das durch einen
manuellen Moduswählvorgang hervorgerufen wird, mit einer Reihe von mechanischen Betätigungen aufgrund des elektrischen
Signals. Daher ist eine große Anzahl von Motoren und Solenoiden erforderlich, um das elektrische Signal in die gewünschten
mechanischen Betätigungen umzusetzen. Auch ist die Verknüpfung zwischen den Zahnrädern und den Verbindungselementen
zur Schaffung der gewünschten mechanischen Betätigungen außerordentlich kompliziert.
Ziel der Erfindung ist daher die Schaffung eines Moduswählmechanismus
zur Wahl der Bandbewegungsart und zur Auslösung eines geeigneten mechanischen Betätigungsvorgangs aufgrund .
der gewählten Betriebsart, bei dem nur ein einzelner Motor und zwei Solenoide erforderlich sind, was die Abmessungen
und die Fertigungskosten für das Bandabspielgerät reduziert
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Der erfindungsgemäße Moduswählmechanismus für ein Magnetband-Auf
zeichnungs- und Wiedergabegerät zeichnet sich aus durch die Merkmale im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Figur 1 eine Draufsicht auf ein erfindungsgemäß aufgebautes
Magnetband-Wiedergabegerät
Figur 2 eine Draufsicht an der gleichen Seite wie in Fig. 1 zur Darstellung einer Modusplatte und
einer Beaufschlagungsplatte
Figur 3 eine geschnittene Ansicht längs der Schnittlinie III-III in Fig.
Figur 4 eine vergrößerte Ansicht von einem· Nockenführungsloch
in einer Kopfplatte zur Aufnahme eines Vorsprungs an einer Modusplatte
Figur 5 eine vergrößerte geschnittene Ansicht längs der Schnittlinie V-V in Fig.
Figur 6 eine Draufsicht auf eine Reihe von unter einem Chassis angeordneten Zahnrädern
Figur 7 eine Ansicht von der Rückseite in Figur
Figur 8 eine geschnittene Ansicht längs der Schnittlinie VIII-VIII in Figur
Figur 9 eine Ansicht zur Darstellung der wesentlichen Konfiguration einer Moduskurvenscheibe,
Figur 10 eine graphische Darstellung der Bewegung
eines Stiftes 35 aufgrund der Drehbewegung der Moduskurvenscheibe und
Figuren 11 bis 13 Darstellungen der verschiedenen Bewegungsabläufe
von in Fig. 7 gezeigten Elementen.
Zu Figuren 1/2 und 6 ist darauf hinzuweisen, daß die Vorderfläche des Tonbandgerätes in den Figuren unten und die
Rückfläche oben liegt. Dagegen befindet sich in Figuren 7 und 11 bis 13 die Vorderfläche an der Oberseite der Zeichnungen
und die Rückfläche unten.
In Figuren 1 bis 3 betreffen die Bezugszeichen 1 ein Chassis, 2 eine Tonkopfplatte und 4 eine Umschaltplatte,um die Bandlaufrichtung
vom Vorwärtsantrieb in den Rückwärtsantrieb oder umgekehrt zu ändern. Die Kopfplatte 2 ist auf dem
Chassis 1 hin- und her beweglich. In den Figuren befindet sich die Kopfplatte 2 in der zuhinterst liegenden Position.
Die Kopfplatte 2 trägt einen Tonabtastkopf 8 und enthält ein Nockenführungsloch 3, das in Figur 4 gezeigt ist und
eine wichtige Rolle in Verbindung mit einem Vorsprung 31 an einer Modusplatte 30 spielt, worauf nachfolgend noch näher
eingegangen wird.
Die Umschaltplatte 4 ist auf der Kopfplatte 2 seitlich verschiebbar.
In der Zeichnung befindet sich die Platte 4 in der äußersten rechten Position. Am Chassis 1 sind Andruckrollen
9 und 10 für den Vor- und Rücklauf befestigt und durch Federn 9a und 10a, die auf die Wellen 9b und 10b der
Andruckrollen wirken, gegen die betreffenden Capstans 11 und 12 vorgespannt. Die Verschiebung der Wellen 9b und 10b
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durch die Kraft der Federn 9a und 10a wird nicht nur durch
die Kanten der Löcher 15 in der Kopfplatte 2, sondern auch
durch ein Paar Nockenführungsflächen 5 und 6 gesteuert. Diese Führungsflächen 5 und 6 sind längs der Vorderkante
der Umschaltplatte 4 ausgebildet. Wenn sich die Kopfplatte 2 in der hintersten Position und die Umschaltplatte 4
in der äußerst rechten Position wie dargestellt befinden, wird die Welle 9b für die den Vorlauf bewirkenden Andruckrolle
9 zwangsweise gegen den Capstan 11 unter der Kraft
der Feder 9a gedrückt. Dagegen wird die Welle 10b für die den Rücklauf bewirkende Andruckrolle 10 durch die Nockenführungsfläche
6 der Umschaltplatte 4 in ihrer Bewegung gehindert. Die Andruckrolle 10 bleibt daher in Abstand vom
Capstan 12.
Aus den Positionen der Andruckrollen 9 und 10 und der hintersten
Position der Kopfplatte 2 folgt, daß die Figuren 1 bis 3 den Wiedergabemodus bei Vorwärtslauf, zeigen. Figuren
6 bis 8 zeigen ebenfalls den Wiedergabemodus bei Vorwärtslauf-, des Bandes.
Nach Figuren 2 und 3 ist eine Beaufschlagungsplatte 16 zwischen
der Kopfplatte 2 und einer Modusplatte 30 angeordnet. Die Beaufschlagungsplatte 16 kann relativ zum Chassis 1
gleitend hin- und her bewegt werden. In der Zeichnung befindet sich die Platte 16 in der vordersten Position. Ein
Ende aines Antriebsarmes 17 ist drehbar durch eine Welle 18 an der Unterfläche des Chassis 1 befestigt. Ein Federelement
20 ist am Antriebsarm 17 befestigt, um bei einer Verdrehung des Antriebsarmes 17 auf einen Stift 19 zu wirken.
Der Stift 19 ist an der Beaufschlagungsplatte 16 befestigt
und ragt unter das Chassis 1 durch ein nicht gezeigtes darin ausgebildetes Langloch. Das andere freie Ende des An-
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triebsarmes 17 trägt eine Stange 21, die sich nach unten
erstreckt und in Berührung mit einer Kurvenscheibe 26 steht, worauf später noch in Verbindung mit Figur 3 näher eingegangen
wird.
Eine Basisplatte 29 ist parallel und in ausreichendem Abstand zum Chassis 1 angeordnet, um dazwischen verschiedene
Bauteile vorzusehen. An der Basisplatte 29 ist gemäß Fig.3 durch eine Achse 23 eine Kurvenscheibe 22 drehbar gehalten.
Die Kurvenscheibe 22 hat einen verzahnten äußeren Umfang 24,
der durch einen Ausschnitt 25 aus nachfolgend noch deutlich werdenden Gründen teilweise unterbrochen ist. Die
Kurvenscheibe 22 trägt eine Kurvenscheibe 26, die an ihrer oberen Oberfläche gemäß Fig. 2 ausgebildet ist und mit der
das untere Ende der Stange 21 des Antriebsarmes 17 zusammenwirkt. Bei einer Verdrehung der Kurvenscheibe 22 erfährt
der Antriebsarm 17 entsprechend der Kurvenscheibe 26 eine Verdrehung, so daß auf den Stift 19 der Beaufschlagungsplatte
16 über das Federelement 20 zur Hin- und Herbewegung der Beaufschlagungsplatte eine Kraft einwirkt oder nicht. Die
Kurvenscheibe 22 hat ferner eine an ihrer unteren Oberfläche ausgebildete taktgebende Kurvenscheibe 27, auf deren
Funktion nachfolgend noch eingegangen wird.
Zwischen dem Chassis 1 und der Beaufschlagungsplatte 16 ist
eine Modusplatte 30 angeordnet. Die. Modusplatte 30 kann sich nicht nur zusammen mit der Beaufschlagungsplatte 16
gleitend hin- und her, sondern auch alleine in seitlicher Richtung bewegen. Die Modusplatte 30 hat einen Vorsprung 31,
der von ihrer zentralen Stelle nach oben absteht. Der Vorsprung 31 ragt durch ein in der Beaufschlagungsplatte ausgebildetes
Loch, ohne daß deren freie Verschiebung beeinträchtigt wird, und steht in Eingriff mit dem Nockenführungs-
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loch 3 in der Kopfplatte 2. Wie in Figuren 4 und 5 dargestellt,
nimmt der Vorsprung 31 Stellungen gegenüber verschieden angeordneten Absätzen 3a bis 3e ineiner bestimmten Ordnung entsprechend
der seitlichen Verlagerung der Modusplatte 30 ein.
Die Modusplatte 30 enthält ein Langloch 32, das sich von vorne nach hinten erstreckt. Ein Verknüpfungsglied 33 besteht
aus drei separaten Teilen, die durch Drehstifte 38 und 39 schwenkbeweglich miteinander verbunden sind und hintereinander
in Reihe liegen. Der Drehstift 38, der der Modusplatte 30 abgewandt ist, ist am Chassis 1 oder irgendeinem
anderen in Bezug auf das Chassis 1 unbeweglichen Element befestigt, um das Verknüpfungsglied 33 mit dem Chassis
zu verbinden, während der Drehstift 39, der der Modusplatte 30 näher liegt, lediglich die beiden separaten Teile des
Verknüpfungsgliedes 33 miteinander verbindet und seine Position frei verändern kann. Ein Ende des Verknüpfungsgliedes
33, das der Modusplatte 30 am nächsten liegt, hat einen Stift 34, der in das Langloch 32 der Modusplatte 30 eingreift.
Das andere Ende des Verknüpfungsgliedes, das von der Modusplatte 30 am weitesten entfernt liegt, trägt einen
Stift 35, der mit einer Moduskurvenscheibe 37 in Eingriff steht, die nachfolgend .noch beschrieben wird.
Eine weitere Kurvenscheibe 36 ist drehbeweglich an der Unter-*·
fläche des Chassis 1 durch eine Welle 44 gemäß Fig. 6 befestigt. Figur 6 ist eine Ansicht ähnlich Figur 2 mit weggenommenem
Chassis 1. Außerdem wird auf Figuren 7 und 8 verwiesen, wobei Fig. 7 eine Unteransicht der Darstellung nach
Figur 6 und Figur 8 eine geschnittene Ansicht längs der Schnittlinie VIII-VIII in Figur 7 ist. Die Kurvenscheibe 36
hat einen verzahnten äußeren Umfang 43 f und an der oberen
Oberfläche ist gemäß Figuren 2 und 6 eine Moduskurvenscheibe 37 ausgebildet. Die Moduskurvenscheibe 37, die Beauf-
schlagungskurvenscheibe 25 und die taktgebende Kurvenscheibe
27 sind so profiliert, daß die damit in Berührung tretenden Elemente Bewegungen in Richtung auf und weg von den
Drehachsen der Kurvenscheiben 22 und 36 vornehmen.
Nach Figur 1 besteht ein weiteres Verknüpfungsglied 40 aus zwei separaten Teilen, die hintereinander durch einen Drehstift
40 schwenkbeweglich miteinander verbunden sind. Eines dieser Teile ist durch einen Stift 40a drehbeweglich am
Chassis 1 befestigt. Ein Ende des Verknüpfungsgliedes 40 ist mit der Umschaltplatte 4 durch einen Stift 41 verbunden,
während das andere Ende, das am weitesten entfernt von der Umschaltplatte 4 liegt, einen Stift 42 trägt, der sich durch
das Chassis 1 erstreckt und in Eingriff mit der Moduskurvenscheibe 37 unter dem Chassis 1 steht. Der Stift 42 und der
Stift 35 des ersten Verknüpfungsgliedes 33 berühren die Kurvenscheibe 37 in einem Winkelabstand von 120°.
Nachfolgend wird insbesondere auf Figur 6 Bezug genommen, die zeigt, wie die Antriebswellen 13 und 14 für die Kassettenspulen,
die Capstans 11 und 12 und die anderen damit zusammenwirkenden
Teile in Figuren 1 und 2 angetrieben werden. Die Drehbewegung einer Antriebswelle 46 eines Motors 45
wird durch einen Riemen 47 auf eine Riemenscheibe 38 übertragen.
Die Drehbewegung der Riemenscheibe 38 wird mittels eines ersten Zahnrades 49, das integrales Teil der Riemenscheibe
ist, auf ein größeres zweites Zahnrad 50 untersetzt. Die verlangsamte Drehbewegung wird von einem dritten Zahnrad
51 als integrales Teil des zweiten Zahnrades 50 auf ein viertes Zahnrad 52 übertragen, das den gleichen Durchmesser
wie das dritte Zahnrad 51 hat und konzentrisch zum ersten Zahnrad 49 angeordnet ist. Die Drehbewegung des vierten Zahnrades
52 wird auf ein Zahnrad 13a über ein Zwischenrad 53 übertragen, das in Figur 6 in der durch ausgezogene Linien
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wiedergegebenen Position die?Welle 13 dreht/die die Kassettenspule
für den Vorlauf in Drehbewegung versetzt.
.Wie in Figur 1 gezeigt, ist ein mit einer Achse 53a des Zwischenrades
53 verbundener Arm 54 drehbeweglich am Chassis 1 durch eine Achse 54a gehalten. Die Achse 53a des Zwischenrades
53 erstreckt sich durch eine öffnung 84 in der Kopfplatte 2 oberhalb des Chassis 1 und liegt zwischen einem
Paar Vorsprüngen 7, die längs der hinteren Kante der Umschaltplatte
4 ausgebildet sind. Der das Zwischenrad 42 tragende Arm 54 erfährt daher um die Achse 54a durch die
Achse 53a des Zwischenrades 54 eine Verdrehung aufgrund einer Verlagerung der VorSprünge 7 bei der vorerwähnten
Verlagerung der Umschaltplatte 4.
Nachfolgend sei angenommen, daß das Zwischenrad 53 durch die Drehung des Armes 54 aus der durch ausgezogene Linien in
Figur 6 dargestellten Position eine Bewegung in die gestrichelt wiedergegebene Position vorgenommen hat. Dann überträgt
das Zwischenrad 53 die Drehbewegung nicht mehr auf die Antriebswelle 13 für den Vorlauf der Kassettenspule, sondern
überträgt die Antriebskraft vom dritten Zahnrad 51 auf ein Zahnrad 14a, das die Welle 14 in Drehbewegung versetzt, die
die betreffende Kassettenspule für die umgekehrte Richtung
in Drehbewegung versetzt. '. . ;
Nach Figur 6 handelt es sich bei den Capstans 11 und 12 für
den Vor- und Rücklauf um längliche Wellen an einem Paar Schwungräder . 71 und 72. Die Schwungräder 71 und 72 (d.h.
die Capstans 11 und 12) werden durch einen Motor über einen nicht gezeigten Riemen, der mit der Abtriebswelle 46 des
Motors 45 in Eingriff steht, in eine bestimmte Richtung angetrieben. Die Schwungräder 71 und 72 haben verzahnte Um-
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fange 71a und 72a. Ein Hochgeschwindigkeits-Zwischenrad 55,
bestehend aus einem größeren Zahnrad 55a und einem kleinen Zahnrad 55b, ist zwischen den Schwungrädern 71 und 72 angeordnet.
Das Zwischenrad 55 wird durch ein Ende eines Armes 59 drehbeweglich gehalten, der an seinem anderen Ende durch
die Achse 54a schwenkbeweglich mit dem Chassis 1 verbunden ist. Die Achse 54a trägt auch schwenkbeweglich den Arm 54,
der mit dem vorerwähnten Zwischenrad 53 verbunden ist. Wenn sich der Arm 59 um die Achse 54a von der gezeigten neutralen
Position in der Zeichnung nach rechts (zum Schwungrad für den Vorlauf) dreht, kommt das große Zahnrad 55a in Eingriff
mit der Verzahnung 71a des Schwungrades und das kleine Zahnrad 55b gleichzeitig in Eingriff mit einem Zahnrad 13b,
das an der Unterfläche der Antriebswelle 13 für die den Vorlauf
bewirkende Kassettenspule vorgesehen ist. Wenn das Hochgeschwindigkeits-Zwischenrad 55 in der Zeichnung nach
links (gegen das für den Lauf in umgekehrter Richtung verantwortliche
Schwungrad 72) vorgespannt ist, tritt das große Zahnrad 55a in Eingriff mit der Verzahnung 72a an diesem
Schwungrad und das kleine Zahnrad 55b in Eingriff mit einem Zahnrad 14b, das an der ünterflache der Antriebswelle 14
ausgebildet ist, die den Antrieb der Kassettenspule in umgekehrter Richtung bewirkt. Bei der Drehung des Hochgeschwindigkeits-
Zwischenrades 55 wird daher eine der Spulenantriebswellen
13 und 14, die in Verknüpfung mit dem zugehörigen Schwungrad 71 oder 72 gebracht ist, durch das Zwischenrad
mit hoher Geschwindigkeit in Drehbewegung versetzt.
Zur Vornahme einer Verlagerung des Zwischenrades 55 ist ein Umschaltelement 56 mit der Achse des Zwischenrades 55 verbunden.
Das Umschaltelement 56 hat eine Achse 56a, die drehbeweglich an der Unterfläche des Chassis 1 befestigt ist.
Das Umschaltelement 56 trägt ferner an seinem dem 'Zwischenrad 55 abgewandten anderen Ende ein Paar Vorsprünge 57, die
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durch, nicht gezeigte im Chassis ausgebildete Löcher zur Oberseite
des Chassis 1 ragen, so daß die Bewegung der Vorsprünge 57 nicht behindert wird. Eine Feder 58 steht in Eingriff
mit der Achse 56a des Umschaltelementes 56, um dieses und das Zwischenrad 55 normalerweise in der in Fig. 6 gezeigten neutralen
Position zu halten. Nachfolgend wird insbesondere auf Figuren 7 und 8 eingegangen, die zeigen, wie die Kurvenscheiben
22 und 36 mit der Beaufschlagungskurvenscheibe 26 bzw.
der Moduskurvenscheibe 37 angetrieben werden. Figur 7 ist eine Ansicht der Anordnung nach Figur 6 von hinten und Figur
eine geschnittene Ansicht längs der Schnittlinie VIII-VIII in Figur 7. Ein Unterbrecherrad 60 ist drehbeweglich zwischen
der Kurvenscheibe 36 und dem ersten Zahnrad 49 gemäß Figur 6 angeordnet. Das Unterbrecherrad 60 kämmt mit dem ersten Zahnrad
49, hat jedoch zwei symmetrische Ausschnitte 63, die die umfängliche Verzahnung unterbrechen und damit außer Eingriff
mit dem Zahnrad 49 bringen. Ein kleines Zahnrad 61 ist integral mit dem Unterbrecherrad 60 verbunden und steht stets in
Eingriff mit der umfänglichen Verzahnung 43 an der Kurvenscheibe 36. Das Unterbrecherrad 60 weist ferner ein Paar
Eingriffselemente 62 auf, die jeweils unter einem rechten Winkel zum Ausschnitt 63 stehen. Das Unterbrecherrad 60 wird
durch eine Feder 64 in die gleiche Richtung vorgespannt, in der sich das Rad bei Eingriffnahme mit dem ersten Zahnrad 49
drehen will. '
Wie in Figur 8 dargestellt, ist ein Modussolenoid 66 an der Basisplatte 29 unter dem Chassis 1 (in Fig. 8 oberhalb des
Chassis 1) befestigt. Ein zugehöriger Kern 67 wird in Figuren 7 und 8 bei erregtem Solenoid 66 nach rechts gezogen.
Ein Kernarm 68 ist durch eine Achse 68a drehbeweglich an der Basisplatte 29 befestigt und steht in Verbindung mit dem
Kern 67, so daß er durch diesen beaufschlagt werden kann.
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A3-
Das andere Ende des Kernarmes 68, das näher am Chassis 1
liegt, hat einen Haken 69, der in Eingriff mit den Eingriff selementen 62 am Unterbrecherrad 60 in der gezeigten
Wiedergabestellung bei Vorlauf steht. Der Haken 69 tritt in Eingriff mit einem der Eingriffselemente 62, wenn das
Modus solenoid 66 entregt ist, und trennt sich von diesem Element, wenn das Solenoid 66 erregt ist.
Wie schon erwähnt, hat die Beaufschlagungskurvenscheibe 26
den verzahnten Umfang 24 und weist an ihrem unteren Ende gegenüber der Kurvenscheibe 26 die taktgebende Kurvenscheibe
27 gemäß Figur 7 auf. Die umfängliche Verzahnung 24 ist durch einen Ausschnitt 25 teilweise unterbrochen. Die Verzahnung
24 kann mit einem kleinen Antriebszahnrad 28 (Fig.7)
in Eingriff treten, das an der Unterfläche gegenüber dem Capstan 11 ausgebildet ist. Das Zahnrad 24 steht jedoch außer
Eingriff mit dem kleinen Antriebszahnrad 28, wenn diesem der
Ausschnitt 25 gegenüberliegt.
Ein Solenoid 73 ist ebenfalls an der Basisplatte 29 befestigt, um bei Erregung eine magnetische Kraft auf einen zugehörigen
Kern 74 einwirken zu lassen. Ein Betätigungsarm 75 ist drehbeweglich durch eine Achse 77 an der Basisplatte 29 befestigt.
Wie in Figur 7 dargestellt, trägt das linke Ende des Betätigungsarmes 75 einen Stift 79, der die taktgebende
Kurvenscheibe 27 berührt, und ist das rechte Ende des Armes mit einer Kernplatte 76 verbunden, die durch den Kern 74 angezogen
wird, wenn der Solenoid 73 erregt ist. Die Kernplatte 76 besteht aus einem magnetischen Material, das den Restmagnetismus
sofort verliert.
Nachfolgend wird erläutert, wie die Bandwiedergabevorrichtung verschiedene Bandlaufmodi wählt. Es sei angenommen, daß
die Kurvenscheibe 36 mit der Moduskurvenscheibe 37 sich in 35
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OH-I I
/ΙΨ-
Figur 2 in Richtung des Pfeiles aus der gezeigten Stellung mit Vorlauf zu drehen beginnt. Bei dieser Drehung bewegt
sich der Stift 35 des mit der Modusplatte 30 verbundenen Verknüpfungsgliedes 33 in Richtung auf und weg von der
Achse 44 der Kurvenscheibe 36. Wie in Figuren 9 und 10 dargestellt,
erfährt der Stift 35 von der Position A' durch die Positionen B1, C/ D1 und E1 eine Bewegung in die Position
F1. Die PositionA.1 entspricht der Wiedergabestellung
mit Bandvorlauf, B" dem Schnellrücklauf, C der Erfassung
des Markierungssignals bei Schnellrücklauf, D1 der Wiedergabe bei Rücklauf, E' dem Schnellvorlauf und F' der Erfassung
des Markierungssignales bei Schnellvorlauf. Wegen der Verschiebung des Stiftes 35 erfährt das Verknüpfungsglied
33 der Modusplatte 30 eine Bewegung seitlich in Fig. 2, wie dies schon erwähnt wurde. Figur 4 zeigt die Beziehung zwischen
dem Vorsprung 31 der Modusplatte 30 und dem Nockenführungsloch 3 in der Kopfplatte 2 aufgrund einer Verlagerung
des Stiftes 35 von den Positionen A1, B1, C nach D1 in Figuren
9 und 10. Der Vorsprung 31 bewegt sich durch die Positionen
A, B, C und D, die den Absätzen 3a, 3c, 3b bzw. 3a des Nockenführungsloches 3 gegenüberliegen. Wenn sich der
Stift 35 weiter durch die Positionen D1, E1, F1 und A1 bewegt,
erfährt der Vorsprung 31 eine Bewegung durch die Positionen D, E, F und A, die den Absätzen 3a, 3e, 3d und 3a
gegenüberliegen.
Wie schon erwähnt, berührt der Stift 42 des mit der Umschaltplatte
4 verbundenen Verknüpfungsgliedes 40 die Moduskurvenscheibe 37 in einer um 120° vor dem Stift 35 des Verknüpfungsgliedes
33 in Drehrichtung der Kurvenscheibe 37 liegenden Position. Wenn der Stift 35 zur Betätigung der Modusplatte
30 die Position A1 .in Figuren 9 und 10 annimmt, befindet sich
der Stift 42 in der Position E1 und bewegt sich danach durch
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-I =3.4119 Ί 9
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■/IS-
F1 , A1, B1, C und E1 entsprechend der Drehbewegung der Moduskurvenscheibe
37. Wegen dieser Bewegung des Stiftes 42 bewegt das Verknüpfungsglied 40 die Umschaltplatte 4 in
Figur 1 seitlich.
In der vorerwähnten Erläuterung bezüglich der Verlagerung der Umschaltplatte 4 und der Modusplatte 30 wurde angenommen, daß
die Beaufschlagungsplatte 16 (einschließlich der Modusplatte 30) sich in der vordersten nicht-gezeigten Position in Abstand
von der gezeigten hintersten Position für den Wiedergabemodus mit Bandvorlauf befindet. Wenn sich diese Elemente
in den vordersten Positionen befinden, steht die Stange 21 des mit der Beaufschlagungskurvenscheibe 26 in Eingriff befindlichen
Antriebsarmes 17 in der Position A, die in Figur durch gestrichelte Linien dargestellt ist. Dies bedeutet, daß,
wenn die Stange 21 die Position A annimmt, sich die Bandwiedergabevorrichtung in Anhaltestellung befindet und die Beaufschlagungskurvenscheibe
26 ihre Drehbewegung aus dieser Stellung heraus beginnt.
Wenn sich die Beaufschlagungskurvenscheibe 26, d.h. die Kurvenscheibe
22, in Richtung des Pfeiles in Figur 2 zu drehen beginnt, nähert sich die Stange 21 allmählich der Mitte der
Kurvenscheibe 22 von der Position A aus entsprechend der Konfiguration der Kurvenscheibe 26. Daher dreht sich auch
der Antriebsarm 17fund schiebt dieser die Beaufschlagungsplatte 16 und die Modusplatte 30 nach hinten, die sich in
den vordersten Positionen befanden. Nimmt die Stange 21 die in Figur 2 gestrichelt dargestellte Position B ein, haben die
Beaufschlagungsplatte 16 und die Modusplatte 30 die hintersten
Positionen erreicht.
Nachfolgend sei angenommen, daß die Drehbewegung der Moduskurvenscheibe
37 die Modusplatte 30 versetzt hat, um den 35
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Vorsprung 31 in der Position A oder D gegenüber dem Absatz 3a in dem Nockenführungsloch 3 der Kopfplatte 2 in Figur 4 anzuordnen.
Wenn sich die Modusplatte 30 zusammen mit der Beaufschlagungsplatte
16 bei einer Verdrehung der Kurvenscheibe 26 nach hinten bewegt, wird die Kopfplatte 2 durch den
Vorsprung 31 nach hinten gedrückt. Da der Absatz 3a sich am weitesten gegen den Vorsprung 31 vorwölbt, wird die Kopfplatte
2 um die längste Wegstrecke nach hinten gedrückt; die resultierende Position ist die Wiedergabestellung des Tonbandgerätes.
Ob sich diese Wiedergabestellung im Bandvorlauf oder Rücklauf befindet, ist durch die Umschaltplatte 4 bestimmt.
Wenn sich der Vorsprung 31 in der Position B oder E gegenüber dem Absatz 4c oder 4e des Nockenführungsloches befindet, die
am weitesten vom Vorsprung 31 entfernt liegen, wird die Kopfplatte
2 niemals von dem Vorsprung 31 unabhängig von ihrer voll nach hinten vorgenommenen Verschiebung beaufschlagt.
Diese Verlagerung der Modusplatte 30 nach hinten drückt jedoch gezielt einen ' " von einem Paar VorSprüngen 57
(Figuren 2 und 6) an der Umschaltplatte 56 ein, um die seitliche Bewegung des Hochgeschwindigkeits-Zwischenrades 55
auszulösen. Das Zwischenrad.55 wird daher aus der neutralen in Figur 6 gezeigten Position nach links oder rechts gespannt
und bewirkt eine Verknüpfung zwischen der Antriebswelle 13 für den Bandvorlauf oder .der Antriebswelle 14 für
den Bandrücklauf mit dem betreffenden Schwungrad 71 oder 72, um die Antriebswelle für die Kassettenspule mit hoher Geschwindigkeit
in Drehbewegung zu versetzen. Es werden daher die Schnellrücklauf oder -vorlaufStellungen eingenommen.
Wenn sich der Vorsprung 31 in der Position C oder F gegenüber dem Absatz 3b oder 3d des Nockenführungsloches 3 befindet,
die weniger weit als der Absatz 3a zum Vorsprung 31 ragen, wird die Kopfplatte 3 um eine kleinere Wegstrecke als bei
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Ot I IO
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-ΛΊ-.
der Wiedergabestellung nach hinten gedrückt. Das Umschaltelement 56 wird auch hierdurch gezielt durch die Modusplatte
30 vorgespannt und bewegt das Hochgeschwindigkeits-Zwischenrad 55 nach links oder rechts, um die betreffende Antriebswelle
13 oder 14 in Eingriff mit dem zugehörigen Schwungrad 71 oder 72 zu bringen, so daß die Antriebswelle
mit hoher Geschwindigkeit in Drehbewegung versetzt wird. Es handelt sich hierbei um die E.rfassungsstellung für das
Markierungssignal beim Schnellvor- oder -rücklauf.
Wegen der seitlichen Verschiebung der Umschaltplatte 4, die durch die Drehbewegung der Moduskurvenscheibe 37 in der Wiedergabestellung
bei Bandvor- oder-rücklauf verursacht wird, werden die Andruckrollen 9 und 10 (Figur 1) gezielt in
Zwangsberührung mit dem zugehörigen Capstan 11 oder 12 durch
die Nockenführungsfläche 5 oder 6 der Umschaltplatte 4 gebracht. In anderen BetriebsStellungen halten die Nockenführungsflächen
5 und 6 der Umschaltplatte 4 jedoch die Andruckrollen 9 und 10 in Abstand von den Capstans 11 und 12. Zusammen
mit der seitlichen Bewegung der Umschaltplatte 4 bewegt das Paar Vorsprünge 7, das in Eingriff mit der Achse
53a treten kann, das Zwischenrad 53 in die in Figur 6 mit ausgezogenen Linien gezeigte Position in der Wiedergabestellung
mit Bandvorlauf und in die in der gleichen Figur durch gestrichelte Linien wiedergegebene Position bei der Wiedergabestellung
mit Bandrücklauf. Bei anderen BandbewegungsStellungen
wird jedoch das Zwischenrad 53 zwischen den beiden Positionen durch die VorSprünge 7 gehalten, so daß seine
Drehkraft nicht auf die Antriebswelle 13 oder 14 übertragen
wird.
Nachfolgend wird erläutert, wie die Moduskurvenscheibe 37
und die Beaufschlagungskurvenscheibe 26 in Bezug auf ihre Drehbewegung gesteuert werden. Es sei angenommen, daß sich
35
- 16 -
-Al
das Tonbandgerät in der Anhaltestellung befindet. Die Bauteile nach Figur 7, die die Wiedergabestellung mit Bandvorlauf
zeigt, nehmen die Positionen gemäß Figur 11 ein.Zum Beispiel befindet sich die Kurvenscheibe 26 in der Position,bei der
die Stange 21 am Antriebsarm 17 die Position A in Figur 2 einnimmt.
Wenn ein Knopf für die Bandwiedergabe von Hand eingedrückt wird, wird das Solenoid 66 erregt und dreht der Kern 67 den
Kernarm 68 in die in Figur 12 gezeigte Position. Daherkommt der Haken 69 am Kernarm 68, der mit den Eingriffselementen
62 am Unterbrecherrad 60 in Eingriff steht, um den Ausschnitt 63 vor das erste Zahnrad 49 anzuordnen, außer Berührung
mit den Eingriffselementen 62, so daß sich das Unterbrecherrad
aufgrund der Feder 64 in Eingriff mit dem ersten Zahnrad 49 drehen kann. Danach wird das Unterbrecherrad
60 durch das erste Zahnrad 49 kontinuierlich gedreht und deshalb die Moduskurvenscheibe 37 in Drehbewegung versetzt.
Wegen der Drehung des Kernarmes 68 gemäß Figur 12 drückt gleichzeitig der Stift 70 einen Teil des Betätigungsarmes
in der Zeichnung nach rechts. Daher dreht sich der Betätigungsarm 75 in Pfeilrichtung (in Figur 12 in Gegenuhrzeigerrichtung)
gegen die Kraft der Feder 78, was den Stift 79 am Betätigungsarm 75 aus der in Figur 11 gezeigten Position
herausbewegt, bei der der Stift 79 die Drehbewegung der taktgebenden Kurvenscheibe 27 behindert. Diese Kurvenscheibe
27 wird daher durch die Feder 85 in die in Figur 12 gezeigte Position gedreht.
Wenn ein durch manuelle Betätigung eines Bedienungsknopfes gegebener Befehl mit dem Drehwinkel der kontinuierlich sich
drehenden Moduskurvenscheibe 37, d.h. mit den Positionen 35
- 17 -
übereinstimmt, die die Umschaltplatte 4 und die Modusplatte 30 aufgrund der Winkelverdrehung der Kurvenscheibe 37 annehmen,
wird das Solenoid 66 entregt. Der Kern 6 7 wird daher durch die Kraft der Schraubenfeder 65 aus dem Solenoid
66 herausgedrückt, was den Kernarm 68 in die in Figur 13 gezeigte Ausgangsposition dreht. Der Haken 69 des Kernarms
68 ergreift daher eines der Eingriffselemente 62 des Unterbrecherrades
60, was den Ausschnitt 63 wieder in eine Stellung gegenüber dem ersten Zahnrad 49 bringt. Die übertragung
der Drehkraft vom ersten Zahnrad 49 auf die Moduskurvenscheibe 37 ist dann unterbrochen.
Gleichzeitig mit diesem Vorgang entfernt die Drehbewegung des Kernarmes 68 den Stift 70 vom Betätigungsarm 74 ,so daß αχεί
5 sersich unter der Kraft der Feder 78 in Pfeilrichtung (in
Figur 13 in Uhrzeigerrichtung) aus der Position nach Fig. drehen kann. Der Stift 79 des Betätigungsarmes 75 bewegt
sich daher aus der Position nach Figur 12,bei der die Nockenführungsscheibe
22 undrehbar gehalten ist, heraus in Richtung auf die Drehachse dieser Kurvenscheibe, so daß diese
sich etwas unter der Kraft der Feder 85 verdrehen kann, wodurch die umfängliche Verzahnung 24 an der Kurvenscheibe
in Eingriff mit dem Antriebszahnrad 28 kommt und die Kurvenscheibe gemäß Figur 13 sich zu drehen beginnt.
25
Nach Beginn der Drehbewegung der taktgebenden Kurvenscheibe 27 (der Beaufschlagungskurvenscheibe 26) wird das Solenoid
73 erregt. Daher zieht der Kern 74 die Kernplatte 76 des Betätigungsarmes 75 an und hält den Betätigungsarm 75 in
der in Figur 13 gezeigten Position, z.B. gegen die Kraft
der Feder 78 undrehbar. Wenn in diesem Zustand die taktgebende Kurvenscheibe 27 (Beaufschlagungskurvenscheibe 26)
ihre Drehbewegung fortsetzt und die Position nach Fig. 7 erreicht, liegt der Ausschnitt 25 gegenüber dem Antriebs-35
- 18 -
zahnrad 28, um die übertragung der Drehkraft vom Zahnrad 28
auf die Kurvenscheibe 27 zu unterbrechen.Darauf hinzuweisen
ist/ daß gleichzeitig der Stift 70 am Betätigungsarm 75 die Position nach Figur 7 einnimmt/ um die Kurvenscheibe 27 in
der gezeigten Position zu halten,und daß die Beaufschlagungskurvenscheibe
26 sich in der Position nach Figur 2 befindet, während die Stange 21 am Antriebsarm 17 die Position B nach
Figur 2 einnimmt. Dies zeigt, daß die gewünschte Bandbewegungsart (z.B. Wiedergabe mit Bandvorlauf) entsprechend der
manuellen Betätigung des Bedienungsknopfes erhalten wird.
Wenn danach die Wiedergabe beendet ist, entregt ein entsprechendes
elektrisches Signal den Solenoid 73. Der Betätigungsarm 75 dreht sich aufgrund der Kraft der Feder 78 aus
der Position nach Figur 7 in die Position nach Figur 11.
Das Tonbandgerät wird daher in die Anhaltestellung versetzt.
Während der Wahl der Betriebsart gemäß Figur 7 wird der Kernarm 68,nachdem das Solenoid 66 entregt worden ist,
um die übertragung der Antriebskraft auf die Moduskurvenscheibe
37 gemäß Figur 13 zu unterbrechen, durch die Ein-;;= griffnahme des Stiftes 70 mit dem Haken 83 an einem Arm 80
undrehbar gehalten. Der Arm 80 verhindert eine Fehlbetätigung und ist an der Basisplatte 29 befestigt sowie durch die
Feder 82 vorgespannt. Selbst wenn daher der Solenoid 66 in der Stellung nach Figuren 13 oder 7 erregt wird, werden der
Kernarm 68 und das Unterbrecherrad 60 zuverlässig in den gezeigten Positionen gehalten, so daß die Moduskurvenscheibe
37 keinesfalls unbeabsichtigt in Drehbewegung versetzt wird.
Da sich mit der Erfindung die verschiedenen Bandbewegungen durch Vorsehen nur eines Motors, der sowohl die Moduskurvenscheibe
als auch die Beaufschlagungskurvenscheibe antreibt, erzeugen lassen^und da nur zwei Solenoide zur Steuerung der
Drehbewegungen dieser Kurvenscheibe vorgesehen sind, werden
- 19 -
H 1 I vi I J
die Gesamtabmessungen und die Herstellungskosten des Tonbandgerätes
erheblich reduziert.
■II
- Leerseite -
Claims (1)
- PATENTANSPRUCHModuswählmechanismus für ein Magnetband-Aufzeichnungsund Wiedergabegerät gekennzeichnet durcheine Umschaltplatte (4), die in einer ersten Richtung zur Änderung der Bandlaufrichtung des Magnetband-Aufzeichnungsund Wiedergabegerätes von Vorlauf in Rücklauf oder umgekehrt bewegbar ist;eine Modusplatte (30), die in der ersten Richtung zur Wahl der Betriebsmodi des Magnetband-Aufzeichnungs- und Wiedergabegerätes bewegbar ist;eine Moduskurvenscheibe (37), die durch einen Motor drehbar ist, der in dem Magnetband-Aufzeichnungs- und Wiedergabegerät zum Antrieb des Bandes von Natur her vorgesehen ist;eine erste Einrichtung zur gezielten Übertragung der Drehbewegung des Motors auf die Moduskurvenscheibe;eine auf die Moduskurvenscheibe ansprechende zweite Ein-OHIrichtung zur Bewegung der Umschaltplatte und der Modusplatte in Positionen, die einem Betriebsmodus entsprechen, der durch einen manuellen Moduswählvorgang gewählt worden ist;eine Beaufschlagungsplatte (16), die in einer zweiten von der ersten Richtung abweichenden Richtung gleitbar ist;eine Beaufschlagungskurvenscheibe (27), die durch den
Motor in Drehbewegung versetzbar ist;eine dritte Einrichtung, die die Kraftübertragung vom Motor auf die Beaufschlagungskurvenscheibe unterbricht, wenn sich die Beaufschlagungskurvenscheibe um einen bestimmten Winkel gedreht hat; undeine vierte, auf die Beaufschlagungskurvenscheibe ansprechende Einrichtung zur Bewegung der Beaufschlagungsplatte zusammen mit der Modusplatte um eine bestimmte Wegstrecke. 20
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Legal Events
Date | Code | Title | Description |
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8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
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8131 | Rejection |