DE3405411A1 - Kanalumschaltmechanismus fuer ein magnetbandgeraet - Google Patents
Kanalumschaltmechanismus fuer ein magnetbandgeraetInfo
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Description
Kanalumschaltmechanismus für ein Magnetbandgerät
Die Erfindung betrifft einen'Kanalumschaltmechanismus für
ein Magnetbandgerät, der insbesondere ein Umschalten des
Kanals dadurch beireann,' das s er gemeinsam von Tauch-x.
kernspulen und Steuerkurvenrädern Gebrauch macht, die dazu vorgesehen sind, das Abspielen, den schnellen Vortransport'
- und das Rückspulen des Bandes jzu bewirken.
Es ist bekannt,,den Motor eines Magnetbandgerätes dazu zu
benutzen, automatisch gewisse Mechanismen, wie beispielsweise
(1) einen KopfVerschiebemechanismus, der den Kopf zu einem in das Magnetbandgerät eingelegten Band hin und
vom Band weg bewegt, (2) einen Mechanismus für den schnellen Vortransport und das Rückspulen, der ein Zwischenzahnrad
zwischen seiner Arbeitsweise für den Vortransport und den Rücktransport hin- und herbewegt und (3) einen Kanalumschaltmechanismus
zu betätigen, der eine Umkehr' der Bandlaufrichtung bewirkt, um das Abspielen des Bandes oder
das Aufzeichnen auf das Band unverändert fortzusetzen, ohne
dass die Bandkassette herausgenommen werden muss, um sie umzudrehen, wenn das Bandende erreicht ist. Um die Antriebskraft
des Motors auf diese Mechanismen zu übertragen, ist es üblich, eine Übertragungseinrichtung zu verwenden, die
ein Steuerkurvenrad enthält, das am Anfang der Betätigung der jeweiligen Mechanismen entriegelt wird und so angeordnet
ist, dass es sich durch die Antriebskraft des Motors dreht,
so dass die Drehung des Steuerkurvenrades in eine lineare Bewegung einer Antriebsplatte zum Betätigen der genannten
Mechanismen umgewandelt wird.
Bei einem derartigen Magnetbandgerät enthält beispielsweise der Mechanismus für den schnellen Vortransport und das
Rückspulen zwei elektromagnetische Tauchkernspulen und zwei
-""" Steuerkurvenräder, um unabhängige Antriebseinrxchtungen für .-..-den
Vortransport (Schnellvoxlauf) oder den Rücktransport ~~
(Rückspulen) jeweils vorzusehen, wobei dieser Mechanismus in der folgenden Weise arbeitet: - -
Um einen schnellen Vortransport zu bewirken, wird lediglich .
die Tauchkernspule für den Vortransport erregt, damit sich
das zugehörige Steuerkurvenrad drehen und.die Antriebsplatte
vorschieben ksan. Die Antriebseinrichtung für den Rücktrans- ·"
port wird zu diesem Zeitpunkt betriebslos gehalten. Ein Zwi-—-~
schenrad ist am Spulenträger für den Vortransport angeordnet -:
und bewirkt einen Lauf des Bandes im schnellen Vortransport. Um das Rückspulen zu bewirken, wird statt dessen lediglich
die Antriebseinrichtung für den Rücktransport betätigt, um das Zwischenrad zum Spulenträger für den Rücktransport zu verschieben.
Um das Magnetbandgerät vom Anhalten auf das Abspielen umzuschalten,
werden beide Tauchkernspulen gleichzeitig erregt, um beide Antriebseinrxchtungen zu betätigen und dadurch einen
Kopf zum Band hin zu verschieben.
Dadurch, dass zwei unabhängige Antriebseinrxchtungen für den schnellen Vortransport, das Rückspulen und das Abspielen vorgesehen
sind, erübrigt sich ein Mechanismus, der ausschliesslich
für das Abspielen'des Bandes benutzt wird und ergeben ■'·'
sich ein einfacherer und problemloserer Aufbau und Betrieb des Bandgerätes. -
Um ein Umschalten des Kanals bei einem derartigen Magnetbandgerät
zu bewirken, ist es bekannt, eine weitere Tauchkernspule und ein weiteres Steuerkurvenrad ausschliesslich für -'S;
das Umschalten des Kanales zusätzlich zu den Tauchkernspulen.'-
und Steuerkurvenrädern für den schnellen Vortransport und. W'
das Rückspulen zu verwenden, so dass sich dieses ausschliessliche Steuerkurvenrad dreht, wenn ein Kanaländerungsschalter;
gedrückt wird und die Motorantriebskraft auf den Kanalumschaltmechanismus überträgt.
Bei'einem derartigen bekannten Magnetbandgerät, · das unabhängige
^^^ Tauchkernspulen verwendet, haben diese Tauchkernspulen verschiedene
Ein/Aussehai-tve-rhältnisse. Beispielsweise werden
die Tauchkernspulen für den Vortransport und den Rücktransport erregt gehalten, um den Kopf in der Abspielstellung
während des Abspielbetriebes-1 zü~hal ten, wohingegen die Tauchkernspule
für das Umschalten des Kanals während dieser Zeit entregt ist, um nials a-s—Umschalten des Kanals zu bewirken.
Um ein Umschalten des Kanals zu bewirken, wird die Tauchkernspule für das Umschalten des Kanals erregt. Zu diesem Zeitpunkt
müssen auch die Tauchkernspulen.für den Vortransport und den Rücktransport erregt gehalten werden, da derartige Känaluxnschaltungen
lediglich während des Abspielbetriebes bewirkt werden. Beim schnellen Vortransport ist nur die Tauchkernspule
für den Vortransport erregt, während die anderen beiden Tauchkernspulen entregt sind, wohingegen beim Rückspulen nur die
Tauchkernspule für den Rücktransport erregt ist und die beiden anderen Tauchkernspulen entregt sind.
min . . bekanntes Magnetbandgerät, das drei Tauchkernspulen
zum Antreiben der verschiedenen Mechanismen über eine einzige Antriebsquelle (ein einziger Motor) verwendet, ist unvermeidlich
kompliziert, wobei es weiterhin schwierig ist, die richtigen Ein/Ausschaltungen der drei Tauchkernspulen je nach der
gewählten Bandtransportart hervorzurufen. Daneben benötigt die elektromagnetische Tauchkernspule für das Umschalten des
Kanals sehr viel Energie und Platz, um die Klemmrolle und das Zwischenrad zu verschieben.
In Hinblick auf die Tatsache, dass die jüngsten Markterfordernisse
sowohl eine soweit wie möglich gehende Automatisierung von so vielen Mechanismen in einem Magnetbandgerät und eine
weitere Verringerung der Gesamtgrösse und des Gesamtgewichtes des Magnetbandgerätes sind, kann das bekannte Magnetbandgerät
diesen Erfordernissen nicht genügen, da die Anordnung von vielen ausschliesslich für einen Zweck verwandten Tauchkernspulen
zum Steuern der verschiedenen Mechanismen zu einer Zunahme der Gesamtabmessung des Magnetbandgerätes führt und die Steuerung
.,.^" der'Arbeitsvorgänge extrem kompliziert macht. Das führt auch
zu einer Zunahme der Herstellungskosten.
Dieses Problem bleibt auch dann bestehen, wenn das Magnethandgerät
eine weitere Antriebseinrichtung ausschliesslich für das Abspielen des Bandes und eine weitere elektromagnetische
Tauchkernspuie zum steuern der Antriebseinrichtung für den Abspielbetrieb zusätzlich zu den Mechanismen für den
Vor- und Rücktransport enthält.
■_
Durch'die Erfindung soll den Markterfordernissen genügt werden,
indem ein Kanalumschaltmechanismus für ein Magnetbandgerät geschaffen wird, der" durch diejenigen Tauchkernspulen betätigt
wird, die für die Mechanismen für den schnellen Vortransport und das Rückspulen benutzt werden, wodurch die Kompaktheit
und die Bündigkeit des Magnetbandgerätes gefördert werden.
Die Erfindung basiert auf der Überlegung, dass das Umschalten des Kanals nur im Abspielbetrieb in einem Magnetbandgerät
bewirkt werden kann, das zwei unabhängige Antriebseinrichtungen für den Vortransport und den Rücktransport enthält. Der erfindungsgemässe
Kanalumschaltmechanismus weist eine Steueroder Verschiebungsplatte auf, die zwischen ihrer Haltestellung
und ihrer Abspielstellung hin- und herbewegbar ist, so dass beim Abspielen dann, wenn eine "der Tauchkernspulen der
«s**««*^^ normalerweise beim Abspielen
._._... entregt ist, kurzzeitig erregt wird, die Steuer platte, die "■/■
sich in der Abspielstellung befindet, den Kanalumschaltmechanismus betätigt. Dadurch werden der schnelle Vortransport, das .
Abspielen und das Umschalten des Kanals dadurch bewirkt, dass
wahlweise nur die beiden elektromagnetischen Tauchkernspulen. benutzt werden. - -.
V^-Im folgenden wird anhand der zugehörigen Zeichnung ein be-
~-" sonders bevorzugtes__Ausführungsbeispiel der Erfindung näher
beschrieben:
Fig. 1 zeigen in Draufsichten das Ausführungsbeispiel
des erfindungsgemässen Kanalumschaltmechanismus,
~"~~ ' wobei Fig. 1a und-1b die Antriebseinrichtung x
im angehaltenen Zustand des Magnetbandgerätes zeigen, Fig. 2a, 2b die Antriebseinrichtung am '
Anfang der Kraftübertragung zeigen, Fig. 3a und
3b die Antriebseinrichtung beim Abspielen zeigen, Fig. 4 den Kanalumschaltmechanismus am Anfang der
Umschaltung des Kanals zeigt, Fig. 5 den Kanal-.--''
Umschaltmechanismus am Ende der Umschaltung des
Kanals zeigt, Fig. 6 verschiedene Bauteile, die
zu einer Magnetkopfplatte gehören, im angehaltenen
Zustand des Magnetbandgerätes zeigt und Fig. 7 die in Fig. 6 dargestellten Bauteile beim Abspielbetrieb
zeigt.
20
20
1. Aufbau des Ausführungsbeispiels des erfindungsgemässen
Kanalumschaltmechanismus - -
Antriebseinrichtung für den Vortransport (schneller Vorlauf)
Das in der Zeichnung dargestellte Magnetbandgerät weist zwei Antriebseinrichtungen für den Vor- und den Rücktransport auf,
die.im wesentlichen in zwei parallelen und horizontalen Reihen in der Zeichnung verlaufen.~Die jeweiligen Antriebseinrichtungen
weisen Steuerkurvenräder auf, die später beschrieben werden und auf beiden Seiten eines Antriebsrades 1 angeordnet sind.
Die Antriebseinrichtung für den Vortransport in der unteren Reihe in der Zeichnung weist einen Sperrarm 3F auf, dessen eines
35
3405Λ11
3
Ende mit einer elektromagnetischen Tauchkernspule 2F verbunden
ist. Der Sperrarm 3F_ ist um eine Achse 4 entgegen dem Uhrzeigersinn, wenn die Tauchkernspule 2F erregt wird,
und im ' Uhrzeigersinn^ wenn die Tauchkernspule
2F entregt wird, schwenkbar.
Der Sperrarm 3F besteht aus einem plattenartigen Element, das in der Zeichnung in Querrichtung verläuft, und ist mit ^
einem Sperrelement 5F ausgebildet, das von der Aussenflache in- der Nähe seines linken Endes nach oben vorsteht. Das "—-—
Sperrelement 5F weist ein rollenartiges oberes Ende auf, das mit einem verriegelten Element und einem Eingriffsele-
__,.-- ment eines Steuerkurvenrades in Eingriff stehen kann, das
später beschrieben wird.
Der Sperrarm 3F trägt ein Steuerkurvenrad 6F neben dem Antriebsrad
1. Das Steuerkurvenrad weist einen Ausschnitt" 7F auf, der teilweise die Zahnkette längs seines Aussenumfanges
unterbricht, so dass sich das Steuerkurvenrad 6F- mit dem Antriebsrad 1 dreht, wenn der Ausschnitt 7F vom Antriebsrad
1 getrennt ist, wohingegen sich das Steuerkurvenrad 6F nicht dreht, wenn der Ausschnitt 7F dem Antriebsrad 1 zugewandt
ist. ;,
Das Steuerkurvenrad 6F weist ein Eingriffselement 8F auf, ^
das von seiner unteren Aussenflache in der Nähe der"Zahnreihe
vorsteht und symmetrisch zum Ausschnitt 7F angeordnet ist. Das Steuerkurvenrad 6F weist weiterhin ein verriegeltes EIe- '-"-ment
9F auf, das von der unteren Aussenflache an einer Stelle etwas radial innen und etwas im Uhrzeigersinn hinter dem
. Eingriffselement 8F ausgeht. Das Eingriffselement 8F und das
verriegelte Element 9F haben dazwischen einen Abstand, der „-.;■._'
den Durchgang des Sperrelementes 5F erlaubt. Das Sperrelement ;;-5F
erfasst das verriegelte Element 9F, wenn die Tauchkern- -f-S-spule
2F entregt wird, und ergreift das Eingriffselement 8F,
wenn die Tauchkernspule 2F erregt wird.
_^~^ Eine spiralförmige Steuerkurvenscheibe 10F mit zwei Stufen
' --- längs ihres Aussenümfanges ist konzentrisch auf die untere ■
Aussenfläche des Steuerkurvenrades 6F gepasst. Die Kurvenscheibe 10F wird durch eine Federplatte 11F, die an der
Grundplatte des Magnetbandgerätes befestigt ist, immer in -__Uhrzeigerrichtung gedrückt und in eine Lage gedreht, in der
das Steuerkurvenrad bF mit dem Antriebsrad 1 kämmt, wenn das Steuerkurvenrad 6F am Anfang des Abspielbetriebes entriegelt
wird. Die Federplatte 11F steht zwangsweise mit der radial innersten Stufe der Kurvenscheibe 10F in Berührung,
wenn das Steuerkurvenrad 6F während des Anhaltens des Magnetbandgerätes anhält,und steht mit der radial äusseren
.Stufe in Berührung, wenn das Steuerkurvenrad 6F während des Abspielens anhält.
Eine spiralförmige Kurvenscheibe 12F ist konzentrisch auf
die obere Aussenfläche des Steuerkurvenrades 6F gepasst. Eine Betriebsartplatte 13F ist über der Kurvenscheibe 12F
in der Zeichnung in Querrichtung hin- und herbeweglich angebracht und normalerweise von der Tauchkernspule 6F weg durch
eine Feder 14F vorgespannt. Die Betriebsartplatte 13F weist
einen rollenförmigen Stössel 17F auf, der von der unteren
Aussenfläche in Richtung auf das Steuerkurvenrad 6F vorsteht und den Umfang der Kurvenscheibe 12F berührt. Die An-Ordnung
des Stössels 1.7F ist so gewählt, dass sich der Stös- - sei 17F an einer Stelle längs des Umfanges des Steuerkurvenrades
6F befindet, wo der Radius am kleinsten ist, wenn das Steuerkurvenrad 6F an einer Stelle anhält, an der es nicht
mit dem Antriebsrad 1 in Eingriff steht. Die Betriebsartplatte 13F weist ein Druckelement 15F auf, das von der Mitte
seiner Seitenkante, die' dem Antriebsrad 1 zugewandt ist, sich ausbaucht, so dass es gegen ein Stift einer Sperrplatte drückt,
die später beschrieben wird, wenn sich die Betriebsartplatte 13F vor, d.h. in der Zeichnung nach rechts bewegt. Die Betriebsartplatte
13F weist gleichfalls einen Eingriffsstift
16F auf, der von derselben Seitenkante an einer Stelle näher
^'-^ an der Tauchkernspule 2F vorsteht, um mit einer Verbindungsplatte
in Eingriff zürkommen, die später beschrieben wird. -
Antriebseinrichtung für den Rücktransport (Rückspulen)
Die Antriebseinrichtung für den Rücktransport ist parallel zur Antriebseinrichtung~"fülf den Vortransport angeordnet und
weist dementsprechend eine elektromagnetische Tauchkernspule 2R, einen Sperrarm 3R, ein Sperrelement 5R, ein Steuerkurvenrad
6R , einen Ausschnitt 7R, -ein Eingriffselement 8R, ein
verriegeltes Element 9R, eine Kurvenscheibe 10R, eine Federplatte
1.1 R/ ein Druckelement 1 5R, einen Eingriffsstift 16R
und einen Stössel 17R auf. Der Ausschnitt 7R ist jedoch
symmetrisch zum Ausschnitt 7F, so dass er im Anhaltebetrieb dem Antriebsrad 1 zugewandt ist.
Gleitplatte und Verbindungsplatte
Eine Gleitplatte 18 ist hin- und herbeweglich parallel zu und zwischen den beiden Betriebsartplatten 13F und 13R angebracht.
Die Gleitplatte 18 weist in ihrem mittleren Teil ein Loch 18a auf. Im Loch 18a ist ein Stift 19a aufgenommen,
der.in der Mitte einer Sperrplatte 19 ausgebildet ist, die
hin- und herbewegbar unter der Gleitplatte 18 angebracht ist. Der Stift 19a ist lang genug, um die "Betriebsartplatten
13F und 13R zu erreichen und mit den Druckelementen 15F und i
15R in Berührung zu stehen. Die Gleitplatte 18 und die Sperr- ■
platte 19 werden über nicht dargestellte Einrichtungen so gesteuert,
dass ihre Bewegungen parallel zu den Bewegungslinien der Betriebsartplatten 13F und 13R sichergestellt sind.
Eine Verbindungsplatte 20 ist über und zwischen den Betriebsartplatten
13F und 1,3R angebracht, wobei dazwischen die Grundplatte
des Magnetbandgerätes angeordnet ist. Die Verbindungsplatte 20 hat im wesentlichen die Form eines gleichschenkligen
Dreiecks und weist an ihrem Scheitelpunkt einen Führungs-
f "copy
/2
,,stift 20a sowie Langlöcher 2OF und 20RN an den anderen Ecken
-■-^ auf. In den Langlöchern sind jeweils die Eingriffsstifte
16F und 16R der Betriebsartplatten 13F und 13R aufgenommen.
Die Eingriffsstifte 16F und 16R sind gleitend verschiebbar
in Langlöcher eingesetzt und durch. Langlöcher geführt, die
in der Grundplatte des Magnetbandgerätes ausgebildet und ~-- nicht dargestellt sind, so dass sie sich immer parallel
-.-' in der Zeichnung in Querrichtung bewegen können.
0 Schnellvorlauf- und Rücklaufplatte
Eine Schnellvorlauf- und Rücklaufplatte · 21 ist so angebracht,
dass sie im wesentlichen die Verbindungsplatte 30 .-- überlappt. Die Schnellvorlauf- und Rücklauf platte 21 ist
durch die Grundplatte des Magnetbandgerätes zu den- Einrichtungen für den Vor- und Rücktransport und von diesen
Einrichtungen weg hin- und herbewegbar gehalten. Ein Ende der Schnellvorlauf- und Rücklaufplatte 21, das der Antriebseinrichtung
für den Vortransport näher liegt, weist einen Schnellvorlauf- und Rücklaufstift 22 zur Verbindung mit einem
Suchlaufverbindungsglied auf, das später beschrieben wird. Die Platte 21 weist gleichfalls einen Führungsschlitz 23 an
einer Stelle, die der Mitte der Verbindungsplatte 20 entspricht, auf, der in Bewegungsrichtung der Verbindungsplatte
20 langgestreckt ist. Im Führungsschlitz 23 ist hin- und herbewegbar der Führungsstift 20a der Verbindungsplatte 20
aufgenommen.
Magnetkopfplattenmechanismus
30
30
Eine Magnetkopfplatte 25, die einen Magnetkopf 24 trägt, ist in Querrichtung in der Zeichnung bewegbar angeordnet und
normalerweise in Abziehrichtung, d.h. in der Zeichnung nach : ■ links durch zwei Federn 26 und 27 vorgespannt. Beim Abspielen
wird die Magnetkopfplatte 25 durch die Betriebsartplatten 13F
- VS -
^^ undJ3R gegen die Kraft der Federn 26 und 27 in eine Stel-T
lung getrieben, is-der-der-Magnetkopf 24 zwangsweise mit
einem Magnetband T in Berührung steht, das zu und von Kapstanachsen 28F und 28R läuft.
Ein Hilfsam 29 ist schwenkbar durch eine Achse 30 an einer
Stelle rechts von- Magnetkopfplatte 25 gehalten. Ein Ende
des Hilfsarmes 29 weist einen Stift 31 auf, der mit einem Magnetknopfplattenarm in Eingriff steht, der später beschrieben
wird, um eine Vorbewegung der Magnetkopfplatte 25 zu bewirken. Der Hilfsarm 29 ist auch mit der Magnetkopfplatte 25,und zwar über eine Feder 32 verbunden, die ihn
normalerweise in die-Abziehrichtung vorspannt. Die Feder 32 hat eine Kraft, die grosser als die der Federn 26 und 27
ist.
Ein Magnetkopfarm 34 ist schwenkbar durch eine Achse 33 an
der unteren Aussenflache der Grundplatte gehalten. Die Magnetkopfplatte
weist zwei Arme mit verschiedenen Höhen auf. Der obere Arm ist an einem Ende mit einem Loch 34a versehen,
in das ein Vorbewegungsstift 31 für die Magnetkopfplatte
eingreift, wohingegen der untere Arm mit einem Stift 18c der oben beschriebenen Gleitplatte 18 in Eingriff steht.
Ein Suchlaufverbindungsglied 35 ist schwenkbar an der Grundplatte
konzentrisch zum Magnetkopfplattenarm 34 angebracht.·
Ein Ende des SuchlaufVerbindungsgliedes 35 weist eine Stufe
35a zur Ineingriffnähme mit einem Eingriffsstift 36 auf, der
von der unteren Aussenfläche der Magnetkopfplatte 25 vorsteht, wenn sich die Magnetkopfplatte 25 vorbewegt. Wenn die Stufe
35a den Eingriffsstif-t 36 erfasst, tritt ein am Suchlaufverbindungsglied
35 ausgebildeter Steuerstift 35b in einen Hohlraumteil eines Steuerloches 37 ein, das in der Magnetkopf- .
platte 25 ausgebildet ist, um das Suchlaufverbindungsglied
35 an einer Drehung zu hindern. Wenn der Steuerstift 35b'aus
dem Hohlraumteil des Steuerloches 37 austritt, dreht sich
JU : :-:-·-- ;-- 3405A1
AH
das Suchlaufverbindungsglied 35 soweit, dass der Steuer-
,.^- stift 35b neben einer der Kanten 37F an beiden Seiten des
Hohlraumteiles steht und die Stufe 35a des SuchlaufVerbindungsgliedes
35 vom Eingriffsstift 36 der Magnetkopfplatte 25 gelöst ist.
Das Suchlaufverbindungsglied" 35 weist-gleichfalls ein Loch
35c zwischen der StüTeT 35ä" und dem Steuerstift 35b auf. Im
Loch 35c ist der Schnellvorlauf- und Rücklaufstift 22 der
Schnellvorlauf- und Rücklaufplatte 21 aufgenommen, um auf
die hin- und hergehende Bewegung des Schnellvorlauf- und RücklaufStiftes 22 im Langloch 38 in der Grundplatte des
Magnetbandgerätes ansprechend eine Drehung des Suchlauf- _„. Verbindungsgliedes 35" zu bewirken.
Steuerplatte
Eine Steuerplatte 39 ist unter dem Sperrarm 3R der Antriebseinrichtung
für den Rücktransport so angebracht, dass diese Elemente einander überlappen. Die Steuerplatte 39 kann sich
gleichzeitig mit dem Sperrarm 3R und gleichfalls unabhängig davon hin- und herbewegen. Die Steuerplatte 39 ist mit einem
Stift 18b der Gleitplatte 18 über eine Feder 40 verbunden und in Vorwärtsbewegungsrichtung der Gleitplatte 18 vorgespannt.
Die Steuerplatte 39 weist ein Schaltsteuerloch 41 auf, in dem ein Schaltstift einer Schaltplatte aufgenommen
ist, die später beschrieben wird. Das Schaltsteuerloch 41 hat eine breitere Hälfte 41a und eine schmalere Hälfte 41b,
so dass der Schaltstift in der breiteren Hälfte 41a dann aufgenommen ist, wenn die Steuerplatte 39 sich in ihrer
zurückgezogenen Lage befindet, während der Schaltstift in der schmaleren Hälfte 41b dann aufgenommen ist, wenn sich
die Steuerplatte 39 in ihrer vorgeschobenen Stellung befindet.
-VL-
Programmumschaltmechanismus-
Ein Programmumschaltmechanismus befindet sich auf der der Antriebseinrichtung für den Vortransport abgewandten Seite
der Antriebseinrichtung für den Rücktransport. Der Programmumschaltmechanismus umfasst im wesentlichen eine Schaltplatte
42, ein Umschaltrad 43 und eine Schaltverbindungsplatte 44.
Die Schaltplatte 42 ist hin- und herbewegbar an der Grundplatte des Magnetbandgerätes über ein Schaltstift 42a, der
in das Schaltsteuerloch 41 eingesetzt ist, und ein Plattenelement angebracht, das eine Radsperreinrichtung 42b zum
Verriegeln des Umschaltrades 43 aufweist. Die Richtung der Hin- und Herbewegung der Schaltplatte 42 verläuft senkrecht
zur Bewegungsrichtung der Betriebsartplatten 13F und 13R
und der anderen Bauteile der oben beschriebenen Antriebseinrichtung. Die Schaltplatte 42 ist normalerweise durch
eine Feder 42c in Abziehrichtung, d.h. von der Antriebseinrichtung für den Rücktransport weg vorgespannt.
Das Umschaltrad 43 ist an einer zentralen Stelle der unteren Aussenfläche der Schaltplatte 42 befestigt. Das Umschaltrad
43 ist ein Schrittzahnrad mit zwei symmetrischen Ausschnitten 43a, die teilweise die Umfangszahnreihe unterbrechen. Wenn
einer der Ausschnitte 43a einem Antriebsrad 45 zugewandt ist, das sich fortlaufend über die Motorantriebskraft dreht, dreht
sich das Umschaltrad 43 nicht. Wenn beide Ausschnitte 43a vom Antriebsrad 45 getrennt angeordnet sind, steht das Umschaltrad
43 mit dem Antriebsrad 45 in Eingriff und wird das Umschaltrad 43 dadurch gedreht. Das Umschaltrad 43 weist
zwei symmetrische Eingriffselemente 43b an einer ebenen Aussenfläche
an Stellen auf, die einen rechten Winkel bezüglich des Ausschnittes 43a bilden. Die Eingriffselemente 43b können
mit Radsperreinrichtungen 42b der Schaltplatte 42 in Eingriff gebracht werden.
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Die Schaltverbindungsplatte 44 ist unter dem Umschaltrad
43 angebracht. Die Schaltverbindungsplatte 44 weist ein Langloch 44a auf, in dem ein Stift 43c des Umschaltrades 43
aufgenommen ist, um eine Drehung des Umschaltrades 43 auf die Schaltverbindungsplatte 44 zu übertragen. Die
Schaltverbindungsplatte 44 ist hin- und herbeweglich an einem Ende an der Grundplatte des Magnetbandgerätes so gehalten,
dass sie sich in dieselbe Richtung wie die Schaltplatte 42 entsprechend der Drehung des Umschaltrades 43
hin-und herbewegt. Die Schaltverbindungsplatte 44 ist mit Klemmrollen über eine nicht dargestellte Rollenumschaltplatte
verbunden; die an ihrer einen Seite der Magnetkopfplatte 25 gegenüber angeordnet ist,und ist gleichfalls mit
^- einem Zwischenrad zum Antreiben der Spulenträger über eine
nicht dargestellte Zwischenschaltplatte gekoppelt. Die Hin- und Herbewegung der Schaltverbindungsplatte 4 4 bewirkt einen
Zwangskontakt einer der Klemmrollen mit der zugehörigen Kapstanachse und eine Ineingriffnahme des Zwischenrades mit
dem Spulenträger für den Vor- oder den Rücktransport, wodurch eine Programmumschaltung bewirkt wird.
Die Schaltverbindungsplatte 44 weist eine nicht dargestellte Plattenfeder auf, die einen Schalter betätigt, der zum Umschalten
der Ausgangssignale des Magnetkopfes vorgesehen ist.
2 ^Arbeitsweise des Ausführungsbeispiels des erfindungs-
^™^gemässen Mechanismus
Anhaltebetrieb (Fig. 1 und 6)
Im Anhaltebetrieb des Magnetbandgerätes sind beide elektro-
_ magnetischen Tauchkernspulen 2F und 2R für den Vor- und Rück-
"**" transport entregt und sind beide Sperrarme 3F und 3R in
im Uhrzeigersinn gedrehten Stellungen gehalten. Die Ausschnitte 7F und 7R der Steuerkurvenräder 6F und 6R sind jeweils dem
Antriebsrad 1 zugewandt. Die Sperrelemente 5F und 5R der
Sperrarme 3F und 3R erfassen die verriegelten Elemente 9F und
9R der Steuerkurvenräder 6F und 6R. Obwohl die Federplatten 11F und 11R mit den radial innenliegenden Stufen der Kurvenscheiben
1OF und 10R in Kontakt stehen und dazu neigen, gegen die Kurvenscheiben zu drücken, um mit dem flachen
Teil der Kurvenscheiben in Berührung zu kommen, drehen sich
daher die Steuerkurvenräder 6F und 6R nicht. Die Betriebsartplatten 13F und 1'3R, die Gleitplatte 18, und die Sperrplatte
19 sind alle in ihren abgezogenen Stellungen dementsprechend gehalten und die mit dem Betriebsartplatten 13F
und 13R über die Eingriffsstifte 16F und 16R verbundene
Verbindungsplatte 20 befindet sich in ihrer abgezogenen Stellung, so dass deren Parallelanordnung beibehalten ist. Der
Führungsstift 20a, der sich in der neutralen Lage im Führungsschlitz
23 der Schnellvorlauf- und Rücklaufplatte 21 befindet, drückt die Platte 21 weder zur Antriebseinrichtung
für den Vortransport noch zur Antriebseinrichtung für den Rücktransport und lässt diese Platte in der Mitte ihrer
Bewegungsstrecke.
Da sich die Gleitplatte 18 in ihrer abgezogenen Lage befindet, bleibt der Magnetkopfplattenarm 34, der über den :>
Verbindungsstift 18c mit der Gleitplatte 18 vereinigt ist, in seiner entgegen dem Uhrzeigersinn gedrehten Lage. Der
obere Arm des Magnetkopfplattenarmes 34 legt keine Kraft
"""""* ~'"~" an ""den Vorbewegungsstift 31 für die Magnetkopf platte, der
in das Loch 34a eingesetzt ist. Die Magnetkopfplatte 25
bleibt daher durch die Kraft der Feder 26 und 27 in ihrer · abgezogenen Lage.
Da die SchneiIvorlauf- und Rücklaufplatte 21 sich in ihrer
neutralen Lage befindet, bleibt das Suchlaufverbindungsglied • 35, das über den Schnellvorlauf- und Rücklaufstift 22
mit der Platte 21 vereinigt ist, unter der Magnetkopfplatte
35 parallel zur Magnetkopfplattenbewegungsrichtung. Die abgezogene Lage der Magnetkopfplatte 35 erlaubt es weiterhin
nicht, dass ihr Eingriffsstift 36 die Stufe 35a des Such-
'--34:0541;Ί
laufverbindungsglied'es 35 erfasst. ■ v
Zu diesem Zeitpunki^-hati-der-Kanalumschaltmechanismus die
folgende Anordnung:
Die Schaltplatte 42 befindetr=-s±ch in der abgezogenen Stellung
und ihr Schaltstift 42a befindet sich in der breiteren Hälfte 41a des. SchaLtsteuerloches 41, da die Steuerplatte
39 noch nicht vorbewegt ist. Das Umschaltrad 43 dreht sich nicht/ da sein Ausschnitt 43a dem Antriebsrad 45 zugewandt
ist,und das Radsperrelement 42b der Schaltplatte 42 erfasst das verriegelte Element 43b des Schaltrades 43, so dass es
verriegelt ist. Die Schaltverbindungsplatte 44, die über das Schaltrad 43 angetrieben wird, bleibt .in einer zur Antriebs-
^ einrichtung für den Vortransport abgezogen oder in einer vollständig zur Antriebseinrichtung für den Rücktransport
vorgeschobenen Lage.
Beginn des Abspielbetriebes (Fig. 2) '20 -
Wenn die elektromagnetischen Tauchkernspulen 2F und 2R über die Energiequelle erregt werden, werden die Sperrarme 3F und
3R entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht, so dass sich ihre Sperrelemente 5F und 5R von den verriegelten Elementen 9F
und 9R der Steuerkurvenräder 6F und 6R lösen. Dann werden die Steuerkurvenräder 6F und 6R an einer Drehung nicht mehr
gehindert und leicht durch die Federplatten 11F und 11R,
die von den radial innenliegenden Stufen zu den flachen Teilen der-Kurvenscheiben 10F und 10R versetzt werden, solange gedreht,
bis die Steuerkurvenräder 6F und 6R das Antriebsrad erfassen Und sich zu drehen beginnen. Aufgrund der leichten
Drehung der Steuerkurvenräder 6F und 6R kommen die Stössel 17F und 17R der Betriebsartplatten 13F und 13R mit den
Antriebskurvenscheiben 12F und i2R*auf den Steuerkurvenrädern
-*^ 6F "und 6R in Kontakt," so dass die Betriebsartplatten 1 3F
.-.-' und 13R entsprechend der Drehung der Steuerkurvenräder
vorbewegt werden.
Unmittelbar nach Beginn- der Drehung der Steuerkurvenräder
-—. 6F und 6R wird die elektromagnetische Tauchkernspule 2R
für den Rücktransport entregt, so dass sich der Sperrarm 3R im Uhrzeigersinn entsprechend bis zur selben Lage dreht,
die er im Anhaltebetrieb einnimmt. Da jedoch das Steuerkurvenrad 6R sich bereits zu-drehen begonnen hat, setzt
die Betriebsartplatte 13R ihre Vorbewegung zusammen mit
der Betriebsar-tplatte 13F für den Vortransport trotz Entregung
der Tauchkernspule 2R fort. Die Gleitplatte 18 und die Sperrplatte 19, die zwischen den beiden Betriebsartplatten
13F und 13R angeordnet sind, bewegen sich gleichfalls
vor, da die Druckelemente 15F und 15R der Betriebsartplatten
gegen den Stift 19a der Sperrplatte 19 zusammen mit der Vorbewegung der Betriebsartplatten drücken.
Die gleichzeitigen Vorbewegungen der Eingriffsstifte 16F
und 16R der Betriebsartplatten 13F und 13R bewirken, dass ·
die damit gekoppelte Verbindungsplatte 20 sich parallel dazu bewegt. Zusammen mit dieser Bewegung der Verbindungsplatte
20 bewegt sich der daran vorgesehene Führungsstift 20a parallel im Führungsschlitz 23 der Schnellvorlauf-
und Rücklaufplatte 21, so dass er diese Platte niemals zur Antriebseinrichtung für den Vortransport oder den Rücktransport
drückt. Die Platte 21 bleibt somit in ihrer neutralen Lage.
Zu diesem Zeitpunkt sind die verschiedenen Bauelemente der Magnetkopfplatte 25 in der folgenden Weise angeordnet:
Der Magnetkopfplattenarm 34, der in Arbeitsverbindung mit
■35 dem Verbindungsstift 18c der Gleitplatte 18 steht, beginnt
sich im Uhrzeigersinn zusammen mit der Vorbewegung der
^" . Gleitplatte 18 zu drehen. Der obere Arm des Magnetkopf plattenarmes
drückt gegen den Stift 31 zum Vorbewegen der Magnetkopfplatte des Hilfsarmes 29 und bringt die Magnetkopfplatte
25, die mit dem Hilfsarm_.29 vereinigt ist, dazu,
sich vorzubewegen. Da die Feder 32, die den Hilfsarm 29 ~~~~ in die abgezogene Lage der Magnetkopf platte 25 vorspannt,
eine Kraft hat, die grosser als diejenige Kraft der Federn 26 und 27 ist, die die Magnetkopfplatte 25 selbst vorspannen/ ·
kommt es niemals vor, dass sich nur der Hilfsarm 29 dreht, wenn er in die Vorbewegungsrichtung gezogen wird, so dass
er sich immer zusammen mit der Magnetkopfplatte 25 vorbewegt.
/'' Da die Schnellvorlauf- und Rücklauf platte 21 die neutrale
Lage beibehält, bleibt auch das Suchlaufverbindungsglied 35 in derselben Lage, die es im Anhaltebetrieb einnimmt.
Die Magnetkopfplatte 25 hat noch nicht ihre Vorbewegung
vollendet und noch nicht eine Lage erreicht, in der der Eingriffsstift 36 die Stufe 35a des Suchlaufverbindungsgliedes
35 erfasst. Andererseits arbeitet der Kanalumschaltmechanismus aus den folgenden Gründen nicht. Aufgrund der Erregung der
Tauchkernspule 2R für den Rücktransport hat sich auch die Steuerplatte 39 zusammen mit dem Sperrarm 3R entgegen dem
Uhrzeigersinn gedreht, um das Steuerkurvenrad 6R zu entriegeln. Da jedoch die Steuerplatte 39 sich noch nicht vorbewegt,
befindet sich der Schaltstift 42a der Schaltplatte 42 in der breiteren Hälfte 41a,. so dass gegen den Stift
niemals eine Seitenkante des Loches 41 trotz der Drehung der Steuerplatte 39 drückt^Die Schaltplatte 42 bewegt sich
daher nicht und bewirkt niemals eine Kanalumschaltung.
Unmittelbar danach wird die Tauchkernspule 2R entregt, so dass die Steuerplatte 39 in ihrer Ausgangslage zurückkehren
kann. Trotz einer späteren Vorbewegung der Steuerplatte 39, die eine Verschiebung des Schaltstiftes 42a von der breiteren
Hälfte zur schmaleren Hälfte des Schaltsteuerloches 41 bewirkt, drückt gegen den Schaltstift 42a daher niemals die
^<^ Seitenkante der schmaleren Hälfte des Loches 41 , so dass
. niemals ein Umschatten- des Kanals bewirkt wird.
Abspielbetrieb (Fig. 3 und 7)
Die Drehung des Steuerkurvenrades 6E für den Vortransport
wird an einer Steile-angehalten,' an der der Ausschnitt 7F.
dem Antriebsrad 1 zugewandt ist, wobei das Steuerkurvenrad 6F in dieser Lage aufgrund der Ineingriffnahme des
Eingriffselementes 8F mit dem Sperrelement 5F des Sperrarmes
3F verriegelt wird. Das Steuerkurvenrad 6R für den Rücktransport befindet sich in einer im Uhrzeigersinn gedrehten
Lage aufgrund der Entregung der Tauchkernspule 2R, in der das Sperrelement 5R das Eingriffselement 8R des
Steuerkurvenrades 6R nicht erfasst. Daher führt das Steuerkurvenrad 6R eine Umdrehung aus, bis der Ausschnitt 7R
dem Antriebsrad 1 zugewandt ist, und das verriegelte Element 9R erfasst das Sperrelement 5R, um das Steuerkurvenrad 6R
zu verriegeln. Da zu diesem Zeitpunkt der Stössel 17F der
Betriebsartplatte 13F für den Vortransport die Lage des
grössten Radius der Antriebskurvenscheibe 12R erreicht hat,
haben die Betriebsartplatte 13F, die Gleitplatte 18 und
■ · die Sperrplatte 19 alle ihre Vorbewegungen vollendet. Daher
zieht der mit der Gleitplatte 18 gekoppelte Magnetkopfplattenarm 34 am Hilfsarm 29 und bewegt der Plattenarm 34
den Magnetkopf 24 in eine Lage, in der er in Zwangskontakt mit dem Magnetband steht.
Da das Steuerkurvenrad 6R für den Rücktransport eine Umdrehung ausführt, befindet sich der Stössel 17R der Betriebsartplatte
13R, die ihre Vorbewegung bereits vollendet hat, an der Stelle des kleinsten Radius der Antriebskurvenscheibe
12R, wohingegen die Betfiebsartplatte 13R dazu neigt,
sich über die Kraft der Feder 14R zurückzuziehen. Da jedoch die Verbindungsplatte 20 in der vollständig vorgeschobenen
Lage parallel gehalten ist, bleibt die Betriebsartplatte 13R in der vorgeschobenen Lage.
-VS-
D.h. im einzelnen, dass auf das Ende der Vorbewegung der ,,.--"" Magnetkopf platte 25 hin der Eingriffsstift 26 der Magnetkopfplatte 25 die Stufe 35a" des Suchlaufverbindungsgliedes
35 erfasst und verhindert, dass das Suchlaufverbindungsglied 35 sich zur Antriebseinrichtung für den Vortransport
dreht. Zusätzlich tritt der"steuerstift 35a des Suchlauf-
-— Verbindungsgliedes 35 in den Hohlraumteil des Steuerloches
_. ■ 37 ein. Dadurch wi~rd~~das~ Suchlauf verbindungsglied 35 in
der neutralen Lage gehalten und wird der Schnellvorlauf- und Rücklaufstift 22 der Platte 21 im Loch 35c des Suchlaufverbindungsgliedes
35 an einer Stelle gehalten, an der die Platte 21 in der Mitte ihrer Bewegungsstrecke festgelegt
ist. Obwohl der Führungsstift 20a der Verbindungs- - platte 20 sich an einem Ende des Führungsschlitzes 23 der
Platte 21 befindet und dazu neigt, sich entgegen dem Uhrzeigersinn zu drehen, wird das durch den Führungsschlitz
23 verhindert. Die Verbindungsplatte 20, die so unbeweglich durch den Eingriffsstift und den Führungsstift 20a festgelegt
ist, bleibt daher parallel in der vorgeschobenen Lage und die damit über den Eingriffsstift 16R gekoppelte
Betriebsartplatte 13R hält gleichfalls in der vorgeschobenen Lage an.
Bei diesen funktionellen Beziehungen und Lagebeziehungen
zwischen den verschiedenen Bauelementen wird der Abspielbetrieb fortgesetzt, bevor die Tauchkernspule 2F für den
Vortransport entregt wird. Da die Tauchkernspule 2R für den Rücktransport während der gesamten Zeit entregt gehalten
ist, drückt die Steuerplatte 39 niemals gegen den Schaltstift 4 2a und bewirkt die Steuerplatte 39 niemals eine
Kanalumschaltung trotz der Tatsache, dass der Schaltstift 42a sich in der schmaleren Hälfte 41a des Schaltsteuerloches
41 der Steuerplatte 39 befindet.
- 20 -
Beginn der Programmumschaltung (Fig. 4)
Wenn ein Schalter zum Umschalten des Programmes beim oben beschriebenen Abspielen gedrückt wird, wird die Tauchkernspule
2R für den Rücktransport erregt. Die Steuerplatte 39 bleibt weiter in der vorgeschobenen Lage, so dass der
Schaltstift 42a der Schaltplatte 42 sich in der schmaleren Hälfte 41b des Schaltsteuerloches 41 befindet. Wenn der
Sperrarm 3R sich entgegen dem Uhrzeigersinn aufgrund der Erregung der Tauchkernspule 2R dreht, dreht sich auch die
mit dem Sperrarm 3R gekoppelte Steuerplatte 39, so dass der Schaltstift 4 2a gegen die Antriebseinrichtung für den
Vortransport durch eine der Seitenkanten der schmaleren Hälfte 41b des Schaltsteuerloches 41 gedrückt wird.
Dadurch wird auch die Schaltplätte 42 zur Antriebseinrichtung
für den Vortransport verschoben, so dass ihr Radsperrelement 42b sich vom Eingriffselement 43b löst und das
Umschaltrad 43 entriegelt. Das hat zur Folge, dass sich das Umschaltrad 43 etwas drehen kann, um das Antriebsrad 45
zu erfassen, so dass es danach durch das Antriebsrad 45 angetrieben wird.
Die leichte Anfangsdrehung des Umschaltrades 43 vor der Ineingriffnähme mit dem Antriebsrad 45 wird bewirkt, da . ■-.-,..
die Schaltverbindungsplatte 44 zur neutralen Lage durch
die Federkraft der Plattenfeder, die an der Schaltverbindungsplatte
44 befestigt ist, um den Umschalter für das Ausgangssignal des Magnetkopfes zu betätigen, durch eine
nicht dargestellte Feder zum Vorspannen des Zwischenrades in Richtung auf die neutrale Lage und durch andere Elemente
vorgespannt ist.
Mit der Drehung des Umschaltrades 43 drückt der daran be-,---""'
festigte Stift 43c gegen die Schaltverbindungsplatte 44 und bewegt der Stift 43c die Platte 44 zur Antriebseinrichtung
für den Vortransport. Gleichzeitig beginnt sich ' eine nicht dargestellte Rollenumschaltplatte an der unteren
Aussenflache der Magnetkopfplatte 25, die mit der Schalt-
--- verbindungsplatte 44 verbunden ist, zur Antriebseinrichtung
für den Rücktransport zu bewegen.
Am Anfang der Programmumschaltung wird das Steuerkurvenrad
6R entriegelt und beginnt sich das Steuerkurvenrad 6R auf die Erregung der Tauchkernspule 2R hin zu drehen,
wie es zu Beginn des Abspielbetriebes der Fall ist. Da jedoch die Betriebsartplatte 13R bereits ihre Vorbewegung
vollendet hat, läuft das Steuerkurvenrad 6R leer.
Vollendung der Kanalumschaltung (Fig. 5)
Die elektromagnetische Tauchkernspule 2R, die am Anfang der Kanalumschaltung erregt wurde, wird bald entregt. Der
Sperrarm 3R und die Steuerplatte 3 9 können sich im Uhrzeigersinn in ihre Ausgangslage jeweils drehen. Der Schaltstift
42a in der schmaleren Hälfte 41b des Schaltsteuerloches 41 wird dadurch vom Druck durch die Seitenkante des
Loches 41 freigegeben und die Schaltplatte 42 wird durch die Kraft der Feder 42c in die Lage zurückgeführt, in der
sie sich beim Anhaltebetrieb befunden hat.
Das Umschaltrad 43 setzt seine Drehung fort und befördert die Schaltverbindungsplatte 44 nach vorne. Wenn ein anderes
Eingriffselement 43b des Umschaltrades 43 als das, das für den Anhaltebetrieb vorgesehen ist, eine Lage erreicht, in
der es das Radsperrelement 42b der Schaltplatte 42 erfasst, wird das Umschaltrad 43 dadurch verriegelt und ist der Ausschnitt
43a gleichzeitig dem Antriebsrad 45 zugewandt.
401411 i5
^3^" Wenn das Steuerkurvenrad 6R eine Leerlauf Umdrehung beendet
-'--- hat, ist sein Ausschnitt—7R dem Antriebsrad 1 zugewandt und
erfasst das Sperrelement 5R des Sperrarmes 3R das verriegelte Element 9R, wodurch das Steuerkurvenrad 6R undrehbar verriegelt
_.5 ist. _ -^"
m&-..-.-?-. Wenn die Schaltver-fe-iiidungsplatte 44 ihre Vorbewegung zur An-
if^": triebseinrichtung für-den Vortransport vollendet, vollendet
S.L~~ eine nicht dargestellte Rollenschaltplatte, die sich auf
ri0 einer Seite der Magnetkopfplatte 25 gegenüber befindet, ihre
r_" ... Vorbewegung zur Antriebseinrichtung für den Rücktransport.
SaT*'"'-- Die Klemmrolle für den Vortransport bewegt sich daher von
der Kapstanachse weg, wohingegen die "Klemmrolle für den Rück-
■-■--T-^' transport zwangsweise mit der zugehörigen Kapstanachse in
5-1JL-__ Berührung kommt. Gleichzeitig verschiebt sich eine nicht dar-
'£'i?:-7. gestellte Zwischenschaltplatte in ihre Lage für den Rück-
ft^*" transport, so dass ein nicht dargestelltes Zwischenrad mit
r^-r- dem nicht dargestellten Spulenträger für den Rücktransport
-"'"-tI-": in Eingriff kommt, womit eine Programmumschaltung vom Vor-
;2Ö ._ transport auf den Rücktransport vollendet ist.
/-"^r7OIe obige Beschreibung bezüglich der Kanalumschaltung vom
^--^--^--yortransport auf den Rücktransport reicht für den Fachmann
__ J- zum Verständnis auch hinsichtlich der Umschaltung vom Rück- 25 ζ transport auf den Vortransport aus.
Vom Ende des Abspielbetriebes bis zum Anhaltebetrieb
--Γ.----.-Wenn der Abspielbetrieb beendet ist, wird die elektromagneti-
^fSÄ^ScitBv-Iauchkernspule 2F entregt. Der Sperrarm 3F dreht sich im
Uhrzeigersinn, so dass- er sein Sperrelement 5F vom Eingriffs-.8F
des Steuerkurvenrades 6F wegbringt. Die Federplatte an der radial aussenllegenden Stufe der Kurvenscheibe
angeordnet'ist und dazu neigt, zwangsweise mit dem flachen Teil der Kurvenscheibe 1OF in Berührung zu kommen,
kann nun das entriegelte Steuerkurvenrad '6F etwas bewegen.
Dementsprechend bewegt sich der Stössel 17F, der sich an
der Stelle des grössten Radius der Kurvenscheibe 12F befindet/
zusammen mit der Drehung des Steuerkurvenrades 6F weg. Die Betriebsartplatte 13F, die den Stössel 17F
trägt,und die Verbindungsplatte 20 ziehen sich mit der Kraft der Feder 14F zurück und kehren in ihre Lage für
den Anhaltebetrieb zurück. Da die Verbindungsplatte 20 aus der festen Lage .freigegeben ist,zieht sich gleichzeitig
auch die Betriebsartplatte 13R für den Rücktrans-„. port durch die Kraft der Feder 14R zurück. Andererseits
drückt die Federplatte 11F gegen die Kurvenscheibe 10F
und setzt die Kurvenscheibe 10F zusammen mit dem Steuerkurvenrad 6F ihre Drehung bis zu einer Lage fort, in der die
Federplatte 11F mit der radial innenliegenden Stufe der' Kurvenscheibe 10F in Berührung steht. An dieser Stelle der
Kurvenscheibe 10F erfasst das verriegelte Element 9F des Steuerkurvenrades 6F das Sperrelement 5F des Sperrarmes 3F
und hält das Steuerkurvenrad 6F in seiner Drehung an.
Durch das Abziehen der Betriebsartplatten 13F und 13R drücken
die Druckelemente 15F und 15R der Betriebsartplatten 13F
und 13R nicht mehr gegen den Stift 19a der Sperrplatte und werden daher die Sperrplatte 19 und die damit in Funktionsverbindung stehende Gleitplatte 18 freigesetzt. Das hat zur
Folge, dass sich die Magnetkopfplatte 25 über die Kraft der Federn 27 und 28 zurückzieht und das auch die Gleitplatte
18 und die Sperrplatte 19, die in Funktionsverbindung mit der Magnetkopfplatte 25 über das Plattenverbindungsglied
34 stehen, gleichfalls in ihre Stellungen für den Anhaltebetrieb zurückkehren. .
35
- 24 - -■"
- Weitere Ausführungsbeispiele der Erfindung
Die vorliegende Erfindung beschränkt sich nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel, und kann vielmehr in der
folgenden Weise ausgeführt "werden:
(1) Während bedr-dem—dargestellten Ausführungsbeispiel
die Tauchkernspule 2R für den Rücktransport dazu dient, den Kanalumschaltmechanismus zu betätigen,· kann auch die
Tauchkernspule 2F für den Vortransport dazu, benutzt werden. In diesem Fall ist die Steuerplatte 39 am Sperrarm 3F für
den Vortransport befestigt.
(2) Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Steuerplatte 39 und die Gleitplatte 18 unabhängig und voneinander
getrennt ausgebildet.- Es kann jedoch auch eine Gleitplatte 18, die so geformt ist, dass sie als Steuerplatte 39 arbeitet, benutzt werden, vorausgesetzt, dass
sie eine Versetzung der Schaltplatte 42 bei einer Drehung des Sperrarmes ausser für die Zeit verhindern kann, während
der der Magnetkopf vorbewegt wird.
(3) Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel erfolgt
die Kanalumschaltung durch eine Zusammenarbeit des Stiftes
42a der Schaltplatte 42 mit dem Schaltsteuerloch 41 der Steuerplatte 39. Statt dessen kann ein ähnliches Loch -.":-.
in der Schaltplatte 42 so ausgebildet sein, dass es mit einem ~ ähnlichen Stift zusammenarbeitet, der an der Steuerplatte
39 vorgesehen ist.
(4) Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel überträgt die Schaltverbindungsplatte 44 die Drehung des Umschalt- rades
43 auf die Rollenschaltplätte und die Zwischenschaltplatte. Die Schaltverbindungsplatte 44 kann jedoch auch so
geformt sein, dass sie direkt die Klemmrolle und das Zwischenrad betätigt.
. "■" 340541T
• (5) Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel werden
die Kraft der Federplatten 11F und 11R und die Kurvenscheiben
1OF und 10R dazu benutzt, die Steuerkurvenräder 6F und
6R dazu zu bringen, mit dem Antriebsrad 1 zu kämmen. Die 'geringe Anfangsdrehung der Steuerkurvenräder kann jedoch
auch unter Verwendung der Antriebskurvenscheiben 12F und
~~- 12R und'der Kraft der Federn bewirkt werden, die die Betriebsartplatten
13F und 13R in ihre zurückgezogene Stellungen vorspannen.
10
10
(6) Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel dient ein einziges Mechanismus dazu, sowohl den Schnellvorlauf-
und Rücklaufmechanismus als auch den Kopfverschiebemechanis-
, -' mus zu betätigen und die Beibehalten eines Zwangskontaktes
des Magnetkopfes mit dem Band sicherzustellen, indem die elektromagnetische Tauchkernspule 2F für den Vortransport
erregt wird. Die Tauchkernspule 2F für den Vortransport kann jedoch gleichfalls wie die Tauchkernspule 2R für den
Rücktransport entregt werden,unmittelbar nachdem der Kopf mit seiner Vorbewegung begonnen hat,vorausgesetzt, dass
eine Feder oder eine andere elektromagnetische Tauchkernspule dazu verwandt wird, den Zwangskontakt des Magnetkopfes
beizubehalten. Bei dieser alternativen Konstruktion ist es möglicn, entweder die Tauchkernspule für den Vortransport
oder für den Rücktransport dazu auszuwählen, die Steuerplatte 39 zum Zwecke der Kanalumschaltung zu bewegen.
(7) Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel diente der MagnetkopfVerschiebemechanismus dazu, sowohl den Schnellvorlauf-
und Rücklaufmechanismus als auch den Magnetkopfverschiebemechanismus
zu betätigen, indem dafür gesorgt wird, dass die Antriebseinrichtung für den Vortransport und die
Antriebseinrichtung für den Rücktransport simultan arbeiten. Beide Mechanismen können jedoch auch unabhängig vorgesehen
sein. In diesem Fall sollte der.MagnetkopfVerschiebemechanismus
in Funktionsverbindung mit der Steuerplatte 39 stehen, so
— „ill
dass die Steuerplatte, die beim Abspielbetrieb verschoben
wurde, durch die elektromagnetische Tauchkernspule für den Vortransport oder den Rücktransport bewegt wird, um
dadurch die Schaltverbindungsplatte 44 zu bewegen. 5
Der erfindungsgemässe Umschaltmechanismus kann das Umschalten
des Kanals unter Verwendung der herkömmlich benutzten Tauchkernspulen und dadurch steuern, dass einfach eine zu- ■
sätzliche Steuerplatte vorgesehen ist, die auf die Bewegung des Magnetkopfes zum Band hin und vom Band weg ansprechend
bewegbar ist. Es wird keine weitere Tauchkernspule benötigt, die ausschliesslich für das Umschalten des Kanals dient.
Das trägt zu einem vereinfachten Aufbau und zu einer weiteren Verringerung der Grosse und der Kosten des Magnetbandgerätes
bei.
Claims (7)
- Eanaiumschaltmechanismus für ein MagnetbandgerätPAT. ENTANSPRÜCHEKanalumschaltmechanismus für ein Magnetbandgerät, gekennzeichnet durch eine Antriebseinrichtung für den Vortransport, um das Magnetbandgerät auf die Arbeitsweise des schnellen Vortransportes einzustellen, eine Antriebseinrichtung für den Rücktransport, um das Magnetbandgerät auf die Arbeitsweise des~Rückspulens einzustellen, elektromagnetische Tauchkernspulen (2F, 2R) für den Vortransport und den Rücktransport, zum Betätigen der Antriebseinrichtungen für den Vortransport und den Rücktransport jeweils, eine Steuerplatte (39), die auf einen Magnetkopfverschiebemechanismus des Magnetbandgerätes und auf eine der elektromagnetischen Tauchkernspulen (2F, 2R)' anspricht und verschiedene Positionen zwischen dem Anhaltebetrieb und dem Ab-spielbetrieb des Magnetbandgerätes einnimmt, ein erstes An- _^-feriebsrad (45), das fortlaufend vom Antriebsmotor des Magnet-„---'' - bandgerätes gedreht wird, ein Umschaltrad (43). mit einer Zahnreihe, die mit dem ersten Antriebsrad (45) in Eingriff bringbar ist und mit zwei Ausschnitten (43a), die teilweise die Zahnreihe unterbrechen und vom ersten Antriebsrad ( 45) lösbar sind, eine. Schaltverbindungsplatte (44) , die auf die Drehung des Umschaltrades (43) ansprechend hin- und herbewegbar ist, um das Magnetbandgerät von der Arbeitsweise des Vortransportes auf die Arbeitsweise des Rücktransportes " umzuschalten und umgekehrt,und eine Schaltplatte (42) zum .Verriegeln des Umschaltrades (43) in einer Lage, in der es vom ersten Antriebsrad (45) gelöst ist,und zwar auf die Steuerplatte (39) ansprechend, wenn die Steuerplatte (39) sich in einer Lage befindet, die dem Abspielbetrieb des Magnetbandes entspricht.
- 2. Kanalumschaltmechanismus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , dass die Schaltplatte (42) am Umschaltrad (43) befestigt ist.
- 3. Kanalumschaltmechanismus nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , dass der Magnetkopfverschiebemechanismus durch die Kraft der Antriebseinrichtungen für den Vortransport und den Rücktransport betätigt wird, wenn beide Einrichtungen gleichzeitig arbeiten.
- 4. Kanalumschaltmechanismus nach Anspruch 1 oder 2, dadurch""^ g ekennzeichjiet , dass die Einrichtungen für den Vortransport und den Rücktransport jeweils aus einem zweiten Antriebsrad(1) das fortlaufend vom Antriebsmotor gedreht wird, Steuerkurvenrädern (6F, 6R) für den Vortransport und den Rücktransport, von denen jedes eine Zahnreihe, die mit .- dem zweiten Antriebsrad in Eingriff bringbar ist, und einen Ausschnitt (7F, 7R) aufweist, der vom zweiten Antriebsrad (1)lösbar ist, Betriebsartplatten (13F, 13R) für den Vortransport ~ und den Rücktransport, die jeweils auf die Drehung des Steuer-. kurvenrades (6F, 6R) ansprechend bewegbar sind,und Sperrarmen (3F, 3R) für den Vortransport und den Rücktransport bestehen, von denen'jeder auf die Betriebsartplatte (13F, 13R) und die elektromagnetische Tauchkernspule (2F, 2R) anspricht, -um das Steuerkurvenrad (6F, 6R) in einer.Stellung ■ . zu verriegeln, in der es vom~zweiten Antriebsrad (1) gelöst ist.
- 5. ' Kanalumschaltmechanismus nach Anspruch 4, dadurch -gekennzeichnet , dass die Schaltplatte (42) -" gleitend verschiebbar so angeordnet ist, dass ihre Lage beim Anhaltebetrieb des Magnetbandes sich bezüglich der Sperrarme (13F, 13R) für den Vortransport oder den Rücktransport von der Lage beim Abspielbetrieb des Magnetbandgerätes unterscheidet.
- 6. Kanalumschaltmechanismus nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet ) dass die Steuerplatte (39) ein Langloch (41) aufweist, und dass die Schaltplatte (42) einen Schaltstift (42a) aufweist, der in das Langloch (41) eingesetzt ist.
- 7. ■■ Kanalumschaltmechanismus nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet , dass das Langloch (41) eine breitere Hälfte (41a) und eine schmalere Hälfte (41b) um-" fasst, wobei der Schaltstift (42a) sich in der breiteren Hälfte (41a) beim Anhaltebetrieb des Magnetbandgerätes . und in der schmaleren Hälfte__ (41b) beim Abspielbetrieb des Magnetbandgerätes befindet.
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1984
- 1984-02-10 US US06/578,948 patent/US4574322A/en not_active Expired - Fee Related
- 1984-02-15 DE DE3405411A patent/DE3405411A1/de not_active Ceased
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