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DE335900C - Sohlenrissvorrichtung - Google Patents

Sohlenrissvorrichtung

Info

Publication number
DE335900C
DE335900C DE1919335900D DE335900DD DE335900C DE 335900 C DE335900 C DE 335900C DE 1919335900 D DE1919335900 D DE 1919335900D DE 335900D D DE335900D D DE 335900DD DE 335900 C DE335900 C DE 335900C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sole
crack
knife
slide
lever
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1919335900D
Other languages
English (en)
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Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE335900C publication Critical patent/DE335900C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D43/00Machines for making stitch lips, or other preparatory treatment of soles or insoles before fixing same
    • A43D43/02Machines for making stitch lips, or other preparatory treatment of soles or insoles before fixing same for making stitch lips by cutting

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Sohlenrißvorrichtung. Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Einschneiden des Risses, d. h. des zum Bergen der Doppelstiche dienenden Falzes in Schuhsohlen. Bei den bekannten Sohlenrißvorrichtungen und -maschinen schneidet das Rißmesser, das sich im gleichen Maße hebt und senkt, wie die. Sohlendicke zu-und abnimmt, bei jeglicher Sohlendicke die gleiche Rißtiefe, auf die es vorher von Hand eingestellt wird. Es kommt !daher beim Bearbeiten dünner Sohlen oft vor, daß das Messer besonders dünne oder weiche Sohlenstellen vollständig durchschneidet.
  • Um dies zu vermeiden, ist der Erfindungsgegenstand mit Mitteln versehen, die das Rißmesser selbsttätig so einstellen, daß die Rißtiefe in einem bestimmten Verhältnis zur Zu-und Abnahme der Sohlendicke zu- und abnimmt. Diese Vorrichtung besteht beispielsweise aus einem das Rißmesser tragenden wagerechten Hebel, der einerends am Gestell der Vorrichtung und andei-ends an einem darin auf und ab beweglichen Schieber amgelenkt ist; welch letzterer mit seinem die Sohlenauflage bildenden Oberteil durch eine Feder gegen die Vorschubrolle gedrückt wird, so daß er sich je nach der Sohlendicke höher oder tiefer einstellt und dabei mittels des Hebels das Rißmesser in einem dem Verhältnis der Hebelarme entsprechend geringeren Maße hebt oder senkt.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs-@eispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigen Fig. z die Vorrichtung in Seitenansicht, teilweise geschnitten, und Fig. 2 dieselbe in Vorderansicht Der senkrechte Schenkel des das Gestell bildenden Winkels a. ist in der Vorderfläche mit einer im Querschnitt schwalbenschwanzförmigen Ausfräsung versehen, in der ein bügelförmiger Schieber b auf und ab be-,veglich geführt ist. Dieser wird durch eine zwischen seinem unteren wagerechten Schenkel und demjenigen des Winkels a sitzende Schraubenfeder c beständig aufwärts und mit seinem oberen wagerechten Schenkel b', der die Sohlenauflage bildet, gegen die Vorschubrolle d gedrückt. Dicht vor dem Winkel a und dem Schieber b liegt ein wagerechter Hebel e, der mit dem einen Ende bei f (Fig. 2) an einem seitlichen Ansatz des Schiebers b und mit dem anderen Ende bei g an dem Winkel a angelenkt ist. Bei h, in der Mitte zwischen den beiden Gelenkzapfen f und g, ist an dem Hebel e rechtwinklig zu demselben das Rißmesser i befestigt, das an, beiden Enden mit einer vorwärts gebogenen Schneide versehen ist und mit dem oberen Ende durch einen Schlitz der Sohlenauflage b' hindurchragt. Auf dem hinteren Teil der letzteren ist ein verstellbares Anschlagblech k befestigt.
  • Die zu bearbeitende Sohle l wird von der Seite (in Fig. 2 von links) zwischen die Auflage b' und die Vorschubrolle d eingeführt und durch Drehen der letzteren, z. B. mittels einer auf ihrer Welle sitzenden (nicht gezeichneten) Kurbel am Anschlagblech k entlang vorgeschoben, wobei die obere Schneide des Messers i den Riß in die Sohle einschneidet. Der Schieber b wird hierbei mit der Auflage b' beständig an *die Sohle L angedrückt, stellt sich also je nach der Sohlendicke tiefer oder höher ein; mit ihm senken und heben sich auch der Gelenkzapfen f des Hebels e sowie das Rißmesser i, letzteres aber nicht im Bleichen Maß wie der Schieber, sondern nur um die Hälfte, da, das Verhältnis der Hebelarme fit : f g = i : 2 ist. In dieser Weise wird das Rißmess,er i selbsttätig auf eine der j eweiligen Sohlendicke entsprechende, z. B. die Hälfte derselben betragende Rißtiefe eingestellt.
  • Für besondere Zwecke kann man den Schieber b und mit ihm auch das Rißmesser i in beliebiger Höhenlage, der eine bestimmte Rißtiefe entspricht, durch Anziehen der an dem Schieber b sitzenden und durch einen Schlitz des Winkels c- greifenden Kopfschraube -in feststellen. Ferner kann durch Verstellen des Gelenkzapfens g in wagerechten Schlitzen des Winkels a und des Hebels e das Verhältnis der Hebelarme fg und fit und damit auch dasjenige der Hübe des Schiebers b und des Messers i verändert oder, wenn der in den Schlitz des Hebels e greifende Teil des Zapfens g exzentrisch ist, durch Drehen dieses Zapfens das Rißmesser i gegenüber dem Schieber b etwas gehoben oder gesenkt und so auch das Verhältnis der Rißtiefe zur Sohlendicke etwas verändert werden. Schließlich kann das Messer i. nach Abnutzung seiner einen Schneide zwecks Benutzung der anderen auf dein Befestigungsbolzen 1i um i8o° gedreht werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE i. . Sohlenrißvorxichtung, gekennzeichnet durch Mittel, die das Rißmesser selbsttätig so einstellen, daß die Rißtiefe in einem bestimmten Verhältnis zur Zu-und Abnahme der Sohlendicke zu- und abnimmt. a. Sohlenrißvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daB das Rißmesser (i.) an einem wagerechten Hebel (e) befestigt ist, der einerends am Gestell (a) und anderends an einem darin auf und ab beweglichen Schieber (b) angelenkt ist, welch letzterer mit seinem die Sohlenauflage bildenden Oberteil (b') durch eine Feder (c) gegen die Vorschubrolle (d) gedrückt wird.
DE1919335900D 1919-10-28 1919-10-28 Sohlenrissvorrichtung Expired DE335900C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE335900T 1919-10-28

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE335900C true DE335900C (de) 1921-04-19

Family

ID=6219797

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1919335900D Expired DE335900C (de) 1919-10-28 1919-10-28 Sohlenrissvorrichtung

Country Status (1)

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DE (1) DE335900C (de)

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