DE3323254C2 - Blindbolzen mit Sperrkragen - Google Patents
Blindbolzen mit SperrkragenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft Sperrspindel-Blindbolzen und
insbesondere einen Sperrspindel-Blindbolzen mit einer
Hülse und einem Stift sowie einem Sperrkragen, der eine
radiale Ausdehnung der Hülse durch Abstützen des Stift
anschlags verhindert.
Aus der US-PS 3,253,495 ist eine Blindbolzen-Anordnung bekannt, die durch
Zusammenwirken von Stift 20, Hülse 22 und Sperring 25 zwei Werkstücke
12, 14 aneinander befestigt. Der Sperring 24 wird dabei mittels eines doppelt
wirkenden Setzwerkzeuges in einen Kopfabschnitt 40 der Hülse 22 gedrückt,
nachdem sich ein Blindkopf an dem anderen Ende der Hülse 22 ausgebildet
hat und sich durch Aneinanderlegen entsprechender Anschlagschultern von
Stift und Hülse eine vorbestimmte Axialkraft erreicht wurde. Der Nachteil
eines derartigen Blindbolzens ist, daß eine in den Werkstücken eng tolerierte
Hülse erforderlich ist, um ein Auswölben im Bereich ihrer Anschlagschulter
und infolgedessen ein Verlorengehen des Anschlags zu verhindern. In dem
Falle, daß die Anschlagschultern von Stift 20 und Hülse 22 aneinander
vorbeigleiten, erfolgt die Versperrung des Stiftes 20 in den Werkstücken an
einer falschen Stelle. Diese Anordnung des Stiftes 20 an einem
vorbestimmten Punkt über die Hülse hinaus kann, insbesondere in
aerodynamischen Anwendungsfällen ungenügend sein, so daß der
Blindbolzen entweder entfernt werden muß oder ein weiterer
Bearbeitungsgang erforderlich ist.
Weiterhin ist aus der US-PS 4,127,345 eine Blindniet-Anordnung bekannt,
die einen Niet 22, eine Hülse 20 und einen Sperrkragen 50 aufweist. Der Stift
22 ist so angelegt, daß er die Hülse 20 durch einen Auspressabschnitt des
Stiftes 22 auswölbt, der die Sollbruchstelle 48 enthält. Eine ähnliche
Anordnung ist aus der US-PS 4,230,017 bekannt, bei der ebenfalls ein
Auspressabschnitt im Bereich der Sollbruchstelle 48 vorgesehen ist, der die
Hülse 20 bei Betätigung des Setzwerkzeuges gegen die Werkstücke 16, 18
auswölbt (Spalte 3, Zeilen 43-49). Nachteilig an derartigen Blindniet-
Anordnungen ist, daß die Verschiebemechanik des Setzwerkzeuges
unterschiedlich arbeiten und der Stift infolge von Maß- und anderen
Schwankungen der Sollbruchstelle verfrüht abreißen kann, also auch bevor
der Sperring gesetzt ist. Der Befestiger ist dann an einer ungünstigen Lage
gesetzt. Weiterhin ist nachteilig, daß eine vorbestimmte
Werkzeugverschiebung beim Setzen des Sperrkragens genau eingehalten
werden muß. Falls diese verfrüht, d. h. bevor der Auswölbevorgang
abgeschlossen ist, eintritt, wird der Sperring verfrüht gesetzt, so daß man
ebenfalls einen mangelhaft gesetzten Befestiger erhält.
Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Konstruktion für
einen Blindbolzen vorzuschlagen, der die Wahrscheinlichkeit verringert,
daß derartige Unsicherheiten das Setzen des Befestigers beeinträchtigen.
Blindbolzen der hier vorgeschlagenen Art sind für die
Anwendung im baulichen Bereich konstruiert (im Gegen
satz zu vielen Blindnieten, die herkömmlicherweise für
andere Anwendungen gedacht sind). Weiterhin findet bei
dem erfindungsgemäßen Blindbolzen keine Expansion der
Hülse oder Ausfüllen der Bohrung statt (ebenfalls im
Gegensatz zu herkömmlichen Blindnieten). In der Luftfahr
zeugtechnik werden Blindbolzen gewöhnlich auf fast die
maximale Härte ausgelegt, um die Festigkeit zu maximie
ren. Der Blindbolzen nach der vorliegenden Erfindung
entspricht daher der in der US-PS 3 253 495 offenbarten
und beschriebenen Konstruktion. Er weist eine Hülse,
einen Stift sowie einen Sperrkragen auf, die allgemein
so funktionieren, wie es in der genannten Patentschrift
beschrieben ist. Während diese Patentschrift eine neu
artige Konstruktion mit einem Härtegefälle in der Hülse
beschreibt, infolge dessen die Ausbildung des Expansions
wulstes verbessert wird, richtet sich die vorliegende
Erfindung auf eine verbesserte Stiftanschlag- und Sperr
konstruktion, um den Stift und die Hülse nach der Aus
bildung des Blindkopfes miteinander zu versperren. Hier
bei erfolgt die Sperrung mit einem Sperring, der in
eine voneinander gegenüberliegenden Hohlräumen auf dem
Stift und in der Hülse gebildete Sperrtasche geschoben
wird, nachdem ein erster mechanischer Anschlag zwischen
dem Stift und der Hülse beaufschlagt worden ist. Beim
Erreichen des ersten mechanischen Anschlags wird die
Sperrkonstruktion nach der vorliegenden Erfindung wirk
sam und ergänzt die Rückhaltwirkung, um zu gewährleisten,
daß der Stift sich nicht weiterbewegen kann.
Wie bereits festgestellt, findet bei den Blindbolzen
der in der vorliegenden Anmeldung behandelten Art keine
Ausdehnung der Hülse statt. Mit anderen Worten: Bei
derartigen Blindbolzen werden die Bohrungen in den zu
verbindenden Werkstücken nicht durch die Ausdehnung
der Hülse ausgefüllt. Vielmehr sind die hier vorgeschla
genen Blindbolzen für Bohrungen konstruiert, deren Tole
ranzbereich vom leichten Preßsitz bis zu einem vorge
wählten Spiel reichen kann. Mit derartigen Blindbolzen
kommt der Stift zum Stillstand, wenn Anschlagschultern
auf dem Stift und der Hülse (die Schultern 38, 48 der
genannten Patentschrift) sich aneinanderlegen. Wie er
wähnt, bildet die Sperrtasche sich aus, wenn die An
schlagschultern aneinanderliegen. Liegt jedoch ein Spiel
vor, kann, sofern nicht die Sperre bei mit der Hülse
einwandfrei fluchtendem Stift gesetzt wird, um den Sperr
hohlraum auszubilden, der Stiftschulteranschlag die Hülse
radial aufweiten und dadurch ein Vorbeilaufen am Schul
teranschlag der Hülse verursachen, so daß die Sperrhohl
räume in Stift und Hülse nicht mehr einwandfrei aufein
ander ausgerichtet sind und sich keine einwandfreie Ver
sperrung erreichen läßt. Selbst wenn die Sperre strukturell
zufriedenstellend ist, kann der ab einem vorbestimmten
Punkt außerhalb der Hülse sich befindende Stift aerodyna
misch nachteilig sein, so daß entweder der Blindbolzen
ersetzt werden muß oder eine Nachbearbeitung erforderlich
ist. Diese Schwierigkeiten hat man bisher durch sorgfäl
tiges Einstellen der Toleranzen der Sperrenkonstruk
tion und der Sperrensetzmechanik behandelt. Zusätzlich
hat man, wo ein Spiel vorlag, dessen Größe sorgfältig
kontrolliert, indem man das Ausmaß der radialen Aufwei
tung (bis zum Erreichen der Bohrungsinnenflächen) so
begrenzt, daß die Anschlagschultern den Stift noch aus
reichend zum Stillstand bringen konnten. Diese Probleme
lassen sich jedoch mit der vorliegenden Erfindung er
heblich abschwächen. Zum Verständnis der Erfindung ist
ein Eingehen auf die bekannten Sperrkonstruktionen für
Blindbolzen hilfsreich.
Die bekannten Sperrkonstruktionen für Blindbolzen waren
bisher unter anderem wie folgt:
- 1. Umlaufender Sperring, gesetzt mit doppeltwirkendem Werkzeug;
- 2. Scherflansch mit gewelltem Sperrkragen; und
- 3. Scherkappe.
Bei der ersten Konstruktion (doppeltwirkendes Werkzeug)
hängt das Setzen der Sperre von der Schiebemechanik
eines Werkzeugs ab. Bei der zweiten Konstruktion be
stimmt die Schergrenze des Scherflansches die Setzlast
des Sperrkragens; die Scherkappe arbeitet ähnlich;
alle diese Konstruktionen sind unten ausführlicher er
läutert. Bei der vorliegenden Erfindung werden sämtliche
Lasten unmittelbar auf den Sperrkragen genommen bei
resultierender Reibungsbelastung des Stiftes; wie er
sichtlich werden wird, unterstützt man mit dieser Art
der Lastaufbringung den mechanischen Anschlagsvorgang
zwischen dem Stift und der Hülse, so daß die Wahrschein
lichkeit von Schäden am Anschlag und der Sperrtasche
äußerst gering wird.
Es ist von Vorteil, den Blindbolzen mit einer Hülse im
wesentlichen maximaler Härte und/oder Festigkeit zu ver
sehen. In dieser Hinsicht kann man den allgemeinen Hül
senaufbau aus der genannten Druckschrift mit Vorteil
verwenden. Andere Ausführungen über Blindnieten mit Deh
nungshülsen, bei denen die Werkstückbohrungen ausgefüllt
werden, finden sich in den US-PSn 4 127 345 und 4 230 017
und der JP 55-97511 A. Blindnieten arbeiten
jedoch anders und zu einem anderen Zweck als Blind
bolzen. So ist bei einem Blindniet die Hülse speziell so
konstruiert, daß sie vom Stift radial aufgeweitet wird,
um das Loch, in dem sie sich befindet, auszufüllen. Hierzu
hat der Stift zum Extrudieren der Hülse einen vergrößer
ten umlaufenden Absatz, der üblicherweise vor der Soll
bruchnut liegt und sich an einen Teil der Hülse anlegt,
um die Bohrung auszufüllen. Blindbolzen sind jedoch nicht
konstruiert, sich auszudehnen und eine Bohrung zu füllen;
der Bolzen weist also einen solchen Aufweitabschnitt
nicht auf. Vielmehr wäre eine solche radiale Aufweitung
bei einem Blindbolzen unerwünscht und tritt auf, wenn
der Stift zu weit in die Hülse eingezogen wird. Man
will also diese zu weite Bewegung und Aufweitung bei
einem Blindbolzen so gering wie möglich halten. Infolge
dieser unterschiedlichen Eigenschaften ist das Lastver
halten von Blindnieten einerseits und von Blindbolzen
andererseits sehr unterschiedlich. Wie erkennbar werden
wird, gewährleistet die erfindungsgemäße Konstruktion,
daß eine radiale Aufweitung nicht stattfindet. Die
Technik der Blindnieten, wie sie sich aus den genannten
Druckschriften ergibt, ist also auf die vorliegende Er
findung nicht anwendbar.
Es zeigen:
Fig. 1 eine teilgeschnittene
und teilweise weggebrochene Auf
rißdarstellung eines erfindungs
gemäßen Blindbolzens vor dem Setzen;
Fig. 2 eine graphische Darstellung der
auf den Stift und die Hülse aufge
brachten Last in Abhängigkeit von der
Stiftbewegung für den erfindungs
gemäßen Blindbolzen (Kurve A) und für Blindbolzen
des Standes der Technik (Kurve B);
Fig. 3A bis 3D das Setzen des Blindbolzens der Fig. 1
vom Ansetzen des Werkzeugs in Fig. 3A
bis zum abschließenden Setzen in Fig. 3D;
Fig. 4 eine der Fig. 3A ähnliche teilge
schnittene und teilweise weggebrochene Auf
rißdarstellung einer bekannten Blindbolzen
konstruktion, die ein doppeltwirkendes
Werkzeug erfordert;
Fig. 5 eine der Fig. 3A ähnliche teilge
schnittene und teilweise weggebrochene
Aufrißdarstellung einer bekannten Blind
bolzenkonstruktion mit einem Sperrflansch
zur Sperrung;
Fig. 6 eine der Fig. 3A ähnliche teilge
schnittene und teilweise weggebrochene
Aufrißdarstellung einer bekannten Blind
bolzenkonstruktion mit einer
Scherkappen-Sperranordnung;
Fig. 7 eine Teilschnittansicht des gesetzten
Befestigers, wobei einige Abschnitt im
Schnitt gezeigt und andere weggebrochen
sind und die Toleranzgrenzen an der Stift
position illustriert sind, und
Fig. 8 eine teilgeschnittene und teilweise wegge
brochene Aufrißdarstellung eines gesetzten Be
festigers und zeigt Toleranzgrenzen für die Sperrlage.
Die Fig. 1 zeigt eine Blindbolzenanordnung 10 in zwei
aneinander zu befestigenden Werkstücken 12, 14. Dabei
ist das Werkstück 14 das vordere bzw. offene, das Werk
stück 12 das hintere bzw. blinde Werkstück. Der Blind
bolzen 10 weist einen Dorn oder Stift 16, eine rohrför
mige Hülse 18 sowie einen umlaufenden Sperring bzw.
-kragen 20 auf.
Die Hülse 18 hat einen geradlinigen Schaftabschnitt 22,
der zu einem vergrößerten Senkkopf 24 ausläuft. Der Au
ßendurchmesser D1 des Schaftabschnitts 22 ist allgemein
über dessen Länge gleich. Die Hülse 18 hat eine zentrale
Durchgangsbohrung 26 mit einem Bohrungszwischenabschnitt
27 eines Durchmessers D2, der in einem aufgeweiteten Boh
rungsabschnitt 25 am Kopf 24 mit einem konisch geführ
ten Bohrungsteil 28 sowie einem Senkabschnitt 30 mit
axial geradlinigen Seitenwandflächen übergeht. Das andere
Ende der Durchgangsbohrung 26 endet in einem geradlinig
geführten erweiterten Bohrungsabschnitt 32 mit dem
Durchmesser D3, der am Übergang zum Bohrungsabschnitt 27
eine umlaufende Anschlagschulter 34 bildet. Es sei darauf
verwiesen, daß, während hier an einer Anordnung mit Senk
kopf gezeigt, die Besonderheiten der Erfindung sich auch
auf eine Hülse mit vorstehendem Kopf anwenden lassen. Wie
ersichtlich, nimmt die Durchgangsbohrung 26 der Hülse 18
den Stift bzw. Dorn 16 auf.
Der Stift 16 hat einen vergrößerten Kopf 36 sowie einen
langgestreckten Schaft 38. Der Kopf 36 legt sich über
die blindseitige Stirnfläche der Hülse 18. Auf den
Kopf 36 folgt im Schaft 38 ein erweiterter Schaftab
schnitt 40, der dicht in den aufgeweiteten Bohrungs
abschnitt 32 eingepaßt ist. Der folgende Schaftabschnitt
42 hat einen kleineren Durchmesser, der dicht in den
Bohrungsabschnitt 27 paßt. Am Übergang zwischen den
Schaftabschnitten 40, 42 ist ein Absatz bzw. eine An
schlagschulter ausgebildet, die mit der Anschlagschulter
34 in der Hülse zusammenarbeitet, um die Bewegung des
Stifts 16 beim Setzen des Befestigers 10 zu beenden.
Eine umlaufende Sperrnut 46 ist angrenzend an den Zwi
schenabschnitt 42 vorgesehen und kann mit dem aufgewei
teten Bohrungsabschnitt 25 zusammen eine Sperrtasche
bilden. Ein solcher Bruchhals ist in der
US-PS 3 292 482 offenbart und ist erwünscht, um glatt durch
den umlaufenden Sperring 20 laufen zu können. Dies im
Gegenteil zu den bekannten offenen Bruchstellen, die
den Durchgang des Stifts durch den Sperring 20 stören
können. Ein umlaufend keilverzahnter Abschnitt 52 be
findet sich zwischen dem Abschnitt 50 und einem lang
gestreckten Zugnutenabschnitt 54, der eine Vielzahl um
laufender Zugnuten 56 enthält, an denen ein Setzwerk
zeug auf herkömmliche Weise angreifen kann.
Der Durchmesser des Schaftabschnitts 42 und der maxi
male Durchmesser des Abschnitts 50 entsprechen allge
mein dem Durchmesser D2 des Bohrungszwischenabschnitts
27. Der Durchmesser des erweiterten Schaftteils 40 ist
allgemein gleich dem Durchmesser D3 des erweiterten Boh
rungsabschnitts 32. Es ist also zu ersehen, daß, wenn
der Stift 16 durch die Hülse 18 gezogen wird, der
Schaft 22 der Hülse 18 sich nicht radial aufweitet.
In der Tat ist keine solche Aufweitung möglich, sofern
nicht die Stiftschulter 44 an der Hülsenschulter 34
vorbeiläuft, so daß der aufgeweitete Schaftabschnitt
40 in den Bohrungszwischenabschnitt 28 gelangen kann.
Wie zu ersehen sein wird, wirkt, um eine axiale Bewe
gung des Stifts 16 relativ zur Hülse 18 zu verhindern,
die erfindungsgemäße Sperrenkonstruktion mit den An
schlagschultern 34, 44 so zusammen, daß der Stift 16
bezüglich der Hülse 18 seine Sollage präzise einneh
men kann, um die Sperrtasche auszubilden.
Bei dem Sperring bzw. -kragen 20 handelt es sich um
ein umlaufendes Spaltringelement, das mit leichtem
Preßsitz auf den keilverzahnten Abschnitt 52 des
Stiftes 16 aufgesetzt werden kann. Der keilverzahnte
Abschnitt 52 ist im Durchmesser geringfügig größer als
der Abschnitt 50, so daß der Sperring 20 nach dem Zu
sammensetzen festgehalten wird. Nach dem Zusammensetzen
sitzt der Sperring satt im geradlinigen Senkabschnitt
30 des erweiterten Bohrungsabschnitts 25. Der Senkab
schnitt 30 stützt den Sperring 20 ab und hemmt seine
radial auswärts gerichtete Verformung vor seiner axialen
Bewegung in die Sperrtasche.
Die Fig. 3A bis 3D zeigen die verschiedenen Stufen des
Setzens eines Befestigers 10. So zeigt die Fig. 3A
die Blindbolzenanordnung 10 in fluchtenden Bohrungen
76, 78 in den Werkstücken 12 bzw. 14. Der Durchmesser
D1 des Schafts 22 ist kleiner als der Durchmesser D4 der
Bohrungen 76, 78 (vergl. Fig. 1), so daß ein Spiel vor
liegt. Die Fig. 3A zeigt den Befestiger 10 zu Beginn
des Setzzyklus mit einem angesetzten Setzwerkzeug 57.
Das Werkzeug 57 ist ein einfachwirkendes Setzwerkzeug
bekannter Konstruktion und braucht daher nicht weiter
erläutert zu werden. Das Werkzeug 57 hat eine Vielzahl
von Spannbacken 58 mit Zähnen, die komplementär zu den
Zugnuten 56 ausgebildet sind, so daß der Schaft 38 des
Stifts 16 am Zugnutenabschnitt 54 erfaßt werden kann.
Ein Amboßelement 60 hat einen langgestreckten umlaufen
den Nasenteil 62, der sich an den Sperring 20 anlegen
kann. Der Nasenteil 62 ist weiterhin so groß, daß er
mit Spiel in die Senkbohrung 30 des erweiterten Bohrungs
abschnitts 25 einfahren kann. Beim Betätigen des Werk
zeugs 57 wird ein Ring 64, der die Backen 58 hält, von
der Vorderseite her (in Richtung der Pfeile) axial rück
wärts gedrückt und beaufschlagt den Stift 16 relativ
zur Hülse 18 über den am Sperring 20 anliegenden Nasen
teil 62 mit einer Axialkraft. Die Fig. 3B zeigt, daß
bei anhaltender axialer Relativkraft der Stift 16 rela
tiv zur Hülse 18 bewegt wird und der vergrößerte Kopf
36 eine axiale Stauchlast auf den Schaftteil 22 der
Hülse 22 aufbringt. Diese Stauchlast nimmt kontinuier
lich zu, bis die Hülse auswärts gestaucht wird, so daß
sich ein Blindkopf 66 auf dem Werkstück 12 bildet,
dieses auf das Werkstück 14 zieht und beide aufeinan
der festspannt.
Der erweiterte Bohrungsabschnitt 32 ist auf eine vor
gewählte geringe Wanddicke bemessen derart, daß er sich
in diesem geschwächten Abschnitt beulenartig ausstaucht.
Dieser Stauch- bzw. Ausbeulvorgang setzt sich fort, bis
die axiale Bewegung des Stifts 16 zunächst durch das
Aufliegen der Stiftschulter 44 auf der Hülsenschulter
34 unterbrochen wird. In dieser Lage fluchtet die Sperr
nut 46 nun radial mit dem konischen Bohrungsabschnitt 28
des erweiterten Bohrungsabschnitts 25; gemeinsam umfas
sen beide einen Sperraum 68, der den Sperring 20 auf
nehmen kann. Es wird darauf verwiesen, daß der Stift 16
sich axial bezüglich der Hülse 18 bewegt hat, ohne den
Schaft 22 der Hülse radial auszudehnen. Die einzigen
Bauteile, die einer weiteren Axialbewegung und Radial
ausdehnung entgegenwirken, wirken also über die aufein
anderliegenden Anschlagschultern 34, 44.
Wie die Fig. 3B zeigt, ist nun der Sperraum 68 entstan
den und kann den Sperring 20 aufnehmen; bei anhaltender
relativer Axialkraft (zwischen dem Stift 20 und dem
Ring 20) läuft der Ring 20 nun in den Sperraum 68 ein.
Wenn die Sperre auf diese Weise gesetzt wird, wird die
Anschlagfunktion der Schultern 34, 44 unterstützt, so
daß der Stift 16 sich axial nicht mehr weiterbewegen
kann.
Bei den bekannten Blindbolzenkonstruktionen waren die
Abmessungen (Durchmesser und radiale Breite) der Schul
ter 34 relativ zu denen der Schulter 44 kritisch. Bei
der erfindungsgemäßen Blindbolzenanordnung schwächt
die Anschlagunterstützung,die die Sperrenkonstruktion
bietet, die an diese Abmessungen zu richtenden Forde
rungen weitgehend ab.
Der Stift 16 befindet sich nun im Stillstand. Bei zu
nehmender Axialkraft wird eine Last erreicht, bei der
der Stift 16 an der Bruchstelle 48 reißt und dieser
Teil des Schafts 38 vom Rest des Stifts abgetrennt
wird. An diesem Punkt ist das Setzen des Befestigers
abgeschlossen.
Die Kurve A in Fig. 2 zeigt graphisch für die vorlie
gende Erfindung die über den Sperring 20 übertragene
relative Axiallast zwischen dem Stift 16 und der
Hülse 18 als Funktion der Bewegung des Stifts 16. Der
Kurventeil von "o" bis "a" zeigt den Lastanstieg und
die Stiftbewegung, bei denen der Stauchkopf 66 sich
teilweise ausbildet. Der Kurventeil von "a", bis "b"
stellt die endgültige Ausbildung des Stauchkopfes 66 und
das Aneinanderliegen der Anschlagschultern 34, 44 bei
"b", dar. Der Kurventeil von "b" bis "c" zeigt den
Lastanstieg beim Setzen des Sperrings 20 und den Stift
abriß bei "c". Um die Zuverlässigkeit zu erhöhen, ist
erwünscht, daß eine erhebliche Lastdifferenz zwischen
"b" und "c" vorliegt, um einen verfrühten Stiftabriß zu
verhindern, der bei Schwankungen in den Toleranzen,
Werkstoffeigenschaften usw., auftreten kann. Diese
Lastdifferenz läßt sich mit der erfindungsgemäßen Kon
struktion leicht erreichen und aufrechterhalten. Wie
bereits erörtert und im folgenden ersichtlich, erhält
man mit der erfindungsgemäßen Konstruktion eine erheb
liche Verbesserung gegenüber den bekannten Blindbolzen
konstruktionen. Typische bekannte Blindbolzenkonstruk
tionen sind in den Fig. 4 bis 6 gezeigt.
Die Fig. 4 zeigt eine bekannte Konstruktion, die mit
einem doppeltwirkenden Werkzeug gesetzt werden muß.
In der Ausführungsform nach Fig. 4 sind denen der Aus
führungsform der Fig. 1 und 3A bis 3D entsprechende
Teile mit den gleichen, aber um den Zusatzbuchstaben
"a" ergänzten Bezugszeichen versehen. Die Fig. 4 zeigt
also ein doppelt wirkendes Setzwerkzeug 70 an einem
Blindbolzen 10a. Das Werkzeug 70 kann wie in der US-PS
3 792 645 beschrieben aufgebaut sein. Das Werkzeug 70
hat einen äußeren Amboß 72, der sich an den erweiterten
Kopf der Hülse 18a anlegen kann. Die anfänglichen
Lasten werden folglich unmittelbar von der Hülse 18a
und dem Stift 16a aufgenommen. Ein innerer Amboß 74
kann sich zwar an den Sperring 20a anlegen, übt auf
diesen jedoch keine Kraft aus, bis der Stauchkopf sich
gebildet hat und die Anschlagschultern 34a, 44a auf
einanderliegen. An diesem Punkt steigt die vom Werk
zeug 70 aufgebrachte Kraft; eine (nicht gezeigte) Schub
mechanik erfaßt, wenn diese Last eine vorgewählte Höhe
erreicht, und bringt nun eine Kraft auf den inneren Am
boß 74 und damit auf den Sperring 20a auf, die diesen
in die zugehörige Sperrtasche drückt. Diese Arbeitsweise
entspricht der in der US-PS 2 466 811 gezeigten und
beschriebenen, wo der Sperring als Teil der Hülse
- nicht als separater Teil - vorliegt.
Die Kurve B in Fig. 2 zeigt die Axiallast als Funktion
der Stiftbewegung für Befestiger ähnlich denen der
Fig. 4. In der Kurve B stellt der Punkt "b" diejenige
Last dar, bei der das Werkzeug 70 Last auf den Sperr
ring 20a mit dem inneren Amboß 74 aufbringt. Da die
anfängliche Last von "o" bis "a" nur zwischen der Hülse
18a und dem Stift 16a auftritt, sind die Lasten im all
gemeinen niedriger als die der Kurve A innerhalb des
gleichen Bereichs; bei dem Befestiger der Fig. 1 tre
ten Reibungskräfte auf, da die Last vom Sperring 20
mindestens teilweise auf den Stift 16 übertragen wird.
Da die Schubmechanik des Werkzeugs 70 jedoch betrieb
liche Unterschiede zeigen kann, besteht ein Lastbereich,
innerhalb dessen der Schubvorgang sich ereignen kann;
dies ist mit den Linien "d" und "e" angedeutet. Erfolgt
der Schub im Werkzeug 70 zum Setzen des Sperrings 20a
bei der höheren Last "d", kann der Stift infolge von
Schwankungen der Abmessungen und anderer Eigenschaften
in der Bruchstelle verfrüht abreißen. Es kann der Stift
also abreißen, bevor der Sperrung 20a einwandfrei gesetzt
ist, so daß der Befestiger seinerseits nicht einwandfrei
gesetzt wird. Weiterhin muß die Schubbewegung des Be
festigers präzise eingehalten werden und kann erfolgen,
bevor der Stauchkopf vollständig ausgebildet ist (Last
linie "f"), so daß der Sperring 20a verfrüht gesetzt
wird. Die Möglichkeit dieser Schwankungen hat einen ab
träglichen Effekt auf das Setzen der Befestiger; sie
ist durch die erfindungsgemäße Konstruktion erheblich
abgeschwächt worden.
Auch das bereits erwähnte Problem einer Passung mit
Spiel wird mit der erfindungsgemäßen Konstruktion um
gangen. Der Blindbolzen wird in die Bohrungen in den
zueinandergehörigen Werkstücken in einem Bereich ra
dialer Passungen zwischen einem leichten Preßsitz bis
zu einem vorgewählten Spiel eingesetzt. Die Hülse 18
des Befestigers 10 in Fig. 1 ist also mit Spiel in den
fluchtenden Bohrungen 76, 78 der Werkstücke 12, 14 ge
zeigt. Wenn bei einem solchen Spiel die Anschlagschul
tern 34, 44 aufeinanderliegen, tritt die Neigung auf,
daß der Stift 16 die Hülse radial aufweitet und am Hül
senanschlag 34 vorbeiläuft, so daß der Anschlag nicht
wirken kann. Dabei wird der Stift zu weit eingezogen und
die Sperrnut aus der gewünschten radialen Ausrichtung
mit dem Bohrungsabschnitt 25 gebracht; schließlich kann
die Ausbildung der Sperrtasche 68 verhindert oder unvoll
ständig werden und/oder die Sperrfähigkeit verloren
gehen oder beeinträchtigt werden.
Während diese Beeinträchtigung der Anschlagfunktion bei
der Konstruktion nach Fig. 4 auftreten kann, ist sie
bei der Konstruktion nach Fig. 1 verhindert. Während
so die Anschlagschultern 34, 44 sich aneinanderlegen,
ist die Sperrtasche 68 offen und der Sperring 20 be
ginnt sofort, sie auszufüllen. Diese auf den Stift 16
wirkende, anfängliche Reib- und schließlich mechanische
Sperrkraft erhöht die Haltewirkung der Anschlagschultern
und gewährleistet, daß dieser Anschlag nicht beeinträch
tigt wird.
Blindbolzen haben herkömmlicherweise bezüglich der Werk
stücköffnungen eine Toleranz von 76,2 µm (0,003′′)
(Mittellinie zu Mittellinie ("line to line fit")). Ge
legentlich werden Blindbolzen in Anwendungen eingesetzt,
bei denen eine Toleranz bezüglich der Werkstücköffnungen
zwischen einem Übermaß von 50,8 µm (0,002′′) bis zu einem
Spiel von 25,4 µm (0,001′′) liegt. Wegen der Schwierig
keiten, den Stiftanschlag unversehrt zu halten, waren
die bekannten Blindbolzen nicht besonders geeignet für
Spiele von mehr als die erwähnten 76,2 µm (0,003′′). Mit
der erfindungsgemäßen Konstruktion lassen sich jedoch
Spiele von mindestens dem Doppelten des bisher akzep
tierten Spiels, d. h. 0,1524 mm (0,006′′) und mehr, ver
wenden. Es wird darauf hingewiesen, daß die oben ange
gebenen typischen Toleranzen für Blindbolzen mit einem
Nennschaftdurchmesser D1 von 6,35 mm (1/4′′ (in der Praxis
6,604 mm (0,260′′)) gelten. Diese Toleranzwerte ändern
sich mit D1.
Bisher wurde das Spiel teilweise durch die radiale
Breite der Anschlagschultern 34, 44 bestimmt. Mit an
deren Worten: Die angegebenen Toleranzen wurden im Hin
blick auf eine gewisse radiale Ausdehnung eingestellt,
bei der die Seitenwände der Öffnung 76 berührt werden.
Nach dem Anliegen war ein weiteres radiales Ausdehnen
verhindert und es verbleibt vermutlich eine ausreichende
radiale Breite der Anlagefläche zwischen den Anschlag
schultern, um den Stift dennoch zum Stillstand zu brin
gen. Es ist jedoch einzusehen, daß dies zu Unsicherheiten
führen kann - insbesondere wenn die Schublasten eines
doppeltwirkenden Werkzeugs beispielsweise nach oben
schwanken, so daß selbst beim Anliegen im Loch der Stift
nicht zuverlässig gehalten werden kann. Es wird darauf
hingewiesen, daß mit dem erfindungsgemäßen Blindbolzen
sowie in vergleichbaren bekannten Konstruktionen die
Werkstückbohrungen nicht ausgefüllt werden, so daß die
Art des Anliegens in der Bohrung extrem eingeschränkt
und nicht besonders erwünscht, sondern nur das Ergeb
nis eines Versuchs ist, einen Ausgleich für einen un
erwünschten Zustand zu finden.
Bei der vorliegenden Erfindung wird die Neigung der
Hülse 18, sich radial auszudehnen, durch das Zusammen
wirken des Sperrings 20 mit den Anschlagschultern 34, 44
unterdrückt, die gemeinsam den Stift 16 an einer un
erwünschten Axialbewegung hindern. Auf diese Weise läßt
sich der Bereich des Spiels, innerhalb dessen der Blind
bolzen sich einsetzen läßt, erheblich erweitern; auch
die Herstellung und Vorbereitung der Bolzenbohrungen
wird weit weniger kritisch.
Die anderen bekannten Konstruktionen, wie die Fig. 5
und 6 sie zeigen, haben die gleichen Nachteile wie die
der Fig. 4. Bei der Beschreibung der in den Fig. 5 und 6
gezeigten Ausführungsformen sind denen der Ausführungs
formen der Fig. 1 entsprechende Teile mit den gleichen,
aber um die Zusatzbuchstaben "b" bzw. "c" ergänzten
Bezugszeichen versehen.
Im Gegensatz zu der Ausführungsform in Fig. 4 verwen
den die der Fig. 5 und 6 einfachwirkende Werkzeuge. In
der Fig. 5 verwendet der Befestiger 10b einen Sperring 20b,
der nach der Lehre der US-PS 2 887 003 aufgebaut ist.
Der Ring 20b weist so einen Scherflanschteil 80 sowie
einen Sperringteil 82 auf. Es wird darauf hingewiesen,
daß, während ein einfachwirkendes Werkzeug 57b einge
setzt wird und die Lasten auf die Hülse 18b über den
Ring 20b aufgebracht werden, der Ring 20b auf den
Stift 16b keine Reibkräfte ausübt, da der Scherflansch
teil 80 den Ring 20b auf der Außenfläche des Kopfes
der Hülse 18b abstützt; dieses Abstützen erfolgt außer
halb der aufgeweiteten Bohrung im Hülsenkopf. Am äuße
ren Ende ist ein kurzer geradlinier Senkabschnitt vor
gesehen, um eine wirksame Scherfläche auszubilden.
Die Konstruktion ist so getroffen, daß, nachdem die
Schultern 34b, 44b sich aneinandergelegt haben, die auf
den Ring 20b wirkende Kraft zunimmt, bis die Schergrenze
des Scherflansches erreicht ist, der Sperrteil 82 vom
Scherflansch 80 abschert, und der Sperring in die Sperr
tasche eingedrückt wird (vergl. Punkt "b" in Kurve B
der Fig. 2). Auch hier besteht wegen der Abmessungs- und
anderer Schwankungen ein Bereich der Scherlast für
den Scherflanschteil 80, so daß die gleichen Schwierig
keiten vorliegen wie für die Ausführungsform in Fig. 4.
Desgleichen tritt im Zeitpunkt des Abscherens ein dyna
mischer Lastzustand auf, der ein unerwünschtes Prellen
des Stifts erzeugen kann. Es wird darauf hingewiesen,
daß der Ring 20b ein verhältnismäßig teueres Bauteil
nicht nur wegen seiner Gestalt ist, sondern auch wegen
der Notwendigkeit, die Scherlastgrenze zu kontrollieren.
Es ist hierbei üblich, Ringe 20b unterschiedlicher
Schereigenschaften zu erstellen und dann mit Stiften
und Hülsen entsprechender Abmessungs- und Materialei
genschaften abzustimmen. Bei der vorliegenden Erfin
dung ist keine solche Vielzahl von Teilen erforderlich.
Weiterhin entsteht bei der Verwendung des Rings 20b Ab
fall in Form der Scherflanschteile 80′ (gestrichelt
gezeigt), die bei der Scherung wegbrechen oder zertrüm
mert werden.
Für einige Anwendungsfälle, in denen ein Werkstoff wie
A286 Einsatz findet, ist ein geeigneter Scher-Sperring
wie der Ring 20b nicht möglich. Für diese Anwendungen
verwendet man eine kompliziertere Sperrenanordnung, wie
sie in der Fig. 6 gezeigt ist. Diese Ausführungsform der
Fig. 6 verwendet eine Scherkappe 84 in Kombination mit
einem Sperring 20c auf im wesentlichen die gleiche Weise
wie das Scherelement 20b. So hat die Scherkappe 84 einen
äußeren Scherringteil 86 und einen inneren Flanschteil 88.
In der Kappe 84 befindet sich ein Sperring 20c. Das
Werkstück 57c legt sich an den inneren Scherflanschteil
88 an und bringt auf die Hülse 18c über den äußeren Ring
teil 86 eine axiale Last auf, der am Kopf 18c um den er
weiterten Bohrungsteil herum anliegt. Nachdem die
Hülse sich gestaucht hat, und die Anschlagschultern
34c, 44c aneinanderliegen, nimmt die Last zwischen
dem Stift 16c und der Hülse 18c bis über die Scher
grenze der Kappe 84 zu (Punkt "b" der Kurve C in Fig. 2).
Bei dieser Last schert der innere Flanschteil 88
vom äußeren Flanschteil 86 ab und wird der Sperring
20c in die Sperrtasche eingedrückt. Wie ersichtlich,
gelten die gleichen Feststellungen wie die zur Fig. 5.
Desgleichen verwendet man Kappen 84 unterschiedlicher
Schereigenschaften, um sie den Abmessungs- und Werk
stoffeigenschaften der Stifte und Hülsen anzupassen.
Diese Vielzahl der Teile ist mit der vorliegenden Er
findung überflüssig. Zusätzlich zu den Schwierigkeiten
durch nicht einwandfreien Anschlag entsteht auch Ab
fall, da der innere Scherringteil 88′ und der äußere
Scherringteil 86′ (gestrichelt gezeigt) voneinander
getrennt und gespalten werden.
Die Vorteile der Konstruktion nach Fig. 1 gegenüber
denen der in Fig. 6 gezeigten sind also aus den obigen
Erläuterungen ersichtlich. Weiterhin entfallen nun er
findungsgemäß unterschiedliche Sperringe (vergl. Fig. 5
und 6) für Anwendungen mit einfachwirkenden Werkzeugen
bei unterschiedlichen Werkstoffen, da der Ringaufbau
nach Fig. 1 für die Fälle der Fig. 5 und 6 ausreicht.
Die Fig. 7 zeigt die kritische Stiftlage im gesetzten
Blindbolzen. In Fig. 7 sind denen der Fig. 1 und 3A
bis 3D entsprechende Teile mit den gleichen, aber um
den Zusatzbuchstaben "d" ergänzten Bezugszeichen gekenn
zeichnet. Da die Fig. 7 zur Darstellung der Stiftlage
dient, wurde zur Vereinfachung der Sperring fortgelas
sen.
Links in Fig. 7 zeigt die Abmessung B1 den maximal er
laubten Abstand des Rests des Bruchabschnitts 50d über
dem Kopf 24d der Hülse 18d. Die Abmessung B2 rechts in
der Figur zeigt den maximal erlaubten Abstand des Bruch
abschnitts 50d unter dem Kopf 24d. Es sei darauf ver
wiesen, daß ein zu weites Hervorstehen über dem Kopf 24d
auch dann aerodynamisch unerwünscht sein kann, wenn die
Festigkeit der Sperre ausreicht.
Fig. 8 zeigt die kritische Lage der Sperrstelle beim ge
setzten Blindbolzen. In der Fig. 8 sind denen der Fig. 1
und 3A bis 3D entsprechende mit den gleichen, aber um
den Zusatzbuchstaben "e" ergänzten Bezugszeichen gekenn
zeichnet.
Links in Fig. 8 zeigt die Abmessung A1 die maximal er
laubte Höhe des Sperrings 20e über dem Kopf 24e der
Hülse 18e; die Abmessung A2 auf der rechten Seite
zeigt die maximal erlaubte Höhe des Sperrings 20e
unter dem Kopf 24e. Auch hier kann ein zu weites Vor
stehen des Sperrings 20e über den Kopf 24e aerodyna
misch unerwünscht sein, auch wenn die Sperre selbst
fest genug ist.
Weiterhin zeigen beide Fig. 7 und 8, daß eine ver
früht gesetzte Sperre unerwünscht sein kann. Indem sie
die Stiftlage stabilisiert, unterstützt die vorliegende
Erfindung das Einhalten der Bedingungen A1, A2, B1 und
B2.
Es ist erwünscht, daß der Befestiger 10 maximale Festig
keit hat. Es ist ebenfalls erwünscht, daß das Material
des Stifts 16 eine hohe Festigkeit hat. Bei Blindbol
zenkonstruktionen ist es üblich, Stifte und Hülsen mit
Zugfestigkeiten von etwa 67 kp/mm² (95 k.s.i) oder mehr
vorzusehen. Beim erfindungsgemäßen Befestiger 10 muß
die zur Ausbildung des gewünschten Stauchkopfes erfor
derliche Last aufgenommen werden und man muß auch die
Reibkräfte in Rechnung stellen, die beim Aufbringen der
Setzlasten auf den Ring 20 auftreten.
Da die zwischen dem Stift 16 und der Hülse 18 wirkende
Kraft ausschließlich über den Sperring 20 aufgebracht
wird, entstehen Reibkräfte zwischen dem Ring 20 und
dem Stift 16, so daß ein höheres Lastniveau angesetzt
werden muß. Die Höhe dieser Reiblast steht in Bezie
hung zum Winkel X des konischen Bohrungsabschnitts 28.
Mit abnehmendem Winkel X sinkt auch die Fähigkeit des
Sperrkragens 10, einer radial einwärts gerichteten Be
wegung entgegenzuwirken, und die Reiblasten auf dem
Stift 16 nehmen zu. Mit zunehmendem Winkel X nimmt auch
der Widerstand gegen eine radial einwärts gerichtete
Bewegung zu, aber auch die Last, die erforderlich ist,
um das Material des Sperrings 20 in die Sperrtasche 68
zu drücken. Üblicherweise hat man bei Befestigern der
in den Fig. 4 bis 6 gezeigten Art bisher einen Winkel X
von etwa 38° angesetzt. Während man damit den Sperring
bei der gezeigten Konstruktion leicht eintreiben konnte,
erhält man bei der Konstruktion nach Fig. 1 mit ihm zu
hohe Reibkräfte. Setzt man den Winkel X zu groß an,
steigt auch die zum Setzen des Sperrings erforderliche
Kraft stark an und kann zu verfrühtem Stiftabriß führen
(vergl. Kurve A in Fig. 2). Bei einem Winkel X von
38° erhält man also einen unzureichenden Rückhalt ("hold
off") für den Sperring 20 und hohe, auf den Stift 16
wirkende Reibkräfte. Bei einem Winkel X = 90° der Sperr
tasche 68 wird zwar der Sperrkragen 20 genügend weit
vom Stift 16 rückgehalten, um die Reibkräfte niedrig
zu halten. Ein effektives Setzen der Sperre in der
Sperrtasche erfordert dann jedoch Kräfte einer Größe,
die zu einem verfrühten Stiftabriß führen können.
Gleichzeitig verringert ein zu großer Rückhalt die
Wirksamkeit der Sperre beim Unterstützen der Schultern
34, 44 beim Stillsetzen des Stifts; desgleichen wird
der Senkkopf 24 des Blindbolzens wegen der Bauart des
Befestigers größer, d. h. größer als für einen herkömm
lichen Blindnietkopf. Ist der Winkel X zu klein, tritt
eine schalenförmige Einsenkung von der entsprechend ge
winkelten passenden Bohrungsoberfläche her auf. Dies
läßt sich vermeiden, wenn man den Winkel X nahe 60°
wählt. Der Winkel X sollte daher im Bereich von etwa 70°
bis 85° liegen. In einer Ausführungsform der Erfindung
hat sich ein Winkel X = 80° als zufriedenstellend erwie
sen. Der konische Bohrungsabschnitt 28 bildet eine all
gemein gleichmäßig geradlinig schrägverlaufende Ober
fläche. Diese Ausgestaltung unterstützt das Eintreiben
des Sperrings 20 in die Sperrtasche.
Wie bereits erwähnt, ist die Nase 62 des Werkzeugs 57 so
ausgestaltet, daß sie in die geradlinige Senkung 30 paßt.
Beim Setzen des Sperrings 20 kann die Nase 62 in die
geradlinigen Senkungsabschnitt 30 hinein vorstehen, um
zu gewährleisten, daß das Material des Sperrings 20
fest genug in den Hohlraum der Sperre hineingepackt
wird, und gewährleistet so die entstehende Sperrung.
Es ist erwünscht, den Blindbolzen mit maximaler Festig
keit auszubilden und zu diesem Zweck die Werkstoffe
bei ihrer maximalen Härte einzusetzen. Gleichzeitig
ist erwünscht, die Befestiger über einen erweiterten
Griffbereich zu verwenden, in dem Werkstoffe unter
schiedlicher Gesamtdicke sich aneinander befestigen
lassen. Das Problem ist hier natürlich, zu gewährlei
sten, daß die Stauchkopfbildung an der rückwärtigen
Flächenlinie des letzten Werkstücks erfolgt, d. h. des
Werkstücks 12. Dies läßt sich erreichen, indem man eine
gehärtete Hülse mit einem Härtegefälle derart vorsieht,
daß die Härte zu derjenigen Seite der Werkstücke hin,
an der der Stauchkopf sich bildet, d. h. zur Blindseite,
abnimmt. Das gewünschte Härtegefälle läßt sich durch
Glühen oder Tempern eines schmalen umlaufenden Teils
der Hülse 18 zwischen der maximalen und minimalen
Grifflinie Mx bzw. Mn erreichen. Der Rest der Hülse 18
wird auf etwa seiner Anfangshärte gehalten. Dann kann
man eine Hülse 18 verwenden, die auf ihre maximal er
laubte Härte wärmegehärtet ist, während die Stauchkopf
bildung an der gewünschten Stelle erfolgt. Auch andere
Mittel zum Einstellen eines Gefälles lassen sich ein
setzen.
Mit der vorliegenden Erfindung hat sich erwiesen, daß
bei legierten Stählen wie 4027, 4037 und dergleichen
sowie auch mit korrosionsfesten Stählen wie A286, Monel
oder dergleichen eine Glühbehandlung möglich ist.
Es sei darauf verwiesen, daß, da eine radiale Ausdehnung
verhindert ist, der erfindungsgemäße Blindbolzen auch
eher mit Werkstücken zusammen eingesetzt werden kann,
die weicher sind und/oder bei radialer Ausdehnung leicht
beschädigt werden können.
Claims (8)
1. Blindbolzen zum Verbinden einer Mehrzahl von Werkstücken,
umfassend:
- - eine rohrförmige Hülse (18) mit einem Hülsenkopf (24), einem Schaftabschnitt (22), einem an den Hülsenkopf (24) anschließenden Bohrungszwischenabschnitt (27) und einem von diesem durch eine ringförmige Anschlagsschulter (34) getrennten, erweiterten Bohrungsabschnitt (32), wobei die Hülse (18) in fluchtende Öffnungen in den Werkstücken eingesetzt werden kann, wobei der Schaftabschnitt (22) unter Einwirkung einer durch ein Werkzeug (57) ausgeübten Axial kraft auf der Blindseite der Werkstückanordnung einen Stauchkopf (66) ausbildet,
- - einen Stift (16) mit einem Kopf (36), einer Anschlagsschulter (44), einer Sperrnut (46), und einer Bruchstelle (48), und
- - einen ringförmigen, umlaufenden Sperrkragen (20), wobei durch Anlage der Schultern (34,44) aneinander die Sperrnut (46) und ein auf der Innenseite des Hülsenkopfes (24) befindlicher, konischer Bohrungsabschnitt (28) eine Sperrtasche (68) bilden, in die der Sperrkragen (20) mittels des Werkzeugs (57) eingedrückt wird,
dadurch gekennzeichnet,
- - daß der konische Bohrungsabschnitt (28) einen Winkel X zwischen ungefähr 70° und ungefähr 85° einschließt, bei dem der Sperrkragen (20) in die Sperrtasche (68) mit einer eine vorgegebene Größe nicht über schreitenden Setzkraft eingeführt wird, und bei dem der Stillstand des Stiftes (16) nach Einführung des Sperrkragens (20) in den Hohlraum (68) erfolgt, wobei der Stiftstillstand durch den Eingriff des Sperrkragens (20) mit dem Stift (16) an der Sperrnut (46) gegen die durch das Werkzeug (57) ausgeübte Axialkraft unterstützt wird, und
- - daß der Schaftabschnitt (22) in die Öffnung der Werkstücke mit einer Passung im Bereich eines vorgewählten Preßsitzes bis zu einem vorgewählten Spiel eingesetzt werden kann, wobei das Spiel für einen Nenndurchmesser von 6,35 mm (1/4 in.) mindestens 0,152 mm (0,006 in.) beträgt.
2. Blindbolzen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Winkel X des konischen Bohrungsabschnittes (28) vorzugsweise
ungefähr 80° beträgt.
3. Blindbolzen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Winkel des konischen Bohrungsabschnitts (28) größer ist als der, bei dem
der vergrößerte Hülsenkopf (24) sich schalenförmig einsenkt.
4. Blindbolzen nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der konische Bohrungsabschnitt (28) eine
geradlinige Kegelfläche ist.
5. Blindbolzen nach einem der voranstehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch eine geschlossene Sollbruchnut (48) in einer
umlaufenden Anlagefläche (50) an der umlaufenden Sperrnut (46).
6. Blindbolzen nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der Stift (16) und die Hülse (18) aus gehärteten
Werkstoffen mit einer Zugfestigkeit von mehr als etwa 67 kp/mm²
(95 KSI) hergestellt sind.
7. Blindbolzen nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Hülse (18) wärmegehärtet worden und der
Schaftabschnitt (22) geglüht ist, um ein Härtegefälle herzustellen, das
die Bildung eines Stauchkopfes auf der Blindseite der
Werkstückanordnung in einem gewählten Bereich von Hülse (18) und
Stift (16) erleichtert.
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