DE3300495C2 - Kabelführungsvorrichtung - Google Patents
KabelführungsvorrichtungInfo
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Abstract
Gegenstand der Erfindung ist eine Kettenkonstruktion mit Halterungen zum Aufnehmen und Lenken einer oder mehrerer energieführender Leitung(en), die mit ihrem einen Teil an einer Anschlußstelle (1) befestigt ist/sind, und die mit ihrem zweiten Teil (2, 2Δ) an einer energieverbrauchenden oder energieerzeugenden, in Längsrichtung der Leitung beweglichen Vorrichtung befestigt ist/sind, deren Halterungen aus tragenden Elementen bestehen zwecks Zusammenwirken der Leitung mit parallel ausgerichteten Gliedern, wobei benachbarte Glieder schwenkbar verbunden sind in einem vorher bestimmten Winkel, der so eingestellt ist, daß die Kettenkonstruktion in einer ersten Krümmungsrichtung (5) wenigstens einen Halbkreis mit einem kleinen Krümmungsradius und in einer zweiten Krümmungsrichtung (6) nur eine schwache Krümmung mit großem Krümmungsradius bilden kann. Die Kettenkonstruktion ist lenkbar angeordnet durch in Längsrichtung der Leitung angebrachte Gleitschienen (3, 4). Die Gleitschiene (3, 4) ist ausgebildet mit einem im wesentlichen einem "H" entsprechenden Querschnitt und Profil. Die nach oben und nach unten weisenden Bereiche (8a, 9a, 8b, 9b) der beiden vertikalen Schenkel (8, 9) sind etwas auseinander gebogen, während der horizontale, die beiden Schenkel (8, 9) zusammenhaltende Stützteil (10) von der Mitte der vertikalen Schenkel (8, 9) abgesetzt ist. Dadurch kann ein und dasselbe Gleitschienenprofil für die gesamte Länge der Gleitschienen (3, 4) genutzt werden durch Einnehmen einer ..
Description
Gegenstand der Erfindung ist eine Kabelführungsvorrichtung mit einer kettenartigen Halterung zum Aufnehmen
und Lenken einer oder mehrerer flexibler, energieführendT Leitungen, welche mit ihrem einen Teil an
einer Anschlußstelle befestigt sind und mit ihrem anderen Teil an einer energieverbrauchenden und/oder
energieerzeugenden, in Längsrichtung der Leitungen beweglichen Vorrichtung befestigt sind. Dabei bestehen
die tragenden Elemente für die Leitungen aus kettenartigen Gliedern, bei denen benachbarte Glieder bis zu
einem vorbestimmten Winkel derart schwenkbar miteinander verbunden sind, daß die Kette in einer ersten
Krümmungsrichtung wenigstens einen Halbkreis mit kleinem Krümmungsradius und in einer entgegengesetzten,
zweiten Krümmungsrichtung nur eine schwache Krümmung mit großem Krümmungsradius bilden
kann. Außerdem soll die Kette in einer in Längsrichtung verlaufenden Gleitschiene lenkbar angeordnet sein.
Nach einem internen Stand der Technik ist es bekannt, Gleitschienen mit Stützleisten oder Stützrollen
bei Kabelführungsvorrichtungen der vorstehend beschriebnen Art zu benutzen, wobei die Gleitschienen an
der einen Seite der Anschlußstelle durch ein erstes Profil geformt sind, während sie auf der anderen Seite der
Anschlußstelle aus einem zweiten Profil geformt sind. Ferner ist es bekannt, die Gleitschienen aus einem
Stahlprofil zu formen, damit sie die von der Kette und den darin verlegten Leitungen auf sie wirkenden Kräfte
aufnehmen kann.
Die Notwendigkeit, für ein und dieselbe Kettenkonstruktion verschiedene Gleitschienenprofile einzusetzen,
ist nicht nur kostspielig, sondern stellt auch ein Problem bei der Lagerhaltung dar.
Davon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Kabelführungsvorrichtung zu schaffen,
bei der ein und dasselbe Gleitschienenprofil an beiden Seiten der Anschlußstelle verwendet werden kann und
gleichzeitig Maßnahmen zu treffen, damit das Profil der Gleitschiene in beiden Anwendungsfällen, ausreichend
stabil ist, um die Kettenkonstruktion und die darin verlegten Leitungen aufnehmen zu können. Außerdem soll
das Gleitschienenprofil so gestaltet sein, daß es durch Strangpressen aus Leichtmetall oder Kunststoff hergestellt
werden kann.
Als technische Lösung dieser Aufgabe wird eine
33 OO 495
Gleitschiene mit einem im wesentlichen einem »H« entsprechenden
Querschnitt und Profil vorgeschlagen, bei der das horizontale, mit den beiden vertikalen Schenkeln
verbundene Siützteil vom Mittelbereich der vertikalen Schenkel abgesetzt angebracht ist und eine erste
Stellung in einem ersten Abschnitt und eine durch Drehen um seine Längsachse um 180" zuiiandegekommene
zweite Stellung in einem zweiten Abschnitt einnimmt
Außerdem wird vorgeschlagen, daß die nach oben und nach unten weisenden Bereiche der beiden vei Skalen
Schenkel der Gleitschiene eine größere Breite als der Mittelbereich aufweisen.
Ferner wird vorgeschlagen, daß das Profil der Gleitschiene
aus zwei identisch gleichen Teilen gebildet ist, die mit Hilfe einer Halterung im Abstand voneinander
gehalten werden.
Eine nach dieser technischen Lehre ausgebildete Kabelführungsvorrichtung
hat den Vorteil, daß mit Hilfe eines einzigen Gleitschienenprofils ein Lenken der Kette
in einem ersten und auf einer Seite einer Anschlußstelle gelegenen Abschnitt und in einem zweiten an der
anderen Seite der Anschlußstelle gelegenen Abschnitt möglich ist Hinzu kommt daß das Gleitschienenprofil
im Stranggußverfahren hergestellt werden kann.
Nachfolgend wird eine Ausführungsform einer erfindungsgemäß ausgebildeten Kabelführungsvorrichtung
anhand der Zeichnungen beschrieben. In den Zeichnungen zeigt
F i g. 1 eine Kabelführungsvorrichtung mit zwei verschiedenen Gleitschienenprofilen in Seitenansicht;
F i g. 2 eine Kabelführungsvorrichtung mit einem einzigen Gleitschienenprofil in Seitenansicht;
F i g. 3 das Kabelführungsprofil gemäß F i g. 2 im Schnitt;
Fig.4 dasselbe Gleitschienenprofil um 180° gedreht
im Schnitt;
F i g. 5 eine abgewandelte Ausführungsform des Gleitschienenprofiles mit zwei voneinander getrennten
Schenkeln in S'irnansicht;
F i g. 6 ein Verbindungsstück in Seitenansicht.
In Fig. 1 ist eine Ausführung gezeigt, welche an ihrem
einen Teil oder Ende an einer Anschlußstelle 1 befestigt ist/sind und an ihren zweiten Ende 2 an einer
energierverbrauchenden oder energieerzeugenden Vorrichtung befestigt ist/sind, welche in der Längsrichtung
der Leitung beweglich angeordnet ist. Die energieverbrauchende Vorrichtung kann also eine beliebige
Stellung zwischen den Stellungen 2 und 2' einnehmen. Bei der Stellung 2 wird der unten liegende Kettenteil 7 a
der Kette 7 in einer ersten Schiene 3 liegen, und in der Stellung 2' wird der oben liegende Teil Tb der Kette 7 in
einer zweiten Schiene 4 liegen.
Wenn die Kette auf einer Unterlage »D« aufliegend angeordnet ist und die energieverbrauchende Vorrichtung
sich in ihrer einen Endstellung 2 befindet, wird die Kette durch die Unterlage in befriedigender Weise abgestützt.
Die Kette wird jedoch von einer Schiene 3 gelenkt.
Wenn sodann die energieverbrauchenJe Vorrichtung zu ihrer zweiten Endstellung 2' verschoben wird, foigt
die Kette mit, wobei durch die Anordnung der Glieder oder durch das Durchbiegen zufolge der Belastung
durch die Leitungen die untere Fläche 7b' des oben liegenden Kettenteiis 70 auf der oberen Fläche 7a' des
unten liegenden Kettcnteiles 7a gleitet.
Um die untere Fläche 7£>'des oben liegenden Kettenteiles
zum Gleiten entlang einer horizontalen gleichmäßigen Bahn zu bringen, ist es erforderlich, daß in Verlängerung
des unten liegenden Kettenteiles 7a eine Gleitschiene 4 angeordnet wird, wobei diese Gleitschiene 4
Stützflächen in einer Ebene mit der oberen Fläche Ta' des unten liegenden Kettenteiles aufweisen muß.
Die Halterungen bestehen aus tragenden Elementen für die Leitung oder Leitungen und wirken zusammen
mit parallel ausgerichteten Gliedern, wobei die einander benachbarten Glieder schwenkbar miteinander in einem
vorher bestimmten Winkel verbunden sind. Dieser
to Winkel ist so eingestellt daß die Kette in einer ersten Krümmungsrichtung, in der Zeichnung mit 5, 5' angedeutet,
wenigstens einen Halbkreis mit kleinem Krümmungsradius, aber in einer anderen Krümmungsrichtung,
in der Zeichnung mit 6 angedeutet nur eine schwa-
is ehe Krümmung mit großem Krümmungsradius bilden
kann. Die Kette 7 selbst ist lenkbar angeordnet in einer Anzahl entlang der Längsrichtung der Leitung verlaufenden
Gleitschienen 3,4, die entlang dem Verfahrweg der Vorrichtung zwischen den Endstellungen 2,2' angebracht
sind.
In F i g. 1 ist ferner dargestellt, daß der Querschnitt für die beiden Gleitschienen 3, 4 im wesentlichen eine
»U«-Form hat, und hinsichtlich der Gleitschiene 4 ist
diese an der Innenseite der Wände dadurch vervollständigt worden, daß am Grundprofil entlang der inneren
vertikalen Wände des »U«-Profiles verlaufend zwei zueinander gerichtete Stützleisten 4a befestigt wurden.
Das bewirkt, daß das Profil der Gleitschiene 4 nicht anstelle des Profils der Gleitschiene 3 benutzt werden
kann oder umgekehrt.
In der F i g. 2 wird eine Kabelführungsvorrichtung in einem einzigen Gleitschienenprofil gezeigt, d. h. die
Gleitschiene 3 und die Gleitschiene 4 haben einen in jeder Hinsicht gleichen Querschnitt.
Die Gleitschiene 3 ist dabei mit einem im wesentlichen einem »H« entsprechenden Querschnitt und Profil
ausgebildet, wobei die nach oben und nach unten gerichteten Bereiche 8a, 9a, Sb, 9b der beiden vertikalen
Schenkel 8,9 etwas auseinandergebogen sind und somit
eine Öffnung bilden von größerer Weite als der mittlere Bereich des Profils. Ein horizontaler, die beiden vertikalen
Schenkel 8, 9 zusammenhaltender Stützteil 10 ist nicht im Mittelbereich der beiden vertikalen Schenkel 8,
9, sondern von diesen abgesetzt angebracht. Dadurch wird gewährleistet, daß ein und dasselbe Gleitschienenprofil
für die gesamte Länge der Gleitschienen verwendet werden kann durch Einnehmen einer ersten in
F i g. 3 gezeigten Stellung im ersten Abschnitt und einer zweiten in Fig.4 gezeigten Stellung im zweiten Abschnitt.
Die in den Figuren gezeigten Abstände oder Maße »A« und »C« sollen gleich sein, während der Abstand
»B« der Gliedhöhe »h« der Kette entsprechen soll, damit
die untere Fläche Tb' des Kettenteiles Tb eine
j5 gleichmäßige Bahn von der oberen Fläche 7a'des Kettenteiles
7a zur Stützfläche 10a des Schienenpforils erhält. Selbstverständlich können diese Maße abgewandelt
werden, ohne deshalb das Prinzip der Erfindung aufzugeben.
Praktisch gesehen wird der Stützteil 10 etwa bei einem Drittel der Längsausdehnung der vertikalen Schenkel
8, 9 angebracht. Aus den F i g. 3 und 4 geht hervor, daß das Profil der Gleitschiene um 180° entlang einer
gedachten Längsachse zu drehen ist, um aus der ersten
b5 Stellung in Fig. 3 in die zweite Stellung gemäß Fig. 4
verändert zu werden. Zwischen dem ersten Abschnitt und dem zweiten Abschnitt, d. h. im Bereich 11, soll sich
ein in der F i g. 4 angedeutetes Verbindungsstück 12,12'
33 OO
befinden, welches an der Außenseite des Gleitschienenprofiles befestigt ist. Das Verbindungsstück soll vorzugsweise
an der Unterlage »D« und dort im Anschluß an die Anschlußstelle 1 befestigt sein. Das Profil der
Gleitschiene soll indessen, um eine Längenverschiebung zu ermöglichen, beispielsweise zufolge von Temperaturschwankungen,
entlang seiner weiteren Ausdehnung beweglich befestigt sein.
Die nach oben und unten gerichteten Bereiche 8a, 9a bzw. 86, 9b der beiden vertikalen Schenkel 8, 9 weisen
horizontale Ausladungen 8c, 9c, 8c/, 9c/ auf, und diese
Ausladungen sind mit einer Spur ausgebildet, um die Verbindungsstücke 12,12' festhalten zu können.
Der zwischen den Schenkeln 8 und 9 liegende Stützteil 10 ist so zu wählen, daß. wenn die Durchbiegung 6a
der Kette über die unten liegende Kette gelaufen ist und zur Gleitschiene 4 umgelenkt werden soll oder umgekehrt,
die obere Fläche 10a in gleicher Ebene mit der oberen Fläche des auf der Unterlage aufliegenden Teils
der Kette liegt.
Die Anweisung, die oberen und unteren Bereich der Schenkel etwas auseinandergebogen zu halten oder eine
größere Weite als die Breite des Stützteiles 10 aufzuweisen, bezweckt, eine Aufnahme und ein Hineinlenken
der Kette in die Gleitschiene zu vereinfachen.
Es ist nichts dagegen einzuwenden, die Gleitschiene in ihrer Endfläche mit einem Loch und/oder Zapfen 13
zu versehen, um ein Passen zu bewirken, wo die Enden von zwei Gleitschienenprofilen zusammenstoßen. In der
F i g. 6 sind solche Löcher und Zapfen 13 angedeutet.
Weil die vorliegende Erfindung vorschreibt, daß der Stützteil 10 an den beiden vertikalen Schenkeln 8, 9 so
angebracht sein soll, daß der Abstand zu dem betreffenden Schenkel einer Ausladung 8c, 9c der Gliedhöhe
(»h«)»B« und einer Konstante »A« entspricht, während
der Abstand zu dem betreffenden Schenkel der Bereiche Sb, 9b die genannte Konstante »A« (A = C) ist,
werden Voraussetzungen geschaffen, um eine in F i g. 5 gezeigte Alternative vorzuschreiben.
Das in F i g. 5 gezeigte Gleitschienenprofil wird von zwei in jeder Hinsicht gleichen Schenkeln 14 und 15
gebildet Diese Schenkel werden auf Abstand voneinander gehalten mit Hilfe eines Stützteiles 16.
Das Stützteil 16 kann eine beliebige Länge haben und ist der Breite der Kettenkonstruktion angepaßt.
Das Stützteil 16 zeigt ein Mittelstück 16a, von welchem zwei Gewindezapfen ausgehen. Diese Zapfen gehen
jeweils durch die Schenkel 14, 15 und bewirken zusammen mit ihren Mittelteilen 17,18 die Schenkel 14,
15 fest miteinander zu verbinden.
An der einen (inneren) Seite des Schenkels 14 ist eine
Ausladung 14a geformt Diese Ausladung ebenso wie eine ähnliche Ausladung 15a am Schenkel 15 dient als
Teil des horizontalen Stützteiles 10 in F i g. 3 und 4.
Mit Rücksicht auf die einzuhaltenden Maße kann das in der F i g. 5 gezeigte Profil für eine Kettenkonstruktion
mit der Gliedhöhe »h« und der Konstanten »A« = »C« verwendet werden.
Indessen wird die Möglichkeit eingeräumt, an der anderen Seite des Schenkels eine zweite Ausladung 146,
156 zu formen, und diese Ausladungen sollen mit einem vom Abstand der ersten Ausladungen 14a, 15a von der
Endfläche 14c, 15c des Schenkels abweichenden Abstand angeordnet sein.
Dabei gewinnt man den Vorteil, daß ein einziges Profil
verwendet werden kann, um ein »Hw-förmiges Gleitschienenprofi]
zu bilden, wobei die Gleitschiene für eine von zwei unterschiedlichen Gliedhöhen »h« der Kettenkonstruktion
und für eine beliebige Breite verwendet werden kann.
Die Breite wird durch die Länge des Mittelstückes 16a geregelt, und die Wahl der Gliedhöhe erfolgt dadurch,
daß man die Ausladungen 14a, 15a oder 146,156 gegenüberliegend ausrichtet. Dies geschieht durch eine
Drehung um die Längsachse der Schenkel 14 bzw. 15.
Die unteren Teile der Schenkel 14,15 sind in rillenförmigen
Halterungen 20 befestigt, können aber auch über Konsolen 21 befestigt werden.
In der F i g. 6 wird in Seitenansicht die Befestigung
von zwei mit den Enden zusammenstoßenden Gleitschienen 3 und 4 gezeigt. Dies geschieht durch schräges
Anbringen eines Gliedes 19 und durch ansonsten bekannter, am betreffenden Profil befestigter Hilfsmittel.
Auch wenn die vorstehende Beschreibung Gleitflächen vorschreibt, schließt das nicht aus, daß diese
zwecks geringerer Reibung gegen Rollen ausgetauscht werden können.
Ferner kann es günstig sein, wenn die Ausladungen 14a, 15a (und auch die Ausladungen 146, \5b) eine nach
innen abfallende Fläche aufweisen, so daß dadurch Schmutz und Teilchen von der Ausladung abgleiten
können.
Wenn eine nach außen abfallende Fläche zulässig ist, wird vorgeschlagen, daß im Mittelbereich des Profils
Ausnehmungen vorgesehen werden, durch welche Schmutz und Teilchen hindurchgehen können.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (11)
1. Kabelführungsvorrichtung mit einer kettenartigen Halterung zum Aufnehmen und Lenken einer
oder mehrerer flexibler energieführender Leitungen),
weiche mit ihrem einen Teil an einer Anschlußstelle befestigt ist/sind, und die mit ihrem anderen
Teil an einer energieverbrauchenden und/ oder energieerzeugenden in Längsrichtung der Leitung
beweglichen Vorrichtung befestigt ist/sind, wobei die tragenden Elemente für die Leitung aus kettenartigen
Gliedern bestehen, bei denen benachbarte Glieder bis zu einem vorbestimmten Winkel
schwenkbar verbunden sind derart, daß die Kette in einer ersten Krümmungsrichtung (5) wenigstens einen
Halbkreis mit kleinem Krümmungsradius und in einer der ersten entgegengesetzten zweiten Krümmungsrichtung
(6) nur eine, z. B. von der Belastung durch die Leitung verursacht, schwache Krümmung
mit großem Krümmungsradius bilden kann, wobei die Kette in in Längsrichtung verlaufenden Gleitschienen
lenkbar angeordnet ist. dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitschiene (3, 4) mit
einem im wesentlichen einem »H« entsprechenden Querschnitt und Profil ausgebildet ist, daß das horizontale,
mit den zwei vertikalen Schenkeln (8, 9) verbundene Stützteil (10) vom Mittelbereich der
vertikalen Schenkel (8, 9) abgesetzt angebracht ist, daß die Gleitschiene (3, 4) eine erste Stellung in einem
ersten Abschnitt und eine durch Drehen um ihre Längsachse um !80° zustandegekommene
zweite Stellung in einem zweiten Abschnitt einnimmt.
2. Kabelführungsvorrichtung nach Anspruch I1
dadurch gekennzeichnet, daß die nach unten und oben weisenden Endbereiche (8a, 9a, Sb, 9b) der beiden
vertikalen Schenkel (8, S) zwischen sich eine größere Weite als der Mittelbereich aufweisen.
3. Kabelführungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich zwischen dem ersten
Abschnitt (3) und dem zweiten Abschnitt (4) ein an der Außenseite des Gleitschienenprofils befestigtes
Verbindungsstück (12) befindet.
4. Kabelführungsvorrichtung, nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsstück
(12) an einer Unterlage und im Anschluß an die Anschlußstelle fest angebracht ist.
5. Kabelführungsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Gleit-Schienenelemente,
um eine temperaturbedingte Längenverschiebung zu ermöglichen, in Längsrichtung gegeneinander beweglich befestigt sind.
6. Kabelführungsvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die aufwärts und abwärts weisenden Enden der beiden vertikalen Schenkel horizontale Ausladungen
(8c, 9c, Sd, 9d) aufweisen.
7. Kabelführungsvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausladungen (8c,
9c, Sd, 9d) Ansätze aufweisen, die das Verbindungsstück (12) hakenartig umgreifen
8. Kabelführungsvorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche i bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Gleitschiene (3, 4) oder ein Teil derselben aus einem stranggepreßten Profil besteht, vorzugsweise
Kunststoffprofil.
9. Kabelführungsvorrichtung nach eir.i.'m der vorstehenden
Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitschiene (3,4) an ihrer Endfläche mit
einem Loch und/oder Zapfen versehen ist, um ein Passen zu bewirken, wo die Enden von zwei Gleitschienen
zusammenstoßen.
10. Kabelführungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Stützteil (10) für
die beiden vertikalen Schenkel so angebracht ist, daß der Abstand zum Ende des betreffenden Schenkels
die Kettengliedhöhe (h) und eine Konstante ist, während der Abstand zum anderen Ende des betreffenden
Schenkels die entsprechend bezeichnete Konstante ist
11. Kabelführungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß das Profil der Gleitschiene
mehrteilig ausgebildet ist wobei die voneinander getrennten, vertikalen Schenkel (14, 15) mit
einem eingesetzten Stützteil (16) auf Abstand gehalten werden.
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