DE3342975C2 - - Google Patents
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- DE3342975C2 DE3342975C2 DE19833342975 DE3342975A DE3342975C2 DE 3342975 C2 DE3342975 C2 DE 3342975C2 DE 19833342975 DE19833342975 DE 19833342975 DE 3342975 A DE3342975 A DE 3342975A DE 3342975 C2 DE3342975 C2 DE 3342975C2
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22C—FOUNDRY MOULDING
- B22C5/00—Machines or devices specially designed for dressing or handling the mould material so far as specially adapted for that purpose
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- Mechanical Engineering (AREA)
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- Mold Materials And Core Materials (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Wiederaufbereiten von tongebundenen Gießerei-
Formsanden, denen bei und nach dem Entleeren der Form Feinstanteile (Schlämmstoffe)
entzogen werden, indem dem aufzubereitenden Alt-Formsand Feinstanteile wieder zugeführt
werden.
Ein derartiges Verfahren ist aus der DE-Z Gießerei 70 (1983) Nr. 3 vom 7.2.1983, Seite 77-83
bekanntgeworden.
Tongebundener Formsand ist der am häufigsten verwendete Formstoff für die Herstellung von
Metallguß. Tongebundener Gießereisand setzt sich in der Regel aus Quarzsand, Bindeton
(Bentonit), Glanzkohlenstoffbildner (Kohlenstaub) und Wasser zusammen. Je nach Einsatzfall
können kleinere Additivmengen dieser Grundmischung zugegeben werden. Der Formsand wird
nach dem Abgießen vom Gußstück getrennt und zur Wiederaufbereitung zurückgeführt. Bei der
Wiederaufbereitung werden Neusand (zum Ausgleich der Verluste), sowie Bindeton und
Glanzkohlenstoffbildner (als Ersatz für die thermisch gebrannten bzw. ausgebrannten Bestandteile)
und Wasser zugegeben. Der so wieder aufbereitete Formsand muß je nach Einsatzfall bestimmte
Ansprüche in Bezug auf Festigkeiten, Gasdurchlässigkeit und Verdichtbarkeit bzw. Verformbakeit
erfüllen. An letztere werden insbesondere beim Einsatz vollautomatischer Formmaschinen erhöhte
Ansprüche gestellt.
Die Formsandmischung setzt sich aus Bestandteilen unterschiedlicher Korngröße zusammen. Der
Feinstanteil unter 0,02 mm Korngröße, der in der Fachsprache als Schlämmstoff bezeichnet wird,
hat einen besonderen Einfluß auf die Verdichtbarkeit des Formsandes. Schwankungen im
Schlammstoffanteil sind aus diesem Grund unerwünscht.
Der Gehalt an Schlämmstoff variiert jedoch in Abhängigkeit vom Gießprogramm. Die thermische
Belastung des Formsandes (Sand : Guß-Verhältnis), der Anteil der Kerne in der Form und andere
Parameter beeinflussen den Schlämmstoffgehalt des Formsandes.
Nachdem die meisten Gießereien mehrere Formanlagen haben, die aus der gleichen Sandaufbereitung
mit Formsand versorgt werden, bzw. auf ein und derselben Formanlage, häufig in
kurzen Abständen wechselnd, unterschiedliche Gußstücke erzeugt werden, ist die unerwünschte
Schwankung des Schlämmstoffgehaltes nicht zu vermeiden.
Um schädliche Einflüsse durch die Schwankungen des Schlämmstoffgehaltes zu reduzieren oder
zu vermeiden, werden üblicherweise in kurzen Abständen Laborproben des Formsandes
entnommen und die dabei ermittelten Werte für Korrekturen der Formsandzusammensetzung
benutzt. Als Korrekturmaßnahme steht im allgemeinen nur die Veränderung der Neusandzugabe
zur Verfügung. Die Neusandzugabe wiederum kann nicht ohne Rücksicht auf andere Einflüsse
verändert werden. Bei vielen Gußstücken besteht ein derart hoher Kernanteil, daß dieser den
Bedarf an Neusand bereits vollkommen deckt, so daß eine zusätzliche Neusandzugabe nicht mehr
erwünscht ist. Bei Zugabe von Neusand liegt diese meist in der Größenordnung von etwa 1% der
Formsandmenge, so daß der entstehende Korrektureffekt außerordentlich gering ist bzw. erst
nach mehreren Durchläufen, d. h. nach längerer Zeit spürbar wird.
Es sind bereits Überlegungen angestellt worden, Gießereisandaufbereitungsanlagen automatisch
zu regeln und die Feuchtigkeit sowie die Verdichtbarkeit des Gießereisandes zu messen. Man hat
hierzu beim Auftragen der Verdichtbarkeit über dem Feuchtigkeitsgehalt Eichgeraden vorgesehen
und die automatische Steuerung anhand dieser Geraden vorgenommen, wobei die Verschiebung
der Eichgeraden auf einen vorgegebenen Toleranzbereich beschränkt ist. Beim Überschreiten der
Toleranzgrenze muß die Sandzusammensetzung geändert werden. Den wesentlichen Einfluß auf
das Verhältnis "Verdichtbarkeit : Feuchte" hat dabei der Schlämmstoffgehalt. Zur Korrektur der
Sandzusammensetzung wird wiederum Neusand zugegeben, wie oben bereits beschrieben, und
hier ergeben sich Steuerungsgrenzen, weil bei großem Kernanteil die Zugabe von Neusand nicht
mehr erwünscht ist.
Es ist auch durch die eingangs zitierte DE-Z bekannt, daß durch Einsatz von Entstaubungs
anlagen in modernen Sandaufbereitungsanlagen und insbesondere durch den Einsatz von
Verdunstungskühleinrichtungen dem Formsand während der Rückführung zur Wiederaufbereitung
ein erheblicher Anteil an Feinstoffen, die im wesentlichen aus Schlämmstoffen bestehen, entzogen
wird. Diese Feinstoffe werden durch Zyklone und Filter aus der Absaug- bzw. Kühlluft
abgeschieden. Es genügt nun aber keineswegs, diese abgesaugten Feinstoffe direkt nach der
Kühlanlage dem Formsand wieder aufzugeben, weil die vorstehend erwähnten Änderungen der
Sandqualität und insbesondere des Schlämmstoffanteils je nach dem Gießprogramm damit nicht
behoben sind.
Aufgabe der Erfindung ist daher die Verbesserung eines Verfahrens der eingangs bezeichneten
Art zur realzeitgetreuen und feinfühligen Änderung des Schlämmstoffgehaltes des Formsandes
derart, daß ein konstanter Schlämmstoffgehalt erreichbar ist, auch wenn der Altsand mit starken
Schwankungen des Schlämmstoffgehaltes belastet ist.
Die Lösung dieser Aufgabe gelingt erfindungsgemäß dadurch, daß zur Konstanthaltung des
Schlämmstoffgehaltes dem Alt-Formsand auf der Altsandstrecke gezielt Feinstanteile in einer
Menge entzogen werden, die so bestimmt ist, daß der Formsand mit Sicherheit einen Unterschuß
an Schlämmstoffen aufweist, und daß die für die Konstanthaltung fehlenden Feinstanteile genau
dosiert in Abhängigkeit laufender manueller oder automatischer Sandprüfungen zugegeben
werden.
Weder die technische Problemstellung noch deren Lösung ist aus der eingangs zitierten DE-Z zu
entnehmen, noch sind Hinweise in dieser Richtung für den Fachmann ableitbar. Diese DE-Z
bezieht sich (lediglich) auf die Rückführung von Stäuben und Schlämmen aus den Entstaubungs
anlagen von Gießereien in den Formsandkreislauf. Diese Feinstanteile können jedoch nur in dem
Maße zurückgeführt werden, wie sie aus dem Sandkreislauf entnommen werden. Das Entnehmen
geschieht dabei nicht gezielt (mengenmäßig), sondern nur im Rahmen der Wirkung der üblichen
Entstaubungsanlagen einer Formsandaufbereitung, also ungerichtet. Bei Vorliegen entsprechender
Betriebsbedingungen kann es passieren, daß dem Formsandkreislauf sehr wenig, oder, im
Extremfall, gar kein Staub entnommen wird, so daß im bekannten Fall eine gezielte Rückführung
grundsätzlich nicht möglich ist.
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren dagegen wird jedoch dem Alt-Formsand gezielt eine
gewisse Feinstoffmenge entzogen, so daß mit Sicherheit ein Unterschuß an Feinstoff im
Formsand entsteht. Die Erkenntnis, die der Erfindung insoweit zugrunde lag, war, daß es zur
Regelung einer konstanten Formsandzusammensetzung nicht nur erforderlich ist, Unterschuß
auszugleichen sondern auch Überschuß abzubauen. Aus diesem Grunde ist eine gezielte
Entnahme von Feinstoffen eine Voraussetzung für eine Regelung in zwei Richtungen. Erst mit
dieser Maßnahme ist es letztlich möglich geworden, aus einer kontrollierten "Entsorgungs
maßnahme" eine automatisch gesteuerte Überwachung und Regelung der Zusammensetzung
eines Formstoffkreislaufes zu gestalten.
Dementsprechend wird im Fall des erfindungsgemäßen Verfahrens der Feinstoff nicht einfach
entsprechend seinem Anfall wieder quasi wahllos zurückgeführt. Die Rückführung erfolgt vielmehr
dosiert in Abhängigkeit von Meßwerten aus einer laufenden Sandprüfung. Zwar ist aus der DE-Z
das Problem bekannt, bei der Rückführung eine zu große Anreicherung zu vermeiden, jedoch
bezieht sich diese Aussage konkret nur auf die "Verschleißstoffe". Das neue Verfahren nach der
Erfindung kann man sowohl im Zusammenhang mit der bisher üblichen Labormessung des
Schlämmstoffgehaltes aber auch bei automatischer Ermittlung des Schlämmstoffgehaltes des
Formsandes einsetzen. Das erfindungsgemäße Verfahren sorgt dabei mit Vorteil dafür, daß nicht
der gesamte abgeschiedene Feinstoffanteil in den Zyklonen und Filtern sondern dieser nur in
solcher Menge wieder zurückgeführt wird, wie zur Konstanthaltung des Schlämmstoffgehaltes im
Formsand erforderlich ist. Die abgeschiedenen Feinstoffe werden über ein regelbares Dosiergerät
dem Formsand in der jeweils benötigten Menge zugeführt. Die erforderliche Zugabemenge wird
entweder im Labor oder durch die erwähnte automatische Messung ermittelt.
Durch das neue Verfahren gemäß der Erfindung können mit Vorteil Gießereien aus der gleichen
Sandaufbereitung mehrere Formanlagen mit Formsand versorgen, wenngleich unterschiedliche
Gießprogramme gefahren werden, z. B. Gußstücke mit glatten und solche mit groben Oberflächen.
Stets kann man einen konstanten Schlämmstoffgehalt herbeiführen und diesen kurzfristig und
feinfühlig ändern.
Zweckmäßig ist es gemäß einer Weiterbildung der Erfindung, wenn die Entnahme der
Feinstanteile über die Kühlluft einer Verdunstungskühleinrichtung erfolgt. Hier kann das
erfindungsgemäße Verfahren bei bereits vorhandenen Einrichtungen ohne Investitionsaufwand
angesetzt werden.
Bei großen Anlageleistungen bzw. bei großer Entfernung zwischen Kühlanlage und Meßstelle des
Schlämmstoffgehaltes ist es ferner gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung zweckmäßig, wenn
eine Teilmenge der entnommenen Feinstoffe als konstante Grundmenge zugegeben wird,
während die Restmenge geregelt zudosiert wird. Mit anderen Worten wird an der Entnahmestelle
der Feinstoffe, z. B. der Kühlanlage, konstant eine gewisse Grundmenge in den Altsand
zurückgeführt. Die Differenzmenge wird in der Nähe der Meßstelle in Abhängigkeit des
Meßergebnisses geregelt wieder zugegeben. Es bietet sich hierbei an, den Feinstoff wie die
übrigen Zugabekomponenten über die Dosieranlage an der Sandmischanlage zuzugeben. Es
besteht an dieser Stelle der Vorteil, daß bei modernen Anlagen Dosierrechner eingesetzt werden,
welche die Verarbeitung der Meßwerte erleichtern.
Durch diese Aufteilung einer Grundmenge und einer Restmenge vereinfacht sich auch die
Steuerung und Förderung der Feinstoffe, weil der Weg von der Abscheideeinrichtung für die
Feinstoffe bis zur Dosiereinrichtung oder dem dieser vorgeschalteten Silo für die Feinstoffe häufig
lang ist. Die kleine Restmenge läßt sich auch einfacher bunkern.
Die Erfindung ist vorteilhaft weiter dadurch ausgestaltet, daß die Zugabe der Korrekturmenge über
die Dosieranlage an der Formsandaufbereitung erfolgt. Beim Transport des Sandes von der
Kühlanlage bis zur Mischerstation können einschließlich Zwischenlagerung mehrere Stunden
vergehen. Es ist deshalb besser, wenn durch die vorstehend genannte Maßnahme der
Regelbefehl von der Prüfeinrichtung näher an die Prüfstelle herangelegt wird, weil man dadurch
eine bessere Treffsicherheit hat. Der Regelbefehl wird deshalb zweckmäßig direkt an die
Dosieranlage an der Formsandaufbereitung gegeben. Der korrigierte Sand steht dann der
Mischeinrichtung sehr bald zur Verfügung, während im anderen Fall ein Sand über die
Feinstoffentnahmestelle korrigiert würde, so daß die Korrektur an der Meßstelle erst zeitversetzt
wirksam würde.
Bei Einsatz von Rechnern in der Dosieranlage besteht auch die Möglichkeit, den Kernanteil und
das "Sand : Guß-Verhältnis" des jeweiligen Produktionsprogramms zu speichern, so daß die
Zugabe an Neusand und Bindemittel automatisch in Abhängigkeit des Gießprogramms und die
Schlämmstoffzugabe wiederum in Abhängigkeit der Neusand- und Bindemittelzugabe geregelt
werden kann.
Vorteilhaft ist es gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ferner, wenn der zeitweise
überschüssige Feinstanteil bis zur Wiederverwendung in Silos gelagert wird. Da hat man diesen
vorübergehend nicht benötigten Feinstoff zu einem anderen Zeitpunkt verfügbar, bei welchem ein
größerer Schlämmstoff-Unterschuß besteht.
Das Silo für die Feinstoffe kann wahlweise an der Entnahmestelle, an der Zugabestelle oder an
jeder beliebigen Stelle im Gießereibetrieb angeordnet werden, weil der Transport der Feinstoffe
durch eine einfache pneumatische Förderanlage problemlos möglich ist.
Weitere Vorteile, Merkmale und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung ergeben
sich aus der folgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele in Verbindung mit den
Zeichnungen. Es zeigen:
Fig. 1 schematisch den Kreislauf einer Metallgießerei mit tongebundenem Formsand
unter Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens und
Fig. 2 den gleichen Kreislauf einer anderen Ausführungsform mit automatischem
Prüfgerät.
Der von der vorhergehenden Benutzung zurückkehrende Altsand 1 wird unter Zugabe der Zusätze
2-4 (Wasser 2, Neusand 3, Feinstoffe 3A, Bentonit und Kohlenstaub 4), die in einer Dosierung
5 gesteuert werden, dem Mischer 6 aufgegeben.
Der gemischte Sand wird in einer Formmaschine 7 geformt. Je nach der Gestalt des Gußstückes
werden in die noch offene Form Kerne zur Bildung von
Hohlräumen im Gußstück eingelegt. Die geschlossene
Form wird auf der Gießstrecke 8 mit Metall ausge
gossen. Das erstarrte Gußstück wird auf der Aus
schlagstelle 9 vom Formsand getrennt und zur wei
teren Bearbeitung geleitet. Der ausgeschlagene
Formsand wird durch Metallabscheider, Siebe usw.
auf der Altsandstrecke 10 von Fremdstoffen und
Knollen gereinigt. Der gereinigte Sand wird in
einem Verdunstungskühler 11 auf die gewünschte
Temperatur gekühlt. Die durch die Kühlluft mitge
rissenen Feinstoffe werden in einem Abscheider 12
abgeschieden und über ein Zuteilgerät 13 dem Sand
strom nach dem Kühler wieder aufgegeben. Die Ab
luft 14 wird mit oder ohne Nachreinigung abge
führt.
Von den im Abscheider 12 abgeschiedenen Feinstof
fen wird gemäß Fig. 1 ein Teilstrom über das erwähnte
Zuteilgerät 13 dem Sandstrom nach dem Kühler
11 wieder zugeführt. Eine Restmenge 13A der Fein
stoffe wird jedoch zur Dosieranlage 5 geführt, die
durch ein zusätzliches Silo für die Feinstoffe
3A erweitert ist.
Man sieht aus der Ausführungsform der Fig. 1,
daß dem Formsand bei und nach dem Entleeren der
Form auf der Altsandstrecke 10, d. h. unter anderem
auch im Kühler 11, ein so hoher Feinstanteil ent
zogen wird, daß der Formsand vor der Zugabestelle
durch das Zuteilgerät 13 mit Sicherheit einen
Unterschuß an Schlämmstoff aufweist. Die nun feh
lenden Schlämmstoffanteile können dann in Abhän
gigkeit der durchgeführten Sandprüfung genau
dosiert zugegeben werden. Diese feine und schnelle
Dosierung gelingt besonders gut, weil die entnom
menen Feinstanteile in eine Grundmenge 13 und eine
Restmenge 13A aufgeteilt werden.
Bei der Ausführungsform der Fig. 2 wird der Einsatz
eines automatischen Prüfgerätes für die Ermittlung des
Schlämmstoffgehaltes und die Verarbeitung von Meßwerten
über einen Rechner schematisch dargestellt.
Der Kreislauf des fertiggemischten Sandes zur Formma
schine 7, über die Gießstrecke 8, die Ausschlagstelle 9
und die Reinigungsstrecke 10 sind in Fig. 2 nicht dar
gestellt, denn sie entsprechen genau der Ausführungsform
in Fig. 1.
Ein automatisches Prüfgerät für die Ermittlung des
Schlämmstoffgehaltes 5A speist seine Meßwerte in einen
Rechner 5B. Der Rechner korrigiert in Abhängigkeit der
eingegebenen Meßergebnisse die Dosierung der Grundmenge
von Feinstoffen 13 durch das regelbare Dosiergerät 13B
sowie die Korrekturmenge der Feinstoffe 3A über die Do
sieranlage 5.
Durch die Regelung der Grundmenge 13 wird sichergestellt,
daß die Dosierung der Korrekturmenge 3A in einer solchen
Größenordnung liegt, wie sie für die Auslegung der Dosier
anlage 5 erforderlich ist.
Bei einer zusätzlichen Eingabe der Kernsandmenge 14 und
des Sand : Guß-Verhältnisses 15 kann über den Rechner auch
die Neusandmenge 3 und die Bindemittelmenge 4 und in Ab
hängigkeit davon die Feinstoffmenge 3A gesteuert werden.
Claims (6)
1. Verfahren zum Wiederaufbereiten von tongebundenen Gießerei-Formsanden, denen bei und nach
dem Entleeren der Form Feinstanteile (Schlämmstoffe) entzogen werden, indem dem
aufzubereitenden Alt-Formsand Feinstanteile wieder zugeführt werden, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Konstanthaltung des Schlämmstoffgehaltes dem Alt-Formsand auf der Altsandstrecke
gezielt Feinstanteile in einer Menge entzogen werden, die so bestimmt ist, daß der Formsand mit
Sicherheit einen Unterschuß an Schlämmstoffen aufweist, und daß die für die Konstanthaltung
fehlenden Feinstanteile genau dosiert in Abhängigkeit laufender manueller oder automatischer
Sandprüfungen zugegeben werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Entnahme der Feinstanteile über die Kühlluft einer
Verdunstungskühleinrichtung erfolgt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Teilmenge der entnommenen Feinstoffe als konstan
te Grundmenge zugegeben wird, während die Restmenge ge
regelt zudosiert wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Zugabe der Korrekturmenge über die
Dosieranlage an der Formsandaufbereitung erfolgt.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch ge
kennzeichnet, daß der zeitweise überschüssige Feinst
anteil bis zur Wiederverwendung in Silos gelagert wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch ge
kennzeichnet, daß die in die Form eingelegte Kernmenge
und das Sand : Guß-Verhältnis dieser Form über einen
Rechner zur Bestimmung der Neusand- und Additivzugabe
und davon abhängig der Feinststoffzugabe benutzt wird.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19833342975 DE3342975A1 (de) | 1983-11-28 | 1983-11-28 | Verfahren zur automatischen steuerung des schlaemmstoffes von giessereiformsanden |
Applications Claiming Priority (1)
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DE19833342975 DE3342975A1 (de) | 1983-11-28 | 1983-11-28 | Verfahren zur automatischen steuerung des schlaemmstoffes von giessereiformsanden |
Publications (2)
Publication Number | Publication Date |
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DE3342975A1 DE3342975A1 (de) | 1985-06-05 |
DE3342975C2 true DE3342975C2 (de) | 1993-03-11 |
Family
ID=6215451
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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DE19833342975 Granted DE3342975A1 (de) | 1983-11-28 | 1983-11-28 | Verfahren zur automatischen steuerung des schlaemmstoffes von giessereiformsanden |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE3342975A1 (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE19925720C1 (de) * | 1999-06-07 | 2000-11-02 | Webac Ges Fuer Maschinenbau Mb | Verfahren und Vorichtung zur Aufbereitung von Gießereisand |
Families Citing this family (3)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
CH680498A5 (de) * | 1989-11-28 | 1992-09-15 | Fischer Ag Georg | |
CH681434A5 (de) * | 1990-01-31 | 1993-03-31 | Fischer Ag Georg | |
EP1222978A3 (de) * | 2001-01-15 | 2007-10-17 | Sintokogio, Ltd. | Verfahren zur Herstellung von mit Bentonit beschichtetem Sand, nach diesem Verfahren hergestellter Sand und Verfahren zur Wiederverwendung von Formsand mit Hilfe dieses beschichteten Sandes |
-
1983
- 1983-11-28 DE DE19833342975 patent/DE3342975A1/de active Granted
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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DE19925720C1 (de) * | 1999-06-07 | 2000-11-02 | Webac Ges Fuer Maschinenbau Mb | Verfahren und Vorichtung zur Aufbereitung von Gießereisand |
Also Published As
Publication number | Publication date |
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DE3342975A1 (de) | 1985-06-05 |
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