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DE3304393A1 - Flintenlaufgeschoss-patrone mit drallstabilisiertem geschoss, fuer jagdliche und polizeiliche zwecke - Google Patents

Flintenlaufgeschoss-patrone mit drallstabilisiertem geschoss, fuer jagdliche und polizeiliche zwecke

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Publication number
DE3304393A1
DE3304393A1 DE19833304393 DE3304393A DE3304393A1 DE 3304393 A1 DE3304393 A1 DE 3304393A1 DE 19833304393 DE19833304393 DE 19833304393 DE 3304393 A DE3304393 A DE 3304393A DE 3304393 A1 DE3304393 A1 DE 3304393A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
projectile
cartridge
sabot
equal
cartridge according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19833304393
Other languages
English (en)
Inventor
Manfred R. Dr. 2875 Ganderkesee Rosenberger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19833304393 priority Critical patent/DE3304393A1/de
Publication of DE3304393A1 publication Critical patent/DE3304393A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B10/00Means for influencing, e.g. improving, the aerodynamic properties of projectiles or missiles; Arrangements on projectiles or missiles for stabilising, steering, range-reducing, range-increasing or fall-retarding
    • F42B10/02Stabilising arrangements
    • F42B10/22Projectiles of cannelured type
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B7/00Shotgun ammunition
    • F42B7/02Cartridges, i.e. cases with propellant charge and missile
    • F42B7/10Ball or slug shotgun cartridges

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Flintenlaufgeschoß-Patron. mit drallstabilisiertem
  • Geschoß, für jagdliche und polizeiliche Zwecke BESC!1REI BUNG Die Erfindung bezieht sich auf eine Flintenlaufgeschoß-Patrone mit einem drallstabilisiertem Geschoß, bestehend aus einer Patronenhülse mit Bodenkappe, Bodenpfropfen, Zündung, Treibladung, Projektil, Treibspiegel und Abdeckpfropfen Allgemein funktionieren die Flintenlaufgeschosse gemäß dem Stand der Technik nach dem Pfeilprinzip, das heißt: sie haben einen in ihrer vorderen IIä.lfte angeordneten Schwerpunkt und bewegen sich dementsprechend mit dem schwereren Teil voran längs ihrer Flugbahn ohne Rotation um ihre längsachse. Dabei bildet die Zentralachse jeweils mit der Bewegungsricltung einen Winkel. Die in diesem Winkel gegen die Zentralachse wirkenden Kräfte der anströmenden Luft versuchen, die Brojektilspitzeb nach hinten zu kippen. Sie initiieren dadurch ein senkrecht zur Zentralachse durch den Schwerpunkt verlaufendes Drehmoment, so daß das Geschoß um die jeweilige Querachse pendelt bzw. sich überschlägt, es verhält sich instabil, bewegt sich auf einer unkontrollierten Flugbahn und streut regelmaXig stark um den Zielpunkt. Dieses unerwünschte Drehmoment um die Querachse läßt sich bekanntlich dämpfen bzw. ausschalten zum Beispiel durch Drallstabilisierung, indem man also das Projektil zu einer Rotationsbewegung um seine Zentralachse zwingt.
  • Es sind Flintenlaufgeschoß-Konstruktionen bekannt, die vorsehen, durch bestimmte Behelfe eine Rotationsbewegung zu erzeugen, mit dem Ziel einer ausreichenden Stabilisierung. So ist zum Beispiel eine Konstruktion als beidseitig geöffneter Hohlzylinder ausgebildet, wobei auf der Innenwandung mehrere Luftleitrippen schraubenartig angeordnet sind. Es ist vorgesehen, daß die in den Hohlraum einströmende und auf die Rippen treffende Luft ein für die Stabilisierung ausreichendes Drehmoment um die Zentral achse initiiert Es sind auch Konstruktionen bekannt, bei denen die Luftleitrippen auf der Peripherie oder aber, luftschraubenartig, am Ende des t>rojektils angeordnet sind. Bei diesen Konstruktionen nach dem Stand der Technik wird jedoch nur ein schwaches axiales Drehmoment erzeugt, so daß der erwünschte Stabilisierungseffekt ausbleibt. Die Ursache hierfür ist das große Kaliber derartiger Geschosse und das sic daraus unmittelbar ergebende große axiale Trägheitsmoment. Dieses zu überwinden und darüber hinaus noch ein axiales Drehmoment zu erzeuger, welches groß genug ist, eine ausreichende Stabilisierung herbeizuführen, reichen den genannten Konstruktionsbehelfe nicht aus, weil die Breite der Luftleitrippen in relation zur Fluggeschwindikeit zu gering ist. Bedingt durch Mündungsgeschwindigkei t und Forlnfaktor liegt die Fluggeschwindigkeit der Flintenlaufgeschosse nach dem Stand der Technik regelmäßig im sonischen bzw. subsonischen Bereich. Der entsprechend langsam anströmenden Luft bieten die relativ schmaLen Leitrippen eine zu kleine Angriffsfläche. Mithin scheitert der Versuch einer Drallstabilisierung an der zu geringen Größe der Luftangriffsfläche in Relation zu dem axialen Massenträgheitsmoment.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, diese sich aus dem Stand der Technik ergebenden Mängel durch eine entsprechend konstruierte Munition zu beseitigen. Diese Aufgabe wird geLöst durch Unterkalibrierung und effektive Drallstabilisierung des Projektils.
  • Grundgedanke der erfindungsgemäßen Patrone ist die Erzeugung eines ausreichend' großen Drehmomentes um die Zentralachse auf der Basis.
  • relativ hoher Fluggeschwindigkeit eines gegebenen Projektils mit relativ geringem axialen Trägheitsmoment bei einer bestimmten Größe von Luftangriffsfläche und Anstellwinketl..
  • In Konsequenz besteht das Projektil der erfindungsgemäßen Patrone aus einem relativ langen, zylindrischen und unterkalibrierten Geschoßkern mit konischer Spitze, der von einem Mantel aus Kunststoff, in Form eines einseitig geöffneten Zylinders mit konischem eck, umhüllt ist. Der Durchmesser des Geschoßkerns ist gleich 1/2 und der Geschoßdurchmesser maximal gleich 3/5 Nominalkaliber. Die Lunge der Geschoßspitze ist wenigstens gleich einem Kaliberradius und die Gesamtlänge des Projektils wenigstens gleich 4.5 Kaliberradien. Auf der Mantelperipherie sind in gleichen Abständen von einander mehrere integrale Luftleitrippen schraubenartig über die (o.esamt länge des Zylinders angeordnet. Dabei bildet die Projektion der Rippen jeweils mit der Zentralachse einen spitzen Anstellwinkel "α" und ihre Fläche jeweils mit der Axialschnittebene einen stumpfen Winkel fp . Die so Stärke der Rippen nim.nt vom Mantel in Richtung auf die Außenkante kontinuiertich ab. Die Rippenbreite ist wenigstens gleich der halben Differenz zwischen Geschoßkaliber und Nominalkaliber.
  • Der massive Geschoßkern besteht vorzugweise aus Blei oder einem harten Metall, wie zum Beispiel Tombacr nährend der Mantel, vorzugsweise aus einem duktilen Kunststoff, wie beispielsweise Polyäthylen gefertigt und im Ilochdruck-Spritzgußverfahren auf den eschonkern aufgebracht ist.
  • Diese Anordnung bringt eine Reihe beträchtlicher Vorteile: Die Geschoßführung im Lauf erfolgt durch die Rippen. Diese verursachen einen äusserst geringen Reibungswiderstand, zum einen weil sie aus einem duktilen Material bestehen, zum anderen weil sie wegen des Radialwinkels "ß" und wegen ihrer Breite nicht senkrecht auf der Laufwandung stehen, sondern an dieser angelehnt sind. Eine Vergrößerung des Reibungswiderstandes durch Stauchung ist nicht örtlich, Das gilt auch für den Fall von Mündungsverengungen durch Choke. nei den erfindungsgemäßen Geschoß beträcrt der I?adialwinkel vorzugsweise 163 bis 1700. Die unmittelbare sonsequenz als dem geringen eibungswiderstand ist ein relativ flacher Verlauf der (rasdruckentwicklung. In gleicher Richtung wirkt sich auch der in der erfindungsgemä.ßen Patrone zwischen Treibspiegel und Treibladung vorgesehene Abdeckpfropfen aus. Er besteht aus einem elastischweichen Material, vorzugsweise aus Polyäthylen-Schaum, das bei der Zündung der Treibladung restlos zerfällt, so daß sich dementsprechend das Volumen des gaserfüllten Raumes vergrößert und folglich die Gasspannung langsamer steigt Aufgrund des günstigen Gasdruckverlaufes ist die Treibladung der erfindungsgemäßen Patrone so weit erhöht worden, daß im Rahmen der maximal zulässigen Druckwerte die Mündungsgeschwindigkeit bis ganz erheblich in den supersonischen Bereich gesteigert wird, Konstruktionsbedingt hat das erfindungsgemäße Projektil eine extrem große Querschnittsbelastung, deren Wert bei gleicher lasse beispielsweise viermal so hoch wie die eines iislintenlaufgeschosses nach dem Stand der Technik sein kann. Weil sich die (Querschnittbelastung umgekehntproportional zum Geschwindigkeitsverlust verhält, ergibt sich fiir das erfindungsgemtiße Geschoß ein entsprechend geringer Geschwindigkeits verlust und eine relativ gestreckte Flugbahn. Auch auf Distanzen von beispielsweise 100 bis 150 Meter bewegt sich daher seine Fluggeschindigkeit noch erheblich im supersonischen Bereich, wohingegen die Geschwindkigkeit der Flintenlaufgeschosse nach dem Stand der Technik bereits bei erheblich geringeren Entfernungen in den subsonischen Bereich gesunken ist.
  • Mit der relativ rohen A!ündungsgeschwindigkeit und dem geringen Geschwindigkeitsverlust sind für das erfindungsgemäße Geschoß unter anderem wesentliche Voraussetzungen für seine Drallstai>ilisierung gegeben.
  • Die Gesamt große der Luftangri ffsfläche des erfindungsgemäßen Geschosses ist unter anderem eine punktion der Luftleitrippen-Breite, Länge und -Anzahl. Sieht man die Werte von Länge und Breite als durch Geschonkaliber und -Länge vorgegeben an, ist die Zahl der Rippen der variable Faktor. Um den Luftwiderstand möglichst nierdrig zu halten, ist das erfindungsgemäße Geschoß vorzugsweise mit drei oder vier Rippen - je nach Größe der Geschoßmasse - versehen. Auf der Basis der Werte für Fluggeschwindigkeit und Luftangriffsfläche läßt sich die erforderliche Größe des Anstellwinkels "α" der Luftleitrippen leicht ermitteln.
  • Diese beträgt für das erfindungsgemäße Geschoß mit Metallkern vorzugs-8 bis 100..
  • Die mit Fluggeschwindigkeit im Winkel auf die Leitrippen treffende Luftströmung veranlaßt das Geschoß zu einer Rotationsbesegung um seine Zentralachse, die schnell genug ist, Pendelbewegungen um durch den Schwerpunkt verlaufende Querachsen zu dämpfen beziehungsweise vollständig auszuschalten und so das Geschoß zu stabilisieren.
  • Größtmögliche Rotationssymtnetrie und axialzentrische Schwerpunktlage verleihen dem erfindungsgemäßen Projektil eine große Eigenpräzision.
  • Beide zusammen, große Eigenpräzision und Stabilität, ußern sich letztlich in einer relativ sehr geringen Geschoßstreuung um den Zielpunkt.
  • Demnach hat das erfindungsgemäße Geschoß wegen seiner hohen Fluggeschwindigkeit und seiner geringen Streuung im Vergleich zu den Flintenlaufgeschossen nach dem Stand der Technik einen ganz entschieden größeren Aktionsradius.
  • In der erfindungsgemäßen Patrone sind hinter dem Projektil ein zylindrischer Treibspiegel und ein Abdeckpfropfen angeordnet. Der aus einem duktilen Material, vorzugsweise aus mit Paraffin oder Graphit versetztem Polyäthylen, gefertigte Treibspiegel ist geschoßseitig mit einer konischen Vertiefung versehen, in welche der eckkonus des Geschosses exakt paßt. Geschoß und Treibspiegel sind mit einander trennbar verbunden durch einen kurzen integralen Zapfen an Ende des lleckkonus', der in einer entsprechenden Ausnehmung in der blitte der konischen Vertiefung im Treibspiegel steck. Ladungsseitig hat der Treibspiegel einen relativ hohen napfartigen Rand, dessen Stärke zur Endkante hin kontinuierlich abnimmt. Dieser Rand wird von den Verbrenntlngsgasen an die Wandung von Patronenhülse beziehungsweise Lauf gepreßt , so daß der gaserfüllte ltaum nach vorn hermetisch abgeschlossen ist. Der bereits erwähnte Abdeckpfropfen ist wenigstens so breit wie das Nominalkaliber und wenigstens so hoch wie der Treibspiegel. Neben der gasdruckdämpfenden Aufgabe erfüllt er den Zweck, ein Verrutschen der Treiladung zu verhindern und deren gleichmäßiges Anbrennen sicherzustellen.
  • Das Geschoßheck ist konisch ausgebildet. Dadurch wird das Entstehen von Bodensog weitgehend verhindert und insofern die Fluggeschwindig keit nicht beeinträchtigt.
  • In der Patronenhülse ist das erfindungsgemäße Geschoß so angeordnet, daß seine Spitze aus dem ilülsenmund herausragt.. Es wird in Position gehalten entweder durch leichtes Einfalten oder Einbördeln des üL-senmundes oder durch eine Ringnut unterhalb des Hülsenmundes Die große Querschnittsbelastung verleiht dem Geschoß eine enorme Durchschlagskraft, Die erfindflngsgemäße Flintenlaufgesehoß-Pvtrone ist demenssprecllend auch iiber Distanzen von mehr als l(;() Nletern äußerst tXffel tiv.
  • In folgenden sind einige Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Patrone zeichnerisch dargestellt und erläutert. Es zeigt: Fig/ 1 die Patrone mit Bleikern im Axialschnitt, Fig.2 Projektil, Treibspiegel und Abdeckpfropfen in auseinandergezogener perspektivischer Darstellung, Fig.3 den Axialschnitt eines Geschoßkerns aus Tombac, Fig.4 den Axialschnitt eines Geschoßkerns für Jagdzwecke Fig. 5 den Axialschnitt einer Hohlkörperausführung des erfindungsge mäßen Geschosses, Fig.6 die schematisierte Darstellung des erfindungsgemäßen Geschosses,mit Anstellwinkel "z" zwischen Zentralachse und der Projektion einer Luftleitrippe, Fig.7 die schematisierte Darstellung eines Querschnittes durch eine Leitrippe, mit Radialwinkel "»" zwischen Axialschnittelene und Leitrippen-Mittellinie.
  • In den Figuren 1 und 2 sind die verschiedenen Komponenten und Konstruktionsdetails der erfindungsgemäßen Patrone dargestellt: In der Patronenhülse (l) aus Kunststoff, Pappe oder Metall und mit Bodenpfropfen (3) und Bodenkappe (2) sind eine Zündung (5) und eine Treibladung (4). Der massive zylindrische Geschoßkern (7) hat eine konische, abgerundete Spitze (8); an seinem vorderen oder hinteren Teil kann eine breite radial verlaufende Ausnehmung (13 a) angeordnet sein, in die eine entsprechende ringartige Verstärkung des Mantels (13 b) eingreift, um ein Herausschlüpfen des Kerns aus derir mantel zu verhindern.. Der zylindrische Mantel aus Kunststoff (9) geht ladungsseitig in ein integrales konisches iieck (10) über. Auf der Mantelperipherie sind in gleichen Abständen von einder mehrere integrale Luftleitrippen (17) schraubenartig angeordnet, deren Stärke zur Außenkante hin kontinuierlich abnimmt (ins) und deren Vorderkante abgeschrägt ist Die Projektion (22) der Leitrippen bildet mit der Zentralachse (21) einen Anstellwinkel "S' (20); gleichzeitig bildet die Mittellinie der Rippen (25) mit der Axialschnittebene (23) jeweils einen Radialwinkel "P" (19), Das konische lieck (10) des Geschosses ist in einer entsprechenden Ausnehmung (lot) in der Stirnseite des aus Kunststoff bestehenden Treibspiegels (12) angeordnet und mit diesem dadurch trennbar verbunden, daß ein an der Spitze des Jieckkonus vorgesehener integraler Zapfen (14) in einer entsprechenden Ausnehmung (15) in der Mitte der konischen (;ffnung (11) des Treibspiegels steckt. Der gegen die Treibladung gerichtete hohe Rand (35) des Treibspiegels verjüngt sich zur Hinterkante kontinuierlich (36), Zwischen Treibladung (4) und Treibspiegel (12) ist ein zylindrischer Abdeclcpfropfen (16) vorgesehen.
  • In den Figuren 3 bis 5 sind einige Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen Geschosses gezeigt. Fig. 3 stellt den als ausgesprochenen Durchschlagfslcörper verfre.sehenen Geschoßlcern aus massivem Tombac dar, der eine etwas Iängere Spitze(37) aufweist. Das Geschoß hat eine extreme Durchschlagsleistung zum Beispiel beim Beschuß von Mauerwerk und Motorblöcken, Eine Modifikation ist die in Fig. 4 gezeigt Ausführung eines ebenfalls massiven Geschoßkernes aus Tombac, dessen Spitze hat jedoch eine konische mit Kunststoff oder Blei gefüllte Sackbohrung (31 & 39); hierdurch wird das Aufspreizen des Geschoßkopfes beim Eindringen in das Ziel eingeleitet, so daß sich der Kopfdurchmesser reichlich verdoppelt Bei jagdlicher Verwendung liefert das Projektil stets einen Ausschuß, Speziell fiir das Verschießen flüssiger oder pulverförmiger Stoffe ist das in Fig. 5 gezeigte Beispiel vorgesehen. Es besteht aus einem aus Kunststoff, vorzugsweise aus Polyäthylen, gefertigten Tlohlkörper (3) mit integraler Spitze (40) und mehreren auf der Zylinderperipherie schraubenartig angeordneten integralen Luftleitrippen (17).
  • Das konisch geformte iieck (2fi) ist'vorn mit einen zylindrischen and (27) versehen, der in den Geschoßzylinder (3) gesteckt und mit diesem auf geeignete Weise1 zum Beispiel durch Kleben oder Reibschweißen, fest verbunden ist, Die Spitze des ileckkonus ist zunächst mit einer Einfüllöffnung (28) versehen, die nach dem Einbringen des zu verschießenden Materiales in den Hohlraum (29) hermetisch verschlossen wird.. Die Wandstärke des Hohlkörpers ist so bemessen, daß das Geschoß beim Auftreffen zerplatzt und die Füllung freigibt, jedoch auf der anderen Seite der Druckbelastung während der Beschleunigung im Lauf standhält. Da dieses erfindungsgemäße Geschoß ein relativ geringes Gewicht (nasse) hat, reichen für seine Stabi.-lisierung drei Leitrippen und ein Anstellwinkel von 5 bis 70 aus.
  • Leerseite

Claims (10)

  1. Fiinteniaufgeschoß-Patrone mit drallstabilisiertem Geschoß, für jagdliche und polizeiliche Zwecke PATLi'NtNSPRLCII E Flintenlaufgeschoß-Patrone mit drallstabilisiertem Geschoß, bestehend aus Patronenhülse mit Bodenkappe und Bodenpfropfen, Zündung, Treibladung, Geschoß, Treibspiegel, Abdeckpfropfen, dadurch gekennzeichnet, daß das zylindrische Projektil (6) aus einem Geschoßkern (7) mit Spitze (8) besteht, der in einen Mantel (9) mit integralen Luftleitrippen (17) eingesetzt und mit diesem dauerhaft verbunden ist, und daß hinter dem Geschoß, mit diesem trennbar verbunden1 ein Treibspiegel (12) und zwischen diesem und der Treibladung ein Abdeckpfropfen (16) angeordnet sind, 2..
  2. Patrone nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zylindrische Geschoßkern (7) unterkalibriert ist und eine konische Spitze (R) hut, wobei die Höhe der Spitze wenigstens gleich einem Radius des Nominal-Kalibers istF
  3. 3. Patrone nach Anspruch 1 & 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Geschoßkern (7) massiv ist und aus Metall oder Kunststoff besteht.
  4. 4. Patrone nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Mantel (9) aus einem duktilen Kuststoff besteht und als einseitig geöffneter Zylinder mit einem konischen eck (10) ausgebildet ist.
  5. 5. I>atrone nach Anspruch 1 & 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Peripherie des Mantelzylinders mehrere integrale Luftleitrippen (17) in gleichem Abstand zu einander schraubenartig angeordnet sindt Dabei bilden die Rippen jeweils mit der Axialschnittebene (23) einen stumpfen Radialwinkel 1;" und in der Projektion (22) mit der Zylinder-Mittelachse (21) einen spitzen Anstellwinkel tS' (20).
  6. 6. Patrone nach Anspruch 1, 4 & 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftleitrippen (17) über die gesamte Lange des Mantelzylinders reichen, ihre Vorderkante jeweils in einem Winkel (41) abgeschrägt ist, ihr Wandstärke zur Außenkante hin kontinuierlich abnimmt (18) und ihre Breite 80 bemessen ist, da der Projektildurchmesser über die Rippen gemessen wenigstens gleich dem Nominalkaliber ist
  7. 7. Patrone nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der rojektildurchmesser (33) maximal gleich 3/5 und der Geschoßkerndurchmesser (34) gleich 1/2 des Nominalkalibers und daß die gesamte Projektillänge wenigstens gleich 4.5 Nominalkaliber-Radien ist.
  8. 8 * Patrone nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daIS das Geschoß (42) zum Verschießen flüssiger oder pulverförmiger Stoffe als zylindrischer Elohlkörper mit integraler konischer Spitze (40) und mehreren integralen Luftleitrippen (17) auf der %ylinderperipherie ausgebildet ist, ein konisch geformtes Heck hat und aus einem duktilen Kunststoff besteht.
  9. 9. 13atrone nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zylindrische Treibspiegel (12) aus einem duktilen Kunststoff besteht, in der fritte eine geschoßseitig geöffnete konische Vertiefung (11) aufweist, die exakt dem Ileckkonus (10) entspricht, u-d sein-. ladungs seitig vorgesehener hoher Rand (35) eine zur Itinterkante hin abnehmende Stärke hat*
  10. 10. Patrone nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß Geschoß und Treibspiegel trennbar mit einander verbunden sind, indem ein am Projektilheck koaxial angeordneter integraler Zapfen (14)in eine entsprechende Ausnehmung (15) in der Mitte des Treibspiegels gegesteckt isto 11* Patrone nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Treibspiegel und Treibladung ein zylindrisclIer Abdeckpfropfen (16) aus einem elastisch-veichen Schaumstoff angeordnet ist, dessen Durchmesser wenigstens gleich dem Nominalkaliber und dessen höhe wenigstens gleich einem Nominalkaliberradius ist.
DE19833304393 1983-02-09 1983-02-09 Flintenlaufgeschoss-patrone mit drallstabilisiertem geschoss, fuer jagdliche und polizeiliche zwecke Withdrawn DE3304393A1 (de)

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0363079A2 (de) * 1988-10-05 1990-04-11 Frag Limited Geschoss für eine Glattlaufwaffe
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