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DE3305660A1 - Verfahren und vorrichtung zum korrigieren der kontur eines strangs fuer eine stranggussanlage - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zum korrigieren der kontur eines strangs fuer eine stranggussanlage

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Publication number
DE3305660A1
DE3305660A1 DE19833305660 DE3305660A DE3305660A1 DE 3305660 A1 DE3305660 A1 DE 3305660A1 DE 19833305660 DE19833305660 DE 19833305660 DE 3305660 A DE3305660 A DE 3305660A DE 3305660 A1 DE3305660 A1 DE 3305660A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
strand
corner
section
cooling
corners
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19833305660
Other languages
English (en)
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DE3305660C2 (de
Inventor
Munehiro Endo
Takao Hitachi Futatugi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hitachi Ltd
Original Assignee
Hitachi Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hitachi Ltd filed Critical Hitachi Ltd
Publication of DE3305660A1 publication Critical patent/DE3305660A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3305660C2 publication Critical patent/DE3305660C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D11/00Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths
    • B22D11/06Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths into moulds with travelling walls, e.g. with rolls, plates, belts, caterpillars
    • B22D11/0637Accessories therefor
    • B22D11/068Accessories therefor for cooling the cast product during its passage through the mould surfaces
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D11/00Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths
    • B22D11/16Controlling or regulating processes or operations
    • B22D11/22Controlling or regulating processes or operations for cooling cast stock or mould
    • B22D11/225Controlling or regulating processes or operations for cooling cast stock or mould for secondary cooling

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Continuous Casting (AREA)

Description

  • Beschreibung
  • Die Erfindung betrifft Stranggußanlagen, insbesondere ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Korrigieren der Kontur eines durch eine Stranggußanlage hergestellten massiven Stabs oder Strangs.
  • In einer Stranggußanlage mit synchroner Drehung und einem Gießrad, das eine Form synchron mit der Bewegung eines durch Strangguß hergestellten massiven Stabs oder Strangs bewegt, ist im allgemeinen die Querschnittsform des durch Strangguß erzeugten Strangs trapezförmig entsprechend der Form der Ringnut des Gießrads zum Führen des Strangs.
  • In einer Stranggußanlage mit Vibrationsgießform nach dem Stand der Technik jedoch, bei der das Stranggießen durch Ausüben von Vibrationen am Strang erfolgt, ist es bekannt, daß bei der Herstellung eines Strangs mit rechteckigem oder quadratischem Querschnitt durch Strangguß eine Verformung der Querschnittsform (insbesondere rhombische Verformung) auftritt. Hierbei tritt in einer oder mehreren der vier Ecken einer erstarrten äusseren Schicht des Strangs eine Rißbildung in derjenigen Ecke auf, deren Winkel beim Wachsen der erstarrten äußeren Schicht stumpf geworden ist. Dies ist durch verschiedene Faktoren bedingt: ungleichförmige Abkühlung des Strangs in der Gießform, die eine primäre und eine sekundäre Abkühlungszone einschließlich beispielsweise einer abkühlenden Führung bildet, Nicht-Ausfluchtung von verschiedenen Ausrüstungsarten der Anlage, unrichtige Temperatur der Metallschmelze und ungeeignete Gießbedingungen für die Metallschmelze usw. Diese Erscheinung ist der Tatsache zuzuschreiben, daß die Ecke oder die Ecken des Strangs, in denen eine hohe Abkühlungswirkung erzielt wird, ein schnelleres Wachsen der erstarrten äußeren Schicht als die Ecke oder Ecken des Strangs aufweisen, in denen die erzielte Abkühlungswirkung niedrig ist, wobei die erstarrte äußere Schicht in der oder den Ecken mit schnellerem Wachstum eine große Dicke erhält. Das Ergebnis ist, daß die Ecke oder die Ecken mit starker Abkühlung einen spitzen Winkel bekommen, während die Ecke oder die Ecken mit geringer Abkühlung einen stumpfen Winkel bekommen, wobei die zulässigen Grenzen über steigende Zugspannungen auf der Innenfläche der erstarrten äußeren Schicht in der oder den Ecken mit stumpfem Winkel wirken und in der erstarrten äußeren Schicht des Strangs Risse erzeugen.
  • Als Mittel zur Vermeidung einer Verformung der Querschnittsform des Strangs ist eine Kühlvorrichtung zur Eckenabkühlung in der japanischen Offenlegungsschrift 18425/80 angegeben. Diese Vorrichtung enthält vier Kühlvorrichtungen, von denen jede in einer der vier Ecken eines im Querschnitt rechteckigen Strangs angeordnet ist zur Durchführung einer örtlichen Abkühlung. Die Kühlvorrichtung der obigen örtlich kühlenden Bauart soll die vier Ecken des Strangs gleichförmig abkühlen, um das Auftreten einer Verformung der Querschnittsform des Strangs zu vermeiden, der sich nach der Freigabe aus einer senkrecht angeordneten Gießform nach unten bewegt. Wenn somit die Querschnittsform des Strangs bei dessen Erstarrung auf Grund der obigen Faktoren eine Verformung erfährt, oder wenn der Strang eine Verformung in der Gießform erfährt und bereits eine Querschnittsverformung aufweist, wenn er die Gießform verläßt, würde die Abkühlung des Strangs fortschreiten. Dagegen sind die Dicken der erstarrten äußeren Schicht des Strangs selbst dann ungleichmäßig, wenn die vier Ecken des Strangs durch die genannte Abkühlungsvorrichtung der Eckenkühlbauart abgekühlt werden. Somit würden Zugkräfte an der Innenseite jeder Ecke wirken, in der die erstarrte äußere Schicht eine geringere Dicke als bei den anderen Ecken hat. Es ist daher unmöglich, eine Rißbildung in dieser Ecke zu verhindern. Wenn die Stranggußanlage von der Bauart mit synchroner Drehung ist und ein Gießrad hat, ist die in der erstarrten äußeren Schicht eines Strangs in den Anfangsstufen der Erstarrung einer Metallschmelze erfolgende Verformung einer Vielzahl von Faktoren zuzuschreibnn, und zwar entweder einzeln oder kombiniert. Es sind dies: Nicht-Ausfluchtung von verschiedenen Ausrüstungsarten der Anlage (etwa Nicht-Ausfluchtung des Gießrads mit der Waagerechten und Nicht-Ausfluchtung des Kerns mit der Mitte der Anlage, Nicht-Ausfluchtung des Führungstischs unter der Klemmwalze mit der Waagerechten und Nicht-Ausfluchtung des Kerns mit der Mitte der Anlage usw.), Verwindung der Ausrüstung, ungleichmäßige Abkühlung in einer primären Abkühlungszone oder im Gießrad und in einer sekundären Abkühlungszone, ungeeignete Temperatur der in den Schmelzenbehälter oberhalb des massiven Stabs gegossenen Metallschmelze, Turbulenz des gegossenen Metallschmelzenstroms usw.
  • Somit wurden bei einer Stranggißanlage der Bauart mit synchroner Drehung Versuche unternommen zur Vermeidung einer Verformung der Querschnittsform eines Strangs durch Verbessern der verschi eden en Faktoren, die für das Auftreten einer Verformung der Querschnittsform terantwortlich gehalten wurden. Es ist aber unmöglich, eine Korrektur der Kontur zu bewirken, wenn die Verformung der Querschnittsform des Strangs auftritt, während dieser sich durch den Formabschnitt des Gießrads bewegt. Selbst wenn die Abkühlung des aus dem Gießrad freigegebenen Strangs durch die Kühlvorrichtung mit Eckenabkühlung erfolgt, ist es unmöglich, das Auftreten einer Verformung der Querschnittsform des Strangs zu vermeiden. Es war bisher unmöglich, einen verformungsfreien Strang durch Gießen herzustellen.
  • Aufgabe der Erfindung ist die Vermeidung der oben angegebenen Nachteile des Standes der Technik und die Schaffung eines Verfahrens und einer Vorrichtung zum Korrigieren der Kontur eines durch eine Stranggußanlage hergestellten Strangs, die die Querschnittsform des Strangs wirksam korrigieren können, nachdem dieser aus der Gießform freigegeben ist, durch Beseitigen einer Verformung der Querschnittsform des Strangs, die dieser während seiner Bewegung durch die Gießform erfahren hat, wodurch der Strang mit der gewünschten Kontur versehen wird, wobei die Steuerung der Abkühlung des Strangs gemäß einer Änderung erfolgt, die die Querschnittsform des Strangs erfahren hat, während sich dieser durch die Gießform bewegt, wodurch die Kontur des Strangs durch Beseitigung der Verformung korrigiert wird.
  • Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß durch die Gegenstände der Ansprüche 1 bzw. 6.
  • Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
  • Das charakteristische Merkmal der Erfindung besteht somit in der Schaffung einer Einrichtung zum Abfühlen jeglicher Änderung der Querschnittsform des aus der Gießform frei gegebenen Strangs und zum Liefern von Kühlfluid zu einer oder mehreren Ecken des Strangs, an denen diese Änderung auftritt, zur örtlichen Abkühlung, wodurch die Kontur des Strangs durch Beseitigung der Änderung korrigiert wird.
  • Im folgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung beschrieben. Es zeigen.
  • Fig. 1 eine Gesamtansicht einer Stranggußanlage mit synchroner Drehung und mit der Vorrichtung zum Korrigieren der Kontur eines Strangs gemäß einer Ausführungsform der Erfindung; Fig. 2 einen Schnitt des Gießradabschnitts der Stranggußanlage von Fig. 1; Fig. 3 einen Schnitt eines Strangs von normaler Form; Fig. 4 einen Schnitt eines Strangs mit verformtem Querschnitt, wobei die typische Form des verformten Strangs dargestellt ist; Fig. 5 einen Schnitt eines Strangs, dessen Querschnittsform in der Gießform verformt wurde; Fig. 6 eine Abkühlungsvorrichtung der Vorrichtung zum Korrigieren der Kontur eines Strangs, die in die Gießanlage von Fig. 1 eingebaut werden kann; Fig. 7 eine Ansicht des Vorgangs, bei dem die Verformung eines Strangs korrigiert wird; Fig. 8 einen teilweisen Schnitt einer Stranggußanlage mit einem Messer, in dem die Abkühlungsvorrichtung der Vorrichtung zum Korrigieren der Kontur eines Strangs nach der Erfindung eingebaut ist; Fig. 9 einen Schnitt des Strangs uDn Fig. 8 quer zum Strang; Fig.10 eine Ansicht eines Beispiels der Konturabfühleinrichtung der Vorrichtung zum Korrigieren der Kontur eines Strangs nach der Erfindung zum Abfühlen der Kontur des Strangs; Fig.11 und 12 Ansichten weiterer Arten von Konturabfühleinrichtungen nach der Erfindung; Fig.13 eine weitere Ausführungsform der Erfindung.
  • Gemäß Fig. 1 und 2 wird eine von einer Gießpfanne 1 transportierte Metallschmelze in eine Zwischenpfanne 2 gegossen, von wo aus sie durch eine Gießschnauze 3 der Zwischenpfanne in einen Raum oder Formhohlraum 7 fließt, der durch ein rotierendes Gießrad 4 aus Kupfer und ein endloses metallisches Band 6 begrenzt wird, das durch eine Führungsrolle 5 gespannt wird.
  • Die gegossene Metallschmelze wird im Formhohlraum 7 abgekühlt und zu einem massiven Stab oder Strang 8 gegossen. Der Formhohlraum 7 wird durch einen Formabschnitt e eines Umfangsteils des Gießrads 4 gebildet. Die in den Formabschnitt 0 gegossene Metallschmelze erfährt während ihrer Bewegung eine primäre Erstarrung, wobei ein massiver Stab geformt und durch Klemmwalzen 14 kontinuierlich abgezogen wird. Währenddessen wird die Form des Strangs durch einen Führungstisch 9 und ein Messer 10 sowohl waagerecht als auch senkrecht korrigiert. Ein sekundäres Abkühlen des massiven Stabs oder Strangs 8 erfolgt durch den Führungstisch 9, die Klemmwalzen 14 und eine im Anschluß daran angeordnete Abkühlvorrichtung 60 derart, daß ein Strahl aus Kühlwasser auf jede der vier Seiten des Strangs 8 von trapezförmigem Querschnitt gespritzt wird. Eine Abkühlvorrichtung 30 befindet sich zwischen dem Messer 10 und den Klemmwalzen 14 und hat Eckdüsen, von denen jede einen Strahl aus Kühlwasser auf eine der beiden Ecken an den gegenüberliegenden Enden der oberen Seite des Strangs 8 richtet und dessen örtliche Abkühlung bewirkt. Unmittelbar hinter der Abkühlvorrichtung 30 befindet sich eine Abfühleinrichtung 40 zum Ermitteln jeder Änderung der Querschnittsform des Strangs 8. Im einzelnen ermittelt die Abfühleinrichtung 40 als Änderung der Kontur des Strangs 8 jede Abweichung der Winkel an gegenüberliegenden Ecken der oberen Seite des Strangs 8 gegenüber einem gegebenen Wert oder eine Zunahme des Winkels dieser Ecken. Die Abfühleinrichtung 40 erzeugt ein Signal für eine Betätigungssteuereinrichtung 50, die entsprechend der von der Abfühleinrichtung 40 abgefühlten Abweichung die Abkühlvorrichtung 30 so betreibt, daß ein Strahl aus Kühlwasser auf die Ecke oder Ecken gerichtet wird, deren Winkel zugenommen hat. Hierdurch werden eine örtliche Abkühlung und eine Korrektur der Kontur des Strangs 8 bewirkt.
  • Fig. 2 zeigt den Formhohlraum 7. Das Gießrad 4 ist mit einer trapezförmigen Ringnut versehen mit Ecken 13A und 14B an gegenüberliegenden Enden einer inneren Umfangsfläche einer oberen Seite 13C der Ringnut.
  • Fig. 3 zeigt den Strang 8 ohne Anderung seines Querschnitts unmittelbar nach der Freigabe aus dem Gießrad 4. Dieser Strang hat eine erstarrte äußere Schicht 11 und einen aus Metallschmelze bestehenden Kern 12. Zwei Ecken A und B an gegenüberliegenden Enden der oberen Seite des trapezförmigen Querschnitts entsprechen den Ecken 13A bzw. 13B des Gießrads 4 auf dessen Innenfläche. An den Ecken A und B ist die Neigung aO einer Seite des trapezförmigen Querschnitts gleich der Neigung b dessen anderer Seite oder aO = bo. Die Ecke A hat einen Winkel aO, der gleich dem Winkel ßO der Ecke B ist oder aO ß 0 Der Teil der erstarrten äußeren Schicht 11 an der Ecke A hat eine Dicke tao, die gleich der Dicke bo des entsprechenden bo Teils der erstarrten äußeren Schicht an der Ecke B ist oder tao = tbo Der trapezförmige Querschnitt des Strangs 8 hat eine normale Form, wenn er die obigen Werte aufweist.
  • Fig. 4 zeigt den Strang 8 mit einer typischen Änderung oder Verformung. Die obere Seite des Strangs 8, die der oberen Seite 13C der Innenumfangsfläche des Gießrads 4 entspricht, hat sich nach rechts verschoben. Die Neigungen a1 und b1 der beiden Seiten haben die Beziehung a1 > b1. Die Winkel a1 und B1 der Ecken haben die Beziehung a1 > B1. Die Dicken tal und tb1 der erstarrten äußeren Schicht an den Ecken A bzw. B haben die Beziehung tal < tbl. Obwohl die Winkel an den Ecken A und B des Strangs 8 der Beziehung aO = B zeigten, wenn die er-0 starrte äußere Schicht 11 ursprünglich im Formabschnitt des Gießrads 4 gebildet wurde, zeigt dieser Querschnitt des Strangs 8 das Einsetzen einer Änderung beim Fortschreiten der Erstarrung von der Beziehung aO = Bo bis zur Beziehung a > ß1. Somit hat sich in der Ecke A des Strangs 8 mit der erstarrten äußeren Schicht 11 von verringerter Dicke der Neigungswinkel der Seite von aO auf a1 geändert. Da a1 > a ist, vergrößerte sich der 0 Winkel der Ecke A und entwickelten sich Zugspannungen an der Innenfläche der erstarrten äußeren Schicht 11. Wenn die auf diese Weise entwickelten Zugspannungen die zulässigen Grenzen überschreiten, bilden sich Risse auf der Innenfläche der erstarrten äußeren Schicht 11, die den Strang 8 beeinträchtigen.
  • Fig. 5 zeigt den trapezförmigen Querschnitt des im Formhohlraum 7 befindlichen Strangs 8 mit einer Verformung, die gegenüber der Verformung des Querschnitts des Strangs 8 von Fig. 4 eine Verschlechterung darstellt. Ein derart fortgeschrittener Fall einer Verformung tritt im Formhohlraum 7 zwischen dem Gießrad 4 und dem Band 6 auf und wird im Anschluß daran noch stärker. Wenn im einzelnen der Querschnitt des im Formhohlraum 7 befindlichen Strangs durch irgendeine Störung sich zu verformen beginnt, wird die Ecke B der erstarrten äusseren Schicht 11 des Strangs 8 in volle Berührung mit. der Ecke 13B der Innenfläche des Gießrads 4 gebracht, während die Ecke A außer Berührung mit der Ecke 13A des Gießrads 4 gebracht wird. Hierdurch wird zwischen der linken Seite des trapezförmigen Querschnitts des Strangs 8 und der gegenüberliegenden Seite des Gießrads 4 ein Spalt 14 erzeugt. Dies bewirkt eine Zunahme der Dicke t der erstarrten äußeren Schicht 11 an der b1 Ecke B und eine Verlangsamung oder Unterbrechung der Zunahme der Dicke tal der Schicht 11 an der Ecke A auf Grund der fehlenden Kühlung. Der Wert von tb1, der bereits größer als derjenige von tal ist, wird weiter zunehmen, wenn sich der Strang 8 durch den Formabschnitt des Gießrads 4 bewegt. Auf diese Weise wird der Winkel .ß1 der Ecke B fortschreitend kleiner auf Grund der Zusammenziehung beim Abkühlen der Metallschmelze, während die Dicke tbl der erstarrten äußeren Schicht 11 an der Ecke B zunimmt, was im Gegensatz zu einer Zunahme des Winkels a, a1 der Ecke A steht. Hierdurch wird der Strang 8 fehlerhaft.
  • Bei der Erfindung wird eine durch das Stranggießen herbeigeführte Änderung oder Verformung des trapezförmigen Querschnitts des Strangs 8 abgefühlt. Das Abkühlen erfolgt konzentriert an einer Ecke oder an Ecken des trapezförmigen Querschnitts des Strangs, wenn der Winkel dieser Ecke oder Ecken von einem gegebenen Wert abweicht oder größer wird. Auf diese Weise wird die in der Ecke oder den Ecken bereits aufgetretene Formänderung verringert oder beseitigt und die Kontur des Strangs korrigiert. Das heißt, wenn eine Ecke der Oberseite eines 5strangs mit trapezförmigem Querschnitt einen Winkel hat, der von der gegebenen Größe abweicht und zunimmt, hat die erstarrte äußere Schicht des Strangs an dieser Ecke eine Dicke, die kleiner als die Dicke der erstarrten äußeren Schicht des Strangs an der anderen Ecke der Oberseite des Strangs ist.
  • Durch konzentriertes Abkühlen derjenigen Ecke des Strangs, deren Winkel größer geworden ist, kann die Dicke der erstarrten äußeren Schicht an der Ecke mit dem vergrößerten Winkel auf ein Niveau zurückgestellt werden, das im wesentlichen gleich dem Dickenniveau der erstarrten äußeren Schicht des Strangs an der anderen Ecke ist. Hierdurch erfolgt eine Korrektur der Kontur des Strangs.
  • Im folgenden wird eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung im einzelnen anhand von Fig. 6 und 7 beschrieben. Fig. 6 zeigt im Schnitt einen Teil des Strangs 8 mit der im Formabschnitt e von Fig. 1 gebildeten erstarrten äußeren Schicht 11 und mit dem Kern 12 aus Metallschmelze. Dieser Strang bewegt sich auf dem Führungstisch 9, der im Anschluß an den Formabschnitt e angeordnet ist. Der Strang 8 zeigt bereits eine Verformung, bei der sich die obere Seite zur Ecke B verschoben hat, während der Winkel a1 der Ecke A über den gegebenen Wert. zugenommen hat.
  • Beim Verfahren nach der Erfindung werden somit Eckspritzglieder 31a und 31b der Abkühlvorrichtung 30 mit Düsen 32a bzw. 32b so betätigt, daß sie einen Strahl aus Kühlwasser 15 konzentriert auf die Ecke A richten, deren Winkel größer geworden ist. Hierdurch wird das Wachstum der erstarrten äußeren Schicht 11 an der Ecke A beschleunigt.
  • Die in Fig. 1 gezeigte Abfühleinrichtung 40 fühlt ab, welche der Ecken A und B des trapezförmigen Querschnitts des Strangs 8 eine Winkelvergrößerung in einem Ausmaß aufweist, daß eine Verformung des Querschnitts auftritt. Die Abfühleinrichtung 40 erzeugt dann ein Signal, das zur Steuereinrichtung 50 übertragen wird, die dementsprechend ein Steuersignal zur Abkühlvorrichtung 30 liefert. In der Abkühlvorrichtung 30 wird das als Strahl aus dem Eckspritzgliedern 31a und 31b gespritzte Kühlwasser 15 durch eine Pumpe 16 gefördert. Steuerventile 17a und 17b sind in mit den Ecken A und B in Verbindung stehenden Leitungen 18a bzw. 18b angeordnet und werden zur Steuerung des Wasservolumens geöffnet und geschlossen. Das Wasser, dessen Volumen auf diese Weise gesteuert wird, wird durch die Leitungen 18a und 18b zu den Eckspritzgliedern 31a und 31b mit den Düsen 32a bzw. 32b so geliefert, daß es durch die Düse als Strahl auf diejenige Ecke gespritzt wird, deren Winkel größer geworden ist.
  • Ferner wird ein Oberflächenkühlstrahl 21 durch ein Spritzrohr 22 auf jede der vier Seitenflächen des Strangs 8 gerichtet und bewirkt eine gleichmäßige Kühlung der vier Seitenflächen des Strangs 8 in derselben Weise wie beim Stand der Technik.
  • Fig. 7 zeigt das Fortschreiten einer Verformung des Querschnitts des Strangs 8 beim Erstarrungsvorgang der Metallschmelze und die Art, in der die Verformung beseitigt wird.
  • Eine gestrichelte Linie stellt den Zustand der Verformung dar, den der Querschnitt des Strangs erfährt, wenn die Metallschmelze erstarrt, während sie durch die Oberflächenkühlstrahlen nach dem Stand der Technik allein gekühlt wird. Eine ausgezogene Linie gibt die Art an, in der die Verformung unter Verwendung der Eckenspritzglieder nach der Erfindung beseitigt werden kann.
  • Die gestrichelten und ausgezogenen Linien zeigen Unterschiede der Eckwinkel und der Dicke der erstarrten äußeren Schicht an den Ecken zwischen den Ecken A und B. Im einzelnen ist ersichtlich, daß bei alleiniger Anwendung der Oberflächenkühlstrahlen nach dem Stand der Technik die Verformung, die der Querschnitt des Strangs erfährt, nicht angehalten werden kann, wenn einmal die Erscheinung beginnt, bis die Dicke der erstarrten äußeren Schicht gewisse Grenzen erreicht. Im einzelnen schreitet die Verformung fort, bis die zulässige Abweichung t der Dicke der erstarrten Schicht der Ecken vom normalen Wert und die Abweichung y des Winkels der Ecken vom normalen Wert, die Toleranzen für das Material ( oder Grenzen für die Rißbildung) darstellen, erreicht oder überschritten werden.
  • Die Verformung zeigt keine Neigung zur Zurückbildung, wenn sie ihren Lauf nehmen kann. Wenn aber der Eckkühlstrahl nach der Erfindung angewendet wird, kann die im Winkel der Ecken auftretende Verformung schnell beseitigt werden, wenn Strahlen aus Kühlwasser konzentriert durch die Eckkühlspritzglieder auf die Ecke gerichtet werden, deren Winkel größer als ein gegebener Wert geworden ist. Dies erfolgt unmittelbar,nachdem der Strang durch den Formabschnitt hindurchgetreten ist. Folglich wird die Verformung des Strangsquerschnitts beseitigt und nimmt der Strang durch Korrektur seiner eigenen Kontur seinen normalen Querschnitt wieder an. Durch Ausüben des Eckkühlstrahls unmittelbar nach dem Hindurchtreten des Strangs durch den Formabschnitt in der oben beschriebenen Weise, hat das Kühlverfahren nach der Erfindung die zurückführende Wirkung einer Korrektur der Querschnittsverformung, die unmittelbar nach dem Erstarren der Schmelze an der Ecke des Strangs aufgetreten ist, und zwar bald nach der Einführung der Schmelze in den Formabschnitt. Die obige Beschreibung bezieht sich auf die Querschnittsverformung des Strangs, bei der die obere Seite sich zur Ecke B verschiebt und folglich der Winkel der Ecke A größer wird. Selbstverständlich kann auch die umgekehrt auftretende Verformung beseitigt werden durch Richten von Eckkühlstrahlen auf die Ecke B in derselben Weise wie oben im einzelnen beschrieben, um einen Strang mit der gewünschten Kontur zu erzielen. Der Eckkühlabschnitt für einen Strang, der die Stellung bestimmt, in der die Abkühlvorrichtung 30 angeordnet ist, sollte nicht länger als erforderlich sein, um seitliche Wirkungen mit Unterkühlung der verfestigten äußeren Schicht des Strangs beim Versehen des Strangs mit der gewünschten Kontur zu vermeiden. Im allgemeinen kann das Abkühlverfahren nach der Erfindung zufriedenstellende Ergebnisse erzielen, wenn der Eckkühlabschnitt so lang ist, daß der Strang für sein Hindurchbewegen höchstens 10 Sekunden braucht.
  • Gemäß Fig. 8 und 9 kann die Abkühlvorrichtung 30 im Messer 10 eingebaut sein, das den Strang waagerecht führt, unmittelbar nachdem er vom Gießrad 4 freigegeben wurde. -Dies ermöglicht ein Richten der Eckabkühlstrahlen auf die Ecke des Strangs, unmittelbar nachdem dieser aus dem Gießrad austritt. Hierdurch werden bei der Korrektur der Strangkontur bessere Ergebnisse erzielt.
  • Die Abfühleinrichtung 40 zum Abfühlen jeder Änderung der Querschnittsform eines Strangs kann gemäß Fig. 10 Spaltfühler 44a und 44b von berührender oder nichtberührender Bauart aufweisen, die den Abstand messen, der durch die Bewegung der Ecken A und B in Querrichtung zurückgelegt wird. Die Steuervorrichtung 50 empfängt ein Signal von der Abfühleinrichtung 40, das die Messungen angibt und die Ecke mit einer Winkelzunahme auswählt.
  • Auf diese Weise liefert die Steuervorrichtung 50 ein Signal zur Abkühlvorrichtung 30 zur Durchführung der Eckabkühlung, bei der die Eckabkühlstrahlen auf die gewählte Ecke gerichtet werden.
  • Das Abfühlen einer Änderung der Kontur des Strangs 8 kann gemäß Fig. 11 optisch erfolgen. Fig. 11 zeigt zwei optische Fühler, die die Abfühleinrichtung 40 bilden und folgendes aufweisen: eine Lichtquelle 41, die Lichtstrahlen auf den Strang 8 richtet, eine Linse 42, die die durch den Strang 8 nicht abgeschirmten Lichtstrahlen sammelt, und einen Bildfühler 43, der die auf die Linse 42 fallenden Lichtstrahlen abfühlt und einen mit der Länge Q einer Diagonale des Strangs im Zusammenhang stehenden Ausgang erzeugt.
  • Fig. 12 zeigt die Abfühleinrichtung 40, die die Kontur des Strangs 8 mechanisch abfühlt. Die mechanischen Fühler sind für gewöhnlich paarweise vorgesehen. Fig. 12 zeigt ein derartiges Paar von mechanischen Fühlern mit Armen 45 und 46, die dazwischen die einander diagonal gegenüberliegenden Ecken des Strangs 8 halten, mit einem hydraulischen Zylinder 47, der die Arme 45 und 46 betätigt und sie in und außer Berührung mit den Ecken bringt, und mit einem Fühler 48, der die Strecke mißt, die durch die Arme 45 und 46 zurückgelegt wird, was mit der Dimension der Länge Q einer Diagonale des Strangs 8 erfolgt.
  • Wenn in der Abfühleinrichtung 40 von Fig. 11 und 12 die beiden Diagonalen des Strangs 8 eine Differenz ihrer Länge Q aufweisen, so ist der Winkel derjenigen Ecke auf oder über den gegebenen Wert vergrößert, die sich an demjenigen Ende der oberen Seite des trapezförmigen Querschnitts des Strangs befindet, das zu der Diagonalen gehört, die kürzer als der gegebene Wert geworden ist. Auf diese Weise ist es möglich, durch Abfühlen der Längen der Diagonalen mittels der Abfühleinrichtung 40, durch Wählen der Ecke mit dem vergrößerten Winkel mittels der Steuereinrichtung 50 und durch Aufbringen der Eckabkühlstrahlen mittels Betätigen der Abkühlvorrichtung 30, jegliche entwickelte Verformung zu beseitigen und einen Strang mit der gewünschten Kontur zu erzielen. Welche Abfühleinrichtung auch immer verwendet wird, ist es möglich, die Abkühlvorrichtung 30 so zu betätigen, daß sie Eckabkühlstrahlen auf die Ecke des Strangs 8 richtet, die durch die Steuereinrichtung 50 auf der Basis eines Signals gewählt wurde, das von der Abfühleinrichtung 40 geliefert wurde. Diese Abfühleinrichtung fühlt eine Verformung des Querschnitts des Strangs 8 ab. Das heißt, eines der Steuerventile 17a und 17b wird automatisch geöffnet und gestattet ein Hindurchströmen von Kühlwasser (Fig. 6), das in Abhängigkeit von der Verformungsrichtung des Strangs und der Größe seiner Verformung in Strahlen auf die gewählte Ecke gerichtet wird. Dies ermöglicht ein konzentriertes Spritzen des Kühlwassers auf die Ecke mit dem vergrößerten Winkel unter ständiger mitlaufender Kontursteuerung. Wie oben beschrieben, sind bei der Entwicklung einer Verformung des Querschnitts eines Strangs eine Vielzahl von Faktoren betroffen. Es kommt häufig vor, daß im Verlauf des Stranggießens die Richtung einer Verformung des Querschnitts umgekehrt werden kann oder daß die Größe der Verformung eine Veränderung zeigt auf Grund einer Änderung der Kombination der für die Verformung verantwortlichen Faktoren. Um dieser Situation gewachsen zu sein, sei hervorgehoben, daß die mitlaufende Kontursteuerung die Wirkung hat, die Verformung automatisch zu beseitigen, um eine Korrektur der Kontur eines Strangs ohne Handarbeit automatisch zu ermöglichen.
  • Fig. 13 zeigt eine weitere Ausführungsform der Erfindung, in der die Abkühlvorrichtung 30 zum Bespritzen der Ecken mit Kühlwasser zwei Abkühlblöcke 33a und 33b aufweist, von denen jeder eine der beiden Ecken A und B entsprechend den Ecken 13A bzw. 13B auf der Innenfläche des Gießrads (Fig. 2) umschließt.
  • Im Betrieb kann das Kühlwasser in Form eines dünnen Films zwischen den Abkühlblöcken 33a und 33b und der erstarrten äusseren Schicht des Strangs fließen. Hierdurch wird dieselbe Wirkung wie beim Richten der Eckabkühlstrahlen auf die Ecken A und B mittels der Eckspritzglieder 31a und 31b erzielt.
  • Letzteres ist bei der Ausführungsform von Fig. 1 bis 12 beschrieben. Die weiteren Teile der Ausführungsform von Fig. 13 sind denjenigen von Fig. 6 ähnlich.
  • Aus der obigen Beschreibung ist ersichtlich, daß erfindungsgemäß eine Verformung, die der Querschnitt eines Strangs im Formabschnitt erfährt, dadurch beseitigt wird, daß unmittelbar nach der Freigabe dieses Strangs aus dem Formabschnitt wenigstens eine der beiden Ecken konzentriert gekühlt wird, die sich an gegenüberliegenden Enden der oberen Seite des trapezförmigen Querschnitts des Strangs befinden. Die Abkühlung erfolgt an derjenigen Ecke, deren Winkel größer als der entsprechende Winkel an einer Innenfläche.des Gießrads geworden ist, damit die gewünschte Kontur des Strangs erzielt werden kann.
  • Die Beseitigung einer Verformung kann entsprechend der Gestalt des Strangs und dem Grad der Verformung so erfolgen, daß Risse vermieden werden können, die sonst in der erstarrten äußeren Schicht des Strangs auf Grund eines außergewöhnlichen inneren Zustands des Strangs gebildet werden, wodurch die Qualität des Strangs verbessert wird.
  • Während die Erfindung bei einer Stranggußanlage der synchron rotierenden Art dargestellt und beschrieben wurde, ist es ersichtlich, daß die Erfindung bei beliebigen anderen Arten von Stranggußanlagen zur Erzeugung eines Strangs aus einer Metallschmelze angewendet werden kann.

Claims (12)

  1. Verfahren und Vorrichtung zum Korrigieren der Kontur eines Strangs für eine Strangqußanlage Ansprüche 1. Verfahren zum Korrigieren der Kontur eines Strangs für eine Stranggußanlage - mit einer Form, die eine in sie kontinuierlich gegossene Metallschmelze abkühlt und einen Strang bildet, gekennzeichnet, - durch Abkühlen der Kontur des aus der Form freigegebenen Strangs und - durch Richten von Strahlen von Kühlfluid auf wenigstens eine Ecke des Strangs zum örtlichen Kühlen der Ecke, wenn in der Querschnittsform des Strangs eine Verformung auftritt, wodurch die Kontur- des Strangs korrigiert wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, - daß das Abfühlen der Kontur des Strangs gefolgt wird vom Messen des Winkels zweier Ecken an gegenüberliegenden Enden der oberen kurzen Seite des trapezförmigen Querschnitts des Strangs.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, - daß das Ab fühlen der Kontur des Strangs gefolgt wird vom Messen der Länge einer Diagonale des trapezförmigen Querschnitts des Strangs.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, - daß das Steuern des Kühlfluids derart erfolgt, daß Strahlen von Kühlfluid auf die eine der beiden Ecken gerichtet werden, deren Winkel größer als der Winkel der anderen Ecke geworden ist.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, - daß das Steuern des Kühlfluids derart erfolgt, daß Strahlen von Kühlfluid auf die eine von beiden Ecken gerichtet werden, deren zugehörige Diagonale kürzer als die andere Diagonale geworden ist.
  6. 6. Vorrichtung zum Korrigieren der Kontur eines Strangs für eine Stranggußanlage - mit einer Zwischenpfanne einschließlich einer Gießschnauze zum Gießen von Metallschmelze und - mit einer Formvorrichtung zum Abkühlen der Metallschmelze, die durch die Gießschnauze geliefert wird, zum Gießen der Metallschmelze zum Bilden eines Strangs, gekennzeichnet - durch eine Abfühleinrichtung (40), die eine Abweichung des Strangs (8) von seiner gewünschten Kontur abfühlt, wenn der Strang (8) die Formvorrichtung (4) verläßt, - durch eine Abkühlvorrichtung (31a, 31b), die ein Kühlfluid zu jeder von mehreren Ecken (A, B) des Querschnitts des aus der Formvorrichtung (4) freigegebenen Strangs (8) liefert, und - durch eine Steuereinrichtung (50), die die Abkühlvorrichtung (31a, 31b) gesteuert betätigt zum Liefern des Kühlfluids zu wenigstens einer der beiden Ecken (A, B), die von einer Verformung des Querschnitts des Strangs (8) betroffen sind, entsprechend dem Abfühlen der Abfühl -einrichtung (40), die eine Abweichung des Strangs (8) von seiner gewünschten Kontur abfühlt.
  7. 7. Vorrichtun g nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, - daß die Abfühleinrichtung (40) Fühler (41-43; 45, 46, 48; 44a) aufweist, von denen jeder eine Winkeländerung einer der beiden Ecken (A, B) an gegenüberliegenden Enden der oberen kurzen Seite des trapezförmigen Querschnitts des Strangs (8) abfühlt.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, - daß die Fühler jeweils aufweisen: eine Lichtquelle (41), die Lichtstrahlen auf den Strang (8) richtet, eine Linse-(42), die die durch den Strang (8) nicht abgeschirmten Lichtstrahlen sammelt, und einen Bildfühler (43), der eine Abmessung mißt, die der Länge (Q) einer Diagonale des Strangs (8) entspricht, basierend auf den auf die Linse (42) auftreffenden Lichtstrahlen.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, - daß die Fühler jeweils aufweisen: zwei Halteglieder (45,46) zwischen denen zwei gegenüberliegende Ecken gehalten werden, die durch eine Diagonale des trapezförmigen Querschnitts des Strangs (8) verbunden sind, und ein Abfühlglied (48), das die durch die Bewegung der Halteglieder (45, 46) zurückgelegte Strecke abfühlt.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, - daß die Fühler jeweils aufweisen: ein Abfühlglied (44a) in der Nähe einer (A) der beiden Ecken (A, B) an gegenüberliegenden Enden der oberen kurzen Seite des trapezförmigen Querschnitts des Strangs (8) zum Messen der durch die Bewegung der Ecke (A) in Querrichtung zum Strang (8) zurückgelegten Strecke.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, - daß die Formvorrichtung der Stranggußanlage aufweist: ein drehbares Gießrad (4) mit einer Ringnut mit trapezförmigem Querschnitt, und ein endloses Band (6), das sich kontinuierlich und synchron mit Drehung des Gießrads (4) bewegt, und - daß die Abkühleinrichtung (30) längs der Bewegungsbahn des aus dem Gießrad (4) freigegebenen Strangs (8) angeordnet ist und mehrere Spritzglieder (31a, 31b) aufweist, von denen jedes Strahlen von Kühlfluid auf eine der beiden Ecken (A, B) der oberen kurzen Seite des trapezförmigen Querschnitts de Strangs (8) richtet.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, - daß die Abkühlvorrichtung (30) in einer Führungseinrichtung (9) befestigt ist, die den aus dem Gießrad (4) freigegebenen Strang waagerecht führt.
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