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DE3342911A1 - Segel fuer surfbretter, sowie laengssegel mit mast fuer segelschiffe - Google Patents

Segel fuer surfbretter, sowie laengssegel mit mast fuer segelschiffe

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Publication number
DE3342911A1
DE3342911A1 DE19833342911 DE3342911A DE3342911A1 DE 3342911 A1 DE3342911 A1 DE 3342911A1 DE 19833342911 DE19833342911 DE 19833342911 DE 3342911 A DE3342911 A DE 3342911A DE 3342911 A1 DE3342911 A1 DE 3342911A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sail
mast
material web
spar
longitudinal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19833342911
Other languages
English (en)
Inventor
Robert 4100 Duisburg Prisson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19833342911 priority Critical patent/DE3342911A1/de
Publication of DE3342911A1 publication Critical patent/DE3342911A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H9/00Marine propulsion provided directly by wind power
    • B63H9/04Marine propulsion provided directly by wind power using sails or like wind-catching surfaces
    • B63H9/06Types of sail; Constructional features of sails; Arrangements thereof on vessels
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H8/00Sail or rigging arrangements specially adapted for water sports boards, e.g. for windsurfing or kitesurfing
    • B63H8/20Rigging arrangements involving masts, e.g. for windsurfing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Sustainable Development (AREA)
  • Sustainable Energy (AREA)
  • Wind Motors (AREA)

Description

  • Segel für Surfbretter
  • sowie iängssegel mit Mast für Segelschiffe Die Erfindung betrifft ein Segel für Segelbretter, das mit seinem Vorliek am Mast befestigbar und zwischen dem Mast und einer gekrümmten Spiere aufgespannt ist.Sie betrifft weiterhin ein Längssegel mit Mast für Segelschiffe, insbesondere für Segelschiffe mit mindestens einem Vorsegel und/odermindestens einem Hauptsegel, wobei das Langssegel zwischen Mast und Deck bzw. zwischen Mast, Baum und Gaffel aufgespannt ist.
  • Die Wirkung von Segel beruht nach den Anschauungen der Tragflügeltheorie darauf, daß die in Lee des gewölbten Segels an ihm entlang strömende Luft beschleunigt wird, während sich die luvseitge Windströmung entlang der Segelfläche verlangsamt.Der dadurch entstehende Druckunterschied läßt sich als Windkraft darstellen, deren Komponenten die längsschiff gerichtete Vortriebsgeschwindigkeit und die querschiffs gerichtete Abdriftgeschwindigkeit erzeugen. Die quer schiffs gerichtete Komponente der Windkraft in der Segelfläche und der querschiffs gerichtete Wasserdruck an Rumpf und Kiel verursachen die Krängung während des Segelns.
  • Äus diesen Gründen ist verständlich, daß beim Surfen der Surfer das Rigg stets in eine Position gegen den Wind stellt, d.h. schräg gegen den Wind anstellt, damit das Surfbrett in einer waagerechten Lage verbleibt, was nicht der Fall wäre, wenn der Mast des Riggs starr mit dem Surfbrett verbu e.5DaWäràSrend des Surfens ein Druckausgleich zwischen der Luvseite und der Lee seite des Segels im Bereich des Unterlieks stattfindet, der die Vortriebsgeschwindigkeit herabsetzt, ist man bestrebt diesen Druckausgleich gewissermassen zu"bremsent'. Zu diesem Zwecke ist es bekannt, die Segelfläche ausgehend von dem dem Mast abgelegenen Ende der gekrümmten Spiere bis zum Mastfuß in schräger Richtung verlaufen zu lassen. In der Praxis zeigte es sich jedoch, daß erzielte die hierdurchMirkung gering ist und je nach den Windverhältnissen zum Teil nicht bemerkbar ist.
  • Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde,Segel für Surfbretter derart auszubilden, daß stets eine Erhöhung der Vortriebsgeschwindigkeit erzielt wird.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch mindestens auf der einen Seite des Segels sich im Bereich des Unterlieks anschließenden ############## und durch die luvseitige Windströmung sich in Richtung zum Reck des Surfbrettes trichterartig öffnenden und in Richtung zur luvseitigen Segelfläche offenen und an seinen Längskanten an der Spiere befestigbaren bzw. befestigten flexiblen Naterialbahnabschnitt.Es zeigte sich überraschenderweise, daß durch diese Maßnahme eine Umströmung des Unterlieks praktisch vollständig unterbunden wird, die luvseitige, entlang der Segelfläche7ßtrömende ruft Luft durch den erfindungsgemäß ausgebildeten Trichter zu einer im wesentlichen in Richtung zum Heck fließende Luftströmung umgelenkt wird, die überraschenderweise zusätzlich die Vortriebsgeschwindigkeit erhöht.Prinzipiell kann das Segel lediglich einen derartigen erfindungsgemäßen Materialbahnabschnitt aufweisen, der dann beim Surfen jeweils auf die tuvseite verbracht werden könnte.Es wäre auch möglich diesen erfindungsgemäßen flexiblen Materialbahnabschnitt auf nur einer Seite der gekrümmten Spiere anzubringen und dann wahlweise konventionell bzw. mit der Wirkung des erfindungsgemäßen flexilblen Materialbahnabschnittes zu surfen.Im allgemeinen ist es jedoch vorteilhaft,auf den beiden Seiten des Segels einen Materialbahnabschnitt vorzusehen, die dann an der gekrümmten Spiere, im allgemeinen wird heutzutage hierfür ein Gabelbaum eingesetzt, zu befestigen.
  • In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung läuft das Segel in den einen flexiblen Naterialbahnabschnitt aus und weist im Bereich des Unterlieks einen befestigten bzw.
  • befestigbaren zweiten Naterialbahnabschnitt auf.
  • Gemäß einem zweiten Lösungsprinzip wird die Aufgabe gelöst durch einen mit seinen Längskanten zu beiden Seiten des Segels mit ar ßpiereaderart verbundenen (verbindbaren) und derart zugeschnittenen Naterialbahnabschnitt, daß durch die luvseitige Windströmung ein in Richtung zum Heck des Surfbrettes sich öffnender und in Richtung zur luvseitigen Segelfläche offener Trichter gebildet ist.
  • Durch diese Maßnahmen wird erreicht, daß mittels eines einzigen, mit seinen Längskanten an dem Gabelbaum befestigten und in seiner Längsmitte am Unterliek mit dem Segel verbundenen flexiblen Naterialbahnab schnitt jeweils auf der Luvseite sich ein erfindungsgemäßer Trichter ebenfalls ausbildet , wobei das Segel und der Materialbahnab schnitt zwei miteinander verbundene bzw. miteinander verbindbare Einheiten sind.So kann durch eine Naht der flexible Materialbahnabschnitt mit dem Segel verbunden sein, beide können auch durch einen Reißverschluß miteinander verbindbar sein. Diese lösbare Verbindung kann auch mittels einer Schiebeverbindung erreicht werden, indem zwei nach dem Prinzip einer Schwalbenschwanzverbindung flexible zusammenarbeitende gunststoffleisten mit dem Segel bzw.
  • mit dem Naterialbahnabschnitt verbunden sind.
  • Diese lösbare Verbindung nach dem Prinzip der Schwalbenschwanzverbindung oder nach dem Prinzip des Reißverschlusses kann erfindungsgemäß auch dann zum Einsatz kommen, wenn das Segel in den einen Naterialbahnabschnitt ausläuft und ein zweiter Materialbahnab schnitt mit ihm verbindbar ist.
  • Eine feste Vebindung kann jedoch ebenfalls vorgesehen werden, indem das Segel und der Materialbahnabschnitt mittels einer Naht miteinander dauerhaft verbunden werden.
  • Maßnahmen Diese erfindungsgemäßen Wommen auch dann zum Einsatz, wenn das Segel nur einen erfindungsgemäßen flexiblen Materialbahnabschnitt aufweist.
  • Um eine einfach und schnell herzustellende Verbindung des Naterialbahnabshnittes bzw. der Materialbahnabschnitte mit der gekrümmten Spiere zu erzielen, weisen in einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung die LBngskanten des Materialbahnabschnittes bzw. der Materialbahnabschnitte Laschen bzw. Taschen zum Umfassen der Spiere auf. Die Laschen bzw. Taschen können zu diesem Zweck beispielsweise Druckknöpfe aufweisen, so daß eine leicht lösbare Verbindung hergestellt ist.
  • In einer noch weiteren Ausgestaltung der Erfindung weisen die Taschen im Bereich der Spiere Durchgriffsöffnungen auf, so daß beim Segeln eine gute Handhabung möglich ist.
  • Entsprechend können die Laschen ausgebildet sein.
  • In einer noch weiteren Ausgestaltung der Erfindung weisen die Naterialbahnabschnitte bzw. der Naterialbahnabschnitt zum lösbaren Befestigen Reißverschlüsse auf, insbesondere können sie im Bereich der Taschen vorhanden sein, so daß eine leicht lösbare Verbindung zwischen der Spiere und dem (den) Msterialbahnabschnitt (en) geschaffen ist0 Im Bereich des Segels ist die Ausbildung so getroffen, daß der (aie ) Materialbahnabschnitt (e) nur den einen Teil des bzw. der Reißverschlusses bzw. Reißverschlüsse aufweisen und das Segel den anderen bzw. die anderen Teile.
  • In einer noch weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist das die Naterialbahnabschnitte bzw. den Materialbahnabschnitt aufweisende Segel an einem um eine zu seiner Mittelachse oberhalb der Spiere befindliche senkrechte Achse verschwenkbaren Mast befestigt.Durch diese Maßnahme ist erfindungsgemäß eine Anfahrhilfe geschaffen, zusätzlich hat der Surfer die Möglichkeit das Gerät als Gleiter nach dem Prinzip des Drachenfliegens einzusetzen.
  • Es zeigte sich, daß diese für Surfbretter erfindungsgemäßen Lösungen ( mit Ausnahme der letzten) auch bei Segelschiffen einsetzbar sind , die dazu führen, daß die bisher stets vorhandene Krängung behoben werden kann, wenn die Segel Längssegel sind.
  • Der Erfindung liegt deshalb die weitere Aufgabe zugrunde, Längssegel mit Mast für Segelschiffe, insbesondere für Segelschiffe mit mindestens einem Vorsegel und/oder mindestens einem Hauptsegel, wobei das Längasegel zwischen Mast und Deck bzw. zwischen Mast, Baum und Gaffel aufgespannt ist, derart auszubilden, daß beim Segeln praktisch keine Krängung mehr auftritt.
  • Diese weitere Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Mast gegen den Wind verstellbar ist und mindestens eine Spiere mit einem flexiblen Naterialbahnabachnitt aufweist und daß der Materialbahnabschnitt derart zugeschnitten und derart am Baum bzw. an der Spiere bzw. am Unterliek befestigt ist, daß durch die luvseitige Windströmung ein sich im wesentlichen in Richtung zum Reck öffnender und in Richtung zur luvseitigen Segelfläche offener Trichter gebildet ist.
  • Es zeigte sich, daß durch diese Maßnahmen nicht nur im wesentlichen die Krängung vermieden wird.Uberraschenderweise zeigte es sich, daß es durch diese erfindungsgemäßen MaB-nahmen möglich ist, mit vorlicher als seitlichem Wind weit dichter als 45° am Wind zu fahren als dies bisher möglich war.Hinzu tritt noch der überraschende Effekt auf, daß die Vortriebsgeschwindigkeit wesentlich erhöht wird.
  • In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist der Mastfuß nach dem Prinzip des Kardangelenks gelagert und die Mastspitze mit den einen Seilenden von drei bzw. vier Seilzügen verbunden, wobei die von Deck zur Tastspitze verlaufenden Seilabschnitte in Richtung der Kanten einer dreiseitigen bzw. vierseitigen Pyramide verlaufen und die anderen Seilenden an Deck zwischen Umlenkrollen einen Strahlenförmigen Knotenpunkt bilden.
  • In einer noch weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist der Baum als geschlitztes hohles Rohr zum Aufbewahren des Längssegels ausgebildet und bildet mit den beiden flexiblen Materialbahnabschnitten eine Baueinheit.
  • Gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist das Längssegel ein Gaffelsegel, wobei die Gaffel als aerodynamisches Profil zum Anschneiden des Windes ausgebildet ist und der Mast eine Einrichtung zum Verschwenken der Gaffel um die Achse des Mastes aufweist.
  • Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung kommen diese erfindungsgemäßen Maßnahmen auch bei Spinnackern zum Einsatz, wobei die Aufgabe dadurch gelöst wird, daß in etwa der Mitte des Untedieks in beiden Richtungen des Unterlieks zwei derart angeordnete und derart zugeschnittene Naterialbahnabschnitte aus flexiblem Material verlaufen, daß durch die luvseitigen Windströmungen sich in Richtung der Schothörner öffnende und in Richtung der luvseitigen Segelfläche offene Trichter bilden und der Mast in Richtung zum Heck verstellbar ist.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung anhand von Ausführungsbeipielen erläutert.
  • Es zeigen: Fig.1 in perspektivischer Darstellung ein Surfbrett mit Rigg zur Erläuterung des erfindungsgemäßen Prinzips bei Surfbrettern; Fig.2 eine Draufsicht auf das Rigg eines Modells vom Heck aus gesehen; Fig.3 einen Ausschnitt aus Fig.1 im Bereich des Gabela,b baums (der gekrümmten Spiere); Big.4 einen Ausschnitt aus Big.3 im Bereich einer Durchgrifföffnung; Fig.5 ein Ausführungsbeispiel mit einem unterhalb der Spiere um eine zu seiner Mittelachsesenkrechts Achse verschwenkbaren Mast; Fig.6 das Ausführungsbeispiel eines Segelschiffes mit Focksegel und Hauptsegel; Fig.7 ein Ausführungsbeispiel für die Mastverstellung; Fig.8 ein Ausführungsbeispiel mit einer aus Segel, Baum, flexiblen Naterialbahnabachnitten und Spieren bestehenden Bauein heit; Fig.9 ein Ausführungsbeispiel eines Gaffelsegels im Ausschnitt und Fig.10 das Ausführungsbeispiel eines Spinnackers Fig.1 zeigt in perspektivischer Darstellung ein Surfbrett.
  • Es besteht aus dem Rigg 1 und dem Brett 2.1)as Rigg besteht aus dem über einen nicht bezifferten gelenkigen Mastfuß mit dem Brett verbundenen Mast 3 und dem Segel 4, sowie einer gekrümmten Spiere5, die alaGabelbaum ausgebildet ist.Von dem Gabelbaum ist nur die eine mit 5 bezeichnete Hälfte zu sehen.Wie aus Fig. 1 ersichtlich, ist das Unterliek des Segels nicht bis zum Mastfuß herabgezogen.Es befindet sich vielmehr in der Ebene des Gabelbaums.Im Bereich des Unterlieks schließt sich auf beiden Seiten des Segels jeweils ein flexibler Naterialbahnabschnitt 6 an.
  • Von beiden Naterialbahnabschnittenist nur der eine sichtbar.Der flexible Materialbahnabschnittist an seiner Längskante 7 im Bereich des Gabelbaums an diesem befestigt.
  • Fig.2 zeigt das Rigg und die erfindungsgemäßen Materialbahnabschnitte im Modell vom Heck aus gesehen. Der Gabelbaum besteht aus den beiden gekrümmten Abschnitten 5, während zu beiden Seiten des Segels 4 die trichterförmig sich in Richtung zum Zweck öffnenden Naterialbahnabschnitte sich gleichzeitig in Richtung zu Segelfläche öffnen.Während des Surfens wölbt sich in an sich bekannter Weise die egelfläche, wobei dann jeweils die leeseitige trichterförmige Anordnung des Materialbahnabschnittesflachgedrückt wird.
  • In Fig. 2 läuft das Segel in den einen Materialbahnabschnitt aus , während der andere mit ihm lösbar verbunde ist.
  • Fig.3 zeigt einen Ausschnitt aus Fig. 2. Die Längskante 7 des Naterialbahnabschnittes 6 weist Laschen 8 auf, die den Gabelbaum umschließen und von denen nur eine darge stellt ist.Sie sind zur Ausbildung von Durchgriffsöffnungen 9 auf Abstand zueinander angeordnet.Fig. 3a zeigt den Ausschnitt einer Lasohe 8 mit einer Druckknopfverbindung 9a, 9b Während der eine Materialbahnabschnitt von einer entsprechenden Verlängerung des Segels gebildet ist, ist der zweite Naterialbahnabschnitt über einen Reißverschluß 9 mit dem Segel lösbar verbunden. Selbstverständlich können auch beide Naterialbahnabschnitte jeweils über einen Reißverschluß mit dem Segel verbunden sein.Dies ist vor allem beim Umrüsten von bereits vorhandenen Segeln vorteilhaft.
  • Beide Materialbahnabschnitte können auch eine Einheit bilden, die daim so zugeschnitten ist bzw. aus zwei Materialbahnabschniten besteht, daß sich die Ausbildung gemäß Fig.2 ergibtvln diesem Falle können an die Stelle eines Reißverschlusses andere Verbindungsmittel treten, beispielsweise kann anstelle eines Reißverschlusses 9 eine Schiebeverbindung aus zwei Profilen treten, die nach dem Schwalbenschwanzprinzip ineinander geführt sind, wobei das eine Profil amUnterliek des Segels und das andere an der Einheit befestigt ist, so daß sich eine Anordnung wie beim ßeißverschluß 9 der Fig. 3 ergibt.
  • 2'ig.4 zeigt eine Variante der Big.3 , indem anstelle der Lasche eine Tasche mit einem Reißverschluß 10 vorgesehen ist.
  • Eig. 5 zeigt ein Ausführungsbeispiel für die verschwenkbare Anordnung des Mastes unterhalb des Gabelbaumes.Zu diesem Zwecke ist ein U-förmiger Bügel 11 mit den beiden Schenkeln 12 vorgesehen, die am oberen Ende einen Schwenkbolzen 13 für den im Ausschnitt dargestellten Mast 14 aufweisen. Der Bolzen ist unterhalb des ebenfalls nur im Ausschnitt dargestellten Gabelbaumes 15 angeordnet.Der U-förmige Bügel weist einen an sich bekannten allseitig verschwenkbaren und mit dem Surfbrett 16 verbundenen Mastfuß 17 auf.Der Mast ist mittels der aus der Figo5 ersichtlichen Arretiereinrichtung 18 in dem U-förmigen Bügel arretierbar.Nach Lösen der Arretiereinrichtung , wobei durch Betätigen der Fußhebel 20 über die Platte 19 das untere Mastende freigibt, wird der Mast in die Horizontale verschwenkt und das Segel dient dann als Tragfläche.
  • Fig.6 zeigt als Segelschiff einen Einmastsegler.Das Deck 21 ist nur im Aussschnitt schematisch dargestellt.Das Focksegel 22 ist zwischen dem Mast 23 und dem Deck, das Haupt segel 25 zwischen dem Mast und dem Baum 26 aufgespannt.
  • Das Focksegel weist auf beiden Seiten jeweils einen Materialbalinabschnitt 27 und eine Spiere 28 auf, wobei nur auf der einen Seite der Materialbahnabschnitt und die Spiere sichtbar sind.Die freien Enden der Spieren sind durch eine am Focksegel befestigte Spiere 29 verbunden.
  • Das Hauptsegel weist auf beiden Seiten jeweils einen Materialbahnabschnitt 30 und eine Spiere 31 auf, sowie einen Spreizbaum 32.In der Fig. 6 ist ihre Anordnung nur auf der einen Seite sichtbar.
  • Die Naterialbahnabschnitte sind derart zugeschnitten und derart an dem Betreffenden Baum und an der Spiere befestigt, daß durch die luvseitige Windströmung ein sich im wesentlichen in Richtung zum Heck öffnender und in Richtung zur luvseitigen Segelfläche offener Trichter ausbildet.
  • Der Mast ist am Mastfuß mit einem an sich bekannten Kardangelenk verbunden und das Kardangelenk auf dem Deck befestigt.
  • Fig.7 erläutert die erfindungsgemäße Verstellung des Mastes anhand eines AusführungsbeispielsgDer Nast ist schema tisch strichliert dargestellt.Nit der Spitze des Mastes sind vier Seilzüge 34,35, 36 und 37 verbunden. Die von Deck zur Tastspitze verlaufenden Seilabschnitte(Vorstag, Achterstag, Steuerbordwant, Backbordwant) verlaufen in Richtung der Kanten einer vierseitigen Pyrsmide.An Deck sind im Bereich der Fußpunkte der Pyramide die Umlenkrollen 38, 39, 40 und 41 vorgesehen, über die die Seile laufen.
  • Die anderen Seilenden der Seilzüge bilden einen strahlenförmigen Knotenpunkt 42, der beim Verstellen des Mastes sich innerhalb der von den Umlenkrollen begrenzten Fläche bewegt.
  • Die Seilzüge 36 und 37 verlaufen von den Umlenkrollen 41 bzw. 39 über die weiteren deckseitigen Umlenkrollen 43 und 44 bzw. 45 und 46 zum strahlenförmigen Knotenpunkt.
  • Hierbei bilden die Umlenkrollen 43 und 45 ein Rollenpaar.
  • Durch Betätigen dei Winch 47 bzw. 48, die schematisch durch die Doppelpfeile dargestellt sind, erfolgt die allseitige Verstellung des Mastes.
  • Wenn die Verbindungslinie der Umlenkrollen 41 und 39 hinter dem Fußpunkt des Mastes verläuft, kann das Achterstag, d.h. der betreffende Seilzug entfallen.
  • Falls Doppelwanten vorhanden sind, müssen sie zu einem Knotenpunkt zusammengeführt werden, die mit den über die Umlenkrollen laufenden Seilzüge verbunden werden.
  • Fig. 8 zeigt im Ausschnitt ein Segelschiff mit einem Gaffelsegel 50.Am Mast 51 ist der als geschlitztes Rohr 52 ausgebildete Baum in an sich bekannter Weise befestigt.
  • Er dient zur Aufnahme des gerefften Segels, wobei das Reffen wie bei Jalousien üblich mittels der Kurbelstange 53 erfolgt.Am geschlitzten Rohr sind zwei Spieren 55 bzw.
  • 56, sowie die Naterialbahnabschnitte 57 und 58 befestigt, deren Funktionsweise derjenigen aus Fig. 6 entspricht.
  • Fig.9 zeigt einen Ausschnitt eines Gaffelsegels im Bereich der Gaffel 61, die ein aerodynamisches Profil hat.Zu bei- aen Seiten des Gaffelsegels ist an der Gaffel jeweils ei- ne Teleskopstange angelenkt, deren anderes Ende über Jeweils einen am Mast in der Höhe verschiebbaren Abstands- halter angelenkt ist.
  • Die Teleskopstangen sind gegenläufig durch Seilzüge von Deck aus verstellbar.
  • Beim Verschwenken des Mastes nach Luv unter einem vorgegebenen Winkel werden die Teleskopstangen derart betätigt, daß die Gaffel einen horizontalen Windanschnitt ermöglicht.
  • Fig.10 zeigt das Ausführungsbeispiel eines Spinnackers, der mit 65 bezeichnet ist.Er weist am Unterliek in etwa seiner Mitte ansetzend zwei Naterialbahnabschnitte 6/ und 66 auf, die jeweils in Richtung des zugeordneten Schothorns 67 bzw. 68 einen sich öffnenden und in Richtung der luvseitigen Segelfläche offenen Trichter bilden. Mit 69 ist der nach Luv verstellbare ,d.h. in Richtung zum Heck verstellbare Mast bezeichnet.
  • Generell ist die Erfindung auch bei Eisseglern und Strandseglern einsetzbar, so daß diese ebenfalls unter dem allgemeinen Begriff Segelschiffe zu verstehen sind. Hierzu gehören auch: Jollen, Yachten, Mehrrumpfboote, Skatesegler, sowie auch entsprechende Modelle.
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Claims (13)

  1. Segel für Surfbretter sowie Iangasegel mit nast für Segelschiffe Patentansprüche 1.) Segel für Surfbretter, das mit seinem Vorliek am Mast befestigbar und zwischen dem Mast und einer gekrümmten Spiere auf spannbar ist, gekennzeichnet durch mindestens auf der einen Seite des Segels (4) sich im Bereich des Unterlieks ( ) anschließenden und durch die luvseitige Windströmung sich in Richtung zum Heck des Surfbrettes ( 2 ) trichterartig öffnenden und in Richtung zur luvseitigen Segelfläche (-) offenen und an seinen Längskanten ( -) an der Spiere (5) befestigbaren (befestigten) und flexiblen Naterialbahnabschnitt (6).
  2. 2.) Segel für Surfbretter, das mit seinem Vorliek am Mast befestigbar und zwischen dem Mast und einer gekrümmten Spiere aufspannbar ist, gekennzeichnet durch einen mit seinen Längskanten ( 7 , 7 ) zu beiden und mit dem Segel Seiten des Segels (4) mit der Spiere (5 )/derart verbindbaren (verbundenen) und derart zugeschnittenen Materialbahnabschnitt (-), daß durch die luvseitige Windströmung ein in Richtung zum Heck des Surfbrettes sich öffnender und in Richtung zur luvseitigen Segelfläche offener Trichter gebildet ist.
  3. 3.) Segel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Segel in den einen Naterialbahnabschnitt ( -) ausläuft und einen im Bereich des Unterlieks befestigten bzw. befestigbaren zweiten Materialbahnabschnitt ( ~) aufweist.
  4. 4,) Segel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Naterialbahnabschnitt im Bereich des Unterlieks befestigt bzw. befestigbar ist und ein zweiter Materialbahnabschnitt ( -) im Bereich des Untelieks befestigt bzw. befestigbar ist.
  5. 5.) Segel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Längskanten der Naterialbahnabschnitte Laschen (8) bzw. Taschen zum Umfassen der Spiere aufweisen.
  6. 6.) Segel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß Die Laschen bzw. Taschen mit der Spiere Durchgrifföffnungen (9 ) bilden.
  7. 7.) Segel nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Naterialbahnabschnitte zum lösbaren Befestigen Reißverschlüsse bzw. Druckknopfverbindungen aufweisen.
  8. 8.) Segel nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß es an einem um eine zu seiner Mittelachse oberhalb der Spiere befindliche senkrechte Achse verschwenkbaren Mast befestigt ist.
  9. 9.) Längssegel mit Mast für Segelschiffe, insbesondere für Segelschiffe mit mindestens einem Vorsegel und/oder mindestens einem Hauptsegel, wobei das Längssegel zwischen Mast und Deck bzw. zwischen Mast, Baum und Gaffel aufgespannt ist, daurch gekennzeichnet, daß der Mast (23) gegen den Wind verstellbar ist und mindestens eine Spiere (28) mit einem flexiblen Materialbahnabschnitt (27) aufweist und daß der Materialbahnabschnitt derart zugeschnitten und am Baum bzw. an der Spiere bzw. am Unterliek befestigt ist, daß durch die luvseitige Windströmung ein sich im wesentlichen in Richtung zum Heck öffnender und in Richtung zur luvseitigen Segelfläche offener Trichter gebildet ist.
  10. 10.) Längssegel nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Mastfuß (-) des Mastes nach dem Prinzip des Kardangelenks gelagert ist und die Tastspitze mit den einen Seilenden von drei bzw. vier Seilzügen verbunden ist, die vom Deck zur Tastspitze verlaufenden Seilabschnitte in Richtung der Kanten einer dreiseitigen bzw. vierseitigen Pyramide verlaufen und die anderen Seilenden an Deck zwischen Umlenkrollen ( -, - , ', ) einen strahlenförmigen Xnotenpunkt bilden.
  11. 11.) Iangssegel nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Baum als geschlitztes hohles Rohr zum Aufbewahren des Ingssegels ausgebildet ist und mit den beiden flexiblen Naterialbahnabschnitten und den Spieren eine Baueinheit bildet.
  12. 12.) Längssegel nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Längssegel ein Gaffelsegel ist, die Gaffel als aerodynamisches Profil zum Anschneiden des Windes ausgebildet ist und der Mast eine Einrichtung zum Verschwenken der Gaffel um die Achse des Mastes aufweist.
  13. 13.) Spinnacker mit Mast, gekennzeichnet durch in etwa der Mitte des Unterlieks in beiden Richtungen des Unterlieks zwei derart angeordnete und derart zugeschnittene Materialbahnab schnitte aus flexiblem Material, daß durch die luvseitigen Windströmungen slch in Richtung der Schothörner öffnende und in Richtung der luvseitigen Segelfläche offene Trichter bilden und durch einen in Richtung zumEeck verstellbaren Mast.
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